Beiträge von Christian Biskup

    1. Oberto, Conte di Bonifacio------Punkte:0
    2. Un giorno di regno---------------- Punkte:0
    3. Nabucco------------------------------ Punkte:5
    4. I Lombardi alla prima crociata--- Punkte:0
    5. Ernani-----------------------------------Punkte: 0
    6. I due Foscari--------------------------Punkte:0
    7. Giovanna d'Arco---------------------Punkte:0
    8. Alzira------------------------------------Punkte:0
    9. Attila------------------------------------Punkte:0
    10. Macbeth-----------------------------Punkte:0
    11. I masnadieri-------------------------Punkte:0
    12. Il corsaro-----------------------------Punkte:0
    13. La battaglia di Legnano----------Punkte: 6
    14. Luisa Miller---------------------------Punkte:0
    15. Stiffelio-------------------------------Punkte:0
    16. Rigoletto-----------------------------Punkte:5
    17. Il Trovatore-------------------------Punkte:8
    18. La Traviata--------------------------Punkte:6
    19. I vespri siciliani----------------------Punkte:6
    20. Simon Boccanegra----------------Punkte:9
    21. Un ballo in maschera-------------Punkte:
    22. La forza del destino-------------- Punkte:6
    23. Don Carlo----------------------------Punkte:10
    24. Aida-----------------------------------Punkte:3
    25. Otello---------------------------------Punkte:7
    26. Falstaff-------------------------------Punkte: 0


    LG
    Chrissi

    Zwar schon etwas länger her, aber dennoch :D


    21. März 2010
    Braunschweig Stadthalle


    Dmitri Shostakovitsch :Violinkonzert Nr. 1


    ----Pause----


    Igor Strawinsky: Petruska


    Violine: Julian Rachlin
    Dirigent: Alexander Joel


    Staatsorchester Braunschweig



    Bei diesem Konzert wurde ich wieder absolut überrascht, da ich micch bei Violinkonzerten meistens furchtbar langweile. Diesmal war dies nicht der Fall. Shostakovitsch's Violinkonzert bietet für jeden etwas. Es ist konzentriet, aufbrausend und effektvoll. Der 1. Satz des Konzert wurde vom Orchester wie vom Geiger wunderbar gefühlvoll wiedergegen und es gab auch keine Huster ( die ja oft durch langeweile entstehen, so habe ich den Eindruck ). Der 2. Satz war am spektakulärsten. Durch die prägnanten Rhythmen hat das Zuhören so einen Spaß gemacht. Der Geiger spielte in einem Höllentempo und dennoch fehlerfrei. Hier das sonnst sehr schweigsame Braunschweiger Publikum : *gehaucht* BOAH !
    Auch die restlichen Sätze spielte Rachlin sehr ausgewogen und präzise. Nach dem letzten Satz brach das Publikum in Bravo-Rufe aus.


    Nachdem er sieben mal hinausgerufen wurde gabs mit dem Staatsorchester noch eine Carmen-Fantasie von einem W(!)axwell. Hier werden im Gegensatz zur Fantasie von Sarasate mehr Themen variert und vor allem auch weitaus virtuoser! Auch hier wieder zahlreiche Ausrufe für Dirigent und Geiger.


    Nach dem Konzert habe ich mir übrigens gleich 4 CD's ausgeliehen auf denen das Violinkonzert gespielt wird. Keins kommt an dies heran, vor allem aber vom Orchester und vom Tempo des 2. Satzes. Die einzige f+ür mich bisher akzeptable Aufnahme ist die von H.Hahn und M.Jansons bei youtu**


    Nach der Pause ( in der ne ganze Menge Zuschauer hinter die Bühne ranten :] ) gabs Strawinsky's Petrushka. Der Orchester war diesesmal ( im Gegensatz zum Sacre, welches aber auch bestimmt einiges schwieriger ist ) vollkommen perfekt und präzise. Es gab keinen Augenblick, wo jemand aus der Reihe tanzte. Alexander Joel arbeitet dieses Werk auch sehr fein aus. Zu Beginn vielleicht noch etwas zu schwach, aber umso weiter das Stück lief, umso mehr nahm auch die Wucht zu. Von der "niedlichen" Walzervariation bis zum kraftvollen Dances russe am Ende, alles war sehr gut. Auch hier gabs nach dem ( für die meisten unerwarteten) Schluss brach auch hier nochmal das Publikum in Bravo-Rufe aus.


    Insgesamt ein wahrlich hervorragendes Konzert in dem das Staatsorchester und Julian Rachlin zeigten was doch ein Provinzorchester erreichen kann! Großes Lob!


    Bin schon sehr auf Bruckners 4. am 18. Gespannt :D


    LG
    Chrissi

    Hallo Taminos,


    seit nun mehreren Tagen beschäftige ich mich mit dem Klavier in der Orchstermusik. Diesesmal allerdings nicht als Soloinstrument, sondern als Orchesterinstrument.
    Aufgefallen hierbei ist mir, dass die Klavierparts teils so aufwendig sind, dass diese fast als Solopart aber trotzdem nebensächlich im Gegensatz zur Orchesterarbeit anzusehen sind.


    Nun frage ich euch. Wie wirkt auf euch das Klavier als " zweite Geige"?
    Welche Stücke kennt ihr, in denen der Pianist trotz Zweitrangigkeit komplexe Themen spielen muss.


    Ich hoffe das Thema existiert noch nicht, habe jedenfalls nichts über die Suche gefunden.


    Bin auf eure Antworten gespannt!
    LG
    Chrissi

    Hallo Joseph,


    wärend meines Praktikums beim Staatstheater Braunschweig 2009 wurde der Alchymist von Spohr gebracht bei dem er diesen mit bravour sang. Im Vergleich zu einigen Schallplattenaufnahmen (die ich bei dieser Gelegen auch signiert lassen habe :yes: ) ist er in den oberen Langen schon etwas dünner geraten, aber immer noch in Lautstärke und Deutlichkeit wie früher. Schauspielerisch war er auch überdurchschnittlich!


    LG
    Chrissi

    Wenn wir schon dabei sind den Thread wieder aufleben zu lassen :D


    Seit neusten spiele ich ein Klavierstück namens Traumbilder von dem Dänen Lumbye. Es ist eine Fantasie und besteht aus mehreren Teilen u.a ein Walzer, Marsch, Schlaflied. Recht interessant aber die Übergänge passen ( meiner Meinung nach ) teils nicht richtig ineinander , Melodien sind auch nicht soo der Hit. Aber bei knapp 8 min kommt man schon ein wenig in Schlafstimmung :pfeif:


    LG
    Chrissi


    Hallo Agon:


    1. Boulez / Cleveland Orchestra : einfach öde
    2. Strawinsky conducts Strawinsky / orchester unbekannt
    3. Inbal /Orchester weiß ich nicht, da ich diese wie ich gesehen habe schon längst entsorgt habe.
    4. Salonen / Philharmonia : auch sehr gut, aber reicht nicht an das der LA ran.
    5. Abbado / LSO : war meiner Errinerung nach auch ganz in Ordnung, aber nich so ein spektakel wie das von Salonen
    6.Rattle/ Berliner Philharmoniker bzw. die Aufnahme mit dem Film
    7.Gergiev/ Kirow Orchestra : Auch sehr zu empfehlen
    8.Tilson-Thomas / San Franzisco SO : ziemliches Mittelmaß


    Die anderen habe ich auch noch irgendwo runliegen ( oder sind im Auto ), ich hoffe es hat jedoch erstmal einen überblick gebracht !


