Beiträge von Mawal


    Ich habe auch fleißig erweitert, insgesamt habe ich nun 53 GB oder 456 CD oder 18 Tage und 8 Stunden klassischer Musik auf Festplatte:


    1. Beethoven 7,5 GB
    2. Bach 7 GB
    3. Mozart 6,6 GB
    4. Brahms 4,3 GB
    5. Händel 2,7 GB
    6. Schubert 2,3 GB
    7. Albinoni 2,1 GB
    8. Vivaldi 1,8 GB
    9. Haydn 1,8 GB
    10. Telemann 1,3 GB
    11. D. Scarlatti 1,2 GB
    12. Locatelli 1,1 GB
    13. Bruckner 1, 1 GB
    14. Mahler 1,1 GB
    15. Dowland 1 GB
    16. Marais 1 GB



    im Trend nehmen die Barock-Komponisten zu, die Klassik behauptet sich und die Romantik nimmt relativ ab. Das entspricht auch im Moment meinem Hör und Kaufverhalten.

    heute morgen beim Laufen:


    Beethovens 7. Sinfonie, Barenboim hieraus:




    hat mich außerordentlich beeindruckt, sehr klanggewaltig.



    Debussy auf Harfe, Xavier de Maistre und teilweise Sopran Diana Damrau



    die Lieder haben nicht so beindruckt, die Solo-Harfenstücke hingegn schon. Insbesondere die deux arabesques.


    und dann später:





    ich bin ja Marketing-Schöpfungen immer ein wenig skeptisch, aber hier war das musikalische Ergebnis beeindruckend. Ganz besonders der Winter aus den vier Jahreszeiten transkribiert auf Cello.


    Die Klangqualität ist übrigens atemberaubend gut.



    Das stimmt, eine wunderbare Aufnahme, die ich gerne höre.

    Zitat

    Original von Alfred_Schmidt
    ...


    Ich würde die Klassikliebhaber eher unter gepflegten Verkäufern, Sektretärinnen und künstlerischen Menschen wie Designern suchen. ...



    Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Ich habe mal an einem Institut an der Universität gearbeitet. Die Professoren waren was Klassik anging Gelegenheitshörer, die beiden Sekretärinnen hatten beide riesige CD Sammlungen und waren eifrige Konzertbesucherinnen.

    Natürlich Ipod!


    Ich höre mittlerweile ausschliesslich über Rechner: zu Hause lasse ich die Musik in den Raum oder Räumen über Itunes /Airtunes laufen, in denen ich mich gerade aufhalte.


    Ich höre gerne im Büro klassische Musik, das mache ich immer mit dem Ipod. Das ist dann eher kleinteilige Barockmusik, wo die Stücke kurz sind, und man einfach wieder zum Satzbeginn gehen kann.


    Und natürlich höre ich mit dem Ipod klassiche Musik beim Laufen. Heute morgen konnte ich zwei 5 Beethovens 5. Sinfonie beim Laufen hören, einmal Carlos Kleiber, einmal Daniel Barenboim. Welch ein Genuss! Und wann sonst käme ich dazu?


    Wie mein Vorredner habe ich Ultimate Ears, die schirmen die Außenwelt ziemlich gut ab.

    Was ist denn ein Klassikliebhaber?


    Jemand der gelegentlich und mit Freuden ein Mozartklavierkonzert hört?


    Jemand, der gerne Andre Rieu hört?


    Jemand, der eine riesige Klassik-CD Sammlung hat?


    Jemand, der gerne auf Konzerte mit klassischer Musik geht?


    Jemand, der Noten und Partituren lesen kann?


    Jemand, der aus dem Stehgreif zu den ralevanten klassischen Komponisten kleine Vorträge halten kann?


    Jemand, der selber klassisch musiziert?



    etc...und jetzt haben wir das Thema unterschiedlicher Epochen und Gattungen noch gar nicht tangiert.


    Klassikliebhaber - das kann so unglaublich viel bedeuten, dass es wenig verwundert, wenn man kaum Gemeinsamkeiten findet.

    da es die Alia Vox CDs extrem günstig (umgerechnet unter 10 €) bei MDT gibt:







    und damit sich die Bestellung lohnt noch ein paar Bach-Cantaten:




    und noch etwas Bach:



    und da ich schon beim Bestellen war:






    und jetzt bin ich am rippen, taggen und hören...

    Hewitt spielt Bach: Klavierkonzerte BWV 1052 & 1058; Tripelkonzert BWV 1044; Brandenburgisches Konzert Nr. 5 BWV 1050




    Mit dem zeitgleichen Einsatz eines modernen Konzertflügels und eines Cembalos im 5. Brandeburgschen Konzert vermag ich mich nicht so richtig anzufreunden.



    Die Klavierkonzerte sind wunderbar, auch wenn ich Perahia hier vorziehe.

    Zitat

    Original von hasenbein
    ..... Die mußten halt Geld verdienen. Ähnlich wie bei Bachs Kantaten-Massenproduktion.



    das ist kein Argument, das Deckengemälde der sixtinischen Kapelle ist auch so entstanden. :jubel:



    Zu Scarlatti: ich habe neulich die 3CD von Zacharias erstanden, als ich sie das erste mal hörte konnte ich von jeder Sonate sagen, "die kenne ich schon" oder "höre ich zum ersten mal".


    Ich habe es dann mal verglichen, mit den Scrlatti Aufnahmen, die ich schon habe. Und ich lag immer richtig.

    MDT habe ich über die Boardsuche gefunden. :D


    Ich wollte mal wissen, wo die anderen so ihr Geld lassen. Amazon.de und jpc sind ja offensichtlich, aber eben auch nicht gerade günstig. Mittlerweile kaufe ich auch viel auf amazon.co.uk und den dortigen marketplace ein.


    MDT haben alle Savall CDs für unter 9 BP, das fand ich ziemlich günstig.

    Zitat

    Original von Luis.Keuco
    ...
    Ich habe beim Marketplace :pfeif: 6,31 incl. P+V bezahlt. Das fand ich so günstig, dass ich sie nach nur wenig überlegen gekauft habe. Und gestern gehört. Und fast geweint.Der 1. Satz bei Schubert, der 2. bei Grieg :jubel: :jubel: :jubel:. Ein einziges Perlen.


    ...


    Perahia kann einfach spielen...habe heute wieder seine Aufnahme der Englischen Suiten Bach gehört. Es klingt alles so leicht und scherelos. Sagenhaft.


    Die Schumann / Grieg CD habe ich auch im Marketplace erworben, der Ort der mich vor der völligen Verarmung rettet.


    Von den Bach-Kanataten starte ich wohl mal mit einer Box. Hast du eine Empfehlung, welche?

    Zitat

    Original von Kurzstueckmeister
    das stärkste erlebnis muss das "erbarme dich" aus der matthäuspassion im film offret (das opfer) von tarkovsky gewesen sein (also schon 80er jahre) - ich kann aber nicht herausfinden, welches orchester, welcher dirigent ...


    angeblich war das Wolfgang Gönnenwein, Julia Hamari, Consortium Musicum

    Zitat

    Original von Luis.Keuco
    Ohne Cover:


    Bach-Kantaten mit Suzuki, Ausgabe 1-10, 11-20, 21-30, 31-40.
    Geistliche Meisterwerke von Bach mit Suzuki


    bei mdt bestellt? Gleich alle 4 Boxen...Respekt 40 CDs mit Kanataten... :jubel:



    Schumann, Grieg mit Perahia, Davis habe ich neulich auch erworben, sehr schöne Aufnahme...

    Zitat

    Original von Liebestraum
    Ein Spitzenorchester steht und fällt mit dem Mann der vor dem Pult steht.


    ...
    Wenn Rattle am Pult der Berliner Philharmoniker steht, ist das Orchester kein Spitzenorchester, gastiert Abbado jedoch in Berlin mit jenem gleichen Orchester, dann ist es ein Spitzenorchester.


    Das mag alles paradox klingen, ist aber letztlich so...



    ...ich stimme zu, allerdings als Abbado neu nach Berlin kam, da waren die Berliner unter seiner Dirigentschaft auch kein Spitzenorchester, Rattle hingegen hat seinerzeit aus dem City Orchester of Birmingham ein Spitzenorchester gemacht.



    die Zwölftonmusik würde ich nun in die 20iger Jahre verorten und die Architektur der 50iger Jahre war nun auch eher epigonal bezogen auf das Bauhaus der 20iger und 30iger Jahre...

    Ich denke, es macht Sinn über die Stimmung der 50iger und 60iger nachzudenken.


    Die 50iger und 60iger Jahre waren gekenzeichnet durch einen restaurativen und autoritären Grundtenor. Es war (klammern wir mal 68ff. aus) eine kritiklose, auf Harmonie und wachsenden materiellen Wohlstand ausgerichtete Zeit.


    Und entsprechend wurde eben auch musiziert und dirigiert. Harmonisch und unkritsch. Der Dirigen und seine Interpretation wurd nicht ernsthaft hinterfragt. Der Dirigent war die Autorität.


    Das hat sich heute geändert. Keine heute noch lebender Dirigent steht heute über einer kritischen Rezeption, die Toten nebenbei bemerkt auch nicht, wie der Lullist in seinem Beitrag deutlich macht.


    Andererseits sind die heutigen Dirigenten freier, in dem, was sie dem Publikum zu muten dürfen. Es muss jetzt nicht mehr alles glatt geschliffen und schön sein, es dar jetzt auch rauh und HIP sein. Ich halte das für einem Gewinn.