Beiträge von Stefan.M

    Zitat

    Original von Melisma
    Das Problem ist nur - so sagt unser Dirigent - dass dann die Zuhörer ausbleiben, weil sie den Namen des Komponisten nicht kennen. - Ich denke dabei an Heinichen....


    Melisma :hello:


    Hallo zusammen,


    ich kann Melisma hier nur recht geben. Der Dirigent bringt es auf den Punkt. Die Zuhörer bleiben aus. Die Plattenindustrie denkt ebenso und verbreitet (sicher an sich lobenswert) Bach-Passionen in jeder nur denkbaren Einspielung weil das Geld bringt. Wo bleiben die zu unrecht "vergessenen" Werke von zu unrecht vergessenen Meistern.
    Ein Beispiel: Die Oper Montezuma von Vivaldi galt als verschollen (so in den einschlägigen Werkverzeichnissen nachzulesen) bis sie von A. Curtis "wiederentdeckt" wurde. Sie war aber nicht verschollen, sondern wurde einfach beiseite geschoben, unterschätzt und vernachlässigt. Hier hat die Plattenindustrie sich doch ein Herz gefasst und diese hervorragende Einspielung mit dem Dirigenten Curtis herausgebracht. Bei dem heutigen Bekanntheitsgrad von Vivaldi übrigens kein allzu hohes Wagnis.


    Einen herzlichen Gruß aus N.


    Stefan.M

    Lieber Alfred,


    habe doch das Werkverzeichnis (nach Opus) schon reingestellt. Habe gerade extra nachgesehen, ob es noch drin ist. Leider ist es mir damals nicht gelungen meine schöne Word-Datei so ordendlich reinzubringen wie ich sie geschrieben habe. Das macht die Sache etwas unübersichtlicher. Aber villeicht kann mir da jemand mit einem Tipp helfen.
    Übrigens bin auch ich ganz der Meinung, dass Hummel unterschätzt wird.
    Wie bereits oben erwähnt hat Hummel seine eigene Musiksprache entwickelt, was nicht jedem gelungen ist. Das nicht alle Werke so spektakulär sind wie z. B. das Trompetenkonzert ist völlig normal. Finden wir das doch selbst bei dem unantastbaren W.A.M.


    Herzliche Grüße aus dem hohen Norden


    Stefan.M

    Bin an sich kein Freund von "Kurzmitteilungen" und will hier mal ne Ausnahme machen, aber mir scheint ich sei hier in eine Art ?( Gruselkabinett geraten, na so was!
    Gute Nacht


    Stefan M. ?(:(:untertauch:

    Guten Abend allemiteinander,


    liebe Pamina 1791, es ist schon auch meine Meinung, dass Mozart an sich wohl kaum übertroffen werden kann. Meine Aussage bezog sich eher darauf, dass man die mozartschen Originale schon x-mal in unterschiedlichsten Einspielungen gehört hat und deswegen soz. die Abwechslung eine gewisse Würze bzw. Reiz hat. Ansonsten gäb es zu sagen, dass Mozart Hummels Lehrer war, jener also entsprechend beeinflusst aber trotzdem zu seinem eigenen, unverwechselbaren Kompositionsstil kam (was man ansonsten nicht von jedem Komponisten sagen kann). Dass er sich mit seinem galanten Stil in der aufkommenden Romantik irgendwann selbst überlebt hat, also beim Publikum nicht mehr so ankam wie früher, tut hier nichts zur Sache. Ich habe sehr viel Werke von Hummel auf CD und schätze ihn sehr. Ich persönlich beschäftige mich (neben Vivaldi) viel mit Komponisten, die heute eher unbekannt sind (ich weiß, auf Hummel trifft das dank der Plattenindustrie nicht ganz zu) Ich habe übrigens im Tread über die großen Werkverzeichnisse das Werkverzeichniss Hummels reingestellt (sortiert nach Opus usw.). Könnte mir vorstellen, dass dich das interressiert.


    Herzliche Grüße aus Norwegen


    Stefan.M

    Guten Abend allerseits, hallo Ulli


    herzlichen Dank für den guten Tip mit der Buchbinderaufnahme über sämtliche Diabellivariationen. Habe bereits Online reingehört und werde mir die Aufnahme zulegen. Die Beschäftignung mit den Variationen lohnt sich, ist sehr zu empfehlen da sich hir ein großes Spektrum an Komponisten der Zeit der Wiener Klassik vorstellt.


    Grüße an alle
    Stefan.M

    Hallo zusammen,


    Hast du, Pamina 1791, eine Quellenangabe zur Logenzugehörigkeit der "Amalia" in Weimar? Woher hats du diese interresannte Information?
    Vielen Dank auch an Ulli für den CD-Tip (Booklettip meine ich eigentlich).
    Die mozart´schen Klavierkonzerte in den Hummel-Bearbeitungen sind übrigens allesamt sehr hörenswert. Fast noch schöner als das Original (hoffetlich gibts jetzt keine Kloppe), meiner Meinung jedenfalls.
    Noch eine allgemeine Frage: Kennt jemand eine lieferbare CD auf der Die Diabelli-Variation von Hummel eingespielt ist?
    Danke und herzliche Grüße aus N.


    Stefan.M

    Hallo zusammen,


    ich kann Michael Schlechtriem nur recht geben. Man kann sich da manchmal "wie im Zoo fühlen". Ich bin zwar kein Berufsmusiker, habe aber etwa 10 Jahre in guten Laienorchestern mitgespielt und dementsprechend Orchestergrabenerfahrung.
    Wer kennt nicht das schöne Gefühl in gepflegter Kleidung in ein abendliches Konzert zu gehen und bei schöner Musik zu relaxen. Das habe ich (wie wohl die meisten von euch) schon unzählig oft erlebt. Auch das auf der Bühne angestarrt werden allerdings. Man sollte sich als Besucher vorhalten dass derjenige der da musiziert i. d. R. seinem Beruf und seinem Verdienst nachgeht, also ein ganz normaler Mensch ist. Ein Profi in seinem Fach wie jeder andere auch der arbeitet, wenn auch nicht auf der Bühne.


