Beiträge von Sven Godenrath

    Die gibt es bereits in Deutschland und Österreich heute schon.
    Der Hamburger Don Carlos in Wien.
    Lohengrin Madrid und Hamburg.
    Tosca meines wissens erst Brüssel und jetzt Hamburg.
    Palestrina erst München jetzt Hamburg und nahezu alle Inszenierungen am Theather an Wien sind meines Wissens Co Produktionen mit anderen Häusern, zumindest war es das eine Jahr an dem ich dort war so, kann sich natürlich mittlerweile auch wieder geändert haben.

    Zitat von La Roche:


    Es ist eine Form von "Regietheater", die ich auch tolerieren würde, weil eine "Verunstaltung" nicht stattfindet.


    Was ist denn hier passiert?
    Irgentwie komme ich mir vor wie bei Rotkäppchen und der böse Wolf und irgenteiner scheint hier gerade im übertriebenenmaße Kreide genossen zu haben.
    Oder sollte es tatsächlich geschehen sein das jemand mal ein Lexikon bemüht hat, um nachzuschlagen was mit dem Wort Regietheater gemeint ist.
    Es geschehen offensichtlich doch noch Zeichen und Wunder ( Nena: Wunder geschehen, ich hab's gesehen ), sogar hier in diesem Forum, unglaublich.

    Wen wundert es, wenn nicht einmal du es für nötig erachtest auf ihre auf CD und DVD erhältlichen Mitschnitte hinzuweisen.
    Wie sollen sich da Nachgeborene noch daran erinnern wie sie in Elektra, Lohengrin, Jenufa oder der Frau ohne Schatten geklungen hat.
    Aber schön das es offenbar doch noch drei Personen gibt, die mit ihrem Namen noch etwas anzufangen wissen.

    Zitat von Harald

    Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass hier die Richard-Strauss-Fans reihenweise ihre Lieblingsplatten mit Inge Borkh einstellen.


    Naja lieber Harald, man kann halt nicht immer damit rechnen das andere Leute einem unaufgefordert die Arbeit abnehmen.


    Kleiner Tip am Rande:
    Wenn man möchte das andere einem die eigene Arbeit abnehmen, sollte man sie vielleicht höflich darum bitten, mitunter klappt dann ja auch mal.
    Ich zum Beispiel habe mit dieser Einstellung bisher nur die besten Erfahrungen gemacht.

    Da sich ja an der Mütterlichkeit von Joan Sutherland und Edita Gruberova ( glücklichweise haben sich hier ihre Kinder noch nicht zu Worte gemeldet ) so die Geister scheiden
    Hier drei weitere Damen ( DVDs können käuflich erworben werden )zur Auswahl um in die Diskussion wieder etwas Schwung zu bringen.


    Elena Mosuc Brüssel 2013 ( auf der DVD von Premiere Opera steht 2012, in den Katalogen von House of Opera und Premiere Opera wird aber 2013 genannt )
    Christine Weidinger Santiago 1993
    Darina Takova Monte Carlo 2005

    Das ärgerliche an der ganzen Sache ist Frau Fleming singt hier nicht belcanto: Armida, Rosmonda, Lucrezia, I Pirata, sondern sie vergreift sich hier an einem Fach, das sie einfach nicht beherscht und wie der eine Verfasser schon so richtig feststellte, das sich eine große Künstlerin so demontieren muß, schade schade, schade...
    Ihre Violetta nebenbei bemerkt, kann ich da gerade noch so durchgehen lassen.
    Und wenn ich an ihre " Interpretation " sofern man es als solche bezeichnen kann, der Casta Diva denke, ich will mich hier ausnahmsweise einmal galant ausdrücken, es gibt bessere.


