Beiträge von diotima

    Die Sonne steht im Zenit


    Zähren vergießen - An schönen Sommerabenden steht manchmal ein Honigmond am Firmament ; schade, dass diese schönen Begriffe schon so gut wie vergessen sind.

    Zitat

    Zitat: Original von Maggie In diesem Zusammenhang fällt mir noch ein vom Aussterben bedrohtes Wort ein Schürzenjäger Sorry, Waldi.


    Original Walter Krause:

    Zitat

    Nie gehört. Was ist denn das, bitteschön? engel1 Pfeifender


    Lieber Walter Krause, ich hoffe, dass damit Deine Frage beantwortet ist! :D


    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

    Lieber Alfred,
    auch von mir ganz herzliche Gratulation zum 5. Jubiläum des Tamino-Forums, es lebe hoch, es lebe hoch, es lebe 3 x hoch!!! :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    Dir und allen fleißig und klug kommentiernden User(inn)en danke ich für die vielen interessanten und wichtigen Infos in Sachen "Klassik"! :angel:
    Den 1. Juli werde ich in Zukunft nun auch nicht mehr vergessen können, weil... :pfeif:
    Mit lieben Grüßen,
    Eure Diotima. :hello:

    Ja, das ist wirklich eine sehr traurige Nachricht, denn Fritz Muliar bleibt jedem, der ihn einmal gesehen hat - live oder im TV - ausgesprochen positiv im Gedächtnis!
    Ich verneige mich in Hochachtung vor einem großartigen Künstler!
    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

    Original-Text Alfred_Schmidt:

    Zitat

    In meiner Jugend litt ich in hohem Maße an Depressionen, vermutlich aus Unzufriedenheit mit mir und der welt, also keinen endogenen. Was in der Praxis aber zumindestens für den Betroffenen aufs selbe hinauskommt. In dieser Zeit meinete ich herausgefunden zu haben, daß gewisse Arten von Klassischer Musik, - ich nenne hier als Beispiel Beethovens Sinfonien -die Depession minderten, den Frust herabsetzen und ein "Überlegenheitsgefühl" vorgaukelten - mit dem sich ganz gut leben ließ.


    Ja Alfred, sehr ähnlich erging und ergeht es mir mitunter auch heute noch mit der Musik als Antideprerssivum! Da ich generell nur klassische Musik höre, kann ich allerdings nicht so konträre Beispiele nennen wie Du.
    Ich höre in besonders belastenden Situationen am liebsten Schuberts Winterreise, bevorzugt mit Hermann Prey als Interpret. Gerade die darin enthaltenen düsteren Bilder des Verlassenseins, der Kälte der Trostlosigkeit geben mit Trost.
    Ansonsten höre ich von Händel, Vivaldi, Mozart, Beethoven, Grieg , Sibelius, etc... alles gerne.
    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

    Zu meiner großen Freude habe ich soeben auf JPC eine Hermann Prey CD-Box (8 CD's - erschienen am 05.06.09) zum Sonderpreis zu 24,99€ entdeckt!
    Die entsprechenden Daten habe ich nun kurz zuvor meiner Tochter per Mail zukommen lassen, da sie mich vor wenigen Tagen nach meinem Geburtstagswunsch fragte. Darauf freue ich mich schon jetzt riesig! :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    Hier die genauen Daten
    Hermann Prey - Kein schöner Land (Deutsche Volkslieder)



    Mit erwartungsfrohen Grüßen,
    Diotima. :hello:

    Ja, liebe musica, Willy Schneider war in den Fünfzigern schon oft im Radio zu hören, und auch ich hörte ihn sehr gerne.!!! :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    Vor allem sein "Schwalbenlied" hatte es mir angetan. Denn die Dorfschwalben sah ich des Sommers täglich, und auch die Nesterl unterm Dach. Wenn ich nur daran denke, dann wird mir ganz weh ums Herz. Ebenso geht es mir mit dem Lied "alle Tage ist kein Sonntag", das hörte mein Vater so gerne. Besonders die Strophe - Fragmet: Und wenn ich mal tot bin sollst du denken an mich, auch am Abend eh du einschläfst, aber weinen sollst du nicht.
    Das hat mich als Kind schon sehr berührt. Mein Vater ist nun schon fast 35 Jahre tot. Doch immer, wenn ich dieses Lied hörte und höre sehe ich ihn in Gedanken neben den Musikschrank sitzen und dem schönen Gesang des Willy Schneider andächtig lauschen.
    Vielen Dank, dass Du uns an den wunderbaren Sänger erinnert hast!
    Mit lieben Grüßen aus Kassel,
    Diotima. :hello:

    Nun denn, so will aber auch ich meinen Beitrag im aktuellen Thread posten:
    Original, der Lullist:

    Zitat

    ich habe mein Avatar jetzt verändert, der junge Louis XIV war ja nur eine Übergangslösung, da ich die königliche Sonne nicht mehr benutzen durfte. Das Bild zeigt mich selbst, allerdings laufe ich (noch) nicht jeden Tag so durch die Gegend.


