
Kurzes Intermezzo mit Dvorak's weniger bekannten Klavierwerken und dem Pianisten Radoslav Kvapil. Aufnahme 1969/70, Supraphon.
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Kurzes Intermezzo mit Dvorak's weniger bekannten Klavierwerken und dem Pianisten Radoslav Kvapil. Aufnahme 1969/70, Supraphon.
gestern erst im Internet gekauft...

"Legendary...." zu einem wahren Hammerpreis bei A....
Freue mich sehr auf diese Box, um neben Sofronitzky, Horowitz, Richter, Gilels, Askenazy, Gavrilov und Demindenko weitere Russische Pianisten kennenzulernen ![]()
Rachmaninov Suite No. 1 Op 5 für 2 Klaviere - Martha Argerich & Lilya Zilberstein während der 2008 Konzertaufnahme in Lugano (CD 4). Die kühle und für diese Jahrzeit gar nicht Sommernacht einklingend....
denn dieser Liszt und seine einzigartig romantisierte Virtuosenklangteppiche haben eine wirklich hypnotisch anziehende und gleichzeitig auch mal' abschreckende Wirkung auf mich. Bei mir ist's nach langem Hineinhören das unerwartete und die emotionale Achterbahnfahrt, welche man doch mit Franz Liszt Musik einfach anerkennen muss. Ich entdecke langsam aber sicher in seinen Werken viel mehr Nuancen, Andeutungen und Suchendes als in manch' anderen mehr profilierten Tondichtern. Als Klavierverrückter kommt man natürlich an Liszt's einzigartig komplex aufgebautes Klaviatur-Schaffen sowieso nicht ganz vorbei. Seine leider einzige grosse Klavier Sonate ist für mich einer der wirklichen Höhepunkte der Klavierliteratur und kann es - nach meinem Empfinden - mit jeder grossen Sonate von Beethoven, Schubert, Schumann oder auch allen anderen Romantikern aufnehmen. Weiter sind seine grosse thematisierten Kompositionen ein für mich noch zu ergründender Kosmos, welche ich in nächster Zeit noch vieles zu entdecken habe. Leider sind meine Batterien jetzt ein wenig unten (und nicht nur beim Laptop
), ansonsten werde ich bei mehr Batterie-Zeit und besserer Vorbereitung gerne noch geistreicheres zum Thema Faszination Liszt beisteuern. Deshalb, für heute nur kurz ....Gute Nacht an alle Liszt-Fans und alle die es, wie ich, es noch werden (können, müssen, sollten etc. etc. etc. )
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Schumann 1
Schubert 4 & 8
Beethoven 5 & 7 und als Zusatzzahl
die 3
Dvorak 8
Saint-Saens 3
Bruckner 7
Mahler (0-10 auf der Warteliste, da ich seine Werke zu meinem Entsetzen immer noch nicht gut genug kenne.... :S)
...und das ganze wie immer ohne Gewehr
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Viele Grüsse
Pianomania
Father Christmas came early this year ![]()

Konnte diesem Spezialangebot des Meisterdirigenten Bernsteins einfach nicht widerstehen, und habe diese Sammlung gestern nachmittag kurz vor Ladenschluss im Musikgeschäft erstanden
Viele Grüsse
Pianomania
Mit meinem zugegebenermaßen bescheidenen Cembalo-Fachwissen
und meiner klaren Präferenz für modernere Instrumente und Aufführungspraktiken, schätze ich trotzdem auch...
Andreas Staier (als meine Nr. 1 Wahl in allem was er mit Cembalo einspielt)
und dann...
Christine Schornsheim (speziell mit Haydn)
Ton Koopman (mit Scarlatti)
Michel Kiener (mit Rameau's Intégrale des pièces de clavecin)
Viele Grüsse
Pianomania
Vielleicht genügt auch das koaxiale Hochtöner-System von Piega?

