Beiträge von Gerhard Wischniewski

    Das immer wieder erwähnte Zitat vom "Hirntod" ist im Rahemn einer hitzigen Diskussion gefallen, in der auch der Gemeinte seine Beitraäge geleistet hat. Selbstverständlich wird dergleichen aus der Diskussion genommen. Das ist die Aufgabe der Moderation. Ein solches Zitat ohne seine Zusammenhangnachprüfbarkeit immer wieder aufzugreifen empfinde ich als üble Verunglimpfung, und ich werde mir erlauben, dergleichen Beiträge in Hinkunft ganz zu löschen oder, so der Rest des Beitrages sinnvoll ist, in den Beitrag durch entsprechende Korrektur einzugreifen. TP

    Lieber Thomas,


    in einer hitzigen Diskussion, die mündlich geführt wird, kann es durchaus sein, dass ein falsches Wort fällt. Beim Schreiben aber hat man wohl die Zeit, die Worte ein wenig abzuwägen. Und ein Mann, der in seiner Position eigentlich ein Vorbild sein sollte, sollte sich seine Worte wohl besser überlegen. Natürlich bin auch ich an der Diskussion beteiligt gewesen und habe mich gegen eine Sache, das Regisseurstheater, gewendet, das auch Werken vor Brecht willkürlich übergestülpt wird. Und das werde ich auch weiterhin tun.

    Dieser Herr hat von Anfang an viele Mitglieder hier von oben herab sich gegenüber als minderwertig angesehen und sich nicht nur mit mir, sondern auch mit vielen anderen angelegt. Und das Wort, das du nennst, das viele gelesen haben und bezeugen können, das ich jetzt nicht noch einmal wiederholen will, ist ja nur eine von vielen Verunglimpfungen, die er sich erlaubt hat. Erst gerade hier wieder fiel das Wort "von Sinnen". Gut, mich kann solch ein Mensch, der es nötig hat, sich in dieser Form zu präsentieren, nicht beleidigen. Andere aber hat er bereits soweit gebracht, dass sie nicht mehr schreiben. Leute wie er dürfen sich dann aber auch nicht wundern oder sogar - wie er - "die beleidigte Leberwurst spielen", wenn man ihnen dieses Gehabe ankreidet. Oder ist ein Herr Doktor eher berechtigt, sich solche Verunglimpfungen zu leisten, als das "Fußvolk"?

    Du magst das ja löschen, damit es unbeweisbar wird, aber auch ein Moderator kann ja nicht Tag und Nacht vor dem Monitor sitzen, um nach solchen Dingen zu fahnden. Er kann es also wohl kaum verhindern, dass der Betroffene und manche anderen es mitbekommen. Als vor Jahren ein Herr Godenrath sich eine gewaltige Frechheit gegen Figaroo und mich erlaubte, habe ich das selbst nicht einmal mitbekommen, weil ich am Tag meist nur sporadisch für kurze Zeit im Forum bin. Aber ich bekam sofort einige Anrufe von anderen Lesern. Als ich ins Internet schaute, war das bereits verschwunden. Aber jemand hat auch ein Bildschirmphoto gemacht, das er mir gesandt hat. Es gibt ja heute genug Möglichkeiten der Beweissicherung, auch wenn es vom Bildschirm gelöscht ist.

    Ich bin ein fröhlicher Mensch und bei uns wird viel gescherzt. Ich kann über so etwas nur lachen. Dass solche Dinge aber hier aufgezeigt werden und ihnen widersprochen wird, kannst du nicht verhindern. Von mir aus kannst du diesen Beitrag auch gerne wieder löschen, wenn du nicht möchtest, dass dem Doktor ein Leid geschehe.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Schon merkwürdig, dass er sich nicht mehr erinnert für La Roche die Bezeichnung "kleines Licht", bzw. für Gerhard die Bezeichnung "hirntot" gebraucht zu haben. :no:

    Lieber M.Joho,


    das habe ich mich auch gefragt. Wahrscheinlich erinnert er sich auch nicht einmal mehr daran, dass er erst kürzlich die Andersdenkenden die "ewig Gestrigen " gescholten hat.

    Bei so kurzem Gedächtnis fragt sich bloß, wer hier wohl eher als "von Sinnen" bezeichnet werden kann. Jemand, der immer wieder austeilt und wenn man seine eigenen Worte zitiert, die Wahrheit nicht vertragen kann, mag doch ruhig seine Konsequenzen ziehen (Was er schon mehrmals angedroht hat, aber nicht zu halten in der Lage ist).

    Ich habe meine Konsequenzen längst gezogen, indem ich die ständigen Angriffe gegen mich nicht mehr ernst nehme und übergehe. Ich weiß ja, von welchen Leuten sie immer wieder kommen. Die Angriffe waren einige Zeit amüsant, aber jetzt haben sie ihren Witz längst verloren. Mich deswegen bei den Moderatoren zu beschweren oder das "Hasenpannier zu ergreifen", ist mir bisher nicht in den Sinn gekommen. Im Gegenteil: Ich werde weiterhin für die große Menge kämpfen, die hier von einigen wenigen diskreditiert wird.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Lieber LaRoche,


    mich berührt so etwas überhaupt nicht. Wer selbst nicht mehr weiß, was er hier alles losgelassen hat, und erneut wieder ähnliche Aussprüche loslässt, stellt sich doch nur vor allen (außer vielleicht seinen wenigen Jüngern hier im Forum) selbst ein Zeugnis seiner "hohen" Bildung aus. Mir ist die Zeit zu schade, um darauf einzugehen, geschweige denn all die Stellen herauszusuchen, wo die von mir bezeichneten Ausdrücke gefallen sind. (Hier kann man einen solchen ja noch nachlesen!).

    Die meisten Leser haben das ja ohnehin mitbekommen und wissen, es zu werten.

    Das wird jetzt aber wohl wieder gelöscht werden und er kann behaupten, es nie gesagt zu haben.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Ja, siehst du lieber Rheingold, so kann man nett miteinander umgehen. Die Vielseitigkeit hat zwar einen Vorteil, man lernt vieles kennen und erlebt vieles. Ich bin ja auch auf vielen anderen Gebieten noch immer vielseitig interessiert, so dass mir meine Enkel (im Laufe dieser Woche haben wir sogar von zwei Enkeln zwei Urenkel bekommen, ein wunderbares Weihnachtsgeschenk!) und auch andere junge Leute immer wieder Flexibilität bescheinigen. Die Vielseitigkeit bedingt aber auch, dass man in manche Sachen vielleicht nicht so tief einsteigen kann, wie es andere tun, die spezialisierter sind. Aber gerade auf dem Gebiet der Oper und auch teilweise der sinfonischen und reinen Instrumentalmusik habe ich mich nicht nur vielseitig orientiert (Ich besitze Opern vom Monteverdi bis Schostakowitsch und viele Musikwerke vom Barock bis weit ins 20 Jahrhundert hineinnur bei einigen neueren Opern finde ich noch keinen Zugang), sondern ich habe mir auch manches Hintergrundwissen dazu verschafft. Ich kenne eine Reihe Opernfreunde, die weitgehend nur die Standardwerke kennen und besuchen. Ich konnte aber schon manchem Tipps zu ihnen unbekannte Opern geben und habe auch schon Freunden manche vorgeführt und erläutert, wovon sie bis dahin nichts kannten.