    LG
    Chrissi

    Meine Referenzaufnahme des Le Sacre stammt von den LA Philharmonic Orchestra unter Salonen.



    Keine andere Aufnahme dieses Werkes nimmt so mit, wie diese. Das Orchester spielt fehlerfrei. Salonen nimmt das Stück sehr präzise und lässt kein Verwaschen der Stimmen zu. Auch ist die Aufnahmequalität perfekt. Keine Nebengeräusche, die Instrumente sind perfekt aufeinander eingestimmt. Das Schlagwerk kommt endlich mal so richtig raus.


    Bisher konnte keine meiner ( 11 ) Aufnahmen diese toppen!
    LG
    Chrissi

    Auch ich sehe der Zukunft der klassischen Musik recht optimistisch entgegen.
    Schließlich hat diese schon mehr als 500 Jahre angedauert. Warum sollte sie nun abrupt abbrechen?


    Da ich ja noch Schüler bin, habe ich oft die Gelegenheit die Bemerkungen zur Klassik im Musikunterricht mitzuerleben.
    So sehe ich es immer mit Freude wenn plötzlich einer ruft " Das ist aus einer Oper ? Das kenn ich ! " .
    Als wir z.B. neulich die Moldau von Smetana gehört haben, war die halbe Klasse doch sehr beeindruckt und meinten, dass es doch gar nicht so langweilig ist wie sie immer gedacht haben. Auch hat sich die Klasse beim Schlussakkord glänzend erschreckt :hahahaha:


    Desweiteren werde ich auch immer aufgefordert mal ein Stück auf dem Klavier zum besten zu geben, da es die Klasse so gerne Klaviermusik hat.


    Damit die Schüler auch noch weiter an die Musik herangeführt werden hat meine Musiklehrerin und ich einen Theaterbesuch zur " Carmen" geplant, und der erwartete Protest kam kaum zustande, da die meisten durchaus an der "unbekannten" Klassik interessiert sind.
    Ich denke es liegt auch vor allem daran, dass die Eltern der heutigen Jugend nicht mehr viel mit Klassik anfangen können und sie teils auch sehr ablehnen ( obwohl sie diese gar nicht kennen ). Daher werden diese auch häufig erst in der Schule auf diese aufmerksam.


    Das die Jugend aus den Konzertsälen verschwindet kann ich in meinem ständigen Konzerthaus in Braunschweig nicht beobachten. Eher im Gegenteil. Das Staatstheater bietet immer besondere Kinderkonzerte an ( z.B. Max und Moritz von G. Näther, oder Peter u. der Wolf ) die vom Orchesterdirektor gut moderiert werden.
    Auch war bei der Aufführung des Le Sacre eine Truppe Jugendlicher dabei, die auch ganz begeistert letztendlich dabei waren.


    Ich denke , dass einfach viele sich nicht hintrauen, obwohl sie durchaus das Interesse haben, da es eben nicht mehr in die " coole Gangster" Einstellung von heute passt. Man muss sie einfach damit vertraut machen.


    Ich hoffe ich habe die Thematik einigermaßen getroffen. Bin in den Sachen noch immer ein wenig unsicher ...


    Lg
    Chrissi

    Hallo,


    am 28.2 hatte ich das Glück eine Vorstellung von Salvator Rosa aus der 6. Reihe im Braunschweiger Staatstheater zu erleben.
    Wie der Thread-Titel schon sagt ( die Orchestermusiker meinen es übrigens aus ) klingt die Oper wie eine von Verdi.


    Wer es noch schafft, dem kann ich empfehlen diese rundum gelungene Vorstellung anzusehen.


    Die Inszenierung von Uwe Schwarz ist schon ein großes Erlebnis. 4 riesige Potraits stellen das Atelier von Salvator Rosa dar.
    Auch die Besetzung ist excellent, vom musikalischen wie vom schauspielerischen her.
    Die Musik ist teils hochdramatisch, teils auch fröhlich. Besonders imposant ist der excellente Chor, der mit dem Orchester eine wunderbare Klangwelle durch den Zuschauerraum schickt.
    Das Orchester spielte fehlerfrei und wurde hinterher vom Publikum lautstark applaudiert.


    Selbst meiner Mutter ( die eigentlich nur Rock"musik" hört und die ich mitschleppen konnte ) kamen sogar die Tränen bei der doch sehr emotionalen Handlung !


    Wie gesagt, wer's schafft, dem sei der
    10.03., 19:30 Uhr,
    04.04., 18:00 Uhr,
    09.04., 19:30 Uhr


    wärmstens ans Herz gelegt.


    LG

    Meine 3 Liebsten Gänsehaut-Stellen finde ich bei folgenden Werken


    Wagner: Lohengrin Prelude zum 1. Satz, wenn das Becken hinzukommt.
    B. Herrmann: Vertigo; Scene d' Amour . Hier bringt mich jeder Ton zum schmelzen :yes:
    Wagner: Meistersinger von Nürnberg, Ouvertüre, dann wenn die Streicher so ne Wellenbewegungen machen, wie es auch im Pilgerchor ist. Einfach klasse !


    LG
    Chrissi

    Hallo Taminos,
    heute möchte ich euch wieder einen skandinavischen Komponisten vorstellen, von dem ich bis vor ein paar Monaten noch nie gehört habe.


    Es ist ...

    Hakon Børresen


    1876-1954




    Wie auch bei Herrn Nielsen der Lebenslauf in Stichpunkten:


    1876 - am 2. Juni als Sohn einer Kaufmannsfamilie in Kopenhagen geboren ( kompletter Name : Axel Ejnar Hakon Børresen )


    bis 1895 - Unterricht in Klavier, Violoncello, Violine und Theorie


    1895- Vater besucht mit seinem Sohn Johan Svendsen um sich ein Urteil über das Talent des Sohnes zu holen, da dieser den Wunsch hegt, Komponist zu werden.


    1897- Orchesterfantasie Thor kører til Jotunheim


    ab 1901- Privatstunden bei Svendsen


    1901- Uraufführung seiner 1. Sinfonie durch Svendsen ; erhält Ankersche Legat: alle musikalischen Kreise stehen ihm offen.


    Ab 1902- lebt als freischaffender Komponist in Kopenhagen


    1904- Sinfonie Nr. 2 , Violinkonzert G-Dur


    1914-17- komponiert die Oper Kaddara


    1919- Børresens populärstes Werk , die Oper Der königliche Gast wird uraufgeführt


    1924-1949- Vorsitzender des Dänischen Komponistenverbandes


    1927- UA Sinfonie Nr. 3


    1954- stirbt am 6. Oktober in Kopenhagen





    Nun wieder zu den existierenden Aufnahmen.




