Beiträge von Portator

    Richard Strauss


    Burleske für Klavier und Orchester d-moll


    Düsseldorfer Symphoniker, Leitung John Fiore


    Klaviersolo: Gerhard Oppitz


    Ich hatte das Glück, dem Konzert in der Tonhalle, das dieser Aufnahme zugrunde liegt, beiwohnen zu dürfen.


    Willi hat die CD kürzlich in einem Klavierthread lobend erwähnt.



    Liebe Grüße


    Portator

    Ausgesprochene Freude bereitet mir diese, von einigen Taminos auch bereits aufgelegte Scheibe:



    Mendelssohns mittlere Symphonien unter James Levine mit den Berliner Philharmonikern.


    Es ist interessant, dass der amerikanische Dirigent Levine viele seiner auch bei Tamino gelobten Aufnahmen mit dem deutschen Orchester, nämlich den Berliner Philharmonikern eingespielt hat.


    Levine gehörte zu den Dirigenten, denen Herbert von Karajan "seine" Philharmoniker mehrfach für Aufzeichnungen überließ, und zwar unabhängig davon, ob die einzuspielenden Werke Konkurrenzaufnahmen zu seinen eigenen getätigten oder geplanten Aufnahmen darstellten.



    Liebe Grüße


    Portator

    Verlinkung


    Was Joseph hier schreibt, kann ich nur voll unterstützen. Es ist wirklich einfach, den richtigen Link auf unsere Vertragspartner herzustellen.


    Als besonders ärgerlich empfinde ich Beiträge, die mit einem unpersönlichen "Hallo" eingeleitet werden und dann einige Mindestangaben aufzählen, ohne eine Cover-Abbildung anzubieten. Wenn mich der Beitrag interessiert, zwingt mich der Poster zur Überlegung, um welche CD es sich denn handelt und ob ich sie eventuell auch habe, um möglicherweise kurz hineinzuhören. Gerade die Cover-Abbildung erinnert doch an eine bestimmte Aufnahme, was die Post-Veröffentlichung erst interessant macht. Ist das so schwer nachzuvollziehen?



    Liebe Grüße


    Portator

    Mit dr. pingel bin ich der Meinung, dass Joseph mit diesem Thread eine sehr verdienstvolle Arbeit in Angriff genommen hat und Historie und Bedeutung von Orchestern und ihren Dirigenten dokumentiert, was man so zusammengefasst sonst nirgendwo findet. Aufrichtigen Dank für die mühevollen Recherchen, lieber Joseph.


    Bei zwei Orchestern kann ich einige aktualisierende Ergänzungen machen:


    Sinfonieorchester Wuppertal


    Wuppertal hat seit der Spielzeit 2016/17 eine neue Generalmusikdirektorin. Es ist die britische Dirigentin Julia Jones.



    Düsseldorfer Symphoniker


    Die Düsseldorfer Symphoniker haben als Opern- und Konzertorchester traditionell jeweils getrennte musikalische Chefs: GMD der Oper ist Axel Kober. Dem Konzertorchester steht seit der Spielzeit 2015/16 der ungarische Dirigent Adam Fischer als Principal Conductor vor. Ihm zur Seite steht der französische Dirigent Alexandre Bloch als Principal Guest Conductor. Bloch ist gleichzeitig Chef in Lille.



    Liebe Grüße


    Portator

    Bei mir lief heute Nachmittag diese Scheibe:




    Das Royal Concertgebouw Orchestra spielt unter Kirill Kondrashin die 2. Symphonie von Alexander Borodin.


    Vor einigen Tagen las ich ein Interview, das der Musikkritiker Wolfram Goertz mit dem angloitalienischen Dirigenten Antonio Pappano führte.


    Ich gebe daraus den Teil, der sich mit der obigen Symphonie beschäftigt, gerne wörtlich wieder.


    Goertz: Heute Abend haben Sie gezeigt, dass Ihr Orchester auch anderes kann, etwa Bizet oder Borodin. Ich gestehe, dass ich dessen 2. Sinfonie nicht mag.


    Pappano: Oh, das ist aber schade für Sie. Ein so ausdrucksvolles Werk! Ich vermute, Sie finden das Thema im ersten Satz etwas penetrant?


    Goertz: Etwas? Total penetrant! Ta-ta-ta-ta-ta-ta-taa-taaaa!


    Pappano: Okay, das Thema hat etwas Obsessives. Aber es ist ein Symbol für den Kampf russischer Komponisten gegen die Europäisierung. Borodin glaubte, Mutter Russland verteidigen zu müssen.


    Goertz: Aber es klingt wie Helden mit Bart!


    Pappano: Soll es doch auch. Wir hören tatsächlich russische Geschichte, hören Helden aus alten Zeiten. Ich habe kein Problem mit dieser altmodischen Vision Russlands. Die Wahrheit ist: Es war so. Es war immer Kampf, immer Konflikt.


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    Im Gegensatz zu Herrn Goertz mag ich die Symphonie und habe auch kein Problem mit dem als penetrant bezeichneten Thema. Gelegentlich höre ich auch gern die Aufnahme unter Jean Martinon.


    Die oben gezeigte CD in guter Klangqualität enthält auch die Scheherazade von Rimsky-Korsakov.



    Liebe Grüße


    Portator

    Da wohl nur eine Symphonie genannt werden soll, ist das für mich eindeutig Franz Schuberts "Große" C-Dur Symphonie, ob sie nun als 8. oder 9. bezeichnet wird.


    Ich muss allerdings gestehen, dass ich auch einige weitere Werke von Berlioz, Mendelssohn und Schumann nennen könnte, die für mich zu den ganz großen Werken vor Brahms gehören.



    Liebe Grüße


    Portator

    Im Sommer 2014 diskutierten wir hier über eine angeblich existierende Aufnahme von Williams Waltons 1. Symphonie unter der Leitung von Herbert von Karajan. Ich habe seinerzeit auch recherchiert und das Ergebnis meiner Nachforschungen im Beitrag 39 dieses Threads festgehalten. So richtig weitergekommen und fündig geworden bin ich damals nicht.


    Lutgra meinte gar, es habe sich wohl um einen Aprilscherz gehandelt.


    Tatsächlich konnte ich jedoch ermitteln, dass HvK diese Symphonie dirigiert hat und es auch eine Aufnahme gab.


    Nun stellte ich durch einen Zufall fest, dass eine CD-Veröffentlichung mit dieser Aufnahme von unserem Werbepartner angeboten wird:



    Es handelt sich um eine Live-Aufzeichnung vom 5. Dezember 1953 mit dem Orchestra Sinfonica di Roma della RAI.


    Ich werde mir die CD bestellen.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber Bertarido,


    Gratulation! Deine Antwort ist richtig. Der Maler ist der Amerikaner Thomas Benton (1889 - 1975) , der als Vertreter des "Muralismus" (Malen auf Mauern/Wände) gilt
    Ich zeige das Bild noch einmal gerne größer und klarer:



    Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Lösung so schnell erfolgt. Ich hätte dafür länger gebraucht.


    Wie üblich besteht Deine Belohnung darin, uns ein neues Rätsel zu stellen.



    Liebe Grüße


    Portator


    Sorry - So leid es mir tut - ich muß das Bild leider entfernen, da es unter Copyright steht - Der Maler ist erst 42 Jahre tot - 70 wäre die Bedingung.
    Ich schütz damit in erster Linie DICH, denn sowas kann SEHR TEUER kommen. Es gibt ganze Heerscharen von Anwälten die auf Abmahnungen etc spezialisiert sind und geradezu nach solchen Verstößen SUCHEN.
    Ich will nicht zweimal darüber nachdenken welche Motivation solche "Uplod-Dienste" haben die ihre Dienst gratis anbieten
    Bestr Grüße MOD 001 Alfred

    Liebe Rätselfreunde,


    es gibt hin und wieder doch mit Kunstwerken bebilderte CD-Cover, die sich für ein kniffliges Rätsel eignen. In meiner Sammlung fand ich diese CD, deren Cover ich Euch als nächstes Rätsel aufgeben möchte:




    Die übliche Frage richtet sich auf den Namen des Malers. Wer mehr ermittelt, kann auch Aussagen dazu machen, was das Bild darstellen könnte.



    Liebe Grüße und viel Spaß beim Recherchieren ...


    Portator

    Lieber Rüdiger,


    da das Bild einen ziemlich eindeutigen Bezug zur Völkerschlacht bei Leipzig hat, passt es überhaupt nicht zu Schuberts Winterreise. Da bin ich mit Dir einer Meinung.


    Wie ich gelesen habe, wurde das Bild bei einer Erinnerungsausstellung an die Völkerschlacht gezeigt, da der Zusammenhang wohl schon länger gesehen wurde.


    Bedauerlicherweise scheint es in Privatbesitz zu sein, was sehr schade ist, da die Gelegenheiten, es im Original zu betrachten, ausgesprochen selten gegeben sein werden.


    Nun muss ich mich nach einem neuen Rätsel umsehen, was vielleicht ein paar Tage dauert, da geeignete Cover immer schwieriger zu finden sind.


    Dein Rätsel hat mich zu einigem Nachdenken und ein paar gewinnbringenden Recherchen angeregt. Dafür sage ich danke.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber Rüdiger,


    Dein Hinweis auf die Alte Nationalgalerie war ein entscheidender Tipp. Weitere braucht es nicht.


    Bei dem Museum fällt mir doch prompt Caspar David Friedrich ein, der einige winterliche Landschaften gemalt hat.


    Das Bild ist im Internet leicht auszumachen und heißt "Der Chasseur im Walde". Es stammt aus den Jahren 1813/14.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber Rüdiger,


    Gratulation! Deine Lösung ist natürlich richtig.


    Wenn man an Schumanns "Rheinische" denkt, war Köln durchaus naheliegend.


    Stanfield ist viel durch Deutschland gereist und hat eine Reihe von Rheinlandschaften hinterlassen. Das von Dir eingestellte Bild zeigt den Kölner Dom so, wie er sich 1826 darbot. Das Gemälde gehört dem Rheinischen Landesmuseum in Bonn.


    In England wird Stanfield vor allem wegen seiner Marinebilder (Schlacht von Trafalgar u. a.) geschätzt.


    Das nächste Rätsel kommt von Dir.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber moderato,


    Deine Ansicht über Joshua Reynolds teile ich ohne Einschränkung. Ich habe das Rätsel auch nicht belegbar gelöst, sondern die Lösung erraten.


    Alfreds Hinweis auf drei englische Maler konnte für mich nur zu Reynolds führen, da das Coverbild zu Hogarth und Gainsborough noch weniger passte als zu Reynolds.


    Zur Zeit wird bei Tamino vermehrt über Robert Schumann diskutiert, was ich sehr begrüße. Ich habe aus meinem Schumann-Bestand eine CD herausgesucht, deren Cover ich hier als nächstes Rätsel einstelle:



    Das gesuchte Bild ist im Internet auffindbar.


    Wer ist der Maler?



    Liebe Grüße


    Portator




    Ich höre Tschaikowskys seltener gespielte Manfred-Symphonie op. 58 in einer von Testament veröffentlichten Rundfunkaufnahme des RBB vom März 1989.


    Die Berliner Philharmoniker spielen unter der Leitung des Gastdirigenten Evgeny Svetlanov.


    Es war das einzige Konzert, das Svetlanov mit den Berliner Philharmonikern gab. Wie seine Ehefrau überliefert, war es sein langjähriger Wunsch gewesen, einmal die berühmten Philharmoniker zu dirigieren. Einladungen anderer deutscher (auch Rundfunk-) Orchester lehnte er ab, solange er nicht in Berlin dirigieren könne.


    Im März 1989 – Karajan lebte noch – war es dann endlich soweit, und es kam zu dem auf der CD festgehaltenen Konzert, das ein Riesenerfolg war und einen nicht enden wollenden Jubel auslöste.


    Svetlanov hatte sich schon ins Dirigentenzimmer zrückgezogen, da er erschöpft war, und die Kleidung gewechselt, als der Intendant des Orchesters anklopfte und Svetlanov noch einmal auf das Podium bat, weil das Publikum seine Standing Ovations nicht beenden wollte.


    Svetlanov trat noch einmal vor das Publikum, bedankte sich auf Deutsch für die herzliche Begrüßung und sagte „Solange ich lebe, werde ich diesen Abend nicht vergessen“.


    Klanglich bietet die CD gute Rundfunkqualität, aber auch nicht mehr. Interpretatorisch ist die Aufnahme exquisit.



    Liebe Grüße


    Portator

    Am 31. August 2017 sendet der Deutschlandfunk in seiner Reihe "Historische Aufnahmen" ab 22.05 Uhr von Frédéric Chopin das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11 mit Arthur Rubinstein und dem New Symphony Orchestra of London unter Stanislaw Skrowaczewski .


    Es handelt sich um eine Studioaufnahme aus dem Juni 1961.



    Liebe Grüße


    Portator

    Auf ARD alpha läuft gerade die Aufzeichnung von Chowantschina aus der Bayerischen Staatsoper. Ich glaube, Mussorgsky würde sein Werk nicht wiedererkennen.


    Leider kann ich es mir nicht ansehen, da ich Besuch habe, der sich dafür überhaupt nicht interessiert.



    Liebe Grüße


    Portator

    Nach längerem Nichthören musste einmal wieder dieses Koloss-Klavierkonzert auf den Plattenteller:



    Ferrucio Busoni schrieb dieses sehr lange und dennoch nie langweilige, sondern faszinierende Klavierkonzert op. 39, das von Volker Banfield mit dem Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks dargeboten wird. Die musikalische Leitung hat Lutz Herbig.



    Liebe Grüße


    Portator

    Bei mir läuft gerade diese Scheibe:




    Das Leipziger MDR Sinfonieorchester (übrigens das älteste deutsche Rundfunksinfonieorchester) spielt die Symphonie op. 4 von Eugen D´Albert unter der Leitung seines ehemaligen Chefdirigenten Jun Märkl.


    Diese einzige Symphonie des Komponisten ist in der Tradition von Johannes Brahms komponiert und sehr schön anzuhören.



    Liebe Grüße


    Portator

    Dem heutigen Karfreitag angemessen habe ich von Joseph Haydn das hier abgebildete bewegende Zeugnis von Wut, Schmerz, Trauer und Hoffnung "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" aufgelegt:



    Nikolaus Harnoncourt dirigiert den Concentus Musicus Wien



    Liebe Grüße


    Portator

    Wenn die großen Operettenstars der Vergangenheit aufgeführt werden, darf einer nicht fehlen: Richard Tauber



    Er hat in den "Glanzzeiten" der ausgehenden 20-er und beginnenden 30-er Jahre des vorigen Jahrhunderts in Berlin umd in Wien große Erfole in fast allen Hauptrollen der Lehar-Operetten gehabt.



    Liebe Grüße


    Portator

    Ich denke, dass bei den Cellokonzerten des 20. und 21. Jahrhunderts das riesigen Hörspaß bereitende Konzert für Cello und Blasorchester von Friedrich Gulda nicht unerwähnt bleiben sollte:



    Es handelt sich dabei um eine ausgesprochene Gute-Laune-Musik, die zu hören immer wieder Freude bereitet.


    Es ist eine ideenreiche Komposition, die für den Solisten eine große Herausforderung darstellt, die aber Friedrich Kleinhapl mühelos bewältigt.


    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber Rheingold,


    ich gratuliere Dir zu der schnellen und richtigen Lösung.


    Da Du das Bild in seiner vollen Größe bereits eingestellt und zu den Lebensdaten des Malers Ausführungen gemacht hast, brauche ich das nicht zu wiederholen.


    Zum Werk von Bouguereau bleibt noch zu erwähnen, dass er viele Allegorien zu klassischen und historischen Themen malte.


    Das von Dir richtig ermittelte Gemälde hängt im Musée du Petit Palais in Paris.


    Das nächste Rätsel kommt von Dir.



    Liebe Grüße


    Portator

    Lieber moderato, lieber Alfred Schmidt,


    danke für die musikalischen Glückwünsche und die wieder sehr lesenswerten Erläuterungen, die immer eine Bereicherung entweder mit neuem Wissen oder wiedererweckten schlummernden Kenntnissen sind.


    Mir ging es schon oft wie Alfred Schmidt. Ich war auf dem richtigen Lösungsweg, aber ein anderer Tamino war vor mir am Ziel. Das erweckt dann leicht den Eindruck, dass man nicht mehr miträt.


    Die Auswahl an Rätseln wird immer kleiner. Was übrig bleibt, ist entweder zu leicht oder urheberrechtlich geschützt oder wie bei cpo auf den bei unseren Partnern abgebildeten Rückseiten ablesbar.


    Ich habe als neues Rätsel ein DECCA-Cover herausgesucht und frage wie üblich nach dem Maler.



    Viel Freude beim Raten und liebe Grüße rundum


    Portator