    Es ist auch nicht so, dass ich moderne Inszenierungen vollständig ablehne. Gerade von Patrice Chéreau, von dem hier vom "Ring" die Rede war, habe ich zum Beispiel schon mehrfach die Inszenierung von "Tristan und Isolde" aus der Scala erwähnt, die mir sehr viel gegeben hat. Die Kulissen waren modern nüchtern, aber man konnte die Handlungsorte (Schiff, Markes Burg, Tristans Burg) durchaus darin erkennen, die Kostüme waren zeitlos. Und vor allem, die Originalhandlung war an keiner Stelle verdreht, wie das inzwischen bei vielen Opern heute der Fall ist, und harmonierte mit den Text.

    Ob das überall bei seinem "Ring" der Fall ist, weiß ich nicht, da ich nur Ausschnitte daraus kenne. Aber auch die können mir nur in Teilen gefallen.

    Wenn ich etwas gegen das inzwischen fast allen Opern aufgezwungene Regisseurstheater habe, das wirklich nicht zu den Werken vor Brecht passt, Dann sind es in erster Linie die willkürlichen Verunstaltungen der Handlungen. Und da können mich keine theoretischen Predigten überzeugen, denn noch keiner dieser Theoretiker hat mir jemals einen Sinn dieser Handlungsverdrehungen und überflüssigen Zutaten erklären können.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Lieber Rheingold,


    um deine Frage zu beantworten: Wir waren noch nie in Bayreuth. Das konnten wir uns auch nicht leisten. Wir haben hier von Tourneetheatern - vor allem aus osteuropäischen Ländern - bis noch in die frühen 2000er sehr schöne Aufführungen gesehen. Als dann die "modische Welle" anrollte haben wir unser Abonnement gekündigt. In den 70er Jahren waren wir im Urlaub einige Male zu den Seefestspielen in Bregenz, als er dort noch werkgerechte Inszenierungen gab, und einmal hatten wir in den 90er Jahren das Glück, noch Karten für die Festspiele in Verona zu bekommen.

    In den Jahren, als noch Wolfgang und Wieland Wagner die Bayreuther Festspiele leiteten, träumte ich davon, auch einmal nach Bayreuth zu kommen. Jetzt allerdings würde ich keinen Cent mehr für Bayreuth ausgeben. In Rundfunk habe ich seit den 50er Jahren die Übertragungen aus Bayreuth, manchmal von verschiedenen Sendern mehrfach in einen in einem Jahr gehört. Als dann die CD in den 90er Jahren auch für den Normalverbraucher erschwinglich wurde, habe ich mir nach und nach eine Anzahl Opern verschiedenster Richtungen zugelegt, darunter auch Aufnahmen von Wagneropern aus Bayreuth.

    Optisch habe ich eine Reihe auch weniger bekannte Opern im Fernsehen kennengelernt und als die DVDs auch günstiger wurden, auf DVD gekauft oder zu bestimmten Anlässen von meinen Kindern und Enkeln geschenkt bekommen, was du ja abzulehnen scheinst.

    Auch jetzt verfolge ich die Festspiele im Fernsehen in Bayreuth, mit der glücklichen Möglichkeit, solche Verdrehungen der Werke Wagners wie etwa den Rattengrin, den Biogastannhäuser, den Tuntentannhäuser usw. abschalten zu können, ohne etwas anderes als Zeit dabei verloren zu haben. Und dass die Festspielleiterin Katharina Wagner heißt, die so etwas zulässt, weiß doch (fast) jeder. Ich brauche also garnicht nach Bayreuth zu fahren, um das festzustellen.

    Und was die "dunklen Seiten" Wagner betrifft, sind diese überreichlich - vielfach in völlig überzogener Form - in der Literatur aufgearbeitet worden. Aber da gibt es glücklicherweise auch Autoren, die das viel nüchterner sehen.

    Der Mensch Wagner und seine Musik sind für mich - und ich glaube auch für viele - jedenfalls zwei verschiedene Dinge. Diese Seiten müssen in meinen Augen nicht auch noch in seinen Werken aufgearbeitet und die Werke dadurch verschandelt werden. ´

    Das Kino, das du ja ablehnst, ist jedenfalls eine recht gute Ersatzlösung für alle, die die modische Verunstaltungswelle an deutschen Theatern nicht mögen.

    Übrigens habe ich soeben die Leinwand wieder zusammengelegt, auf der ich mir heute Abend mit meiner Frau und einer Freundin Verdis "Jerusalem" in einer wunderbaren Aufführung aus Genua angesehen habe. So etwas wirst du optisch wohl kaum kennenlernen, da solche und verschiedene andere Opern von Verdi höchst selten - wenn in Deutschland überhaupt - aufgeführt werden. Ich habe inzwischen sämtliche Opern von Verdi und auch z.B. auch die von Puccini (einschl. Edgar und Le Villi) auf DVD. Einiges davon wirst du im Theater wohl nie zu sehen bekommen. Aber vielleicht bist du auch nicht so vielseitig interessiert wie ich.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Lieber LaRoche,


    einen Eindruck von der märchenhaften Inszenierung des Kirov Balletts nach der Choreographie von Mikhail Fokine aus dem Theâtre musical de Paris-Châtelet kannst du hier gewinnen. Ich habe dieselbe Inszenierung vom Kirov Ballett aus St. Petersburgunter dem Dirigat von Gergiev.


    Lieber Wilfried,


    nähere Informationen findest du im Ballettführer hier im Forum.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Lieber Rheingold,


    es wäre wohl auch langweilig, wenn wir alle einer Meinung wären. Dann brauchten wir nur noch einen gemeinsamen Chor bilden und a capella singen. Ich erkenne durchaus an, dass andere auch anders denken.

    Wie ich sehen aber viele die Oper. Mir macht es auch nicht aus, wenn ich nach längerer Zeit - bei meiner großen Sammlung dauert das doch schon ein bis zwei Jahre - mir eine gelungene Aufführung noch einmal anschaue. Übrigens bekommen diese inzwischen mit dem Beamer auf der großen Leinwand, die jetzt habe, noch eine ganz andere Wirkung.

