Beiträge von enkidu2


    Waaaas? Du traust dich nur dann Bruckner zu hören, wenn der Nachbar im Urlaub ist? Der scheint ja eine ziemliche Macht über dich zu haben! Dem würd' ich was husten bzw. brucknern 8-) aber gaaanz kräftig.


    Grüße
    Garaguly


    Bruckner ist manchem halt zu laut. Die jungen Leute Vetragen halt nix mehr. Und im Pflegeheim muß man halt kooperativ sein. ABER ich empfinde ie Auffnahme eher als gebremst. Hatte die Sinfonie dramatischer in Erinnerung.

    Natürlich gibt es die Veröffentlichung der Schubert-Aufnahmen der Berliner Philharmoniker mit Nikolaus Harnoncourt auch bei JPC zu kaufen. Aber da ich meine Musik inzwischen bevorzugt von der Festplatte höre, habe ich es mir diesmal erspart, die Tonträger zu kaufen, sondern mich gleich für den Download beim Berliner Philharmoniker Recordings Shop entschieden.


    Das Download Angebot basiert auf dem 24bit / 48k Recording und beinhaltet sowohl die Stereo als auch die 5.0 Surround Fassung, jeweils im FLAC- und WAV-Format. Das ganze ist auf mehrere ZIP-Dateien verteilt, so dass man nur das für sich jeweils passende runterzuladen braucht. Z.B. alle 8 Sinfonien in Stereo in FLAC in einem ZIP File. Dazu gehören dann auch das Booklet als PDF und das Cover als JPG.


    Die FLAC-Dateien sind mit allen relevanten Informationen versehen. Für meine Belange musste ich die Infos an meinen Tag-Style etwas anpassen, so dass sie sich in Foobar in mein Schema einfügen. Mit MP3Tag aber kein Problem.


    Viele Grüße,
    enkidu2



    P.S.: Ein erster Post nach langer Abwesenheit. Mann, bin ich aus der Übung, was das Formatieren angeht.

    Unvergessen ist für mich seine Darstellung des George Smiley in der Verfilmung von John le Carrés Roman Dame, König, As, Spion als TV-Serie. Leider gibt es die deutsche Fassung nicht auf DVD.


    Ein toller Schauspieler, der leider viel zu wenig gewürdigt wird.

    Mit dem Begriff "audiophil" tue ich mich schwer. "Audiophil" ist für mich der Versuch der Plattenindustrie, ein weiteres Qualitätsmerkmal aus Marketing-Gründen einzuführen, um Aufnahmen anzupreisen, die interpretatorisch zwar gut, aber nicht herausragend sind. Gerne auch genutzt, um die fehlende Prominenz der Interpreten zu kompensieren. Gewürdigt werden sollte hierbei im Gegensatz zu den Interpreten die Leistung des Aufnahmeteams (etwa analog zur Unterscheidung zw. Darstellern und Kamera/Schnitt im Film): sprich die Qualität der Aufnahme.


    Dabei ist für mich nicht maßgeblich, auf welchem Tonträger/Medium die Aufnahme präsentiert wird, ob nun analog auf Vinyl-Schallplatte oder digital als CD oder hochauflösende Audio-Datei. Insbesondere die Diskussion, ob nun LP oder CD besser ist, berührt für mich den Bereich der Wiedergabe und wird hier durch den konkurrierenden Begriff des High Fidelity (oder High End) behandelt (Ich verstehe nicht, warum immer wieder diese LP contra CD Diskussion hochkocht – niemand diskutiert, welche Mikrofone bei der Aufnahme zum Einsatz kamen (ist das unwichtig?)).


    Es ist für mich auch nicht so sehr maßgeblich, welches Equipment für die Aufnahme und Abmischung verwendet wurde (wird ja gelegentlich im Booklet extra erwähnt). Sicherlich kann man mit schlechtem Equipment keine hochwertige Aufnahme erzeugen. Aber leistungsfähiges Equipment bedeutet noch lange nicht eine hochwertige Aufnahme. Eine audiophile Aufnahme bezeichnet für mich z.B., dass einzelne Stimmen klar eingefangen werden; dass bei einem Orchester die einzelnen Instrumentengruppen klar hörbar sind und nicht in einem Klangbrei untergehen, gleichzeitig aber das Ensemble immer noch als Ganzes/als Einheit wahrnehmbar bleibt – gilt auch für Kammermusik; dass die Klangbühne auch Tiefe bietet; usw.


    Andererseits bin ich jemand, der mangels musikalischer Ausbildung Musik eher danach beurteilt, ob sie mich gefangen nimmt, als das ich auf interpretations- bzw. aufnahmetechnische Details achte (eigentlich nur dann, wenn sie mich zu stören beginnen). Wenn ich beginne, bei einer Aufnahme die Anzahl der Kontrabässe in einem Orchester zu zählen oder die Instrumente bzw. Sänger auf der Bühne zu lokalisieren, habe ich aufgehört, Musik zu hören.


    Gruß enkidu2

    Und wenn sich niemand für die Sinfonien oder Streichquartette von Volkmann interessiert, dann ist das auch kein Beinbruch. Was wir vielleicht üben müssen, ist der Umgang mit diesem ausufernden Überfluss. Mich macht er nicht glücklich, dennoch bin ich froh, jetzt zu leben und dass mir Teilhabe möglich ist. Ein Desaster ist für mich allenfalls dieser Überfluss. Sonst nichts.


    Ja, der Überfluss: Wo anfangen? Wann hören? Ach so wenig Zeit. Und doch gleichzeitig, je mehr man hört, desto weniger bleibt haften. Stack overflow.


    Gute Nacht


    enkidu2

    Diskant


    Um noch einen Schuldigen für das Klassikdesaster zu nennen: das Bildungswesen. Ich kann mich nicht entsinnen, dass mir dieser Begriff in der kurzen Zeit, in der mir ein Musikunterricht zuteil wurde, zu Gehör kam. Und was Hänschen nicht lernt, das lernt Hans nimmer mehr …


    Was will man also von den Kindern meiner Generation erwarten? Das kulturelle Desinteresse meiner Generation betraf im übrigen nicht nur die klassische Musik, sondern auch die klassische Literatur sowie die klassische Kunst. Und Geschichte, meinem Lieblingsfach in der Schulzeit. Schon meine Lehrer hatten keinen Bock auf Gestriges. Was wurden wir mit Heinrich Böll (Ende einer Dienstfahrt), Max Frisch (Homo Faber), Friedrich Dürenmatt (Besuch der alten Dame) und Joseph Beuys malträtiert. Und Goethes Die Leiden des jungen Werther haben wir auch nur gelesen, weil es laut Kultusministerium so sein musste, um dann bei den Neuen Leiden des jungen Werther zu landen. Der restliche Goethe blieb uns erspart und auch Schiller. Gotthold Ephraim Lessing hatten wir mit der Ringparabel auch nur im Religionsunterricht.


    So ernten wir denn heute, was damals gesät wurde. Wäre ich nicht schon damals mit Schuberts Unvollendeter, Beethovens großen Sinfonien (3., 5. und 9.) und Dvoraks Neunter mütterlicherseits konfrontiert worden, ich hätte vermutlich keinen Zugang zur klassischen Musik gefunden.


    Gruß enkidu2

    Wenn man in meine Jugend einen High- End Lautsprecher erwerben wollte (es hiess damals "State of the Art"), dann wurde einem geraten auf die Wiedergabe des Diskant eines Klaviers zu achten, auf die feinen Töne einer Violine. Manch achta auf weibliche oder männliche Singstimme, die räumliche Auffächerung eines Chores und die Durchhörbarkeit eines Orchesters, den Klang der Pauken und der tiefsten Orgelpfeife …


    Als ich zuletzt beim HiFi-Händler meine Anlage gekauft habe, da wurde genau für diese Zwecke Jazz aufgelegt. Und dabei stellt man dann leider auch manchmal fest, dass Jazz-Stücke viel feiner aufgezeichnet wurden wie so manches kammermusikalische Werk aus der Universal-Schmiede (Philips, DGG, Decca) u.a.


    Und Jazz ist inzwischen mehrheitsfähig, im Gegensatz zur Klassik. Times are changing.


    Gruß enkidu2

    Hallo Alfred,


    wer ist denn nun Gegenstand Deiner Kritik: die ignoranten Medien oder die hilflos-desinteressierten Taminos, die nicht auf die neuen Threads anspringen?


    Über die Medien rede ich nicht, die habe ich bereits abgeschrieben. Von denen erwarte ich nichts.


    Also zu letzterem: Ich zähle mich momentan zu den hilflosen, leicht überforderten Taminos. Momentan scheinen im Taminoforum mehr Fäden als sonst gesponnen zu werden (so mein rein subjektiver Eindruck - ich hab's nicht gezählt). Mehr als ich momentan (nach einem 9-10 Stunden Arbeitstag) zu lesen vermag, von Musik hören ganz zu schweigen. Und wir haben endlich Sommer, da sollte man ja mehr mit Freunden abends draußen sein, als drinnen vor dem Computer. Ein weiterer Punkt ist, dass ich bereits Werke von mindestens 248 Komponisten besitze, die teilweise noch darauf warten gehört bzw. bewusster gehört zu werden, und nicht nur eben en passant. Darunter Jean Sibelius, Niels Gade, Edvard Grieg, Franz Berwald, Carl August Nielsen. Eben die "klassischen" Vertreter der nordischen Musik. Joseph Martin Kraus fällt da vielleicht etwas aus der Reihe, ebenso Johann Ernst Hartmann. Und wenn ich jetzt ein Resümee ziehen müsste – was ich eigentlich wollen würde, da mangels geeigneter Hörzeit noch kein faires Hören und damit eine abschließende Meinungsbildung möglich war – also, wenn ich ein Resümee ziehen müsste, dann wäre ich der nordischen Musik wohl eher weniger zugetan. Und eine Umschreibung wie "der Gustav Mahler Finnlands" vermag nicht wirklich meine Neugier zu wecken: zum einen wegen Gustav Mahler, zum anderen weil ich dann doch lieber das Original bevorzuge. Und das hat zur Folge, dass meine Kaufbereitschaft für CDs nordischer Komponisten derzeit sehr gering ist. Ohne Hören aber keine Meinung und damit kein Sinn, sich im entsprechenden Thread auch nur halbwegs qualifiziert zu äußern. Und gleiches gilt auch für Komponisten der sogenannten Neuen Musik.


    Insofern bitte ich um Nachsicht, wenn ich nicht auf jedes neue Thema anspringe.


    Gruß enkidu2

    … schade, dass so wenige Taminos mitgemacht haben.


    Vielleicht interessieren sich die meisten auch eher für Orchestermusik und weniger für Gesang? Ich habe mit Gesang wenig am Hut, mich stören Worte vielfach. Was mich an der Hall of Fame außerdem stört, ist das Frauen nicht zugelassen zu sein scheinen. Oder habe ich was übersehen? Aber bei mir reicht es nur zu Thomas Hampson und Cecilia Bartoli und Anne Sofie von Otter. Mit Tenören und Sopranen vermag ich gar nichts anzufangen. Countertenöre sind mir suspekt. Und deshalb sehe ich mich leider außerstande, hier einen Beitrag zu leisten.


    Gruß enkidu2


    Der Live-Übertragung bei 3sat lausche ich auch gerade. Der Fernseher liefert das Bild, die HiFi-Anlage den Klang.


    Gruß enkidu2

    Derzeit lausche ich dem Eröffnungskonzert des Rheingau Musik Festival aus dem Kloster Eberbach.


    Auf dem Programm stehen

    • Richard Wagner: »Wesendonck-Lieder« WWV 91A
    • Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll

    Es wirken mit:
    Anne Sofie von Otter, Mezzosopran
    und das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Paavo Järvi.


    Gruß enkidu2

    Liebe Digital-Gegner!


    Ich weiß nicht, was ihr für Probleme mit digitaler Form von Musik habt. Mich keckst nur die stete Wiederholung der Behauptung, digitale Musik wäre gegenüber der Schallplatte qualitativ bzw. vom Genuß her minderwertig. Gaslicht sozusagen. Das regt meinen Widerspruch.


    Ich selber habe keine Probleme mit Vinyl mehr. Hat sich vor Jahrzehnten erledigt. Was ihr mit dem Vinyl anstellt, ist mir relativ egal. Ein jeder möge nach seiner Façon selig werden und lasse dem anderen die seine.


    In diesem Sinne, einen schönen Sonntag.


    enkidu2

    Versuch einer Zusammenfassung des bisher diskutieren:


    Kadenz Fritz Kreisler:

    • Itzhak Perlman / Carlo Maria Giulini / Philharmonia Orchestra
    • Anne-Sophie Mutter / Herbert von Karajan / Berliner Philharmoniker
    • Arabella Steinbacher / Andris Nelsons / WDR Sinfonieorchester Köln
    • David Oistrach / André Cluytens / Orchestre National de la Radiodiffusion Française
    • Isaak Stern / Leonard Bernstein / New York Philharmonic
    • Janine Jansen / Paavo Järvi / Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
    • Yehudi Menuhin / Otto Klemperer / New Philharmonia Orchestra
    • Yehudi Menuhin / Constantin Silvestri / _ _ _ _ _
    • Yehudi Menuhin / Wilhelm Furtwängler / _ _ _ _ _

    Kadenz Joseph Joachim:

    • Henryk Szering / Bernard Haitink / Royal Concertgebouw Orchestra
    • Joseph Wolfsthal / Manfred Gurlitt / Berliner Philharmoniker (1929)

    Adaptionen von Beethovens Kadenz aus der Klavierkonzertfassung:

    • Beethoven / Schneiderhan:
      • Thomas Zehetmair / Frans Brüggen / Orchestra of the 18th Century
      • Wolfgang Schneiderhan / Eugen Jochum / Berliner Philharmoniker
    • Eigene Adaption des Solisten:
      • Christian Tetzlaff / David Zinman / Tonhalle Orchestra Zürich
      • Christian Tetzlaff / Michael Gielen / SWF-Sinfonieorchester Baden-Baden
      • Gidon Kremer / Nikolaus Harnoncourt / Chamber Orchestra of Europe
      • Isabelle Faust / Claudio Abbado / Orchestra Mozart
      • Isabelle Faust / Jiří Bělohlávek / Prague Philharmonia
      • Patricia Kopatchinskaja / Philippe Herreweghe / Orchestre des Champs Elysées

    Kadenz Ottavio Dantone:

    • Viktoria Mullova / John Eliot Gardiner / Orchestre Révolutionnaire et Romantique

    Kadenz Alfred Schnittke:

    • Gidon Kremer / Neville Marriner / Academy of St. Martin-in-the-Fields

    Kadenz Vása Príhoda:

    • Josef Suk / Adrian Boult / New Philharmonia Orchestra

    Heifetz Adaption der Kadenzen von Leopold Auer (1.) und Joseph Joachim (3.):

    • Jascha Heifetz / Arturo Toscanini / NBC Symphony Orchestra
    • Jascha Heifetz / Charles Munch / Boston Symphony Orchestra

    Eigene Kadenz des Solisten:

    • Mischa Elman / Georg Solti / London Philharmonic Orchestra
    • Rachel Barton Pine / José Serebrier / Royal Philharmonic Orchestra


    Naja, wenn man möchte, liesen sich viele dieser Schritte auch für den CD-Spieler anwenden. Lediglich mit "Plattenspieler anwerfen" hätte ich wahrscheinlich ein Problem. Mein CD-Spieler funktioniert auf Knopfdruck, da muss ich vorher nicht kurbeln. :D — Und den Schritt "Nadel positionieren und absenken", den muss ich Dir auch neidlos lassen. Aber fehlte da in Deiner Beschreibung nicht noch etwas wie richtige Nadel wählen? Ich meine mich düster an eine solche Handlung meines Vaters in meiner Kindheit zu erinnern. Ferner die richtige Geschwindigkeit einstellen (33, 45, 78 UPM). Und dann waren da noch die weißen Handschuhe – nur mit diesen durfte die Schallplatte berührt werden. Überhaupt das Auspacken: erst aus dem Pappkarton (Cover) und dann aus dem Inlay. Obwohl ich hier zugeben muss, dass die CD-Halterung des Jewelcase nicht unbedingt ein Fortschritt ist. Das Herausholen der CD ist manchmal ein fast zerstörerischer Akt. Also der Punkt geht definitiv an die Schallplatte.


    Gruß enkidu2

    Lieber enkidu,


    zur C 64 - Generation gehöre ich auch (wir hatten auch so einen Brotkasten) :D und obwohl ich genauso wie Du all die modernen Medien nutze, einschließlich CD, DVD, Blue Ray, streams - die Schallplatte ist sicher nicht so effizient, aber schön.
    Es ist wie bei den Autos - in einem Oldtimer zu fahren ist wunderschön, allerdings fahre ich aus praktischen Gründen lieber in einem modernen Auto zur Arbeit, aber wenn ich Zeit und Muße habe, ist mir die Fahrt in dem alten Oldtimer noch lieber; und so halte ich es auch mit der Schallplatte.
    Bier oder Wein, Kaffee oder Tee, CD oder LP - ich wähle immer beides! 8-)


    Also ich weiß nicht, aber ich würde aus Komfortgründen jederzeit einer nach heutigem Stand der Technik ausgestatteten Limousine den Vorzug geben. Auch wenn mir die Autos aus den 1920'ern wie ein Rolls-Royce Phantom optisch besser gefallen (alles nach 1945 ist für mich kein Oldtimer).


    Wenn ich in Nostalgie schwelgen wollte, würde ich mir wahrscheinlich ein Grammophon zulegen, versuchen im Antiquariat noch irgendwelche Original-Schellackplatten aufzutreiben und dem schönen Monoklang lauschen.


    Gruß enkidu2

    Mit Nostalgie kann ich so nichts anfangen. Die Musik ist's, worauf es mir ankommt. Und die bekomme ich von CD, SACD, PABD oder HD-FLAC genauso. Und während Schallplattenhörer sich mitten in einer Sinfonie erheben und zum Plattenspieler gehen müssen, weil der Rest des Werks auf der B-Seite ist, kann ich sitzen bleiben, und die Komposition als Ganzes hören. Festplatten muss man nicht umdrehen.


    Und wenn mir danach ist, lese ich den Begleittext entweder als runtergeladenes elektronisches PDF (wie z.B. bei Chandos), oder auf der Webseite (wie z.B. bei Hyperion). Weitere nützliche Informationen zum Komponisten und zum Werk kann ich natürlich auch bei Wikipedia nachlesen. Und wenn ich wissen will, was die Taminos so dazu meinen, ist das mit dem iPAD alles kein Problem. Gepriesen sei das Informationszeitalter.


    Also, was soll ich mit Schallplatten? Aber vielleicht bin ich ja zu jung. C64-Generation eben.


    Und was Nostalgie angeht: Ich erinnere mich gerne an eine Bahnfahrt von Frankfurt nach Berlin durchs Mittelgebirge, wo sich der InterCity noch durch Täler und Wälder schlängelte und es steil den Hang hinunter ging. Noch nicht jene fantasielose ICE-Raserei. Und dazu Dvoraks Neunte als CD auf einem Discman gehört. Noch nie habe ich Natur und/oder Musik als so aufregend empfunden. Mit einer Schallplatte undenkbar.


    Gruß enkidu2


    P.S.: Allen anderen sei ihre Freude an Schallplatten uneingeschränkt belassen. Es ist halt nur nix für mich.


    Von der, von einigen hier nicht unbedingt geschätzten Festplatte lausche ich heute Abend den spanischen Klängen, wie sie Ataúlfo Argenta mit dem LSO zu Gehör bringt. Das alles Dank Amazon Autorip, da mein Rip noch auf sich warten lässt.


    Gruß enkidu2