Beiträge von Cartman

    Leider ist von den kurzweiligen Krimis um Maurice Leblancs Gentleman-Gauner Arséne Lupin momentan wohl nur den Band "Arséne Lupin und der Schatz der Könige von Frankreich" als Insel-Taschenbuch lieferbar. Allerdings lohnt sich die Jagd nach weiteren Titeln (ohne Probleme als gebrauchte Ausgaben beim Werbepartner zu finden), da die Leichtigkeit, mit der die spannenden und witzigen Krimis um den Meisterdieb verfasst sind, ihresgleichen sucht.
    Chapeau! ;)


    Diese Graphic Novel (Comicroman) ist eine echte Entdeckung. Der mir bis dato unbekannte Mark Siegel erzählt die beeindruckende Geschichte von Kapitän Twain, der einen Schaufelraddampfer auf dem Hudson befehligt und der eines Tages eine verwundete Meerjungfrau aus den Fluten zieht. Er versteckt sie in seiner Kajüte und kommt nach und nach hinter ihre Geschichte, was sich als äußerst gefährlich für ihn erweist. Mehr zu verraten wäre gemein gegenüber jedem, der diese spannende, erotische und märchenhafte Geschichte noch für sich entdecken will. (Den Band gibt es auch in deutscher Sprache beim Verlag Egmont.)

    Alle Opern von Puccini (inklusive "Le Villi", "Edgar" etc.) gibt es von Brilliant Classics auf 20 CDs für schlappe 18,99€! Dieses Angebot habe ich zufällig beim Versand Zweitausendeins entdeckt und sofort zugeschlagen. Ich habe keine Ahnung, wie lange diese Box schon angeboten wird, bin aber nach dem Hören von "Turandot" (Marton, Carreras, Maazel), "Il Tabarro" (Domingo, Maazel) und "La Boheme" angenehm von dem Preis-Leistungsverhältnis überrascht. Mal sehen, ob das so empfehlenswert weitergeht.

    folgende Aufnahme ist z.B. über operadepot.com oder operapassion.com zu beziehen:


    Il Prigioniero
    Anne McKnight (The Mother), Norman Treigle (The Prisoner), Richard Cassilly (The Jailer / Grand Inquisitor), Maurice Stern & John Macurdy (Two Priests)


    Leopold Stokowski, NYC 1960


    Die Aufnahme ist in Englisch und die Tonqualität ist gerade noch okay - das Orchester scheint mitunter sehr in den Hintergrund gedrängt.

    folgende Aufnahme ist z.B. über operapassion.com oder operadepot.com zu beziehen:


    Amahl e gli ospiti notturni


    Alvaro Cordova (Amahl) Giulietta Simionato (Madre) Agostino Lazzari (Re Gaspare) Renato Capecchi (Re Melchiorre) Fernando Corena (Re Baldassarre) Giorgio Giorgetti (Un paggio)


    Orchestra e Coro del Maggio Musicale Fiorentino
    Leopold Stokowski


    Maggio Musicale Fiorentino Firenze, 09 May 1952


    Die Aufnahme enthält eine leicht gekürzte Fassung in italienischer Sprache. Die Tonqualität ist nicht gerade berauschend, weshalb das Tondokument eher informativen Zwecken dient. Leider fällt Cordovas Knabensopran gegenüber den restlichen Sängern ab und scheint mir auch nicht immer sauber zu intonieren.


    Chor des Bayr. Rundfunks, Münchner Rundfunkorchester, Dir.: Placido Domingo - 4+


    Rosalinde - Lucia Popp - 4+
    Eisenstein - Peter Seiffert - 5
    Adele - Eva Lind - 5
    Alfred - Placido Domingo - 4
    Orlofsky - Agnes Baltsa - 5
    Rest - 5 Helmut Lohner als Frosch und Dialogregisseur (was sich ausgezahlt hat!); Heinz Zednik als Dr. Blind; Kurt Rydl als Direktor Frank; Wolfgang Brendel als Dr. Falke - das war damals kaum besser zu besetzen


    Bei der CD-Ausgabe ist das Melodram aus dem dritten Akt nicht enthalten. Fehlt das bei der LP-Ausgabe auch? Dafür gibt es bei der Gesamtwertung einen Punkt Abzug!


    Crossover ist ja - wie hinlänglich bekannt - eine Geschmacksfrage und wenn auf dem CD-Cover das unsinnige Etikett "Classics reloaded!" prangt, dann steht Schlimmes zu befürchten.


