Beiträge von chrissy

    Jeffrey Hunter mit seiner charismatischen Ausstrahlung kommt optisch schon nahe an das heran, wie ich mir einen Messias vorstelle. Wenn er im Film zum ersten Mal (ich glaube bei Johannes dem Täufer) vorkommt, entfaltet das eine magische Wirkung, die sich schwer in Worte fassen lässt. Man gewinnt den Eindruck, da eine besondere Person vor sich zu haben, was die Faszination des Jesus von Nazareth annähernd begreiflich macht.

    Lieber Joseph II.,

    wenn ich mal ergänzend zu dem Thema Deine Worte gebrauchen darf,

    so empfinde ich Max von Sydow, in dem von mir, in meinen Btr. 512, 516, erwähntem Film.

    Passend auch die musikalische Untermalung mit Händels "Hallelujah".

    Diesmal wird der Film aufgenommen und auf DVD überspielt.


    Herzliche Grüße

    CHRISSY


    Jesus Christ, Movie Star - Cinephiled

    Max von Sydow ist ja kürzlich gestorben. So kann man mit einem neuerlichen Ansehen auch ihn ehren. Es ist schon sehr interessant, wie unterschiedlich die Herangehensweise bei den Jesus-Filmen ist.

    Lieber Greghauser

    Danke für Deine Antwort aus der ich entnehme, daß Du diesen Film ebenfalls kennst.

    Wie ich schrieb, berührt mich dieser Film immer wieder auf´s Neue.

    Die faszinierendste und beeindruckendste Stelle, ist daraus für mich der Schluß, der Abspann.

    Aus einer hellen Wolke, die sich lichtet, taucht das Standbild von Jesus Christus auf.

    Das ist derart beeindruckend und löst jedesmal Emotionen aus, daß ich nicht weiß, wie ich das in Worte kleiden soll.


    Herzliche Grüße

    CHRISSY


    Gastkolumne Pastor Dr. Mitchell Grell : Wenn man Gottes Sieg über ...Die größte Geschichte aller Zeiten: Trailer & Kritik zum Film - TV ...

    Es ist zwar noch gut eine Woche Zeit, aber ich bin voller Vorfreude, denn gerade sehe ich, der TV - Sender SWR,

    bringt passend am kommenden Karfreitag den Film "Die größte Geschichte aller Zeiten".

    Es ist ein großartiger Film von 1965 mit namhaften Darstellern, insbesondere mit einem überragenden "Max von Sydow" als Jesus von Nazareth.

    Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Film schon gesehen habe, aber ich bin immer wieder auf´s Neue fasziniert und beeindruckt.

    Diesen Film möchte ich unbedingt jedem empfehlen, der an der christlichen Geschichte interessiert ist.


    Bildergebnis für Die größte Geschichte aller Zeiten SWR Karfreitag 10.25 Uhr, Ostersonnabend 23.45 Uhr



    Hier ein kleiner Trailer (allerdings in engl.):



    Hallo, lieber Garaguly

    Beim Durchstöbern verschiedener Themen, bin ich auf Deinen Beitrag vom Sept. 2019 gestoßen:

    Zitat:

    Irgendwie von der Liste meiner Lieblingswerke des Wolferl nicht wegzudenken, dieses Exsultate, jubilate. Ich lieb's einfach:love:


    Ich möchte Dir mit diesem "Exsultate, jubilate" einen musikalischen Gruß senden, dargeboten von einer tschech. Sopranistin.

    Marie Fajtová ist seit vielen Jahren an der Staatsoper /Nationaltheater Prag engagiert.

    Vor fünf Jahren hatte ich das Glück sie a. G. als faszinierende und überaus großartige Violetta in der Traviata zu erleben.

    Wie ich später in einem Gespräch aus Fachkreisen erfuhr - sie gilt als die beste Violetta im gesamten tschech. Raum.


    In der Hoffnung Dir, und vielleicht auch anderen Interessenten, eine Freude zu machen,

    sende ich herzliche Grüße

    CHRISSY


    Ja, so ist das mit der Vorfreude... Denn, erstens kommt es anders - und zweitens, als man denkt!

    Als vor gut einem Monat der Spielplan für April vom Theater /Opernhaus Liberec /Reichenberg erschien, habe ich mich ganz sehr

    auf die erneute Aufführung der Oper "Nabucco" gefreut, die lt. Plan morgen sein sollte.

    Aus den allseits bekannten Gründen, fällt das natürlich aus.

    Diese Oper wird seit 18 (!!!) Jahren erfolgreich und inszenatorisch unverändert an diesem Haus aufgeführt.

    Warum ist das wohl so???

    Die Antwort ist für mich leicht gegeben - weil sie traditionell und werkgetreu inszeniert ist und von einem großartigen Ensemble dargeboten wird.

    Im Laufe der vergangenen Jahre habe ich diese Oper hier mind. drei - oder viermal gesehen und es war stets ein beglückendes Erlebnis.

    Jeder traditionelle Opernliebhaber hätte hier ebenfalls seine Freude und Genuß daran, da bin ich mir ganz sicher!

    Sicher bin ich mir auch, daß diese Oper auch in ihrem kommenden 19. Jahr weiterhin im laufenden Spielplan bleiben wird.

    Ich vertröste und freue mich also auf "irgenwann demnächst..."

    Es wäre schön und ich wünschte, daß ich mich täuschen würde - aber ich glaube und vermute, daß wohl niemand von uns, egal wo,

    vor dem kommenden Herbst, bzw. der neuen Spielzeit, ein Theater von innen betreten wird.

    Und so wird auch bestimmt die geplante Premiere von den "Perlenfischern" mit Termin Ende Mai, auf die ich mich gefreut hatte,

    auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.


    Bleibt alle gesund! Herzlichst

    CHRISSY


    Hier die Szenenfotos einer großartig gemachten Oper "Nabucco"


    https://www.saldovo-divadlo.cz…redstaveni/r/4413/nabucco

    Lieber Crissy,


    ich habe die Carmen von den Bregenzer Festspielen schon 2017 gesehen und sie hat mir - von einigen Mängeln abgesehen - gut gefallen, denn sie hielt sich an die Handlung, ganz im Gegenteil zu dem völlig verhunzten Rigoletto aus diesem Jahr, der heute auch noch gesendet wird, aber des Einschaltens nicht wert ist.

    Lieber Gerhard

    Völlige Zustimmung. Dieser verunstaltete Zirkus - Rigoletto ist tatsächlich nicht das Einschalten wert.

    Obwohl Rigoletto eine meiner Lieblingsopern ist, aber das tue ich mir ganz sicher nicht an. Mir haben da einige Ausschnitte gereicht.


    Herzliche Grüße

    CHRISSY

    Vor ein paar Minuten ging eine zurecht am Schluß umjubelte "Carmen" von den Bregenzer Festspielen von 2017 im TV zu Ende.

    Großartige Gesangsdarbietungen von allen Beteiligten, insbesondere von Gaëlle Arquez in der Titelpartie.

    Welch tolle Darstellung von allen. Hier war Feuer, Lebendigkeit und ausdrucksvolle Leidenschaft drin. Das war Freude und Genuß pur!

    Kein Vergleich zu der Carmen vor zwei Wochen im TV. Ich hoffe, es haben auch noch andere von uns, ebenfalls zugeschaut.


    CHRISSY



    Im Corona Thread hatte ich vorhin geschrieben wie gut und richtig es wäre, wenn nach überstandener Krise die Welt

    sich auf Besseres und Wichtigeres besinnen würde als kriegerische Auseinandersetzungen zu führen.

    Da fiel mir jetzt spontan der Hit "Imagine" von John Lennon ein, der auch vom Wunsch einer besseren, friedlichen Welt beseelt war.

    In der Textübersetzung heißt es auszugsweise u. a.:


    Nichts, wofür es sich zu töten oder sterben lohnt
    Stell dir vor, alle Menschen, leben ihr Leben in Frieden.
    Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer, aber, ich bin nicht der Einzige.
    Ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein und die ganze Welt wird wie eins sein.
    Stell dir vor, es gäbe keinen Besitz mehr.
    Keinen Grund für Gier oder Hunger, Eine Menschheit in Brüderlichkeit.



    CHRISSY

    Zitat:

    • 16. März 2020
      Hiermit gebe ich bekannt, dass ich mich ab sofort wieder ausschließlich auf meine Besetzungsrubriken beschränke.

