Beiträge von JoeBroesel

    Hi,
    gestern abend im Gasteig in München der umstrittene Shooting-Star der Orgel-Szene Cameron Carpenter mit einem Orgelkonzert.


    Er hat auch mittels eines Mikrofons durch den Abend geführt, vor dem Konzert ging er mal durch die Zuschauer und gab Autogramme und ließ sich ablichten.
    Da er auch selbst komponiert, hat er auch einige eigene Werke und Transkriptionen berühmter Stücke vorgespielt, sehr virtuous.
    Man wird bestimmt in 100 Jahren noch von ihm reden!


    Was er gespielt hat, so zwischenrein und als Zugabe:
    Serenade und Fuge über B-A-C-H
    Etwas, was Busoni für die Orgel geschrieben hat, davon eine Ableitung durch jemand anderes für Orchester, und C.C. hats wieder verorgelt.
    Choral in F von Caesar Frankh
    Pomp & Circumstance (der 1. Takt)
    Irgendeine Toccate und Fuge von Bach


    Im Hauptprogramm dann:
    Bach: Toccate Fis Dur
    Liszt: La Campanella in Transkription C. C. Weltpremiere
    Liszt: Feux Follets aus "Etudes d'execution trancendente" in Transkription C. C. Weltpremiere
    Liszt: Präludium und Fuge
    Busoni/Bach: Chaconne d-moll
    Mahler: Rondo-Finale aus Symphonie Nr. 5, in Transkription C. C.


    Cameron Carpenter saß im Gasteig nicht etwa oben in der Kanzel, sondern unten in der Mitte: (dieses Bild in der Pause)


    Hi,
    grade eben, nach dem gestrigen Konzert im Gasteig, heute um 11 Uhr gleich wieder eines:


    Mariss Jansons dirigiert das Symphonieorchester des Bay. Rundfunks, und den Chor des BR,
    mit der 2. Symphonie von Gustav Mahler. Es handelt sich um das Konzert, das am 7.10.2010 ausfiel,
    wegen Krankheit.


    Vorher gab es noch "Ich bin der Welt abhanden gekommen" für 16 Singstimmen, bearbeitet von Clytus Gottwald,


    Chorleitung Michael Gläser.
    Sopran: Anja Harteros
    Alt Bernarda Fink.


    Absolute Spitze. Lautstärke, Tempo, Interpretation, alles hat gepaßt.


    Fernsehaufzeichnung: Das hat etwas gestört.
    Wegen dem Einsingen des Chors wurde die Konzerteinführung durch Ilona Hanning und Michael Gläser
    von üblichen 30 min auf 20 min verkürzt, das war auch etwas hektisch.

    Hi,
    Ian Clarkes wurde nicht 1977 geboren, sondern 1964. Das war in der Info zum Konzert falsch angegeben!
    Korrekt von hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Ian_Clarke_%28flautist%29


    Am Samstag im Konzert:
    Philharmonie München, es spielten die New York Philharmonic, unter Alan Gilbert.


    Es wurde zuerst gespielt: Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-moll, mit Lisa Batiashvili als Solistin.


    In der Pause hat Lisa Batiashvili sich dem Publikum gestellt und signiert und geplaudert, auf meine Frage, ob sie
    wirklich auf einer Stradivari von 1709 gespielt hat, meinte sie: ja, und in so großen Sälen immer.


    Dann gab's noch LvB: Symphonie Nr. 3.


    Und als Zugabe, mit einem vom Dirigenten in fast aktzentfreiem Deutsch angesagten "...Bevor sie heimgehen, haben wir noch was von Beethoven für sie, die Egmont Ouvertüre..."


    Gut gespielt.


    Was auffällig war am Orchester: Es war total flach. Die hinten sitzenden nicht erhöht, was ja im Gasteig kein Problem ist.
    Und ein anderes Dirgentenpodest wie sonst, eines mit einer Holz-Brüstung.

    Hi,
    gestern ein Super-Konzert mit den Münchener Symphonikern unter Georg Schmöhe,
    im Herkulessaal München. Ein Platz in der ersten Reihe, im Prinzip dort sehr ungünstig,
    man sitzt dort fast zwischen bzw. unter den Musikern, aber diesmal hats mir gefallen.


    Das Programm:
    Gioacchino Rossini: Ouvertüre zu Wilhelm Tell: fantastisch gut gespielt.


