Beiträge von Portator

    Lieber moderato,


    da ich nur kleine Ausschnitte der Gedenkfeier sehen konnte, bin ich Dir für Deinen Bericht über den Ablauf der Veranstaltung und Deine Würdigung derselben sehr dankbar.


    Was Du schreibst, hebt sich von dem, was man in den Medien lesen kann, sehr positiv ab.


    Eine kleine Korrektur sei mir gestattet: Der Gedenkgottesdienst fand nicht in der Erlöserkirche, sondern in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche statt.



    Liebe Grüße


    Portator

    Mich wundert es, dass trotz des hier ausgebrochenen "Japan-Fimmels" (Johannes Schlüter) bisher niemand auf die Aufnahmen des Bach Kollegiums Japan unter Masaaki Suzuki gekommen ist, dessen CDs doch in Deutschland erhebliche Beachtung gefunden haben.


    Ich habe seine Matthäus-Passion leider nicht, deshalb kann ich sie auch nicht auflegen. Ich erinnere mich aber an gute Rezensionen.


    Euch allen weiterhin frohe Oster!


    Portator

    Nationalhymnen


    Lieber Rheingold,


    ich weiß nicht, ob Du zwischenzeitlich die Karajan-CD mit den Nationalhymnen gefunden hast. Mir kam sie in diesen Tagen zufällig in die Hände. Sie wurde 2006 von der Deutschen Grammophon veröffentlicht. Aufgezeichnet wurden die Nationalhymnen aber bereits in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts.


    Was die CD inhaltlich enthält, hat Reinhard bereits mitgeteilt. Außerdem gibt es noch einen Bonus mit "Nessun dorma" aus Puccinis Turandot, gesungen von Placido Domingo. Diese Aufnahme stammt aus der 1981 in Wien entstandenen Gesamtaufnahme der Puccini-Oper unter Karajan.


    Beim großen Urwaldfluss ist die CD nach wie vor gelistet. Du findest sie unter dem Titel "The Anthems Album". Außer beim Bonus-Track spielen die Berliner Philharmoniker. Auf die Übernahme des CD-Covers aus dem Amazon-Angebot musste ich aus den bekannten Gründen leider verzichten. Du kannst Dir die CD aber dort ansehen.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber moderato,


    Du warst von Anfang an auf der richtigen Spur und hast dann auch mit Pietro Lorenzetti den Künstler ermittelt, der das für die CD ausgesuchte Fresco geschaffen hat.


    Lorenzetti war einer der bedeutendsten "gotischen" Maler der Schule von Siena, ebenso wie sein ebenfalls malender Bruder Ambrogio Lorenzetti.


    Zu Deiner Rätsellösung kann ich Dir nur gratulieren. Für Deine aus der Bildbetrachtung abgeleiteten Überlegungen zur Komposition des Frescos und den Farben sei vielmals bedankt.


    Das nächste Rätsel darfst Du uns stellen.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber moderato, liebe Rätselfreunde,


    es war gar nicht so einfach, ein neues Rätsel zu finden. Entweder war der Künstler noch nicht lange genug tot oder es gab bei jpc eine Rückseite mit Cover-Hinweis.


    Ich habe in meinem Bestand noch eine CD gefunden, die wohl noch nicht vorgekommen ist.

    Da sie - zumindest in dieser Fassung - bei jpc nicht mehr geführt wird, musste ich die Abbildung scannen.


    Hier ist die neue Aufgabe:


    40102607bm.jpg


    Das auf der CD wiedergegebene Bild des Künstlers ist im Internet auffindbar. Die bekannte Frage: Welcher Künstler hat das für die CD ausgesuchte Bild geschaffen?


    Viel Spaß bei der Recherche ...



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber Helmut Hofmann,


    vielen Dank für Deine Erläuterungen. Die Aussage von Bruno Walter kann ich unterschreiben, da ich sie teile. Allerdings ist meine Vorstellung von einer Symphonie eine herkömmlichere als die von Gustav Mahler.


    Mit Recht schreibst Du daher von einer "Fortentwicklung". Meine Vorstellungswelt ist da noch nicht so weit entwickelt.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber moderato,


    ein schönes Rätsel, das anders als bei sonst gesuchten Malern nach Bildhauern fragt, die mit der Architekturgeschichte der Stadt Berlin im 19. Jahrhundert engstens verbunden sind.


    Das abgebildete Gebäude hat ja wohl jeder erkannt. Es ist das Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin, das frühere von Schinkel entworfene Schauspielhaus.


    Das krönende Kunstwerk auf dem Giebel stellt Apollo im Greifenwagen dar. Geschaffen hat es Christian Friedrich Tieck (1776 bis 1851), ein in Berlin geborener Bildhauer.


    Das Schillerdenkmal vor der Freitreppe des Konzerthauses ist ein Werk des Berliner Bildhauers Reinhold Begas (1831 bis 1911).



    Liebe Grüße


    Portator

    Ich glaube, Reinhards Vorschlag ist eine geeignete Möglichkeit, den Thread, der doch vielen Freude bereitet, weiterzuführen.


    Ich kann mich erinnern, schon mehrfach Hüllen bzw. Booklets in der Hand gehabt zu haben, bei denen es keinen Hinweis auf das abgebildete Kunstwerk gab. Konkret fällt mir jetzt keine Aufnahme ein, sonst hätte ich sie bereits eingestellt.


    Ich werde aber jetzt bewusst darauf achten.



    Liebe Grüße


    Portator

    Der Postbote brachte mir gerade diese CD:


    Ich habe sie noch nicht gehört, da zuvor ein Stapel anderer noch nicht aufgelegter Scheiben abgearbeitet werden muss.


    Ich bin auf die kleineren Werke von Rott sehr gespannt, da ich seine Sinfonie in E-Dur, die es in kurzer Zeit zu einer großen Bekanntheit und mehreren Aufnahmen brachte, schätze.



    Liebe Grüße


    Portator

    39136825al.jpgHeute Vormittag gefielen mir Die Jahreszeiten (The Seasons) von Peter Tschaikowsky.


    Die ursprünglich für Klavier komponierten Jahreszeiten wurden von Alexander Gauk (1893 - 1963) orchestriert und werden hier vom USSR State Academy Orchestra unter Evgeny Svetlanov dargeboten.


    Die Jahreszeiten bestehen aus kurzen Stücken für jeden Monat. Dabei fiel mir der Juni mit einer Barcarole (Andante Cantabile) besonders positiv auf. Tschaikowsky verarbeitet eine schöne Melodie, die mir bekannt vorkam, von der ich aber nicht weiß, woher ich sie kenne. Weiß jemand von Euch, ob der Komponist diese Melodie möglicherweise noch anderswo (vielleicht in einer Oper?) verwendet hat?



    Liebe Grüße


    Portator

    Heute habe ich diese CD aufgelegt:



    Daraus höre ich eine bei uns selten zu vernehmende Komposition aus den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts. Ich kenne diese gut anzuhörende Musik auch nur von der CD. In einem deutschen Konzertprogramm ist sie mir noch nie begegnet.


    Der Tscheche Miloslav Kabelac (1908 - 1979) komponierte die Passacaglia für großes Orchester "Mystery of Time". Der Komponist versucht, philosophische Überlegungen zum "Geheimnis der Zeit" in Musik zu fassen. Es beginnt in einer geheimnisvollen, stillen Atmosphäre, aus der sich eine anwachsende musikalische Welle entwickelt. Das Tempo beschleunigt sich, die Dynamik nimmt zu, der Rhythmus wird bunter. Dann setzt ein umgekehrter Prozess einer allmählichen Beruhigung ein. Der Gesamtcharakter der Musik erinnert in einigen Teilen an die ausgeprägte Rhythmik von Leos Janacek, den Kabelac bewunderte.


    Karel Ancerl dirigiert die Tschechischen Philharmoniker. Die Klangqualität der Aufnahme ist sehr gut.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber moderato,


    die von Dir gelieferte Lösung ist richtig. Herzlichen Glückwunsch!


    Mir war klar, dass Du - einmal auf der richtigen Fährte - den Weg zur Rätsellösung finden würdest.


    Ganz herzlichen Dank für Deine wieder einmal erhellenden Ausführungen zum Künstler und seinem Bild. Es gibt tatsächlich mehrere Fassungen mit gleichem Titel, bei denen Jordaens nicht unwesentliche Variationen unterbringt. Auch das hast Du mit Bildbeispielen gut belegt.


    Wir freuen uns nun auf ein Rätsel von Dir.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber moderato,


    vielen Dank für Deine wieder einmal sehr bereichernden Ausführungen zu Egon Schiele, seinen Sehnsüchten und seinem traurigen Schicksal. Wer Deine Erläuterungen liest, weiß anschließend mehr, als ihm vorher bekannt war.


    Ich habe ein neues Rätsel herausgesucht, das ich hier Dir und den anderen Rätselfreunden präsentiere:



    38516101hk.jpg



    Die übliche Frage lautet: Wer hat es gemalt und welchen Titel hat er dem Bild gegeben?


    Viel Freude beim Kniffeln!



    Liebe Grüße


    Portator

    Zur Abwechslung mal Schauspielmusik zu Henrik Ibsens "Das Fest auf Solhaug":



    Hugo Wolf : vollständige Schauspielmusik für Sprecher, Solisten, Chor und Orchester,


    Hans Pfitzner : drei Vorspiele zu Ibsens Schauspiel


    Die Solisten sind Günter Lamprecht (Sprecher), Mechthild Georg (Mezzosopran), Yoo-Chang Nah (Bariton). Es spielt das WDR Rundfunkorchester Köln, den Chorpart singt der WDR Rundfunkchor Köln.


    Musikalische Leitung: Helmuth Froschauer



    Liebe Grüße


    Portator

    Jean Sibelius Konzert für Violine und Orchester op. 47



    Christian Ferras spielt dieses schöne Konzert begleitet von den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan.


    Die Aufnahme stammt von 1965, wurde aber sehr gut digitalisiert und entspricht heutigen Hörerwartungen. Künstlerisch ist sie sehr hochwertig. Das gilt sowohl für den Solisten als auch für das begleitende Orchester. Unser Taminofreund Adriano schrieb kürzlich, diese Aufnahme sei "die beste für die Ewigkeit". Obwohl ich nicht so viele Aufnahmen kenne wie Adriano, neige ich doch dazu, mich seiner Aussage anzuschließen.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber Adriano,


    es ist schon sehr interessant, was Du über eine andere Einspielung von Beethovens Violinkonzert - ebenfalls mit Gidon Kremer - berichtest.


    Mir waren bisher Kadenzen, bei denen außer dem Solisten noch weitere Teile des Orchesters mitwirken, nicht bekannt.


    Leider kenne ich die von Dir erwähnte Aufnahme nicht, sonst hätte ich sie gleich probegehört.


    Liebe Grüße


    Portator

    Ludwig van Beethoven, Violinkonzert D-dur op. 61


    Bei mir ging gerade diese Scheibe zu Ende:



    Gidon Kremer begleitet von der Academy of St. Martin.in-the Fields unter Neville Marriner spielte Beethovens oft und immer wieder gern gehörtes Violinkonzert.


    Vor einigen Tagen hat unser Freund rolo betman ebenfalls diese Scheibe aufgelegt. Dabei hat er es allerdings unterlassen, auf Besonderheiten der Aufnahme hinzuweisen.


    Es ist die einzige Aufzeichnung, bei der die Kadenzen von Alfred Schnittke gespielt werden. Norman Lebrecht zählt in seinem Buch „Ausgespielt“ die Aufnahme zu den 20, „die nie hätten gemacht werden sollen“. Warum?


    Lebrecht meint, dass Kremers Freund Schnittke mit seinen Kadenzen etwas niedergeschrieben habe, was einem Essay zu seinem neuen Stil gleichkam, der als Polystilismus bekannt ist.


    Kremers Darbietung löste Empörung aus. Itzak Perlman, Yehudi Menuhin und Isaac Stern spotteten und schimpften über den Stilmix. Kremer nahm die Kadenzen aus seinem Repertoire, und damit wurden sie nicht mehr verwendet.


    Ich kann mich mit Schnittkes Arbeit durchaus anfreunden. Mich befremdet der Stilmix überhaupt nicht. Als Besonderheit empfand ich, dass in die Kadenz des ersten Satzes außer dem Sologeigenpart Paukenschläge hineinkomponiert sind. Bei der Kadenz des dritten Satzes begleiten am Schluss Streicher die Sologeige.


    Dass Kremer ein exzellenter Violinist ist, brauche ich hier nicht besonders hervorzuheben. Es tut mir leid, dass er mit dieser ansonsten sehr schönen Einspielung eine solche Bauchlandung gemacht hat.



    Liebe Grüße


    Portator