    Die Stimme von Frau Fleming verzaubert einen, wenn sie Mozart singt, wenn sie Arabella oder die Marschallin singt.
    Sie ist hinreißend,wenn sie Arien aus La Rondine, Gianni Schicchi oder der toten Stadt singt.
    Auch Schuberlieder singt sie fabelhaft, ebenso Lieder von Richard Strauss ( die vier letzten selbstverständlich ausgenommen ), aber in diesem Fach ist sie einfach nur eine wunderbare Fehlbesetzung und ich kann nur hoffen, das sie nie auf die Idee kommt, sie könne auch noch die Norma oder die Lucia oder die Titelpartie in La Sonnambula singen.
    Die letzten beiden müßte sie ja deiner Meinung nach, wenn sie denn eine Belcanto Sängerin ist, beherrschen.

    http://www.youtube.com/watch?v=D95vwfAFaeA


    Roberto Cardinali interpretiert hier einen der wohl bekanntesten Lieder von Fabrizio de Andrè Il Pescatore, in einer wunderbaren Liveversion, die er offensichtlich auf seinem eigenen Acount auf Youtube ins Netz gestellte hat.
    Interessanter Künstler, eine interessante Stimme und verglichen mit der original Fassung deutlich langsamer vorgetragen, was wie ich finde dem gesamten Lied mehr Gewicht verleiht.


    Es gibt mit dem Komponisten des Stückes ebenfalls ein Video von ca. 7 Minuten auf welchem er innerhalb von 5 Minuten stellung zu diesem Lied bezieht.

    Wahrscheinlich wird es dich dann noch mehr überraschen zu erfahren, das es noch eine Oedipius Rex von Stravinsky unter der Leitung von Claudio Abbado mit Tatiana Troyanos gibt für knapp 3.65 Euro auf Amazon.de , man kann sie dort übrigens auch Neu erwerben für 117,95 Euro, sicherlich aber auch noch für ein paar Euro mehr, zum Beispiel für 335,02 Euro.
    Hier muß irgent jemandem der Anschluß an die Realität verloren gegangen sein.
    Ferner ist noch ein Orfeo unter Harnoncour erschienen.

    Stimmt, Google hatte mir bei der Endkontrolle beide Namen angeboten, ersteren sogar mit einem Video auf Youtube, ich hätte hier besser recherchieren müßen, sorry.
    Der Tenor den ich noch meinte hieß Angelo Scardina.
    Leider kam der nie wieder nach Hamburg, und der zweite von den 5 Ausstehenden ist Dimitry Korchak ( sang die Rolle des Tonio ebenfalls in Hamburg )
    Allerdings ließen sie alle ( Siragusa eingeschlossen ) den von Lawrence Brownlee eingeführten stunt aus, einen Rückwärtsüberschlag aus dem Stand.
    Seit dem heißt er nur noch Pflummi.

    Ich gehe einmal davon aus der liebe La Roche wollte hier nicht dem Sänger James Brown einen niedlicheren Cosenamen verpassen, sondern meinte den Tenor Lawrence Bronwnlee.
    Ferner fallen mir hier noch Javier Camerano, Antonino Siragusa und Eric Margiore ein, bei längerem Nachdenken sogar noch 5 weitere Namen ( einer jener nicht genannten sprang in Hamburg einmal kurzfristig als Tonio ein, er stammte übrigens aus Peru, wenn ich mich noch richtig entsinne ), nur damit sich Juan Diego Florez nicht mehr länger so allein gelassen fühlen muß.

    Lisabon 1987; Millo, Bergonzi, Pertusi; gab es von LSO nur als Querschnitt, bei Premiere Opera complette.
    Die mit Dimitra Theodossiou kann nur eingefleischen Fans dieser Sängerin empfohlen werden, was hier aber nicht ihre Schuld ist.
    Das Umfeld, der Tenor plärrt so etwas von wiederlich, das einem schon nach wenigen Sekunde die Freude an der gesamten Aufnahme vergeht.
    Ich glaube es gibt keine schlimmere, zumindest ist keine unter den 7 oder 8 mir bekannten dabei, die diese Produktion diesbezüglich toppen könnte.


    PS: Der Mitschnitt mit Carreras und Sass ist mir bekannt.

    einsamer Spezialist?


    Hat er sich von seiner Frau getrennt?
    Ist er etwa wieder Solo?
    Muß er gar auf dem Sofa übernachten?
    Hat er keine Freunde mehr?
    Oder warum ist er einsam?