    Herzliche Grüße aus N.


    Stefan.M

    Hallo Bernd,


    danke für deine Einschätzungen über Janos Starker und Heimovitz. Die Suiten, eingespielt von Haimovitz kenne ich nicht, aber andere Einspielungen von ihm. Teile Grundsätzlich deine Meinung über seinen Stil. Starker ist ja einer der ganz großen, auch wenn mir sein Interpretaionsstil nicht immer zusagt. Interessant fand ich das Zitat aus der Wikipedia. Es ist schon zum verwundern, wie sich so mancher Musikus auf unkonventionellen Pfaden bewegt. Trotzdem erlaubt das m. E. nicht unbedint ein Urteil. Im Buch "Mein Cello und ich" von G. Piatigorsky kann man nachlesen, dass er es auch nicht anders gemacht hat (in Cafes und Bars zu musizieren), allerdings oft blos um einer Malzeit willen.


    Herzlich grüßt aus dem immer noch verschneiten hohen Norden


    Stefan.M

    Guten Abend allerseits,


    eine der Aufnahmen die ich besonder schätze ist die mit Walter Gieseking und Herbert von Karajan (Aufgenommen 1951). Kenne allerdings noch sehr viele andere Einspielungen und kann mich da nur der Meinung von Thomas Pape anschließen dem eine schlechte Einspielung des 5. Klavierkonzerts auch noch nicht untergekommen ist.
    Eine andere Einspielung die mich sehr angesprochen hat, ja die mich als jugendlichen (ich war damals etwa 14 oder 15 Jahre alt) an die Beethovenkonzerte herangefürht hat ist die Aufnahme mit Leon Fleischer und dem Cleveland-Orchstra unter George Szell. Beethoven nicht zu wuchtig zu spielen, ist etwas was ich in den div. Aufnahmen immer zuerst suche.


    Herzliche Grüße aus dem eiskalten, völlig im Schnee versunkenen Norwegen.


    Stefan.M

    Hallo zusammen,


    ich will doch wieder etwas zum Thema zu bedenken geben. Ich meine das es sehr wichtig ist frank und frei zu schreiben was man denkt. Wir diskutieren doch auf der Sachebene und da kann man ruhig auch mal ein "Gerede" über Zukunftsaussichten eines Instrumentes veranstalten. Immerhin gab es ja, wie geschrieben, in der Entwicklung des Instrumentenbaues sehr viele Sonderformen. Das geht bis in unsere Zeit hinein. Doch es ist schlicht eine Ansichts-und Geschmacksfrage ob ich ein konventionelles Cello oder eine Sonderform vorziehe. Genauso wie die solistische Qualität einer Aufnahme rein subjekitv ist, jeder empfindet hier anders. Früher konnte ich z. B. mit Tortellier rein gar nichts anfangen. Heute sehe ich das ganz anders. Geschmack verändert sich eben und das ist gut so. Die Suiten für Cello sind eine besonders hohe Anforderung an den Solisten. Da legt jeder seinen individualismus rein, da wird interpretiert und experimentiert. Gerade das macht auch den Reiz des Interpretationsvergleiches aus. Das funktioniert doch auch bei Orchestermusik ganz gut (den Interpretationsvergleich meine ich).
    Ich habe in München lange Jahre in verschiedenen Orchestern gespielt (Cello) und weiß also aus Erfahrung das fast jeder Cellist sich an den Suiten "vergreift" und probt und experimentiert. Das ist interessant, unabhängig davon übrigens welches Instrument benutzt wird. Ich selber ziehe alte Instrumente aus Klanggründen neueren Instumenten vor. Eine moralische Berechtigung dazu gibt es m. E. aber nicht, weil auch die Komponisten und Musiker der früheren Jahrhunderten sich mit dem begnügen mussten was da war (bestens zu sehen an den Sinfonien von J. Haydn). Gerade in der Bach-Zeit waren die Musiker i. d. Regel ausführende der Wünsche großer Herren und gekrönter Häupter. Wer sich sachlich mit diesem Thema beschäftigt wird da seine Ernüchterung erleben. J. B. Vanhall war einer der ersten Komponisten die Unabängig und um der Kunst willen komponierten. Mozart, Bach und Haydn (um nur ein Beispiel zu geben) waren, so großartig ihr Werk auch oder trotzdem ist, Musiker aus pragmatismus.
    Ich finde die ganze obige Diskussion um die verschiedenen Einspielungen und die dazugehörigen Empfindungen und Bemerkungen jedenfalls höchst interessant und lesenswert. Immerhin erweitert es doch auch die eigene Sicht über dieses Thema.
    Freundliche Grüße aus dem eiskalten und völlig verschneiten Norwegen!


    Stefan.M

    Hallo Bernd, liebe Taminoianer,


    vielen Dank für Deine interressante Ausführung zu den Einspielungen mit dem VC da spalla. Solche Rezensionen finde ich sehr gut, zeigen sie doch die individuelle Sicht eines einzelnen. Das, meine ich, ist sehr wichtig um sich ein Bild über eine Sache machen zu können. Ich finde den Klang des Instrumentes recht interessant, neige jedoch persönlich (auch aus eigener langjähriger Cello-Erfahrung) zu den Traditionalisten (ich hoffe mir jetzt keinen Rüffel zu holen). Aber wie du schon schreibst ist das ja die Frage des Geschmackes der ja bekanntlich unterschiedlich ist. Die Interpretation der Suiten hängt (wie so ziemlich jedes andere Solowerk auch) sowieso stark mit der Persönlichkeit des Ausführenden zusammen. Das kennen wir doch alle, einer ist begeistert von einer Einspielung weil gerade "X" sie eingespielt hat, ein anderer eher verhalten.
    Ich werde mir die Kuijken-Einspielung zulegen, sozusagen um einen Interpretationsvergleich zu haben. Persönlich glaube ich aber nicht das sich so ein "Sonderindstrument" durchsetzen wird, da auf dem Gebiet des Instrumentenbaus schon immer viel experimentiert wurde (und wird). Darüber ist ja auch schon oben einiges geschrieben worden.


    Für heute beste Grüße aus Norge


    Stefan.M

    Hallo liebe Taminoianer,


    ich für meinen Teil denke, dass es heutzutage eine ganze Menge an Menschen gibt die "mal ganz gerne" Klassik hören (was man unter Klassik so versteht). Ich kann aus meiner Erfahrung hier aus Norwegen sagen, hier gibt es keine Klassikszene. Alle Norweger sind stolz auf ihren Eduard Grieg, aber das wars auch schon. Es fängt schon damit an, dass es hier im Süden (Vest-Agder und Aust-Agder) sehr schwer ist mal eine gute CD mit klassischer Musik zu kaufen. Da ist man als echter klassiker wie unsereiner schon auf den Versandhandel angewiesen. Das übliche gibts schon, beschränkt sich aber auf die "Hits" (die kennt ihr alle, spare mir daher eine Aufzählung).
    Ich bin mit klassischer Musik aufgewachsen, kann mich also als einen echten Klassikhörer bezeichnen.


    Meine Definition eines Klassikhörers wäre jemand der regelmäßig klassische Musik hört und schätzt, unabhängig von seinem theoretischen Wissen darüber Wir lieben sicher alle Dinge oder Sachen über die wir trotzdem nicht allzuviel wissen haben (z. B. die Natur usw.).


    Herzlich grüßt euch aus dem hohen (unverschneiten) Norden,


    Stefan.M

    Guten Abend allen Taminoianern!


    Heute Abend ist bei mir (uns) das dran:



    Das Gloria ist die Wihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium Kap. 2 natürlich in lateinischer Sprache,- von Hummel wunderschön in Ton gesetzt!!


    Abendliche Grüße und god jul fra Norge!


    Stefan.M

    Guten Abend an euch alle!


    Vielen Dank für alle eure promten Reaktionen auf meine Anfragen. Den Link in YouTube habe ich gesehen und gehört. Für mich hat dieses Instrument etwas faszinierendes am Ton. Ganz gleich wie deckungsgleich Viola Pomposa und Violoncello da Spalla sein mögen, es ist interessant diese Dinge zu "studieren" (In der Musikinstrumentensammlung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg befindet sich übrigens eine Viola Pomposa, man kann sie in der Sammlung sehen). Ausserdem kennen wir das ja aus anderen Bereichen der Musik (die Experimentierfreudigkeit meine ich). Das ist z. B. eine Arpeggione, ein Baryton, Albrechtsberger hat für die Maultrommel komponiert, Mozart für die Glasharmonika und Vivaldi (übrigens von Bach sehr geschätzt) verwendet "Violini in Tromba Marini" usw. usw. Ich will nicht zu weit vom Thread-Thema abschweifen, wir sind ja bei Bachs Suiten für Violoncello Solo. Als konservativer Musikus (der ich meine mindestens 200 Jahre zu spät gebohren zu sein) neige ich zum Traditionalismus. Klar ist aber Trotzdem, dass viele die wir die letzten Tage oben genannt haben durch Experimentierfreudigkeit uns Welten aufgeschlossen haben, nun wieder einmal durch J. S. Bach und das Violoncello da Spalla (Violoncello Piccolo, Viola Pomposa).


    Eine gute Weihnachtszeit im friedlichen Heim wünscht allen Taminoianern aus dem hohen Norden


    Stefan.M

    Hallo Bernd,


    herzlichen Dank nochmal für Deine interessanten Ausführungen zu Cassado und Navarra. Ich denke daran mir beide Einspielungen zuzulegen. Navarra war schon immer einer meiner Cello-Favoriten, so wie Cassado und z. B. Feuermann. Bei den Suiten von Bach gibt es ja zum Glück für jeden Geschmack etwas.
    Alles gute für deine Familie (und für Dich natürlich auch).


    Grüße aus Norge
    (med vennlig hilsen fra norge)


    Stefan.M

    Zitat

    Original von zatopek
    Hallo Stefan,




    Ich frage mich immer, war Casals wirklich ein so guter Cellist ? Gewiss, er hat das Cellospiel revolutioniert. Aber die Frage bleibt, ob und wie der große Casals damit fertig wurde, dass der eine oder andere seiner Schüler vielleicht besser wurde, als er ? Als Persönlichkeit muss Casals wohl absolut charismatisch gewesen sein. Aber möglicherweise wurde er als Cellist vielleicht etwas überschätzt ? Ich gehe schon mal vor den möglichen Kommentaren in Deckung


    Hallo Bernd,


    schönen Dank für deine Antwort. Wie gut, wenn man fragen kann! Werde mir die Aufnahme mit Cassado auf jeden Fall besorgen. Es gibt von und mit ihm (Cassado) übrigens die Arpeggione-Sonate von Schubert in der Fassung für Violoncello und Orchester. Sehr interessant, aber nicht lieferbar (soweit mir bekannt).


    Mit deiner Meinung über Casals brauchst du zumindest vor mir nicht in Deckung gehen, denn ich sehe es ähnlich wie du. Ich kenne viele Einspielungen mit ihm und komme zu dem Schluß, dass es sicher "bessere" gibt. Das ist natürlich wieder eine Frage des Geschmackes.
    Was mir bei Casals auffällt (und nicht nur bei ihm!) ist, dass er mit einer gewissen Aura umgeben war. Wie weit er diese selbst hergestellt hat oder wie weit sie auch von seinen Bewunderen kam, weiß ich nicht.
    Aber das gilt sicher nicht nur für Pablo Casals, mir würden da noch mehr Musiker einfallen. Das ist ein Teil des Musikgeschäftes der wohl weniger mit können als mit Möglichkeiten zu tun hat (ich glaube, nun muß ich selbst in Deckung gehen).


    Beste Grüße aus Norge


    Stefan.M

    Lieber Bernhard,


    herzlichen Dank für das Bild. Das Instrument scheint so eine art Neuentdeckung zu sein. Der Ton ist sehr weich und angenehm. Man lernt halt doch niemals aus.


    Herzliche Grüße,


    Stefan.M

    Zitat

    Original von Bernhard
    Guten Tag



    Zwischenzeitlich hat Sigiswald Kuijken sein Violoncello da Spalla geschultert und Bach Cellosuiten eingespielt:



    Lieber Bernhard,


    was bitte ist denn ein "Schulter-Cello"? Violoncello das Spalla ist mir gänzlich unbekannt (und da hat man sich für einen Kenner gehalten......, oh weh!). Soll das etwa eine Viola Pomposa sein? Wäre Dir dankbar für einen Hinweis. Hast Du ein Bild davon?
    Einen schönen Sonntag und herzliche Grüße von Norwegen (hier wieder ohne Schnee) ins schöne Ländle!!


    Stefan.M

    Meistens höre ich über einen mehr oder weniger langen Zeitabschnitt Werke eines Komponisten bzw. epochengleicher Komponisten. Das hat für mich den Vorteil mich in ein Musikthema besser hineinhören zu können. Zur zeit sind es die "Concerti con molti stromenti von Antonio Vivaldi. Also die Werke mit den Ryom-Zahlen 531 - 585 und da ganz besonders gerne Aufnahmen wie diese:



    Beste Grüße
    Stefan.M

    Liebe Forianer, lieber Bernd


    kann mir jemand etwas mehr zu der Aufnahme mit G. Cassado und auch über die Aufnahme mit Andre Navarra sagen?.
    Beide Cellisten schätze ich sehr. Cassado war ja lange Zeit sehr eng mit Casals bereundet. Leider haben sie sich entzweit (weil Cassado im Nazi-Deutschland gastierte und Casals absolut Antifaschist war).
    Wäre dankbar für ein paar Sätze zur Sache!


    Grüße aus Norge


    Stefan.M

    Zitat

    [Die Aufnahmen von Shafran aus der Box kenne ich auch und war bei ersten Mal hören ziemlich geschockt: eine solche impulsive und eindringliche Darstellung hatte ich noch nie gehört. Schade, dass er nicht alle Suiten eingespielt hat ! Von zatopek!


    Daniel Shafran hat übrigens alle Suiten von Bach eingespielt. Diese gibt es z.B. bei jpc zu bestellen!



    viele Grüße aus dem hohen Norden
    Stefan.M

    Hallo Bernd,


    vielen Dank für Dein schnelles Statement. Natürlich sind Interpretationen immer Geschmacksache. Und Geschmack ist ja bekanntlich sehr verschieden. Ich bin mir durchaus darüber im klaren, dass ich mit meiner Meinung zu Shafran nicht viel Zustimmung ernten werde. Mir gefällt sein, doch sehr ruppiger, Ton eben besonders gut. Bei anderen Aufnahmen ist einfach "zu viel Weichmacher drin".
    Ich denke, dass ein Interpretationsvergleich zwischen der historischen Aufführungspraxis (HIP) und den Traditionalisten immer eine schwierige Sache sein wird. Meiner Meinung nach hat beides seinen Reiz. Früher (vor 20 Jahren) war ich ein entschiedener Gegner der HIP, das sehe ich inzwischen allerdings ganz anders. Sind doch sehr viele Spitzenensembles in dieser Zeit aufgestanden und haben zum Genre eine Mengen an sehr verdienstvollen geleistet. Ich denke da u.a. z.B. an Dirigenten wie Fabio Biondi oder F. M. Sardelli.
    Bei Solistenstücken wie den Bachschen Suiten für VC sind ein persönlicher Eindruck des Cellisten sicher maßgebend an der Empfindung der Interpretation beteidigt. Ich kann es z. B. nicht verstehen, wenn jemand um sich den Duft der Extravaganz bzw. Spinnerei verbreitet, meiner Meinung nach tut das gar nichts zu Kunst und Interpretation, ob jemand Barfuß und im Overall auf die Bühne kommt um Bach zu interpretieren (spreche hier aus eigenem Konzerterleben mit einem sehr bekannten Cellisten). Für meinen Teil beeinflußt das zu mindest den Gefallen an der Interpretation. Bin mir aber auch darüber bewußt das dies meine ,rein subjektive, Meinung ist die gewiss nicht jeder teilt (deswegen habe ich bewußt auf Namensnennung verzichtet).


    Herzliche Grüße aus dem hohen Norden
    Stefan.M

    Hallo zatopek (oder besser, lieber Bernd)


    auch von mir ein herzliches willkommen hier im Forum. Du hast ja eine Beindruckenden Sammlung von den Suiten. Die Aufnahme mit Cassado finde ich besonders interessant. Wir sofort auf den jpc-Merkzettel geschoben.
    Ich persönlich finde die Aufname der 6 Suiten mit Fournier besonders schön. Casals spielt sie sehr souverän, trifft aber nicht so sehr meinen Geschmack. Die Aufnahmen von Bylsma, na ja Tempo wie immer bei ihm! An sich gut, aber ich verstehe einfach nicht warum Anner Bylsma grundsätzlich an die "Temposchmerzgrenze" muß. Das ist ein Verständnis von Musik, dass ich nicht teile!
    Habe noch einzelaufnahmen von Rostropovich und die Nr. 1 & 2 mit Jaqueline du Pre, die ich sehr schätze.
    Mein eigentlicher Favorit ist aber Daniel Schafran. Sein Ton, seine Souveränität spricht mich sehr an. Ich habe von ihm in einer 7 CD Box von Brillant die Suiter 2, 3, ,4 und 5.
    Nun noch zu Frage meiner persönlichen Lieblingssuite: Nr. 3 in C-Dur


    herzliche Grüße aus Norge
    Stefan M.

    Lieber Ulli,


    herzlichen Dank für den guten Tipp! Funktioniert bestens!


    Lieber Robert,


    habe soeben deine Reklamation bearbeitet. Nun ist´s also "Hummel Werkeverzeichnisse" geworden. Herzliche Grüße in deine schöne Heimat, die eigentlich auch die meine ist (war).


    Grüße aus dem fernen Norwegen (von einem gebürtigen Münchner).


    Stefan.M

    Liebe Taminoianer,


    nun hab ich Zeit gehabt, Hummels Werkverzeichnis fertig zu tippen. Die Opuszählung ist übrigens im Hofmeister Musikverlag in Leipzig erschienen und noch Lieferbar. Ich hab mich im wesentlichen darauf gestützt und nur ergänztz was ich selbst, durch andere Quellen gesichert, herausgefunden habe. Viel Vergnügen beim Stöbern!


