Beiträge von dr.pingel

    2013 sangen wir hier im Vorstadtchor den "Messias", wobei ich zu den Proben erst später stieß. Der Kantor wollte es unbedingt auf Englisch. Als erstes habe ich jede Menge Fehler bei der Aussprache korrigieren müssen (ich bin Hobby-Anglist), denn die Hälfte des Chores konnte zu wenig. Und das der deutsche Text nur schrecklich ist, kann ich auch nicht finden, weil sehr oft Bibeltexte zitiert werden, und zwar im Lutherdeutsch.

    Sollte es wirklich einen Streit geben, ob es Hallelujah oder Hällelujah heißen muss? Oder am Schluss singen alle natürlich Amen und nicht Eimen, wie es korrekt wäre.

    Lieber Holger, du hast Recht. Aber bei der Katja packt es mich stärker, wenn sie schreit: "...und ich muss sterben!" als wenn sie es auf tschechisch ruft (mrt ist der Stamm des Wortes für sterben. 3 Konsonanten hintereinander!). Auch wenn sich die Sprachmelodie auflöst, das dahinter stehende Gefühl macht das wieder wett.

    P.S. Woran sind sie in Münster bei "Taras Bulba" gescheitert. Das ist doch ein Orchesterstück!

    Hast du schon den Prokofiew gesehen?

    Ich denke, dass in der Oper Übersetzungen nicht so tragisch sind, weil da ja immer noch die Musik ist. Eine andere Lösung ist tatsächlich, Untertitel zu verwenden. Ich habe eine großartige Aufnahme der Sache Makropulos aus Glyndebourne (mit Anja Silja in Hochform), da funktioniert das gut, aber auch deshalb, weil ich diese Oper so gut kenne.

    Zum Thema der Unübersetzbarkeit. Einer der großartigsten, witzigsten und originellsten Schriftsteller der USA ist Damon Runyon, der Kurzgeschichten aus dem New Yorker Ganoven-Milieu geschrieben hat, die hier unter Schwere Jungs und leichte Mädchen unter Wert angeboten werden. Er hat eine Sprache entwickelt, die nur das Präsens kennt und die man auch als Runyonese bezeichnet. Ein wenig davon kann ich auch, aber es ist sonnenklar, dass diese Texte unübersetzbar sind. Ein anderes Beispiel sind die Short Stories aus dem amerikanischen Bürgerkrieg, die Ambrose Bierce geschrieben hat. Auch die sind wegen Inhalts und Stils nicht übersetzbar.

    Holger hat das treffend beschrieben: wenn der Preis zu hoch ist, soll man die Finger davon lassen. Das ist bei Gedichten fast immer der Fall, bei der Oper kann man eher Kompromisse machen.

    Ich möchte auf die Sprache in den Janacek-Opern rekurrieren. Ich habe mit der Jenufa angefangen (aus dem Radio), sie wurde deutsch gesungen und man konnte jedes Wort verstehen. Deshalb denke ich, die Janacek-Opern kann man erst auf Tschechisch genießen, wenn man weiß, was da passiert. Dazu kommt das Problem, dass Tschechisch so fremd ist, dass man lange Probenzeiten braucht, das zu lernen (mit Italienisch geht das einfacher). Selbst dann noch singen die meisten Sänger einen Text, den sie selbst nicht verstehen. Das kann für die Emotion nicht vorteilhaft sein. Zudem berichtet ein tschechischer Bekannter, dass sie nicht gerne in eine Janacek-Oper außerhalb von Tschechien gehen, weil sie das Tschechisch der nichttschechischen Sänger absolut lächerlich finden, was bei den ernsten Stellen nicht unbedingt so gut ist.

    Ich möchte hier noch ein Beispiel bringen, das ich schon öfter zitiert habe, das aber die Problematik deutlich macht. Vor Jahren gab es in Münster Katja Kabanowa mit einem tollen Orchester (unter Fabrizio Ventura) und großartigen jungen Sängern, von denen ich nicht einen einzigen kannte (ja, ja, die Sänger*innen auch). Es wurde deutsch gesungen (in einer neuen Übersetzung) mit deutschen Übertiteln.

