Beiträge von Uranus

    Vielen Dank für Eure schnellen Reaktionen!

    Zwei Empfehlungen fand ich dann auch noch in der gestrigen Rheinischen Post von Wolfram Goertz:

    • die 7. Schostakovitsch von 1988 mit dem Leningrad PO
    • die Bilder... von Mussorgsky von 2008 mit dem Concertgebouw

    Erstere ist schon bestellt... :)

    Der vielleicht symphatischste der "großen Alten" ist abgetreten - sehr schade. Ich habe zu wenig Aufnahmen von ihm in meiner Sammlung - das werde ich in Memoriam ändern.

    ...allein - ich find' nix! Soll heißen: Hier im Forum und auch sonst gibt es tatsächlich erstaunlich wenige eindeutige Empfehlungen.

    Ich komme mal auf die eigentliche Aussage von moderatos Post zurück:

    Bemerkenswert, weil so selten, über eine Masur-Einspielung - erst recht im Vergleich mit so namhafter Konkurrenz - mal etwas so Gutes zu lesen. Ich betrachte ihn auch immer automatisch kritisch, weil er von der Kritik meist so beurteilt wird, tatsächlich aber gibt es doch wohl mehr Hörenswertes, als man meinen könnte.

    Auch ich gehöre zu denen, die den paradiesischen Verhältnissen bei Saturn Köln von einst nachtrauern. Bin früher 3 - 4 mal pro Jahr von Mönchengladbach aus mit einer langen Einkaufsliste dorthin gefahren - das waren immer Festtage für mich. Seit dem Umbau war ich vielleicht insgesamt noch 3 - 4 mal dort...

    Ich bin hier in Düsseldorf zwar mit einem sehr ordentlich ausgestatteten Saturn gesegnet, kaufe aber inzwischen zu 99 % online bei Amazon, medimops und Co. Somit trage ich selbst dazu bei, dass wahrsch. auch Saturn Düsseldorf irgendwann sein Angebot zurückfährt.

    Eines zeigt dieser Thread zweifellos und gibt damit Alfred Recht:

    Man muss nicht finden, dass HvK ein besonders guter Dirigent war. Man kann aber kaum leugnen, dass er ein "besonderer" Dirigent war. Kaum wird dieser eh schon umfangreiche Thread wieder mit einem Beitrag "angetippt" geht er wieder durch die Decke - das kann ich mir bei einem anderen Dirigenten nur schwerlich vorstellen - insofern ist HvK wohl etwas Besonderes.


    Die letzten 11 Posts waren aber doch eher off topic, oder?

    Okay, die sexuelle Ausrichtung interessiert mich genauso wie ob jemand Links- oder Rechtshänder ist, Vegetarier oder Veganer, konservativ oder progressiv, katholisch oder evangelisch, Bäcker oder Metzger... wenn es dadurch weniger selbstgefällig klingt.


    Die sexuelle Ausrichtung ist für mich nur eine von vielen Eigenschaften meiner Mitmenschen - wissenswert, aber keineswegs essentiell.

    Ich habe einige homosexuelle Bekannte, mit denen ich nun wirklich völlig unvoreingenommen und "normal" umgehe, weil mich ihre sexuelle Ausrichtung schlicht nicht interessiert.

    Bei einem Opernführer tut sie es allerdings auch nicht...

    Angesichts des Thread-Titels wird hier aber relativ wenig über englische Chöre gepostet, umso mehr dafür über Alternativen aus anderen Ländern...:/


    Ich bin kein Chormusik-Spezialist, aber mich würde schon interessieren, ob es eine übereinstimmende Meinung der "Fachleute" gibt, welches denn die besten (5?) englischen/britischen Chöre sind.

    Höre gerade die hier ja auch viel besprochene Böhm-Aufnahme mit den Wienern von 1972 und kann die positiven Beurteilungen gut nachvollziehen. Bisher war diese Sinfonie nicht so sehr meine und ich kann mich nicht erinnern, sie schonmal mit größerem Vergnügen gehört zu haben. Für mich die richtige Mischung aus Wucht, Feuer, Eleganz und Esprit - toll! Ab jetzt meine Lieblingsaufnahme, ich kenne allerdings nicht allzu viele.

    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen - meine Entscheidung wird fallen zwischen Solti und Böhm. Giulini und Bernstein/Wien scheinen mir nach den Beschreibungen in diesem Thread dann doch wiederum zu anders im Vergleich zu Szell zu sein.


    Bald hab' ich's...:/

    Ich traue mich kaum, es zu schreiben, aber ich habe mich immer noch nicht entscheiden können - ich weiß nicht, wie oft ich inzwischen diesen Thread komplett durchgeschaut habe und die Rezensionen bei Amazon DE und UK ebenfalls.

    Ich bin ja auf der Suche nach einer Alternative zu meiner Szell-GA. Die "Neue" sollte möglichst einen anderen interpretatorischen Ansatz haben - also weniger straff und "straight", vielleicht mehr "romatisierend" sein.

    Es gibt so viele Empfehlungen hier, dass ich mich einfach nicht entscheiden kann:

    • Karajan DDD - s.o., aber eigentlich bin ich nicht so der HvK-Fan...
    • Böhm - scheint mir von der Beschreibung hier vielleicht der naheliegendste, wird hier aber relativ wenig empfohlen
    • v. Dohnanyi/Cleveland - hier stimmt bei mir fast alles (Sympathie, Klangqualität), aber er wird hier mehrfach als der Szell-GA relativ ähnlich beschrieben
    • Klemperer - geht bei mir eigentlich immer, aber vielleicht zu extrem anders?
    • Solti - ist vielleicht die goldene Mitte, aber verschieden genug zu Szell?
    • Wand/NDR live - klingt von der Beschreibung her sehr gut; seine Studio-GA von Anfang der 80er hatte ich aber mal und habe sie verkauft, weil ich keinen Zugang fand
    • Sanderling/Dresden - könnte von der Beschreibung her passen und ich habe bisher sehr wenig von Sanderling, aber: Klang? und: schwer/teuer zu bekommen

    Bliebe nur die Anschaffung mehrerer, aber das wollte ich eigentlich nicht, weil mein Regalplatz langsam eh knapp wird... hach!:rolleyes:

    Ich kann mich, was meine musik-theoretischen Kenntnisse allgemein und die des Klavierspiels im Besonderen angeht, nicht mal ansatzweise mit Cracks wie Willi oder Holger oder den anderen Sachkundigen hier messen. Darum beruhigt es mich, wenn Ihr mein "Gefühl", mit dem ich Musik meistens nur beurteilen kann, dann gelegentlich doch nachhaltig bestätigt...


    Ushida's (Fast-) GA der Schubert-Klavierwerke war glaube ich eine der ersten GA überhaupt, die ich mir gekauft habe. Und ihr Schubert-Spiel berührt mich - bei fast allen Werken dieses Komponisten - immer besonders, es ist einfach "schön" und richtig. Dank Euch kann ich dann theoretisch nachvollziehen, weshalb das so ist.:thumbup::)


    Vielen Dank für die Mühe, die Ihr Euch immer gebt - Laien wie ich profitieren sehr davon.

    8)Beyerdynamic DT880 und DT990

    Da bin ich nicht verwundert, dass der Beyerdynamic DT770 Pro Dir für Klassik besser gefällt, als der Sennheiser Momentum OnEar ! Denn den DT 770 sehe ich in der Grössenklasse für zu Hause an der heimischen Anlage --- so einen "geschlossenen Prügel"^^ würde ich nicht mit nach draussen nehmen.

    Du kennst meinen "Charakterkopf" nicht, sonst wüsstest Du, dass das zumindest optisch kaum einen Unterschied macht...;)


    Wir haben ja schon öfter erstaunliche Parallelen in unserem Geschmack festgestellt - hier eine weitere: Mein erster "richtig guter" KH war ebenfalls ein DT 880, gekauft ungefähr 1987 bei SCHAULANDT in Düsseldorf (gibt es auch längst nicht mehr, aber die älteren Ortskundigen werden sich erinnern. Da habe ich ca. 1985 auch meinen ersten CD-Player gekauft - einen Senkrecht-Player von Rotel... :))


    Meinen alten DT 880 gibt es auch immer noch - er ziert aber nur noch einen Stofftier-Elchkopf in der Studentenbude meiner Tochter - findet sie cool...8)

    Hundert analoge Stereoeinspielungen mit Ewigkeitswert - ich verstehe den Thread-Titel so, dass es nicht um meinen persönlichen Geschmack allein gehen soll, sondern auch um eine gewisse "objektive" (ich weiß - problematisch) Referenz-Qualität.


    Dann kann ich diese schonmal nicht nennen, weil ihr der Referenz-Charakter meines Wissens noch nie zugesprochen wurde:

    Gleichwohl ist es die erste Aufnahme, die mir Brahms' Klaviermusik nahegebracht hat.


    Ich nominiere dann mal:


    - obwohl mir die 81er Aufnahme persönlich viel besser gefällt, aber die ist ja schon digital. Trotzdem ist die 55er m.E. eine Ikone und daher hier zu nennen.


    - hier bin ich mit meiner Meinung, dass das großartige und herausragende Aufnahmen der beiden Sonaten, insbesondere der 960, sind, sicher nicht allein. Wie auch sicher ist, dass sie nicht allen gefallen.

    … ich hätte noch eine Frage an teleton:


    Du besitzt ja sowohl den Beyerdynamics DT 880 als auch den DT 990. Ich weiß, der eine ist "halboffen" und der andere "offen", aber wie wirkt sich das aus. Ist einer besser für Klassik und der andere der bessere Allrounder? Kannst Du kurz die Unterschiede beschreiben?

    Hallo allerseits,

    früher in diesem thread haben wir uns auch über Klassik-Kopfhörer "für unterwegs", also geschlossene Kopfhörer ausgetauscht.


