Beiträge von Der Unzeitgemäße

    Vielleicht komme ich zu spät, aber DAS kann ich nun doch nicht unkommentiert lassen:



    Zitat

    Denn über seine Konzerte heraus verbreitet er mit ungebrochenem Sendungsbewußtsein seine Bruckner-Religion in Vorträgen (beispielsweise bei den sogenannten "Bruckner-Tagen" St. Florian, die vieleicht besser "Marthé-Tage" genannt werden sollten) und in einer Art und Weise und einem Ton, der den Werbeschriften beispielsweise religiöser Sekten in keinster Weise nachsteht.


    Das stimmt so nicht. Ich habe Marthés Dirigate der Symphonien 3,4,7,8 und 9 in St. Florian live erlebt. Dabei konnte ich einmal an einem Einführungsvortrag für die 8. Symphonie teilnehmen. Da ich (schulterklopf!) die Achte sehr gut kenne (mögen hierüber die Fachleute grinsen oder nicht), saß ich anfangs mit Skepsis in der Kirchenbank. Als dann der Vortrag beendet war, war ich bereichert. "Wer hätte das gedacht", kam es mir in den Sinn. Marthé hatte damals sehr anschaulich Bekanntes und Neues aus der Welt der Achten geschildert, - ich habe es mit nach Hause genommen und bewahre es in meinem Herzen. (Danach geschah die Aufführung, die natürlich noch um ein Vielfaches größer war!).


    Liebe streitenden Parteien! Ihr vergesst oft, was der Besuch eines solchen Ereignisses (sei es eine Symphonie Bruckners in ihrer Originalgestalt oder einer risikoschwangeren Bearbeitung) für die Menschen bedeutet, die diese Musik einfach "lieben", um es mit einem schlichten Wort zu beschreiben, ihr und dem Komponisten Respekt zollen - aus Dankbarkeit.
    Ich bin froh, dass es heute so etwas wie die St. Florianer Bruckner-Tage überhaupt gibt, wo einen doch die restliche Zeit des Jahres nur der Alltag umgibt. Da können die Widersacher von "Kult" reden und die Nase rümpfen: Ich pilgere gern dort hin. Hoffentlich noch lange Jahre!


    Pardon, - das gehörte nicht so ganz in diesen Thread,
    es musste trotzdem gesagt werden.
    Tschüsserl,
    D. U.
    :angel:

    Zitat

    Soweit ich mitbekommen habe, beabsichtigte nämlich Bruckner als den ultimativen Schlusspunkt seines symphonischen Lebenswerkes ein derartig gewaltiges FINALE zu setzen, dass selbst der Lieben Gott (der ja bekanntlich der Widmungsträger dieser Symphonie sein sollte!) von seinem himmlischen Thron kippen sollte.


    Kurzes Intermezzo in dieser Zankerei:
    Leute, vertragt Euch, haltet ein, - ich glaube, wer Bruckners Musik mit einem großen Herzen begegnet und hieraus gar Lebenskraft schöpft, wird beim Durchlesen der letzten Beiträge den Kopf schütteln wie ein ungläubiges Kind. :no:


    Im Übrigen stürzt für mich der liebe Gott schon in der CODA des 1. Satzes der 7. Symphonie vom himmlischen Thron.


    Man weiß es allerdings nicht, wann er ÜBERHAUPT stürzt! Vielleicht auch aus lauter Ergriffenheit über eine zarte Passage aus der Nullten Symphonie...


    Niemand weiß halt Genaues....


    Liebe Grüße,
    D. U.

    Zitat

    Vielleicht ist ja die eine Version ein bißchen Disneyland und die andere ein bißchen Museum.


    Ein guter Vergleich. Wobei ich dann persönlich doch lieber ins Museum gehe. Weniger ist mehr; wo doch schon das vorhandene Material eine derart erhabene Größe ausstrahlt, dass einem assoziativ das Musée du Louvre dabei in den Sinn kommen könnte.