    Was ich anprangere ist lediglich, dass diejenigen, die so denken wie ich, und da kenne ich sehr viele, nicht den ihnen zustehenden Anteil geboten bekommen oder mit falschen Versprechungen (ich sage Etikettenschwindel) ins Theater gelockt werden und dann arg enttäuscht nach Hause gehen, und dass es hier einige Leute solchen Charakters gibt, die die gewaltige Menge Andersdenkender als dumm, ignorant. "kleine Lichter", sogar "hirntot" bezeichnen.

    Das völlige Missverhältnis zwischen Werk und Inszenierung schildern für mich ja auch sehr schön und eindeutig solche Berichte, auf die ich ein paarmal verwiesen habe. Bei Fernsehübertragungen oder Ausschnitten auf youtube kann ich es sehr deutlich erkennen und aus den Zeitungskritiken, soweit sie die Inszenierung betreffen, kann man auch vieles herauslesen. Aber diese Informationsquellen besitzt - wenn man nicht nur aus einem Wolkenkuckucksheim ganz weltfremd in die Gesellschaft schaut - bei weitem noch nicht jeder.

    Gut, dass es wenigstens auf DVD noch manche vernünftige Inszenierung gibt. Übrigens, den "Ring" von Patrice Chereau kenne ich zwar nur in Teilen, kann sogar einigem etwas abgewinnen. Jedenfalls erscheint er mir harmlos gegenüber dem, was heute manchmal - gerade auch in Bayreuth - verbrochen wird. Und Katharina, die ihren Urgroßvater in dieser Weise verhöhnt oder verhöhnen lässt, soll nun noch weitere Jahre verbleiben.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Der Schrecken, der hier einmal erwähnt wird, mag vielleicht beim ersten Anhören dieser Musik eintreten, aber schon beim zweiten Anhören gewinnt man mehr Zugang zu diesem Ballett. Ich habe die Aufnahme, die ich in Nr.12 erwähnte, häufiger mit Genuss angehört. Die völlige Begeisterung für dieses Ballett trat bei mir allerdings ein, als ich das Ballett in der ebenfalls in Nr.12 genannten Aufführung des Kirov-Balletts unter der musikalischen Leitung von Valery Gergiev auch gesehen habe. Das Auge spielt auch hier - wie bei der Oper - für mich eine wesentliche Rolle.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Wie man's nimmt. Wagner hat seine Opern vor 150 Jahren geschrieben (so ca.). Da waren die brandaktuell. Heute darf man schon über die Textgestalt -nicht den Inhalt- schmunzeln (eiawagawoguduwellewagezurwiege) und auch der Rest kommt aus vergangener Zeit nach vorne, der Denken und Fühlen, deren Zeitmaß, deren gesellschaftliche Struktur nicht teilen.

    Jedenfalls gibt es schon einen kulturpolitischen Auftrag des Erhaltes der Werke und des Erhaltes ihres Sinns, der wie beim "Ring" seine Aktualität nie verlieren wird. Unsere ganze schäbige Gesellschaft findet sich dort wieder, und fast glaube ich, daß die gar bnicht ertappt werden wollen, daß die den "Ring" im 19. Jahrhundert lassen wollen, damit er nicht verräterisch wird.

    Oper und Schauspiel sind herausfordernd. Und wenn's weh tut, dann ist das so und muss so sein. Oper einfach nur zu konsumieren wäre fatal. Dann hättet das Theater tasächlich kulturpolitisch versagt.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Lieber Thomas,


    natürlich ist einiges in der Textgestaltung - und das bei sehr vielen Opern - banal. Aber die Regisseure verwenden doch weiterhin diese Texte und bringen zu vielen Texten völlig unpassende Bilder.

    Ich bin keineswegs der Ansicht, dass die Forderung, die Werke im historische Umfeld zu belassen, darauf ausgerichtet ist, dass diese nicht verräterisch (:?:) wirken. Jeder gescheite Opernzuschauer ist - denke ich - in der Lage, z.B. im Ring das Abbild der menschlichen Gesellschaft, wie sie wohl in allen Zeiten war, zu erkennen und auch solche Bezüge in anderen Werken zu erkennen, wenn sie im Originalgewand gezeigt werden und ihm nicht eine gänzlich einseitige Übersetzung in die Moderne aus der Phantasiewelt eines Regisseurs aufgezwungen wird. Ich möchte in der Oper - wie in der Literatur oder der gestaltenden Kunst - das Originalwerk und nicht ein überschmiertes Werk erleben. Die Phantasie sollte man getrost dem denkenden Zuschauer überlassen.

    Natürlich gibt es die nur konservierenden Leute? Davon habe ich einige erlebt und erlebe sie auch noch bei den Kinovorstellungen. Diese gehen dann nur in einige immer wieder gespielten Werke von Mozart, Puccini, Verdi usw. und würden wahrscheinlich kaum in einen "Ring" oder einen "Parzifal" gehen (bei Wagner vielleicht noch in Lohengrin, Tannhäuser, Holländer, evtL die Meistersinger) Ich habe Leute erlebt, die z.B. mit Giordanos "Andrea Chenier", ja sogar mit Verdis "Luisa Miller" nicht Rechtes anzufangen wussten und bei denen die Häuser wesentlich leerer waren. Erst letztens hatten wir im Kino eine wundervolle Inszenierung von Massenets "Manon", bei der ich einige Leute vermisst habe und der Saal etwas leerer war. Aber was hast du gegen Leute, die sich einen erhebenden Abend machen wollen und die Oper nur konservieren wollen? Wenn diese heute allen Vorstellungen fernbleiben, weil sie die wirren Phantasien des Regisseurs nicht mehr verstehen und ihr geliebtes Werk nicht mehr erkennen, haben die sich immer mehr leerenden Häuser auch nichts davon.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Habe ich vor Jahren Opern am Bildschirm noch etwas abgewinnen können, bin ich ganz davon abgekommen. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Musik-DVDs entsorgt. Zuletzt hatte ich mal in die Mailänder "Tosca" hineingeschaut, die ich albern und viel zu routiniert fand. Oper gehört ins Theater! Auf dem Bildschirm wird sie klein, ein Format, das ästhetisch nicht zu ihr passt, das ihr nach meinem Empfinden diametral entgegen steht. Dennoch achte ich es sehr, wenn Opernfreunde ganz anderes darüber denken. Ich schildere hier lediglich meine bescheidenen Erfahrungen. In der viel gelobten Verlagerung von Opernaufführungen in Kinos sehe ich ausschließlich einen genialen ökonomischen Trick, um dem Publikum einen Opernbesuch vorzugaukeln. Es gewinnen nur die Veranstalter, nicht aber die Zuschauer, die mit dem Abbild abgespeist werden, für das sie auch noch dankbar sind und vergleichsweise viel Geld hinblättern. Um auf Gerhards vorangestellten Beitrag zu kommen: Das Fernsehen bietet wie eh und je nicht mehr und auch nicht weniger für den so genannten "gebildeten Bürger". Man erinnere sich nur, wie schauderhaft die Angebote und Inhalte in den frühen sechziger und siebziger Jahre waren. Da ist nichts zu verklären. :no:

    Lieber Rheingold,


    da sind eben die Ansichten sehr verschieden. Ich habe, wie schon geschildert, durch Fernsehen und DVD die Möglichkeit gehabt, viele Werke 8die ich zwar teilweise aus dem Radio oder von CD kannte, auch optisch kennenzulernen, die ich auf der Bühne wohl nie zu sehen bekommen hätte. (Und Oper besteht für mich nicht nur aus hören, denn die Werke sind auch für das Sehen gedacht).

    Ich schätze meine inzwischen DVD-Sammlung von etwa 400 Werken (darunter auch Operetten und Ballette) sehr. Alle DVDs, die ich als Mitschnitte früherer Fernsehsendungen oder durch Tausch von solchen Mitschnitten mit Freunden - auch hier im Forum - erhalten habe, habe ich aus Platzgründen in schmale DVD-Hüllen verpackt und diese äußerlich mit Bildern aus der Inszenierung, Laufzeiten der einzelnen Akte (die ich so bearbeitet habe, dass ich sie auch einzeln ansteuern kann), Besetzung und Format gestaltet, so dass sie wie gekauft wirken. Ich habe im Leben sehr viel Kreatives (Hausausbau, Möbel, Handarbeiten bis hin zu geknüpften Teppichen vom 2 1/2 zu 3 1/3 m) geschaffen und kann auch heute ohne viele kreative Dinge nicht leben. In Augenblick beschäftige ich mich allerdings mit kreativen Dingen am Computer (Filmschnitt, Bildbearbeitung, Karten für Einladungen und Festtagsgrüßen usw. und eben Gestaltung von DVDs, auch für Freunde). Auch die gekauften oder geschenkten DVDs in den dicken Hüllen habe ich aus Platzgründen in schmale Hüllen umgepackt, dabei aber die Originaleinlagen verwendet, indem ich nur den Rückenteil mit dem Computer verkleinert habe. Ich würde auf diese Sammlung niemals verzichten wollen.

    Was das Fernsehen betrifft, gab es - als es nur erst ein, später zwei Programme gab - weit mehr Kulturelle Sendungen, die man auch ansehen konnte, als heute, wo wir eine kaum mehr übersehbare Fülle von Sendern haben. Das Format hat sich erheblich vergrößert, Farbe ist hinzugekommen. Aber das wird mehr auf Einschaltquoten geachtet und der Großteil unserer heutigen Gesellschaft delektiert sich an seichten Sendungen, Serien mit einigen Tausend Folgen usw.. Was den Bildungauftrag betrifft: Wer zur rechten Zeit den richtigen Sender einschaltet, findet auch da noch manche Dokumentation, die Wissen vermittelt, man kann also durchaus sagen, dass es noch manches für die Bildung des Bürgers gibt. Nur auf dem Bereich der Oper, der Operette und des Balletts ist das Angebot nicht nur äußert bescheiden, sondern auch unattraktiv geworden, weil hier fast nur noch die öden, langweiligen, immer nach dem gleichen Schema verunstalteten Werke gezeigt werden. Die Tosca war da, abgesehen von geringen Schwächen wirklich ein Lichtblick.

    Was die Oper im Kino betrifft: Im Opernhaus zahlt man in der Regel weit höhere Preise. Und hier bei uns - wir haben nur einen größeren Theatersaal ohne eigenes Ensemble - habe ich in den hintersten Reihen immer schon 30 Euro für Aufführungen von Touneetheatern zahlen müssen. Wenn ich nach Köln oder Düsseldorf fahren würde, kommen zu den schon hohen Kosten auch noch die Fahrtkosten und die Fahrtzeiten hinzu. Während hier früher im Jahr 6 bis 8 Opern angeboten wurden, kommt es alle zwei Jahre einmal vor, dass wieder einmal eine einzige Oper angeboten wird, denn die Nachfrage nach den verdrehten Inszenierungen hat zu stark nachgelassen. Glücklicherweise haben wir wenigstens noch einige schöne Konzerte im Angebot. Da gehen wir gerne in die hinteren Reihen, die aber auch 30 € kosten.

    Dafür ist hier das Kino inzwischen - vor allem bei bekannteren Werken - häufig sehr schnell in zwei großen Sälen weitgehend ausverkauft, so dass man sich schon am ersten Verkaufstag der neuen Saison um Karten bemühen muss und wenn man nicht schon in der Nacht bucht, sind häufig die höheren Reihen - ausgenommen die erste Reihe, wo man so dicht an der Leinwand sitzt, dass man die ganze Zeit nach oben und hin- und her schauen müsste - am Morgen schon weitgehend besetzt (Ich habe allerdings nicht abonniert, wobei die Plätze etwas billiger wären, weil ich mir die einzelnen Opern oder Ballette, über deren Inszenierungen ich mich vorher informiert habe, aussuche. Es sind ja vielfach Inszenierungen aus Vorjahren, über die es im Internet schon Trailer oder Ausschnitte gibt. Neuinszenierungen meide ich weitgehend, es sei denn, ich kenne den Inszenierungsstil des Regisseurs).

    Und da finde ich die Einzelpreise (MET 29 bzw. 31 €, ROH 26 bzw 28 €) auf den besten Plätzen ohne Sichtbehinderung durch in der Vorreihen Sitzende, im Vergleich zu den Preisen im Opernhaus eher moderat. Und wo bekommt man die besten Kräfte der Welt eher zu sehen als in der MET und die besten Darbietungen klassischen Balletts besser als von Royal Opera House. Und - wie schon gesagt - wir und viele andere finden das Erlebnis dadurch, dass die die Kamera unsdie Sänger teilweise näher heranholt, packender als aus der Entfernung im Opernhaus.

    Außerdem ist - wenigstens hier - auch das Ambiente und die Atmosphäre wie in einem Opernhaus dadurch geschaffen, dass das besondere Foyer vor den beiden Übertragungsälen für die übrigen Kinobesucher nicht zugänglich ist (Kontrolle der Karten am Eingang zum Foyer) Als kleines Bonbon - was aber für mich nicht wesentlich ist - gibt es zur Begrüßung im Foyer nach Wunsch kostenlos Sekt oder Orangensaft. Von wegen Biertrinker und Popkornfresser! Die gibt es hier nicht. In dem Besonderen Foyer wir so etwas nicht angeboten. Wir sind im Kreis von Opernfreunden, die das Regisseurstheater fliehen.