Als absoluter Technologie-Laie und zufriedener Piega-Lautsprecherbesitzer bin ich da natürlich 100% voreingenommen
Folgendes steht im Werbetest:
Zum einen ist es die von uns entwickelte Bändchen- Technologie und zum andern die perfekt verarbeiteten, aus einem Strang gepressten Aluminiumgehäuse. Nach der Entwicklung des Hochton-Bändchens, welches in den frühen 90er Jahren in Sachen Klanggenauigkeit und Wirkungsgrad alles bisherige übertraf, folgte im Jahr 2000 die Einführung des weltweit ersten koaxialen Bändchen-Systems. In diesem System wurden erstmals Hoch- und Mitteltöner in einem System vereint und bilden ein akustisches Zentrum. Störende Interferenzen werden ausgeschlossen und das Resultat ist ein authentisches, feingezeichnetes Klangbild. Die grosse Faszination, wie Instrumente, Chöre oder Einzelinterpreten reproduziert werden, zieht «Alltagshörer» wie auch passionierte Musikliebhaber in ihren Bann. Unser koaxiales Bändchen-System ist auch 10 Jahre nach der Entwicklung noch immer ein Synonym für Klangperfektion und kompromisslose Highend-Technologie im Lautsprecherbau.
Ich konnte mich bis jetzt einfach nicht dazu bringen, die Kapustin Aufnahme mit Hamelin zuzulegen. Ich hatte diese Scheibe einmal in einem Musikladen für ca. 20 Minuten probe gehört und es hat bei mir einfach nicht zugesagt. Ich kann mit Kapustin im Moment einfach (noch) nichts anfangen, sorry ![]()
Viele Grüsse
Pianomania
PS: und eigentlich höre ich ja hie und da auch gerne Piano Jazz und geniesse auch dessen Improvisationen...
Henryk Górecki's 3. Symphonie ist einer meiner ersten gekauften Symphonien eines wirklich modernen Komponisten. Diese Aufnahme hat für mich dadurch immer noch einen sentimentalen Stellenwert, obwohl Orchestrale Werke nicht unbedingt mein Forté sind. Als zweite Aufnahme besitzte ich auch das Kronos Quartet mit seinen 1. und 2. Streichquartet.
R.I.P. Mr. Górecki
Also ich möchte hier für Radagast als Autor dieses Themas und für Jochim Raff eine Lanze brechen... Da Joachim Raff ja in meiner näheren Umgebung in der Schweiz aufgewachsen ist, habe ich mich auch als "gut nachbarlichen" Interesse ein wenig mit seinen Kompositionen beschäftigt. Dank CPO's Spezialpreisen habe ich seit kurzem auch einige Raff Aufnahmen inkl. Streichquartette Nr. 6&7, Klaviertrios 1-4 und Symphonien Nr. 8-11. Bis heute habe ich jedoch erst die Klaviertrios (Nr. 1 & 4 sind dabei wirklich interessant) und die Streichquartette einmal angehört. Joachim Raff's Tonsprache ist zwar nicht sofort zugänglich und trotzdem hat seine Musik einen eigenen romantisch melancholisch-heiteren Stil, welcher suchend und vielschichtiger scheint, als es beim ersten Hineinhören den Anschein macht. Deshalb werde ich diese Aufnahmen über die nächsten Wochen nochmals durchhören und dann vielleicht weitere Einsichten dazu mitteilen können...
Also, liebe Taminos, gibt den Raff doch 'ne zweite Chance, auch wenngleich seine Kompositionen bestimmt nicht Schubert-Niveau erreichen können ![]()
Viele Grüsse
Pianomania
Definition von Sucht auf Wikipedia:
Sucht ist der umgangssprachliche Begriff für verschiedene medizinisch-psychologische Krankheitsbilder. In der Fachwelt ist er ersetzt worden durch die Begriffe
Im offiziellen Sprachgebrauch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) existierte der Begriff Sucht von 1957 bis 1963. Danach wurde er zunächst durch Missbrauch und Abhängigkeit ersetzt. Schließlich wurde nach 1969 das Missbrauchskonzept zugunsten vier definierter Klassen des Gebrauchs verworfen:
Die Vermeidung des Terminus Sucht sollte die Stigmatisierung Erkrankter vermeiden und deutlich machen, dass es sich beim Abhängigkeitssyndrom um eine Krankheit handelt. Die Begrenzung des Abhängigkeitssyndroms auf stoffliche Abhängigkeiten macht zudem auf Unterschiede zu nichtstofflichen Abhängigkeiten aufmerksam; der Begriff ist damit differenzierter als der der Sucht, der unterschiedslos stoffliche und nichtstoffliche Abhängigkeiten umfasst.
Nach erst einem Monat aktiven Beteiligung auf dem Tamino Forum kann ich Gottseidank noch keine der von WHO definierten Suchtmerkmale (1, 2,3 oder 4) erkennen. Wenn es aber in Zukunft wegen Tamino dennoch eintreffen würde, sehe ich mich am wahrscheinlichsten durch den "Unerlaubten Gebrauch" gefährdet. Wobei die Folgen nicht von der Gesellschaft, sondern von meiner Frau (immerhin als wichtigster Teil "meiner" Gesellschaft) nicht länger toleriert würden
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Viele Grüsse
Pianomania

Seit langem nicht mehr gehört und deshalb heute morgen zum winterlichen Erwachen auf dem Abspielgerät ![]()
Ich möchte mich hier zuerst in aller Form für die etwas ketzerische Überschrift entschuldigen. Da es bis jetzt noch kein Thema im Tamino gibt, welches Paul Lewis alleine gewidmet ist, will ich dies in hiermit gerne aufnehmen. Da ich persönlich von Lewis als eigenständiger Künstler sehr angetan bin, und glaube, dass er bereits heute und in weiterer Zukunft noch viel Bedeutendes zu sagen bzw. zu interpretieren hat, mache ich hier mit einer Kurzeinführung den Anfang:
Paul Lewis,1972 in Liverpool geboren, ist für mich einer der interessantesten jüngeren Pianisten in der klassischen Musikwelt. Interessanterweise lernte Lewis zuerst Violoncello und erhielt erst mit „späten“ 12 Jahren regelmäßigen Klavierunterricht. 1993 wurde er unter die Fittiche des Altmeisters Alfred Brendel genommen. Sein Repertoire und Vorlieben gleichen denen seines Lehrers und sein Stil erinnert zumindest in Ansätzen auch an sein Vorbild. Wie Brendel bevorzugt Lewis bis zum heutigen Zeitpunkt vor allem die Klavierwerke Beethovens und Schubert. Bis 2009 legte er eine von der internationalen (vor allem Britische) Fachpresse gehuldigter Gesamtaufnahme der Beethovensonaten vor. Erst kürzlich veröffentlichte Paul Lewis eine vielbeachtete Aufnahme sämtlicher Beethoven-Konzerte mit dem BBC Symphony Orchestra unter Jiri Belohlavek. Lewis ist dabei immer um Werktreue bemüht und hat für mich eine grosse lyrische, innerliche Ruhe und eine immense Ausstrahlung. Im weiteren hat er bereits bemerkenswerte Interpretationen der Liszt h-moll Sonate und den späten Schubert Sonaten vorgestellt. Dazu zeigt er auch ein grosses Interesse und Einfühlungsvermögen für die romantische Kammermusik mit zum Beispiel den grossen Schubert Lieder Zyklen mit Mark Padmore...
Wie steht Ihr, liebe Taminos, dem Schaffen und der Interpretationskunst dieses einfühlsamen Pianisten gegenüber?
Viele Grüsse
Pianomania
APUT
Meine zum jetzigen Zeitpunkt 5 liebsten lebenden Pianisten sind:
Sokolov ist für mich das Live-Konzerterlebnis und der überragende lebende Interpret schlechthin. Ein Klavier- und Ton-Magier und ich freue mich schon wie ein kleines Kind auf das kommende Konzert in Luzern
.
Argerich bringt die Emotionen und die Leidenschaft zum Klavier wie keine andere Frau oder Mann das heute zustande bringt
Hoffentlich schaffe ich es einmal nach Lugano an "Ihr" kleines Kammerfestival...
Radu Lupu hat mich zu Schubert gebracht. Seinen Brahms und Schumann liebe ich auch und dafür bin ich ihm ewig dankbar. Seine Konzerte sind für mich immer ein wichtiges musikalisches Stelldichein mit der Poesie und Lyrik ![]()
Zoltan Kocsis überzeugt mich vor allem mit sein hypnotisch sicheres und glasklares Bartok Spiel. Durch die Interpretationskunst von Kocsis' lerne ich langsam aber sicher auch neue Klavierliteratur in der Moderne schätzen ![]()
Paul Lewis ist einer der jungen Künstler, welcher mich am meisten beeindruckt. Sein 1. und 4. Beethoven-Konzert an der BBC at Proms dieses Jahr sind für mich unvergesslich (nicht nur wegen der Royal Albert Hall) ![]()
Viele Grüsse
Pianomania
Ich muss leider zugeben, dass ich diese namhaften Pianisten noch nicht kenne und auch noch keine Aufnahmen dazu besitze:
Valery Afanassiev, Piotr Anderszwewski, Tzimon Barto, Béla Bartok, Shura Cherkassky, Imogen Cooper & Michel Dalberto (vorallem für Schubert...), Annie Fischer, Monique Haas, Evgeni Koroliov, Eric Le Sage, Ivan Moravec, Alfredo Perl, Egon Petri, Grigory Sandor, Anatol Ugorski....usw.