    Die einzige Aufnahme die ich bisher von ihm kenne. Wie auch bei Nielsen ist es mir bei der Farbigkeit und der vorzüglichen Instrumentation der Werke ein Rätsel wie ein solcher Komponist in Vergessenheit geraten konnte.


    Die Sinfonie Nr. 2 ist ein sehr interessantes farbenfrohes Werk mit dem Untertitel: Das Meer.
    Der Untertitel ist verständlich, da man sich bei den ersten beiden Sätzen wirklich das Zusammenspiel der Wellen vorstellen kann. Die anderen beiden Sätze sind mir leider nicht so sehr im Gehör geblieben wie die vorhergegangenen. Insgesamt jedoch auch ein kleiner Schatz.


    Die 3. Sinfonie ist sehr lebhaft und ebenfalls farbenfroh. Hier sticht für mich der letzte Satz heraus der oft wie ein kleiner Galopp anklingt. Das besondere daran ist für mich, dass die tiefen Streicher an den Stellen besonders herausragen was einen ganz besonderen Charakter hat. Ich kann mir da gut einen schnellen doch recht schwerfälligen Lauf vorstellen, wie wenn man im Sportunterricht über diese hyperweichen Matten laufen muss. Ansonnsten ist der Satz wohl am dramatischsten gestaltet.


    Wie im vorherigen kann man nur sagen, dass es eine Schande ist, dass diese Werke nicht öfter im Konzertsaal zu hören sind.



    Auch eine CD in meinem Besitz die mein CD-Spieler permanent nicht abspielen möchte ( der spinnt eh momentan ein wenig, wird Zeit, dass ein neuer kommt ! )


    Auf der CD sind folgende Werke enthalten:
    Sinfonie Nr. 1
    Serenade für Streicher, Horn und Pauken
    Nordische Volksmelodien






    Hier auch das Violinkonzert neben der 1. Sinfonie



    Hier sein populärstes Werk, seine Oper " der Königliche Gast " .



    Viel Spaß beim Lesen und ich würde mich über Anregungen freuen die mir helfen würden, wie ich Musik besser beschreiben kann!


    LG
    CHrissi

    Hallo teleton,


    ich denke vieles ist hier auch Geschmackssache. Bostock mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra finde ich überaus mitreißend und gefühlsvoll. Salonen wie gesagt recht plump . Auch habe ich hier das Gefühl ( ich bezieh mich jetzt mal nur auf die 2. und Aladdin,da ich die am Liebsten habe und am besten kenne! ) das beim 1. Satz der 2. das Orchester am Anfang nicht ganz perfekt ( ich meine besonders die Pauken, die ich sowieso bei der Aufnahme als zu dominant empfinde ). Auch den Schlussteil des 2 Satzes wo die Dynamik eine so große Rolle spielt interpretiert Bostock meiner Meinung nach viel Spannender.


    Aladdin finde ich bis auf den Tanz der Schwarzen eigentlich auch noch zu grob und bleibe bei der Meinung, dass er damals vielleicht noch nicht das nötige Feingefühl dafür hatte.


    Sibelius: sein Sibelius schätze ich am meisten da er es als einziger schafft mir bei seinen Sinfonien einen Schauer über den Rücken jagen zu lassen. Bernstein hingegen lässt mich recht kalt. Besonders bei seiner 2. Sinfonie im Finale die Streicherstelle ( ich denke man kann sich vorstellen welche Stelle ich meine ) dirigiert er mit so einen Gefühl weshalb ich ihn so sehr schätze.


    Wie gesagt , Geschmackssache , Barock finde ich ja auch gräßlich :stumm:


    Ansonnsten warte ich ja noch gebannt auf das erscheinen von Mahlers 6. Sinfonie die er am 26.Mai dirigiert hat.


    LG
    Chrissi

    Hallo Taminos,
    heute möchte ich Euch einen für mich neuentdeckten Komponisten vorstellen.
    Ludolf Nielsen



    Ludolf Nielsen 1926 - © Jens Cornelius
    1876-1939

    Bevor die Frage kommt, möchte ich gleich alle alle Vermutungen beiseite räumen: Ludolf Nielsen
    ist nicht mit seinem bekannten Namensvetter Carl Nielsen verwandt. Während der letztgenannte
    von der Insel Fünen stammt, waren die Vorfahren Ludolf Nielsens seit mehreren Jahrhunderten auf
    der Dänischen Hauptinsel ansässig und verfügten dort über recht viel Land.



    Das Geburtshaus Nielsens in Nørre Tvede © Jens Cornelius


    Karl Hendrik Ludolf Nielsen wurde am 29. Januar 1876 im kleinen Bauerndorf Nørre Tvede bei
    Næstved auf der Insel Seeland geboren. Seine Eltern bewirtschaften eine Farm im Ort. Obwohl
    diese keinen Bezug zur Musik hatten, fanden sich doch einige Musikinstrumente im Haus, an denen
    Klein-Ludolf gerne herumprobierte. So soll er, falls er mal nicht zum Essen erschien, meist auf
    einem Akkordeon spielend von der Mutter in den Zweigen einer der Obstbäume entdeckt worden
    sein. Bald entschieden sich die Eltern, dem ambitionierten Jungen Unterricht in der nächstgrößten
    Stadt Næstved geben zu lassen. So erhielt er 1884 die ersten geregelten Musikstunden bei
    Musikdirektor Bjørup und spielte schon bald bei verschiedenen Gelegenheiten in der Umgebung die
    Fidel. Noch heute ist im Geburtshaus ein kleiner stuckierter Ballsaal, in dem er wohl nicht nur
    einmal zum Tanz aufgespielt hat. 1884 erhält er den ersten allgemeinen Musikunterricht bei
    Christoffer Petersen, einem Trompeter im 4. Dragonerregiment. 1892 wird Ludolfs Traum wahr und
    er zieht nach Kopenhagen wo er professionellen Unterricht in Klavier, Geige und Theorie vom
    Konzertmeister Ludvig Holm erhält. Ein Jahr später entsteht seine erste bekannte Komposition –
    eine Elegie für Klavier und Violine in As-Dur. Das Klavierstück „Aften i skoven“ ( Abend im
    Wald ) folgt und offenbart bereits Nielsens Vorliebe an Naturlauten und traditionellen
    Tanzrhythmen. 1895 ist das Glück erneut auf seiner Seite und er bekommt einen Freiplatz am
    angesehenen Konservatorium, sodass er bei Otto Malling Harmonielehre, bei J.D. Bondensen
    Theorie, bei Albert Orth Klavier und bei Valdemar Tofte Violine studieren kann. Ein Jahr später
    folgt eine Anstellung als Bratschist im Tivoli Orchester.

    Das Tivoli-Orchester – Nielsen befindet sich in der zweiten Reihe recht vom Dirigenten – einer der wenigen Musiker
    ohne Bart! © Jens Cornelius


    1898 schließt er seine Ausbildung am Konservatorium ab und debütiert im Havnsøe Quartett als
    Bratschist. 1899 wird sein erstes Werk „Angelusklokker“ - ein Lied, öffentlich aufgeführt. Zudem
    erhält er die Gelegenheit sein Orchesterwerk „I Ørkenen“ - In der Wüste – mit dem Tivoliorchester
    zu proben. Das Werk, welches orientalische Einflüsse zeigt, offenbart bereits Nielsens geniale
    Instrumentierungskunst und Melodieführung. Nach offenbar recht unbedeutenden drei Jahren
    gelingt Nielsen 1902 der Durchbruch mit seiner sinfonischen Dichtung „Regnar Lodbrog“, welche
    im Tivoli mit großem Erfolg uraufgeführt wurde. Zudem wird er Bratscher im Bjørvig Quartett. Es
    folgen ereignisreiche Jahre. So erlebt 1903 seine 1. Sinfonie ihre Uraufführung in der Dänischen
    Konzertvereinigung. Von Winter 1903 bis Anfang 1904 unternimmt Nielsen eine Studienreise nach
    Leipzig, wo Breitkopf & Härtel sein 1. Streichquartett veröffentlichen ( ohne Entlohnung um es
    mal anzumerken... ). Weitere Ereignisse des Jahres sind seine Anstellung als Solobratschist und
    vertretender Dirigent beim Tivoliorchester. 1905 beginnt Nielsen mit historischen
    Streichinstrumenten aufzutreten und gewinnt zudem mit seiner Konzertouvertüre einen vom
    Komponisten Asger Hamerik ausgelobten Musikpreis für die beste Dänische Ouvertüre.

    Villa – heute teuerste Wohngegend Kopenhagens – in der A.N. Hansens Allé 36 © Jens Cornelius


    1907 zieht Nielsen mit seiner frisch geheirateten Frau, der Gymnastik- und Tanzlehrerin Ellen Paul-
    Petersen in den Kopenhagener Stadtteil Hellerup. Zudem erhält er das Anckersche Legat, welches
    im drei Jahre Finanzzuschüsse garantiert und ihn somit unabhängig macht. Er nutzt dies und
    unternimmt eine Studienreise die von Dresden über Nürnberg, München, Wien, Insbruck, Rom bis
    nach Tunesien führt. 1908 zieht er in das Haus seines Schwiegervaters in der A.N. Hansens Allé 36
    in Hellerup. Am 25. April1910 wird seine zweite Sinfonie ( auch Glückssinfonie ) in der Dänischen
    Konzertvereinigung unter Victor Bendix mit Erfolg aufgeführt. Sie ist seiner Frau gewidmet und
    wurde sogar im Ausland aufgeführt. Das Jahr 1914 bringt einen großen Einschnitt in Nielsens leben.
    Der erste Weltkrieg bricht aus und sorgt für einen Schaffenskrise, welche durch die ablehnende
    Aufnahme seiner bisher ambitioniertesten Werke – der dritten Sinfonie sowie seiner
    chorsinfonischen Dichtung „Der Turm von Babel“ - wohl verstärkt wurde. Allerdings fand seine
    Oper Isbella am Königlichen Theater eine wohlwollende Aufnahme. Auch trat Nielsen im selben
    Jahr den Freimaurern bei, für die er kleine Kantaten schrieb. Nach ereignisarmen Jahren führte im
    Oktober 1920 das berühmte Budapester Quartett sein 3. Streichquartett in Kopenhagen auf, welches
    autobiografisch durch den Tod seiner Eltern geprägt ist. 1922 hatte Nielsen seinen größten und
    letzten Erfolg. Das Ballett Lackschmi wurde durch seine farbenprächtig exotische Musik und der
    fantastischen Ausstattung ein großer Erfolg. Obgleich die impressionistische Orchestersuite
    Skovvandring ebenfalls ein Erfolg war, konnte sie diesen nicht einholen. Zumal ist Carl Nielsen der
    führende Komponist Dänemarks geworden. 1926 wird er daher der musikalische Berater beim
    Dänischen Rundfunk – einen Posten den er bis zum Jahr 1932 beibehält. In diesem Jahr ist er in
    einen Taxiunfall verwickelt, der es ihm unmöglich macht weiter zu arbeiten, weshalb er wohl
    rausgeschmissen wird. Er erkennt zudem immer mehr, dass kaum einer mehr an seiner Musik
    interessiert ist und schreibt Hörspielmusik und leichtere Musik ( unter dem Pseudonym Carl
    Heinrich ). 1937 wird Lackschmi in Tallinn aufgeführt. Als starker Raucher stirbt Nielsen am 16.
    Oktober 1939 aufgrund einer Schilddrüsenerkrankung. Er wird unter großer Anteilnahme auf dem
    Friedhof in Hellerup begraben. Er hinterlässt rund 200 Kompositionen aus allen Sparten. Seine Frau
    überlebt ihn um 22 Jahre und wird nebem ihm beigesetzt.

    Nielsens Grab auf dem Friedhof in Hellerup – das Relief stammt vom Isländischen Künstler Einar Jónsson.
    © Jens Cornelius


    Über sein Privatleben und sonstige Infos in loser Reihenfolge:
    Erstmal muss gesagt werden, wie erstaunlich es ist, dass Nielsen und zwei seiner Brüder trotz der
    bäuerlichen ( eher bildungsfernen ) Herkunft in Kopenhagen große Karriere machten und tolle
    Abschlüsse erlangten.
    Trotz einer sehr liebevollen Ehe und dem guten Verhältnis zu seinen Nichten, denen er seine
    verspielten „Noveletter“ widmete hatte Nielsen keine Kinder.

    Nielsen mit seiner Familie am Strand © Jens Cornelius


    Selbst zu seinen Glanzzeiten als gefeierter Komponist in Kopenhagen ließ es sich Nielsen nicht
    nehmen auf der Landfarm beim Ernten zu helfen.
    Sein Schüler Launy Grøndahl wurde selbst Komponist und widmete sich als Dirigent oft den
    Werken Nielsens. Sein Konzerte für Posaune findet sich noch regelmäßig in den Konzertsälen
    wieder. Nach Nielsens Tod versuchte er ( wenn auch erfolglos ) Nielsens Aufzeichnungen zu ordnen
    und zu ergänzen. Von seinen Nielseneinspielungen hat keine überlebt.
    Nielsens gesamter Nachlass befindet sich in der Königlichen Bibliothek Kopenhagen. Leider ist die
    Partitur zu seinem Werk „Dronning Margrethe“ verschollen. Das Material zu seinem
    Weihnachtszyklus Jacobs Jul ist unvollständig.
    Ludolf Nielsen war ein großer Autogrammsammler. In seiner Sammlung befinden sich
    Autogramme nahezu aller damaligen Dänischen Komponisten. Leider sind die Briefe dazu nicht
    erhalten, weshalb kaum etwas über Nielsens Privatleben bekannt ist. Heute sind nur noch drei
    Skizzenbücher erhalten. Weitere – falls es diese gab – sind verschollen oder vernichten. Nielsen hat
    wohl nie daran gedacht, dass die Nachwelt Interesse an ihm haben könnte – schade! In einem dieser
    Bücher sammelte er Zeitungsausschnitte, die seinen Namen erwähnten.
    Sein wohl erfolgreichstes Werk – von den Finanzen aus gesehen – ist das achttaktige
    Weihnachtslied „O, du dejlige grønne træ“, welches in diversen Kindersingbüchern veröffentlicht
    wurde.
    Obgleich Nielsen im Tivoli als auch ein Amateurorchester ab und zu dirigierte, darf man seine
    Fähigkeiten auf diesem Gebiet nicht als besonders hoch ausgeprägt annehmen. Meist dirigierte er
    nur eigene Werke. Aufführungen seiner großen Werke überlies er gerne namhafteren Dirigenten.
    Ein großes Mysterium in Nielsens Werkliste stellt die Oper „Lola“ nach dem Roman „Angelo
    Tyrann von Padua“ von Victor Hugo, dar! Ohne Aussicht auf eine Aufführung schrieb er eine
    farbenprächtige, rund 450 Seiten umfassende Partitur die sein größtes Werk darstellt. Eine
    Aufführung steht noch aus.