    In diesem Zusammenhang fällt mir eine ehemalige Kollegin ein, es konnten drei Personen mit ihr auf der Fläche gewesen sein, kurioserweise war sie immer allein.
    Zumindest laut Auskunft anderer, der gleiche Verdacht kommt mir hier beim Lesen dieser Zeilen auch.

    Vieles in der Kunst ob es nun die Malerei, oder wie in diesem Falle die Musik ist, ist natürlich bei jedem einzelnen in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmackes.
    Aber man sollte auch in der Lage sein eine künstlerische Leistung, sofern sie denn wirklich erbracht worden ist, anzuerkennen, auch wenn sie vielleicht dem persönlichen Geschmack etwas zuwieder läuft.
    Hierzu ein Beispiel:
    Als ich letztes Jahr in San Francisco war, kam ich nicht umhin, in die Castingshow X-Faktor hereinzuschalten.
    In dieser Episode trat ein - ich glaube er war maximal 17 - junger Mann auf, der auf Zuruf eines einzelnen Wortes ein freestyle Rap auf die Beine stellte, der mich wirklich verblüffte.
    Ich kann mit dieser Art Kunst auszudrücken offengestanden nicht soviel Anfangen, was dieser junge Mann aber innerhalb von zwei Minuten fertigbrachte verdiente wirklich meine absolute Hochachtung.
    In dieser Geschwindigkeit und mit soviel Wortwitz habe ich das bisher noch nicht gehört.
    Es erübrigt sich glaube ich zu sagen, dass er selbstverstädlich weiter kam.

    Zufällig entdeckte ich vor einigen Tagen auf Youtube diese Seite eines ganz besonderen Opernensembles.
    Sie scheinen ein kleines Privattheater zu betreiben und bieten Opernproduktionen der besonderen Art.
    Sei es nun Lucia die Lammermoor, La Traviata, Rigoletto, Nabucco aber auch ein so anspruchvolles Werk wie Bellinis Norma darf hier im Reprtoir natürlich nicht fehlen.
    Die Bühnenbilder und Kostüme orientieren sich einigermaßen an der Garderobe die man wohl an den original Schauplätzen zu tragen pflegte, also kurz um, ein wahres Fest für Strano, Figaroo und Oranje.
    Da das Geld leider etwas knapp zusein scheint, findet hier die Orchesterbegleitung stark reduziert statt, es gibt lediglich ein Klavier und man erkennt ohne viel Phantasie haben zu müßen die einzelnen Vorspiele und Arien.
    Es mag Oranje wahrscheinlich etwas ärgern, das es diese besonderen Einspielungen nur als Download gibt und nicht als Kauf DVD, da diese seinen Herzenswunsch nach einer Regiefremden Inszenierung sehr entgegenkommen.
    Gesangliche schwanken die Leistungen leider etwas, die Hausprimadonna klingt stellenweise etwas schrill, der Baß dafür hervorragend und der Tenor ist mittelprächtig.
    Der Chor klingt leider etwas unausgewogen, aber man kann nun einmal auch nicht immer alles aufeinmal haben.
    Ich höre hier übrigens gerade die Norma, werde mich aber wohl in wenigen Sekunden ausklinken.




    http://www.youtube.com/user/op…lf_index=0&view=0&sort=dd

    Eine " modernere " Aufnahme ist bei Hyperion erschienen und eigentlich macht nur die Besetzung dieses doch sehr seicht anmutende Werk hörbar.
    Die Solisten sind: Lillian Watson, Christopher Maltman, Sarah Walker, Richard Suart, Sarah Vivian, Michael Fitchew, Jozik Koc und Harry Nicoll
    Es singen und spielen das New London Light Opera Chorus and Orchestra unter der Leitung von Ronald Corp
    1 CD; Aufgenommen zwischen dem 19. und 21. Juni 1998


    Die Urauführung war übrigens am 25.April 1896 und es gab 760 Aufführungen.
    Das ganze läuft übrigens unter dem Oberbegriff: A Story of a Tea House