    Übrigens: Nach dem, was bei Marthé bis zum Eintritt der Coda erklang, hätte dieser eine mindestens dreifache Verlängerung gut angestanden. Durch das Non-confundar-Thema wurde zunächst eine recht feierliche Stimmung erzeugt, worauf aber das unmittelbar anschließende Satzende ziemlich blass wirkte. Und gerade darauf, auf dieses unfassbare Gebilde, hatten wir doch, geben wir Zuhörer es doch ruhig zu, innerlich bebend gewartet.
    Für mich persönlich endet diese Symphonie in endlosem D-Dur - ohne Schlusspunkt - ewig erklingend. So gesehen hat uns Bruckner durch den Umstand, dass er sein allerletztes Wissen mit ins Grab genommen hat, doch reichlich beschenkt....


    Frdl. Gruß,
    D. U.

    Zitat

    Die 9. Sinfonie wurde nicht zwei Stunden geprobt


    Ich hatte damit gemeint:
    Die Symphonie wurde 2 Stunden direkt VOR dem Konzert noch einmal geprobt, höchst konzentriert. Ich wohnte dieser Probe einsam und allein im Kirchenraum bei. Mir ist schon klar, dass ein Vielfaches an Probenstunden insgesamt lange zuvor in das Projekt gesteckt wurde. Diese Mammutprobe plus das darauf folgende Konzert, das war schon eine sehr respektable Leistung.


    Zitat

    Es ist einfach überfällig, dass mal eine Kehrtwende versucht wird


    Das sehe ich ja auch so, aber bedenken Sie bitte, dass es auf den ersten Schlag nicht leicht zu verdauen ist, was da erklingt, wenn man 35 Jahre lang - egal ob als Laie oder Studierter - mit Bruckners Musik "gelebt" hat.
    Dieser "neue" 4. Satz müsste sich meiner Meinung nach erst einmal in Werkstattkonzerten seine Anerkennung "verdienen".


    Zitat

    Alles in allem eine explosive Mischung. ... Aber es ist ja nix passiert....


    Oh, doch, es ist eine Menge passiert!
    Das Explosive findet doch in den Köpfen der Konzertbesucher statt und wird hier halt nur eben nicht mitgeteilt, aus welchen Gründen auch immer.
    Der riesige Applaus galt den ersten drei Sätzen, die sich den Bruckner-Hörern jahrzehntelang ins Bewusstsein eingebrannt haben. Der monströse "4. Satz" konnte doch nach einmaligem Hören im Konzert gar nicht entsprechend beurteilt werden, man müsste ihn, meine ich, zunächst einmal näher kennenlernen. Im Programmheft wurde man näherer Informationen nicht fündig und eine genaue Beschreibung, was sich Herr Marthé genau beim Komponieren gedacht hat, ist mir bis jetzt nicht in die Hände gefallen. Wobei es mich halt interessiert, warum bei Marthé der Beginn des 4. Satzes so verfremdet wurde, Paukenwirbel, Pizzicati - und so weiter...., hieran anschließend: 100 weitere Fragen...


    Tschüsserl,


    D. U.
    :pfeif:

    Zitat

    Ich möchte es wissen, und zwar alles!


    In Ordnung!


    Liebe Bruckner-Fachleute und die, die es durch dieses Forum einmal sein werden,


    nach langem Zögern melde ich mich nun doch noch einmal und sage mal wie Marthé: "Ich kann nicht anders", ...um den jungen Musiker des Europ. Philharmonic Orchestras für ihre Spielkultur und Gesamtleistung meine Huldigung auszusprechen.


    Als ich über die Orchesterleistung des Europ. Philharmonic Orchestras hier viel Negatives las, machte mich das – vor Entsetzen – erst einmal stumm.
    Da ging es zunächst mal hauptsächlich um Wert oder Unwert des „neuen“ Marthé-Finales und so nebenbei wird mal – ganz nonchalant – das Orchester mit seinen hingebungsvollen jungen Musikern niedergemacht und seine Klangkultur fast der eines Amateur-Orchesters gleichgestellt.
    Das bereitet mir nahezu körperlichen Schmerz!


    Gründe:
    „Ich fahre meilenweit für dieses Orchester“, - würde ich es zunächst mal werbemäßig ausdrücken. Diesmal war es die Neunte, - in den Vorjahren die Vierte, Siebente, Achte und Dritte an gleicher Stelle. Klänge eines besonderen Orchesters, die mir ohne Übertreibung die schönsten Stunden des Lebens bescherten.

    Es fehlt mir nicht an Vergleichen:
    Am gleichen heiligen Ort höre ich seit Jahren Orchester mit großen Namen, ja manche, deren Renommee so prachtvoll schillert, dass man meint, mit dem Erwerb einer solch begehrten Eintrittskarte das vollkommene Glück schon im Voraus gebucht zu haben. Doch, meine Lieben, das ist nicht immer so. Oft ja, aber bei weitem nicht der Regelfall. Ohne Namennennung: da probt ein Welteliteorchester, welches Bruckner im Jet von Kontinent zu Kontinent transportiert die 3. Symphonie (1889) mal gerade knapp eine halbe Stunde, kurze Anspielmomente der Sätze 1, 3 und 4 – Adagio wird übergangen – und heraus kommt tatsächlich eine sehr routinierte Interpretation, bei der das Gesamterlebnis St. Florian zwar im Gedächtnis bleibt, die Erinnerung an die Klangwelten aber längst verflogen ist….


    Zum Vergleich probt das Europ. Philharmonic Orch. gute 2 Stunden mit größter Intensität die ganze Neunte und baut dann im anschließenden Konzert einen Klangdom auf, der unvergesslich bleibt.
    So lese ich hier etwas über massive Intonationsschwankungen und seit Tagen versuche ich, mich verzweifelt daran zu erinnern, an welchen Stellen mir kritikwürdige Takte ans Ohr gerieten. Erfolglos! Man möge mich hier unterrichten, ab welchem Grade denn seismographisch gesehen die Trübungen „beginnen“.


    Nun höre ich ob solch einer Darlegung schon die Gegenstimmen zischen, ich hätte vielleicht ein ungeschultes Ohr oder die Aura des Geschehens würde mich in einen Trancezustand versetzen, der kein nüchternes Urteil zulässt.
    In Ordnung, - sollten diese Gegenstimmen jetzt ertönen: beim Letzteren gebe ich mich geschlagen. Dieser wunderbare Ort, die Stiftskirche von St. Florian mit ihrem prägnanten Nachhall, dieser Ort des Gedenkens, die zu Klang werdenden Steine, der im Grabe liegende Komponist nicht weit entfernt, über oder hinter einem die Orgel, an dem der Meister seine glücklichsten Stunden verbrachte, - all das schafft, wenn die Hingabe auch vorne am Altar stattfindet, eine Fassbarkeit des Begriffes „Glück“.
    Und:
    Wenn DANN tatsächlich mit einem Messinstrument bewiesen werden könnte, inwieweit die Intonationstrübungen den Klang an diesen und jenen Stellen beeinträchtigen, dann sage ich nur: „Wie menschlich“. Wunderbar, - dort sitzen Menschen, noch dazu welche, die ihre große Anteilnahme am Wunderwerk Bruckners in Töne formen und an uns heranleiten. Seien es einzeln herüberwehende Holzbläserkantilenen, einsame Hornrufe, markige Choralepisoden, feierliche Bläserchoräle, erschütternde Steigerungen, - ja um genau auf die Neunte zu zielen, die diesmal mahnend hervortretenden Pizzicati des Scherzos, - das, meine Freunde, ist Größe, Erhabenheit, eine feierliche Beschreibung von „Schönheit“.
    Inmitten dieses würdevollen Klangdomes dem Ereignis beizuwohnen, lässt Assoziationen zu Bruckners letzten Lebenstagen geradezu im Innersten bildhaft vorbeiziehen. Ist es nicht viel schöner, sich vorzustellen, dass das zweite Thema des ersten Satzes unter dem Eindruck der letzten herbstlichen Sonnenstrahlen entstanden sein könnte, die Bruckner in seinem Garten ein letztes Mal in seinem Leben spüren durfte, anstatt auf orchestrale Unreinheiten zu lauern? Ist es nicht wunderbar, zu erleben, wenn gerade dieses Thema in der Reprise goldfarben in D-Dur zu tönen beginnt?
    Diese Beschreibungen, meine lieben Leser, sollen Euch „nur“ zeigen, dass ich die Klänge lange nicht vergessen werde. Und weil es so ist, kann ich aufrichtig sagen: Es war ein unvergessliches Erlebnis, ein Traum, den man schon längst hatte, ist Wahrheit geworden.


    Liebe Grüße,
    D. U.


    Der Tag danach:




    .

    Zitat

    Meine Frau meinte gerade eben, sie komme sich vor, wie bei Bambi, dem Reh von Disney. Wir befinden uns im 2 Teil des Disney-Streifens, Bambi streift mit seinem Vater durch die Wälder...


    Echt süß!


    Aber so falsch liegt "sie", die Ehefrau, gar nicht, - im 1. Satz der Sechsten beispielsweise wird in der Literatur oftmals an einer bestimmten Stelle in der Durchführung auf das "Krähen eines Hahnes" hingewiesen.
    :wacky:


    Gruß,
    D. U.

    Guten Tag, Abend oder was sonst,
    also, meine Lieben,
    ich komme gerade aus St. Florian zurück, war also "dabei".
    Dabei sein ist ja bekanntlich "alles". (lach).
    Wer etwas über meine Eindrücke des Konzertes bzw. des "neu komponierten Finales mit D-Dur-Schluss" wissen möchte, kann mich ja persönlich fragen, - hier an dieser Stelle sind mir dann doch zu viele Fachleute unterwegs.
    Kurzum: Ich halte das "neue" Finale für eine "Große Fantasie über Finalthemen der Neunten Symphonie" gewürzt mit Anklängen aus früheren Werken (einmal dachte ich, oh, weh, "ich bin in Nr. "V" B-Dur", kann mich aber auch irren, weil mein Herz eh pochte... vor lauter.....) Der Schluss à la "non confundar in aeternum" aus der Siebenten klingt schön, das muss man Jan lassen, aber doch ist es wohl dann eine Art "Wunschkonzert", weil wir uns nach unaussprechlicher Erhabenheit sehnen....:-( (???)
    Es wächst allerdings nichts zusammen, was nicht zusammen gehört.


    Liebe Grüße,
    Euer Unzeitgemäßer :-)

    Zitat

    Also ich bevorzuge die 5. gegenüber der 6., die letzte ist mir vor allem im 1. Satz zu kitschig.....


    :(
    Jedem seine Meinung.
    Aber ich würde für diesen Satz (Pathétique, 1. Satz) ein Jahr meines Lebens hingeben. Nur ein grandioser Melodiker, wie Tschaikowsky es war, konnte dieses 2. Thema in seiner leuchtenden D-Dur-Schönheit, dieser sehnsuchtstrunkenen Farbe hervorzaubern (Exposition), später in H-Dur, vom Licht durchflutet, um die feine und noble Coda tonartlich schon vorweg zu nehmen...
    Große Werke dürfen ergreifend melodiöse, unvergessliche Melodien besitzen, von Komponisten, denen man mit Ehrfurcht begegnet, um sich dann die Frage zu stellen, wie es möglich war, dass ihnen solche Szenen der Schönheit einfallen konnten...


    D. U.

    Zitat

    Nun, kein Geringerer als Gustav Mahler war diesbezüglich offenbar anderer Auffassung. . .


    Auch wenn Mahler als Koryphäe dieser "Auffassung" war, kann das nicht wirklich überzeugen. Er, der Komponist der langen Symphonien kürzte und veränderte z.B. Bruckners Symphonien in unerträglicher Weise (das wohl beste Beispiel sind die überlieferten Berichte zur erstmalig "kompletten" Aufführung der Sechsten von 1899). Auch Mahlers wohlwollenden Worte im Hinblick auf Bruckners Te Deum können nicht darüber hinwegtäuschen, dass er zu den gewaltigen Schöpfungen seines Kollegen wohl keinen rechten Draht hatte. Gut, - dann meint Mahler eben, er müsse sich um die Symphonien von Schumann auch noch kümmern. :( - Und sich den Bachschen Orchestersuiten auch noch widmen, um ihnen ein romantisches Gewand zu verpassen...- - - Und......
    :motz:
    D. U.

    Zitat

    Ihm deswegen Hochmut vorzuwerfen, ich weiß nicht...


    Ob "er" nun Hurwitz heißt oder anders, - gewissem Geschwätz muss etwas entgegen gesetzt werden. Bruckner zuliebe, über den, das dürfte bekannt sein, häufig genug das Jauchenfass ausgekippt wurde. Auch die Mär von Schumanns angeblich mangelnder Instrumentationskunst ist längst widerlegt. Schnee von gestern...


    :wacky:

    Zitat

    Zu Punkt 7 könnten uns doch die Bruckner-Experten dieses Forums etwas über die (in diese Weise dargestellt) recht makabren Umstände berichten...


    Ich bin kein Experte, aber:


    Die Feststellung ist so sinnlos wie überflüssig. Warum hätte ein Komponist so komponieren sollen, wie es die Nachgeborenen sich wünschten? Welcher Hochmut daraus spricht. Im Übrigen ist die Behauptung mit dem 1. Satz der 1. Symphonie zumindest teilweise widerlegt. Dort geht es gegen Ende des Satzes ganz schön allegro-stürmisch zu. Natürlich nicht federnd lustig in heiterer Manier wie im ersten Satz der Italienischen (Nr. 4 A-Dur) von Mendelssohn, aber, bei seiner Meisterschaft hätte er auch das hingekriegt, WENN ER ES GEWOLLT HÄTTE. Er hatte aber ganz anderes im Sinn.
    Über das 2. Thema im Finale der Nullten las ich einmal, dass "es nach Art einer italienischen Opernouvertüre" klänge. Nun ja, etwas übertrieben, aber der Vergleich passt hier, um zu verdeutlichen, dass er eben nicht NUR der Adagio-Komponist war.
    Gruß,
    D. U.


    :yes:

    Liebe Leute,
    es ist alles wirklich nur eine Angelegenheit der persönlichen Vorlieben, die man hegt.
    Ich habe die Fünfte mit Thielemann live gehört und sage, dass mir bisher nichts Beglückenderes untergekommen ist in meinem langen Bruckner-Leben. Wenn man sich in Distanz zur kultischen Verehrung von spektakulären Dirigentenpersönlichkeiten übt, kann man auch ohne Neid große Leistungen anerkennen. Hinzu kommt, dass man nicht vergessen sollte, dass die jeweiligen Orchestermusiker die Wunderleistungen vollbringen und der Dirigent allenfalls eine Idee vorgibt, - ein Wegbereiter fürs Gelingen ist.
    Auf Vieles, was sich einem im musikalischen Bereich darbietet, kann man vielleicht "verzichten", aber sie sind einfach da, diese Mannigfaltigkeiten der Sichtweisen und somit die musikalischen Ergebnisse der Ausführenden.
    Man sollte "vorsichtig" mit pauschalen Kommentierungen umgehen. Denn wie würden wir reagieren, wenn jemand gar verlauten lassen würde, man könne evtl. sogar auf die Fünfte selbst "verzichten".
    Nicht undenkbar, selbst in unserer aufgeklärten musikalischen Epoche.


    Verzeiht meine etwas harschen Worte,
    frdl. Grüße,


    D. U. :wacky:

    Hallo Maik,
    vielen Dank für die guten Wünsche!


    Ja, das war schon prächtig, gestern Morgen um 11:00 Uhr!


    Programm:
    Dvorak, Stabat mater op. 58
    Mitwirkende:
    Düsseldorfer Symphoniker
    Städtischer Musikverein zu Düsseldorf
    Marieddy Rossetto, Einstudierung
    Sylvia Schwartz, Sopran
    Karen Cargill, Mezzosopran
    Jaroslav Brezina, Tenor
    Peter Mikulas, Bass
    Heinrich Schiff, Dirigent


    Alle Details waren erstklassig, - keine Stelle, wo man nicht ins Schwärmen geriet. Warmherziger Sopran, edle Darbietung des Chores, einfach wunderbar!
    Trotz ich sehr oft ins Konzert gehe, war es das erste Live-Erlebnis dieses Werkes.
    Wäre ich am Ort des Geschehens, würde ich gleich in einer knappen Stunde noch einmal hingehen.


    Freundliche Grüße,
    Der Unzeitgemäße
    :hello:

    Zitat

    "Lieber Herr Chailly, wir Millionen wünschen,...


    Ich hoffe, Herr Barenboim liest das auch....


    Und gleich noch ein Wunsch:
    Herr M. Plasson möchte bitte den Zyklus der Symphonien von G. Ropartz komplettieren. Bisher liegt nur vor:



    Ich warte....


    D. U.