    ----------------------------------------------------------------------


    Da ich im Dezember Geburtstag hatte und man mich im vorhinein schon gefragt hat was ich mir wünsche habe ich mich entschlossen mir eine Liste mit skandinawischen Komponisten zusammenzustellen .


    Als dann die CD's auf meinem Tischlein lagen und ich sie mir komplett durchgehört habe ist mir der gute Herr Nielsen immer wieder im Kopf hängen geblieben daher schreibe ich diesen Artikel über ihn.




    Lackschmi oder eine Indische Liebesgeschichte ; Ballett op.45 ( 1919-1921)
    Mein Lieblingswerk von Nielsen. Genau wie bei C.Nielsens Aladdin wir man durch die Klänge ins Reich des Orient versetzt. Auch die Instrumentenwahl lässt einen im Orient sein, so wählte Nielsen für den Tanz des Todes eine Oboe ( nehme ich jedenfalls an ) die mit der Trommel solo spielt. Der berauschende Rhythmus sowie der Oboenklang der alles wie die Flöte eines Schlangenbeschwörers klingen lässt endet in einem unbeschreiblichen Schlusssatz wie ich ihn noch nie gehört habe. Absolut zu empfehlen. Auch das Orchester spielt unbeschreiblich gut unter Werner Andreas Albert auf!.
    Mit auf der CD ist die klangschöne Ouvertüre zur Oper Isbella op.10 von 1907. Auch hier zeigt Nielsen, dass er das Handwerk perfekt beherrscht und auch vielmehr Publikum verdient hätte.
    An der Stelle ein großes Lob an CPO.


    Eine weitere CD von ihm lag auf meinem Tischchen, seine 2 Sinfonie



    Auch hier ein ausgezeichnetes Werk des Komponisten welches auch wieder vom Orchester und von Dirigenten äußerst gefühlvoll aufgeführt wurde. Die von Nielsen selber als Glücksinfonie bezeichnete Sinfonie schrieb er zur Hochzeit mit seiner Frau . Das Glückthema lässt den Zuhörer auch die gleiche Euphorie erspüren die er verspürt hat. Auch ein absolutes Muss für die Fans skandinawischer Musik.


    Auch die anderen Stücke auf der CD, Berceuse und Lyrisk Nucturne sind sehr hörenswert, verblassen jedoch nach der vorhergegangenen Sinfonie.


    Es sind noch weitere Aufnahmen ( die ich jedoch noch nicht kenne ) auf dem Markt, und ich hoffe es werden noch viele folgen!



    Weiterhin existiert noch eine Aufnahme verschiedener Lieder, sowie von seinem Oratorium "Der Turmbau zu Babel ".


    LG
    Christian

    Hallo Joseph,


    in der Aussage als hervorragender Interpret spätromantischer Werke kann ich dir auch vollkommen zustimmen allerdings empfinde ich Salonen trotzdessen mehr als einen Dirigenten moderner Werke ( 1900 -heute ) da er in seinen Konzerten fast nur moderne Komponisten bringt


    Wie manche vielleicht wissen dirigiert Salonen seit etwa einem Jahr sein Programm " City of Dreams Vienna 1900-1935" wo er folgende Werke dirigiert hat:


    Schönberg - Gurrelieder
    Schönberg- Verklärte Nacht
    Zemlinsky - Lyric Symphony op. 18
    Berg- Kammerkonzert
    Mahler- Sinfonie Nr. 9
    Berg- Violinkonzert ( war übrigens eine excellente Aufführung, die ich mit Mahlers 6. in London erleben durfte )
    Mahler- Sinfonie Nr. 6
    Berg- 3 Stücke für Orchester
    Mahler- Sinfonie Nr. 7
    Berg- Wozzeck


    Meine Aussage " Bote der Moderne " bezog sich auch nicht direkt auf seine Aufnahmen sondern auf seine Konzerte. Er bringt in fast jedem seiner Konzerte mindestens 1 modernes Werk mit. Da er mittlerweile sehr berühmt ist und er moderne Werke mit unglaublicher Präzision und viel Effekten auf die Bühne bringt begeistert er damit die Zuhörer ( vielleicht auch durch seinen ausschweifenden Dirigierstil, den ich sehr leiden kann ).


    Eine weitere Tatsache gab mir den Impuls zu der Überschrift:
    Mein ständiger Konzertsaal , die Stadthalle Braunschweig bringt mit dem Staatsorchester auch in unregelmäßigen Abständen moderne Werke aufs Programm die beim Publikum kaum bzw. gar nicht ankamen. So hielt der Applaus bei einer ( hervorragenden ) Sensemaya von Revueltas keine Minute. Bei Herrn Salonen hingegeben hielt Bergs Violinkonzert, welches ich viel schwieriger zu verstehen meine, gut 15 min.


    Auch wer bei youtube guckt wird sehen welche Begeisterungsstürme seine eigenen Werke und andere moderne Werke wecken.
    Ich denke , dass er dadurch vielen die moderne Musik näher bringt quasi der Bote ist.


    Zu den spätromantischen Aufnahmen:
    Nielsen: hier dirigiert Salonen auch gut, allerdings nicht so überzeugend wie die modernen Werke, ich denke er hat bei seinen frühen Aufnahmen vielleicht noch nicht die heutige Reife erhalten. Nielsens Werke sind auf der Aufnahme zwar gut, doch irgentwie noch plump. Er hat noch nicht die lyrischen Stellen richtig drauf. Stattdessen kracht es in der 2 Sinfonie einfach nur und es hat noch nicht die richtige Tiefe. Die Aladdin Suite ist recht passabel, der Tanz der Schwarzen jedoch ist fantastisch ! Insgesamt zwar gut, aber die Interpretation der Sinfonien von Douglas Bostock ist um weiten besser.


    Sibelius: liegt ihm sehr, die besten Aufnahmen die man von Sibelius finden kann.



    Die frühen Aufnahmen ( Haydn, Mahler ) sind mir nicht so sehr im Gedächtnis geblieben. Vielleicht sagen sie mir aber auch noch nicht so zu da er wie schon gesagt möglicherweise noch nicht reif genug war.


    LG
    Chrissi

    Liebe Taminos,


    es gibt eine schlechte Neugkeit,
    seit gestern habe ich furchtbare Bauchschmerzen und laut Arzt habe ich
    eine Blinddarmentzündung und darf daher ab morgen ein paar Tage im Krankenhaus verbringen.
    Daher muss ich leider mein Adventstürchen für den 16. absagen ( genauso wie das Sinfoniekonzert morgen :angry: ).
    Ich hoffe es findet sich noch jemand , der dieses übernehmen würde..


    Daher:
    01. Dezember = musicophil
    02. Dezember = musica
    03. Dezember = Thomas Pape
    04. Dezember = Thomas Pape
    05. Dezember = Travinius
    06. Dezember = Liebestraum
    07. Dezember = Elisabeth
    08. Dezember = Sakow (?)
    09. Dezember = Thomas Pape
    10. Dezember = Kopiroska
    11. Dezember = Operngernhörer
    12. Dezember = Operngernhörer
    13. Dezember = musica
    14. Dezember = Peter Pasdzierny / Ulli
    15. Dezember =
    16. Dezember =
    17. Dezember = Alfred Schmidt
    18. Dezember = Peter Grimes
    19. Dezember = Sakow
    20. Dezember = Basti
    21. Dezember = Thomas Pape
    22. Dezember = Operus
    23. Dezember = Liebestraum
    24. Dezember = musicophil


    Lieben Gruß
    Chrissi

    Werde ich mich mal für den 14. eintragen...


    01. Dezember =
    02. Dezember =
    03. Dezember =
    04. Dezember =
    05. Dezember =
    06. Dezember =
    07. Dezember =
    08. Dezember =
    09. Dezember =
    10. Dezember =
    11. Dezember =
    12. Dezember =
    13. Dezember = musica
    14. Dezember =
    15. Dezember =
    16. Dezember =Christian Biskup
    17. Dezember =
    18. Dezember = Peter Grimes
    19. Dezember = Sakow
    20. Dezember = Basti
    21. Dezember =
    22. Dezember =
    23. Dezember = Liebestraum
    24. Dezember = musicophil


    LG
    Chrissi

    Hier mal meine 10


    10- Lange-Müller Sinfonie Nr. 1 "Herbst"
    9-Sibelius Sinfonie Nr. 5
    8-Nosyrev Sinfonie Nr. 3
    7-Strauss Sinfonie Domestica
    6-Sibelius Sinfonie Nr. 2
    5-Tchaikovsky Sinfonie Nr.4
    4-Mahler Sinfonie Nr. 5
    3-Mahler Sinfonie Nr. 6
    2-Nielsen Sinfonie Nr. 2
    1- Alfven Sinfonie Nr.5


    Gruß
    Chrissi

    Hier die Konzerte des Staatsorchesters Braunschweig für diese Spielzeit:


    3. Sinfoniekonzert - 15&16 Nov. Stadthalle BS
    Louis Spohr : Sinfonie Nr. 4 F-Dur op. 86 "Weihe der Töne"
    Peter Tschaikovsky: Sinfonie Nr.4 f-moll op. 36


    Dirigent: Alexander Joel
    4. Sinfoniekonzert - 13&14 Dez. Stadthalle BS
    Salvatore Sciarrino: Berceuse für Orchester
    Richard Strauss : Orchesterlieder
    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4


    Dirigent: Alexander Joel Sopran: Liana Aleksanyan ( :no: )
    5. Sinfoniekonzert - 24&25 Jan. Stadthalle BS
    Hans Rott : Sinfonie Nr. 1 E-Dur
    Anton Bruckner: Te Deum C-Dur WAB 45


    Dirigent: Georg Mark Solisten: Susassa Pütters(S),Sarah Ferende(MS)
    Thomas Blondelle( T :jubel: ) Selcuk Hakan Tirasoglu (B)
    Konzertchor Braunschweig, Opernchor Braunschweig


    6. Sinfoniekonzert - 21&22 Feb. Stadthalle BS
    Peter Tschaikowksy: Violinkonzert D-Dur op. 35
    Bela Bartok: Konzert für Orchester SZ 116


    Dirigent: Stefan Soltesz Violine: Johannes Denhoff ( :yes: )



    7. Sinfoniekonzert - 21&22 März Stadthalle BS
    Dmitri Schostakowitsch: Violinkonzert Nr. 1 a-moll op.77
    Igor Strawinsky: Petrushka


    Dirigent: Alexander Joel Violine: Julian Rachlin


    8. Sinfoniekonzert - 18&19 April Stadthalle BS
    Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op.73
    Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 " Romantische"


    Dirigent: Alexander Joel Klavier: Takeshi Kakehashi


    9. Sinfoniekonzert - 16&17Mai . Stadthalle BS
    Louis Spohr: Konzert a-moll op. 131 für Streichquartett und Orchester
    Werk des Spohr-Preisträgers 2010
    Claude Debussy: La Mer


    Dirigent: Gabriel Feltz Solisten: Felix Gutgesell( Violine) George Dudea ( Violine ) Grigorij Weinstein (Viola) Karl Huros (Violoncello )


    10.Sinfoniekonzert - 20&21 Juni Stadthalle BS
    Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83
    Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120


    Dirigent: Alexander Joel Klavier: Mihaela Ursuleasa


    Gruß
    CHrissi

    Bei mir läuft gerade
    Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948)


    Sinfonia brevis Es-Dur op.28 (1947)
    Cellokonzert (Invocazione) C-Dur op.31 (UA 1954)



    Auch endlich mal wieder eine CD, die mich von Anfang an begeistert ( nur der Orchesterklang ist an manchen Stellen noch ein wenig verbesserungswürdig! )


    Gruß
    Chrissi

    Auch in Edward Griegs "Sigurd Jorsalfar" gibt es ein Stück, welches sich "Borghilds Traum" nennt, stellt aber ( ich kann mich irren) einen Alptraum dar?!? ( Aufklärung erwünscht, habe die CD nicht vorliegen).


    Auch Carl Nielsen schrieb ein größeres Orchesterwerk mit dem Titel " Saga-Traum" ( Saga-Drøm ). Erhältlich ist das Werk u.a auf der CD Nordische Impressionen unter Järvi.


    Gruß
    Chrissi

    Hallo Taminos,


    bei mir vorhin angekommen
    Igor Strawinsky : komplette ( ? ) Werke
    Dirigent: Igor Strawinsky, Robert Craft ( unter Strawinskys Aufsicht )



    Sehr positiv finde ich, dass auf jedem Cover der 22 CD's , Strawinsky in einer Dirigierpose zu sehen ist.
    Auch konnte ich es mir nicht verkneifen schonmal Le Sacre anzuhören und bin sehr überrascht, wie Strawinsky sein eigenes Werk sieht, und dirigiert hat .
    Ein sehr interessantes Hörvergnügen :D


    Gruß
    Chrissi

    Hallo Taminos.


    Gestern ( 28. Juni :- D ich habe einen Teil schon am Tag danach geschrieben ) habe ich es noch grade so geschafft in das fast Ausverkaufte Staatstheater reinzukommen. Zum letzten Mal in dieser Spielzeit wurde die Oper " Der Alchymist " von dem in Braunschweig geborenen Komponisten Louis Spohr gegeben


    Hier erstmal die Besetzung mit der Kritik


    Don Felix de Vasquez der Alchymist : Bernd Weikl
    Trotz geringen Präsens der Gesangspatien sang und spielte er großartig. Vor allem die klare Aussprache während des Singens ist mit sehr positiv aufgefallen.


    Inez seine Tochter : Moran Abouloff
    Hervorragend gesungen, perfekte Darstellung, große Begeisterung des Publikums


    Don Alonzo de Castros : Jörg Dürmüller
    Ebenfalls exzellente Stimme, stellte die Figur sehr gut da.


    Don Ramiro de Loxa : Jan Zinkler
    Akzeptabel, passt jedoch stimmlich nicht in eine heitere Oper, eher für die Dramatische Oper gedacht.


    Paola : Susanna Pütters
    Etwas zu leise, ansonsten auch sehr gute Darstellung


    Lopez : Mike Garling
    Nicht besonders hervorheben. Keine Stimme mit hohem Wiedererkennungswert, relativ leiser Gesang


    Es spielte das Staatssochester Braunschweig unter der Leitung von Christian Fröhlich ( der einigen von den Violinkonzert Aufnahmen bekannt sein sollte )



    Handlung:
    1. Aufzug:
    Ramiro heuert Lopez an, ihn bei seinem Werben um Inez, die Tochter des Alchemisten Vasquez, zu unterstützen. Seine frühere Geliebte, Paola, belauscht ihn dabei. Unbemerkt beobachtet sie auch inez, die sich Gedanken an die Liebe hingibt. Paola schwört Rache, in dem Glauben, Inez sei an Ramiro interessiert, den sie gegen alle Vernunft noch immer liebt. Vasquez begibt sich zu seinen Studien. Alonzo forscht nach Inez, in die er sich verliebt hat. Paola macht ihm Mut und warnt ihn vor Ramirez Ränken, um so ihre vermeintliche Nebenbuhlerin auszuschalten. Ramiro bemüht sich mit einem Ständchen, Inez zu erobern, hat damit aber weniger als keinen Erfolg. Er beschließt sich mit Gewalt zu holen, was er unbedingt besitzen will, doch Inez wiedersteht. Alonzo der ungesehen alles mitbekommen hat will ihm einen Strich durch die Rechnung machen: Da ereignet sich eine Explosion, Inez ruft um Hilfe und Alonzo rettet ihren Vater aus den Flammen. Vasquez sieht seine langjährige Forschungsarbeit vernichtet und ist am Boden zerstört. Alonzo und Inez scheinen sich gefunden zu haben!


    2. Aufzug
    Ramiro plant die gewaltsame Entführung von Inez und wartet auf Lopez, der ihn dabei unterstützen soll. Stattdessen kommt Paola. Ramiro hat nur Spott für sie übrig und wirft sie hinaus. Sie verbirgt sich jedoch in der Nähe und wird erneut Zeuge von Ramiros Vorhaben: Zunächst soll Alonzo aus dem Weg geräumt werden. Ramiro , der das Inkognito des adligen Alonzo durchschaut hat, informierte dessen Vater über die anbahnende Mesalliance mit der vermeintlich nicht-standesgemäßen Inez: Alonzos Vater will seinen Sohn mit Gewalt zurückholen. Der Alchymist Vasquez dagegen soll der Gotteslästerung bezichtigt und der Inquisition ausgeliefert werden.


    Paola will Ramiros Pläne durchkreuzen. Sie mischt sich unter die Menge, um Inez vor der geplanten Entführung zu warnen. Inzwischen sind sich Inez und Alonzo näher gekommen und bekennen sich gegenseitig ihre Liebe. Auch Vasquez ist glücklich, so glaubt er einen Schüler in Alonzo gefunden zu haben.


    Paola versucht vergebens, Inez auf die drohende Gefahr aufmerksam zu machen: Sie wird entführt. Alonzo wird nach Valencia zurückgebracht. Vasquez gerät in die Hände der Inquisition. Ramiros Plänen scheinen aufzugehen, er triumphiert.


    3. Aufzug
    Der Inquisitor verhört Vasquez und eröffnet im das Autodafe. Vasquez sich keiner Schuld bewusst , ist ausschließlich in Sorge um seine Tochter.


    Ramiro bemüht sich , die entführte Inez mit Geschenken und Tanz für sich einzunehmen – vergeblich. Unbemerkt steckt ihr Paola einen Zettel zu, auf dem steht, dass ihr Vater von der Inquisition verhaftet wurde. Ramiro versucht nun , Inez damit zu erpressen und sich gefügig zu machen – wiederum erfolglos. Paola befreit Inez durch einen Geheimgang. Ramiro und Lopez nehmen die Verfolgung auf.


    Eine Volksmenge wartet auf die Vollstreckung des Todesurteils. Alonzo ist inzwischen zurückgekehrt und will Vasquez zur Hilfe kommen . Inez , die nach ihm Eintrifft , wird von den Dieners der Inquisition erst nach langen Bitten eingelassen. Sie gerät wieder in die Fänge Ramiros, der nun behauptet, sie sei seine geistig verwirrte Schwester. Alonzo konnte Vasquez befreien und kämpft mit Ramiro, der verwundet wird. Paola verzeiht Ramiro, dem nichts anderen übrig bleibt, als ihre Hilfe anzunehmen. Sie kündigt an, ihn gesundzupflegen und anschließend ins Kloster zu gehen. Alonzo will mit Vasquez und Inez in seine Heimatstadt Valencia ziehen.


    © Staatsorchester Braunschweig / aus dem Programmheft





    Die Musik


    Nummern:


    Ouverture


    Erster Aufzug:
    No. 1 Chor der Zigeuner ( „Bergauf, bergab .. „)
    No. 2 Aria der Paola („So bin ich verrathen, verstossen verlacht .. „)
    No. 3 Duettino der Paola und Inez ( in Begleitung einer Laute )
    No. 4 Larghetto der Paola, Vasquez, Alonzo,Inez („ Doch still, , wer nahet?” )
    No. 5 Recitativo ed Aria des Alonzo ( „Oh, welcher Reiz dies holde Bild umschwebt .. „ )
    No. 6 Scena con Coro („ Die Zither klingt …“)
    No. 7 Finale ( Explosion des Turmes )


    Zweiter Aufzug:
    No. 8 Duetto, Ramiro, Paola (“ Es ist schon spat” )
    No. 9 Rezitativo ed Aria der Paola („ Ha , welch ein Plan“ )
    No. 10 Arietta der Inez ( „Der Abend neigt“ )
    No. 11 Recitativo e Duetto der Inez , Alonzo (“ Hinweg du Truggebild…” )
    No. 12 Scena con Coro („Lieblicher Abend aus dämmerden Fernen…“ )
    No. 13 Recitativo des Lopez („ Flieht nich Senora“ .. )
    No. 14 Romanza con Coro ( „ Abenhamet“ )
    No. 15 Finale (“Du bebst Geliebte… “ )