    Ich hatte damals eine Empfehlung für den Sennheiser Momentum On Ear gegeben, den ich seinerzeit nach ausführlichem Vergleichshören anderer KH gekauft hatte.


    Ich habe mich jetzt wieder mit dem Thema befasst, weil der Momentum meinen Ansprüchen insbes. bei klassischer Musik doch nicht 100%ig entsprach, weil er hier wenig räumlich und irgendwie "komprimiert" klingt.

    Nachdem ich den Audio-Technica MSR7 ausprobiert, aber als keinen wesentlichen Fortschritt empfunden hatte, bin ich beim Beyerdynamics DT770 PRO gelandet. Wie bei jedem KH habe ich auch diesen zunächst einige Tage eingespielt. Und der DT 770 ist tatsächlich eine aus meiner Sicht deutliche Verbesserung gegenüber dem Momentum, und das nicht nur, aber insbes. auch bei klassischer Musik. Der DT 770 öffnet einen viel größeren akustischen Raum, klingt luftiger und ist in allen Frequenzbereichen sehr ausgewogen - bei mancher Musik kam er tatsächlich erstaunlich nahe an meinen "stationären" KH, Sennheiser HD 600, heran.


    Kann ich wirklich sehr empfehlen, zumal er mit ca. 115.- EUR sogar günstiger als der Momentum ist.


    Erwähnenswert sind allerdings noch zwei Dinge:

    1. Der KH ist nicht zusammenklappbar, insofern also weniger "reisetauglich" als der Momentum. Auch wird nur ein einfacher Beutel mitgeliefert, kein richtiges Case (gibt es aber als Zubehör von anderen Herstellern, die sind allerdings zwangsläufig relativ groß). Seine akustischen Qualitäten lassen mich das aber locker in Kauf nehmen.
    2. Ich hatte zunächst die 80-Ohm-Variante ausprobiert. Sie war mir aber bei klassischer Musik am Smartphone und am tragbaren CD-Player deutlich zu leise. Daraufhin habe ich letztlich die 32-Ohm-Variante gekauft, die deutlich lauter spielt und mir soeben reicht (bei anderer Musik reicht sie natürlich dicke!). Es gab wohl auch mal eine 16-Ohm-Variante - die habe ich aber nicht mehr gefunden.

    Vielen Dank für Deine schnelle Reaktion.


    Jetzt habe ich noch eine weitere Frage:


    Von Dohnanyi hat den Zyklus ja zweimal aufgenommen. Hier abgebildet ist immer die Aufnahme mit "seinem" Cleveland-Orchestra. Kennt jemand die spätere Aufnahme mit dem Philharmonia und kann die beiden GA vergleichen?


    Ich weiß - Fragen über Fragen...

    Vielen Dank für Eure Antworten. Da es mir wirklich um eine GA geht und nicht um die Zusammenstellung unterschiedlicher Aufnahmen einzelner Sinfonien, läuft es für mich auf die Digital-Aufnahme hinaus.


    Lieber Norbert,


    hiermit


    Unter den vier genannten Alternativen wäre Karajan nicht meine erste Wahl, aber in den 80ern klingt vieles bei ihm nicht mehr so "gleißend" wie stellenweise in den beiden Jahrzehnten zuvor.


    hast Du mich jetzt aber natürlich neugierig gemacht - welche der 4 wäre Dein Favorit?

    Tatsächlich ist seit meinem Posting vom Januar 2017 noch nichts passiert, d.h. ich habe noch keine neue GA erstanden. Der Grund dafür ist in erster Linie, dass ich in letzter Zeit leider weit weniger Zeit zum Musik hören habe als ich gerne hätte und noch ein dicker Stapel ungehörter CDs auf mich wartet.
    Trotzdem ist mir jetzt nach Brahms und ich habe den kompletten Thread zum wiederholten Mal durchgelesen. Dabei kommt einem der Eindruck, dass es gerade von Brahms besonders viele empfehlenswerte GA gibt - ich schwanke jetzt zwischen Karajan, Dohnanyi, Mackerras und Klemperer. Wahrscheinlich werden es später mal alle 4 sein, weil es ja durchaus sehr unterschiedliche Lesarten zu geben scheint, die mich aber alle interessieren könnten.


    Ich denke, meine erste Neuanschaffung wird HvK werden. In den Postings werden recht unterschiedliche Beurteilungen darüber geäußert, ob denn nun der 70er besser ist oder der 80er oder beide gleich sind oder beide gleich gut, aber doch unterschiedlich.


    Das letzte Posting von Teleton hierzu verstehe ich so, dass er den 80er nach anfänglicher Skepsis sogar leicht besser beurteilt als den 70er. Ist das so? Und wie sehen das die anderen, die beide GA kennen und beurteilen können?

    Die CD ist noch lange nicht tot ... lassen wir uns in 30Jahren noch einmal darüber unterhalten, wenn ich dann genüsslich eine meiner "Hammer-CD´s " auflege !!!


    Ich bin jetzt 54 - 30 Jahre könnte knapp werden, aber ich sage mal: Reicht! :jubel: