Beiträge von Uranus

    Genau, ich hatte auch versucht, das Bild einzufügen, es ist auch da - nur leider winzig und kaum zu sehen. keine Ahnung, woran das liegt.

    Mein erstes bewusstes "Dirigenten-Erlebnis" fand im Fernsehen statt. Ich bin Baujahr 1964 - da ist es ja im Zusammenhang mit TV fast klar, dass es nur HvK gewesen sein kann, klischeehafter Weise auch noch mit Beethoven 5. Muss etwa Mitte der 70er gewesen sein.


    Mein erstes Live-Erlebnis im Konzert dürfte John Fiore mit den Düsseldorfer Symphonikern gewesen sein, Anfang der 2000er Jahre mit einer Oper - ich glaube, es war La Boheme.

    So sind die Geschmäcker verschieden - ich hatte den mit meiner Tochter auch erwartungsvoll eingeschaltet, weil das - ja wahre - Thema so faszinierend ist. Der Film war es leider nicht, fanden wir beide...

    Ich lese gerade das "Nürnberger Tagebuch" von Gustave M. Gilbert.


    1947 und somit zeitlich sehr nahe zum ersten Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozess entstanden, bietet das Buch des als Gerichts-Psychologe während des Prozesses eingesetzten Autors bemerkenswerte Einsichten in die geistigen und charakterlichen Abgründe der Angeklagten.


    Seit 40 Jahren versuche ich nun, das Phänomen des National-Sozialismus, des zweiten Weltkriegs und der Konzentrations- und Vernichtungslager zu verstehen - ich glaube, es bleibt eine Lebensaufgabe.

    Lieber Uranus,


    CDs reinigt man nicht, man repariert sie: https://totaldiscrepair.com/machines/?lang=de !


    mfg Barere

    Lieber Barere,


    danke - das weiß ich doch! Meine Frage war mehr eine polemische im Sinne von: Wer konsequent auf CDs umgestellt hat, muss sich um exotische Gerätschaften wie Platten-Waschmaschinen keinen Kopf machen...


    Ich bin halt kein Vinyl-Fan und stehe dem derzeitigen Hype einigermaßen verständnislos gegenüber... ;) Dass jemand mit einer großen alten Sammlung von Vinyl-Scheiben diese weiter hören will, verstehe ich aber natürlich.

    Derzeit noch im Krankenstand höre ich heute:

    • Mussorgsky - Bilder... sowie Stravinsky - Le sacre… mit Levine und dem MET-Orchestra (habe gerade mit Erschrecken festgestellt, dass die seit viereinhalb Jahren in meiner Reihe der noch ungehörten steht...!)
    • Vivaldi - 4 Jahreszeiten mit I musici (ach schon seit über zwei Jahren...

    … reinster Mainstream also heute, nachdem ich gestern das Lauschen der Beethoven-GA von Bernstein mit den Wienern beendet habe.

    Bzgl. Garben / ABM sehe ich es aber wie Du: Wahrscheinlich musste Garben von der "Künstler-Persönlichkeit" ABM im Laufe der 17 Jahre einfach zuviel "politisch" schlucken, wie Holger es ausgedrückt hat. Und dieses eine Mal war nun das eine Mal zuviel, was das Fass zum Überlaufen gebracht hat...

    Ich , lieber Christian, ich habe tatsächlich noch einen Festplatten-Recorder, den ich programmiere, wenn ich dran denke. Damit bin ich dann nicht davon abhängig, wie lange eine verpasste Sendung in der Mediathek vorgehalten wird. Außerdem kann ich damit Sendungen, die ich behalten will, gleich auf DVD oder Blueray brennen.


    Die Mediatheken nutze ich aber auch...

    Unter meinen viel zu vielen ungehörten CDs befinden sich zwei Gesamteinspielungen der Beethoven-Sinfonien - die von Bernstein mit den Wienern und die von Hogwood.

    Im Beethoven-Jahr 2020 habe ich mir vorgenommen, diese auf jeden Fall komplett zu hören.

    Vielen Dank für Eure schnellen Reaktionen!

    Zwei Empfehlungen fand ich dann auch noch in der gestrigen Rheinischen Post von Wolfram Goertz:

    • die 7. Schostakovitsch von 1988 mit dem Leningrad PO
    • die Bilder... von Mussorgsky von 2008 mit dem Concertgebouw

    Erstere ist schon bestellt... :)

    Der vielleicht symphatischste der "großen Alten" ist abgetreten - sehr schade. Ich habe zu wenig Aufnahmen von ihm in meiner Sammlung - das werde ich in Memoriam ändern.

    ...allein - ich find' nix! Soll heißen: Hier im Forum und auch sonst gibt es tatsächlich erstaunlich wenige eindeutige Empfehlungen.

    Ich komme mal auf die eigentliche Aussage von moderatos Post zurück:

    Bemerkenswert, weil so selten, über eine Masur-Einspielung - erst recht im Vergleich mit so namhafter Konkurrenz - mal etwas so Gutes zu lesen. Ich betrachte ihn auch immer automatisch kritisch, weil er von der Kritik meist so beurteilt wird, tatsächlich aber gibt es doch wohl mehr Hörenswertes, als man meinen könnte.

    Auch ich gehöre zu denen, die den paradiesischen Verhältnissen bei Saturn Köln von einst nachtrauern. Bin früher 3 - 4 mal pro Jahr von Mönchengladbach aus mit einer langen Einkaufsliste dorthin gefahren - das waren immer Festtage für mich. Seit dem Umbau war ich vielleicht insgesamt noch 3 - 4 mal dort...

