Beiträge von Cartman

    Zitat von Bertarido

    Ich selbst habe beides des öfteren miterlebt und auch selbst schon sowohl "Buh" gerufen als auch "Bravo". Was sagt das jetzt übers Regietheater? Dass es sowohl gute wie auch schlechte Inszenierungen gibt - welch eine profunde Einsicht.


    Genau so ist es.


    Alfred, das kannst Du besser.

    Zitat

    Es gibt zwar bereits einen uralten Thread, der aber wenig liebevoll aufgemacht ist, kaum frequentiert wurde und auch sonst nicht unbedingt dazu beitrug, der Bedeutung Leopold Stokowskis Rechnung zu tragen. Daher an dieser Stelle ein neuer Versuch einer angemesseneren Würdigung.

    Das ist zwar nicht sehr nett formuliert, lieber Joseph II., aber als Stokowski-Fan freue ich mich natürlich über jede neue Nachricht, die sich mit dem Maestro auseinandersetzt.


    An dieser Stelle sei auch nochmals auf folgendes Buch hingewiesen:


    Ich halte dieses Werk für äußerst informativ und gut geschrieben. Eine gelungene sachliche Biographie - ohne sensationslüsterne Mätzchen - und eine entsprechende Würdigung des musikalischen Wirkens Stokowskis. Da dieser Band allerdings keine Diskographie enthält, sei noch auf folgenden Link hingewiesen, unter dem man die entsprechenden Aufnahmen finden kann:


    Stokowskis eigenes Buch "Music for all of us" ist übrigens seit längerem nicht mehr regulär lieferbar. Ich habe vor Jahren mal hineingelesen und fand es nach einem lockeren Einstieg in (s)eine Musiklehre doch recht trocken und lehrbuchhaft. Vielleicht muss ich dem Werk aber nochmal eine zweite Chance geben.

    Ich konnte nur kurz in den "Tristan" reinhören und war bei dieser Gelegenheit von den Frauen Herlitzius und Mayer leider nicht sonderlich angetan. Allerdings scheint laut der Kritikerrunde und dem, was ich heute gelesen habe die Inszenierung immerhin dazu angetan zu sein, die Bayreuther Talfahrt der letzten Jahre etwas zu bremsen. Das wäre ja immerhin eine erfreuliche Meldung. (Andererseits macht aber nach wie vor eine Schwalbe noch keinen Sommer...)

    Am Samstag (4.7.15) fand die letzte Vorstellung des "Boris" in Darmstadt statt. In dieser Produktion arbeitet das Staatstheater Darmstadt mit den Kollegen von Wiesbaden zusammen. Herausgekommen ist ein musikalisch guter und sängerisch mitunter sehr guter Opernabend, wobei vor allem der Russe Vladimir Baykov als Boris, Katrin Gerstenberger als Schenkwirtin und Thomas Mehnert als Warlaam hervorzuheben sind. Ebenfalls großartig sind die Opernchöre aus Darmstadt und Wiesbaden (der Darmstädter Kinderchor fällt hier leider etwas ab). Nach einer kurzen Aufwärmphase, in der das Orchester zu Beginn sehr verhalten spielte und sich nicht recht an die Ecken und Kanten der Partitur heranwagen wollte, fand man sich unter der musikalischen Leitung von Will Humburg zu einer beeindruckenden Leistung zusammen.


    Gespielt wird in dieser Produktion von Mussorgskijs Oper übrigens eine Fassung ohne den Polenakt und mit sowohl dem Bild "Auf dem Platz vor der Basiliuskathedrale" als auch der abschließenden Szene "In der Nähe der Stadt Kromy".


    Das alles hätte nun zu einem rundum gelungenen Opernabend werden können, wenn da nicht der misslungene Versuch einer Inszenierung durch Christian Sedelmayer gewesen wäre. Unter einer goldenen Kuppel spielt sich die spannungs- und ereignislose Geschichte ab und beginnt den Zuschauer recht rasch zu langweilen. Nur wenige Ansätze (z.B. der Denunziant in der Schenken-Szene) vermögen es, kurzfristig das Interesse für das Geschehen auf der Bühne zu wecken. In dem jede Atmosphäre vermissen lassenden Bühnenbild ("Baustellenstimmung") agieren die Personen meist verloren vor sich hin, während sich die Szenen ob ihrer Ideenlosigkeit ins Endlose zu dehnen scheinen.


    https://www.staatstheater-darm…ckinfo/boris-godunow.html
    Die Produktion wird in der nächsten Spielzeit vom Staatstheater Wiesbaden übernommen. Wer also einen guten "Boris Godunow" hören möchte, wird dort die Gelegenheit dazu haben.


    In dieser neu zusammengestellten box mit 3 CDs bekommt man wirkliche Raritäten aus Stokowskis Diskographie zu hören. Vor allem die dritte CD bietet zum Teil Aufnahmen von Werken, die von ihm nur einmal eingespielt wurden (im Gegensatz zu der Pathetique oder der Feuervogel-Suite auf der ersten CD). Die Box ist gerade eben erst auf den Markt gekommen (Juli 2015) und besitzt ein lesenswertes Booklet, was leider nicht selbstverständlich ist. Die Tonqualität ist zufriedenstellend, wenn auch nicht überwältigend. Allerdings merkt man den Aufnahmen an, dass sie nicht unbedingt mit Spitzenorchestern eingespielt wurden.

    Mir kommt hier auch spontan "Mir ist so wunderbar" (Fidelio) in den Sinn. Platz zwei belegt das Meistersinger-Quintett. Platz drei bekommen die "Don-Giovanni"-Ensembles von Mozart.
    Es wäre sicher interessant, mal darüber nachzudenken, warum gerade das Ensemble des "Fidelio" so hoch im Kurs steht. (Zumindest bei den ersten Posts in diesem Thread.) Vielleicht fällt mir noch was Kluges dazu ein. Falls ja, werde ich es posten.

    Bliebe noch nachzutragen, dass Lucas Meachem als Silvio (Pagliacchi) für mich farblos und uninteressant blieb. Man fragt sich, warum Nedda sich mit diesem faden Burschen abgibt.

    In Aschaffenburg habe ich mir auch diese Doppelvorstellung der MET angesehen und bin danach mit zwiespältigen Gefühlen nach Hause gegangen. Die Inszenierung beider Teile halte ich für gelungen, auch wenn die Cavalleria ruhig statischer und in Ritualen verhaftet hättet gestaltet sein können. Frau Westbroek ist keine ideale Santuzza, hat sich aber nach und nach zu einer guten (wenn auch nicht sehr guten) Leistung steigern können. Álvarez hätte ich mehr stimmliche Präsenz gewünscht, aber auch er konnte im laufe des Abends zulegen. Gelungen fand ich Patricia Racettes Nedda und vor allem die beiden von George Gagnidze gesungenen Rollen. Da gab es für mich nichts auszusetzen.
    Gestört hat mich allerdings, dass der Opernabend nicht sonderlich in mir "nachgehallt" hat. Da fehlte in der Tat insgesamt eine gewisse Italianita und auch aus dem Orchestergraben hätte ich mir da mehr Feuer gewünscht.

    Da kann man sich nun streiten, ob die sakralen Gesänge aus Taizé zur klassischen Musik zählen oder nicht. Da die Deutsche Grammophon und Universal Music Classics diese neue CD veröffentlicht haben, wird dieser Anspruch zumindest gestellt.
    Wie auch immer - mich spricht diese vordergründig "einfache" und unkomplizierte Musik sehr an. Ohne ein gläubiger Mensch zu sein, berührt mich die Art und Weise dieser meditativen und eingängigen Melodien sehr. Seit ich vor einigen Jahren zufällig in der Kuppelkirche St. Ludwig in Darmstadt einigen dieser Gesänge lauschen durfte, war ich von dieser Musik überwältigt und zutiefst beeindruckt.
    Diese CD vereint einige Taizé-Klassiker (z.B. Veni Sancte Spiritus; Laudate Dominum; Bleibet hier) mit weniger bekanntem Material. Wer sich einen klanglich gelungenen Eindruck dieser harmonischen Werke verschaffen möchte, ist hier bestens aufgehoben.

    Chor und Orchester der Covent Garden Opera/Antonio Pappano – 4-

    Tristan – Placido Domingo – 3 (Ich gehe nicht so weit zu sagen, dass man es hier "mit einer Tristan-Aufnahme ohne Tristan" zu tun hat, wie es irgendwo hieß, aber wenn man sich fragt, ob Domingo den Tristan unbedingt hätte aufnehmen müssen, so lautet die Antwort doch eher "Nein". Er kämpft mit der deutschen Sprache und ist trotz allen Könnens kein jugendlicher Held mehr. Spas Wenkoff oder René Kollo erfüllen z. B. diese Vorgabe stimmlich wesentlich mehr.)
    Isolde – Nina Stemme – 5
    Kurwenal – Olaf Bär – 4
    Brangäne – Mihoko Fujimura - 4
    Marke – René Pape – 5
    Rest – 4


    TQ: 4 (da wäre meiner Meinung nach etwas mehr an Tiefe rauszuholen gewesen)

    Das wären meine drei Inselaufnahmen. Nicht, dass ich nicht noch mehr Werke mitnehmen möchte, aber gerade bei diesen Einspielungen gibt es für mich keinen Grund zur Klage. Weitere Erläuterungen spare ich mir, da ich mich schon an anderer Stelle zu diesen Aufnahmen geäußert habe.




    (Hier geht es um die Einspielung der "Pathetique", die es wohl gerade nicht als einzelne Auskoppelung gibt.)


    1960 (Studioproduktion)


    Chor des NDR
    Sinfonieorchester des NDR
    Leitung: Winfried Zillig 4


    Herzog Antoniotto Adorno: Franz Crass 5
    Graf Andrea Vitelozzo Tamare: Thomas Stewart 4
    Lodovico Nardi: Ernst Wiemann 3
    Carlotta Nardi: Evelyn Lear 4
    Alviano Salvago: Helmut Krebs 2-3 (eine sauber "durchbuchstabierte" Vorstellung der Hauptrolle, aber keine eigentliche Interpretation; auch klingt mir seine Stimme zu schwach für einen Opernsänger)


    Rest: 2-3 (eine zum Teil erschreckend schwache Zusammenstellung für die "kleineren" Partien!)
    Tonqualität: 4 (recht gut in Anbetracht des Alters der Aufnahme)


    Die Aufnahme gibt es momentan nicht auf CD (nur in einer Wagner-Bayreuth-Box), darum ist hier das LP-Cover abgebildet.


    Wolfgang Sawallisch, Orchester der Bayreuther Festspiele – 4



    Daland – Josef Greindl – 4-
    Von dieser Partie gibt es bessere Mitschnitte mit Greindl. Irgendwie bleibt er hier ein wenig hinter seinen Möglichkeiten zurück. Dass sich seine Stimme mit der von Crass im ersten Aufzug nicht gut mischt ist bedauerlich und liegt nicht nur an der Tontechnik. Beide singen leider nebeneinander her, ohne einen Bezug zueinander zu bekommen.


    Senta – Anja Silja – 4
    Eine junge Senta mit einem leicht hysterischen Anflug. Das passt durchaus.


    Der Holländer – Franz Crass – 4
    Sehr schön gesungen. Hier steht das Leiden und die Sehnsucht des Holländers im Vordergrund - nicht dessen Dämonie.


    Erik – Fritz Uhl – 4
    Die Stimme könnte mitunter etwas dominanter sein, aber toll gesungen ist das allemal.


    Restensemble – 4,5

    Vielen Dank für eure Antworten, Schneewittchen und Holger. Scheint so, als ob ich mich damit abfinden müsste, dass es sich doch um "echte" Markevitch-Aufnahmen handelt. Da hatte er wohl keinen guten Tag gehabt...


    Mit den besten Neujahrsgrüßen
    von Cartman

    Bin vor ein paar Tagen auf diese Aufnahme bei Amazon gestoßen:



    Das ist ja seltsam - eine absolut erschwingliche Aufnahme der Scheherazade mit Igor Markevitch! Als ich die CD dann in Händen hielt, kam ich mir allerdings recht veralbert vor. Die Aufnahme ist mit DDD gekennzeichnet und auf das Jahr 1980 datiert. Irgendwie passte das nicht zu Markevitch. Und auch das French National Orchestra war mir kein Begriff. Schon nach den ersten Takten dieser uninspirierten Einspielung war ich mir ziemlich sicher, dass ich hier einem Etikettenschwindel aufgesessen war. Da scheint mir auch der Schreibfehler auf dem Cover (Markevich ohne t) plötzlich beabsichtigt, da es sich eben nicht um eine Aufnahme mit Igor Markevitch (mit t) zu handeln scheint. X(
    Weitere Recherchen zeigten, dass es von Markevitch zwar zwei Aufnahmen der Scheherazade gibt (Royal Concertgebouw Orchestra, Solist: Herman Krebbers (als Download beim Werbepartner erhältlich) & London Symphony Orchestra, Solist: Erich Gruenberg (nur noch als teure LP erhältlich)), die hier angeführte Einspielung jedoch eine Irreführung der Musikliebhaber darstellt, vor der ich nur warnen kann!

    Angeregt durch die momentan in einem Thread stattfindende Dvorak-Diskussion möchte ich meine Liste unter anderem mit diesen beiden Aufnahmen ergänzen:

    Diese Aufnahme ist vor allem wegen der 7. Symphonie zu empfehlen. Obwohl ich gerade mit dieser Einspielung einige sehr persönlicher Erinnerungen verbinde :love: , finde ich sie noch immer hervorragend und mustergültig.



    So umstritten Maestro Harnoncourt auch sein mag, bei dieser Aufnahme der 9. sind sich die meisten Hörer einig: Sie ist großartig.


    Hier noch zwei meiner Favoriten; diesmal von Rimsky-Korsakow:

    Wer sich für erstklassig interpretierte russische Symphonik interessiert, dem kann ich nur dringendst zu dieser Aufnahme von Rimsky-Korsakows erster Symphonie raten. (Momentan wohl nur in dieser Box erhältlich.) Das Werk lohnt die Bekanntschaft.



    Diese CD liebe ich vor allem wegen der grandiosen, strengen Auslegung der Ouvertüre "Russische Ostern" von Rimsky-Korsakow mit dem Orchestre Lamoureux. So "beherrscht" und dennoch überwältigend habe ich dieses schöne Werk noch nicht gehört. Typisch Markevitch eben.


    Parsifal: Andrew Richards
    Kundry: Anna Larsson
    Gurnemanz: Jan-Hendrik-Rootering
    Amfortas: Thomas Johannes Mayer
    Klingsor: Tómas Tómasson
    Titurel: Victor von Halem


    Orchestre symphonique de la Monnaie
    Dirigent: Hartmut Haenchen


    Regie: Romeo Castellucci


    Tja, was soll man zu dieser Aufnahme sagen? Ursprünglich war dieser Mitschnitt gar nicht zur Veröffentlichung vorgesehen, wurde aber dann eben doch auf den Markt geworfen und hat heftige Kontroversen hervorgerufen. Um es gleich vorweg zu sagen: Ich habe mich nach dem verwirrend spannenden ersten Aufzug ziemlich gelangweilt. Der erste Aufzug spielt in einem schier undurchdringlichen Blätterwald und in fast völliger Dunkelheit. Nur hier und da blitzt einmal eine Taschenlampe auf, ansonsten sind die Gralsritter in blätterbedeckte Tarnkleidung gekleidet, die sie fast unsichtbar macht. Mal taucht ein gelbes Gummiboot in den Blättern auf oder steht ein Hund auf der Bühne. Einzig Parsifal und Kundry treten (als eine Art Liebespaar?) in Interaktion, ansonsten tönen die Stimmen aus dem Dunkel, ohne dass die Personen in irgendeiner Art miteinander tätig würden. Bei der Szene in der Gralsburg verschwindet der wild wuchernde Wald (Statisten mit Kettensägen stehen dabei) und kaltes Neonlicht senkt sich auf die Szenerie. Das hat alles nicht viel mit Wagners Oper zu tun, macht aber neugierig darauf, wie diese Inszenierung fortgeführt wird und worauf sie eigentlich hinaus will.


    Meiner Meinung nach, wird die Geschichte, die hier angefangen wurde, aber nicht fortgesetzt, sonder bekommt in Aufzug 2 und 3 weitere unabhängige Kapitel hinzugefügt: Klingsors Welt ist in klinisches Weiß getaucht, er selbst wird als dreiarmiger Dirigent im Frack vorgestellt und zu Sado-Maso-Bondage-Spielchen verschnürte Damen hängen von der Decke. Hier entwickelt sich eine Art steril-unsinnlich sexualisierte Welt, in der sich lange Zeit eine von Klingsors Gespielinnen mit schamlos gespreizten Beinen präsentiert, damit auch wirklich jeder merkt, worum es in der großen Szene zwischen Kundry und Parsifal eigentlich geht.


    Der dritte Aufzug schließlich zeigt eine kahle Bühne mit sämtlichen Sängern in moderner Alltagskleidung, die die meiste Zeit mit ihrem Erlöser Parsifal frontal zum Publikum auf der Stelle marschieren und sich somit zwar in Bewegung befinden, aber de facto nicht von der Stelle kommen. Auch hier fehlt jegliche Interaktion.


    Das klingt alles seltsam? Ist es auch. Meiner Meinung nach macht die Inszenierung im ersten Aufzug Versprechungen, die nicht eingelöst werden. Das gesamte Werk ist ab dem zweiten Aufzug spannungslos und verweigert sich geradezu einer irgendwie schlüssigen Interpretation. Erschwerend kommt noch hinzu, dass eben kaum miteinander agiert wird und die ganze Geschichte somit geradezu emotions- und spannungslos abläuft. Eine pseudointellektuelle Sache, die sich intelligenter gibt, als sie eigentlich ist. Die musikalische und gesangliche Interpretation dieses "Parsifal" reisst das Ruder leider auch nicht herum. Alles lässt mich als Zuschauer und Zuhörer kalt und besonders erwähnenswerte Leistungen gibt es nicht - allerdings auch keine auffälligen Ausfälle. Im Vorfeld wurde übrigens ein riesen Tamtam über die Fassung dieser Aufnahme gemacht, die so authentisch wie nie zuvor sein soll. (Das kann ich nicht beurteilen.) Ich finde aber, dass weniger Distanz und mehr Mut zum Gefühl dem ganzen Unternehmen gut getan hätten und ich vermute, dass es auch verdammt schwer ist, gegen eine solche Inszenierung anzusingen. Die Klangqualität ist zufriedenstellend, wenn auch nicht optimal.


    Fazit: Nach einem rätselhaften und vielversprechenden Auftakt lässt die Inszenierung stark nach. Musikalisch gibt es wesentlich befriedigendere Aufnahmen. Ein Mitschnitt für Sammler und experimentierfreudige Opernfans.


    Sind diese Svetlanov-Einspielungen identisch mit den zuvor empfohlenen hochpreisigen Aufnahmen? Diese Box mit den Symphonien 1 - 6 und "Manfred" gibt es nämlich bei jpc für erschwingliche 29,99€. Da habe ich gleich zugeschlagen und bin sehr gespannt auf diese Empfehlung. (Ansonsten sind die Markevitch-Aufnahmen bisher meine Favoriten.)

    Einserseits halte ich es wie LaneMerlun und schwöre auf die schräge Weihnachts-CD der Roten Rosen (= Tote Hosen):


    Aber - ein wenig Besinnung darf sein - auch dieser Weihnachtsklassiker wird immer wieder gerne gehört:



    Das WO ist auch okay, spielt bei mir aber keine soooo große Rolle. Aber dieses Werk hier gehört schon auch noch irgendwie dazu (die Mozart-Bearbeitung kann ich übrigens sehr empfehlen):