Beiträge von wega

    Hallo,

    der Höhepunkt kam am Schluß des Jahres : Tschaikowskijs Tcharodejka in der Frankfurter Oper. Aber auf Vespri Siciliani und Parsifal in der DOB waren großartig, nicht zu vergessen Fanciulla del West und Lucrezia Borgia in München und in meinem Stammhaus in Hannover ein herausragender Mefistofele

    Frohes, gesundes und friedliches Neues Jahr

    wega

    Hallo,

    wenn ich es richtig sehe, wird Gisela Litz heute 100 Jahre alt. Ich habe nichts von ihrem Ableben gehört. Falls dieses Jubiläum stimmt, wünsche ich ihr alles Gute.

    Schöne Grüße

    wega


    Ich habe noch einmal recherchiert. Gisela Litz ist 2017 verstorben. Aber trotzdem soll heute kurz an sie erinnert werden. Ihre Adelaide aus dem Vogelhändler neben Dallapozza, Berry, Rothenberger, Holm, Unger u.a. wird heute abend mal wieder auf dem Plattenteller landen

    Hallo,

    da Undine die erste Oper war, die ich vor vielen Jahren komplett gehört habe (natürlich die Emi-Aufnahme mit Rothenberger, Gedda, Prey und den vielen anderen Größen), habe ich mir die weite Fahrt geleistet, um das Stück an einem großen Haus einmal zu sehen (vor vielen Jahren ging das schon mal in Lüneburg). Ich teile im wesentlichen Mishas Meinung: eine gute musikalische und gesangliche Leistung, aber szenisch blieben viele Wünsche offen. Die Kostümwahl, in der sich Menschen und Wassergeister auch kaum unterscheiden, war teilweise albern bis zur Peinlichkeit, vor allem Undines Eltern wirkten da wie Witzfiguren (das gilt nicht für den Gesang). Die Dialoge waren lang und vor allem brachten sie teilweise wenig, weil die wichtigen Handlungsstränge (Undines Auftauchen bei den Eltern) während der Ouverture dargestellt wurden und damit also klar waren.

    Musikalisch überrascht haben mich Bertaldas Arie und das Duett Kühleborn-Undine, beide fehlen in der Gesamtaufnahme der Emi. Ansonsten sind die Duette Veit-Hans und die Lieder des Veit sicher dem biedermeierlichen Zeitgeschmack geschuldet und halten den geraden Verlauf der Handlung eher auf, trotzdem sind sie schön, und eine geradlinige Handlung ist in der Oper ja nicht allzu oft gegeben - ein weites Feld.

    Insgesamt bereue ich die lange Fahrt nicht, es ist in jedem Fall begrüßenswert, dass die Undine und überhaupt Lortzing mehr Platz auf den deutschen Bühnen finden (in Leipzig läuft soweit ich weiß auch immer noch der Casanova).

    Als Freund selten gespielter Werke hat mir diese Undine gefallen. Die Regie hätte mehr leisten können, aber ehrlich gesagt, wenn das Regietheater da in die Vollen gehauen hätte - ich male das hier mal nicht aus - wäre es schlimmer gewesen.

    Wer also die insgesamt hörenswerte Musik mal live erleben möchte, sollte sich die Inszenierung gönnen.

    Schöne Grüße

    wega

    Hallo,

    den Film vom "Bauer als Millionär" habe ich auch. Aber Renate Holm singt hier das Duett mit Josef Meinrad, der die Hauptrolle spielt. Hans Moser ist auch dabei, allerdings nicht zusammen mit Renate Holm

    Schöne Grüße

    wega

    Hallo,

    wie traurig. Hans Sojer war jahrelang in meinem Stammhaus in Hannover zu sehen und zu hören. Besonders gut gefallen hat er mir immer als Lehrbube David. Aber auch vieles andere konnte er hervorragend.

    Schöne Grüße

    wega

    Hallo,

    erstaunlich, der "Wildschütz" von Robert Heger ist hier noch gar nicht genannt. Ihre Gräfin ist in dieser Aufnahme wirklich gut.

    Wie die alte DGG-Aufnahme beweist, ist sie auch ein hervorragender Hänsel.

    Nachtragen möchte ich auch die Fatime im Oberon von Weber bei Walhall.