    Dritter Aufzug:
    No. 16 Vision ( “ Glauben und beten .. „ )
    No. 17 Aria des Vasquez ( „Vor meinen Richter wird ich bald geführt .. „)
    No. 18 Aria der Inez („Vor Angst und Sehnsucht..“ )
    No. 19 Ballo / Fandango („ Fliehe nicht vor Männer schritten..“ )
    No. 20 Recitativo e Duetto ( „ Weh mir ..“ )
    No, 21 Finale ( “ Ja , Geliebte ! Bald die meine … „ )




    Die Musik Spohr ist in dieser letzten Oper weitaus fortgeschrittener als z.B. in Jessonda.
    Die klangschöne und dramatische Ouvertüre ist neben dem Finale des 3. Akts das Glanzstück der Oper. Spohr verbindet hier Dramatik , spanische Klänge und Rhythmen, sowie heitere Musik zu einem wunderschönen ganzen.
    Eine exzellente Aufnahme der Ouvertüre befindet sich auf der CD „ Ouvertures“ von Spohr welche von Christian Fröhlich mit dem Rundfunkorchester Berlin aufgenommen wurde.
    Angefangen mit einem ruhigen Adagio erreicht es mit wilden 16teln in der Violine eine spannende Stimmung welche denen von Marschner ähnlich scheint. Nach mehreren Veränderungen gelangt man in ein ruhigeres Seitenthema in denen man schon die spanische Atmosphäre spürt. Nach einer kleinen Überleitung gelangt man in das Seitenthema welches leicht lustig klingt. Hier nimmt Spohr bereits die Melodie des Chors „ Die Zither klingt“ hinein. Dies wird wiederholt und gelangt durch einen Tonartwechsel in Dur und geht aufbrausend in C-Du über. Man erwartet einen großen Höhepunkt am Schluss, doch Spohr lässt nach einer Tutti das Orchester leiser werden ( im Klavierauszug „ morendo“ ) und leitet nach einer Viertelpause den Chor ein.


    Die gesamte Musik der Oper lässt einen einen Hauch spanisch erleben. Herauszuheben ist hier der „ Ballo“ den Spohr in Form eines Fandango komponiert. Glänzen tun auch die Chöre die des Öfteren eine Interessante Scene zum besten geben. Das Finale , in dem alle glücklich Lieben ist in Form einer Polonaise geschrieben die der Oper einen hübschen Schluss gibt.


    Spohrfreunde und Fans der romatischen Oper können sich freuen. Die Oper soll sowohl als CD, sowie auch als DVD im Handel erscheinen. Wenn es soweit ist werde ich nochmals berichten.



    Kritik und Lob


    Trotz des Langeweiler Image von Spohr ist hier eine sehr gelungene Oper entstanden. Christian Fröhlich erreichte mit dem Orchester des Staatstheaters eine gelungene Vorstellung, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Die witzige Inszenierung von Uwe Schwarz sorgte auch dafür, dass dem Publikum nicht langweilig wurde, auch wenn manches zu albern schien. Die Sänger hatten (fast) alle sehr anspruchsvolle Parts ( wie z.B. Moran Aboudoff als Inez ) welche auch sehr gut gemeistert wurden.
    Insgesamt eine sehr gelungene Aufführung.


    Viel Spaß bei lesen!
    Gruß
    Christian

    Stadthalle Braunschweig 20. Sept. 2009


    1. Sinfoniekonzert



    Staatsorchester Braunschweig
    unter der Leitung von: GMD Alexander Joel
    Klarinette: Sabine Meyer




    Felix Mendelsohn-Bartholdy (1809-1847)
    Sinfonie Nr. 4 A-Dur op.90 " Italienische" [1833]
    Allegro vivace
    Andante con moto
    Con moto moderato
    Saltarello: Presto



    Louis Spohr (1784-1859)
    Klarinettenkonzert Nr. 4 e-moll [1829]
    Allegro vivace
    Larghetto
    Rondo al Espagnole



    Pause



    Ludwig van Beethoven (1770-1827)
    Sinfonie Nr. 4 B-dur op.60 [1807]
    Adagio-Allegro vivace
    Adagio
    Allegro vivace
    Allegro ma non troppo




    ___________________________________________________________


    Heute endlich nach dieser schrecklichen Sommerpause , mein erstes Sinfoniekonzert dieser Spielzeit. Begonnen wurde mit einem von mir ungeliebten Werk, da ich die ganze Sinfonie bis auf den 1. und 2. Satz sehr einfallslos finde. Dennoch schaffte das Staatsorchester mal wieder das Publikum halbherzig in dann Bann zu ziehen ( das Licht fiel nach dem 1. Satz aus, und die Tratscher hatten einen neuen Gesprächsstoff ).


    Als 2. kam das Klarinettenkonzert Nr. 4 von Spohr an die Reihe. Spohr, ein Komponist dem ich immer recht skeptisch gegenüberstehe verblüffte mit seiner Verspieltheit, Vielfalt und Eleganz und stimmte mich ( nach mehreren positiven Ereignissen was seine Musik betrifft ) um und kann jetzt sagen Spohr ist KEIN Langeweiler!!!
    Die Solistin Sabine Meyer spielte dieses von rasanten Passagen nur so triefende Werk hervorragend !


    Nach der Pause dann ein weiteres Highlight: Beethovens 4. Sinfonie ( meine Liebste ). Da ich die Sinfonie in den letzten 5 Monaten bereits 4x im Konzertsaal erlebt habe kann ich diesmal sagen, dass es mir unter GMD Joel am besten gefallen hat. Der Beethovsche Urnebel am Anfang, sowie der grandiose Schluss mit dem genialen Fagottsola waren perfekt. Auch obwohl ihm der Taktstock im Adagio zerbrochen ist ging es unbeirrt weiter. Auch wurde sein auswendiges Dirigieren sehr geschätzt.


    Insgesamt eine tolle Ablenkung von meinem vorhergegangenen Zeitungaustragen, und vor allem die bestätigung Spohrs!


    Gruß
    Christian

    Habe folgende CD bei meinem 1. Sinfoniekonzert dieser Saison gekauft, und mir auch ein schönes Autogramm auf die Coverabbildung geben lassen:


    Carl Maria von Weber
    Klarinettenkonzerte 1,2
    Concertino in E
    Klarinettenquintett in B ( Fassung für Streichorchester)
    *


    Solist: Sabine Meyer
    Staatskapelle Dresden unter
    Herbert Blomstedt,


    * Würtembergisches Kammerorchester Heilbronn unter
    Jörg Faerber



    Bin grad am hören :-)
    Gruß
    Chrissi

    Hier meine ( bei dreien müsste ich passen , kann mich immer schlecht entscheiden ):


    Berlioz: Sinfonie Fantastique
    Mahler: Sinfonie Nr. 6
    Tschaikovsky: Sinfonie Nr. 3
    Carter: Sinfonie Nr. 1
    Alfven: Sinfonie Nr. 5
    Sibelius: Sinfonie Nr. 5
    Sibelius: Sinfonie Nr. 2
    Mahler : Sinfonie Nr. 5
    Brahms: Sinfonie Nr. 1
    Hindemith: Mathis der Maler


    In der geschriebenen Reihenfolge...


    Gruß
    Chrissi