Habe seit einigen Wochen eine "Kammermusikphase", was hohe Ansprüche an die Geduld meiner Frau stellt, da sie vokalen Wohlkang lieber goutiert, als stundenlange "Schrammelmusik". Nachdem ich also die Beethovenquartette und die von Schostakowitsch rauf und runter gehört habe, fiel mir die oben schon gelobte CD mit dem Hagen-Quartett ins Auge, die seit Jahren in meinem Regal verstaubte.
Was für ein Werk - und vor allem, was für eine Interpretation. Nicht nur, dass quasi auf der äußersten Stuhlkante gespielt wird und die Intensität vor allem des ersten Satzes einen in den Sessel drückt; die Farbigkeit des Klanges, der erreicht wird, ist darüberhinaus echt frappierend. Gefällt (wohl deshalb) sogar der Gattin. ![]()
lg
Sascha
