Gestern durch die Klavierfassung angeregt, liegt's jetzt mal wieder im Player: Fauré Requiem mit Corboz.

Grüsse
Walter
Gestern durch die Klavierfassung angeregt, liegt's jetzt mal wieder im Player: Fauré Requiem mit Corboz.

Grüsse
Walter
ZitatDe facto wurde man ja gezwungen für etwas mitzubezahlen, das man ja partout nicht hören wollte.
Hallo Alfred,
Du möchtest also auf keinen Fall Raff oder Rubinstein hören?
Viele Grüsse
Walter
Betin Günes: Sinfonie No. 7
Leonard Bernstein: Candide Ouvertüre
Ney Rosauro: Konzert für Marimba und Streichorchester
Rich O'Meara: "Restless"
Die CD gibt's bei der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg.

Grüsse
Walter
Ich kenne James King leider nur von Bernsteins "Lied von der Erde" mit Fischer-Dieskau und den Wienern und aus Soltis Walküre.
Grüsse
Walter
ZitatSchade!
Hallo Theophilus,
fand ich auch - hatte es zwar zum verschenken gekauft, aber anschliessend ein schlechtes Gewissen. Ich hab's auf 4 Anlagen gehört, weil ich dachte, man kann's noch schönhören.
War aber nix.
Grüsse
Walter
ZitatAllen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz will sie niemand hören.
Hallo Alfred,
ein Freund von mir liebt Barockmusik, Händel Oratorien oder ähnliches über alles und singt selbst mit seiner Frau seit Jahren bei den Aufführungen im Chor.
Letzte Woche hörte ich mit ihm stundenlang Lachenmann, Ligeti und Rolf Riehms Violinkonzert "Shifting", und er hatte seine helle Freude daran. Er hört auch alle Neue Musik-Sendungen im WDR. Ist er vielleicht schizophren oder gar aufgerüttelt?
Es ist für mich unverständlich, warum jemand ausgerechnet in der Musik einseitige Vorlieben kultivieren sollte - ich höre ja auch Raff und Gernsheim!
Viele Grüsse
Walter
ZitatIch müsste wieder einmal meine alte Solti-LP hervorholen. Die vier Suppé-Ouvertüren sind meiner Erinnerung nach schon eine Klasse für sich, die Wiener legen den Detroitern schon gehörig was vor.
Hallo Theophilus,
hab' ich gemacht - die 4,99 CD gekoppelt mit Nicolai und Resnicek klingt erheblich schlechter (dünn, flach) als die Solti LP.
Grüsse
Walter
ZitatSind andere Komponisten wirklich so viel schlechter, daß ihre Musik es nicht wert ist, aufgenommen zu werden?
Hallo FoN,
ich denke eher, die Struktur ergibt sich durch Marketing Mechanismen. Da geht niemand gern Risiken ein und bringt lieber altbewährtes. Das wird sich geben, ein Tschaikowski 1b moll war ja auch irgendwann entsaftet.
Ich habe grad einige Musikgeschichten von 1880 bis 1930 durchgelesen - da gibt's zig Komponisten allein in Deutschland vor und nach Richard Strauss, die scheinbar einen recht hohen Stellenwert besassen, und die sich heute nicht einmal ergooglen lassen. Da muss wohl CPO, denen ich übrigens äusserst dankbar bin, noch viel leisten.
Ich besitze in meiner CD-Sammlung keine einzige Beethoven, Mozart, Schubert oder Vivaldi Aufnahme. Damit habe ich mich zu LP-Zeiten ausgetobt.
Beim Formatwechsel habe ich fast nichts zum zweitenmal gekauft, daher sind meine Favoritenlabel zur Zeit CPO, BIS, Chandos, Naxos und viele kleinere. Da muss ich im nächsten Jahr nochmal kräftig zulangen. Die Formate stehen bei mir mittlerweile gleichberechtigt nebeneinander.
Ich kaufe "Konserven" fast ausschliesslich unter dem Motto "neue Musik kennenlernen". Um Interpreten oder gar Werbung kümmere ich mich überhaupt nicht.
Threads im Forum aufzumachen ist natürlich auch recht schwierig, da es z.B. von Cornelis Dopper zur Zeit grad' mal 2 Aufnahmen gibt und darüber zu diskuiteren ist recht müssig.
Auf der anderen Seite ist im Nordlichter Thread ja auch einiges zum Vorschein gekommen. Rangström zählt bei mir nach wie vor mit wenigen anderen Aufnahmen zum Kauf des Jahres 2005, und Allan Pettersson werde ich im nächsten Jahr komplett bestellen.
Ernst Boehes Symphonische Werke sind schon vorgemerkt und Bantock muss ich komplettieren.
Viele Grüsse
Walter
...und weiter in Klang schwelgen:
Schnittke - Konzert für Klavier und Streichorchester
Schostakowitsch - Kammersinfonie (110a)
Delos SACD

Grüsse
Walter
Höre ich immer wieder gern:
Schnittke - Gogol Suite /Labyrinths (BIS)
Einfallsreich, rhythmisch, überraschend, klanglich hervorragend.

Grüsse
Walter
Lange nicht gehört - Nikos Skalkottas:
Symphonische Suite "Mayday Spell", Kontrabaßkonzert, 3 Griechische Tänze.

Grüsse
Walter
Berg / Britten Violinkonzerte mit Hope - eine wunderbare Aufnahme.
Natürlich zu früh gekauft ;(, jetzt bei JPC für 4,99

Grüsse
Walter
Wegen des laufenden Threads werde ich mir jetzt mal die letzte Version von Francks d-moll Sinfonie unter Monteux als SACD reinziehen.

Grüsse
Walter
ZitatDarf ich das als Kaufempfehlung hinsichtlich der Chausson-Sinfonie mir merken? Ich hörte dieses Werk neulich mit dem hr-Sinfonieorchester unter Minkowski (mit ihm eine Aufnahme beider Sinfonien - das wäre sicher nicht übel!) und war recht angetan, zumal mich wunderte, dass Chaussons Sinfonie im Repertoire quasi gar nicht vorkommt. Habe dann nicht mehr viel darüber nachgedacht, aber jetzt wo Du sie erwähnst.
...
Hallo Claus,
ich mag beide Sinfonien. Den Chausson habe ich damals auf LP gekauft als die Ansermet Aufnahme rauskam - ich bin also damit aufgewachsen.
Die Aussage "langweilig" ist bei mir immer stimmungsbedingt. Elgar finde ich oft langweilig und habe gestern Abend nur Elgar gehört. Ich habe viel Zeit in England verbracht, viel Elgar gehört und gestern war mir einfach danach, mich daran zu erinnern. Manchmal möchte ich einfach "schöne" Musik hören, quasi wie Unterhaltungsmusik. "Schön" ist dabei natürlich sehr relativ.
Natürlich hängt es auch stark davon ab, wie gut und wie lange man ein Werk kennt. Ich kann mich durchaus auch an klassischen Werken leidhören.
Dazu fällt mir ein, dass ich mir letzte Woche mal etwas von Holst auf CD kaufen wollte. Da gibt's jede Menge Aufnahmen, aber überall sind die Planeten dabei, und die zählen bei mir dummerweise zu den "leidgehörten". Ich kann da nicht noch eine Aufnahme verkraften. Die Musik ist wirklich nicht langweilig, aber mir hängt's einfach zum Hals raus.
An manchen Tagen finde ich vieles "langweilig", dann höre ich wochenlang Zeitgenössisches - bis mir dann plötzlich mal wieder nach Mendelssohn ist.
Viele Grüsse
Walter
Hallo Cosima,
die Franck Sinfonie habe ich mit Monteux, Karajan und Giulini.
Komischerweise höre ich sie immer im Verbund mit Chaussons Sinfonie (Ansermet oder Jordan).
Für mich gehören die einfach zusammen. Ich finde sie ähnlich, ja sogar ergänzend - aber vielleicht hat es sich irgendwann einfach eingebürgert.
Selbst wenn ich eine von beiden im Radio höre, lege ich anschliessend die andere auf. Kann aber auch 'n Riesentick sein.
Liebe Grüsse
Walter
ZitatWeiter geht es heute wahrscheinlich mit Mahler, Ullmann, Schönberg und Lachenmann. Historische Reihenfolge natürlich rein zufällig
Hallo Sophia,
Lachenmann gibt's hier ja heute und morgen noch einiges in der Philharmonie und im WDR.
Daher jetzt zum aufwärmen:
"Schwankungen am Rand"

Grüsse
Walter
Manchmal muss man nur an etwas erinnert werden.
Viktor Ullmann: Klavierkonzert op. 25.
Klingt leider etwas hell und metallisch, aber beispielhafter Begleittext.

Grüsse
Walter
ZitatSein Liedschaffen interessiert mich gar nicht, da solche Musik bei mir ´Zahnschmerzen auslöst´
Hallo Wolfgang,
mir geht's genauso - ist wohl ein Geburtsfehler, aber hack doch bitte nicht immer auf den Liedern rum. Es gibt genug Leute, die sie schätzen.
Du brauchst sie ja nur einfach nicht zu hören!
Viele Grüsse
Walter
ZitatIch stehe mit dieser Meinung übrigens nicht alleine da. Keine geringe als Anne Sophie Mutter beklagt diesen Umstand .
Hallo Wolfgang,
die Geschichte lehrt uns, dass jede Hochultur irgendwann mal auf dem absteigenden Ast ist. Vielleicht ist "unsere" grad' am niedergehen :D.
Das haben die Alten auch schon immer behauptet, die dann allerdings zwangsläufig mit untergegangen sind.
Vielleicht ist's ja auch 'ne Niederkunft und es kommt was ganz ausserordentlich Neues, woran ich allerdings selbst nicht recht glauben kann.
Herzliche Grüsse
Walter
Samstag, den 12. 11. Philharmonie Köln 18:00 Uhr "Musik der Zeit: Salut für Lachenmann"
17:00 Uhr Saal Gespräch mit Helmut Lachenmann
GéRARD PESSON
Wunderblock (Nebenstück II) (2004-05)
für Orchester
Uraufführung
Kompositionsauftrag des WDR
ARNOLD SCHöNBERG
Die glückliche Hand op.18 (1908-13)
Drama mit Musik für Bariton, zwölf Stimmen und Orchester
(Text: Arnold Schönberg)
- Pause -
HELMUT LACHENMANN
Les Consolations (1967-68/1977-78 )
für sechzehn Stimmen und Orchester
Viele Grüsse
Walter
Franz Schreker: Der Geburtstag der Infantin, Schulhoff: Die Mondsüchtige, Hindemith: Der Dämon.
Eine wunderbare Aufnahme.

Grüsse
Walter
Sämtliche Orchesterwerke Vol. 1 - Natur-Trilogie
Eine Symphonische Nachtmusik, Idyll-Concertino über die pastorale Quart, Frühlingsmusik

Grüsse
Walter
Rolf Riehm: Orchesterwerke
Einfach spannende Musik - gefällt mir nach jedem Hören besser.

Grüsse
Walter
Ich erinnere mich an mein erstes Erlebnis vor Jahren mit dieser Art Musik, von der ich bis dahin noch nichts gehört hatte.
Ich kann mich nicht mehr erinnern ob es Glass oder Reich war, erst recht nicht welches Stück.
Auf jeden Fall war ich der Meinung, dass ich jetzt schon eine Viertelstunde die gleichen Takte hörte und kam zu dem Ergebniss, dass das trotz aller "Modernität" gepaart mit "Schockeffekten" nicht sein konnte und es an mir liegen müsse, denn sonst könnte ich mir ja auch 'n Topf mit kochendem Wasser anhören (muss ich mal machen, vielleicht ist's auch nicht so regelmässig wie ich glaube 8o).
Daraufhin habe ich mir das Ganze nochmal genau angehört und festgestellt, dass es winzige subtile Änderungen gab, was ich dann doch interessant fand und hab's dann wieder und wieder gehört.
Dies war einer der ersten Schritte, meine Hörgewohnheiten auf den jeweiligen Musikstil einstellen zu können - also ein Schlüsselerlebnis.
Ich kann nicht sagen, dass Reich oder Glass heute zu meinen Lieblingskomponisten gehören, aber ihre Musik hat mir bei meiner Hörentwicklung tüchtig geholfen.
Viele Grüsse
Walter
Carl Nielsens "Aladdin" verführt mich immer wieder die Zimmerlautstärke drastisch zu überschreiten.

Und weil's so schön ist, anschliessend noch Sibelius' Karelia Musik.

Viele Grüsse
Walter
ZitatLive hört man die musikalischen Zusammenhänge, während sie bei der Konserve verlorengehen. Damit wird die Musik ihres Sinnes beraubt. Moderne Musik ist zumeist rythmisch sehr komplex und fein gesponnen und viele Musikanlagen (auch klanglich sehr gute) haben heute noch große Probleme, das überzeugend wiederzugeben. Bei bekanntem Material fällt das oft nicht weiter auf, aber bei komplexer, unbekannter Musik kann sich unser Gehör dann keinen rechten Reim darauf machen - es wird eher als Krach empfunden.
Hallo Theophilus,
genauso habe ich es gemeint. Es geht mir nicht um "Klang" sondern um musikalische Strukturen. Wenn ich in einem Jazzclub Musik höre, steht da oft ein jämmerliches Wandklavier wo schon einige Liter Bier hineingeflossen sind. Klanglich ist’s keine "Ohren"weide, aber das tut der musikalischen Gesamtstruktur überhaupt keinen Abbruch.
Bei Anlagen habe ich schon gehört, dass die Klappengeräusche der Holzbläser als Nebengeräusche und nicht als aufeinanderfolgende Ereignisse dargestellt werden. Die Probleme liegen an einer zeitlichen Verschiebung im Ein- und Auschwingverhalten, was eine Menge Verständnisprobleme in z.B. Impulsdarstellungen verursacht, und sich durch bestimmte Instrumentenkoppelungen ergebenden Klangfarben verfälscht. Das hat nichts mit Durchhörbarkeit sondern bei zeitgenössischer Musik eher mit fehlender Erfahrung zu tun, denn es gilt für grosse und kleine Besetzungen. In der Regel kann ich bei der Konserve keinen tiefen Bratschenton von einem hohen Celloton unterscheiden.
Aber das führt wirklich zu weit in diesem Thread.
Viele Grüsse
Walter
ZitatErst mit meiner heutigen Anlage höre ich, was alles auf der CD drauf ist. Erst jetzt erfahre ich die Räumlichkeit, die Dynamik und die Farbigkeit des Orchesters in aller Pracht.
Hallo CRC,
das ist ein Problem. Ich beobachte grad’ bei moderneren Werken, dass die Leute wenn sie’s live hören meistens keine Probleme haben.
Über ihre Anlage bezeichnen sie’s als "Krach". Und immer wenn ich’s mir dort angehört habe, hatten sie recht – es war Krach.
Bei Standard-Instrumentierungen kann ich mir das Fehlende im Kopf ersetzen, bei ungewöhnlichen Instrumentierungen nicht.
Viele Grüsse
Walter