    Niccolo Paganini: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1, mit Marian Kraew als Solist: Hier hat er mal so wirlich zeigen können, was er so draufhat. Weltspitze!


    Dann noch von F. Schubert: Symphonie Nr. 8. Auch ganz toll.


    Vielleicht war es so erfrischend gut gespielt, weil man das in der 1. Reihe (Platz 24) um soviel besser mitkriegt als z.B. ab Reihe 5.


    Im Präludium hat Annette Joseph ein Stück von Ian Clarkes (geb. 1977) vorgestellt, gespielt wurde es von Désirée Wolf (Flöte):
    The Great Train-Race - The Flute As You Don't Usually Hear It.
    Wirklich ein außergewöhnliches Stück, mit 2 Seiten Spielanleitung, vom Professor für Flöte in England.

    Hi,
    gestern in der Philharmonie München die 6. Symphonie von Gustav Mahler,
    gespielt vom Symphonieorchester des Bay. Rundfunks,
    unter Mariss Jansons.


    Vorher eine Einführung von Jörg Hanstein, mit einer Bratschistin.


    Das Konzert hat mir sehr gefallen.
    (2 Hammerschläge).

    Hi,
    grade in der Philharmonie München:
    die Münchener Symphoniker spielten unter Georg Schmöhe
    W. A. Mozart: Serenade KV 525 (Eine kleine Nachtmusik)


    Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2
    mit Olga Scheps am Klavier.
    Als Zugabe gabs zuerst einen Walzer von Scriabin, der meiner Meinung nach
    das Klavierkonzert noch getoppt hat, und danach eine weitere Zugabe, die die
    erste Zugabe noch getoppt hat, ich weiß jedoch nicht, was es war.
    Wie sie spielt: Der reine Wahnsinn. Sehr exakt, klar. Schnell und laut, wo es so sein soll,
    immer perfekt, auch mal mit einem Lächeln im Gesicht, bescheiden,
    auch Autogramme gabs (nicht vorher angekündigt), und Zeit für jeden der
    Schlangestehenden.


    Dann noch Beethoven: Symphonie Nr. 7.

    Hi,
    letzten Freitag im Prinzregententheater München,
    die Münchener Symphoniker unter Georg Schmöhe,
    spielten
    Richard Wagner: Vorspiel zu "Die Meistersinger von Nürnberg",
    Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1, mit Benjamin Moser am Klavier,
    und Hector Berlioz: Symphonie fantastique.
    Im Präludium ein Stück von Heinz Holliger, gespielt von B. Moser: Elis, drei Nachtstücke nach Georg Trakls Elis-Gedichten.


    B. Moser gab als Zugabe die Lisztsche-Klavierfassung von Isolde's Liebestod.

    Hi,
    gestern in der Philharmonie München,
    das Bergen Philharmonic Orchestra unter Andrew Litton,
    mit Martin Grubinger als Solist,


    und den Werken:
    Edward Grieg: Suite zu Peer Gynt


    Rolf Wallin (1957-) "Das war schön" für Schlagzeug Solo und Orchester


    Keiko Abe (1937-) Prism Rhapsody


    Als Zugabe ein Rag


    Nach der Pause Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6
    und eine (in deutsch von A. Litton angegesagte) Zugabe von Edward Grieg: "Der letzte Frühling"


    Bei der Zugabe von Martin Grubinger, dem Rag, spielte er am Xylophon, und es gab noch "Drums", und 2 am
    Marimbaphon, einer davon Andrew Litton, und dieser hat seine Rolle gut gespielt, insbesondere dafür, daß das Stück
    erst am Nachmittag ausgesucht wurde...


    Was mir nicht klar war, warum die beiden ersten 1. Geigerinnen nach der Pause Plätze getauscht haben.
    Das Bergen Philharmonic Orchestra hat 97 Musiker.


    Frage: Wieviele Töne hat M. Grubinger maximal gleichzeitig geschlagen?
    Antwort: 6. D. h. 2 mal 3er Schlägel.

    Hi,
    am letzten Dienstag, im Prinzregententheater in München,
    Albrecht Mayer, Oboe, spielt das Programm "Bonjour Paris".
    Die Münchener Symphoniker spielten dazu unter Ari Rasilainen.


    Es wurde gespielt:
    Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte (Pavane für eine verstorbene Prinzessin)
    Gabriel Fauré: Pavane op 50, Sicilenne op. 78
    Erik Satie: Gymnopédies Nr. 1 und 2
    Claude Debussy: Claire de lune.


    Dazu noch einige Zugaben, mit Erläuterungen (was die Zugaben doppelt interessant macht).


    Schönes Konzert.


    Heute abend dann wieder mal ein Konzert im Herkulessaal.

    Hi,
    gestern im Nationaltheater München:


    Madame Butterfly.


    Dirigent: Paolo Carignani
    Bayr. Staatsorchester
    Sänger: Cio-Cio-San: Hui He
    Suzuki: Okka von der Damerau
    Pinkerton: Massimiliano Pisapia
    Sharpless: Michael Volle
    ...


    In Reihe 6 (wo ich war) ein süchtig machendes Erlebnis, hätte sich nicht jemand in Reihe 7 gleich nach 10 Minuten übergeben. An der Aufführung kanns nicht gelegen haben, das war toll.

    Hi,
    gestern im Prinzregententheater,
    die Münchener Symphoniker spielten unter Georg Schmöhe.
    in der anscheinend neuen Aufstellung: Pauken hinten links bzw. rechts (statt in der Mitte), die Kontrabässe auch links hinten (statt rechts seitlich),
    die Hörner auch rechts statt wie letzte Saison links, und die Celli auch eher links als rechts.
    Verkehrte Welt!


    Das Programm:
    Hector Berlioz Römischer Karneval,
    Carl Maria von Weber: Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2
    dann noch eine Zugabe: der 3. Satz eines Konzerts für Klarinette solo von Strawinsky (mir bisher unbekannt, mit jazzigen Einlagen).
    Joseph Haydn: Symphonie Nr. 7 "Der Mittag"
    Richard Strauß: Till Eulenspiegels lustige Streiche


    Im Präludium gab es von Volker Blumenhofer den Mozartfalter für Bassklarinette Solo.


    Solist war Sebastian Manz.


    Das war ein sehr aufregendes Konzert. Schon im Präludium gab es von Annette Joseph und Sebastian Manz eine interessante Einleitung, die Herkunft des Präludium-Stücks wurde erklärt. So wie ich es verstanden habe; Volker Blumenhofers (geb. 1951 in Nbg) Tochter lernt Geige bei Sebastian Manz' Mutter, und darüber gab es den Kontakt. Nach einer Anfrage, ein Präludiumsstück für Klarinette zu komponieren, sei Blumenhofer entrüstet gewesen, habe allerdings dann 2 Tage später die Noten per PDF-Datei verschickt, und die Entrüstung kann nicht so groß gewesen sein. S. Manz erklärte die Verbindung von "Mozartfalter" zum Klarinettenkonzert von Mozart anhand von Beispielen, und auch den Mozartfalter an sich, und spielte das Stück anschließend. Die Essenz jedenfalls sei, daß man Mozart nicht kopieren könne. Der Falter sei nach mehreren Abstürzen letzten Endes irgendwie verschwunden.


    Zur Haydn-Symphonie: Dort gab es ein seltsames Instrument, eine ca. 2m lange Gitarre, wie das Teil heißt, weiß ich nicht, gehört habe ich es schon öfters. Diese Symphonie wurde gespielt mit klleinem Orchster, mit vielen schönen Solostellen der Stimmführer der Orchestergruppen.


    Genauso im Till Eulenspiegel, dort ist das ganze Orchester mal so richtig aufgeblüht, sogar Marian Kraew, der ja sonst oft etwas gelangweilt dreinblickt. (Nix für ungut)


    Nach der Pause, also nach dem Klarinettenkonzert, waren viele Sitze im Publikum leer, S. Manz hat zurecht viele Fans.

    Hi,
    am 7.3., dem Rosenmontag, in der Philharmonie München,
    es spielten die Münchener Symphoniker, unter Ludwig Wicki,


    Carmina Burana, Bolero und Polowetzer Tänze.
    Also das gleiche Konzert wie letztes Jahr.
    Als Solisten Alexandra Lubchansky (Sopran), Hans-Werner Bunz (Ternor) und Miljenko Turk (Bariton)


    Interessant: Die Damen im Orchester teilweise bunt, so z.B. grün-blau, die Herren dagegen alle in Schwarz.


    Beim Bolero der 1. Trommler direkt vor dem Dirigenten.


    Ich hatte den Eindruck, daß der Bolero zu schnell gespielt wurde.

    Hi,
    am 2.3. im Herkulessaal der Münchener Residenz,
    die Münchener Symphoniker spielten unter Rainer Mühlbach


    Bedrich Smetana: Mein Vaterland (Vysehrad, Die Moldu, Sarka, Aus Böhmens Hain und Flur, Tabor und Blanik).


    Dazwischen W. A. Mozart: Sinfonia Concertante für Violine und Viola und Orchester Es Dur KV 364.
    Als Solisten Ye-Eun Choi, Violine und Vladimir Babeshko, Viola.


    Die beiden Solisten spielten auch im Präludium ein Duo für Violine und Viola.


    Heute abend dann wieder in der Philharmonie ein Konzert, das ich letztes Jahr so schon gehört habe.

    Hi,
    am 21.Feb 2011 im Prinzregententheater,
    ein Abo-Konzert


    Es spielten die Münchener Symphoniker unter Olivier Tardy, als Cellist spielte Maximilian Hornung


    Im Präludium nicht das angekündigte Werk für Violon Cello solo, es war nicht fertig komponiert,
    sondern den 1. Satz eines Stücks von einem Schüler von Pablo Casals, Gaspard Cassadó.
    Das Stück war Francesco von Mendelssohn gewidmet, und Annete Joseph ist dieser Widmung
    nachgegangen und hat da interessante Sachen über die Mendelssohns erzählt.


    Beim nachforschen bei Wikipedia bin ich auf diesen interessanten Beitrag zu Eleonora von Mendelssohn
    gekommen, das liest sich ja fast wie ein Krimi: http://de.wikipedia.org/wiki/Eleonora_von_Mendelssohn


    Hier auch ein Link auf M. Hornung: http://www.klassikinfo.de/Maximilian-Hornung.1192.0.html


    Was gespielt wurde:
    Antonin Dvorak: Die Mittagshexe, Symphonische Dichtung op. 108
    Camille Saint-Saens: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a- moll op. 33
    Antonin Dvorak: Rondo für Violoncello und Orchester g-moll op. 94
    W. A. Mozart: Symphonie Nr. 38 D-Dur op. 504 "Prager".


    Sehr schön gespielt.

    Hi,
    gestern in der Philharmonie München.
    Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    spielte unter Bernard Haitink
    die 7. Symphonie von Gustav Mahler.


    Das Konzert war absolut fantastisch.
    Haitink ist sowieso mein Lieblings-Mahler-Dirigent, bei ihm
    ist einfach alles perfekt.

    Hi,
    keine klassische Musik diesmal, sondern in der Philharmonie München eine Filmvorführung "Fluch der Karibik 1",
    mit Live-Musik von den Münchener Symphonikern, unter Helmut Imig.


    Der Film-Ton (das gesprochene Wort) war leider zu hallig, nicht ganz optimal. Die Filmmusik etwas anders als
    die der CD, so entsprach es alles nicht ganz den Erwartungen. Beim Herr-der-Ringe war das in den letzten Jahren
    besser, wenn ich mich recht erinnere.


    Aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis für die Familie, wir waren ja auch zu fünft. Da war es denn auch
    möglich, nach der Veranstaltung den Geocache direkt vor dem Eingang "zu finden". Einige standen Schmiere,
    und der mit den dünnsten Armen griff zu...

    Hi,
    gestern in der Philharmonie München im Gasteig


    Gustav Mahler
    Symphonie Nr. 5.


    Korrekt mit den Pausen zwischen den drei Abteilungen.


    Das Adiagetto eher Liebes-Adagietto (Walter 7 min) denn als Trauermelodie (Kennedy-Brüder-Beerdigungen/Bernstein 14 min).


    Perfekt gespielt.


    Interessant war auch die Einführung durch Jörg Handstein und Attila Csampai. A. C. hat über 1000 Mahler-Einspielungen, er hat gemeint, in der letzten (ungarischen?) Diskographie wurden mehr als 2500 genannt.


    Live-Übertragung des heutigen Konzerts in Surround auf BR-Klassik!

    Hi,
    gestern in der Philharmonie
    ein zappeliger Dirigent, Carlos Dominguez-Nieto, mit den lebhaften Münchener Symphonikern, spielten


    George Gershwin: An American in Paris, und dann Rhapsody in Blue für Klavier und Orchester.
    Am Klavier: Marianna Shirinyan aus Armenien.
    Als Zugabe gab es "Forgotten Dreams" von Leroy Anderson?


    Nach der Pause dann Antonon Dvorak: Symphonie Nr. 9 e-moll "Aus der neuen Welt", mit Bildern von Tobias Melle.


    Das Orchester ist bei diesem Konzert so richtig aufgeblüht, evtl. angesteckt durch den Dirigenten.

    Hallo,
    und gestern in der Philharmonie München, also dem renovierungsbedürftigen Gasteig, mit u.a. dem undichten Dach:


    Das London Symphony Orchestra unter Valery Gergiev spielte:


    Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 1


    und


    Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung (in der Instrumentierung von Maurice Ravel).


    Als Zugabe noch den russischen Tanz aus Nußknacker.


    Gergiev als Dirigent: Hat so beim Dirigieren (also von hinten) etwas an Joe Cocker erinnert, flatterhafte Handbewegungen, kein Taktstock, und nicht so exakte Zeit- und Tempo-Vorgaben wie z.B. Georg Schmöhe. Aber das Orchester ist prima damit zurechtgekommen, und es war ein Super-Konzert.

    Hallo,
    vorgestern im Prinzregententheater München:
    die Münchener Symphoniker unter Georg Schmöhe spielten:


    Edvard Grieg: Suite zu "Peer Gynt"


    Peter I. Tschaikovsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op 35, mit Serge Zimmermann an der Violine


    und zum Abschluss
    Johannes Brahms Symphonie Nr. 2.


    Im Präludium erklärte Freu Annette Joseph etwas über György Ligeti, und Maria Hristova spielte dann Ausschnitte aus der Sonata für Viola solo von 1994.

    Hi,
    im letzten Konzert für dieses Jahr:


    Im Herkulessaal München
    Es spielten gestern das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons,
    und zwar
    Ludwig van Beethoven, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur.
    Geplant wäre Anrdrás Schiff als Pianist. Er war leider erkrankt, deshalb übernahm
    kurzfristig Lars Vogt das Klavier. Absolut perfekt. Ein Wahnsinniger.
    (Als Zugabe ein Nocturne von Chopin).


    Als Hauptwerk
    Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 4 in G-Dur.
    Gesungen hat Miah Persson. Nicht so zart wie Elly Ameling, aber da kommt
    halt niemand ran. Mir hat sie, äh d.h. natürlich der Gesang, fast besser gefallen
    als der der meisten andern Sängerinnen des 4. Satzes.


    Der 1. Geiger spielt hier ja zeitweise mit einer um einen Ton verstimmten Violine,
    das war hier bedeutend auffallender als wie bei den anderen mir bekannten
    Aufführungen.

    Hi,
    gestern im Prinzregententheater München, das für solche Konzerte wie geschaffen schein (d.h. eine intimere Atmosphäre als in anderen großen Konzertsälen)


    Im Präludium gabs Werk für Hackbrett solo. Es spielte Komalé Akakpo, den wir anscheinend schon aus der "Herr der Ringe"-Flmmusik kennen sollten,
    denn da hat er auch Hackbrett gespielt. Er hat gespielt "Mana" von Willi März (Merz?).
    Ein seltsames Instrument. Und ein seltsames Stück. Laut der Orchestermanagerin Annette Joseph eine Weihnachtsüberraschung für die Zuhörer.


    Es spielten die Münchener Symphoniker unter Georg Schmöhe.


    Aus der Harmoniemusik zu "Don Giovanni", arrangiert von Josef Triebensee (1772-1846),
    diverse Stücke (Ouvertüre, Introduzione...)
    Das wurde gespielt von 2 mal Oboe, 2 mal Horn, 2 mal Klarniette, 2 mal Fagott und einem Kontrabass.


    Dann das Konzert für Oboe und Orchester Nr. 2 D-Dur KV 314, mit Clara Dent als Solistin.
    Als Zugabe gabs noch ein Lied, das jemand für sie komponiert hat, nach einem Motiv von
    Puccini (wenn ich das recht verstanden habe), "Storia de l'amore", für Streichorchster und Oboe.
    Das war sehr schön.


    Nach der Pause gabs die Mozart-Sinfonie Nr. 39 in Es-Dur KV 543.


    Na ja, Mozart halt. Das liegt dem Herrn Schmöhe im Blut.


    Ganz vergessen: Als Zugabe gabs noch Air von Bach.

    Hi,
    gestern abend in der Philharmonie München:


    Gustav Mahler: Symhonie Nr. 3 d-Moll
    Es spielte das Symphonie-Orchester des Bay. Rundfunks unter der Leitung
    von Mariss Jansons.
    Dazu der Tölzer Knabenchor, Einstudierung Rolf Ludewig und
    der Frauenchor des Bay. Rundfunks, Einstudierung Michael Gläser.
    Solistin war Nathalie Stutzmann.
    Konzerteinführung 30 min. durch Frau Elgin Heuerding.


    Videoaufzeichnung, und heute, bei der Wiederholung um 20 Uhr, Ausstrahlung
    auf BR-Klassik in Surround.


    Zurecht genießt dieses Orchester den Ruf, zu den 4 besten Orchestern der
    Welt zu gehören.

    Hi,
    gestern in der Philharmonie München das folgende Konzert:


    Georg Friedrich Händel: Feuerwerksmusik


    Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette undOrchester


    Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 "Italieniesche".


    Es spielten die Münchener Symphoniker unter Michael Francis.
    An der Klarinette spielte Jörg Widmann.


    Ein großer Freund der Feuerwerksmusik war ich nie, das ist mir zu laut, zu viele Trompeten,
    die alles übertönen.


    Das Klarinettenkonzert, da war ich ein bißchen von J. Widman enttäuscht, zuviel Show,
    zu leise. Musikalisch gesehen sehr schön, aber der Gasteig ist groß, da muß man zum
    Publikum hin spielen, wenn man gehört werden will, und nicht nach hinten, zum Orchester.


    Sehr schön gespielt die 4. Symphonie von F. M-B. Da haben sich alle voll reingehängt.
    Weil es soviel freie Plätze gab, habe ich mich hierfür in den Block L gesetzt, also links
    seitlich am Orchester. Das war auch wieder mal ein interessanter Blickpunkt. Die Bläser
    waren alle viel besser zu hören, und die Streicher aber ebenso, nur räumlich anders
    aufgeteilt. Der optische Eindruck war auf jeden Fall besser als vorher in Reihe 5 im B-Block.

    Hi,
    gestern ein Konzert im Herkulessaal München.
    Schneebedingt waren viele Plätze leer, vermutlich, weil es war wirklich ein Schneechaos auf den Straßen.


    Es spielte das Orchester der Klangverwaltung unter Enoch zu Guttenberg.


    Zuerst die Ouvertüre zur Zauberflöte von W.A. Mozart.


    Dann von LvB das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5, am Klavier war Alfredo Perl.


    Und dann von LvB die Symphonie Nr. 7.


    Im Klavierkonzert habe ich gemerkt, daß der Flügel da vorne (ich saß in Reihe 11 in der Mitte) im Herkulessaal doch etwas verloren geklungen hat, es lag nicht an Alfredo Perl, der hervorragend gespielt hat, sondern an der Akustik. Dem Orchester hat das nichts ausgemacht, aber das Klavier hat nicht optimal geklungen.
    Auch verdeckt der Flügel die Sicht auf weite Teile des Orchesters, der Herkulessaal ist halt nicht perfekt.


    Enoch zu Guttenberg: Wie ein junger Hupfer ist er auf die Bühne gestürmt, und vielleicht kennt ja jemand die Mahler Karikaturen, die hätte man ebenso mit Guttenbergs Namen versehen können. EzG ist ja auch nicht mehr der jüngste, aber am Dirgentenpult hat er 20, nein, mindestens 30 Jahre jünger gewirkt.
    Auch der 1. Geiger hat sich so reingesteigert, daß er beim Spielen aufgestanden ist...
    So gehört es sich!


    Zur 7. Symphonie: Ich habe das Orchester der Klangverwaltung noch nie so gut spielen hören wie gestern.
    Das Orchster hat ja sehr viele junge Musiker, sogar an der Pauke eine junge Frau, die sich, so schien es von meinem Platz aus, immer hinter ihren Noten versteckt hat. Beim Applaus danach hat der Dirigent dann die verschiedenen Musiker "gelobt", und als mal alle aufgestanden waren, konnte man die Paukerin wieder nicht sehen. Da gab er Zeichen, das Orchester sollte sich setzen, und dann ließ er die Paukerin alleine aufstehen, die den dann besonders starken Applaus auch voll verdient hatte.


    Dann kam noch die Dame, die immer die Blumen bringt, und Enoch zu Guttenberg, und gab ihm einen großen Strauss Blumen. Jetzt muß man sich mal überlegen, wie aero-dynamisch, bzw. wie unförmig so ein Strauß Blumen ist, das kann man ja kaum halten.
    Und was machte EzG mit den Blumen? Er lehnte sich zurück und warf sie der Paukerin zu (Kann mir jemand sagen, wie die Dame hieß), und sie hat sie aufgefangen. Welch ein Schauspiel. Daß das gut gegangen ist, das war das i-Tüpfelchen, das zeigt ein Können und eine Begabung in jeder Hinsicht.

    Hi Theophilus,


    doch, hat mir sehr gefallen. Es war das erste Mal, daß ich ihn im Konzert erlebt habe. Ein bißchen Probleme hatte er ganz am Anfang, da wollte er eben das in der Lautstärke spielen, in der es sich gehört, und im Gasteig ist das aufgrund der Akustik nicht ganz leicht. Er hat sich jedenfalls voll reingehängt, gut, daß der Flügel das ausgehalten hat und ihm der Stuhl nicht umgefallen ist. Langsame Stellen hat er teilweise sehr langsam gespielt, mit schmerzerfülltem Blick, aber durchaus im Rahmen was die Geschwindigkeit angeht. Mehrere Pluspunkte bekommt er außerdem für das Spielen während dem Einlaß.
    Ich muß auch zugeben, daß ich kein Spezialist dieses Klavierkonzerts bin, d.h. ich habe es seit einigen Jahren nicht mehr gehört, es gibt eben so viel zu hören. So war dieses Konzert besonders erfrischend. Worüber ich mich gewundert habe, waren die vielen leeren Plätze nach der Pause. Ich vermute, das waren Pogorelich-Fans. (So wie ich bei der Formel 1 erlebt habe, daß nach dem Ausfall von beiden Jordans innerhalb der ersten Runden viele Zuseher gegangen sind, obwohl das Rennen ja noch weiterging (das letzte Formel 1 in Zeltweg)).

    Hi,
    gestern in der Philharmonie München:
    Das Philharmonia Orchestra London unter Tugan Sokhiev spielte:


    Michael Glinka: Orchesterouvertüre zur Oper "Ruslan und Ludmilla" nach Pushkin


    Dann als Hauptwerk des Abends:


    Peter Ilitsch Tschaikowsky: Konzert Nr. 1 b-moll für Klaiver und Orchester op. 23, am Klavier Ivo Pogorelich.


    Nach der Pause (ca. 10 % der Zuhörer sind dann gegangen, vermutlich alles Fans von Ivo Pogorelich)


    Sergei Rachmaninoff: Symphonie Nr. 2 e-moll für Orchester op. 27. Hatte ich noch nicht gekannt.


    Auffallend war die Größe des Orchesters, also die Anzahl der Musiker, z.B. 10 Celli, 8 Kontrabässe etc.
    Damit kann man den Gasteig gut ausfüllen. Die Münchener Symphoniker als kleineres Orchester haben
    da ja immer ihre Probleme (Nicht genug Substanz).


    Interessant war auch, bei der Saalöffnung, so ca. 15 Minuten vor dem Konzert, da saß Herr Pogorelich schon
    in Freizeitklamotten am Flügel und hat so vor sich hingeklimpert, und nebenbei das Füllen des Saals beobachtet.
    Das war nett.

    Hi,
    gestern im Prinzregententheater München,
    die Münchener Symphoniker spielten unter Georg Schmöhe


    Vorneweg gab es noch ein Präludium, Marian Kraew spielte (nach einer kurzen Einführung von A. Joseph) 3 von Vier Piecen für Violine Solo.


    Im Hauptprogramm:


    Robert Schumann: Konzert für Klaiver und Orchester a-moll op. 54, mit Lilya Zilberstein am Klavier.
    Sie spielte, und es hatte den Anschein, sie müsse sich nicht übermäßig anstrengen, so gekonnt war es.


    und danach
    Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 in A-Dur op 92.


    Das Prinzregententheater hat meiner Meinung gebenüber dem Gasteig diverse Vorteile: Bessere Akustik, und mehr Atmosphäre, und eine persönlichere Beziehung zur Musik und den Musikern.