    Da lieber La Roche wäre ich mir im heutigen Amerika nicht so ganz sicher.
    Der Sohn des Präsendentschaftskandidat mit einer Lebedame zusammen, ob das wirklich viele Stimmen im USA Wahlkampf einbringt wage ich hier doch ganz ehrlich und offen zu bezweifeln.
    Ich fürchte hier gibt es, wie in der Oper nur eine Lösung, Trennung und das ganze unter den Teppich kehren, zumindest bis der Wahlkampf gewonnen bzw. verloren ist.
    Sollte letzteres zutreffen kann Papa dann in die Wohnung der Angebeteten des Sohnes kommen um auf ihrem Sterbebett ( Traviata 3. Akt ) um Verzeihung bitten.
    Und da es in den USA auch ein Paris gibt, paßt hier sogar das Duet parigi o cara aus dem dritten Akt.
    Was kann das Inszenierungsherz noch mehr wollen.


    Angesichts heutiger Hofnarren möchte ich an Ted Cruz von den Republikanern erinnern, die Show die der beinahe täglich auf CNN gab gereichte einem Hofnarren a la Rigoletto doch zur Ehre ( OK. zugeben von Star Wars and the Empire Strikes back war damals noch nicht die Rede gewesen, aber Darth Vader als Herzog von Mantua Ersatz, naja warum nicht, zumal es Herr Obama mit seiner Obamacare ja noch ein wenig an amourösen Abenteuern mangelt)

    Lieber Chrissy


    Ich finde es besonders schön das du gerade die Oper Tosca erwähnst.
    Ich war in Rom in kenne die Basilica aus dem ersten Akt, auch von Innen.
    Und jetzt kommen wir auf den Punkt, laut deiner Aussage sind 100 % aller Tosca Aufführungen auf der Bühne nicht Librettokonfrom, kurz um sie taugen nichts.
    Warum?
    Ganz einfach, weil sich kein einziger Mensch meines Wissens jemals an die Vorgaben gehalten hat.
    Ich habe etliche ärlmliche oder weniger ärmliche Provinskirchen auf der Bühne erlebt in welche Tosca ein und aus geht.
    Die im Libretto namentlich erwähnte Basilika hingegen habe ich außer in zwei Filmproduktionen noch nie auf einer Bühne zu Gesicht bekommen.
    Wenn also schon Librettokonform, so wie du und andere es immer verlangen, dann sollte diese Oper bei euch aber auch keine Ausnahme bilden.

    Die Erklärung für diese niedrigen Eintrittpreise liegt auf der Hand.
    Schüler und Studenten verfügen bekanntlich über kein sehr hohes Einkommen ( sofern überhaupt ).
    Die Philosophie in diesem Land,sowie auch in anderen lautet Kultur ist für alle da und sollte für alle bezahlbar sein.
    Daher die niedrigen Eintrittspreise, vielleicht sollte man aber anregen für Besucher aus dem Ausland nach Vorlage des Reisepasses die Preise auf das Herkunfsland übliche Preisniveau anzuheben, wäre doch nur faire.

    Das der Chor beim Freischütz sagt Er traf die eigene Braut ist in sofern verständlich ( oder eigentlich auch nicht ) weil er sie in der Romanvorlage auch traf.
    Hier wurde für die Oper meines Wissens zwar die Handlung geändert, man versäumte nur offensichtlich den Text dem entsprechend anzupassen.


    Die Schlußarie aus dem ersten Traviata Akt ist meines Erachtens nach eine der schwerste Arien überhaupt.
    Viele Sängerinnen scheitern nämlich bei den Koloraturläufen im letzten Teil, wo manche, wie es zum Beispiel Michael Aspinall auf einer LP so wunderbar vorgemacht hat, wie abgehetzte Hunde klingenden.
    Ich meinte hier übrigens bei seiner Parodie Anna Moffo in ihrer Studiogesamtaufnahme wiedererkannt zu haben.
    Sie scheiterte nämlich ähnlich grandios wie etliche stimmlich begabtere Sängerinnen auch.


    Es hoffe jetzt kommt keiner auf die Idee mich zu fragen welche Damen ich sonst noch beleidigen könnte, in dem ich ihr Versagen in dieser Szene öffentlich und namentlich benenne.
    Es wäre nett wenn wir alle ausnahmsweise einmal darauf verzichten könnten, auch wenn es manchen sicherlich sichtlich schwerfallen wird ( das ist keine Bitte !!!!)