    Sehr genehm, Eure königliche Hoheit, sehr genehm! :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

    Original, der Lullist

    Zitat

    Das jetzige Bild bin natürlich ich selbst und das wird auch bleiben. Ich denke ich kann vielleicht so auch die angesprochene Fremdheit etwas aushebeln, indem ich mein eigenes Gesicht zeige. Ich hoffe es ist genehm großes Grinsen


    Sehr genehm, Eure königliche Hoheit, sehr genehm! :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

    Original, der Lullist

    Zitat

    Aber mich reizt das Experiment. Formal wäre es schon so: alte Instrumente / historisch infortmierte Aufführungspraxis barocke Gesten beim Singen historisch korrektes Ballett historisch fundierte Kostüme gemalte Kulissen ( egal wie man das sehen mag, ich empfinde gemalte Kulissen immer als etwas ganz besonderes) Der Gedanke ist zumindest für mich faszinierend so etwas zu erleben.


    Der Gedanke reizt mich nicht minder, das würde ich mir brennend gerne ansehen!
    Man sollte die Hoffnung nie aufgeben! In diesem Sinne warte ich auf die Premiere der ersten Operninszenierung unter der Leitung von Chefdramaturg, Matthias Richter! :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    Mit herzlichen Grüßen,
    Diotima.

    Original der Lullist

    Zitat

    gebt mir die Kohle und ein gutes Ensemble und ich mach Euch eine Operninszenierung von der man bisher nur träumen konnte, wenn man alte Kupferstiche betrachtet hat großes Grinsen


    Lieber Matthias,
    wünsch mir einen Sechser im Lotto und Du sollst das Geld bekommen! :D
    Die Operninszenierungen möche ich mir nicht entgehen lassen! Ärger über Verunstaltung wäre garantiert ausgeschlossen.
    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

    Originaltext m.joho

    Zitat

    Schon lange hoffe ich, dass man sich von Seiten der Regisseure endlich wieder einmal mit Demut an das zu gestaltende Werk annähert und die im Libretto vorgegebenen Schauplätze, Kostüme etc. respektiert. Leider ist im gesamten deutschsprachigen Raum aber nach wie vor nur der Einheitsbrei des Regietheaters vorhanden und ich bin schlicht und ergreifend nicht mehr dazu bereit meine Zeit und mein Geld zu verschwenden um in Werken des 18./19. Jahhunderts Leute in Strassenanzügen mit Turnschuhen oder gar Leibes(Liebes-????)übungen von entblössten Opernsängern zu betrachten. Es langweilt mich zu Tode!


    Verehrter m.joho, Du sprichst mir aus der Seele, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

    Originaltext, Alfred_Schmidt

    Zitat

    Ich schreibe beispielsweise zu diesem Thema rein theoretisch. Ich gehe nicht mehr in die Oper - denn fürs Ärgern gebe ich kein Geld aus. Die derzeitigen Sänger mögen gut sein - erreichen ihre Vorgänger nur selten. Die heutigen Dirigenten haben (für mich) kein Charisma.


    Da stimme ich Dir, lieber Alfred größtenteils zu! :yes:
    Was das Charisma der heutigen Dirigenten ausmacht, so ist es wohl, wie bei manch anderen Beurteilungen, immer auch eine Subjektive. :pfeif:
    Mit lieben Grüßen aus Kassel,
    Diotima. :hello:

    Originaltext, der Lullist

    Zitat

    Zu einem Konsens kann man eben nur so kommen, dass man alles Sichtweisen und Regie-Modelle zuläßt. Ich denke dass das ohnehin das Rezept für die Zukunft in allen Bereichen sein muss - rücksicht auf alle Bedürfnisse jedes einzelnen zu nehmen. Es muss viele Wege geben, nicht nur einen "richtigen"


    Genauso sehe ich das auch, lieber Lullist! :yes:
    Liebe Grüße aus Kassel,
    Diotima. :hello:

    Ich habe das Gefühl, dass dies hier eine "never ending story" zum Thema Opern zeitlich versetzen entsteht! :motz:
    Was mich betrifft, so werde ich eine zeitlich versetzte Opernaufführung nur dann anschauen, wenn ich eine konkrete Vorabinfo darüber habe. Doch das dürfte wohl eher selten sein. :untertauch:
    Allerdings bin ich aber auch der Meinung, wem's gefällt, bitte sehr, soll ihm doch die Freude gegönnt sein! :faint:
    Darum denke ich, so lange jeder hier auf seinen Standpunkt beharrt, wird diese Diskussion möglicherweise an Schärfe zunehmen, bis hin zum großen Knall; und das muss ja nun wahrhaftig nicht sein! Die Vielfalt in der Kunst sei Jedem gestattet, darum muss man sich doch nicht in die Haare kriegen! :boese2:
    Zudem sollte man Alfreds Anmerkungen nicht verdrehen und sinnentfremden, so, wie manche seiner Aussagen hier ausgelegt werden, so hat er diese sicher nicht mal angedacht! :no:
    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

    Original Florian

    Zitat

    Ein Musikschrank 1952 - das war eine Rarität sondergleichen, die wir uns nur wegen der günstigen Gelegenheit leisten konnten. Auch Platten waren beigegegeben, natürlich 78er, die heute kein Mensch mehr kennt. Ich entdeckte Lehárs "Land des Lächelns" auf Polydor mit Peter Anders und Trude Eipperle, das ich rauf und runter nudelte.


    Lieber Florian, der Musikschrank, Nußbaum dunkel, Hochglanz lackiert, das Prunkstück des Hauses! Innen war auf einer Seite der Plattenspieler eingebaut und auf der anderen Seite war er mit einem Einstellgitter für die Platten ausgestattet (ähnlich wie in einem Geschirrspüler das Tellergitter) , 33-er, 45-er und natürlich auch die 78-er!
    Wenn die Eltern dann am Wochenende mal Platten auflegten, dann war das schon immer ein besonderes Ereignis. Wir Kinder durften da nicht dran gehen. In 1952 war ich immerhin schon 7 Jahre alt! Schön war die Zeit, doch lang, lang ist's her!
    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

    Da meine Mutter gerne Operetten hörte, erinnere ich mich heute noch an die von ihr oft gespielten, die da waren:
    Die Fledermaus, mit Peter Anders, Anny Schlemm und Rita Streich.


    "Das Land des Lächelns" mit Richard Tauber etc.



    und "Der Bettelstudent" von Karl Millöcker.



    Diese Werke höre ich zwar nicht so oft, aber wenn dann sehr gerne!!! :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:


    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

    Kenneth Spencer habe ich leider nicht live erleben können, aber allein seine Stimme im Radio hören zu können war schon einzigartig!!! :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    Ich war damals auch sehr traurig über seinen tragischen Tod.
    Wenn ich mich recht erinnere, so war eine seiner letzten Aufnahmen "Situations-Songs". Einen dieser Texte habe ich noch fragmentarisch in Erinnerung, hier ein Bruchstück:


    Ich träumt, dass ich gestorben war,
    und bekam als meinen Lohn,
    'nen Job in der Himmelsbetriebsfabrik,
    bei der Firma Petrus und Sohn.


    Die Fabrik sie war aus Marmor,
    die Maschinen sie waren aus Gold,
    und niemand dort oben wird müde
    und niemand dort oben wird alt.



    Kennt jemand von Euch auch diesen Song oder hat ihn gar auf Platte, CD? Abgesehen davon hörte ich natürlich auch alle anderen Lieder von ihm sehr gerne.
    Wie schön, liebe musica, dass Du ihn uns in Erinnerung gebracht hast.
    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

    Wenn ich Karl Loewe-Balladen höre, dann überwiegend von dem großartigen und sensiblen Bariton, Hermann Prey! Seine außergewöhnlich schöne Stimme begleitete mich seit frühester Jugend mein ganzes Leben lang. Somit kann ich sagen, dass Hermann Prey mir den Weg hin zum Kunstlied gewiesen hat.
    Mit großer Freude höre ich ganz besonders gerne Carl Loewe-Balladen, sowie die Schubert und Strauss-Lieder.
    Hier nun meine liebste CD, schon unzählige Male gehört und immer wieder mit großer Freude: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:



    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello: