Hm, bisher keine Antwort...
Das dürfte auch mit am Umfang des Fragenkatalogs liegen.
Aber ich wage mich mal an einen gutgemeinten Antwortversuch.
1. CD-Player und Fehlerkorrektur
Gute Ripper wie EAC und Konsorten kenne fast alle auf dem Markt befindlichen Player und deren Leseeigenschaften. In den letzten drei Jahren hatte ich mit keinem Player je ein Problem, das hat sich gegenüber früher gebessert.
Problematische Sektoren werden sowieso mehrfach gelesen, erst wenn das endgültig scheitert, greift die Fehlerkorrektur des Players. Und was dabei hinten rauskommt überzeugt mich oftmals nicht. Das kann man der Fehlerkorrektur aber auch nicht ankreiden, da werden die Daten eben geraten.
2. + 3. Software und Einstellungen
Ich nutze aus eben der Vermutung heraus, dass "langsam" auch "besser" bedeutet, EAC.
Die Lesegeschwindigkeit kann ruhig hoch sein, solange keine Fehler auftreten. Von EAC weiß ich, dass es ohnehin langsamer liest, wenn Fehler auftreten.
4. Format
Als CD-Ersatz an der Anlage Zuhause fällt mir kein Argument für die Benutzung eines verlustbehafteten Formates ein. Speicherplatz ist heutzutage keine Kostenfrage mehr. Also: FLAC, keine Frage.
Anders sieht es bei Benutzung auf tragbaren Geräten aus, die oft sehr beengt daherkommen. Wenn ich die Hörumstände (Umgebungsgeräusche, Kopfhörerqualität..) bei Nutzung meines tragbaren Players mit in Betracht ziehe, ist MP3 mit 192kB/sec mehr als ausreichend.
Bei FLAC kann man sehr wohl eine Menge einstellen, das hat aber auf die Qualität keinerlei Auswirkung. Lediglich die Größe der komprimierten Datei ist anders. Ab mittlerer Komprimierung ändert sich die Größe aber nur noch wenig. Und so manchen Player (ich erweitere den Begriff mal auf tragbare oder auch stationäre Geräte incl. Software) bringt die höchste Komprimierung an die Grenze ihrer Rechenleistung.
5. Zu Hilfe!
6. Zu Hilfe!
7. Sonst bin ich verloren!
8. Ach, rettet mich!
9. Das möchte ich für mich ausdrücklich (Siehe Bemerkung unter 4.) auf AbspielGERÄTE umbiegen. Ich käme nicht auf den Gedanken, einen PC mit Software als Musikabspielgerät zu benutzen. Von klassisch designten HiFi-Komponenten (Linn, T+A) über todschickes (Sonos) bis zum unscheinbaren Kästchen (TEAC) gibt es eine Menge reizvoller wohnzimmertauglicher Geräte, die den CD-Spieler in Vergessenheit geraten lassen.
(Theoretisch. Ich bin noch in der Digitalisier-Phase und werde mir zu Weihnachten ein Sonos oder Teac schenken.)
10. Mir ist es wichtig, dass ich am Original so wenig verändere wie möglich. Deshalb ist Lautstärkeangleichung für mich ein TABU.
Zu 5. - 8. gibt es Meinungen und Diskussionen, die mir den Kopf schwirren lassen. Und die Empfehlung, man sollte sich sein eigenes System überlegen. Das habe ich zwar getan, aber ich bedaure es momentan. Da wird bei mir noch einiges an Gehirnschmalz draufgehen.
Gruß
Thomas