Beiträge von TobyWilson

    Hallo,


    die Aufnahme ist typisch Amerikan. Viel Lärm und nichts dahinter. Ich habe sie mir leider gekauft!
    Hätte ich mir die Hörbsp. bei Amazon oder jpc genau angehört wäre mir dies nicht passiert.
    Als wirklichen Tipp: Chailly!


    Grüße TW

    Hallo


    Bach hat ja öfters bereits Komponiertes wieder verwendet, so auch den Eingangs-Chor zum WO,
    dar eigentlich aus der Kantate : Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten! (BWV 214), auch bekannt als Königin-Kantate (weltliche Kantate) stammt.


    Die Übernahme von Beringer ist für mich mehr als schlüssig : "Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!" und dann kommt erst der Einsatz "Jauchzet, frohlocket" !
    Vor allem wenn man sich die Tonlage des Chores anhört, der sich erst langsam nach oben schraubt. Ein Jauchzet gleich zu Beginn klingt nicht so recht überzeugend, da ist die Einleitung durch einen "Aufruf" wesentlich schlüssiger.


    Mich wundert es, dass die HIP-Spezialisten noch nicht darauf gekommmen sind.


    MfG TW

    Hallo


    seit heute im Handel erhältlich Gulda spielt Mozart :


    Laut Label-Ankündigung : "Denn die im Winter 1980/81 entstandenen Mozart Tapes werfen, wie zu erwarten, ein ungewöhnliches Licht auf die Sonaten K.279-283, 311, 330, 332, 333, 545 und die Fantasie K.475. Gulda widmete sich den Werken mit einer Strenge und Klarheit, die dem romantisierenden und historisierenden Darstellungsgewohnheiten der Zunft widerspricht."



    Ich hoffe es werden bald die ersten Eindrücke von Euch mitgeteilt.

    Es fehlt mir leider die Übersicht, aber anscheinend hat Gulda unter dem Label "Paradise Production" noch einige Aufnahmen gemacht.


    Ich bin durch Zufall auf eine Schubert Aufnahme gestoßen :
    - Impromptus op.90
    - Moments musicaux op.94


    Aufgenommen im Paradise Studio, Recorded at Weissenbach 1999, Gulda 9/99


    Wo gibt es die CD ?


    Ich habe sie vor ca. 1 Jahr beim Beck am Rathauseck / München kaufen lassen, da die Internetseite mir zwar das Cover zeigte (ganz in Blau gehalten) eine Online-Bestellung aber nicht möglich war. Internetseite funktioniert immer noch nicht richtig.


    MfG TW

    Hallo


    eine sehr schöne Aufnahme mit Knaben und sehr guten Solisten (bis auf Swensen) ist folgende :



    mit Juliane Banse , Markus Schäfer , Robert Swensen , Thomas Quasthoff , Martin Dürr, Trompetenensemble Läubin, Münchener Bach-Solisten, Cornelia Kallisch ,


    Windsbacher Knabenchor
    Dirigent Karl-Friedrich Beringer

    Zitat

    Ashkenazy verkörpert noch den Typus des Universal-Interpreten bester Art.


    Dem kann ich nur zustimmen !!!


    Und mal ehrlich, welcher Pianist hat neben den Top-Einspielungen von Klavierkonzerten und Solowerken auch noch ein derartig hochwertiges Kammermusikschaffen hervorgebracht ?


    Seine Rachmaninoff Klavierkonzerte mit Previn sind nach wie vor unangefochtene Referenz (und zu einem "Döner-Preis" zu haben, Dank der Eloquenz-Serie :] ).


    Grüße TW

    Hallo


    wer eine wirklich gute und preisgünstige Alternative sucht, sei auf die Aufnahme mit dem Keller Quartett (Warner Classics, apex 4,99 €) hingewiesen. (Damals noch bei Erato unter Vertrag)


    (P.S. die Debussy / Ravel Quartette des KellerQ aus dieser Serie kann man auch empfehlen, wobei hier das ABQ Referenz ist)





    Wer die IMO ultimative Aufnahme sucht, sollte sich die mit dem Hagen Quartett (DGG) zulegen.



    ABQ, Emerson, Talich Q, Prager StreichQ und Carmina sind die Aufnahmen die ich noch kenne und die an diese Hagen Einspeilung nicht heran kommen !!!


    Grüße TW

    Lieber Achim C.


    dann aber schnell, denn laut Joachim Kaiser handelt es sich bei den beiden Dir noch fehlenden Einspielungen um Referenzeinspielungen !


    Aber wer ist schon J.K. ?


    Ich höre gerade die Jansons Einspielung (Oslo), die ich zufällig letzte Woche erwerben konnte.


    Grüße TW

    Hallo


    Zitat

    Bezieht sich dein leiser Vorwurf der Seichtigkeit mehr auf den Inhalt oder mehr auf die Form der Komposition


    Also der Ausdruck der Seichtigkeit in der Form war mir bisher unbekannt. Man kann sagen die Form ist stimmig, zu groß, falsch oder wie auch immer, aber was soll bitte der Ausdruck: die Form ist mir zu seicht ???


    Natürlich beziehe ich mich auf den Inhalt, den ich jetzt mal als Melodienfluss bezeichne. Und damit in untrennbar engem Zusammenhang steht natürlich auch die Instrumentation, von der ja der Melodienfluss getragen bzw. ausgeführt wird.


    Grüße TW

    Hallo


    ich kenne einige Leute die z.B. Mozart ablehnen ! Und mit Ablehnen meine ich nicht Nicht-Mögen, sondern ein vorgefertigtes Urteil nach dem Motto : viel zu seicht, leicht und eigentlich total überbewertet.


    Ich beziehe mich also auf die sog. Total-Ablehner. Und dass einem nicht alles gefällt und jeder andere Favoriten hat sieht man doch schon an so einem Forum wie diesem.


    Nicht ganz verständlich ist mir allerdings die Bevorzugung der Sym 5, denn die ist um einiges seichter als die 6 Sym.. "Nichtendenwollende Selbstbespiegelung" trifft wenn überhaupt, dann wohl eher auf die 5 zu !


    Nun zu meinen Vorschlägen. Ich habe die Aufnahmen nochmal angehört und muss doch noch etwas dazu sagen:


    Der irgendwo gelobte 3 Satz mit Solti klingt absolut gehetzt.


    Die Celibidache-Aufnahme ist wirklich zum Abgewöhnen :O.


    Und mein Urteil über die Pletnev Einspielung muss ich zurücknehmen, sie gefällt mir ausgesprochen gut und ist zu meinen Favoriten mitaufgestiegen :


    Grüße TW

    Hallo


    Zitat

    Horowitz aber spielt jede Klaviersonate von Mozart perfekt.


    Ich würde eher sagen, hier mogelt sich jemand so gut es geht aus der Affaire. Dass hier jeder Ton perfekt sitzt, muss man wohl mehr als nur euphemistisch bezeichnen.


    Ich habe bei ihm eher das beklemmende Gefühl:
    Hoffentlich geht alles gut!


    P.S.: Ich beziehe mich hier auf die DGG Einspielung von 1987.


    Grüße TW

    Hallo


    ich besitze eine ganze Reihe von Aufnahmen der 6 Sym. Die alten russischen Einspielungen kenne ich noch nicht, man sollte sie aber denke ich schon wegen ihrer besonderen Affinität mal gehört haben.