Viele Grüsse
Pianomania
Ich habe jetzt die Sonaten D.960, D.959, D.845 und D.894 gehört und kann vergleichend zu einem Konzert in Düsseldorf Anfangs dieses Jahrtausends, als er D.959 spielte, sagen, dass sich mein damaliger Eindrudk bestätigt hat.
Er ist von allen meinen Schubert-Pianisten, die ich in meiner Sammlung habe, und das sind nicht wenige, derjenige, der nächst Sviatoslav Richter die größte dynamische Spannweite hat, der nächst Richter und Brendel den kultiviertesten Anschlag hat und der die A-dur-Sonate am besten spielt. Sviatoslav Richter können wir hier leider nicht zum Vergleich heranziehen, weil er die A-dur-Sonate nie eingespielt hat.
Gerade die dynamischen Steigerungen im zweiten Satz der A-dur Sonate, das wirkliche Forte fortissimo im Kopfsatz der G-dur-Sonate und die intensive Interpretation der a-moll-Sonate D.845 zeigen, dass er als "Tastenlöwe" zu bezeichnen ist, auch wenn er sich vielleicht selbst gar nicht so sieht und als Superstar gleich gar nicht.
Lieber Willi
Deinen positiven Worten zu Radu Lupu ist eigentlich nichts mehr zuzufügen.
Ich hatte das Vergnügen, den introvertierten Meister am 9. Mai dieses Jahres zwar nicht mit der D959 aber mit Schuberts grossen B-dur D960 im Konzert zu hören (zusätzlich Janacek "Im Nebel" & Beethoven's "Appassionata" Nr. 23 f-Moll. Op. 57) . Ist einer meiner ganz grossen, unvergesslichen Konzert Highlights in diesem Jahr ![]()
Viele Grüsse
Pianomania
Nein, keine Symphonie für mich heute morgen ....ich höre im Moment die Schumann Sonate No. 1, Op. 11 vorgetragen durch Jean Martin auf einem klanglich so herrlich differerenzierten Börsendorfer

Das alljährliche Luzern Klavierfestival http://www.lucernefestival.ch/de beginnt diesen Montag. Ich habe Karten für Andreas Staier's Schumann Mittagskonzert auf einem Pianoforte und als Nachtisch Grigory Sokolov am gleichen Abend (27.11.) ![]()
Anbei eine kurze Programminformation auf dem Internetportal, wer sonst noch nächste Woche in Luzern ist:

22. November - 28. November 2010
Gipfeltreffen der Klavierkunst
Der November in Luzern gehört den Pianisten: den gefeierten Virtuosen, den Denkern und Philosophen am Klavier, den Sängern auf den Tasten. Mit den beiden Klavierkonzerten von Johannes Brahms werden Bernard Haitink und das Chamber Orchestra of Europe ihren neuen Brahms-Zyklus eröffnen, der in den Jahren 2010 und 2011 exklusiv für LUCERNE FESTIVAL entsteht – Emanuel Ax ist der Solist. Für Rezitale haben wir András Schiff und Evgeny Kissin, Grigory Sokolov und Pierre-Laurent Aimard eingeladen. Andreas Staier wird Robert Schumann spielen, aber nicht auf dem modernen Flügel, sondern auf einem historischen Instrument. Mit Yaara Tal und Andreas Groethuysen ist eines der besten Klavierduos unserer Zeit zu Gast und präsentiert Bachs «Goldberg-Variationen» einmal anders: in einer Bearbeitung für zwei Klaviere von Joseph Rheinberger und Max Reger. Und natürlich gibt es wieder Debut-Konzerte, eine Moderne-Nacht mit Nicolas Hodges und das Festival im Festival, Piano Off-Stage, das Sie zu später Stunde in schönsten Bars von Luzern lädt.
Viele Grüsse
Pianomania