    Wie nicht anders zu erwarten und schon gewohnt, hat dieses lächerliche Versprechen dieses Users nicht mal drei Tage gehalten.

    Lieber Chrissy,


    wenn du genauer gelesen hättest, hätte dir der Zusatz exzellente Provinz-Opernhäuser eigentlich auffallen müssen. Da war nicht die Spur von Abwertung, was die Qualität der Aufführungen betrifft, sondern eher Lob zu erkennen.

    Lieber Orfeo

    Das ist natürlich richtig und ich habe das "exzellent" auch nicht übersehen oder falsch verstanden.

    Es war mir bei der Gelegenheit lediglich wichtig auzuzeigen und zu verdeutlichen, daß die Bezeichnung "Provinz - Opernhaus"

    nicht negativ gebraucht und bewertet werden sollte.

    Aber diese Opernhäuser liegen nun mal in der sogenannten Provinz (wahrscheinlich gibt es genügend Menschen in Deutschland, die alles außer Berlin, München, Hamburg als Provinz bezeichnen), was aber nicht heissen soll, dass die Häuser in der Provinz provinzielles Theater machen.

    Ich glaube du reagierst da überempfindlich. Für mich liegen Görlitz und Liberec in der Provinz,

    Was die Stadt Liberec betrifft, so ist sie allerdings nach meiner Meinung bestimmt keine Provinz.

    Zitat Wiki: Liberec ist eine Stadt in Tschechien. Mit etwa 104.000 Einwohnern ist sie die größte und wichtigste Stadt Nordböhmens

    und Verwaltungssitz der Region Liberec.

    Und was die Bemerkung von Caruso betrifft, so sollte diese schon bewußt aus purem lächerlichem Frust negativ und abwertend sein.


    Beste Grüße

    CHRISSY

    das Zentrum der exzellenten Provinz-Opernhäuser ist die Rhein-Ruhr-Schiene: Bonn, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Dortmund, Krefeld, Mönchengladbach, Hagen, Wuppertal, Gelsenkirchen. Alles innerhalb einer Auto- oder Zugstunde.

    Abgesehen davon, daß Städte mit z. T. mehr als 100.000 Einwohner bestimmt keine "Provinz" sind, finde ich die Bezeichnung

    "Provinz - Opernhäuser" negativ abwertend. Und dies hat einen überheblichen, abfälligen Hauch von minderwertig.

    Man tut damit diesen kleineren Häusern ganz sicher Unrecht, denn auch hier wird vielfach Großartiges geleistet.

    Und mitunter sogar Besseres. Wenn ich da an die jüngst im TV gesehene billige, ausdruckslose Inszenierung der "Carmen"

    aus der Berliner Staatsoper denke, dann sage ich - kein Vergleich zu der großartigen Inszenierung in Liberec /Reichenberg,

    die ich dort vor einigen Jahren begeistert und mit beglückendem Genuß mehrmals gesehen habe.


    Hier die Szenenfotos: https://www.saldovo-divadlo.cz…tail-predstaveni/r/carmen


    Oder, vor einem Monat war an meinem Heimattheater die Premiere der "Tosca".

    Ich hatte leider noch keine Gelegenheit sie mir anzusehen, werde das aber ganz sicher noch nachholen, wenn sich der

    Theaterbetrieb wieder normalisiert hat. Ich habe aber Kritiken und Rezensionen gelesen, die überaus lobend sind.


    https://www.concerti.de/oper/o…-theater-tosca-22-2-2020/

    https://www.g-h-t.de/de/Rezensionen/9378/


    Es gibt auch ganz sehens- und hörenswerte Aufführungen in Kiel und Freiburg, Frankfurt und Hannover, Nürnberg und Dessau!

    Oft durchaus bessere als an den renommierten Häusern!

    Nanu, ein Sinneswandel? Vor einem Jahr las sich das noch ganz anders!


    Zitat Caruso:
    10. April 2019

    Du solltest die Berichte über Aufführungen aus Liberec als das nehmen, was sie sind: Berichte aus der Regionalliga.

    Ich will Dir aber gerne bestätigen - außer Deinem unbegründeten Frust, hast Du diesbezüglich nicht die geringste Ahnung und Kenntnis!


    CHRISSY

    Bombast muß micht notwendigerweise teuer sein - Er kann auch aus dem Fundus der Theaterhäuser geholt werden.