    Werke mit Opuszahlen:
    Klaviervariationen in drei Sätzen op.1
    Klaviervariationen in 2 Sätzen op. 2
    Klaviertrio (Vl, Vcl, Klv) B-Dur op. 2,1
    Flötensonate G-Dur op.2,2
    Sonate für Klavier C-Dur Nr. 1 op.2,3
    Klaviervariationen in drei Sätzen op.3
    Nicht besetzt op.4
    Sonate für Violine und Klavier B-Dur op.5,1
    Sonate für Violine und Klavier F-Dur op.5,2
    Sonate f. Viola + KLV Es-Dur op. 5,3
    Variationen “Castor und Pollux” für Klavier und kleines Orchester op.6
    Drei Fugen für Klavier oder Cembalo op.7
    Klaviervariationen (13 Variationen) op.8
    Klaviervariationen (6 Variationen) op.9
    Klaviervariationen (6 Variationen) op.10
    Rondeau Favori für Klavier op.11
    Klaviertrio Es-Dur op.12
    Klaviersonate Es-Dur op.13
    Variationen für Flöte (Violine) und Klv op.14
    Variationen über einen Marsch aus Dalayrac: les deux savoyards für Klavier a-moll op.15
    6 Tänze für klavier op.16
    Konzert für Klavier, Violine und Orchester G-dur op.17
    Fantasie für Klavier op.18
    Rondo für Klavier E-Dur (Rondo-Fantasie) op.19
    Klaviersonate f-moll op.20
    Variationen über ein holländisches Lied von Wilhelm von Nassau für Klavier B-Dur op. 21
    Klaviertrio F-Dur Autogr. Sonata con Violino e Violonzello obligato” op.22
    Ungar. Tänze für Klavier Nr. 1-7 op.23
    11 Tänze für Klavier op.24
    12 Tänze und Coda für Klavier op.25
    “Helene und Paris” Balett mit Musik für Pianoforte eingerichtet op.26
    12 Tänze für Klavier (Apollo-Saal-Tänze I ) op.27
    12 Tänze für Klavier (Apollo-Saal-Tänze II) op.28
    12 Tänze für Klavier mit Coda op.29
    Streichquartett C-Dur op.30,1
    Streichquartett G-Dur op.30,2
    Streichquartett Es-Dur op.30,3
    6 Tänze für Klavier (Apollo-Saal-Tänze III) und 6 Deutsche Tänze für Klavier und 1 Tanz „Die Cyplopen“ op.31
    Klaviervariationen „La Sentinelle“ op.32
    Balettmusik für Klavier ”Das belebte Gemälde” in 9 Sätzen op.33
    Variat. Nr. 1” La Sentinelle” (6 Var.) Nr. 2 ”Parant pour la Syre” (5 Var.) Nr.3 ”Vivat Bacchus” (12 Var.) op. 34
    Klavierkonzert C-Dur (Bes. 2 Ob, 2 Fg, 2 Trp., 2 Hrn., 2 Vl. Vla, Vcl, KB, Pkn, Klv Solo) op. 34 (a)
    Klaviertrio G-Dur op.35
    Nicht besetzt op.36
    Klavierstücke (8 Sätze) op. 37
    Grande Sonate f. Mandoline (oder Violine) und Klavier (1810) op.37 (a)
    Klaviersonate Nr. 4 C-Dur op.38
    6 Tänze für Klavier und 4 „Deutsche Tänze“ (Apollo-Saal-Tänze IV) op.39
    12 Tänze für Klavier und Coda op.40
    Klaviervariationen (8 Variationen) op. 40 (a)
    Ballettmusik (“Paul und Virginie”) für Klavier op.41
    Siehe unter op. 52 op.42
    Ouvertüre zum Schauspiel „Johann von Finnland“ (von Frau v. Weissenthurn) für Klv zu 4 Händen op.43
    12 Deutsche Tänze für Klavier op.44
    6 Tänze für Klavier und 6 Deutsche Tänze für Klavier (Apollo-Saal-Tänze V) op.45
    Pantomimenmusik „Der Zauberring“ (17 Sätze) für Klavier op.46
    Opernmusik „Freischütz“ für Klavier op.47
    Couples mit Klavierbegleitung „LePortrait d´Amour“ op.48
    Caprice F-dur für Klavier op.49
    Sonate für Flöte (oder Violine) und Klavier op.50
    Sonate für Klavier zu 4 Händen op.51
    6 leichte Klavierstücke op.52
    Potpourie für Klavier und Gitarre op.53
    Variazioni alla Monferina d-moll für Klavier und Violoncello op.54
    Polonaise B-Dur “La bella capriciosa una polacca” für Klavier op.55
    Rondo A-dur, Rondo brillant für Klavier und Orchester op.56
    Variationen (10 Var.) über ein Thema aus Armida von Gluck F-Dur für Klavier op.57
    Potpourri C-dur für Klavier „Die Eselshaut“ op.58
    Potpourri II für klavier „Die Eselshaut“ Op. 59
    Klavierstücke aus dem Feenspiel „Die Eselhaut“ op.60
    Ouvertüre „Die gute Nachricht“ für Klavier op.61
    Patriotischer Chor und Kanon für 4 Singstimmen und Klavier op.62
    Serenade Nr.1 Klavier, Violine, Gitarre, Klarinette und Fagott op.63
    (Violin) Flötensonate A-Dur op.64
    Klaviertrio G-Dur op.65
    Serenade Nr.2 siehe op. 63 op.66
    24 Präludien für Klavier op.67
    Ballet Suite “Sappho von Mitilene für Orchester op.68
    Die Rückfahrt des Kaisers (Oper) Klavierauszug op.69
    6 Polonaisen für Klavier op.70
    „La Sentinelle“ (Die Schildwache) für Singstimme, Klv, Vl, Vcl, KB ad libit. op.71
    Duett und Quartett aus der Oper „Jeannot und Colin „ op.72
    Konzert für Klavier und kleines Orchester (sog. Concertino) op.73
    Septett d-moll für Klv, Fl, Ob, Hrn, Vla, Vcl, Kb op.74
    Ad., Var. + Rondo Es-dur op. 75 üb..d engl. Folksong:The pretty Polly f.KLV op.75
    Variationen über ein eigenes Thema für Klavier (10 Var.) op.76
    1. Messe B-Dur op.77
    Adagio, Variationen und Rondo (Flötentrio) A-Dur über die schöne Minka op.78
    Potpourri (nicht erhalten, keine Besetzung bekannt, keine Nachdrucke bekannt) op.79
    Messe Nr.2, Es-dur (Grosse Messe) op.80
    Sonate f. KLV fis-moll op.81
    Polymelos Russischer Nationallieder 4 Solisten., Chor, Fl, Ob, Klar, Fg, Hrn, Trp, Timp., Vl, Vla, Vcl, Kb op.82
    Klaviertrio Nr. 5 E-Dur op.83
    5 Lieder für Gesangsstimme und Klavier op.84
    Klavierkonzert Nr.2 a-moll Fl, 2 Ob, 2 Klar, 4 Hrn, 2 Trp, 2 Vl, Vla, Kb, Timp, op.85
    Nicht besetzt op.86
    Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass es-moll op.87
    Quod, quod in Orbe, Graduale für Chor und Orch. (Fl, Ob, Hrn, Fg, 3 Trp, 2 V, Vla, Vcl, Kb F-dur op.88
    Klavierkonzert Nr.3 h-moll (Fl, 2 Ob, 2 Klr, 2 Fgt, 4 Hrn, 2 Trp, Timp. 2 Vl, Vla, Vcl, Kb op.89
    Offertorium f. Sopr.Solo, Chor, 2 Fl, 2 Ob, 2 Fgt, 2 Hrn, (2 Hrn ad lib.) 2 Trp, 2 Vl, Vla, Vcl, Kb Org, Timp. op.89 (a)
    Nicht Besetzt op.90
    6 Neue Walzer in versch. Besetzung op.91
    Klaviersonate (zu 4 Händen) As-Dur op.92a
    Klaviertrio Es-Dur op.93
    Potpourri op.94 (Fantasie) für Viola und Orch. (Fl, 2 Ob, 2 Fgt, 2 Hrn, Vla Solo, 2 Vl, Vla, Vcl, Kb, Timp. op.94
    Potpourri für Violoncello und Orchester (authentische Bearb. von Op. 94) (Nicolaus Kraft gewidmet) op.95
    Klaviertrio Nr. 7 Es-Dur op.96
    Thema und Variationen für Klavier und Orchester F-Dur op.97
    Rondo brillant für Klavier und Orchester B-Dur op.98
    Nocturne für Klavier zu vier Händen (es existieren zahlreiche Bearbeitungen, siehe op. 102 op.99
    Mathilde von Guise (Oper) op.100
    Orchesterovertüre (2 Fl, 2 Ob, 2 Klar, 2 Fgt, 2 Hrn, 2 Trp, 2 Pos, 2 Vl, Vla, Vcl, Kb, Timp op.101
    Introduktion, Thema und Variationen für Oboe und Orchester (Bearb. von op. 99) op.102
    Drei Walzer für Klavier op.103
    Violoncellosonate A-Dur op.104
    Amusement en form de Caprice für Klavier op.105
    Klaviersonate D-Dur op.106
    La Contemplazione in As-dur aus den sechs Bagatellen für Klavier op.107
    Amusement (Sonatine) f. VL.+KLV op.108
    Rondo h-moll für Klavier (Rondo brillant) op.109
    Zwei Klavierstücke op. 109 (a)
    KLV-Konzert Nr.4 E-dur « Les Adieux » (2 Fl, 2 Ob, 2 Fgt, 2 Hrn, 2 Trp, Pos, 2 Vl, Vla, Vcl, Kb, Timp) op.110
    Drei leichte Stücke für Klavier op. 111
    Messe D-Dur op.111 (a)
    Zwölf Walzer für Klavier op.112
    Konzert für Klavier u. Orch. As-Dur (2 Fl, 2 Klar, 2 Fgt, 2 Hrn, 2 Trp, 2 Vl, Vla, Vcl (i. 2. Satz 2 Vcl), Kb op.113
    Militär-Septett C-dur Klv, Fl, Klar, Trp, Vl, Vcl, Kb op.114
    Variationen für Klavier und Orchester (über ein Thema aus dem Singspiel „Das Fest der Handwerker)
    (Fl, 2 Klar, 2 Fgt, 2 Hrn, 2 Vl, Vla, Vcl, Kb, Klv-Solo) op. 115
    Grande Phantasie für Klavier « Oberons Zauberrohr »
    (Picc.Fl, , Fl, 2. Ob, 2.Klar, 2 Fgt, 2 Hrn, 2 Trp, 2 Vl, Vla, VCl, KB, Timp, Triangel, Klv-Solo) op. 116
    Gesellschaftsrondo für Klavier und Orch. (Fl, 2 Klar, 2 Hrn, 2 Fgt, 2 Vl, Vla, Vcl, Kb op.117
    Arie mit Var. für Gesang u. Orch (Fl, 2 Klar, 2 Fgt, 2 Hrn, 2 Vl, Vla, Vcl, Kb op.118
    Klaviervariationen Nr. 1 « The Plough-Boy » (5 Var.), Nr. 2 Theme allemand (6 Var.)
    Nr. 3 La belle Cathérine (6 Var.) op.119
    La Galante – Rondeau Brillante für Klavier op.120
    Nicht besetzt op.121
    Rondo Villageois für Klavier op.122
    Fantasie für Klavier op.123
    Fantasie für Klavier über ein Thema aus der Oper « Die Hochzeit des Figaro » von Mozart op.124
    Etüden f. KLV Nr.1-24 op.125
    Grande Rondo brillante f. Flöte + KLV op.126
    Le Retour à Londres für Klavier und Orch. (Fl, 2 Ob, 2Klar, 2 Fgt, 2 Hrn, 2 Vl, Vla, Vcl, KB) op.127


