Beiträge von Portator

    Ich glaube, Reinhards Vorschlag ist eine geeignete Möglichkeit, den Thread, der doch vielen Freude bereitet, weiterzuführen.


    Ich kann mich erinnern, schon mehrfach Hüllen bzw. Booklets in der Hand gehabt zu haben, bei denen es keinen Hinweis auf das abgebildete Kunstwerk gab. Konkret fällt mir jetzt keine Aufnahme ein, sonst hätte ich sie bereits eingestellt.


    Ich werde aber jetzt bewusst darauf achten.



    Liebe Grüße


    Portator

    Der Postbote brachte mir gerade diese CD:


    Ich habe sie noch nicht gehört, da zuvor ein Stapel anderer noch nicht aufgelegter Scheiben abgearbeitet werden muss.


    Ich bin auf die kleineren Werke von Rott sehr gespannt, da ich seine Sinfonie in E-Dur, die es in kurzer Zeit zu einer großen Bekanntheit und mehreren Aufnahmen brachte, schätze.



    Liebe Grüße


    Portator

    39136825al.jpgHeute Vormittag gefielen mir Die Jahreszeiten (The Seasons) von Peter Tschaikowsky.


    Die ursprünglich für Klavier komponierten Jahreszeiten wurden von Alexander Gauk (1893 - 1963) orchestriert und werden hier vom USSR State Academy Orchestra unter Evgeny Svetlanov dargeboten.


    Die Jahreszeiten bestehen aus kurzen Stücken für jeden Monat. Dabei fiel mir der Juni mit einer Barcarole (Andante Cantabile) besonders positiv auf. Tschaikowsky verarbeitet eine schöne Melodie, die mir bekannt vorkam, von der ich aber nicht weiß, woher ich sie kenne. Weiß jemand von Euch, ob der Komponist diese Melodie möglicherweise noch anderswo (vielleicht in einer Oper?) verwendet hat?



    Liebe Grüße


    Portator

    Heute habe ich diese CD aufgelegt:



    Daraus höre ich eine bei uns selten zu vernehmende Komposition aus den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts. Ich kenne diese gut anzuhörende Musik auch nur von der CD. In einem deutschen Konzertprogramm ist sie mir noch nie begegnet.


    Der Tscheche Miloslav Kabelac (1908 - 1979) komponierte die Passacaglia für großes Orchester "Mystery of Time". Der Komponist versucht, philosophische Überlegungen zum "Geheimnis der Zeit" in Musik zu fassen. Es beginnt in einer geheimnisvollen, stillen Atmosphäre, aus der sich eine anwachsende musikalische Welle entwickelt. Das Tempo beschleunigt sich, die Dynamik nimmt zu, der Rhythmus wird bunter. Dann setzt ein umgekehrter Prozess einer allmählichen Beruhigung ein. Der Gesamtcharakter der Musik erinnert in einigen Teilen an die ausgeprägte Rhythmik von Leos Janacek, den Kabelac bewunderte.


    Karel Ancerl dirigiert die Tschechischen Philharmoniker. Die Klangqualität der Aufnahme ist sehr gut.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber moderato,


    die von Dir gelieferte Lösung ist richtig. Herzlichen Glückwunsch!


    Mir war klar, dass Du - einmal auf der richtigen Fährte - den Weg zur Rätsellösung finden würdest.


    Ganz herzlichen Dank für Deine wieder einmal erhellenden Ausführungen zum Künstler und seinem Bild. Es gibt tatsächlich mehrere Fassungen mit gleichem Titel, bei denen Jordaens nicht unwesentliche Variationen unterbringt. Auch das hast Du mit Bildbeispielen gut belegt.


    Wir freuen uns nun auf ein Rätsel von Dir.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber moderato,


    vielen Dank für Deine wieder einmal sehr bereichernden Ausführungen zu Egon Schiele, seinen Sehnsüchten und seinem traurigen Schicksal. Wer Deine Erläuterungen liest, weiß anschließend mehr, als ihm vorher bekannt war.


    Ich habe ein neues Rätsel herausgesucht, das ich hier Dir und den anderen Rätselfreunden präsentiere:



    38516101hk.jpg



    Die übliche Frage lautet: Wer hat es gemalt und welchen Titel hat er dem Bild gegeben?


    Viel Freude beim Kniffeln!



    Liebe Grüße


    Portator

    Zur Abwechslung mal Schauspielmusik zu Henrik Ibsens "Das Fest auf Solhaug":



    Hugo Wolf : vollständige Schauspielmusik für Sprecher, Solisten, Chor und Orchester,


    Hans Pfitzner : drei Vorspiele zu Ibsens Schauspiel


    Die Solisten sind Günter Lamprecht (Sprecher), Mechthild Georg (Mezzosopran), Yoo-Chang Nah (Bariton). Es spielt das WDR Rundfunkorchester Köln, den Chorpart singt der WDR Rundfunkchor Köln.


    Musikalische Leitung: Helmuth Froschauer



    Liebe Grüße


    Portator

    Jean Sibelius Konzert für Violine und Orchester op. 47



    Christian Ferras spielt dieses schöne Konzert begleitet von den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan.


    Die Aufnahme stammt von 1965, wurde aber sehr gut digitalisiert und entspricht heutigen Hörerwartungen. Künstlerisch ist sie sehr hochwertig. Das gilt sowohl für den Solisten als auch für das begleitende Orchester. Unser Taminofreund Adriano schrieb kürzlich, diese Aufnahme sei "die beste für die Ewigkeit". Obwohl ich nicht so viele Aufnahmen kenne wie Adriano, neige ich doch dazu, mich seiner Aussage anzuschließen.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber Adriano,


    es ist schon sehr interessant, was Du über eine andere Einspielung von Beethovens Violinkonzert - ebenfalls mit Gidon Kremer - berichtest.


    Mir waren bisher Kadenzen, bei denen außer dem Solisten noch weitere Teile des Orchesters mitwirken, nicht bekannt.


    Leider kenne ich die von Dir erwähnte Aufnahme nicht, sonst hätte ich sie gleich probegehört.


    Liebe Grüße


    Portator

    Ludwig van Beethoven, Violinkonzert D-dur op. 61


    Bei mir ging gerade diese Scheibe zu Ende:



    Gidon Kremer begleitet von der Academy of St. Martin.in-the Fields unter Neville Marriner spielte Beethovens oft und immer wieder gern gehörtes Violinkonzert.


    Vor einigen Tagen hat unser Freund rolo betman ebenfalls diese Scheibe aufgelegt. Dabei hat er es allerdings unterlassen, auf Besonderheiten der Aufnahme hinzuweisen.


    Es ist die einzige Aufzeichnung, bei der die Kadenzen von Alfred Schnittke gespielt werden. Norman Lebrecht zählt in seinem Buch „Ausgespielt“ die Aufnahme zu den 20, „die nie hätten gemacht werden sollen“. Warum?


    Lebrecht meint, dass Kremers Freund Schnittke mit seinen Kadenzen etwas niedergeschrieben habe, was einem Essay zu seinem neuen Stil gleichkam, der als Polystilismus bekannt ist.


    Kremers Darbietung löste Empörung aus. Itzak Perlman, Yehudi Menuhin und Isaac Stern spotteten und schimpften über den Stilmix. Kremer nahm die Kadenzen aus seinem Repertoire, und damit wurden sie nicht mehr verwendet.


    Ich kann mich mit Schnittkes Arbeit durchaus anfreunden. Mich befremdet der Stilmix überhaupt nicht. Als Besonderheit empfand ich, dass in die Kadenz des ersten Satzes außer dem Sologeigenpart Paukenschläge hineinkomponiert sind. Bei der Kadenz des dritten Satzes begleiten am Schluss Streicher die Sologeige.


    Dass Kremer ein exzellenter Violinist ist, brauche ich hier nicht besonders hervorzuheben. Es tut mir leid, dass er mit dieser ansonsten sehr schönen Einspielung eine solche Bauchlandung gemacht hat.



    Liebe Grüße


    Portator

    Alles klar, lieber Rheingold.


    Ich hatte Deinen Beitrag tatsächlich in der ersten, inzwischen korrigierten Fassung gelesen.

    In der Sache hast Du natürlich Recht, wie inzwischen auch Stimmenlieber belegt hat.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber Rheingold,


    manche Formulierung in der deutschen Sprache macht es uns nicht leicht. Das Wort "erstmal" soll nicht bedeuten "zum ersten Mal" oder "erstmalig", wie Du es verstehst, sondern es möchte als "zunächst einmal" verstanden werden. Das ist dann wieder richtig, weil erst im Jahr danach der neue Ring angeboten werden wird.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber nemorino,


    die im Beitrag 47 gezeigte Aufnahme der Zauberflöte unter Karajan weist auf der Rückseite als Königin der Nacht eine mir nicht bekannte Ilse Hallstein aus. Ist sie mit Ingeborg Hallstein identisch oder bist Du einer Verwechslung zum Opfer gefallen?


    Vielleicht kennt einer der Tamino-Opernfreunde eine Ilse Hallstein.



    Liebe Grüße


    Portator

    Ein Hinweis für die Fans von Mirella Freni :


    Der Deutschlandfunk sendet in seiner Reihe "Historische Aufnahmen - Fülle des Wohllauts" am 27. Februar 2020 ab 22.05 Uhr Aufnahmen der verstorbenen Sängerin.


    Als die Sendung konzipiert und terminiert wurde, lebte Mirella Freni noch. Insoweit handelt es sich nicht um einen Nachruf.


    In der Vorankündigung des Senders wird darauf hingewiesen, dass es Herbert von Karajan war, der Mirella Freni entdeckte und förderte. Karajan betonte, wie sehr sie ihn mit ihrem seelenvollen, anrührenden Gesang bewegte. Nach einer von ihm geleiteten Aufführung an der Mailänder Scala sagte der Dirigent, außer dem Tod seiner Mutter habe ihn nur Mirella Freni als Sterbende auf der Bühne zum Weinen gebracht. Bald darauf war die Sopranistin für Jahrzehnte die gefragteste Mimi der Welt.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber Wilfried,


    die Lösung ist richtig. Ich gratuliere Dir.


    Die byzantinische Ikone der "Himmelsleiter" ist eine Illustration zu einem Lehrbuch, das von Johannes Klimakos, einem Abt des Sinaiklosters im 6. Jahrhundert, verfasst wurde. Dieses wertvolle Bild (auf Holz gemalt) wird im Katharinenkloster aufbewahrt.


    Du wirst uns das nächste Rätsel stellen.


    Lieber moderato,


    es tut mir leid, dass ich übersehen habe, dass es dieses Rätsel schon einmal gab. Das war mir weder erinnerlich, noch habe ich unter Himmelsleiter in der Suchfunktion einen Hinweis auf diesen Thread gefunden. Pardon und herzlichen Dank für Dein nobles Zurücktreten.



    Liebe Grüße


    Portator

    Es wird immer schwieriger, Rätselbilder zu finden, die unter den eingrenzenden Bedingungen (Urheberrecht, rückseitige Angabe des Coverbildes usw.) geeignet sind.


    Ich stelle heute ein Cover vor, das keinem zu benennenden Künstler zuzuschreiben ist. Deshalb frage ich nur nach der Darstellung und wo sie sich befinden könnte. Eine zeitliche Einordnung wäre auch gut.




    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber moderato,


    vom Stil des Bildes her kann ich keine Rückschlüsse auf mir bekannte Maler treffen, ebenso wenig vom dargestellten Sujet.


    Ich besitze allerdings vom gleichen Label mit den identischen Künstlern eine CD mit der 4. und 5. Symphonie von Mendelssohn. Auf dem Cover ist eine Ansicht von Florenz (allerdings seitenverkehrt) dargestellt, die von Mendelssohn höchstselbst aquarelliert wurde.


    Das brachte mich auf die Idee, dass auch dieses Cover mit einem Bild von ihm geschmückt sein könnte. Recherchen unter Aquarelle von Mendelssohn brachten die Lösung. Es trifft tatsächlich zu. Dargestellt ist die Kathedrale von Durham.



    Liebe Grüße


    Portator