Beiträge von Siegfried

    Lieber Caruso,

    zu einer persönlichen Begegnung kam es bisher noch nicht, da ich den Sänger erst vor kurzem im Programm des Meininger Staatstheaters entdeckt habe. Ich plane in der neuen Saison die „Entführung“ mit ihm als Belmonte zu besuchen. Dann kann ich mich auch gleich auf ein Wiedersehen mit der Sopranistin Elif Aytekin freuen, von deren Gesangskunst und Bühnenpräsenz ich geradezu begeistert bin.

    Remy Burnens, Tenor

    Der junge lyrische Tenor Remy Burnens ist in den Sparten Oper, Konzert und Lied in der Schweiz und Europa tätig. Aus Bern stammend, studierte er Sologesang bei Professor Peter Brechbühler an der Hochschule Luzern. Studien bei Malcolm Walker in Paris sowie Meisterkurse bei Roger Vignoles (Liedgestaltung), Barthold Kuijken (Historische Aufführungspraxis) u. a. ergänzten seine Ausbildung.


    2015 schloss er sein Bachelorstudium mit der Höchstnote ab. Er ist Studienpreisträger des Migros Kulturprozent 2017 und Gewinner des Edwin Fischer-Gedenkpreises 2017. Ausserdem war er Stipendiat der Friedl Wald Stiftung Basel (2015) und Preisträger der Stiftung für junge Musiktalente Meggen 16/17.


    2017/2018 gastierte er als Tonio in Donizettis "La fille du Régiment" am Musiktheater Will und als Weißer Minister in Ligetis "Le grand macabre" am Luzerner Theater. Zuvor konnte er bereits während seines Studiums an verschiedenen Opernproduktionen teilnehmen. So sang er u.a. Nemorino in Donizettis "L'Elisir d'amore", Beppe in Donizettis "Rita" sowie Anton in Glucks "Der bekehrte Trunkenbold".


    In der Spielzeit 2018/2019 trat er als Ferrando in Mozarts "Così fan tutte" (Neues Theater Dornach) auf. In dieser Spielzeit war er außerdem Ensemblemitglied am Meininger Staatstheater, wo er als Belmonte in Mozarts "Die Entführung aus dem Serail", als Volksredner in Othmar Schoecks "Das Schloss Dürande", als Walther von der Vogelweide in Wagners "Tannhäuser" sowie als Tenorsolist in Liszts "Faust-Symphonie" zu erleben war.

    Als gefragter Konzertsänger tritt er in der ganzen Schweiz als Solist auf. Regelmäßige Auftritte im KKL Luzern, der Tonhalle Maag sowie in den Konzertkirchen der Schweiz geben ihm die Möglichkeit, an einem breit gefächerten Repertoire zu arbeiten: Neben den großen Tenorpartien in Händels Oratorien wirkt er als Evangelist in Bachs Passionen oder als Tenor in Mendelssohns Paulus mit. Er ist außerdem oft als Solist in Messen oder Bachkantaten zu hören. Als Stammsolist der Luzerner Bachakademie, sowie der Accademia Barocca Lucernensis arbeitet er mit zwei historisch orientierten Ensembles, welche unbekannte Werke aus dem Barock neu erarbeiten.


    Er widmet sich zudem intensiv dem Liedgesang und gestaltet regelmäßig Liederabende. Als begeisterter Interpret von Schubert führte er den Zyklus Die Schöne Müllerin in mehreren Schweizer Städten auf. Außerdem widmet er sich nebst weiteren Schwerpunkten im deutschen und französischen Liedschaffen dem wenig bekannten englischen Liedgut der Romantik. Er musiziert gemeinsam mit der Schweizer Pianistin Clémence Hirt im Liedduo.

    Er war Finalist beim 9. Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti. Zudem war er Studienpreisträger des Migros Kulturprozent 2017, Gewinner des Edwin Fischer-Gedenkpreises 2017, Stipendiat der Friedl Wald Stiftung Basel (2015) und Preisträger der Stiftung für junge Musiktalente Meggen 2016/2017.


    In der Spielzeit 2019/20 gastiert Remy Burnens am Meininger Staatstheater als Steuermann in "Der fliegende Holländer" und weiterhin als Belmonte in Mozarts "Entführung".


    Hier noch einige Gesangsbeispiele:



    Weitere Aufnahmen gibt es auf der Website des Künstlers http://remyburnens.com/

    und auf YouTube.

    Die nicht gänzlich unbekannte Sopranistin Olga Peretyatko äußerte sich vergangene Woche über Domingo wie folgt:


    When I have been working with Placido Domingo the encounters were always professional and friendly. To me Plácido was wonderful colleague.

    And I will always remember that day in Hamburg in 2007, when he has nicely accepted to listen 3 arias (30min of his precious time between the rehearsals) from the unknown girl from operastudio, and they were so nice and encouraging to me with his friend and assistent, Mr.Hofstötter, that day he invited me to participate in Operalia, where I won the 2.Prize.

    He was always an example for me!

    Nicht nachvollziehbar für mich ist der Einsatz eines französischen Camions in dieser Produktion. Viel passender wäre doch ein Wartburg aus „heimischer Fertigung“ gewesen. Die unvermeidliche Zweitaktfahne hätte dann den Umweltschützern reichlich Gesprächsstoff geboten.

    Lieber Gerhard,

    lass es endlich gut sein. Du hast dich in eine Sackgasse manövriert, aus der du nicht mehr herauskommst.

    Ich kann deine Verbalattacken in Endlosschleife gegen fast Jedermann schon lange nicht mehr nachvollziehen.

    Bewahre dir noch einen Rest an Wertschätzung, bevor es vollends zu spät ist.

    Ja, am Freitag Abend um 19 Uhr. Zuvor speisten wir exquisiten irischen Lachs im Belcanto Restaurant am Tatort, was ich jedermannfrau wärmstens empfehlen kann.

    Heute genießen wir noch das dolce far niente an der Goldküste, wo unser Sohn wohnt.

    PS:

    Gestern hatte ich noch ein angeregtes Treffen mit Sängerfreund Rüdiger Wohlers, was uns Beiden recht gut tat. Wir verabredeten uns gleich fürs Sängertreffen in Oelbronn im Oktober.

    Lieber Souffleur, ich war auch in der Aufführung und habe mich sehr über die durchweg guten bis hervorragenden Darsteller und-innen gefreut. Solltest du als echter Souffleur agiert haben, so habe ich beim Schlussapplaus wenigstens kurz deinen rechten Arm gesehen, als sich ein Protagonist bei dir bedankt hatte.

    In der 2. Reihe sitzend hatte ich das Gefühl, mitten im Geschehen drin zu sein.

    Regula Mühlemanns kecker Charme war hinreißend, ihr heller und klarer Sopran kam mit dem Orchester bestens klar.

    Die Secco-Rezitative wurden hervorragend intoniert von Caspar Dechmann am Hammerklavier und Claudius Herrmann am Cello continuo.

    Figaro Alexander Miminoshvili war so in Spiellaune, dass er seinen Einsatz von „Non più andrai, farfallone amoroso” schlicht verpasste. Nicht schlimm, die wenigsten dürften es bemerkt haben.

    Eine Erfüllung war Golda Schultz als Contessa. Ihr Gesang erfüllte den Raum so mozärtlich göttergleich, hierfür gibt es keine Steigerung.

    Allen anderen Rollendarstellern möchte ich der Hitze am Zürisee geschuldet eine sehr ordentliche Leistung bezeugen.

    Die Philharmonia Zürich wurde von Ottavio Dantone zu großer Form inspiriert, es war eine Sternstunde der Zürcher Oper.