Beiträge von stefanloehrwuerzburg

    Wichtiger Hinweis:


    Die Fernsehdokumentation bei arte

    "Edda Moser -Königin der Nacht" am Sonntag 18.04.21 läuft in der Zeit von 22.55 - 23.50 Uhr.

    Liebe Freunde der großen Sopranistin, Opern- und Musikfreunde, wenn Sie die Sendung mit der großen, unvergessenen Sängerin vollständig hören wollen, schalten Sie bitte bereits um 22.55 Uhr ein und nicht, wie im ersten Hinweis irrtümlich angegeben, um 23.00 Uhr. Also von Anfang an dabei sein und die sternflammende Königin voll genießen.

    In zwei Fernsehsendungen ist die Sängerin Edda Moser demnächst zu erleben


    arte Sonntag 18. April 2021, 22:55 Uhr bis 23:50 Uhr:


    Edda Moser - Königin der Nacht


    Als Königin der Nacht war die Sopranistin Edda Moser legendär.Die Dokumentation von Hilla Schulte begleitet die Sängerin auf den Spuren ihrer Paraderolle und auf einer Reise durch die eigene so bewegte Lebensgeschichte.


    NDR "3 nach 9" Freitag 23. April 2021, 22.00 bis 00:00 Uhr:


    Judith Rakers und Giovanni die Lorenzo begrüßen Edda Moser:


    Ihre Aufnahme der Mozart-Arie der "Königin" der Nacht wurde auf eine goldene Schallplatte gepresst und kreist seit 1977 an Bord der Raumsonde "Voyager " durchs All. Mit ihrer Stimme hat die Sopranistin Edda Moser Opernaufführungen über viele Jahre zum Ereignis werden lassen. Bis heute strahlt die Künstlerin eine unglaubliche Lebensfreude aus. Warum Schweigen für ihre Karriere existenziell war, welche Verbindung sie einst zu Altkanzler Kohl pflegte und warum sie sich der Pflege und dem Erhalt der deutschen Sprache verpflichtet fühlt, berichtet Edda Moser bei "3 nach 9"


    Beide Sendungen sind ein Muss für alle Freunde der großen, unvergesslichen Sopranistin.

    Mit Fassungslosigkeit und tiefer Trauer habe ich heute erfahren, dass uns unsere liebe Elisabeth so plötzlich verlassen hat.

    Ich bin sprachlos und mit mir viele Freunde der Gottlob-Frick-Gesellschaft.

    Wenn Erinnerungen die Dankbarkeit des Herzens sind, dann sind unsere Herzen dankbar für die Zeit mit dir, liebe Elisabeth.

    In unserer Erinnerung lebst du weiter.

    Deine Freunde aus Ölbronn

    Lieber Hans,


    danke für diese würdevolle Erinnerung an die großartige Inge Borkh.
    Ich kann mich noch sehr gut an eine Begegnung mit der Sopranistin während des Künstlertreffens bei der Gottlob-Frick-Gesellschaft erinnern, als ich mit ihr alleine im Aufzug im Hotel war. Bei der Gelegenheit fragte ich sie, wie es eigentlich zu ihrem Künstlernamen kam (sie hieß ja bürgerlich Ingeborg Simon). Mit einem Lachen erzählte sie mir, dass sie in ihrer Heimat eben immer "die Ingebork" genannt wurde, mit der fälschlichen Betonung eines harten "k" anstelle des weichen "g" in ihrem Namen. Und so sei dann mit der Zeit der Künstlername "Inge Borkh" entstanden...


    Herzliche Grüße,
    Stefan

    Lieber Hart,


    herzlichen Dank für diesen ausgezeichneten Bericht über die Gottlob-Frick-Gedächtnisstätte.
    Als Präsidiumsmitglied für "Öffentlichkeitsarbeit" der GFG kann ich nur sagen: Hut ab, vor diesem tollen Bericht. :jubel:
    Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, deine Ausführungen zu kopieren und als "Flyer" in unserer Gedächtnisstätte anzubieten. Aber da würde ich dann vermutlich urheberrechtliche Probleme mit dir bekommen, oder? ;)


    Herzliche Grüße,
    Stefan

    Und wen ich natürlich nicht als meinen "Opernliebling" unerwähnt lassen möchte, ist der großartige CESARE SIEPI.
    Für mich ist der Mann der "Rolls Roys" unter den Bässen, mit einem Stimmtimbre, das an Schönheit kaum zu übertreffen ist.