    Lieber Nemorino,


    das muss natürlich jeder für sich entscheiden. Ich selbst sehe Übertragungen, wenn es sich nicht um verunstaltete Werke handelt, auch im Fernsehen recht gern und habe vieles auf DVD (was ja die gleiche Betrachtungsweise bedeutet). Das Fernsehen und die DVD hat mir im Laufe der Jahre die Möglichkeit gegeben, auch viele selten gespielte Opern kennenzulernen, die ich wohl kaum im Leben zu sehen bekommen hätte. Und ich bin heute noch auf immer neue Werke aus. Durch Kauf von DVDs, eigene Aufzeichnungen und Tausch mit Freunden - auch aus dem Forum - habe ich mir im Laufe der Jahre eine große Sammlung angelegt, die nicht nur fast alle Standardwerke der Oper von Monteverdi bis Schostakowitsch enthält, sondern auch vieles, was weniger bekannt ist. Ich bin auch von Natur aus ein Mensch, der ästhetische Bilder liebt, und mein Hobby von frühen Jahren an waren zunächst Dias, später das Videofilmen.

    Leider gab es im Fernsehen in den letzten Jahren nur wenige ersprießliche Opernübertragungen, bei denen sich das Anschauen über das ganze Dauer der Übertragungszeit lohnte, und an denen man sich auch erfreuen konnte.

    Die entstellten Werke haben mich inzwischen ganz aus dem Opernhaus vertrieben. Dafür aber habe ich jetzt die Übertragungen aus der MET und den Royal Opera House im Kino entdeckt, und da ist das Bild wahrhaftig nicht klein. Und ich kann für mich, aber auch für Leute, die mit mir ins Kino gehen, nur sagen, dass durch die heranfahrende Kamera das Geschehen oft weit packender wirkt, und die schauspielerischen Leistungen weit besser zur Geltung kommen als aus der Entfernung im Opernhaus. Aber da sind die Geschmäcker verschieden.

    Wegen des größeren Bildes habe ich mir auch inzwischen einen Beamer und eine große Leinwand angeschafft, wo ich mit meiner Frau und Freunden die aufgezeichneten Werke weit größer als im Fernsehen betrachten kann.

    Das ist sicher kein vollwertiger Ersatz für das Opernhaus, aber doch entschieden besser, als im Opernhaus die geschätzten Werke in verdrehten Inszenierungen ansehen zu müssen und sich hinterher über sinnlos hinausgeworfenes Geld, das bei mir nicht so locker sitzt wie bei manchen anderen, die hier im Forum schreiben, zu ärgern.

    Der kulturpolitische Auftrag in Hinsicht auf auf Opernwerke wird heute weder von den Theatern noch vom Fernsehen auch nur im Entferntesten erfüllt, denn es sind ja weitgehend nur noch die unter falschem Namen angekündigten Werke und nicht mehr die Originale, deren Namen missbraucht wird. Dabei hätte gerade das Fernsehen bei der Vielzahl der Sender und der ständigen Wiederholung vieler seichter Filme und vor allem schwachsinniger Serien auch in dieser Hinsicht die Möglichkeit, mehr für den gebildeten Bürger zu tun. Aber anscheinend verkauft sich der Schwachsinn in der heutigen Gesellschaft weit besser und bringt die größeren Einschaltquoten, um die es wohl nur noch geht.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Wie bereits zu erwarten war:

    Wenn jemand - wie in dem herangezogenen Bericht - den Ablauf der Inszenierung in den einzelnen Szenen aufzeigt, in die Beziehung zum Text stellt und kritische Fragen zum Sinn dieser Entstellung stellt, geraten hier einige in Unruhe, weil sie - wie wir es jetzt in vielen Jahren erfahren haben - eine Antwort darauf nicht wissen. Und da sie nichts anderes wissen, greifen sie den Schreiber mit beleidigenden Worten an. Mit dem Werk und den Widersprüchen in der Inszenierung wollen sie sich nicht befassen. Also bleiben sie weiterhin unglaubwürdig für mich.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Ja, leider scheint der Link nicht zu funktionieren. aber so geht es:

    http://www.telezeitung-online.de

    und dann auf den 02, November herunterscrollen.


    Lieber Siegfried,

    nach Wunsch des Administrators sollten ja in diesem Thema auch nur absurde und lächerliche Szenen mit Nennung des Opernhauses und des Regisseurs ohne Kommentar eingestellt werden. Von mir aus könnten all die lächerlichen Beiträge, die danach verfasst wurden, gerne entfallen. Es war ja nicht anders zu erwarten, dass sich wieder keiner an die Regeln hält und alle Themen auf diese Weise zerschossen werden. Auch diesmal hatte ich bereits erwartet, dass sich sofort wieder einige mit Kommentaren melden würden.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Wissenschaftler sind daran, einen Algorithmus zu schaffen, der die wenigen Skizzen, die Beethoven zu dieser Sinfonie hinterlassen hat, nach der Art Beethovens zuende zu komponieren. Die Sinfonie soll dann 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Einige Takte aus der Neukomposition konnte man bereits im Fernsehen - auf Klavier vorgeführt - erleben.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Warum darf man sich nur zu etwas äußern, wofür man begeistert ist?

    Ich verstehe ja, dass es als besserwisserisches Predigen rüberkommt, aber es ist im Grunde sicher nichts dagegen einzuwenden, wenn man auf einem Gebiet, das einen so mittel oder nur auszugsweise interessiert, sich an einer Diskussion beteiligt, bei der man meint, dass viel Unsinn behauptet wird, der richtig gestellt oder zumindest nicht unwidersprochen stehen gelassen werden sollte.

    Das, was man für wahr und vernünftig hält, darf man auch auf einem Gebiet, in dem man nicht fanatisch interessiert ist, erläutern und verteidigen.

    Und deshalb, lieber Johannes, gebe ich es genausowenig auf, mich an der Diskussion zu beteiligen, weil ich mich gegen den Unsinn wehre, der hier zugunsten des Regisseurstheaters - oft an den Haaren herbeigezogen - verbreitet wird. Wenn die Verteidiger nicht in der Lage den Gegnern den Sinn im Einzelnen konkret aufgezeigter Entstellungen fremder Werke zu erklären, sondern nur Theorien verbreiten, dann bleiben sie für mich unglaubwürdig.

    Ebenso spricht eine Behauptung, dass jeder Opernfreund sich heute genügend Informationen über jede unter dem Etikettenschwindel klassischer Werke entstellte Inszenierungen beschaffen kann, also heute jeder einen Computer zu Hause haben müsste, damit auch umgehen könnte, Internet und Fachzeitschriften besitzen sollte, für eine völlige Weltfremdheit. Das kann wohl nur jemand sagen, der allein von sich selbst ausgeht und sich kaum in seiner Umgebung umschaut. Ich kenne jedenfalls viele Leute, die zwar die ihnen vertrauten Werke lieben, aber keine Beziehung zu diesen Medien haben. Aber dafür wird ja ein Zeitgeistgläubiger wohl kein Verständnis haben.

    Ich überschlage in der Regel inzwischen die meisten dieser Beiträge, wenn ich nur den Avatar sehe. Es sind doch immer die gleichen Aussagen, die bisher nicht einen Schritt weiter zum Verständnis konkret aufgezeigter Entstellungen des Meisterwerks geführt haben. Daher bleibt auch meine Vermutung, dass solche Leute sich entweder überhaupt nicht mit dem Originalwerk befassen, blind glauben, dass das, was man ihnen vorsetzt, wohl das Werk sei oder nur schreiben um des Schreibens willen.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Lieber Hans,


    danke für deinen interessanten Bericht. Ich kenne zwei Inszenierungen dieser Oper und liebe einige Melodien daraus sehr (nicht nur das bekannte Lied Mariettas zur Laute, sondern auch das des Pierrot "Mein Sehen, mein Wähnen", das ich kürzlich beim Künstlertreffen der der Gottlob-Frick-Gesellschaft von Paul Armin Engelmann wundervoll dargeboten wieder hören durfte)

    Ich muss allerdings gestehen, dass ich mit dem Inhalt dieser Oper persönlich ein wenig Schwierigkeiten habe. Dies Stück als Traumgeschichte erzählt scheint mir aber durchaus eine Möglichkeit, wobei mir das Ende der von dir geschilderten Inszenierung nicht ganz zu passen scheint.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Lieber M.Joho,


    ich habe den gleichen Eindruck wie du, dass sie garnicht interessiert sein können, sondern nur stänkern wollen.

    Sie reden sich aus konkreten Fragen immer heraus mit der Ausrede, dass sie die Inszenierung nicht gesehen haben. Für mich zeigt diese Ausrede jedoch nur, dass sie, wenn man ihnen Fragen zum Sinn einer verunstalteten Szene eines bekannten Werkes stellt (die man sich meist auch auf youtube in wenigen Minuten ansehen kann), dass sie in der Oper wenig bewandert sind. Wenn sie die Oper kennen würden, müssten sie die Frage, was solche Szenen darin zu suchen haben, auch beantworten können.

    Bei Opern, die sich alle Opernfreunde - wenigstens ausschnittsweise - ansehen könnten, um mitzureden, sind diese Herren jedesmal nicht dabei. Sie wollen nur Reden schwingen. Sie sind für mich nur noch unglaubwürdig.

    Ebenso unsinnig ist auch die Behauptung, dass sich jeder Opernfreunde heute überzeugen könne, was ihn hinter dem frechen Etikett eines Meisterwerks in Wirklichkeit verbirgt. Viele Opernfreunde haben weder das Informationsmaterial noch einen Computer wie wir bzw. können damit auch nicht so umgehen. Ich halte daher weiterhin die Ankündigungen der Häuser für Etikettenschwindel, wenn nicht das echte Werk dahinter steckt, und die Forderung aufrecht, das veränderte Werke entsprechend zu kennzeichnen und anzukündigen sind. Wer dann noch hineingeht ist es selbst schuld. Beim Fernsehen kann man wenigstens noch abschalten, was viele Opernfreunde, die ich kenne auch tun. Im Theater gibt man sein Geld nur unsinnig aus, wenn man das Werk erwartet, das auf dem Theaterzettel steht und geht verärgert nach Hause. Da bleiben beim nächsten Mal doch viele lieber zu Hause. Das zeigt sich doch schon daran, dass nach meinen Informationen die Anzahl der Abonnements bei vielen Häusern erheblich zurückgegangen ist und - wie mir auch bekannt ist - in einigen Opernhäusern inzwischen ganze Ränge geschlossen werden.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Lieber MDM,


    es gelingt leider hier im Forum nicht, ein "Nebenthema" einzurichten, das das Hauptthema von unnötigem Ballast befreit. So gibt es z.B. ein Vorstellungsthema, in dem sich die Mitglieder den anderen Mitgliedern kurz vorstellen. Das habe viele auch sehr nett getan. Andere wieder wollen wohl nicht erkennen lassen, was sie sind.

    Als ich bei meinem Eintritt 2011 nun wissen wollte, mit wem ich es hier im Forum zu tun habe, umfasste das Thema mehr als 80 Seiten und man musste lange suchen, wenn man ein bestimmtes Mitglied - soweit es sich überhaupt vorgestellt hatte, was ich für einen Akt der Höflichkeit ansehe - finden wollte. Alfred hat das Thema dann mühevoll bereinigt und es blieben etwa 6 Seiten reine Vorstellungen, der Rest waren Diskussionen über Diskussionen, die das Thema vollständig zerschossen und unübersichtlich gemacht haben.

    Da habe ich ein neues Thema "Begrüßungen und kleine Plaudereien mit den neuen Mitgliedern" eingerichtet, das aber nur kurze Zeit genutzt wurde. Inzwischen gerät das Vorstellungsthema wieder mit den Begrüßungen und den Diskussionen - genau wie früher - aus dem Ruder.

    Und wie ist es mit anderen Themen hier: Alfred hat z.B. das Thema "Sammelplatz für absurde und lächerliche Inszenierungsideen" ebenso mühevoll bereinigt und dann im neuen Thema darum gebeten, nur noch Bilder und Szenen mit Benennung des Spielstätte und des Regisseurs ohne weitere Kommentare einzusetzen. Und was ist daraus geworden. Es wurde sofort wieder zerschossen. Ebenso geht es dem Thema "Traditionelle Aufführungen im Vormarsch". Deshalb hat Alfred dieses Thema neu (und für Beiträge unsererseits gesperrt) neu eingerichtet und sammelt dort das, was dem Thema nach echt dort hineingehört.

    Es gibt nur selten Themen hier, in denen nicht plötzlich Beiträge auftauchen, die mit dem Thema nichts zu tun haben.

    Offene Themen rein zu halten ist hier leider meist vergebene Liebesmüh'. Nur der Bereich "Opern- Operetten. Ballett- und Oratorienführer konnte bisher einigermaßen rein gehalten werden.

    Ich wundere mich allerdings über die Reaktion von Helmut Hofmann, den ich in dieser Art noch nicht kenne. Ich glaube, dass er deine gute Absicht wohl missverstanden hat.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Ich fand diese Übertragung insgesamt sehr sehens -und hörenswert. Man muss heutzutage bescheiden sein, und wenn es so einigermaßen in den Rahmen passt, ist man ja schon froh. Das ist wahrscheinlich so ungefähr noch mit das Beste, was man momentan weltweit erwarten darf, wenn man eine "Tosca" in halbwegs traditioneller Ausstattung und mit guten Sängern erleben will, viel mehr geht nicht. Seien wir also zufrieden.

    Lieber MDM,


    genauso habe ich es auch gesehen. Wie schon gesagt, ich habe auch schon bessere Inszenierungen der "Tosca" gesehen, aber für mich war diese durchaus ein Höhepunkt, der aus der trüben Suppe, die uns heute meist geboten wird, weit herausragt. Von all der Kost, die wir heute in der Regel geboten bekommen, sind wir wirklich bescheiden geworden und glücklich, wenn wir ausnahmsweise mal etwas Genießbares vorgesetzt bekommen. Ich war nach all den Erfahrungen mit den verunstalteten Inszenierungen, die uns das Fernsehen in den letzten Jahren bot, diesmal vollauf zufrieden. Langweilig ist es mir in keinem Augenblick gewesen.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Lieber LaRoche,


    sicher haben wir schon Besseres gesehen, aber zwischen all den verrückten Inszenierungen, die uns in den letzten Jahren vorgesetzt wurden, war das doch ein echter Lichtblick. Mit der künstlich erzeugten "action" durch ständige Kulissenschieberei und unnütze sonstige "Beifügungen" konnte ich mich ebenso wenig wie du anfreunden. Weniger wäre mehr gewesen und hätte die Wirkung intensiviert. Aber das habe ich schon im meinem Beitrag, den ich unter "bald im TV" bereits eingestellt hatte, ehe dieses neue Thema eröffnet wurde, gesagt. An den Leistungen des Orchesters und der Sänger hatte ich nicht viel auszusetzen. Selbst das etwas dunklere Timbre der Netrebko hat mich nicht gestört. Bei Anettes Einblendungen habe ich mich lieber zwischenzeitlich in der Küche beschäftigt.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Lieber Musikwanderer,


    auch von mir: Gute Besserung und auf baldiges Wiedersehen im Forum.

    Ich habe gestern wieder eine von, dankenswerter Weise von MDM und Dr.Pingel als Lektoren durchgesehene Inhaltsangabe eingesetzt und werde mich bemühen, noch an weitere Libretti zu kommen, die ich von der Sprache her verstehen kann. Es gibt sicherlich noch reichlich Stoff und es wäre schön, wenn sich noch andere hier einbringen würden.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Liebe Freunde,


    ich habe eben schon meine Meinung unter "Bald im TV", in dem ich auf diese Aufführung hingewiesen hatte, abgegeben. Auch für mich war es ein großartiger Opernabend. Wer behauptet, konventionelle Inszenierungen seien immer dieselben und langweilig, der hätte sich hier überzeugen können - wenn er es überhaupt wollte -, dass werkgerechte Inszenierungen durchaus packend und berührend sein können. Einfach hinreißend!

    Meine Erwartungen, die ich bereits in der Vorankündigung ausgesprochen habe, waren voll erfüllt. Auch das Publikum schien voll befriedigt und spendete tosenden Applaus - auch für den Dirigenten und das Regieteam.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Liebe Opernfreunde,


    endlich wieder einmal im TV eine Opernübertragung, die man vom Anfang bis zum Ende mit Freuden ansehen konnte. Abgesehen von den hervorragenden Solisten (auch in den Nebenrollen) sprachen Kulisse und Kostüme sowie die schauspielerische Leistung voll an. Ein paar unwesentliche Kleinigkeiten, deren Sinn sich mir nicht erschloss (warum diese ständige Kulissenverschiebung im ersten und dritten Akt, das für einen Maler doch recht elegante Arbeitskostüm Cavaradossis im ersten Akt, die Nonnen im zweiten Akt, die Bewegungen in den Projektionen im oberen Teil, die undeutbare Gestalt im Hintergrund am Ende des zweiten Aktes) waren zwar dabei. Aber ohne solche unnötigen "Ergänzungen" scheint heutige Regie wohl nicht mehr auszukommen. Ansonsten hat mich die Inszenierung vollkommen befriedigt.

    Auch das Publikum schien begeistert, denn es gab tosenden Applaus, auch für das Regieteam, ohne ein einziges Buh.

    Es handelte sich, soweit ich es mitbekommen habe - ich war in den Pausen nicht die ganze Zeit anwesend - um die Erstfassung des Werkes, die einige geringe Abweichungen von der heute meist gespielten Fassung enthielt. Leider konnte ich nicht feststellen, ob die Inszenierung, die ich allen Freunden der konventionellen Oper empfehlen könnte, auf arte concerto zur Verfügung steht.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Anmerkungen:

    Die Inhaltsangabe entstand nach dem mir vorliegenden Libretto der ersten Fassung.

    Die ursprüngliche Version der Oper endete damit, dass Pedro Maria nicht anerkannte und sie sich erdolchte. Diese wurde von der Zensur untersagt.

    Eine spätere und dann wohl endgültige Version (aufgeführt 1842 in Triest) endet glücklich. Maria bricht nicht zusammen, sondern wird von Pedro geheiratet.

    Die historische Maria Padilla war eine kastilische Adlige. Bei Pedro handelt es sich um Peter I von Kastilien (1334 – 1369), auch der Grausame bzw. der Gerechte genannt. Maria war zunächst seine Mätresse. 1353 musste er auf Druck seiner Mutter die Prinzessin Blanche von Bourdon heiraten, die er aber kurz danach verhaften ließ. Im selben Jahr heiratete er dann Maria, mit der er vier Kinder hatte.

    Die Oper wurde in Italien und auch außerhalb Italiens mehrfach aufgeführt. Ab etwa 1860 geriet sie dann in Vergessenheit und wurde erst 1973 in London wiederaufgenommen

    Auf CD gibt es verschiedene Aufnahmen der Oper, eine szenische Aufnahme davon ist mir nicht bekannt. Auf youtube kann man einzelne Ausschnitte davon sehen. Eine Gesamtaufnahme auf youtube ist jedoch von der Bildqualität so schlecht, dass man sie höchstens ohne Bild anhören kann (Wahrscheinlich ein Privatmitschnitt).

    Gaetano Donizetti ( 1797 – 1848 )

    Maria Padilla


    Oper in drei Akten

    Libretto: Gaetano Rossi

    Originalsprache: Italienisch


    Uraufführung: Mailand 1841


    PERSONEN DER HANDLUNG

    Don Pedro, Herrscher von Kastilien, später König (Bariton)

    Ramiro, Herzog von Alburquerque (Bass)

    Don Ruiz di Padilla (Tenor)

    Maria Padilla, seine Tochter (Sopran)

    Ines Padilla, ihre Schwester (Sopran)

    Francisca, Amme beider Töchter (Alt)

    Don Luigi, Graf von Aguilar (Tenor)

    Don Alfonso di Pardo (Bass)

    Bianca von Frankreich (stumme Rolle)

    Hofstaat, kastilische und französische Würdenträger, Jäger, Vasallen der Padillas, königliche Garden, Pagen, kastilische und französische Knappen.


    Ort und Zeit der Handlung: Kastilien um 1350


    INHALTSANGABE


    ERSTER AKT

    1. Bild: Vorhalle im Schloss der Padilla

    Hier hat sich der Hofstaat versammelt und bereitet die Hochzeit von Ines Padilla und Don Luigi vor. Ines und Luigi freuen sich auf eine glückliche Zukunft. Der Chor stimmt mit Lobpreisungen ein. Dann geht Luigi ab.

    Maria, Ines' Schwester, kommt hinzu. Sie berichtet von einem Traum, in dem sie sich als Königin gesehen habe. In diesem Augenblick kündigt sich die Rückkehr der Jagdgesellschaft an. Ehe die Gesellschaft eintritt, kann Ines Maria noch vor übertriebenem Ehrgeiz warnen, der sie unglücklich machen könne.

    Francisca, die Amme von Ines und Maria, kündigt die Gesellschaft an. In Begleitung von Luigi treten Don Alfonso, Don Pedro, den Francisca als den Grafen Mendez vorstellt, und Knappen ein. Mendez äußert sein Vergnügen bei der Hochzeit zugegen zu sein. Dann preist er Marias Stimme. Dabei blickt er sie zärtlich an. Während Luigi mahnt, zur Kirche zu gehen, nähert sich Mendez (alias Don Pedro) Maria und gesteht ihr seine Liebe. Auch sie hat sich beim ersten Anblick in ihn verliebt.

    Maria an der Seite Don Pedros und die Übrigen begeben sich zur Kirche.


    2. Bild: Zimmer in der Wohnung Marias

    Ein Page bringt eine Lampe und zieht sich zurück. Dann tritt Maria ein, preist das Glück ihrer Schwester und fragt sich, welches Geheimnis sich wohl hinter Mendez verbirgt. Francisca kommt aufgeregt herein und berichtet, sie habe erlauscht, dass Maria entführt werden solle. Auf ihre Frage, wer der Entführer sei, erfährt sie nun, dass es Mendez, in Wirklichkeit Don Pedro, der Sohn des Königs, sei. Maria sieht nun die Erfüllung ihres Traumes vor sich. Francisca will sie nicht allein lassen. Doch sie schickt sie mit den Worten weg: „Ich habe einen Dolch und das Herz der Padilla

    Don Pedro dringt durch ein Fenster ein. Maria bedroht ihn zunächst mit dem Dolch.

    Aber er schmeichelt ihr mit wahrer Liebe und sie lässt ihn auf den umgedrehten Dolch (Kreuz) schwören, dass er sie heiraten werde. Nun ist sie mit der Entführung einverstanden, und beider Stimmen vereinigen sich im Lobgesang über ihr Glück.


    ZWEITER AKT

    Saal im Palast von Sevilla

    Don Pedro ist inzwischen König. Ein Fest wird vorbereitet. Vom Chor der Höflinge erfahren wir, dass Maria zwar die Geliebte König Pedros ist, der Herzog von Alburquerque, Ramiro, aber eine Heirat Pedros mit Bianca von Frankreich anstrebt. Er hat diese Verbindung schon angebahnt,Bianca ist auf dem Weg nach Spanien. Danach zerstreut sich der Chor.

    Don Ruiz, der Vater Marias, kommt mit Ramiro. Er beklagt sich über seine Tochter und die Entführung, die er als Verlust seiner Ehre ansieht. Dafür will er sich rächen. Der Herzog bedauert ihn. Dann suchen sie die Gärten auf.

    Die beiden Schwestern Maria und Ines treffen sich. Don Luigi, ihr Gatte – so sagt Ines - hat es nicht gewagt, hereinzukommen. Er hat Don Alfonso im Streit getötet und fürchtet nun die Rache Pedros. Doch Maria erklärt, dass Pedro ihm verziehen und ihn zum Kapitän der königlichen Garden ernannt habe. Auf die Frage Marias nach ihrem Vater muss Ines eingestehen, dass dieser ihr noch zürne.Maria will sich ihm zu Füßen werfen und um Vergebung bitten. Beide hoffen auf ein glückliches Ende. Sie gehen ab.

    Don Pedro und Ramiro treten mit Höflingen, Pagen und Wachen auf. Der Herzog berichtet, dass Gäste aus Frankreich eingetroffen seien. Pedro schickt Ramiro fort, diese zu empfangen.

    Don Ruiz erscheint und fragt nach dem König. Pedro stellt sich ihm vor, doch er gibt seine Identität nicht preis. Nach heftigen Vorwürfen fordert Ruiz Pedro zum Duell und wirft ihm den Handschuh zu. Wachen kommen, nehmen Ruiz gefangen und führen ihn fort.

    Maria und Ines, die den Streit gehört haben, treten ein. Erst als Ramiro Maria die unwürdige Tochter des Gefangenen nennt, erkennen die Schwestern, dass es ihr Vater war, der abgeführt wurde. Jetzt erfährt auch der König, dass der Herausforderer Marias Vater ist. Maria ist verzweifelt, Ines verflucht den Tag, an dem Pedro bei ihnen erschienen ist. Doch Pedro versucht sie zu beruhigen, der Vater werde zurückkehren. Der Herzog sieht seine Pläne schwinden. Da reißt sich Maria den Schmuck, den sie von Pedro erhielt, vom Hals und wirft ihn dem König zu Füßen. Die beiden Schwestern verlassen den Raum.


    DRITTER AKT

    1. Bild: Zimmer im Haus von Don Luigi

    Der kranke Don Ruiz ist bei seinem Schwiegersohn untergekommen. Maria wagt sich nicht in das Nebenzimmer zu ihrem Vater. Da kommen Ines und Luigi herein und bestätigen, dass der Vater sich beruhigt habe und mit Marias Namen auf den Lippen seinen Zorn aufgegeben habe. Plötzlich hört man den Vater aus dem Nebenzimmer nach seiner Tochter (Maria) rufen, die er vor seinem Tode noch einmal umarmen möchte. Als man ihn kommen hört, bittet Maria Schwester und Schwager, sie mit dem Vater allein zu lassen. Die beiden entfernen sich.

    Der kranke Don Ruiz kommt herein und Maria wirft sich ihm zu Füßen. