Beiträge von Austria

    Bei Männern finde ich auf jeden Fall Anzug und Krawatte passend. Gaaanz junge dürfen von mir aus ;-) auch in Jeans und Turnschuhen kommen - Hauptsache, sie kommen überhaupt.


    Bei Frauen fände ich es schön, wenn sie sich ihrem Alter gemäß kleideten. Man beobachte nur das weibliche Premierenpublikum - je älter, desto nacktere Schultern und großzügigere Decolletés......


    Austria

    Ich ärgere mich jedesmal grün und blau, wenn mitten in die Musik applaudiert wird..... oder nach einzelnen Sätzen im Konzert (was aber selten vorkommt). In der Oper ist es aber (außer bei Wagner) gang und gäbe - und maßlos störend. Auch dieses sofortige, brutale Losklatschen, sobald das Werk zu Ende ist. Und ich schätze jene Dirigenten, die das verhindern, indem sie, wie schon beschrieben, wie Statuen verharren und erst nach einigen Sekunden das Signal zur Entladung ;-) geben.


    Austria

    Servus Ulli


    Warum beschäftigt Ihr Euch mit Werken, die Euch nicht auf Anhieb "gefallen"?


    Was z.B. Wagner anlangt, möchte ich mich dem Beispiel ThomasBernhards anschließen. Ich habe von einem Freund die Empfehlung bekommen, "mir mal was anderes als nur Beethoven" ;-) anzuhören. Und es war gut.


    Ist es
    a) ein natürlicher Reiz, etwas Neues erfahren zu dürfen?
    b) eine Art "Sado-Maso"-Beschäftigungstherapie?
    c) eine Art "Zwang", zu den "Eingeweihten" dazugehören zu müssen/wollen?


    Ein bißchen a).
    b) und c) fallen weg,


    vor allem aber d)
    Faun's und meine musikalischen Vorlieben überschneiden sich großteils, aber es gibt eben Bereiche, z.B. Renaissance und das meiste, was nach Schönberg kommt ;-), wo ich nicht a priori in Begeisterung verfalle. Es ist mir aber ein Bedürfnis, auch das zu hören, mit ihm auch in solche Konzerte zu gehen, weil es mich interessiert, was und warum ihm das gefällt, wir tauschen uns dann über unsere Eindrücke und Empfindungen aus. Im übrigen habe ich dadurch schon einige großartige Stücke kennengelernt, die ich mir selbst niemals angehört oder als CD gekauft hätte.


    LG
    Austria

    Philhellene


    Es gibt auch heute noch Frauen mit Sieglindenschicksalen, und die meisten von ihnen trauen sich auch heute noch nicht, auszubrechen. Dabei, wie man an jenen, die es doch tun, sehen kann, geschieht ihnen daraufhin in der Regel nichts Schlimmes. Frau muss aber in einer solchen Situation selbst die Initiative ergreifen,


    Du hast natürlich vollkommen recht - aus heutiger Sicht, wo wir uns gemach auf den Lorbeeren der Emanzipation ausruhen und groß reden können.


    Aber Hunding berichtet:
    Zur Rache ward ich gerufen,
    Sühne zu nehmen für Sippenblut:


    Es wird Sieglinde nicht unbekannt gewesen sein, was ihr blüht, wenn sie so "heldenhaft", wie Du es vorschlägst, ausgebrochen wäre ("sterben sah ih die Maid").


    Meiner Meinung nach steht es uns nicht zu, von einem "Charakter mit sehr wenig Tiefgang" zu sprechen.


    Austria

    Philhellene


    Sieglinde erscheint mir als sehr typisches Exemplar der Frau des 19. Jahrhunderts, so wie die Männer sie sehen wollten: zum Kochen, Pflegen, Kinderkriegen gut, ein bisschen naiv... und sie ist der armen Brünnhilde den halben dritten Akt ein Klotz am Bein. Ihr Charakter hat sehr wenig Tiefgang, ihre Handlungen erscheinen mir unvernünftig; ich kann ihr im Gegensatz zu Brünnhilde nicht zutrauen, dass sie sich alleine im Wald um sich selbst kümmern kann.


    Ich kann Deine Meinung nicht ganz nachvollziehen. Immerhin hat sie den Mut, ihren Mann zu verlassen und immerhin wird sie zur Löwin und kämpft um ihr Leben (das sie schon bereit ist wegzuwerfen), als sie erfährt, daß sie ein Kind erwartet.


    Außerdem traue ich ihr sehr wohl zu, - im Gegensatz zu mir ;-) - im Wald zurechtzukommen. Ist halt nicht jederfrau's Sache, mitten in der Einöde ein Kind auf die Welt zu bringen. SIE hätte es geschafft (warum sie bei der Geburt stirbt, wissen wir ja nicht).


    LG
    Austria

    Hallo Sagitt - oder andere,


    Cotrubas muss sich gegenüber der Netrebko kein bisschen verstecken.


    weiß nicht, ob ich jetzt im richtigen Forum bin.... Ich habe die Cotrubas - unter anderem - in Wien noch als Mimi gehört. Zum Weinen schön....


    Habe dann nicht mehr richtig mitbekommen, was aus ihr geworden ist?


    LG
    Austria

    Hallo,


    Faun und ich waren gestern abend im Musikverein - der Schauspieldirektor (Harnoncourt und der Concentus Musicus). Es war nett und lustig. Die Konsequenz ist - wir werden demnächst ins "Simpl" gehen ;-))


    LG
    Austria

    sagitt


    Diese Aufnahme mit den Begriff " Jahrhundertaufnahme" zu versehen, ist sicher unangemessen.


    Unser Jahrhundert ist ja noch jung ;-) - und solange nichts Besseres nachkommt....


    LG
    Austria