    Der Abend versprach einen herausragenden Hörgenuß für alle bereits zu halten.
    Schon bei den ersten Takten aus dem Orchestergraben machte Simone Young klar, das sie nicht nur exellent vorbereitet war, sondern auch mit dem Orchester hervorragend gearbeitet hatte.
    Sie zaubert hier einen Verdiklang bei dem sich die Hamburgische Staatsoper weder hinter Covent Garden, der Met, Wien oder Berlin ( ich bin mit dem Orchesterklang aller 7 Opernhäuser vertraut ) zu verstecken braucht.
    Dann folgte die Ernüchterung Giuseppe Filianotti kämpfte mit der Höhe, Amarilla Nizza klang wie eine abgehalfterte Operndiva die gerade ihren zweiten Frühling zu erleben schien, sie war laut schrill und konnte den Verzierungen in der Musik so gar nicht gerecht werden und schließlich Andrzej Dobber, der nicht nur alt aussah sondern auch so klang.
    Eben wie ein Bariton um die 70 der die besten Jahren schon seit einiger Zeit hinter sich hatte, matt und glanzlos.


    Dann kam die Gefängnisszene und plötzlich faßte die Stimme von Amarilli Nizza als Lucrezia tritt, Giuseppe Filianotti als Jacopo schien sich endlich warm gesungen zu haben und die Höhe kam und Adrzej Dobber als Franceco hatte in seiner Stimme seinen schon verloren geglaubten Glanz zurück gewommen.
    Nach der Pause erlebte man dann endlich auch Verdi Gesang auf höchsten Niveau, die Stimme von Amerilli Nizza konnte plötzlich die in der Musik vorgesehenen Verzierungen richtig ausformen und auch der Klang ihrer Stimme war nicht mehr schrill sondern strahlte eine angenehm aufs Ohr fallende Wärme aus.
    In der Schlußszene schließlich wuchs Andrzej Dobber über sich hinaus,er hatte plötzlich eine Kraft und Wärme in der Stimme welche mit dem Orchester um Wette zu strahlen schien.
    Dovlet Nurgeldiyev als Barbarigo, Ziyan Alfreh als Jacopo Loredano und Maria Markina als Pisana waren von Anfang an hervorragend.
    Im Bühnenbild wurden auch hier die einzelnen Räume, Örtlichkeiten nur angedeutet, durch Stühle, Tische oder Tücher die erst Godeln und dann das Wasser darstellten ( die Tücher selbstverständlich, nicht die Tische ).
    Der Chor wurde wiederrum von einer Balustrade herauf und hernieder gelassen, zumindest bis zur Hälfte des Bühnenbildes.
    Zum Ende des Abend wurden nicht nur Frau Young, die Solisten, der Chor und das Orchester frenetisch bejubelt sondern wahrscheinlich sehr zum Ärger von Strano und Figaroo auch das gesamte Regieteam ( David Alden, Charles Edwards, Brigitte Reiffenstuel und Maxine Braham ).
    Es kann sich glaube ich keiner vorstellen, wie mich das für die beiden geschmerzt haben muß.

    Nur so am Rand mein lieber La Roche.
    Bereits 1886 entwickelte Carl Benz den ersten mit einem Motor betriebenen Wagen.
    Das Werk von Franz Lehar Die lustige Witwe feierte am 30.12.1905 ihre Uraufführung.
    Das Graf Danilo sich also per Automobil auf dem Weg ins Maxime macht wäre auch wenn die literarische Vorlage von 1861 stammt, nicht so ungewöhnlich.
    Zumal die erotischen und politischen Anspielungen in Lehars Werk sich auf seine Zeit bezogen und nicht auf die Zeit der litararischen Vorlage.
    Also auf die Zeit um 1905 und da gab es bereits das Automobil, also warum damit dann nicht ins Maxime fahren.


    Und ebenfalls nur so am Rande, ich habe gestern meinen Kollegen erzählt, das ich heute abend in die Oper gehe.
    Ich glaube kaum das irgentjemand bei diesem meinem Kommentar davon ausging ich würde zu Fuß dahin gehen, ich nehme nämlich die U-Bahn.