    Posthume Werke:
    Die Reihenfolge der posthumen Werkszählung wurde vom Musikverlag Breitkopf & Härtel festgelegt
    Konzert für Klavier und Orchester F-dur op. posth. 1
    Variationen für Violine und Klavier (10. Var.) op. posth. 2
    Scotch-Country-Dance-Rondo für Klavier op. posth. 3
    Klavierquartett (Vl, Vla, Vcl, Klv) op. posth. 4
    Introduktion und Rondo für zwei Klaviere op. posth. 5
    Capriccio für Klavier (1839) op. posth. 6
    Präludien und Fugen für Orgel Nr. 1 As-Dur, Nr. 2 c-moll, Nr. 3 Es-Dur op. posth. 7
    Ricercar für Klavier op. posth. 8
    6 Stücke für Klavier op. posth. 9


    Werke ohne Opuszahlen:
    Die fettgedruckten Werke sind im Druck erschienen.
    I. Orchestermusik
    1. Orchestervariationen über „O, du lieber Augustin“
    2. Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur
    3. Konzert für Fagott und Orchester
    4. Konzert für Klavier und Orchester in A
    5. Konzert für Mandoline und Orchester G-Dur
    6. Conc. F. Oboe u. Bläser in F-dur
    7. Konzert für Violine und Orchester G-dur
    8. Adagio & Rondo alla Polacca f. Violine und Orchester A-Dur
    9. Etüden für Oboe/Klarinette und Orchester
    10. Fantasie für Viola und Orchester (Klavier) g-moll
    11. 12 Walzer und Coda für Orchester
    12. Ouvertüre D-Dur (S148) (um 1815 rev. 1820), Freudenfest-Overtüre (Bearb. n. d. Ouvertüre zum Singspiel: Die gute Nachricht)


    II. Kammermusik
    13. Streichtrio in Es-Dur
    14. Streichtrio in G-Dur
    15. Klarinettenquartett Es-Dur Klar, Vl, Vla, Vcl (1808)
    16. Klavierquartett in G-Dur
    17. Introduction & Var. für Klavier und Violine über eine Air Allemande
    18. Serenade für Bläseroktett In Es
    19. Bläsersextett F-Dur
    20. Oktett-Parthita in ES
    21. Concertino für Oboe und Bläser (nach Op. 102 F-Dur
    22. Andante für Orgel, As-Dur
    23. Introduktion und Variationen über ein deutsches Lied für Violine und Klavier
    24. Quartett nach Mozarts Sinfonie KV 504 für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und KB
    25. Quartett nach Mozarts Sinfonie KV 551 für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und KB
    26. Partitha Es-Dur (1803) Oktett für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner, 2 Fagotte und KB


    III. Klaviermusik
    27. Impromtu in Canone
    28. Klavierfantasie
    29. Klavierstück
    30. „Rule Britannia“, Klaviervariationen
    31. Recollections of Paganini C-Dur (S190, W8), Fantasie für Klavier
    32. Variation (Nr.16) über einen Walzer von Anton Diabelli
    33. ---------------------
    34. Capriccio für Klavier