    Sie müßte jetzt 99 Jahre alt sein. Geht es ihr noch gut?

    Schöne Grüße

    wega

    Hallo,

    ich schätze die Stimme von Maria Croonen auch sehr. Ich habe aber nur zwei Querschnittaufnahmen von ihr "Verlobung im Kloster" und "Eugen Onegin". Wenn es "viele schöne Aufnahmen" von ihr gibt, was wirklich wünschenswert ist, was wäre das denn?

    Schöne Grüße

    wega

    Hallo,

    Norbert Orth habe ich als Heldentenor in Hannover dreimal erlebt, einmal als Hüon in Webers Oberon, da war er großartig, zweimal war er Stolzing, wobei ihm in einer Aufführung leider nach dem zweiten Akt aus Gründen, die ich nicht mehr weiß, die aber wohl gravierend waren, die Stimme wegblieb, so dass er im 3. Akt nicht mehr singen konnte und nur stumm agierte. Das Preislied rein musikalisch war ein trotzdem interessantes Erlebnis, aber als die Nachricht kam, dass Orth sich wieder erholt hatte, war die Freude beim hannoverschen Publikum, so viel hörte man in den nächsten Wochen, doch sehr groß.

    Schöne Grüße

    wega

    Hallo,

    wie traurig, aber nach so einem langen Leben....

    Sie war die Carmen auf einer der ersten Platten, die ich mir gekauft habe, natürlich die Horst-Stein-Aufnahme. Und so viele andere tolle Aufnahmen von ihr. Besonders eindrücklich die Leonore in einer Schwarz-Weiß-Aufzeichnung aus Berlin (mit Walter Berry), die Kundry von Solti und Karajan, die Adalgisa von Serafin (da war sie weit mehr als nur "Einspringerin"), der Rosenkavalier von Karajan, Kempes Lohengrin-Ortrud, Bernsteins Old Lady, die Lady Macbeth, die ich gerade vor ein paar Tagen gehört habe,

    die Dorabella aus dem großartigen Film und und und, die Reihe ist endlos, das tröstet, denn so bleibt sie erhalten.

    Schöne Grüße

    wega

    Hallo, wie traurig

    ich war 14, als ich sie zum ersten Mal hörte: Als Carmen in der Horst-Stein-Aufnahme, die ich immer noch gern höre. Aber auch die Leonore in dem leider technisch schlechten Film der Berliner Aufführung und die herrliche Dorabella waren Glanzlichter und die vielen anderen Aufnahmen: Ortrud, Brangäne, Kundry, Waltraute und und und

    Die letzte Aufnahme, die ich vor ein paar Wochen hörte, war ihre Lady Macbeth.

    Sie wird uns sehr fehlen.

    Schöne Grüße

    wega

    Hallo,

    ich habe Christine Weidinger 1985 in Bielefeld in einer Rolle erlebt, die hier noch nicht erwähnt wurde. Als greise Königin Elisabeth in Donizettis Roberto Devereux. Sehr gut

    Schöne Grüße

    wega

    Hallo,

    die Aufnahme ist wirklich gut, schade, nur ein Querschnitt. Gottlob Frick und Martti Talvela sind die Hauptprotagonisten, die anderen sind nur marginal dabei. Das ist schade, eine Gesamtaufnahme mit dieser Besetzung wäre sicher großartig. Immerhin findet man Rudolf Schock noch in einer Gesamtaufnahme.

    Schöne Grüße

    wega

    Hallo,

    bei einem meiner ersten Berlin-Besuche sang Martti Talvela inder DO den Kezal, umwerfend. Ich habe auch eine DVD aus der MET mit ihm in dieser Rolle, mit Teresa Stratas und Nicolai Gedda, in englisch ,aber auf jeden Fall hervorragend.

    Schöne Grüße

    wega

    Hallo,

    leider kriege ich kein Bild rein, aber die in Deutschland bekannteste Aufnahme von Bijerka Cvejic dürfte wohl der "Zigeunerbaron" von 1967 sein. Sie sang dort neben Grace Bumbry, Nicolai Gedda, Hermann Prey, Rita Streich, Kurt Böhme, Wolfgang Anheisser, Gisela Litz und Willi Brokmeier unter dem Dirigat von Franz Allers.

    Schöne Grüße

    wega