Beiträge von Siegfried

    Lieber Gerhard,

    lass es endlich gut sein. Du hast dich in eine Sackgasse manövriert, aus der du nicht mehr herauskommst.

    Ich kann deine Verbalattacken in Endlosschleife gegen fast Jedermann schon lange nicht mehr nachvollziehen.

    Bewahre dir noch einen Rest an Wertschätzung, bevor es vollends zu spät ist.

    Ja, am Freitag Abend um 19 Uhr. Zuvor speisten wir exquisiten irischen Lachs im Belcanto Restaurant am Tatort, was ich jedermannfrau wärmstens empfehlen kann.

    Heute genießen wir noch das dolce far niente an der Goldküste, wo unser Sohn wohnt.

    PS:

    Gestern hatte ich noch ein angeregtes Treffen mit Sängerfreund Rüdiger Wohlers, was uns Beiden recht gut tat. Wir verabredeten uns gleich fürs Sängertreffen in Oelbronn im Oktober.

    Lieber Souffleur, ich war auch in der Aufführung und habe mich sehr über die durchweg guten bis hervorragenden Darsteller und-innen gefreut. Solltest du als echter Souffleur agiert haben, so habe ich beim Schlussapplaus wenigstens kurz deinen rechten Arm gesehen, als sich ein Protagonist bei dir bedankt hatte.

    In der 2. Reihe sitzend hatte ich das Gefühl, mitten im Geschehen drin zu sein.

    Regula Mühlemanns kecker Charme war hinreißend, ihr heller und klarer Sopran kam mit dem Orchester bestens klar.

    Die Secco-Rezitative wurden hervorragend intoniert von Caspar Dechmann am Hammerklavier und Claudius Herrmann am Cello continuo.

    Figaro Alexander Miminoshvili war so in Spiellaune, dass er seinen Einsatz von „Non più andrai, farfallone amoroso” schlicht verpasste. Nicht schlimm, die wenigsten dürften es bemerkt haben.

    Eine Erfüllung war Golda Schultz als Contessa. Ihr Gesang erfüllte den Raum so mozärtlich göttergleich, hierfür gibt es keine Steigerung.

    Allen anderen Rollendarstellern möchte ich der Hitze am Zürisee geschuldet eine sehr ordentliche Leistung bezeugen.

    Die Philharmonia Zürich wurde von Ottavio Dantone zu großer Form inspiriert, es war eine Sternstunde der Zürcher Oper.

    Lieber Hans,


    deine aktuelle E-Mail-Adresse ist mir leider nicht bekannt, deshalb suche ich auch in Ermangelung der Möglichkeit , bei Tamino persönliche Nachrichten zu tauschen hier an offizieller Stätte deine Bestätigung:


    Du ludst mich unlängst zur GFG Mitgliederversammlung am 28.06. ein. Der heutigen Post entnahm ich, dass diese Versammlung nunmehr

    am 19. 07. um 18 Uhr im Bahnhöfle stattfinden wird.

    Ich wollte nur sicher gehen, dass der letztgenannte Termin der verbindliche ist.

    Ich freue mich auf ein fröhlich-beschwingtes Wiedersehen. Grüße auch deine liebe Ingrid von mir.

    Ich habe das Konzert gehört und ich war sehr angetan vom Aufführungsort in der St. Peter &Paulskirche zu Görlitz.

    Die Motette Exsultate, jubilate KV 165 war ein schöner Auftakt, das Klarinettenkonzert KV 622 in der Urversion auf Bassettklarinette meisterlich dargeboten von Sebastian Manz war für mich der Höhepunkt, die abschließende Krönungsmesse KV 317 hatte ihre Stärken in den Chorpartien, während das Solistenquartett mir etwas zu inhomogen wirkte. Dennoch war es eine schöne Abrundung. Nicht zu vergessen das sehr gut disponierte Rundfunkorchester des MDR, das Mozarts einmalige Musik hervorragend zu vermitteln wusste.

    Für mich steht Herbert Blomstedt ganz oben, seit ich ihn mit den New Yorkern live erlebt habe. Besonders beeindruckend war, welche Wärme er den Holzbläsern zu entlocken vermochte. Noten brauchte er dazu keine. Eine Ausnahmeerscheinung mit nunmehr 91 Jahren. :hail:

    Who wants to live forever, Innuendo, The show must go on, Spread your wings and fly away, The prophet’s song...ich weiß nicht, wo ich aufhören sollte mit dem Aufzählen der songs, mit denen ich persönliche Ereignisse meines Lebens verbinde. Die obigen CD-Alben habe ich alle und noch einige Live-Alben dazu.

    Für mich ist QUEEN ein Ausgleich zur Regeneration von schweren Klassikern. So hatte ich mir mal den kompletten „Ring“ in DVDs ohne Pause zugemutet, was ich nicht zur Nachahmung empfehle. Da brauchte ich ein paar Stunden QUEEN hinterher, um überhaupt wieder zur Ruhe zu kommen.

    „Made in Heaven“ ist die letzte Veröffentlichung der Gruppe, mit lauter posthumen Stücken von Freddie Mercury.

    Nach gut 2 Monaten gibts doch noch Reaktionen auf die Pforzheimer Perlenfischer, daran hätte ich nicht mehr geglaubt.

    Danke Euch, die meinen Bericht nicht unbeachtet links liegen ließen. Geduld ist eine Tugend, die im Tamino-Forum nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.


    Es freut mich, lieber Souffleur, dass du Pforzheim fortan nicht nur von der Landkarte her kennst. Ich war schon oft in diesem Theater und staune immer wieder, was hier mit bescheidenen finanziellen Mitteln immer wieder auf die Bühne gezaubert wird. Und musikalisch wurde ich noch nie enttäuscht.


    Im konkreten Fall, lieber Rüdiger, wird das Geschehen aus einer Traumperspektive gezeichnet. Zunächst schlafen drei junge Menschen westlich gekleidet unter Tüchern, die wie ein Bergpanorama drapiert sind. Dann kriechen die Träumenden hervor. Untermalt wird das durch Filmeinspielungen von Perlentauchern, stürmisch bewegtem Meer und fremdartigen Ritualen indisch-hinduistischen Ursprungs.

    Die Protagonisten erwachen in dieser fremden Welt und beginnen ihre Rollen zu spielen. Nadir und Zurga trugen ganz einfach Hemd und Hose. Ob ne Levi's dabei war, kann ich nicht mehr sagen. Leila war schön gewandet, zum Ohrenschmaus kam die Augenweide dazu, wirklich ganz zauberhaft. Des Dorfältesten Nourabads Outfit war zeitlos neutral, es hätte auch einer der Zauberflöten-Priester irgendwo auf der Welt sein können. Einen Bezug zu einer bestimmten Geschichts-Epoche vermochte ich nicht zu erkennen.


    Lieber Hans, die junge Sängergilde gastiert gelegentlich auch außerhalb der Bühne recht erfolgreich. Vielleicht wäre es mal einen Gedanken wert, jemand von ihnen mit dem Ölbronner Operndörfle in Zusammenhang zu bringen.

    :hello:

    Lieber Willi,


    mit diesem Beitrag hast du mir eine große Freude gemacht, denn als altem Udo-Fan sind mir viele seiner Lieder unter die Haut gegangen.

    So kam es, dass ich bei Geburtstagsfeiern u.ä. so manches seiner Lieder zum Besten gegeben habe.

    Besonders seine Titel "Ich glaube", "Matador" und "Der große Abschied" hatten für mich wegen ihres Tiefgangs immer einen besonderen Stellenwert, da sie sich von den populären Gassenhauern abhoben.


    Stellvertretend möchte ich heute diesen Text einstellen:


    Ich glaube (Version 1996)

    Ich glaube, daß der Acker, den wir pflügen

    Nur eine kleine Weile uns gehört.

    Ich glaube nicht mehr an die alten Lügen,

    Er wär' auch nur ein Menschenleben wert.


    Ich glaube, daß den Hungernden zu speisen,

    Ihm besser dient als so noch so guter Rat.

    Ich glaube, Mensch sein und es auch beweisen,

    Das ist viel nützlicher als jede Heldentat!


    Refrain

    Ich glaube,

    Diese Welt müßte groß genug,

    Weit genug,

    Reich genug

    Für uns alle sein!


    Ich glaube,

    Dieses Leben ist schön genug,

    Bunt genug,

    Grund genug,

    Sich daran zu erfreu'n!


    Ich glaube, daß man die erst fragen müßte,

    Mit deren Blut und Geld man Kriege führt.

    Ich glaube, daß man nichts vom Krieg mehr wüßte,

    Wenn wer ihn will, ihn auch am meisten spürt.


    Ich glaube, daß die Haut und ihre Farben

    Den Wert nicht eines Menschen je bestimmt.

    Ich glaube, niemand brauchte mehr zu darben,

    Wenn der auch geben würd', der heut' nur nimmt!


    Melodie: Udo Jürgens

    Text: Walter Brandin


    Lieber Willi,

    ich habe gestern Abend deinen Artikel über euer Konzert gelesen und war fasziniert.

    Heute wollte ich dazu Stellung beziehen, doch der Bericht war weg. Einfach weg! Das möchte ich so nicht stehen lassen und würde dir gerne dazu schreiben, nur wie?

    :hello::?:

    Seit unser Sohn in der Schweiz lebt, besuchen wir die Züricher Oper, so oft es mit Karten klappt. Und musikalisch sind es fast immer außerordentlich hochwertige Aufführungen, die uns beglücken.

    Was die Inszenierungen betrifft, muss man auch hier gelegentlich Abstriche machen, das schmälert aber den Kunstgenuss nur marginal. Uns besticht zumeist die sängerische Qualität, und da hat Zürich eben ganz andere Möglichkeiten als z.B. mein Heimathaus, die Stuttgarter Oper.

    Jedenfalls freuen wir uns schon auf den kommenden Nozze-Figaro mit der hinreißend schön singenden Regula Mühlemann als Susanna.

    Danke Otello, dass du den Thread über den Tenor Wolfgang Fassler eröffnet hast. Sein tragischer Unfalltod 1997 auf der Autobahn bei Gernsheim ging mir damals sehr nahe, da ich zu der Zeit beruflich in der Gegend tätig war.

    Persönlich konnte ich ihn in Stuttgart zwei mal erleben, einmal in der Oper als Bacchus und, was mir noch stärker in Erinnerung blieb: in der Tenorpartie von Verdis Requiem. Sein "Ingemisco tanquam reus" in der Stuttgarter Liederhalle klang mir noch lange nach der Aufführung in den Ohren.