    Nicht empfehlen kann ich folgende Einspielungen :


    Giulini / LA Phil. Orch. / DGG
    Karajan / Berliner Phil. / DGG
    Abbado / Wiener Phil. / DGG
    Sinopoli / Philharmonia Orch. / DGG
    Solti / Chicago Sym. Orch / Decca
    Pletnev / National Russ. Orch. / DGG


    Die zwei individuellsten Aufnahmen und damit sicherlich auch mit die umstrittensten sind :


    Bernstein / New York / DGG : sicherlich die sentimentalste
    Celibidache / Münchner Phil. / EMI


    Meine beiden Favoriten :


    Wand / NDR / BMG


    Jansons / Oslo / EMI


    Die Jansons Einspielung ist IMO eine der besten GA-Einspielungen (nicht nur auf Tschaikowsky bezogen) überhaupt. Hier kann man die 1-6 Sym. als Top / Referenz bezeichnen.


    Grüße TW


    P.S.: Wer sich mit Tschaikowsky auseinandersetzt will, der wird an der 6 Sym. überhaupt nicht vorbeikommen. Und einen sog. "Klassikliebhaber" der die Matthäuspassion ablehnt, mit dem kann ich mich leider nicht über Musik unterhalten, weil ich ihn nicht ernstnehmen kann.

    Hallo


    ich denke es liegt an drei Dingen, warum Frau Mutter etwas kritisch beäugt wird :


    1.) ihre Protektion von H.v.Karajan (man wird es nicht bestreiten können, aber die HvK-Verächter sind sehr oft auch absolute Mutter-Ablehner.


    2.) ihre Solo-Konzertreisen / CD-Produktionen mit zweitklassigen Pianisten insb. Herrn L. Orkis.
    Hier kann man natürlich spekulieren :
    Will sie der alleinige, unangefochtene Star sein, oder traut sie sich einen Weltklasse-Pianisten an ihrer Seite nicht zu ?


    3.) ihre neue Verbindung mit A.Previn, die auch gleich von der Industrie in Form von CDs ausgeschlachtet wird.


    Wenn ich mir diese Punkte in Ruhe betrachtet, so beschleicht auch mich ein kritisches Gefühl ihr gegenüber.


    Vorbehaltlos empfehlen kann ich von ihr nur die Carmen-Fantasie Aufnahme mit Levine und den Wienern / DGG.


    Für alles andere gibt es IMO bessere Alternativen, wobei ich von ihren EMI-Einspielungen nicht alles kenne.


    Grüße TW

    Hallo


    habe mir heute die Sennheiser nochmals angehört und sie sind für mich aus dem Rennen.
    Der HD 600 klingt gegenüber dem HD 580 doch besser, weil wesentlich luftiger, hat aber einen zu starken/lastigen Hochtonbereich, der IMO auch zu scharf klingt.


    Danach waren die AKG und Bayerdynamics wie Medizin.


    Ich muss aber zur Verteidigung von Sennheiser sagen, dass mein alter KH ein Sennheiser war mit dem ich absolut zufrieden war. Gut möglich dass sich mein Hörgeschmack geändert hat.


    Werde mir den AKG 501 kaufen und zu Weihnachten schenke ich mir dann evtl noch den Beyerdyn. 880


    Grüße TW

    Hallo


    ich möchte mir einen neuen guten Kopfhörer zulegen und habe mich daher schon im Hifi-Forum umgesehen.


    Leider aber habe ich dort sehr Widersprüchliches gefunden, was natürlich daran liegen kann, dass die Poster unterschiedliche Musikrichtungen bevorzugen.


    Speziell auf die klassische Musik wurde überhaupt nicht eingegangen.


    Ich habe schon gesehen, dass Alfred einen AKG 501 und Frank einen Sennheiser HD 600 hat. Habe mir beide schon mal angehört und musste feststellen, dass sie zwei völlig verschiedenen Klangphilosophien vertreten.


    AKG 501 : man hat nicht das Gefühl einen Kopfhörer auf zu haben, man sitzt eher in den hinteren Reihen eines Konzertsaals (muss nicht negativ sein). Allerdings fehlte mir bei ihm etwas der Druck / Power, so dass ich geneigt war den Verstärker immer lauter zu drehen.


    Sennheiser HD600 : sehr feine klare Höhen, fast schon zu fein (spitz). Man sitzt direkt im Geschehen und der Wirkungsgrad war auch sehr gut (musste den Verstärker gegenüber dem AKG um einiges leiser drehen). Was mich allerdings störte war der gestylte Klang, ein Hauch zu viel Schönklang / Künstlichkeit.


    Am Besten von den Sennheisern gefiehl mir der HD 580, etwas weicher in den Höhen und nicht so viel "Schönklang". (HD650 konnte man nicht hören, wäre mir aber auch zu teuer für einen Kopfhörer)


    Sehr gut gefiehl mir auch der Beyerdynamic DT 440, die IMO zwischen AKG und Sennheiser mit ihrer Klangphilosopie liegen. Direkterer Klang als AKG, aber zurückgezogenere, weichere Höhen als Sennheiser.


    Leider konnte ich die beiden Beyerdynamic DT 990 und ihren Primus DT 880 noch nicht hören, denke aber dass einer der beiden nach einem Probehören zur engeren Auswahl gehören dürfte.


    So nun bin ich gespannt auf Eure Erfahrungen und Tipps.


    Beste Grüße TW

    Hallo


    Jeder der sich etwas mit Gesang beschäftigt, wird zu dem Ergebnis kommen müssen, dass Wunderlich ebenso wie die Callas in einer anderen Liga singen.


    Ich möchte aber gerne noch auf zwei andere Sänger ansprechen, vielleicht ist mancher noch nicht so auf sie aufmerksam geworden.


    Ein toller lyrischer Tenor ist Blochwitz. Leider sind seine Dichterliebe (EMI) und seine Müllerin (DGG) gestrichen worden. Vielen bekannt dürfte dagegen die moderne Winterreise mit Zender sein (BMG) oder die 2 Sym. von Mendelssohn unter Abbado (DGG). Als Tipp noch eine Bach-Kantaten CD (Mathis, Kallisch, Blochwitz, Quasthoff) mit dem Windsbacher Knabenchor :


    Meine Lieblingssängerin ist Barbara Bonney. Wer ihre Liederaufnahmen noch nicht hat sollte unbedingt zugreifen (sind günstig zu haben):


    Liedaufnahmen von
    Schubert ; Mendelssohn ; Mozart


    Aber auch das Requiem von Faure mit ihr und Hampson unter Legrand ist Klasse und günstig !

    Hallo


    @Alfred
    Nur weil LangLang aus China kommt, wird er wohl kaum weniger Gage verlangen als andere, schon gar nicht wenn die Amis so verrückt nach ihm sind.


    jpsa
    Ein Musiker ist doch nicht auf eine einzige Interpretation festgelegt. Wo würde denn da die künstlerische Freiheit bleiben ? Es ist doch toll, wenn ein Künstler zwei verschiedene Versionen spielt und mit beiden zu faszinieren vermag !



    Natürlich sollte in einer guten CD-Sammlung auch einige Aufnahmen mit Horowitz sein.


    Das Tschaikowsky-Konzert mit seinem Schwiegervater Toscanini am Pult ist sicherlich so eine Aufnahme, zumal die Künstler 1943 auf ihre Gage verzichteten und man statt Eintrittskarten Kriegsanleihe-Aktien kaufen musste.(Das Konzert brachte angeblich 11 Millionen Dollar für die Kriegsanleihe)


    Nennen würde ich noch die Live-Konzerte in der Carnegie-Hall :



    und das bekannte TV-Konzert 1968 :




    Grüße TW



    [Dieser Beitrag wurde am 16.08.2004 - 09:45 von TobeyWilson aktualisiert]



    Anmerkung der Moderation:


    Die Bilder können nicht funktionieren, du muß sie auf einem Server haben !!!


    Gruß Alfred, Moderator