Beiträge von 9079wolfgang

    Rheingold 1876: "Gwyneth Jones (Leonore) und James King (Florestan) in den Hauptrollen erwiesen sich mit den Jahren für mich als ärgerliche Fehlbesetzungen. Ihr Deutsch ist beklagenswert."


    Na ja, Rüdiger! Gaaanz so schlecht ist die Aufnahme mit den beiden Interpreten auch nicht. Hin und wieder höre ich sie mir an und finde sie schon hörenswert. Und die deutsche Aussprache von James King kann man akzeptieren, sonst bräuchte man seine Wagner-Partien garnicht erst anzuhören, wie ich z. Bsp. vorhin King als Siegmund.


    Gruß Wolfgang

    La Roche: "Das heißt auch, daß jemand, der das sehen will, durchaus nicht vom Besuch abgehalten wird."


    Doch, lieber Uli! Und ich danke unserem Willi von ganzem Herzen für seinen Bericht. Denn gerade hatte ich diesen "Fidelio" oder was es sonst sein sollte, für einen baldigen Besuch der Bonner Oper ins Auge gefasst. Gottseidank wurde mir dieser Klamauk erspart. Schade für die wirklich guten Sänger, von denen ich in der "Zauberflöte" einige sehen und hören konnte. Nochmals: Danke, Willi!

    Caruso: "Anfang der 60erJahre habe ich dann ein Tonbandgerät geerbt. Da habe ich viel aus den Rundfunk aufgenommen. Etliche Operngesamtaufnahmen sind da in meine Sammlung gekommen und viele Sängeraufnahmen."



    Lieber Caruso!


    Auf meinen alten Bändern müßte es noch das "Postillon-Rondo" von Adam mit Anton de Ridder geben. Aber die Suche danach war bisher vergeblich. Nun habe ich kein Tonbandgerät mehr. Du hattest vor einiger Zeit geschrieben, dass Du im Besitz dieser Aufnahme wärst. Vielleicht kannst Du mir helfen. Ich wäre Dir sehr dankbar.


    Gruß Wolfgang

    ;) "... sag nichts gegen Smartphones, die sind heute so gut wie der beste MP3-Player."

    "Außer guten Vinyls" 8o


    Aber mal im Ernst. Erst vorgestern hörte ich in Mono, natürlich in Vinyl, die wunderbare "Aida" unter Jonel Perlea. Mit Zinka Milanov, Jussi Björling und Leonard Warren in den Hauptrollen. Der Klang war trotz Mono sehr gut und vielleicht besser als so manche Stereo-Aufnahme. Genauso gut klingt der "Rigoletto" unter Perlea mit Roberta Peters, Jussi Björling und Robert Merrill. Ich könnte noch einige Beispiele mehr nennen. Auf solche und andere Mono-Aufnahmen werde ich nie verzichten, denn künstlerisch und klangmäßig gibt es Stereo-Aufnahmen, die den genannten nicht das Wasser reichen können.

    Ich höre momentan den unvergessenen Tenor Werner Hollweg mit Arien, Volksliedern und Liedern aus Operetten. "Waldandacht", "Auf der Heide blühen die letzten Rosen", "Du bist die Welt für mich", "Still wie die Nacht" u. A.. Leider bekomme ich das Cover der LP nicht eingestellt. Und einige Ausschnitte mit Duetten aus Operetten aus YouTube darf man lt. Urheberrecht nicht einstellen. X(

    "... Arbeitsverträge muss man erfüllen - unter den im Arbeitsvertrag festgelegten Bedingungen, d.h. hier: egal mit welchem Regisseur. Wo steht im Vertrag, Sänger XY darf die Arbeit verweigern, wenn ihm das Regiekonzept von Regisseur YZ nicht gefällt?"


    Ich weiß nicht ob der werte Herr Dr. K., ich unterstelle ihm mal eine schöne Gesangsstimme, bereit wäre unter Bieito in einer Hauptrolle nackt auf der Bühne zu stehen. Solche Verweigerer kann ich sehr gut verstehen.


    MfG

    Ja, dann versammeln wir - also die, welche RT nicht prinzipiell ablehnend gegenüberstehen - uns alle demnächst "ganz normal" und unbefragt, wenn Chrissy über seine Erlebnisse in Liberec berichtet, und überfluten diesen Thread mit unserer Mäkelei, dass für uns unfassbar ist, warum man zu so einem Provinztheater reisen und dafür Geld ausgeben kann, wenn man Besseres und eben nicht Langweiliges und Mittelmäßiges eben in Berlin oder Stuttgart finden kann. Die Lobeshymnen, die Chrissy auf Liberec singt, bedürfen schon lange eines schimpfenden Kontrapunktes. Also machen wirs jetzt demnächst genauso wie die RT-Phoben so einen Thread hier überfallen, demnächst bei Crissy! Versprochen mit Ehrenwort!


    Zum Kotzen


    Ihr Kommentar ist zum Kotzen, Herr Dr. K.!!!

    Auch ich gehöre zu den Taminos, die Studioaufnahmen bevorzugen. Allerdings gibt es Ausnahmen. Bei Opernfilmen, z. Bsp. aus dem Bolshoi-Theater mit zwei Gesamtaufnahmen des "Boris Godunov", bringt mir die Atmosphäre dieses Theaters mit unbändigem Applaus für die Protagonisten noch ein zusätzliches Seh- und Hörvergnügen. Desgleichen bei Aufnahmen aus dem Mariinsky-Theater St. Petersburg z. Bsp. mit einer sehr guten "Attila" von Verdi. Die Interpreten beider Häuser sind ohnehin über jede Kritik erhaben. Klangmäßig gibt es kaum etwas auszusetzen.

    Lieber Uli!


    Wenn sich auf der Opernbühne die Probanden mit Exkrementen bewerfen, dann können einige bestimmte Taminos dem noch viel Positives abgewinnen. Danke, das ist nicht mein Niveau! Das war auch mein letzter Beitrag!


    Gruß Wolfgang

    "Vielleicht ist nicht jeder Einfall nachvollziehbar, aber der Entwurf insgesamt hält sich schon recht gut an die Vorlage und gibt wunderbare Deutungshilfen."


    Für mich keineswegs nachvollziehbar! Aber, obwohl ich seit frühester Jugend Opernliebhaber bin, für so einen Klumpatsch habe ich weder Augen und Ohren offen! Aber solche Pape-Urteile habe ich schon öfter gehört und gelesen und kann darauf gerne verzichten! Das war es für mich!

    "Was sollte der überaus schwachsinnige Film, mit dem die Ouvertüre unterlegt wurde?":/:/:/


    Lieber Willi! Es gibt für jeden Blödsinn eine Erklärung! Frag mal die "Experten".





    "Alles klar...???" :/


    Lieber Marcel! Nein, auch für mich nicht! Uns fehlt, auch Dir trotz Professorentitel, der gewisse Intellekt!


    Gruß Wolfgang

    "Ich schau mir den „unirdischen Quatsch“ trotzdem an, muss mir auch keinen Professoren-Titel verteidigen."

    8o

    Davon hält Dich bestimmt niemand zurück!



    Lieber Marcel!


    Ich habe mir dieses Spektakel ca. 15 Minuten angeschaut und geschwinde ausgeschaltet. Das reicht. Mir ist auch die Zeit für diesen Klamauk zu schade. Vielleicht habe ich auch nicht den von Dr. K. unbedingt benötigten Intellekt. Der Titel sollte heißen: Schauspiel nach Francesco Maria Piave und Victor Hugo mit Musik von Giuseppe Verdi. Auf solchen Klamauk, der die Leute nur unterhalten soll und mit der Verdi-Oper nur die Musik gemeinsam hat, kann auch ich gerne verzichten! Da habe ich auf DVD Besseres! Ob man einige Zuschauer bzw. auch Zuhörer mit solch einem Spektakel zur Oper bringt, ist sehr zu bezweifeln! Es fehlen auf deutschen Bühnen leider die Alternativen.


    Gruß Wolfgang

    Lieber Helmut!


    Ich verstehe Dich voll und ganz! Diese Diskussionen verfolge ich schon länger ohne mich einzumischen. Dadurch schone ich meine Nerven und habe Zeit für Wichtigeres. Obwohl ich seit früher Kindheit Tagen in der Bonner Oper war (Vater Geiger im Orchester, Mutter Chorsängerin) gehöre ich nach Dr. K. zu den Dummen, da ich keinen Bühnenklamauk durch Regisseure in der Oper erleben möchte. Auch keinesfalls aus Neugier!


    "Die wirklich klugen Opernbesucher beschäftigen sich mit den verschiedenen Interpretationen von Künstlern und können so auch - reflektiert - sich eine eigene Meinung bilden."


    "Genau! Die Idioten sind natürlich wieder die anderen, aber nix persönliches! - Passt schon ..."


    Auch mir reicht es nun, von einigen Taminos, die nur auf solche Themen anspringen um ihren Spaß an dem Niedermachen Andersdenkender auszulassen, provoziert zu werden. Andere Themen , die Dich und mich mehr interessieren, werden kaum noch beachtet. Aber da gibt es keinerlei Schadenfreude auszuleben. Ich werde mich nun bis auf Weiteres hier nicht mehr zu Wort melden und zurückziehen!


    Liebe Grüße an Dich lieber Helmut

    von Wolfgang



    Hallo, Ralf!


    Vielen Dank für Deinen Bericht zu der Oper "Don Carlos", eine meiner liebsten Opern. Vor Allem wurden hier auch der Fontainebleauakt und Ballettmusik gebracht, welche ich vor Jahren in Bonn vermisst habe. Da Du keine Kritik an der Inszenierung geäußerst hast, scheint diese wohl nach Deinem Geschmack gewesen zu sein. Zu "Don Carlos" hat es ja schon einige seltsame Deutungen in der Vergangenheit gegeben.


    Gruß Wolfgang

    Hallo, Chrissy!


    Ich kann Dich sehr gut verstehen. Was hier mancher selbsternannter "Experte" so von sich gibt, könnte man auch ohne Weiteres kritisieren. Dazu habe ich weder Zeit noch Lust. Aber an anderer Stelle hatte ich Dir schon geschrieben, daß ich Dich um dieses Opernhaus beneide. Von den sängerischen Leistungen und von den Inszenierungen her ist das nach Berichten und Tondokumenten zu urteilen mehr als Regionalliga. Was nützen mir Weltstars, wenn eine Oper entstellt wird und mit dem Libretto kaum noch etwas zu tun hat. Auf so einen Humbug kann ich gerne verzichten. Dann lieber auf nach Liberec!


    Liebe Grüße

    Wolfgang

    m-mueller: ...War mir klar, daß Bocelli hier nicht auf große Gegenliebe stößt.

    Gibt es substantielle Gründe? Wirklich rein interessehalber, will (und kann in diesem Thema) gar nicht diskutieren. Was macht er falsch?


    Lieber m-nueller!


    Er hat nichts falsch gemacht. Er war leider stimmlich nur guter Durchschnitt, kein überragender Tenor.


    Gruß Wolfgang

    Lieber Bernward!


    Schön, von Dir wieder etwas zu hören! Hoffentlich geht es Dir gut. Big P. ist einer der Besten. Da bin ich voll Deiner Meinung. Aber es gibt noch Alternativen. Johan Botha oder Marcello Giordani z. Bsp.. Aber hier müßte man von "es waren" sprechen, da diese nicht mehr aktuell sind. Da gibt es heute doch noch Andere.


    Liebe Grüße nach Duderstadt

    Wolfgang

    La Roche: ... und besuche nur noch Vorstellungen, bei denen ich anhand von Kritiken oder Trailern davon ausgehen kann, mich nicht ärgern zu müssen.


    Lieber Uli!


    In Bonn läuft bald "Die sizilianische Vesper", eine Oper die mich sehr interessiert. Diese werde ich aber nicht besuchen, ohne mich vorher genauestens über die Inszenierung schlau gemacht zu haben. Entweder durch die Presse, oder ich werde mir im Opernhaus die ersten Fotos anschauen. Die Besetzung scheint sehr gut zu sein, da einige Protagonisten aus der gelungenen "Zauberflöte" mitwirken. Ich lasse mich da überraschen.

    operus: ... ein halbwegs gesichertes Urteil kann in der Tat niemand nach 10 Minuten abgeben.


    Doch, mein lieber Hans! Hier muss ich Dir ausnahmsweise mal widersprechen. Ich habe mir, obwohl ich drei wunderbare Gesamtaufnahmen der Oper "Nabucco" auf DVD besitze, eine neue DVD dieser Oper zugelegt. Gleich die ersten 5 Minuten haben mir schon gesagt: "Solch ein Schmarrn!" Eine karge Bühne und große Pappkartons die Steinquadern darstellen sollen. Dann aber kommen die Darsteller auf die Bühne. Hebräer in Hosen mit Hosenträgern, teils mit Krawatte, und Frauen in Röcken. Der hohe Priester Zaccaria in schwarzer Hose mit Krawatte und Samtweste. Domingo als Nabucco ebenfalls in Hose mit Trägern. Ich muss mich kurzfassen: Ferner wurden große Puppen aus Drahtgeflecht auf die Bühne gefahren. Ich gehe wohl recht in der Annahme, dass es Götter sein sollten. Kurzum: Ich habe bis zum Schluss durchgehalten, alleine wegen der hervorragenden Sänger und des großartigen Orchesters samt Dirigenten. Herausragend in den Hauptrollen Liudmyla Monastyrska als Abigaille, Vitalij Kowaljow als Zaccaria und Marianna Pizzolato als Fenena. Plácido Domingo als Nabucco zwar schauspielerisch gut, aber in der Hauptrolle habe ich mit Juan Pons und Renato Bruson schon weitaus bessere Sänger dieser Partie gehört. Fazit dieser Aufnahme: Diese Inszenierung in der Neuzeit hat für mich mit dem Libretto, dass in einer ganz anderen Zeit spielt, nichts zu tun. Einmal gesehen und gehört, das reicht!

    Hallo, Thomas!


    Hier ging es in erster Linie um Besserwisserei, Wortklaubereien, freche Wortwahl u. A.. Auch ständige Tippfehlersuche bei anderen Taminos nervten. Obwohl ich einige Jahre als Korrektor gearbeitet habe und am Layout des deutschen Bulletins und Fremdsprachen-Bulletins mitgewirkt habe, unterlaufen auch mir Flüchtigkeitsfehler. Einige Taminos haben ein dickes Fell und stecken diese Provokationen weg, Andere wie ich z. Bsp. gehen dabei an die Decke. Alfred hat seine Entscheidung getroffen und das muss man akzeptieren.


    LG Wolfgang