    IV. Kirchenmusik
    35. Oratorium „Der Durchzug durchs Rote Meer“
    36. Missa solemnis in C
    37. Messe in d
    38. Domine Deus, Messgesang für Chor
    39. Tantum ergo für Chor und Orchester
    40. Te Deum in D für Chor und Orchester
    41. Litania lauretania in a
    42. Salve Regina Offertorium in B für Sopran und Chor
    43. O virgo intemerata, Offertorium in A für Tenor
    44. Offertorium in F für Chor und Orchester
    45. Alma virgo mater Dei, Offertorium in F für Alt (Sopran?)
    46. Duett-Offertorium in E für Sopran und Tenor

    V. Opern, Balette, Pantomimen, Schauspielmusik
    47. „Dina ed Endimione“, Oper
    48. „Le vicende d´amore“, komische Oper
    49. „Die vereitelten Ränke“
    50. „Dies Haus ist zu verkaufen“, komische Oper
    51. „Die Messenier“, große heroische Oper
    52. „Il viaggiator ridicolo“, Opernentwurf
    53. „Das Zauberglöcklein“ Balettentwurf 1837) – Ballettmusik zu F. Hérolds Märchenoper: La clochette
    54. „Das Zauberschloß“ unvollendeter Ballettentwurf
    55. „Pimmalione – Azione teatrale“
    56. „Der Zauberkampf oder Harlekin in seiner Heimat“, Pantomine (Klavierauszug)
    57. „Der Löwe von Kurdistan“, Musik zum Schauspiel von v. Auffenberg


    VI. Kantaten
    58. „Lob der Freundschaft“
    59. „Morgenopfer“ Text von F. W. Riemer
    60. „Euterpens Abschied“
    61. „Have“ –Hymne für Männerchor, Baßtrp. , Hörner ad libit.


    VII. sonstiges
    62. Zur Logenfeier: Laßt fahren hin (Goethe) für Bariton und Klavier


    Habe bei der Vorschau festgestellt, dass es manchmal statt Zahlen ein doofes Smilie gibt. Das ist ärgerlich. Liegt es daran, dass ich i. d. R. Word Dateien schreibe und dann rüberkopiere? Kann mir jemand einen Tipp geben, wie man das vermeiden kann?
    Wer das Werkverzeichnis als Word-Datei haben will (als Anhang), so dass er eine bessere Formatierung bekommt kann sich gerne melden.


    Grüße an alle von Stefan

    Zitat

    Original von Alfred_Schmidt
    Bei mir hat sich - einmal mehr - nichts geändert, Karl Böhm führt mit meilenweitem Vorsprung die Gruppe an.


    Karl Böhm


    Mein Maßstagb in Sachen Mozart, Haydn und Schubert, auch sein Beethoven ist hervorragend, wenngleich unterschätzt
    Auch als Bruckner- Brahms und Wagnerdirigent maßstabsetzend
    Wenngleich ich kein Richard Strauß-Anhänger bin, so sind seine Interpretationen auch in diesem Bereich hervorragend...


    Hallo Taminos, lieber Alfred


    shließe mich aus fester Überzeugung Deiner ersten Wahl, Karl Böhm, an. In Sachen Mozart unübertroffen.


    bei mir folgen:
    2. Franz Konwitschny
    3. Daniel Barenboim
    4. Georg Solti
    5. Federica Maria Sardelli
    6. Robert King
    7. Carlo Maria Giulini
    8. Michel Corboz
    9. Thomas Beecham
    10. Arturo Toscanini
    11. Bruno Walter
    12. Antal Dorati


    herzliche Grüße


    Stefan.M

    Hallo zusammen,


    noch ein schönes Beispiel aus der "Mannheimer Schule" ist die Deutsche Oper von Ignatz Holzbauer (1711-1783) "Günther von Schwarzburg".
    Die Oper erinnert, wie es schon auf der jpc-Seite zitiert wird, sehr an Mozart. Und speziell an die Zauberflöte.


    Pressestimmen:
    W. Goertz in FonoForum 5 / 96: "Die Musik hat Witz, Originalität, Esprit, Charaktertiefe."
    Gramophone 7 / 96: "Viel schöne, temperamentvolle Musik, etliche schöne Melodien. Viele werden das Werk faszinierend und unterhaltsam finden."
    Acta Mozartiana 2 / 96: "Man darf seinen Ohren auch an den Stellen trauen, die einem beispielsweise von der 'Zauberflöte' her bekannt vorkommen. Mozart bewahrte Musik, von der er eine besondere Meinung hatte, gerne in Erinnerung."
    Fanfare 10 / 96: "Großartige, noble, oftmals erregende Musik."


    Mozart selbst schrieb in einem Brief an den Vater (1777):
    "die Musick von Holzbauer ist sehr schön. die Poesie ist nicht werth einer solchen Musick. am meisten wundert mich, daß ein solcher Mann, wie holzbauer, noch so viell geist hat; denn das ist nicht zu glauben was in der Musick für feüer ist"


    Die Handlung der Oper ist im alles in allem wohl historisch einigermaßen korrekt (Günther von Schwarzburg war übrigens nicht wirklich deutscher König sondern ein sog. Gegenkönig), das Libretto mäßig.
    Ich hatte mir dieses Werk als Tondokument angeschafft. Es ist sehr günstig zu haben (14,99 für 3 CD´s mit umfangreichem Booklet auf deutsch, Label: CPO), und wegen der reizvollen Musik sehr hörenswert.



    Beste Grüße aus dem hohen Norden


    Stefan.M