Beiträge von Thomas

    Chopin, 4 Scherzi, Svjatoslav Richter.
    Hat mich ziemlich düster gestimmt.
    Kein Wunder, dass Schumann sich fragte, wie sich denn der Ernst kleiden solle, wenn schon der Scherz in schwarzen Schleiern geht.
    Auweh.


    Da muss gleich der "Messiah" hinterher...


    Dabei kann ich wenigstens ordentlich heulen und mal alles rauslassen.

    Hallo Peter,
    alles ist gut. :lips:
    Da mische ich eben leider manchmal Aberglauben, Faulheit und Erfahrung:
    EAC: habe gesehen, wie es sehr schnell, im Fehlerfalle aber eben langsamer werdend, super Ergebnisse liefert (mit flac).
    dPoweramp: war mein erstes Programm, und war auch immer super(mit mp3). Wurde in meinem Beisein nie langsamer, was aber auch einfach an guten CDs liegen mag.
    Hinzu kommt: Die mp3-Einstellungen in dbPoweramp passen, und die FLAC-Einstellungen passen in EAC. Faulheit. :pfeif:


    Gruß
    Thomas

    Hallo Peter,


    bitte entschuldige, dass ich "Tabu" groß geschrieben habe, dieses rumschreien mag ich sonst gar nicht. Sorry.
    1. Wer bin ich schon, so rumzupöbeln.
    2. habe ich Dich auch noch missverstanden...
    Zum Rippen muss ich wohl deutlicher sagen: EAC bevorzuge ich vor dbPoweramp. Mit seiner Lauferksdatenbank, dem ausführlichen Anfangs-Laufwerkstest und der AccurateRip-Anbindung flößt es mir mehr Vertrauen ein.
    Und ich hänge dem Vorurteil an, dass langsamer auch besser ist.
    DbPoweramp benutze ich für die mp3s für meinen tragbaren, da ist es mir aus o.g. Gründen ziemlich egal (naja nicht ganz), wie es klingt.
    Meinen Ohren traue ich nämlich nicht soweit, dass ich beurteilen könnte was gut gerippt ist oder schlecht.
    Darum würde ich wahrscheinlich sowieso nicht nachträglich nochmal vorsichtiger herangehen.
    Eher vertraue ich der Fehlererkennung von EAC und der AccurateRip Datenbank. Wenn ich einen Fehler höre ist es schon viel zu spät und erst recht viel zu schlecht.
    Es kann ja immerhin mal vorkommen, dass Besuch mit besseren Ohren mithört. Das sollte man vielleicht auch berücksichtigen.


    Gruß Thomas

    Hm, bisher keine Antwort...


    Das dürfte auch mit am Umfang des Fragenkatalogs liegen.
    Aber ich wage mich mal an einen gutgemeinten Antwortversuch.


    1. CD-Player und Fehlerkorrektur
    Gute Ripper wie EAC und Konsorten kenne fast alle auf dem Markt befindlichen Player und deren Leseeigenschaften. In den letzten drei Jahren hatte ich mit keinem Player je ein Problem, das hat sich gegenüber früher gebessert.
    Problematische Sektoren werden sowieso mehrfach gelesen, erst wenn das endgültig scheitert, greift die Fehlerkorrektur des Players. Und was dabei hinten rauskommt überzeugt mich oftmals nicht. Das kann man der Fehlerkorrektur aber auch nicht ankreiden, da werden die Daten eben geraten.


    2. + 3. Software und Einstellungen
    Ich nutze aus eben der Vermutung heraus, dass "langsam" auch "besser" bedeutet, EAC.
    Die Lesegeschwindigkeit kann ruhig hoch sein, solange keine Fehler auftreten. Von EAC weiß ich, dass es ohnehin langsamer liest, wenn Fehler auftreten.


    4. Format
    Als CD-Ersatz an der Anlage Zuhause fällt mir kein Argument für die Benutzung eines verlustbehafteten Formates ein. Speicherplatz ist heutzutage keine Kostenfrage mehr. Also: FLAC, keine Frage.
    Anders sieht es bei Benutzung auf tragbaren Geräten aus, die oft sehr beengt daherkommen. Wenn ich die Hörumstände (Umgebungsgeräusche, Kopfhörerqualität..) bei Nutzung meines tragbaren Players mit in Betracht ziehe, ist MP3 mit 192kB/sec mehr als ausreichend.
    Bei FLAC kann man sehr wohl eine Menge einstellen, das hat aber auf die Qualität keinerlei Auswirkung. Lediglich die Größe der komprimierten Datei ist anders. Ab mittlerer Komprimierung ändert sich die Größe aber nur noch wenig. Und so manchen Player (ich erweitere den Begriff mal auf tragbare oder auch stationäre Geräte incl. Software) bringt die höchste Komprimierung an die Grenze ihrer Rechenleistung.


    5. Zu Hilfe!


    6. Zu Hilfe!


    7. Sonst bin ich verloren!


    8. Ach, rettet mich!


    9. Das möchte ich für mich ausdrücklich (Siehe Bemerkung unter 4.) auf AbspielGERÄTE umbiegen. Ich käme nicht auf den Gedanken, einen PC mit Software als Musikabspielgerät zu benutzen. Von klassisch designten HiFi-Komponenten (Linn, T+A) über todschickes (Sonos) bis zum unscheinbaren Kästchen (TEAC) gibt es eine Menge reizvoller wohnzimmertauglicher Geräte, die den CD-Spieler in Vergessenheit geraten lassen.
    (Theoretisch. Ich bin noch in der Digitalisier-Phase und werde mir zu Weihnachten ein Sonos oder Teac schenken.)


    10. Mir ist es wichtig, dass ich am Original so wenig verändere wie möglich. Deshalb ist Lautstärkeangleichung für mich ein TABU.


    Zu 5. - 8. gibt es Meinungen und Diskussionen, die mir den Kopf schwirren lassen. Und die Empfehlung, man sollte sich sein eigenes System überlegen. Das habe ich zwar getan, aber ich bedaure es momentan. Da wird bei mir noch einiges an Gehirnschmalz draufgehen.


    Gruß


    Thomas

    Wie meine Signatur schon andeutet, kam die klassische Musik eher spät zu mir...


    Erstes Aufhorchen: Der Film "Das Mädchen am Ende der Straße" mit Jodie Foster - Chopin Klavierkonzert, höre ich noch heute gern.


    Nächstes Aufflackern: Fersehshow, weiß nicht mehr wann, Caren Carpenter (von den "Carpenters", längst verstorben) war an der Aufführung des "Warschauer Konzertes" (Naja, das hielt ich halt für "Klassische Musik") beteiligt.
    Überflüssig zu sagen: Für die beiden jungen Frauen schwärmte ich, 14 oder 15 Jahre alt. :O


    Dann, mehr als 25 Jahre später, ließ mich eine Laune WDR3 einschalten, den hiesigen Klassikradiosender, und es war sofort um mich geschehen:
    Eine neu erschienene Lied-CD mit Barbara Bonney und Angelika Kirchschlager wurde einer alten Aufnahme mit Elisabeth Schwarzkopf und Irmgard Seefried gegenübergestellt.



    Dabei erhielt ich meine erste Lektion im Zuhören. Das war auf einer Autofahrt, ich musste einfach anhalten und mich aufs hören konzentrieren!


    So fing die Klassische Musik für mich mit Liedgesang an.