    Anbei ein paar Hörbeispiele, die man einfach erlebt haben muss:






    :jubel:

    Leider gibt es von Franz Crass keine CD mit Opernarien. Ich besitze in Vinyl Einiges von diesem Sänger, auch ein Portrait mit Arien. Ich mag dieses samtige, von großem Stimmumfang geprägte Organ. Sein Mephisto in Gounods "Faust" ist eine Klasse für sich. Als hervorragender Mozartsänger gehört er für mich vor Allem als Sarastro zu den besten Interpreten. Hier in der folgenden "Zauberflöte" kann man ihn als Sarastro mit dem schon oben erwähnten Fritz Wunderlich hören:


    Lieber Wolfgang,
    doch es gibt eine CD von Franz Crass mit seinen schönsten Opernarien, wenngleich diese nie offiziell im Handel erschienen ist. Franz Crass hat mir diese bei einem meiner persönlichen Besuche bei ihm überreicht und ich habe die Arien in meinem Youtube-Kanal (https://www.youtube.com/user/stefanloehrwuerzburg/videos) veröffentlicht. Viel Freude beim Anhören!


    Herzliche Grüße,


    Stefan

    Lieber Operus,


    nachdem du ein paar herrliche Aufnahmen von dem großartigen Gottlob Frick eingestellt hast, möchte ich deinen Beitrag um ein paar weitere Arien ergänzen, die ich für besonders beachtenswert halte.


    Dies ist zum einen aus der Jüdin "Wenn ewger Hass":


    dann natürlich sein großartiger Philip "Sie hat mich nie geliebt":


    und die nicht ganz so bekannte Arie "Ich bin der Henker" aus Wehdings "Tandaradei", die ich für einen absoluten Ohrwurm halte und bei der man förmlich das verschmitzte Lachen von Lobl heraushören kann. Leider ist die Aufnahme noch nicht bei youtube online, ich bemühe mich aber, dies in den nächsten Tagen nachzuholen.


    Ansonsten findet ihr die Aufnahme in folgender CD:
    Herzliche Grüße,


    Stefan

    Amüsiert - aber natürlich auch mit Interesse - verfolge ich diese Diskussion um Lang Lang. Was wirft man ihm eigentlich vor? .


    Lieber Helmut,


    deine Frage ist durchaus berechtigt. Meine subjektive Antwort wäre hierzu: Ich empfinde klassische Musik als achtbares Gut, das man respektvoll behandeln und wertschätzen sollte. Und dieser Respekt fehlt mir bei Lang Langs Spiel. Sie dient meinem Empfinden nach zu seiner Selbstdarstellung und wird dadurch bestenfalls "Mittel zum Zweck". Ähnlich ergeht es mir mit David Garrett, der meinem Empfinden nach weder sein Instrument (eine Stradivari mit Namen San Lorenzo) noch die Stücke, die er darauf spielt, mit Respekt behandelt. In dieser Hinsicht sehe ich auch keinen Unterschied zum Regietheater. Natürlich kennt Interpretation (zum Glück) keine Grenzen, aber das sollte im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass alles erlaubt ist, was nicht verboten ist. Es gibt Dinge, die sind zwar erlaubt, gebühren sich aber nicht. Würde ich in einer Kirche ein freizügiges Gelage veranstalten, so dürfte ich mich einer einhelligen Empörung sicher sein und werde zum Teufel gejagt. Wenn aber ein Lang Lang auf Mozarts Klavierwerken herumtritt oder ein David Garrett seine Stradivari vergewaltigt, dann soll das alles unter den Schutzmantel der Interpretation fallen? Ich gestehe, dass es mir sehr schwer fällt, dies zu akzeptieren.


    Herzliche Grüße,


    Stefan

    Manchmal gebietet es einfach die Höflichkeit, eine künstlerische Leistung nicht zu kommentieren.


    Mozart war nicht zimperlich, verfügte zudem über einen umfassen Fäkalwortschatz, und hätte vermutlich nicht gezögert ihn auch in gegebener Situation einzusetzen ....... dem wohlerzogenen Gentleman von heute verbietet sich so etwas selbstverständlich von selbst !! -- leider....


    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred


    Lieber Alfred,


    wie Recht du doch hast. Eine gute Kinderstube kann in manchen Fällen durchaus ein Hindernis darstellen. So haben mir meine Eltern schon früh beigebracht, Kritik niemals auf verletzende Art und Weise zu üben. Und das fällt mir in einigen Fällen nicht immer leicht. Aber inzwischen habe ich einen diplomatischen Weg gefunden, wie ich mein Empfinden zum Ausdruck bringen kann und zugleich den Rat meiner Eltern befolge. Indem ich antworte:


    "Meine gute Erziehung verbietet mir, Ihnen das zu sagen, was ich von Ihnen halte." :D


    Herrn Lang würde ich bezüglich seiner Klavier-"Kunst" eine ähnliche Antwort geben: :thumbdown:


    Herzliche Grüße,


    Stefan

    Liebe Taminos,


    ich darf Euch mit Freunde darüber in Kenntnis setzen, dass wir nach dem Verzicht unseres geschätzten Hans A. Hey auf eine weitere Amtszeit als Präsident der Gottlob-Frick-Gesellschaft mit dem Mühlacker Oberbürgermeister Frank Schneider einen würdigen Nachfolger gefunden und in der Mitgliederversammlung vom 7. August 2015 einstimmig gewählt haben. Der studierte Jurist Frank Schneider ist seit vielen Jahren Mitglied unserer Gesellschaft und hat sich als bekennender Opern- und Klassikliebhaber insbesondere in seiner Funktion als Oberbürgermeister für die Umsetzung unseres Konzertes im Rahmen des Künstlertreffens in der Stadthalle Mühlacker eingesetzt. Gemeinsam mit seiner liebenswerten Frau Patricia war er in den vergangenen Jahren ein gern gesehener Gast auf unseren Veranstaltungen, nicht zuletzt da er aufgrund seines freundlichen und zuvorkommenden Wesens ein angenehmer Gesprächspartner und zuverlässiger Ansprechpartner in allen politischen Belangen ist. Frank Schneider war der Wunschkandidat unseres ehemaligen Präsidenten Hans A. Hey und dem Präsidium der Gottlob-Frick-Gesellschaft. Hans A. Hey erläuterte in seinem Bericht, dass dem Vorschlag von Frank Schneider eine intensive Diskussion im Präsidium vorausgegangen sei. So habe man sich bereits vor über einem Jahr über die Nachfolgeregelung Gedanken gemacht und abgewogen, ob der bzw. die künftige Präsident(in) eine herausragende Persönlichkeit aus dem künstlerischen oder eher dem politischen Bereich sein sollte. Das Präsidium kam schließlich einmütig zu der Überzeugung, dass der Erhalt des Zusammenspiels zwischen der Gottlob-Frick-Gesellschaft und der Stadt Mühlacker zur Umsetzung des Künstlertreffens von besonderer Bedeutung sei. Daher war es ein besonders glücklicher Umstand, mit Frank Schneider einen Frick-Liebhaber und gleichzeitig höchsten Vertreter der Stadt Mühlacker in einer Person vorzufinden. Hans A. Hey erläuterte der Versammlung, dass er sich noch sehr gut an das Gespräch mit dem Oberbürgermeister Schneider erinnern könne, als er in gefragt hatte, ob er sich vorstellen könne, sein Nachfolger zu werden: "Bei dem Gespräch mit dem Oberbürgermeister habe ich zum ersten Mal erlebt, dass er spontan "ja" gesagt hat." berichtete ein schmunzelnder Hey. Präsidiumsmitglied Stefan Löhr kommentierte das Erlebnis Heys dahingehend, dass unsere Gesellschaft dies als "größtmöglichen Vertrauensbeweis" verstehen dürfe, da es ansonsten üblich sei, dass sich eine Person des öffentlichen Lebens wie Frank Schneider vor der Übernahme solcher Ehrenämter zumeist eine Bedenkzeit erbittet. Nach seiner Wahl zum Präsidenten hat sich Frank Schneider bei der Mitgliederversammlung bedankt und es als "Ehre" bezeichnet, als Nachfolger von Hans A. Hey die Gottlob-Frick-Gesellschaft gemeinsam mit einem tatkräftigen Präsidium führen zu können. Besonders setze er darauf, dass ihm Hans A. Hey in seiner neuen Funktion als Ehrenpräsident mit Rat und Tat zur Seite stehe.


    Im Verlauf der Versammlung wurde auch das Präsidium neu gewählt. Folgende Personen führen für die nächsten vier Jahre die Gottlob-Frick-Gesellschaft:


    Präsident: Frank Schneider (Oberbürgermeister der Stadt Mühlacker)
    Vizepräsident und Kassier: Norbert Holme (Bürgermeister der Gemeinde Ölbronn-Dürrn)
    Ehrenpräsident: Hans A. Hey
    Geschäftsführer: Adalbert Bangha


    Als Beisitzer wurden bestätigt:
    Prof. Peter Braschkat (Musikalischer Bereich)
    Markus Bauerle (Familie Frick)
    Matthias Kieselmann (Leiter der Gedächtnisstätte, z.b.V.)
    Rolf Kowalski (Einladungsmanagement Künstlertreffen)
    Cornelia Seidel-Bauerle (Organisation Künstlertreffen)
    Michael Seil (Dokumentation)
    Stefan Löhr (Öffentlichkeitsarbeit)


    Als ergänzende Lektüre sei auf die Presseberichterstattungen des Mühlacker Tagblattes
    http://muehlacker-tagblatt.de/…g-bei-frick-gesellschaft/


    sowie der Pforzheimer Zeitung
    http://www.pz-news.de/region_a…schaft-_arid,1039362.html


    verwiesen.

    Liebe Taminos,


    ich freue mich sehr Euch mitteilen zu dürfen, dass unser lieber Operus von der Mitgliederversammlung der Gottlob-Frick-Gesellschaft am Freitag, den 7. August 2015 zum Ehrenpräsidenten ernannt worden ist. Zuvor hatte Hans in einer bewegenden Erklärung den Mitgliedern erläutert, dass er es „als besondere Ehre“ empfunden habe, 2011 zum Präsidenten der Gesellschaft gewählt worden zu sein. Er habe dieses Amt in den vergangenen vier Jahren „mit Herzblut und in tiefer Verbundenheit“ zu seinem langjährigen Freund Gottlob Frick sehr gerne ausgefüllt. Gerne hätte er auch weiter die Gesellschaft als Präsident geführt, allerdings sehe er es als eine „Vernunftentscheidung“ an, als Achtzigjähriger die Verantwortung für eine so erfolgreiche Gesellschaft auf dem bisherigen Höhepunkt ihres Bestehens in jüngere Hände abzugeben. Aus diesem Grund habe er sich „nach reiflicher Überlegung“ schweren Herzens dazu entschlossen, nicht erneut für das Amt des Präsidenten zu kandidieren. Die Mitgliederversammlung hat die Entscheidung von Hans A. Hey mit großem Bedauern, aber auch mit Verständnis respektvoll zur Kenntnis genommen. Als Nachfolger im Amt des Präsidenten hat Hans gemeinsam mit dem Präsidium der Gottlob-Frick-Gesellschaft den Oberbürgermeister von Mühlacker, Frank Schneider, vorschlagen, der anschließend ohne Gegenstimme von der Mitgliederversammlung zum neuen Präsidenten der Gottlob-Frick-Gesellschaft gewählt worden ist. Als erste Amtshandlung wies der neugewählte Präsident Frank Schneider gemeinsam mit dem bisherigen Vizepräsidenten und ehemaligen Ölbronner Bürgermeister Adalbert Bangha darauf hin, dass der Erfolg und die inzwischen sogar internationale Bekanntheit der Gottlob-Frick-Gesellschaft maßgeblich mit dem Namen von Hans A. Hey verbunden ist. Als ausgesprochener Kenner, Liebhaber und Förderer der Opern- und Klassikwelt verfüge er über ein großes Netzwerk zu international renommierten Künstlern der Vergangenheit und Gegenwart, deren Besuche bei den alljährlichen Künstlertreffen den Erfolg der Gottlob-Frick-Gesellschaft ausmachten. Aus diesem Grund schlugen sie der Versammlung vor, Hans A. Hey zum Ehrenpräsidenten zu ernennen, was diese -ebenfalls einmütig- unter großem Beifall getan hat. Gleichzeitig wurde dem ernannten Ehrenpräsidenten durch eine Satzungsänderung ein Stimmrecht im Präsidium der Gottlob-Frick-Gesellschaft eingeräumt. Ein sichtlich gerührter Hans nahm die Auszeichnung mit großer Dankbarkeit entgegen und bezeichnete die Ernennung zum Ehrenpräsidenten als „die größte Ehre und Auszeichnung, die eine Gesellschaft einem ehemaligen Präsidenten erweisen kann“. Er freue sich darauf, gemeinsam mit dem neuen Präsidenten Frank Schneider und dem neugewählten Präsidium seinen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gottlob-Frick-Gesellschaft zu leisten.



    Lieber Operus,


    wie du weißt, hätte sich ein Großteil unserer Mitglieder und Präsidiumskollegen zweifellos eine weitere Zusammenarbeit mit dir als Präsidenten gewünscht. Aber deine Entscheidung ist vernünftig und verdient unseren Respekt, auch wenn wir dich mit deinen achtzig Jahren noch längst nicht als „alt genug um aufzuhören“ empfinden. Umso mehr freut es uns alle, dass wir dich nun zum Ehrenpräsidenten ernennen durften. Denn unsere Entscheidung war nicht ganz uneigennützig: Wie du weißt, wird die Ehrenpräsidentschaft auf Lebenszeit verliehen und deshalb erwarten wir von dir, dass du uns -solange deine Füße dich tragen mögen- mit Rat und Tat zur Seite stehen wirst und wir weiterhin auf dein Engagement und deinen Rat zählen dürfen. Gemeinsam mit deiner lieben Frau Ingrid bist du zu einer tragenden Säule unserer Gesellschaft geworden, auf die wir nicht verzichten können und wollen. Deshalb darf ich dir auch hier nochmal im Namen unseres Präsidiums und aller Mitglieder von Herzen weiterhin gute Gesundheit, Freude an der Musik und Spaß bei der Arbeit für unsere Frick-Familie wünschen. Wir zählen auf Euch!


    Der Ehrenpräsident Operus im Kreise seiner Präsidiumskollegen:


    Liebe Taminos,


    soeben habe ich eine Live-Aufzeichnung von einem Liederabend von René Pape bei youtube gefunden, den ich Euch hiermit vorstellen möchte:


    http://www.youtube.com/watch?v=H5hjtcTCYIY


    Das Programm:


    I


    Franz Schubert (1797-1848)
    «Aufenthalt», núm. 5, de Schwanengesang, D 957 (Text: Rellstab)
    «Ständchen», núm. 4, de Schwanengesang, D 957 (Text: Rellstab)
    «Der Atlas», núm. 8, de Schwanengesang, D 957 (Text: Heine)
    Hugo Wolf (1860-1903)
    Drei Lieder nach Gedichten von Michelangelo
    1. «Wohl denk ich oft an mein vergangnes Leben»
    2. «Alles endet, was entstehet»
    3. «Fühlt meine Seele das ersehnte Licht»
    (traducció a l'alemany de W. R. Tornow)
    Franz Schubert
    Der Einsame, op. 41, D 800 (Text: Lappe)
    Im Abendrot, D 799 (Text: Lappe)
    «An die Musik», op. 88, núm. 4, de Vier Lieder, D 547 (Text: Schober)
    «Lachen und Weinen», op. 59, núm. 4, de Vier Lieder, D 777 (Text: Rückert)
    «Heidenröslein», op. 12, núm. 3, de Drei Lieder, D 257 (Text: Goethe)
    «Der Musensohn», op. 92, núm. 1, de Drei Lieder, D 764 (Text: Goethe)
    «Lied eines Schiffers an die Dioskuren», op. 65, núm. 1, de Drei Lieder, D 360 (Text: Mayrhofer)
    Prometheus, D 674 (Text: Goethe)



    II


    Robert Schumann (1810-1856)
    Dichterliebe, op. 48 (Textos: Heine)
    1. «Im wunderschönen Monat Mai»
    2. «Aus meinen Tränen spriessen»
    3. «Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne»
    4. «Wenn ich in deine Augen seh'»
    5. «Ich will meine Seele tauchen»
    6. «Im Rhein, im schönen Sommer»
    7. «Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht»
    8. «Und wüssten's die Blumen, die kleinen»
    9. «Das ist ein Flöten und Geigen»
    10. «Hör' ich das Liedchen klingen»
    11. «Ein Jüngling liebt ein Mädchen»
    12. «Am leuchtenden Sommermorgen»
    13. «Ich hab' im Traum geweinet»
    14. «Allnächtlich im Traume seh' ich dich»
    15. «Aus alten Märchen winkt es»
    16. «Die alten, bösen Lieder»



    III


    Richard Strauss
    "Zueignung", del Liederkreis "Letzte Blätter", op. 10 n. 1
    Robert Schumann
    "Kinderwacht", de "Liederalbum für die Jugend", op. 79 n. 22


    Barcelona, Liceu, 2012


    Ich freue mich auf eine rege Diskussion zum "Liedersänger" René Pape.


    Herzlichst,


    Stefan

    Danke für Eure Antworten.


    Hier ein Klangbeispiel, bei dem m.E. ganz klar mit Verstärkern gearbeitet wurde.


    René Pape (O Isis and Osiris, Met, 2006): http://www.youtube.com/watch?v=oeP0NOPAIys&feature=related


    im Vergleich zu:


    René Pape (O Isis und Osiris, ?): http://www.youtube.com/watch?v=IG6buujt7JM




    Auch Jonas Kaufmann klingt an der MET viel voller:


    http://www.youtube.com/watch?v=FU26mMZJ9Ts




    Das ist doch kein Zufall, oder?

    Liebe Taminos,


    nach einer gestrigen (leidenschaftlichen) Diskussion mit Sängerkollegen möchte ich hier mal eine Frage online stellen, die offenkundig durchaus strittig diskutiert wird.


    Und zwar geht es darum, ob an der Metropolitan Opera (MET) mit Verstärkern gearbeitet wird.


    Die Meinungen scheinen hier ziemlich auseinander zu gehen. Kürzlich kam mir zu Ohren, dass Fischer-Dieskau für sein Statement in der Wunderlich DVD, dass eben dort mit "einer kleinen Verstärkung gearbeitet werde", von MET-Verantwortlichen gescholten wurde und man ihm unterstellte, er wäre einem Gerücht aufgesessen.


    Ich persönlich kann und konnte mich bisher dem Eindruck nicht verwehren, dass Mikrofone im Spiel sind. Frage man Sänger, die dort auftreten, bekommt man meist nur ein Augenzwinkern als Antwort. Aber auch nicht mehr...


    Was habt ihr für Erfahrungen bzw. Eindrücke gesammelt. Verstärkung ja oder nein?


    Herzliche Grüße,


    Stefan

    habe ich mir erlaubt, eine Auswahl seiner schönsten Arien und Lieder (inclusive seines Liederabends in Hannover aus dem Jahr 1964) bei youtube einzustellen.


    Ihr findet dort folgende Titel:


    - Ella giammai m´amo
    - O, wie will ich triumphieren
    - Hat man nicht auch Gold beinebern
    - O Heimat, o teure Heimat/ O mein Palermo
    - Ein jeder kennt die Lieb auf Erden
    - Wahn! Wahn! Überall Wahn!
    - Was duftet doch der Flieder
    - Liederabend Franz Crass (Bass) und Sebastian Peschko (Klavier)


    In liebevollem Gedenken an einen großartigen Künstler und liebenswürdigen Menschen.



    Liebe Freunde des "schwärzesten Basses aus Deutschland",


    ich freue mich Euch mitteilen zu können, dass die Gottlob-Frick-Gesellschaft seit Kurzem auch das Andenken an unseren "Lobl" auf Youtube pflegt und Euch seine schönsten Arien und Lieder online stellt.


    Hier eine erste Auswahl, die ihr inzwischen auf Youtube vorfindet. Gebt einfach den Titel des gewünschten Stückes ein (z.B. "Gottlob Frick, Gar viel und schön") und ihr könnt entspannt Eurem Wunschtitel lauschen:


    - Fünftausend Taler
    - O Sancta Justitia
    - Auch ich war ein Jüngling
    - Hat man nicht auch Gold beinebern
    - O, wie will ich triumphieren
    - Mein Kind,du siehst mich auf der Schwelle
    - Gar viel und schön
    - Mein Herr und Gott
    - Sieh ihn dort, den treusten aller Treuen
    - Wenn ew'ger Hass
    - Sie hat mich nie geliebt
    - Leb wohl auf ewig, Palast der Väter
    - Der ew'ge Name des Vaters, er sei gepriesen
    - Die Verleumdung, sie ist ein Lüftchen
    - O Heimat, o teure Heimat/ O mein Palermo
    - Komm, mein Söhnchen, auf ein Wort
    - Ein jeder kennt die Lieb auf Erden


    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Hören!


    Frage:


    An welchem Ort finden sich einmal im Jahr rund 100 weltbekannte Opernsängerinnen und Opersänger, sowie hochkarätige Persönlichkeiten aus der Welt der klassischen Musik in der Form eines Familienfestes zusammen? Wo haben junge, aufstrebende Sängerinnen und Sänger die Möglichkeit zum launigen Gedankenaustausch mit Oper-Legenden wie Kurt Moll, Franz Mazura, Hans Sotin, Peter Schreier, Brenda Roberts oder Marie-Louise Gilles?


    Ganz einfach: Im schwäbischen Ölbronn, einer 1.650 Einwohner starken Gemeinde im Enzkreis.


    Dass sich an diesen beiden Tagen das beschauliche Dorf zum Gipfeltreffen der Klassik-Stars verwandelt, verdankt es seinem bekanntesten Sohn: Gottlob Frick, dessen tiefschwarze Bassstimme genauso zu seinem Markenzeichen wurde, wie seine schwäbische Liebenswürdigkeit und großartige Kollegialität.





    Vor wenigen Tage, am 15. und 16. Oktober haben sich wieder zahlreiche Ehrengäste aus der Welt der Oper zum gemeinsamen Gedenken an Gottlob Frick versammelt. Seit 1995 veranstaltet die Gottlob-Frick-Gesellschaft unter Führung ihres amtierenden Präsidenten und langjährigen Frick-Weggefährten Hans A. Hey dieses „Familientreffen“, das jeweils an zwei Tagen im Oktober stattfindet und aus einem Festakt, einem Gastspiel sowie einer Matinée besteht.


    Bei der diesjährigen Matinée präsentierte zunächst der Bassist Cornelius Hauptmann eine jüngst erschienene „Wiegenlieder-CD“, die im Rahmen eines Benefizprojektes mit der Beteiligung von rund 100 deutschen Konzert- und Opernsängern zur Förderung des Singens mit Kindern entstanden ist und inzwischen bundesweites Aufsehen erregt hat.


    Anschließend begrüßten Präsident Hans A. Hey und Vizepräsident Adalbert Bangha den weltbekannten Tenor Peter Schreier als besonderen Ehrengast, der sich den Fragen von Operndirektor Dr. Klaus Rak stellte und gemeinsam mit dem illustren Publikum einen Ausflug in die Zeit des „Regisseur-itis“-freien Musiktheaters unternahm.




    So berichtet die Presse über den Festakt, sowie das Gastspiel:




    Rossinis „Barbier: Lobl hätte seine Freude gehabt


    Festaufführung der Gottlob-Frick-Gesellschaft im Mühlehof.Rossinis „Barbier“ in Originalsprache mit Tempo und Witz gezeigt.



    Mindestens einmal im Jahr ist der „Mühlehof“ ein großer Theater-Schauplatz. Dann verleiht die Ölbronner „Gottlob-Frick-Gesellschaft“ im Gedenken an ihren illustren Namensgeber, den weltberühmten Opern-Bass, die Gottlob-Frick-Medaillen. Wenn sich zur anschließenden Festaufführung erlauchte Gäste einfinden, geladene ehemalige oder aktive Kammer- und Opernsänger, Intendanten, Musik-Direktoren, Regisseure und Fachjournalisten, verwandelt sich der Senderstädter Musentempel zum schwäbischen Covent Garden.


    Im Gottlob-Frick-Saal wurde am Samstag eine szenische Kurzfassung von Giacchino Rossinis opera buffa „Il barbiere di Siviglia“ (in Originalsprache) gegeben, der ältesten italienischen Oper, die nie aus dem Repertoire verschwunden ist. Durchaus ein symbolischer Vorgang, der die lebendige Tradition des (von vielen schon totgesagten) Musiktheater-Genres betonte. Denn während unten im Saal in den vorderen Publikumsreihen „mit allen Bühnen-Wassern gewaschene“ altgediente Profis gespannt lauschten, agierte oben auf der Bühne die junge Generation und hatte sich zu beweisen. Dabei erfreuten die Protagonisten des Internationalen Opernstudios Zürich mit erfrischend heiterem Spiel, in das allerhand Überraschungseffekte eingestreut waren.


    Überzeugende Einzelleistungen


    Mit Witz, Tempo und Gespür für Rossinis ironische Zwischentöne gab der schwedische Bariton Joa Helgesson den fidelen Frisör, spielerisch hielt der von dem türkischen Tenor Ilker Arcayürek dargestellte verliebte Graf Almaviva gut mit. Auch der britische Bariton Jonathan Sells mischte als Dr. Bartolo in den Liebeshändeln nicht nur stimmlich eindrucksvoll mit. Das reiche Mündel Rosina, Objekt der Begierde beider Herren, spielte selbstbewusst ihre Reize aus, während die etwas indisponierte norwegische Sopranistin Rita Therese Ziem ihren musikalisch anspruchsvollen Part mit gehöriger Arien-Bravour tapfer bewältigte. Auch der Bass David Steffens (als Basilio) und die tschechische Sopranistin Ivana Rusko (als Berta) konnten überzeugen. Frick-Gesellschafts-Präsident Hans A. Hey sorgte in stummen Rollen (Wachtmeister, Advokat) für manchen Gag.


    Das Heilbronner Orchester musizierte tüchtig und tadellos. Peter Braschkat dirigierte energisch-konzentriert und verstand es, nicht nur in der Ouvertüre die herrlichen Rossini-Crescendi durchzuziehen. An der Aufführung hätte Lobl, wie Frick in seiner Heimat Ölbronn genannt wurde, sicher seine Freude gehabt. Gehörten doch Dr. Bartolo und Basilio zu seinen Glanzrollen.


    Quelle: http://www.pz-news.de/kultur_a…d,300480_dossierid,0.html



    (Stefan Löhr – Beisitzer für Öffentlichkeitsarbeit der Gottlob-Frick-Gesellschaft e.V.)