    Der Schluss der Katja ist ja von ungeheurer Wucht. Sie singt in einem Monolog, wie schön die Blumen blühen, wie sie Vögel bewundert - und plötzlich bricht es aus ihr heraus "...und ich muss sterben!" Sie springt in den Fluss und wurde in Münster auch klatschnass wieder auf die Bühne gebracht. Das Orchester in Aufruhr, die meisten Zuschauer, also ich auf jeden Fall, obwohl ich das Stück gut kenne, klammern sich an ihre Sitze.

    Ideal ist bei Janacek, wenn man die Opern gut kennt, dann kann man sie auch im Original hören. Ich nehme dazu die Klavierauszüge, bei denen neben dem Originaltext auch die Übersetzung von Max Brod abgedruckt ist.

    Max Brod war ja nicht nur der Förderer Janaceks in Deutschland, sondern auch der von Franz Kafka. Wäre Kafka so faszinierend und berühmt, wenn er auf Tschechisch geschrieben hätte?

    William Byrd, Ne Irascaris Domine, Stile Antico - noch so ein vibratoarmer, klarstimmiger, seidenweicher, exakter Kleinchor (12 Personen) aus England. Sie haben zudem keinen Dirigenten.


    Ein Stück zum Dahinschmelzen von einem englischen Komponisten, der vor fast 400 Jahren gestorben ist.


    Ich habe über dieses Stück irgendwo hier im Forum geschrieben. Wir haben das als Männerchor mit 2 Frauen in der Oberstimme gesungen. Ich habe damals einige Aufnahmen verglichen; die obige mit stile (nicht Sile!) antico war die beste und so gut, dass man die anderen nicht hören muss. Vorbildlich und nicht die Regel sind die Bässe (geteilt), selbst bei guten Ensembles gibt es oft nur Baritone, aber selten so richtig schwarze Bässe. Beachtenswert ist auch die Abschattung der Lautstärken.

    Unsere Aufführung war passabel, aber bei YouTube stellen wir natürlich nichts ein.

    Lieber Michael, ich habe gerade Handwerker, kannst nicht auch mal hier die "Lamentationes Jeremiae" von Tallis einstellen? Hintergründe zu dieser Komposition findet man in meinem thread "Jerusalem 586 ante".

    Chapeau! :jubel::jubel::jubel:

    Ich habe immerhin Ersatz gehabt im Chorsingen. Ab 1982 habe ich in verschiedenen Vokalensembles gesungen und kann es bis heute.

    Nachtrag zu Dorothee Oberlinger: in einem Satz des Vivaldi-Konzertes gab es einige sehr virtuose Takte, die von flautino solo zu spielen waren, was ein ziemlich kleines Instrument ist. Ich saß etwa Reihe 22; das Instrument war glasklar zu hören.

    Jeder kennt natürlich die Spannungen, die in der Familie entstehen, wenn ein Kind das Spielen der Blockflöte erlernt. Eine meiner schrecklichsten Untaten war es, im Alter von 35 Jahren von meinem Kantor die Blockflöte zu lernen. Es war ein Desaster, das wir zum Glück ziemlich schnell wieder aufgegeben haben.

    Meine erste Stelle als Politiklehrer war in Essen am Helmholtzgymnasium. Da gab es eine Lehrerin (keine Musiklehrerin!!), die einen Flötenchor hatte. Es waren alles Jungs (wir hatten keine Mädchen), und es waren 50 Stück. Zum ersten Mal traten sie in der Aula auf, wo ich arglos als Zuhörer saß. Ich weiß nicht mehr, ob es ein Krankenwagen oder ein Sauerstoffzelt war, was mich rettete. Später erfuhr ich, dass der Leiter eines nahegelegenen Gefängnisses den Auftritt dieser Band nicht genehmigt hatte. Der Grund: Verbot von Folterungen.