    Aber dem ist nicht so!


    Das Album hat was. Dieter Falk und seine Söhne verstehen es, die jazzigen und swingenden Arrangements durchaus phantasievoll und unterhaltend zu präsentieren. Die Tatsache, dass Dieter Falk Kirchenmusik studiert hat, hat sicher zu diesen für meine Ohren geschmackssicheren Umsetzungen beigetragen.


    Zitat

    Amazon-Werbetext: "Sechs der neuen Titel sind, wie auch beim Vorgängeralbum, von Bach, hinzu kommen bekannte Klassik-Ohrwürmer von Händel, Pachelbel und Albinoni, die die Falks mit Rock- und Pop-Grooves, Gospel-Chor und Swing-Elementen ins Heute transponieren. Falk + Sons beweisen, dass Klassik Spaß macht und Musik eine generationsverbindende Wirkung haben kann."


    Dem will ich nicht widersprechen, muss aber zugeben, dass meiner Frau nach kurzem Zuhören nur der Begriff "Kaufhausmusik" zu dieser CD einfiel... Tja, die Geschmäcker sind halt verschieden...


    Anspieltip für Neugierige: 10. Choral (Wachet auf, ruft uns die Stimme) (BWV645)

    Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo
    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann

    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    And the winner is Hoffmanns Erzählungen! So sehr ich auch Die verkaufte Braut mit ihrer heiter-melancholischen Stimmung mag, so habe ich letztendlich doch dem "Hoffmann" die Goldmedaille überreicht. Da spricht einerseits der Germanist aus mir (der an der Universität in Bamberg öfters mal mit dem Thema E.T.A. Hoffmann konfrontiert wurde) und andererseits sehe ich in Offenbachs Oper geradezu eine symbolische Bedeutung: Genau so wenig, wie es eine endgültige und damit definitve Fassung des Werkes gibt, genau so wenig werden sich die Teilnehmer dieses Threads - falls man ihn irgendwann neu auflegen sollte - jedes mal wieder auf die gleiche Siegeroper festlegen.


    In diesem Sinne ein frohes und gesundes Neues Jahr euch allen!

    Liebe Taminos,


    nun hatte ich Zeit und Muse, um mir die Winterreise zu Gemüte zu führen. Der Eindruck ist gemischt. Die Aufnahme ist in meinen Ohren nicht ganz so enttäuschend wie die Einspielung der Loewe-Balladen, ist aber in der Tat auch kein Meisterwerk. Erst ab dem siebten Lied ("Auf dem Flusse") schein Ridderbusch aufzugehen, dass man die Stücke nicht unbedingt undifferenziert "durchsingen" muss, sondern auch interpretieren sollte. Das bringt ihn allerdings auch dazu, dass er z.B. in dem Lied "Das Wirtshaus" ein übertrieben weinerliche Stimme einsetzt oder den "Leiermann" komplett in einem eintönigen Pianissimo vorträgt. Ansonsten verlässt er sich allzu oft auf seine tieftönende Stimme und bleibt an der Oberfläche der vertonten Texte.


    Fazit: Hätte Ridderbusch jemanden an der Seite gehabt, der mit ihm eine Interpretation der "Winterreise" erarbeitet, seine Lautstärke gedrosselt und eine differenziertere Lesart eingefordert hätte, dann wäre die Aufnahme wahrscheinlich wesentlich interessanter geworden. So hat sich der Sänger leider mit diesem Liederzyklus übernommen und auch ich rate in diesem Fall zu den Aufnahmen mit Greindl oder Hotter.


    Eine Guten Rutsch wünscht euch noch an dieser Stelle


    der Cartman

    Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo
    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann

    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Heute habe ich mich quasi selbst überrascht mit der Streichung des Parsifal. Als Wagnerianer stand nur dieses Werk auf meiner Liste, da es mir von seinen Opern die liebste ist. Obwohl ich kein gläubiger Mensch bin, "packt" mich eine gute Interpretation des Parsifal immer wieder. Ursprünglich war es ein ganz und gar emotionaler Zugang, den ich zu diesem Musikdrama hatte, da ich es bereits in jungen Jahren kennen lernte*. Erst später kam auch die "intellektuelle" Annäherung, die es mir noch näher brachte und auch auf anderer Ebene verständlich und zugänglicher machte. Die Streichung jetzt erfolgt vielleicht, weil mir die Thematik des Parsifal letztendlich doch etwas ferner ist, als bei den beiden Finalisten "Die verkaufte Braut" und "Hoffmanns Erzählungen".


    *Die erste Begegnung mit dem Werk hatte ich vor vielen Jahren bei einer Aufführung in München mit Siegfried Jeruslem als Parsifal und Theo Adam als Gurnemanz. Die Bühnenbilder stammten damals von Günther Schneider-Siemssen.

    Trotz "Liebestraums" unqualifizierten Bemerkungen, die mir fast den Spass an diesem Thread verdorben haben, geht das Streichen jetzt auch bei mir in die letzten Runden:


    Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo
    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann

    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Die Streichung des Rigoletto erfolgt heute nur deswegen, weil ich diese Woche in die Aufnahme mit der Callas und Tito Gobbi hineingehört habe und daran keinen Gefallen fand...
    Das Werk selbst jedoch finde ich natürlich nach wie vor hervorragend und sehr ergreifend.

    Damit mich hier niemand falsch versteht: Über die eigentliche Inszenierung konnte und wollte ich in meinem Beitrag nichts sagen. Es ging mir um die merkwürdigen Formulierungen, mit denen Waltz´ Opernregie rezensiert wurde. Eine Diskussion um die Qualität der Produktion war dabei nicht der Hintergdanke - es sei denn, jemand aus dem Forum hätte das Werk an der Vlaamse Oper bereits sehen können.

    Leider habe ich die Inszenierung von Oscarpreisträger Waltz an der Vlaamse Oper in Antwerpen nicht gesehen, wundere mich aber über die Rezension von Gabriela Kaegi, die ich im Netz gefunden habe: http://www.srf.ch/kultur/buehn…ieler-als-opern-regisseur


    Eigentlich klingt die Beurteilung der gesamten Produktion recht positiv, hat aber einige merkwürdige Formuliereungen, die ich hier gerne kommentieren möchte:


    "Was hat Waltz nun gemacht mit dem Rosenkavalier, der Komödie für Musik, die von Hugo von Hofmannsthal so fein getextet und von Richard Strauss so sinnig in Musik umgesetzt worden ist, der aber nichts desto trotz das Image einer verstaubten Geschichte und einer süffig-kitschigen Musik anhaftet?"
    Hmm, eine etwas merkwürdige Einschätzung. Aber bitte - wenn die Rezensentin das so sieht.


    "Es beginnt mit der Ouvertüre (...) Der Vorhang bleibt unten, man sitzt im Dunkeln. Aha, denkt man sich. Er hatte wohl keine Idee. Oder vielleicht zieht er hier einfach den Hut vor dem Kunstwerk? Irritation auf jeden Fall. Und man fühlt sich etwas im Stich gelassen."
    Seit wann ist man irritiert oder fühlt sich gar im Stich gelassen, wenn während des Orchestervorspiels der Vorhang geschlossen bleibt?


    "Wie der Vorhang hochgeht, blickt man in ein Schlafzimmer, das sich haargenau an die Vorgaben von Strauss und Hofmannsthal hält, die diese ins Libretto drucken liessen (...) Alles da, wie verlangt. Noch mehr Irritation, Enttäuschung macht sich breit. Der will uns doch nicht für dumm verkaufen?"
    Irritation und Enttäuschung, weil sich ein Regisseur an das Libretto hält???


    "...mit den ersten Tönen, die Octavian zu singen beginnt, wird auch Christoph Waltz' Konzept verständlich. Es geht ihm nicht um Christoph Waltz, es geht ihm um das Werk, das er sozusagen unter das Mikroskop legt, es geht ihm um die Musik, der er tatsächlich viel Raum schafft. Es geht ihm um den Text, an dessen Verständlichkeit in Antwerpen offenbar sehr gefeilt worden ist. Und es geht ihm um eine Geschichte, die weniger Komödie, aber sehr viel Kammerspiel ist."
    Bravo, sag ich da!


    (Bevor hier wieder das leider in solchen Fällen üblich gewordene Tamtam um Regietheater pro und kontra losgeht, möchte ich erwähnen, dass es für mich nur zwei Arten von Inszenierungen gibt, nämlich gute und schlechte.)

    Ich habe mich ja schon öfters als Fan von Ridderbuschs Gesang geäußert, muss aber seit ein paar Tagen die Einschränkung machen, dass ich seinem Liedgesang nichts abgewinnen kann. Ich habe mir seine Loewe-Interpretationen beim Werbepartner runtergeladen und war unangenehm überrascht. Hier ist leider wirklich die undifferenziert, teilweise durchgeblökte Interpretation zu hören, die ihm hier immer mal wieder bei seinen Opernpartien angekreidet wurde.
    Da ich aber die Möglichkeit hatte, günstig seine "Winterreise" zu ersteigern, habe ich da mal neugierig zugeschlagen. Harald Kral hatte die Aufnahme schon mehrfach lobend im Forum erwähnt und nun möchte ich mir gerne selber einen Eindruck verschaffen.
    Demnächst mehr zu diesem Thema, wenn ich die CD gehört habe.


    Aida (Birgit Nilsson) – 3+ (eine Sklavin mit der Stimme einer Königin…)
    Amneris (Grace Bumbry) - 4 (eine hell timbrierte und verführerische Amneris)
    Radamès (Franco Corelli) – 3 (das hat man schon besser gehört, aber er steigert sich im Laufe der Aufnahme)
    Amonasro (Mario Sereni) – 3+
    Ramfis (Bonaldo Gialotti) - 3


    Zubin Mehta – Chor & Orchester des Teatro dell´Opera di Roma – 4+ (manchmal zu schwungvoll, aber immer voller Spannung)


    Franz Konwitschny, Staatskapelle Berlin – 5


    Daland - Gottlob Frick - 4
    Senta - Marianne Schech - 3 (gewöhnungsbedürftig und - anfangs – leider etwas „hohl“ und wenig mädchenhaft)
    Der Holländer - Dietrich Fischer-Dieskau - 4
    Erik - Rudolf Schock - 4


    Restensemble – 4+

    Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo

    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann

    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Nach hartem Ringen ist nun auch die Entführung aus meiner Liste gestrichen worden. Seufz... Naja, irgendwie war mir klar, dass sich die "Romantiker" bei mir bis zum Schluss halten werden.

    Zitat von felix meritis

    Ich finde Cartmans Beitrag völlig in Ordnung! Er schrieb ja nicht, dass der "Wozzeck" Mist sei, sondern dass er damit nichts anfangen könne.


    Genau so ist es. Ich erinnere mich daran, dass es hier im Forum ja auch viele Mitglieder gibt, die Strawinskis Sacre nichts abgewinnen können, den ich wiederum für ein epochales Meisterwerk halte. Übrigens streite ich keineswegs die Bedeutung des Wozzeck ab - nur gefallen tut er mir halt nicht.


    Ansonsten freut es mich, dass dieser Thread wieder in Schwung gekommen ist.

    Zur Wiederbelebung dieses Threads möchte ich im Büchner-Jahr 2013 noch Bergs Oper Wozzeck anführen. Wenn überhaupt, kann man sich höchstens diese Aufnahme unter Karl Böhm anhören:



    Ich anerkenne sehr wohl die absolut erstklassige Interpretation des Stückes, finde es aber nach wie vor eine Ohrenquälerei erster Güte. (Die Lulu ist da nur wenig besser.) Ich möchte natürlich niemandem auf die Füße treten, dem diese Oper gefällt, aber hier kann ich die Beliebtheit des Werkes absolut nicht nachvollziehen - wohingegen ich die Qualität des Dramenfragments von Büchner absolut schätze. (Und das nicht nur, weil ich lediglich wenige Kilometer von Darmstadt entfernt wohne, wo er ja lange Zeit gelebt hat.)

    Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo

    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann

    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Dass es gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit Hänsel und Gretel erwischt ist bedauerlich. Eine Begründung ist wirklich nicht möglich - es musste halt ein Titel gestrichen werden. Ich werde aber versuchen, die demnächst verbleibenden drei letzten Kandidaten mit einer entsprechenden Anmerkung zu versehen.


    LSO unter Antonio Pappano – 4


    Roberto Alagna (Manrico) - 3 (eine schöne Stimme ist das nicht…; Manrico als polternder Rüpel – naja, wer´s mag…)
    Angela Gheorghiu (Leonora) - 4
    Larissa Diadkova (Azucena) - 4
    Thomas Hampson (Conte di Luna) – 3+ (schön gesungen, aber wegen des hohen Timbres für den Luna etwas farblos und als Figur zu „neutral“ gehalten)



    TQ: 5

    Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo

    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann

    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier

    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)



    Ja, er hat sich lange gehalten, aber nun wird Orffs Orpheus gestrichen. Schade. Begründen kann ichs nicht richtig, da jetzt wirklich nur noch Top-Favoriten von mir im Spiel sind. Seufz...

    Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo

    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann

    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome

    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)



    Nun fällt auch der "Rosenkavalier" der Streichung anheim. Ein großartiges Werk, aber wenn ich als Kriterium mal den Nachhall anlege, den ein Hören und/oder Sehen eines Werkes bei mir auslöst, dann schneidet der Kavalier im Vergleich zum Rest meiner Liste nicht ganz so gut ab. Das ist natürlich (wieder mal) eine subjektive Meinung, die auch viel mit der Thematik der jeweiligen Oper und der Geschichte, die mich mit den Werken verbindet, zu tun hat.

    Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo

    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann

    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome

    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Nach Prinzessin Salome in der letzten Woche, hat es jetzt Aida erwischt. :( Begründen kann ich das kaum, da mir die Werke dieser Liste ja alle sehr nahe stehen, aber mit dem Rigoletto steht ja noch ein Verdi parat.

    Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo

    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann

    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Diesmal habe ich die Salome Dr. Pingels Thread geopfert. Im Vergleich zum Rosenkavalier ist mir der Zugang zur Salome wesentlich leichter gefallen. Den Kavalier musste ich mir in vielen Anläufen erarbeiten, bis ich ihn richtig schätzen gelernt habe. (Binsenweisheit des Tages: Für einige Werke braucht es eben etwas an (Lebens-)Erfahrung.) Darum wird die Tochter der Herodias gestrichen und Ochs & Co. bleiben vorerst noch erhalten.


    Euch noch einen schönen Sonntag
    wünscht Cartman

    Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo

    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio

    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann
    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Diese Woche hat es Mendelssohns wunderschönes Singspiel "Die Heimkehr aus der Fremde" erwischt. Der einzige Grund dafür ist, dass dieses Werk nicht so wichtig oder stilbildend war wie die übrigen aufgeführten Werke. Schade drum ist es trotzdem.

    Das ist jetzt zwar ein Beispiel aus einem Schauspiel, passt aber gut in diesen Thread:
    In Peter Turrinis Drama "Alpenglühen" soll laut Textbuch einem Hahn auf der Bühne mit einem Rasiermesser die Gurgel durchgeschnitten werden und außerdem soll das Tier später noch in Brand gesteckt und quer über die Bühne geschleudert werden. ?( Mir wäre keine Inszenierung bekannt, die diese Anweisungen adäquat umgesetzt hat. (Tierschutz & Brandschutz sprechen gegen die Durchführung dieser Aktionen.)

    Monteverdi: Poppea
    Monteverdi: Orfeo
    Mozart: Entführung
    Mozart: Zauberflöte
    Beethoven: Fidelio
    Mendelssohn: Die Heimkehr aus der Fremde
    Lortzing: Zar und Zimmermann
    Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
    Smetana: Die verkaufte Braut
    Wagner: Parsifal
    Verdi: Rigoletto
    Verdi: Aida
    Humperdinck: Hänsel und Gretel
    Mussorgski: Boris Godunow
    Puccini: Tosca
    Puccini: Turandot
    Strauss: Salome
    Strauss: Rosenkavalier
    Orff: Orpheus (nach Monteverdi)


    Die Streichung des "Boris" erfolgt aus rein emotionalen Gründen. Die Wucht und Düsternis dieses Meisterwerks entspricht nicht meiner momentanen Verfassung und dem, was ich zur Zeit gerne hören möchte. Somit muss das Werk meine Liste verlassen.

    Zitat

    Sorry, aber eine Liste, in welcher Namen wie Leider, Schorr, Kipnis und Windgassen, ev. auch Lorenz fehlen ist wohl aus ziemlicher Ignoranz enstanden. m.joho

    Nö - die fehlen bei meinen Favoriten auch und das hat nix mit Ignoranz sondern mit Geschmack und meinen persönlichen Vorlieben zu tun. :D



    Zitat

    Jeder definiert den Begriff great/berühmt für sich selbst und dessen Superlativ sowieso. Siegfried

    Genau! So isses!



    Zitat

    Eigentlich macht alles Sinn, was uns von den unfruchtbaren Streitereien um das sogenannte "Regietheater" wegführt! Caruso41

    :jubel: