Beiträge von 9079wolfgang

    Hallo, Ralf!


    Vielen Dank für Deinen Bericht zu der Oper "Don Carlos", eine meiner liebsten Opern. Vor Allem wurden hier auch der Fontainebleauakt und Ballettmusik gebracht, welche ich vor Jahren in Bonn vermisst habe. Da Du keine Kritik an der Inszenierung geäußerst hast, scheint diese wohl nach Deinem Geschmack gewesen zu sein. Zu "Don Carlos" hat es ja schon einige seltsame Deutungen in der Vergangenheit gegeben.


    Gruß Wolfgang

    Hallo, Chrissy!


    Ich kann Dich sehr gut verstehen. Was hier mancher selbsternannter "Experte" so von sich gibt, könnte man auch ohne Weiteres kritisieren. Dazu habe ich weder Zeit noch Lust. Aber an anderer Stelle hatte ich Dir schon geschrieben, daß ich Dich um dieses Opernhaus beneide. Von den sängerischen Leistungen und von den Inszenierungen her ist das nach Berichten und Tondokumenten zu urteilen mehr als Regionalliga. Was nützen mir Weltstars, wenn eine Oper entstellt wird und mit dem Libretto kaum noch etwas zu tun hat. Auf so einen Humbug kann ich gerne verzichten. Dann lieber auf nach Liberec!


    Liebe Grüße

    Wolfgang

    m-mueller: ...War mir klar, daß Bocelli hier nicht auf große Gegenliebe stößt.

    Gibt es substantielle Gründe? Wirklich rein interessehalber, will (und kann in diesem Thema) gar nicht diskutieren. Was macht er falsch?


    Lieber m-nueller!


    Er hat nichts falsch gemacht. Er war leider stimmlich nur guter Durchschnitt, kein überragender Tenor.


    Gruß Wolfgang

    Lieber Bernward!


    Schön, von Dir wieder etwas zu hören! Hoffentlich geht es Dir gut. Big P. ist einer der Besten. Da bin ich voll Deiner Meinung. Aber es gibt noch Alternativen. Johan Botha oder Marcello Giordani z. Bsp.. Aber hier müßte man von "es waren" sprechen, da diese nicht mehr aktuell sind. Da gibt es heute doch noch Andere.


    Liebe Grüße nach Duderstadt

    Wolfgang

    La Roche: ... und besuche nur noch Vorstellungen, bei denen ich anhand von Kritiken oder Trailern davon ausgehen kann, mich nicht ärgern zu müssen.


    Lieber Uli!


    In Bonn läuft bald "Die sizilianische Vesper", eine Oper die mich sehr interessiert. Diese werde ich aber nicht besuchen, ohne mich vorher genauestens über die Inszenierung schlau gemacht zu haben. Entweder durch die Presse, oder ich werde mir im Opernhaus die ersten Fotos anschauen. Die Besetzung scheint sehr gut zu sein, da einige Protagonisten aus der gelungenen "Zauberflöte" mitwirken. Ich lasse mich da überraschen.

    operus: ... ein halbwegs gesichertes Urteil kann in der Tat niemand nach 10 Minuten abgeben.


    Doch, mein lieber Hans! Hier muss ich Dir ausnahmsweise mal widersprechen. Ich habe mir, obwohl ich drei wunderbare Gesamtaufnahmen der Oper "Nabucco" auf DVD besitze, eine neue DVD dieser Oper zugelegt. Gleich die ersten 5 Minuten haben mir schon gesagt: "Solch ein Schmarrn!" Eine karge Bühne und große Pappkartons die Steinquadern darstellen sollen. Dann aber kommen die Darsteller auf die Bühne. Hebräer in Hosen mit Hosenträgern, teils mit Krawatte, und Frauen in Röcken. Der hohe Priester Zaccaria in schwarzer Hose mit Krawatte und Samtweste. Domingo als Nabucco ebenfalls in Hose mit Trägern. Ich muss mich kurzfassen: Ferner wurden große Puppen aus Drahtgeflecht auf die Bühne gefahren. Ich gehe wohl recht in der Annahme, dass es Götter sein sollten. Kurzum: Ich habe bis zum Schluss durchgehalten, alleine wegen der hervorragenden Sänger und des großartigen Orchesters samt Dirigenten. Herausragend in den Hauptrollen Liudmyla Monastyrska als Abigaille, Vitalij Kowaljow als Zaccaria und Marianna Pizzolato als Fenena. Plácido Domingo als Nabucco zwar schauspielerisch gut, aber in der Hauptrolle habe ich mit Juan Pons und Renato Bruson schon weitaus bessere Sänger dieser Partie gehört. Fazit dieser Aufnahme: Diese Inszenierung in der Neuzeit hat für mich mit dem Libretto, dass in einer ganz anderen Zeit spielt, nichts zu tun. Einmal gesehen und gehört, das reicht!

    Hallo, Thomas!


    Hier ging es in erster Linie um Besserwisserei, Wortklaubereien, freche Wortwahl u. A.. Auch ständige Tippfehlersuche bei anderen Taminos nervten. Obwohl ich einige Jahre als Korrektor gearbeitet habe und am Layout des deutschen Bulletins und Fremdsprachen-Bulletins mitgewirkt habe, unterlaufen auch mir Flüchtigkeitsfehler. Einige Taminos haben ein dickes Fell und stecken diese Provokationen weg, Andere wie ich z. Bsp. gehen dabei an die Decke. Alfred hat seine Entscheidung getroffen und das muss man akzeptieren.


    LG Wolfgang

    Hallo, Boismortier!


    Vielen Dank für Deinen interessanten Bericht. Donizetti ist einer meiner Lieblingskomponisten und Maria Stuart eine interessante Oper mit wunderbarer Musik. Wie es der Zufall will, hörte ich gestern einen großen Ausschnitt in der Besetzung Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Huguette Tourangeau und James Moris in den Hauptrollen. Dir. Richard Bonynge. Diese Oper möchte ich auch gerne mal in einem Opernhaus erleben. Die Inszenierung scheint ja in Ordnung und zeitgemäß gewesen zu sein, trotz karger Bühne.


    Liebe Grüße

    Wolfgang

    Melomane: ...da ich mich an einige vergangene Diskussionen erinnere, in denen er sehr gut ausgeteilt hat


    Das sagt hier wohl der Richtige! Du hast hier schon richtig ausgeteilt und bist x-mal bei Vielen hier angeeckt. Das nur nebenbei. Auch ich bedauere sehr den Austritt von Nemorino. Ich würde ihn hiermit gerne zum Weitermachen auffordern. Allerdings habe ich selber wegen einiger "Spezialisten", die es nur auf Besserwisserei und Konfrontation anlegen, meine Mitarbeit und Schreibtätigkeit stark eingeschränkt. Stimmenliebhaber hat durch seine bekannten Tätigkeiten natürlich ein umfangreiches Wissen in bestimmten Bereichen. Das ändert aber nichts an seiner Agressivität vielen Taminos im Forum gegenüber, die ihm nicht in seinem Metier das Wasser reichen können. Ich habe mit ihm auch einige schlechte Erfahrungen gemacht und kann darum gerne auf ihn verzichten. Aber nicht auf Nemorino.



    "Was aber häufig vergessen wird, das es bei vielen Sängern auf die Tagesform ankommt, und sie nicht in ieder Vorstellung auf gleichem Niveau singen...".


    Dies habe ich schon mehrmals erlebt. Z. Bsp. in einer konzertanten Aufführung der Oper "Nabucco" in Bonn hatte Nicola Ghiuselev als Zacharias leichte Stimmprobleme. Da ich in vorderster Reihe saß, konnte ich ihn in Zwischenpausen Bonbons lutschen sehen. Tage später in einer zweiten Aufführung hatte er seine volle Stimmpracht wieder und glänzte mit seinem voluminösen Bass. Obwohl ich 3 Jahre Gesangsunterricht bei einer ehemaligen Opernsängerin hatte und seit früher Kindheit mit Stimmen von Opernsängern wie Peter Anders, Heinrich Schlusnus, Otto Edelmann usw. aufgewachsen bin, betrachte ich mich nicht als Experte. Aber mir muss eine Stimme gefallen und mich ansprechen, dann sehe ich auch gerne über einige stimmliche Unzulänglichkeiten hinweg.


    "Wem das zu kompliziert ist (kann ich verstehen), man aber trotzdem mehr haben möchte als diesen winzigen Punkt (kann ich auch verstehen), dem sei empfohlen"... einen längeren Einführungskursus zu besuchen. Mal sehen.

    Ich würde mich freuen, Notre Dame würde wieder aufgebaut, trotz der zu erwartenden großen Schäden. Das wäre mir lieber im Vergleich zu dem Berliner Stadtschloss, von dem kein Stein mehr stand und doch für viele Millionen wieder aufgebaut wurde.

    Beim Lesen der Kritik im Bonner General-Anzeiger über die Oper "Roméo et Juliette" in der Düsseldorfer Rheinoper fallen mir gerade folgende Sätze auf: "Hallo, was ist da los? Vor dem Exitus klettert Julia wieder auf ihren Stuhl. Julia stirbt nicht. Sie stirbt nicht und wird gleich diesen Mann heiraten, den sie nicht liebt. Wir rudern in unserer Einschätzung zurück: Wer das Alles nicht mag, kann sich immer noch an die Musik halten." Na, denn!

    Lieber Hans!


    Ich lese gerade diese traurige Nachricht und bin tief erschüttert. Ich habe sie in Ölbronn persönlich kennengelernt und war von ihrer Natürlichkeit und Herzlichkeit sehr angetan. In vielen Aufnahmen werde ich mich oft an sie erinnern. Mein herzliches Beileid gilt ihrer Familie. Möge sie in Frieden ruhen.

    Gott sei dank habe ich mich nicht verleiten lassen, meine immens große Plattensammlung aufzulösen, trotz Platzproblemen. Lediglich Platten, die doppelt oder verkratzt waren, habe ich entsorgt. Ich höre überwiegend Vinyl, natürlich auch meine Opern-Gesamtaufnahmen. Natürlich höre ich auch mal eine einzelne CD. Eine Opern-Gesamtaufnahme oder Konzertantes auf CD schiebe ich nur in den Player, wenn ich wenig Zeit zum wechseln von Platten auf dem Plattenspieler habe. Neue Vinyl-Platten kaufe ich nicht, da meine Sammlung so umfangreich ist, daß ich kaum etwas Interessantes oder Wünschenswertes dabei finden könnte. Durch den Thread über Wilma Lipp angeregt, höre ich momentan "Die Zauberflöte" unter Karl Böhm. Natürlich in Vinyl.

    Ramona1956: Lieber 9079Wolfgang,

    da hätte ich noch eine Empfehlung:


    Ja, natürlich! Hochinteressant! Nur muss ich mich immer bremsen, da ich ein ausgesprochener Vinyl-Liebhaber bin. Auf jeden Fall werde ich diese Aufnahme im Auge behalten.


    Gruß Wolfgang

    Also ist es doch wahr! Ekkehard Wlaschiha ist nicht mehr! Wieder hat uns einer der großen deutschen Sänger verlassen. Er war mir mehrmals in Ölbronn ein angenehmer und immer freundlicher Gesprächspartner. Ich werde ihn in bester Erinnerung behalten. Möge er in Frieden ruhen.