    Gestern nun war ich in einem Konzert in der Essener Philharmonie mit einem tollen Ensemble auf barocken Instrumenten, die im Stehen spielten. Da gab es dann barocke Concerti (z.B. Corelli) und dann Flötenkonzerte etwa von Vivaldi und Telemann. Solistin: Dorothee Oberlinger. ATEMBERAUBEND. Das Konzert für Flautino und Streichorchester war von Vivaldi. Unfassbar die technische Perfektion der Solistin, die in diesem Konzert wohl lauter 64tel spielen musste. Sie spielte jedenfalls schneller als ich hören konnte. In diesem Konzert gibt es eine absolut virtuose Passage für flautino. Ich saß ganz oben, jeder Ton dieser Flöte war glasklar zu hören. Der Höhepunkt kam am Schluss: Bachs 4. Brandenburgisches Konzert, zu dem sich ein 2. Blockflötist gesellte. Das war natürlich von der Komposition der absolute Höhepunkt. Ich habe dann die Zugabe nicht gehört, weil mein Prinzip dieses ist: nach Bach möchte ich keine Zugabe(n) hören. Das Publikum in Essen bei alter Musik ist so sensationell wie die Musiker: keine Handys, kein Husten, kein Gequatsche. Dafür am Schluss Riesenbeifall.

    Also: meine Blockflötenversuche und die der Jungs sind vom Niveau her Tretroller, Dorothee Oberlinger der ICE. Sie kommt 2020 wieder.

    Die Sache ist doch einfach: Kunst ist, was auf dem Kunstmarkt als Kunst verkauft wird. Man hat z.B. ein Bild, nein, ein großformatiges Foto, von Gerhard Richter irgendwo gefunden, wo nur ein blauer Himmel und drei weiße Wolken zu sehen sind. Ich bin ein ganz guter Fotograf und habe 50 schönere Wolkenbilder als das von Richter, aber ich würde mich nie als Künstler bezeichnen.

    Wer denn zum Beispiel? Mir fällt spontan niemand ein.

    Ich möchte das hier nicht nennen, habe aber nach jeder Attacke von ihm auf mich ihn daran erinnert, dass er mal in dieser Hinsicht produktiv werden sollte. Du bist natürlich nicht damit gemeint, trotz aller Auseinandersetzungen bist du ja ein produktives Mitglied. Das habe ich ja auch bei der Debatte um Nemorino sehr deutlich gesagt. Zu dieser Debatte möchte ich noch dies nachtragen: ich hatte vorgeschlagen, dass man deine Beiträge moderieren sollte. Ich bin in Blogs , bei denen das mit allen Beiträgen gemacht wird. Aber für einen Einzelnen ist das Unsinn, denn wenn mir das geschehen würde, würde ich austreten. Das nehme ich ausdrücklich zurück.

    Wir haben das gleiche Problem mit der "Jenufa", die bei uns auf der 2. Silbe betont wird. Stimmenliebhaber hat absolut Recht, dass es der Komponist entscheidet, und ich meine, dass es bei Janacek auch vorkommt, dass bei Jenufa die erste Silbe betont wird.

    Der Name Salomé enthält den gleichen Wortstamm im Hebräischen wie shalom oder Schelomoh (Salomo). Diese beiden Wörter (ist ein Gruß, der Frieden bedeutet) werden auf der letzten Silbe betont. Salomé ist mir aber aus dem Hebräischen nicht bekannt. Also entscheidet - der Komponist!

    ad 4: das ist jetzt wirklich lustig: ich bin noch nicht mal Neumitglied sondern nur Gast- da hat man sich wahrscheinlich anständig zu benehmen - das hier herrschende Stammtischniveau werde ich hoffentlich niemals erreichen, weil ich aller Voraussicht nach mit Ende der Saison auch keine Mitgliedschaft beantragen werde.



    Der Ausdruck "das hier herrschende Stammtischniveau" zeigt, dass du das Forum nur von hier kennst, also nicht richtig.

    Klick mal an: den Opernführer, Artikel von Holger Kaletha, die Seite von Seicento, die Seite "der Schlaf in der Musik" von moderato, die Seite über den "Humor in der Musik" von Alfred, alles von Helmut Hofmann und vielleicht meine Satireseite. Das ist das Niveau, was hier gilt. Und wenn ich deine Beiträge so lese, wirst du dieses Niveau mit Sicherheit nicht erreichen. Dass du dich dann aus diesem Grund verabschiedest, ist nur konsequent. Falls du dich nicht verabschiedest, gibt es hier eine ungeschriebene Regel, die ich jetzt mal hier hinsetze. Es gibt im Forum ein paar Mitglieder, die noch nie ein eigenes Thema erstellt haben, aber an den anderen immer herummäkeln. Das sind für mich Mitglieder zweiter Klasse. Mal sehen, wo du landest, wenn du bleibst.

    Lieber Seicento, 2 kleine Anmerkungen.

    1. Das ist die kreativste Seite hier, die ich immer nach dem Lesen eines RT-Themas aufsuche. Im Moment hat man den Zürcher "Idomeneo" am Wickel.

    2. Deine Beschwerde über mangelnde Besucherzahlen ist grundlos. Du solltest hier das Pentagon-Prinzip anwenden (Fire and Forget).

    Ich habe den Stammtisch hier mal eingeführt, um ihm seine wahre Bedeutung zu geben. Ich bin sehr vergnügt, dass das hier so positiv aufgenommen wurde, weil er ja hier bei einigen Tamino-Autoren öfter zur Abqualifizierungskeule benutzt wird. Einer solchen Verunglimpfung möchte ich die Verglimpfung des Stammtisches entgegensetzen.

    P.S. Was ist denn "Bierlachs"? Habe ich da was verpasst?

    Übrigens finde ich das toll, dass man sich da abends trifft; es zählt unter "die Wonnen der Gewöhnlichkeit" oder die Liebe zur Trashkultur. Die findet bei mir am Wochende statt. Entweder zum Hockey (der HTC Uhlenhorst Mülheim ist im Moment die beste Hockeymannschaft Deutschlands, und ich kenne die Spieler schon lange, weil sie alle aus der eigenen Jugend des Vereins stammen) oder zu den 3 Bs des Fußballs: Bezirksliga, Bratwurst, Bier. Dazu nehme ich meist einen 8-jährigen Jungen mit, der selber auch spielt. Bier kriegt er nicht, da war seine Mutter dagegen. Die Kosten für uns beide belaufen sich auf 10€. Dafür kann man bei Schalke nicht mal aufs Klo gehen.8-)

    PS.2: Ich sehe gerade. dass im Idomeneo-Thema das Tamino-Mitglied Souffleur alle Beiträge inzwischen dem Stammtisch (fünffach große Buchstaben) zugerechnet.

    Ich möchte nur eine kurze Bemerkung zum Thema "Stammtisch" (Beitrag 5. MDM) machen. Der Stammtisch wird ja gerne verteufelt, weil man da die skurrilsten Meinungen über Politik und Religion und Fußball und..und.. hört. Aber wovon der Stammtisch wirklich was versteht, ist Skat (die das können) und Bier. Bier sehe ich parallel zu uns Musiklaien: wir wissen nicht, wie es gemacht wird, aber was wir wissen: wie es schmeckt!

    Bei dem Ausschnitt (Beitrag 24) leistet die Kamera etwas, was auf der Bühne nicht möglich ist: Nahaufnahmen. Die beiden Sängerinnen singen und spielen betörend schön. Bei anderen Opern sind Nahaufnahmen nicht so empfehlenswert (jeder kennt Beispiele).

    Übrigens ist dieses Thema auch ein Beispiel, wie schön und entspannt alle Beiträge über die "Carmélites" sind. Muss wohl an der Oper liegen.

    Lieber operus, du hast sehr Recht mit deinen Bemerkungen. Z.B. alle RT-threads (wie jetzt auch über den neuen Zürcher Idomeneo) rutschen nach ein paar Beiträgen in eine Art "Tortenschlacht " ab, wie ich das nenne. Die Mutter aller Tortenschlachten ist ja die von Laurel und Hardy, die wir fast alle kennen. Alle Torten, die dort fliegen, werden nicht aufgegessen, sondern dienen dazu, im Gesicht anderer Menschen zu landen. In den RT-threads geht es nur am Anfang um Musik, danach fängt man an, sich zu attackieren. Es gibt aber doch andere schöne threads, wie z.B. der von Alfred über musikalischen Humor und den von moderato "Der Schlaf in der Musik".

    Was den Titel angeht, schließe ich mich der Meinung von moderato (hier oben) an.

    Das Problem ist, dass man die Sprache meist nicht versteht, selbst, wenn man Französisch kann. Die ideale Lösung habe ich bei an der ersten Staffel von "Emergency Room" (George Cloooooooooooooooooooney!) erprobt: englischer Text mit englischen Untertiteln. Das kann man hier auch empfehlen: französischer Text mit französischen Untertiteln!

    Lieber moderato, ich habe nur über meine Erfahrungen zu diesem Stück geschrieben. Natürlich passt es ins Thema und natürlich kritisiere ich dich überhaupt nicht. Ansonsten muss ich sagen, dass dieses Thema eines der schönsten ist und ich keinen Beitrag versäume, wenn es nicht gerade die Polizeimotette ist. Manchmal frage ich mich auch, warum ein so toller Kirchenmusiker wie mein Dirigent (Ex-Kantor am Xantener Dom) so was singen lässt.

    Eine grandiose Oper, die ich schon oft live erlebt habe. Vor einigen Jahren wurde sie in Münster gegeben, auf deutsch. Eine Sängerin war ausgefallen, es kam Ersatz aus Dortmund, wo das Stück auch lief, auf französisch. Diese Rolle wurde dann französisch gesungen. Niemanden hat es gestört.

    Eine Sache habe ich noch nie herausgekriegt. Jedes Mal, wenn im letzten Bild ein Fallbeil fällt, ertönt im Orchester ein starkes Geräusch, wie wenn man mit einem harten Gegenstand auf einen Holzblock schlägt. Bei allen Aufführungen war das Geräusch genau das gleiche, also muss es der Komponist vorgeschrieben haben. Aber was ist es?

    Dies ist ein schreckliches Stück. Es ist viel zu lang und wiederholt sich dauernd. Kompositorische Einfälle sind kaum dabei. Wir haben es in unserem Vokalensemble letztes Jahr gesungen und es gehasst. Es heißt auch wegen des Textes "Polizeimotette". Auch die hier zitierte Aufnahme ist eine typische Laienaufnahme, was man am Klang hört, besonders bei den Sopranen. Danach läge ich die ganze Nacht wach.

    Nicht überall, wo Bach draufsteht ist auch Bach drin.

    Wie ein guter Chor klingen muss, kann man in Beitrag 315 hören (auch wenn das wohl Profis sind).

    Ich wundere mich, dass noch niemand auf den Film "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" mit Scarlett Johansson (2003, Regie Peter Webber) aufmerksam gemacht hat. Ich habe diesen Film vor Jahren hier im Kino gesehen. Noch nie habe ich erlebt, so wie hier, dass Kinozuschauer so gebannt und still waren, und das sogar noch beim Verlassen des Kinos. Besonders der Ausstatter ist zu loben, die Szenerie war reinster Vermeer.

    Ich bin nicht oft in Amsterdam, obwohl wir von hier eine tolle ICE-Verbindung haben (2 Stunden). Dort gehe ich ins Rijksmuseum, sause selbst an der Nachtwache vorbei, um dann nur 2 Stunden im kleinen Vermeersaal zu sitzen.