    Selbst "kleine" Opernhäuser und "arme" Länder brachten Prunkvolles zustande.

    Sehr richtig! Das kann ich aus eigenem vielfachen Erleben von großartigen Vorstellungen bestätigen.


    Herzlichst

    CHRISSY

    Lieber Alfred

    Mit Deiner Aussage triffst Du es wieder mal auf den Punkt. Zustimmung, das sehe ich genauso.

    Darüber hinaus, ich glaube und ahne - wenn eines (hoffentlich nicht so fernen) Tages diese Krise überwunden sein wird,

    wird die Welt vielfach eine andere sein - ob besser oder schlechter, ist spekulativ und bleibt abzuwarten.


    Herzlichst

    CHRISSY

    Jeder soll das sehen, was er mag .

    Wenn ich mir eine Eintrittskarte kaufe, erwarte ich erst mal gar nichts, sondern mōchte mich überraschen lassen.

    Entspricht die Aufführung nicht meinen Vorstellungen hab ich halt Pech gehabt. Und selbst denken und etwas hinterfragen hat noch keinem geschadet

    Lieber Rodolfo

    Das ist natürlich richtig - jeder soll das sehen, was er mag. Und wenn jemand für Neudeutungen, Zeit - und Kostümveränderungen

    aufgeschlossen ist, so sei ihm das unbenommen.

    Was mich betrifft, ich bin da allerdings kein Freund von "Überraschungen", möchte schon im Vorfeld wissen, was mich da in etwa erwartet.

    Und deshalb stimme ich hier auch Gerhard zu...

    wenn ich in die Oper gehe, informiere ich mich vorher über das Werk und gehe mit der Erwartung hinein, dass mir auch das Werk ohne Abwandlung des vom Librettisten und Komponisten erzeugten Inhalts gezeigt wird.

    ... und am konkreten Beispiel...

    Was für mich jetzt überhaupt nicht zu Debatte steht und was mich zuletzt interessiert, ist die Frage, welche Erwartungen das Publikum beispielsweise an eine Aufführung des "Don Giovanni" hat.

    Wir müssen froh sein, wenn wir diese Oper überhaupt zeitnah mal wieder auf einer Bühnen sehen können.

    Mich interessiert das schon. Vor gut zwei Wochen war in Liberec /Reichenberg die Premiere des "Don Giovanni".

    Ich hatte Karten reservieren lassen und mich auf die Vorstellung mit Vorfreude und Interesse gefreut, zumal ich diese Oper

    noch nie live auf der Bühne erlebt habe. Ich bin im Laufe von fast acht Jahren von diesem Haus, bis auf eine, nur gute,

    werkgerechte Inszenierungen gewohnt, mit evtl. kleinen Abweichungen und Ideen, die aber immer noch akzeptabel waren.

    Zum Glück habe ich aber noch rechtzeitig die Fotos von der Generalprobe gesehen. Von modernen Klamotten mal abgesehen,

    aber Pistolen, Sonnenbrille und Handy..., das paßt und gehört für mich bestimmt nicht zu dieser Oper.

    Und so habe ich entschieden, mir diese Inszenierung weder zur Premiere, noch zukünftig, ganz sicher nicht anzutun!

    Gut, daß ich mich anhand der Fotos vorher rechtzeitig informieren konnte und nicht ahnungslos hingefahren bin.

    Das hat mich vor einer ärgerlichen Enttäuschung bewahrt.

    Gespannt bin ich, wie diese Inszenierung beim Publikum ankommt und wie lange diese Oper im Spielplan bleiben wird.

    Wie ich an anderer Stelle schon mal berichtete - ein völlig daneben modern verunstaltet inszenierter "Don Pasquale", den ich mir

    seinerzeit leider ahnungslos angeschaut habe, war nach drei Vorstellungen (zu recht!!!) in der Versenkung verschwunden.


    Bleibt alle gesund! Herzlichst

    CHRISSY

    Diesen sehr interessanten Aufsatz von Herrn Dr. Peter Brenner-Felsenstein - vormals Intendant in Darmstadt und Mainz, veröffentlicht von dem Musikwissenschaftler Stefan Mickisch, empfehle ich jedem wahren Opernfreund, der sich mit den Werken beschäftigt und nicht alles das, was ihm heute geboten wird, als das echte Werk des Komponisten hinzunehmen bereit ist:

    https://www.mickisch.de/richard-wagner/werktreue/


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Danke, lieber Gerhard, daß Du diesen interessanten Aufsatz reingestellt hast.

    Ich verweise hier insbesondere auf diese Aussage aus diesem Aufsatz


    Die FAZ kommentierte im November 2009 „Katharina Thalbach inszeniert Oper…"


    der typisch und bezeichnend ist für die sogenannten "modernen Regisseure", die ohne geringste Ahnung und fachliche Kenntnis

    auf das Publikum losgelassen werden.


    CHRISSY



    Der Country- und Popmusiker Kenny Rogers ist tot. Das teilte seine Familie am Samstag auf Twitter mit.

    Der dreifache Grammy-Gewinner starb in Sandy Springs, im Bundesstaat Georgia. Er wurde 81 Jahre alt.

    Die Karriere des US-Sängers von Hits wie "Islands In The Stream", "The Gambler" oder "Lucille" umfasste sechs Jahrzehnte,

    in denen er "eine unauslöschliche Spur in der Geschichte der amerikanischen Musik hinterlassen" habe.

    Ja, die Opernhäuser sind überall geschlossen, wir sollen alle möglichst nicht mehr aus der Wohnung gehen, was auch richtig

    und verständlich ist und es bleiben uns nun notgedrungen musikalisch Live - Streams, eigene Platten, CD´s, DVD´s und YouTube.

    Und so habe ich heute mal ein wenig bei You Tube gestöbert und bin zufällig auf eine Live GA der Oper "La Bohéme" gestoßen.

    Es ist ein Live - Mitschnitt aus dem Opernhaus Turin, wahrscheinlich von 1995, den ich bisher nicht kannte und der wohl erst vor

    einem Monat reingestellt wurde. Ton und Bild sind in sehr guter Qualität.

    In den Hauptpartien Mirella Freni /Luciano Pavarotti. Wenn tatsächlich 1995 stimmt, dann waren beide im 60. Lebensjahr.

    Natürlich haben beide da ihren sängerischen Höhepunkt schon leicht überschritten, sind aber immer noch überaus großartig.

    Darüber hinaus ist es eine gelungene tolle werkgetreue Inszenierung - so, wie man sich die Bohéme wünscht und erwartet

    mit glaubhafter intensiver gefühlvollen Darstellung und hervorragende Szenerie im Café Momus - tolle Kulisse.

    Liebhabern dieser Oper möchte ich diese Aufnahme unbedingt empfehlen und wünsche viel Freude und Genuß.


    CHRISSY


    Guten Tag, lieber Rüdiger

    Für mich war es sehr interessant, Deine Meinung zu lesen. Und es ist völlig in Ordnung, daß diese, in gegenseitiger Achtung, Akzeptanz

    und Toleranz, zwischen uns, hier nicht unterschiedlicher und gegensätzlicher, sein kann.

    Das war natürlich keine Folklore-Carmen,

    Wer einen unterhaltsamen und gemütlichen Opernabend am Fernseher erwartet hatte, war gewiss enttäuscht. Das kann ich sogar verstehen.

    ... das war sie (für mich) ganz sicher nicht. Aus den Vorinformationen war ich gewarnt und ahnte, was da geboten werden wird.

    Dies eine "Inszenierung und Ausstattung" dieser Oper zu nennen, fällt mir schwer. Da habe ich zum Glück andere Vorstellungen erlebt.

    Ohne Zweifel waren die gesanglichen Leistungen der Carmen und des Don José sehr gut. Aber in solch einer banalen,

    szenischen Umgebung, lösen sie bei mir keinerlei Emotionen aus, werden nicht mehr, als zu Nummern - Darbietungen.

    Ich gebe ehrlich zu, eigentlich wollte ich schon nach ein paar Minuten wegschalten, war aber neugierig und gespannt auf den

    Auftritt des Toreros, für mich ein musikalischer Höhepunkt in dieser Oper. Und dieser war dann aber für mich die absolute Enttäuschung.

    Ich kann mich nicht erinnern, dies schon mal schlechter gehört zu haben.

    Und danach war dann bei mir Schluß, mehr wollte ich mir nicht antun.

    Lobend erwähnen möchte ich aber unbedingt das Orchester - toller Klang!

    Wobei ich aber auch hier sagen muß - gerade beim Auftritt des Toreros, hätte ich mir etwas mehr Wucht, mehr Schmiss, erwartet und gewünscht.


    Zusammenfassend ist es aber, wie eingangs gesagt, schön und interessant, auch andere Meinungen und Ansichten zur Kenntnis zu nehmen.


    Herzliche Grüße

    CHRISSY

    Vielen Dank und viel Spaß. Die Inszenierung wird sicher vielen nicht gefallen, aber es gibt ja auch Musik und Gesang.

    Bis jetzt habe ich von Beginn an durchgehalten und mir diese "großartige Inszenierung /Ausstattung" im TV angeschaut.

    Habe noch auf den Auftritt des Toreros gewartet, aber nun reicht es, mehr will ich mir von dieser tollen Carmen nicht antun.


    CHRISSY

    Der internationale Filmstar Max von Sydow ist im Alter von 90 Jahren gestorben.


    Max von Sydow, gebürtig Carl Adolf von Sydow (* 10. April 1929 in Lund; † 8. März 2020),

    war ein schwedischer Schauspieler mit deutsch-pommerscher Abstammung.


    Er war ein großer Schauspieler, der in vielen Filmen mitgespielt hatte und ihnen durch seine künstlerische Begabung und seine

    Persönlichkeit Bedeutung verliehen hat. Ich habe einige seiner Filme gesehen. Am meisten und nachhaltigsten fasziniert und

    beeindruckt, hat mich seine Darstellung des Jesus Christus im Film "Die größte Geschichte aller Zeiten", aus dem Jahr 1965.


    https://web.de/magazine/unterh…jahren-gestorben-34501154


    Bildergebnis für Die größte Geschichte aller Zeiten

    Bonisolli hatte es in seinen guten Zeiten nie nötig, sich auf das C zu schwingen, sondern er bildete den Ton ganz leicht, wie jeden anderen. Von ihm schien das D unangestrengter zu kommen, als von den meisten Tenören das C.

    Hallo, Greghauser

    Es freut mich, daß Du von Franco Bonisolli wohl ebenso begeistert bist, wie ich. Er ist einer meiner Lieblingstenöre.

    Speziell für Dich, natürlich auch für alle anderen Interessenten und Fans, ein besonderer musikalischer Gruß.

    Eine Live - Aufnahme, woher weiß ich nicht, auf einer öffentlichen Veranstaltung, die Darstellung ist nicht ganz ernst zu nehmen.

    Bonisolli macht sich hier selbst einen überdrehten Spaß und Jux.

    Die Bildqualität ist zwar mies, aber was für eine Stimme... unglaublich!!!

    Und danach eine Live - Aufnahme aus Die Perlenfischer. Auch solche lyrischen Arien konnte er hervorragend.


    Viel Freude und auch Spaß, wünscht

    CHRISSY


    ab Min. 1.00 mit da Capo


    Weder ist mir bei meinen umfangreichen Besetzungsrecherchen eine Aufführung mit Frau Ricciarelli begegnet noch die hier gerade erst wieder behauptete Kombination Casapietra/Orofino in irgendeiner "Tosca"-Vorstellung.

    Abgesehen davon, daß wohl jeder verstanden hat, daß ich mit meiner Bemerkung...


    Jedenfalls keiner annähernd qualitativ vergleichbar mit seinerzeit Orofino /Casapietra, bzw. Orofino /Tomowa - Sintow in der Staatsoper.

    ... die Kombination Orofino /Casapietra in der Bohéme und Orofino /Tomowa - Sintow in der Tosca meinte,

    hat Frau Casapietra tatsächlich auch die Tosca gesungen, in der ich sie auch erlebt habe.


    1980-01-29 Tosca (Dirigent Heinz Fricke – Tosca Celestina Casapietra, Hirt Carola Nossek; Cavaradossi Ruggiero Orofino, Scarpia George Ionescu, Angelotti Heinz Reeh, Mesner Peter Olesch, Spoletta Joachim Arndt, Sciarrone Erich Siebenschuh, Schließer Motomu Itzuki)


    1980-02-03 Tosca (Spielplanänderung!!!; Fricke – Casapietra, Nossek; Orofino, Ionescu, Reeh, Olesch, Arndt, Siebenschuh, Zettisch)


    Was Katja Riccarelli betrifft, so ist sie einmal überraschend eingesprungen, wahrscheinlich als Tosca. Das war so kurzfristig,

    darüber gibt es keine Aufzeichnungen. Das wurde mir in einem Telefongespräch auch ins Nachhinein bestätigt.

    Was hätte ich auch davon, so etwas zu behaupten, wenn es nicht stimmt?

    So viel zu den falschen Behauptung dieses "Immer Rechthabers und Besserwissers".

    Künftig wird es von mir keine Antworten an diesen "ach so tollen User" geben, da verspüre ich nicht die geringste Lust!

    Beide Inszenierungen giibt es sogar noch. Die Bohème war damals noch recht neu. Die Tosca ist aus dem Jahr 1969 und hat inzwischen über 400 Vorstellungen hinter sich. Ich muss dem Stimmenliebhaber in allen Punkten Recht geben. Wixell hatte damals sicher seinen Zenit überschritten, war in der Rolle aber eine Institution. Martinucci habe ich einige Male gehört. Er war einer der besseren Repertoire-Tenöre. Troitskaya war allerdings nicht mein Fall. Ich sehe morgen mal nach, ob ich vielleicht auch in dieser Vorstellung gewesen bin. Vielen Dank auf jeden Fall für die Erinnerungen.

    Hallo, KM Storch

    Vielen Dank für Deine Antwort. Ich möchte nochmal auf meinen Bericht von der DOB zurückkommen.

    Ich habe keine genauen Erinnerungen an die Daten. Wie ich schrieb - ich meine, es war am 9. Nov. 90.

    Ich war Anfang der 90er Jahre mit Freunden mehrmals in Berlin und bin mir relativ sicher, daß wir an diesem Tag,

    wegen dem einjährigen Mauerfall, da waren. Ich halte es für möglich, daß wir da auch an diesem Tag in der DOB waren,

    weiß es aber nicht mehr sicher. Ist auch letztlich egal. Wie ich schrieb, erinnere ich mich, daß ich an beiden Inszenierungen nichts

    auszusetzen hatte. Und was die Gesangssolisten betrifft - ich habe keinen schlecht gemacht, konnte und kann aber auch keinen loben und hervorheben.

    Du bemerkst - Martinucci, war ein guter Repertoire Tenor. Ja, genau das meine ich wenn ich sage - mich hat keiner vom Sitz gerissen.

    Beide Vorstellungen waren für mich reine normale Repertoire Vorstellungen mit einem Niveau, wie man das auf jeden Fall von solch einem

    Haus erwarten darf - aber ganz sicher nicht mehr und schon gar nicht ein bleibend haftender Höhepunkt!

    Und man muß mir schon meine Meinung zugestehen, wenn ich behaupte, daß ich an der Staatsoper bis 1985 beide Opern weitaus besser erlebt habe.

    Da habe ich sehr viele gute, manifestierte, nachhaltige Erinnerungen daran, während von den beiden Aufführungen in der DOB, bei mir nichts

    haften geblieben ist.


    Herzliche Grüße

    CHRISSY

    Danke für den link, lieber Chrissy.

    Ich kenne die Aufnahmen ja nur in Auszügen. Würde sie gerne mal komplett hören bzw. den ganzen Film sehen.

    Da kann man nur hoffen, dass er doch mal wieder im TV laufen wird.

    Die Freni hatte in jener Zeit die idealen stimmlichen Voraussetzungen, um eine erfolgreiche Traviata zu sein, und beherrschte Lyrik, Koloratur und Dramatik.

    Lieber Gregor

    Sollte ich wieder mal nach Wien kommen, bringe ich Dir die DVD - Gesamtaufnahme mit, versprochen!

    Mirella Freni war aber auch eine besonders hübsche Frau. Und besonders die junge Freni muss ja in vielen ihrer Jungmädchen-Rollen bezaubernd ausgesehen haben. Man betrachte nur einmal dieses Foto von ihr als sie die Juliette an der Metropolitan Opera gesungen hat. Unglaublich hübsch.

    Völlig Deiner Meinung!

    Und in der betreffenden Aufnahme ist Franco Bonisolli nicht nur stimmlich, sondern auch optisch, ein idealer Partner.


    Herzliche Grüße

    CHRISSY