    Ich bin hier in Düsseldorf zwar mit einem sehr ordentlich ausgestatteten Saturn gesegnet, kaufe aber inzwischen zu 99 % online bei Amazon, medimops und Co. Somit trage ich selbst dazu bei, dass wahrsch. auch Saturn Düsseldorf irgendwann sein Angebot zurückfährt.

    Eines zeigt dieser Thread zweifellos und gibt damit Alfred Recht:

    Man muss nicht finden, dass HvK ein besonders guter Dirigent war. Man kann aber kaum leugnen, dass er ein "besonderer" Dirigent war. Kaum wird dieser eh schon umfangreiche Thread wieder mit einem Beitrag "angetippt" geht er wieder durch die Decke - das kann ich mir bei einem anderen Dirigenten nur schwerlich vorstellen - insofern ist HvK wohl etwas Besonderes.


    Die letzten 11 Posts waren aber doch eher off topic, oder?

    Okay, die sexuelle Ausrichtung interessiert mich genauso wie ob jemand Links- oder Rechtshänder ist, Vegetarier oder Veganer, konservativ oder progressiv, katholisch oder evangelisch, Bäcker oder Metzger... wenn es dadurch weniger selbstgefällig klingt.


    Die sexuelle Ausrichtung ist für mich nur eine von vielen Eigenschaften meiner Mitmenschen - wissenswert, aber keineswegs essentiell.

    Ich habe einige homosexuelle Bekannte, mit denen ich nun wirklich völlig unvoreingenommen und "normal" umgehe, weil mich ihre sexuelle Ausrichtung schlicht nicht interessiert.

    Bei einem Opernführer tut sie es allerdings auch nicht...

    Angesichts des Thread-Titels wird hier aber relativ wenig über englische Chöre gepostet, umso mehr dafür über Alternativen aus anderen Ländern...:/


    Ich bin kein Chormusik-Spezialist, aber mich würde schon interessieren, ob es eine übereinstimmende Meinung der "Fachleute" gibt, welches denn die besten (5?) englischen/britischen Chöre sind.

    Höre gerade die hier ja auch viel besprochene Böhm-Aufnahme mit den Wienern von 1972 und kann die positiven Beurteilungen gut nachvollziehen. Bisher war diese Sinfonie nicht so sehr meine und ich kann mich nicht erinnern, sie schonmal mit größerem Vergnügen gehört zu haben. Für mich die richtige Mischung aus Wucht, Feuer, Eleganz und Esprit - toll! Ab jetzt meine Lieblingsaufnahme, ich kenne allerdings nicht allzu viele.

    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen - meine Entscheidung wird fallen zwischen Solti und Böhm. Giulini und Bernstein/Wien scheinen mir nach den Beschreibungen in diesem Thread dann doch wiederum zu anders im Vergleich zu Szell zu sein.


    Bald hab' ich's...:/

    Ich traue mich kaum, es zu schreiben, aber ich habe mich immer noch nicht entscheiden können - ich weiß nicht, wie oft ich inzwischen diesen Thread komplett durchgeschaut habe und die Rezensionen bei Amazon DE und UK ebenfalls.

    Ich bin ja auf der Suche nach einer Alternative zu meiner Szell-GA. Die "Neue" sollte möglichst einen anderen interpretatorischen Ansatz haben - also weniger straff und "straight", vielleicht mehr "romatisierend" sein.

    Es gibt so viele Empfehlungen hier, dass ich mich einfach nicht entscheiden kann:

    • Karajan DDD - s.o., aber eigentlich bin ich nicht so der HvK-Fan...
    • Böhm - scheint mir von der Beschreibung hier vielleicht der naheliegendste, wird hier aber relativ wenig empfohlen
    • v. Dohnanyi/Cleveland - hier stimmt bei mir fast alles (Sympathie, Klangqualität), aber er wird hier mehrfach als der Szell-GA relativ ähnlich beschrieben
    • Klemperer - geht bei mir eigentlich immer, aber vielleicht zu extrem anders?
    • Solti - ist vielleicht die goldene Mitte, aber verschieden genug zu Szell?
    • Wand/NDR live - klingt von der Beschreibung her sehr gut; seine Studio-GA von Anfang der 80er hatte ich aber mal und habe sie verkauft, weil ich keinen Zugang fand
    • Sanderling/Dresden - könnte von der Beschreibung her passen und ich habe bisher sehr wenig von Sanderling, aber: Klang? und: schwer/teuer zu bekommen

    Bliebe nur die Anschaffung mehrerer, aber das wollte ich eigentlich nicht, weil mein Regalplatz langsam eh knapp wird... hach!:rolleyes:

    Ich kann mich, was meine musik-theoretischen Kenntnisse allgemein und die des Klavierspiels im Besonderen angeht, nicht mal ansatzweise mit Cracks wie Willi oder Holger oder den anderen Sachkundigen hier messen. Darum beruhigt es mich, wenn Ihr mein "Gefühl", mit dem ich Musik meistens nur beurteilen kann, dann gelegentlich doch nachhaltig bestätigt...


    Ushida's (Fast-) GA der Schubert-Klavierwerke war glaube ich eine der ersten GA überhaupt, die ich mir gekauft habe. Und ihr Schubert-Spiel berührt mich - bei fast allen Werken dieses Komponisten - immer besonders, es ist einfach "schön" und richtig. Dank Euch kann ich dann theoretisch nachvollziehen, weshalb das so ist.:thumbup::)


    Vielen Dank für die Mühe, die Ihr Euch immer gebt - Laien wie ich profitieren sehr davon.