Beiträge von enkidu2


    Beethoven, Ludwig van (1770-1827):
    Sinfonie Nr. 1 op. 21 C-Dur


    Wiener Philharmoniker / Claudio Abbado
    Aufnahme: 1/1988, Wien, Musikverein, Großer Saal


    Deutsche Grammophon 427 301-2
    27:27 = 09:20/08:33/03:48/05:46


    Rating: 2.6 von 5


    Mein Fazit: :S
    Irgendwie packt mich das gehörte nicht sonderlich. Liegt es am Werk oder an der Einspielung? Da hilft nur weiteres testen.


    Gruß enkidu2


    Es wundert mich, dass es erst seit 7. Januar 2013 im Taminoforum einen "Tristan und Isolde"-Thread gibt. Oder habe ich da etwas übersehen?


    Nur die Zusammenfassung der Handlung habe ich gefunden. WAGNER, Richard: TRISTAN UND ISOLDE.


    Es gibt u.a. noch diesen Link: Tristan und Isolde - Gibt es eine Idealaufnahme ?DVDs werden hier diskutiert: DVD-Video Tristan und Isolde.


    Und hier ist der Thread für besuchte Opernaufführungen: Gestern in der Oper : Tristan und Isolde


    Gruß enkidu2

    Am 29. April 2013 verglich Annelis Berger zusammen mit ihren Gästen Lena-Lisa Wüstendörfer und Numa Bischof folgende fünf Aufnahmen:



    Aufnahme 1:
    Anja Harteros, Sopran; Sonia Ganassi, Mezzosopran; Rolando Villazón, Tenor; René Pape, Bass Orchestra e Coro dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia; Ltg: Antonio Pappano
    EMI Classics 6 98936 2 (2009, Live-Mitschnitt, Rom)


    Aufnahme 2:
    Eva Mei, Sopran; Bernarda Fink, Mezzosopran; Michael Schade, Tenor; Ildebrando d’Arcangelo, Bass Wiener Philharmoniker; Arnold Schönberg Chor; Ltg: Nikolaus Harnoncourt
    RCA Red Seal 82876 61244 2 (2005)


    Aufnahme 3:
    Angela Gheorghiu, Sopran; Daniela Barcellona, Mezzosopran; Roberto Alagna, Tenor; Julian Konstantinov, Bass Berliner Philharmoniker; Schwedischer Rundfunkchor; Ltg: Claudio Abbado
    EMI Classics 5 57168 2 (2001, Live-Mitschnitt, Berlin)


    Aufnahme 4:
    Luba Orgonasova, Sopran; Anne Sofie von Otter; Mezzosopran; Luca Canonici, Tenor; Alastair Miles, Bass Orchestre Révolutionnaire et Romantique; Monteverdi Choir; Ltg: John Eliot Gardiner
    Philips 442 142-2 (1992, London, All Hallows)


    Aufnahme 5:
    Anna Tomowa-Sintow, Sopran; Agnes Baltsa, Mezzosopran; José Carreras, Tenor; José van Dam, Bass Wiener Philharmoniker; Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor; Ltg: Herbert von Karajan
    Deutsche Grammophon 415 091-2 (1985)

    Der Podcast sollte noch downzuladen sein: http://www.srf.ch/sendungen/di…e-verdis-messa-da-requiem.


    Gruß enkidu2

    Bei meinen regelmäßigen Berlin Besuchen verfalle ich dem KAUFRAUSCH im KULTURKAUFHAUS DUSSMANN, die haben immer etwas, was mich interessiert.
    Die Klassik Abteilung dort ist einfach eine Wucht!
    In München gibt es BECK am Rathauseck, aber da kann ich vorbei gehen, ohne was zu kaufen.
    Dagegen kann ich mich im Internet doch auch zurückhalten!
    :(


    Also bei mir ist es eher umgekehrt. Ich mache gerade in Berlin Urlaub und war gestern wieder bei Dussmann. Aber jedesmal, wenn ich in den letzten Jahren dort vorbei geschaut habe, musste ich feststellen, dass mich dort nichts anlachte. Und das trotz der riesigen Auswahl. Aber seit ich meinen Bedarf bei unseren Werbepartnern decke, habe ich eigentlich nichts mehr auf der Liste, wonach ich bei Dussmann suchen würde. So traue ich mich manchmal auch einfach nicht, was zu kaufen, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich diese oder jene Aufnahme nicht schon in meiner Sammlung habe. Oder hängt die aktuelle Bedürfnisbefriedigung noch irgendwo in der Auslieferungspipe von Amazon oder JPC? Manchmal sehe ich aber auch auf meinem iPhone, dass die CD bei unseren Werbepartnern günstiger zu haben ist.


    Gruß enkidu2

    Es gibt einen Katalog der Sinfonien, zusammengestellt von Prof. Paul Robey Bryan. Dieser Katalog ist Teil des Buchs "Johann Wanhal, Viennese Symphonist: His Life and His Musical Environment", 1997 erschienen Pendragon Press, New York. In dem Katalog werden Sinfonien entsprechend ihrer Tonart aufgeführt und durchgezählt: Großbuchstabe bezeichnet Werke in Dur, Kleinbuchstabe Werke in Moll. Der Bryan-Katalog verzeichnet folgende Sinfonien: C1-C30, c1-c4, D1-D25, d1-d2, Eb1-Eb15, E1-E5, e1-e3, F1-F13, f1, G1-G16, g1-g2, Ab1, A1-A10, a1-a2, Bb1-Bb9 (wobei B im Englischen für H steht, und Bb für unser deutsches B).


    Wer des Englischen mächtig ist und mehr über Vanhal erfahren möchte, kann in dieser Quelle schmöckern: Johann Wanhal, Viennese Symphonist: his life and his musical environment.


    Gruß enkidu2

    FLAC ist für mich das ideale Format, um meine CDs auf Festplatte zu archivieren. Damit halte ich mir alle Optionen offen, könnte theoretisch auch wieder eine CD restaurieren (d.h. eine adäquate Kopie brennen), wenn das Original einen Defekt haben sollte. Keine Abstriche in der Qualität. Kann in jedes Audio-Dateiformat wechseln (MP3, AAC, OGG/Vorbis). Geht mit Foobar alles problemlos.


    Auf der anderen Seite ist Plattenplatz ja nicht mehr teuer. Eine Terrabyte HDD kostet nicht viel und gibt es auch als handliches 2,5 Zoll Laufwerk.


    Was MP3 angeht, bin ich da immer skeptisch, weil man da sehr viel manipulieren und wegfiltern kann. Man kann das gut machen, oder aber auch schlecht. Meine Erfahrungen sind da sehr gemischt. Und je nach Version lieferten LAME Encoder in der Vergangenheit auch schon mal unterschiedliche Resultate. Und solche Streuungen sind für mich inakzeptabel.


    Gruß enkidu2


    In dieser Übersicht fehlt noch die Einspielung von Vanhal Sinfonien durch das Philharmonische Orchester der Stadt Heidelberg unter der Leitung von Thomas Kalb im April/Mai 1994. Eingespielt wurden die Sinfonien Bryan d1, A4, g1 und F3.


    Das Philharmonische Kammerorchester München hat mit Michael Helmrath die Sinfonien Bryan C11 (Il comista), g1, e1 und d2 im März 1993 aufgenommen.




    Und es gibt da noch eine Aufnahme der Sinfonie Bryan D4 mit Václav Neumann und dem Prager Kammerorchester aus April 1993.


    Gruß enkidu2

    Heute abend gegeneinander gehört und erst einmal nur die Unterschiedlichkeit der Interpretationen ohne Wertung zur Kenntnis genommen:


    Vanhal, Johann Baptist (1739-1813): Sinfonie <Bryan g1> g-Moll
    1. Satz: Allegro moderato (bei 3. nur als Allegro bezeichnet)

    • Concerto Köln [Studio DeutschlandRadio, Cologne; July 1996]
    • Philharmonisches Orchester Heidelberg / Thomas Kalb [Heidelberg; IV. & V. 1994]
    • Philharmonisches Kammerorchester München / Michael Helmrath [Herkulessaal der Münchner Residenz; 22.-25. März 1993]


    Gruß enkidu2

    Heute habe ich mir den Wunsch erfüllt, meine "Contemporaries of Mozart"-Reihe weiter aufzustocken (wenn auch nur per MP3) sowie die Symphonien Vanhals in einer weiteren Einspielung von Uwe Grodd zuzulegen. Downgeloadet, wenn auch nicht bei Amazon, habe ich folgende Alben:



    Warum als MP3? Warum nicht als FLAC?


    Gruß enkidu2

    Ich habe schon bei "Hallo MP3…" aufgehört zu lesen. Verlustbehaftete Kodierung, wer will das schon? Noch dazu von einer Webseite, die einen fragt, ob man Cookies akzeptieren mag, aber kein "NEIN" vorsieht.

    Ups, da hatte ich in meiner Auflistung doch glatt Leopold Mozart (1719-1787) vergessen. Also sind es 24 Folgen, die bislang erschienen sind.


    Ob weitere Folgen erscheinen, wird wohl hauptsächlich von Matthias Bamert abhängen. Denn, so hatte ich irgendwo gelesen, diese Reihe ist ganz seine Idee.


    Gruß enkidu2

    Laut BVMI erreichte die Vinyl-Platte mit einem Absatzplus von 36% und einer Million verkaufter Einheiten in 2012 wieder einen Höchstwert bezogen auf die letzten 15 Jahre.


    Hochauflösende Tonträger (SACD, DVD-Audio) machten 2012 gerade mal 2 Promille der umgesetzten physikalischen Tonträger aus.


    Der Download-Anteil am Klassik-Segment lag 2012 bei 5% gegenüber 3% 2011.


    LPs sind aus meiner Sicht nur bedingt mit CDs vergleichbar: Es geht hier ja nicht nur um den Datenträger, sondern auch um den heftig diskutierten Unterschied zwischen Analog und Digital. Fundamentale Befürworter des Analogklangs dürften wohl kaum für Downloads zu begeistern sein.


    Bei Digital-Konsumenten dürfte dagegen der Wechsel von CD auf Download von Musikdateien weniger heftig auf Widerstand stoßen, besonders wenn am auf die nachwachsenden Generationen schaut. Es macht ja auch keinen großen Unterschied, ob die Daten nun digital auf CD oder als verlustfrei komprimierte Datei auf der Festplatte vorliegen. Der Download bietet im Gegenteil den Vorzug, die Limitierungen der CD bzgl. der Auflösung (16/44.1) aufzuheben und höhere Auflösungen bereitzustellen (24/96, 24/192, usw.). Auch liegen die Booklets heute meist für den Druck schon digital vor. Mit zunehmender Verbreitung von Festplattenspeichern und Digital-Analog-Wandlern (DACs) und sonstigen netzwerkfähigen Geräten auch im Sortiment der klassischen Herstellern von HiFi-Geräten ist der Trend vorgezeichnet.


    Gruß
    enkidu2

    Der Trillerpfeifenskandal betraff die Pariser Erstaufführung des Tannhäusers 1861. Signalpfeifen dürften damals schon viel länger in Gebrauch gewesen sein, z.B. bei der Londoner Police Officer seit 1821, die Rassel ablösend. Als Spielzeug mögen Trillerpfeifen schon zu der Zeit verbreitet gewesen sein, bevor sie auch für den Sport entdeckt wurden. Die Geschichte der Trillerpfeife ist nicht leicht zu recherchieren.


    Gruß enkidu2

    Und ist es nicht so, daß diese Art der Beifalls- oder Mißfallensbekundung proportional zunimmt, je weniger musikalisch sachkundig das Publikum ist?


    Diese Bemerkung erinnert mich an einen Opernbesuch (ich hab die Oper leider nicht mehr in Errinnerung, es ist schon viele, viele Jahr her), in der die Helden von einem jungen Publikum beklatscht, die Bösewichte aber ausgebuht wurden. Dabei war die sangliche und darstellerische Leistung aller Beteiligten hervorragend.


    Neben Beklatschen und Ausbuhen gibt es auch noch das Pfeifen. Vom Pfeifen weiß man allerdings inzwischen nicht mehr, ob es als Beifalls- oder Mißfallensbekundung zu verstehen ist. Es scheint in beiderlei Sinn verwendet zu werden.


    Ich selber buhe nur jene aus, die für eine miserable Aufführung/Bühnenbild verantwortlich zeichnen. Bei Sängern und Musikern differenziere ich meinen Beifall je nach Leistung.


    Gruß enkidu2

    Bei 3sat lief heute:


    Mahler, Gustav (1860-1911):
    Sinfonie Nr. 2 c-Moll (Auferstehung)


    Ricarda Merbeth (Sopran); Bernarda Fink (Mezzosopran)
    Niederländischer Radio Chor
    Königliches Concertgebouw Orchester
    Mariss Jansons


    (AD: Concertgebouw Amsterdam, Dezember 2009)


    Doch sehr beeindruckend.


    Gruß enkidu2

    Habe die Kertész Reihe heute fortgesetzt mit:



    Kodály, Zoltán (1882-1967):
    – Variationen über ein ungarisches Volkslied (Der Pfau flog auf)
    – Tänze aus Galánta


    London Symphony Orchestra
    István Kertész


    (AD: July 1969 und March 1964)


    Frohe Ostern
    enkidu2

    Kodály, Zoltán (1882-1967):
    Háry János op. 15


    Peter Ustinov (Erzähler), György Melis (Bariton: Háry János / Napoleon), Erzsébet Komlóssy (Alt: Örzse), Márgit László (Sopran: Prinzessin), Olga Szönyi (Mezzosopran: Marie-Louise), László Palócz (Bass-Bariton: Marczi), Zsolt Bende (Bariton: Bombazine)


    Wandsworth School Boys' Choir, Edinburgh Festival Chorus
    London Symphony Orchestra / István Kertész
    (AD: 2-3/1964 & 5/1968)


    Kodálys Háry János Suite hatte ich schon mehrfach gehört. Aber das Singspiel selber war mir bislang unbekannt. In Deccas Australian Eloquence Reihe ist nun eine Aufnahme unter der Leitung von István Kertész bei JPC erhältlich gewesen, so dass ich nicht umhin konnte zuzugreifen.


    Als Erzähler wirkt an dieser Aufnahme Peter Ustinov mit. Ob das allerdings ein Bonus ist, muss jeder selbst beurteilen. Für mich zerfällt das Singspiel durch die erzählerischen Einlassungen zu sehr in eine lose Sammlung von Gesangs-/Musik-Nummern. Und von Ustinovs humoristischen Schilderungen kann man auf die Dauer auch zuviel bekommen. Das empfinde ich so, obwohl ich Ustinov als Erzähler seiner selbst sonst sehr schätze.


    Fazit: Ohne Text wäre die Musik interessanter. Der Nummerncharakter ist eher hinderlich, weshalb ich wohl künftig die Suite wieder vorziehen werde. Es sei denn, jemand kann mir eine bessere Aufnahme dieses Singspiels empfehlen.


    Gruß enkidu2

    Nach Sichtung in meinem CD-Archiv sind folgende Komponisten in dieser Reihe vertreten (in alphabetischer Reihenfolge):


    (1) Carlos Baguer (1768-1808), (2) Luigi Boccherini (1743-1805), (3) Johann Christian Cannabich (1731–1798), (4) Muzio Clementi (1752-1832), (5) François-Joseph Gossec (1734-1829), (6) Adalbert Gyrowetz (1763-1850), (7) Michael Haydn (1737-1806), (8) Sir William Herschel (1738-1822), (9) Franz Anton Hoffmeister (1754-1812), (10) Leopold Kozeluch (1747-1818), (11) Franz Vincenz Krommer (1759-1831), (12) John Marsh (1752–1828), (13) Joseph Mysliveček (1737-1781), (14) Václav Pichl (1741-1805), (15) Ignace Joseph Pleyel (1757-1831), (16) Franz Xaver Richter (1709-1789), (17) Antonio Rosetti (c. 1750-1792), (18) Antonio Salieri (1750-1825), (19) Carl Stamitz (1745-1801), (20) Johann Baptist Vanhal (1739-1813), (21) Georg Joseph Vogler (1749–1814), (22) Paul Wranitzky (1756-1808), (23) Samuel Wesley (1766-1837)


    Mir haben besonders die Sinfonien von Krommer gefallen.


    Gruß enkidu2

    … Ich tat mich immer schwer mit den Dvorak-Symphonien, von denen ich zwei GA besaß. Ab und zu gehört, aber immer fehlte etwas, riss es mich nciht mit. Dann sah ich letztens wieder eine Box, die ich mit nicht wegen Dvorak kaufte, sondern wegen Mariss Jansons. Und was soll ich sagen? Ich war ganz begeistert. Das heißt, der Kauf der dritten GA hat sich tatsächlich gelohnt, der Kauf der ersten beiden allerdings übehaupt nicht. …


    Ich bin irritiert, ein GA aller Dvorak Sinfonien mit Mariss Jansons? Ich kenne eine Box mit 5, 7, 8, & 9 mit Jansons und dem OPO und ich kenne 8 & 9 mit dem RCO. Daher wüsste ich gerne mehr über diese GA. Vielleicht werde ich dann genauso schwach.


    Gruß enkidu2

    Die Frage beantworte ich mit einem klaren JA. Ob nun iPOD oder iPhone oder jeder andere mobile Digital Audio Player bzw. jedes andere Smart-Phone. Ob als MP3 oder AAC, oder als ALAC bzw. FLAC, die Geräte ermöglichen mir klassische Musik überall dort und dann zu hören, wo und wann es mir beliebt. Ob auf langen Busreisen oder Zugfahrten, ob auf einem Kreuzfahrtschiff oder in einem Strandkorb, überall kann man mit klassischer Musik entspannen und die Szenerie genießen. Sie puscht einen beim Wandern über öde Landwirtschaftswege oder beruhigt einen vor dem Schlafen.


    Und wenn ich keine Musik mehr hören möchte, wechsle ich zu Hörbüchern. Oder zu lehrreichen PodCasts.


    Ohne meinen iPOD Classic 160 GByte gehe ich daher nicht mehr aus dem Haus, wenn's ein längerer Tripp wird.


    Gruß enkidu2

    Der Bielefelder Katalog listet angeblich 17.217 Komponisten. Mein Server sagt, dass ich gerade mal Musik von 240 Komponisten besitze. Aber das frustiert mich nicht. Mich deprimiert lediglich, wieviel Zeit offensichtlich andere Taminos finden, um Musik zu hören. Wie soll man denn da parallel auch noch alle Tamino-Threads lesen und u.U. noch einen den einen oder anderen eigenen Beitrag einstellen?


    Gruß enkidu2

    Ignaz (Isaak) Moscheles (1794-1870) ist so ein Komponist, den man an dieser Stelle nennen sollte. Gerade sein drittes Klavierkonzert ist so ein Werk, das mich an Beethoven, manchmal auch an Schubert erinnert. Ist das aber nun Epigonentum? Eklektizismus?


    Ignaz Moscheles zählt für mich eher zur Generation Schuberts. Mit seinen Klavierkonzerten würde ich Moscheles auch nicht unbedingt als Sinfoniker einstufen. Insofern scheint er mir nicht ganz in diesen Thread zu passen. Eher dann zu "Franz SCHUBERT - Zeitgenossen -Epigonen - Artverwandte".


    Aber immerhin hat Moscheles wenigstens eine Sinfonie komponiert. Zudem hat er laut Wikipedia bei Albrechtsberger und Salieri studiert und war mit Beethoven befreundet.


    Jedenfalls Danke für den Hinweis, denn somit bin ich auf diese CD gestoßen und habe sie gleich bestellt.


    Gruß enkidu2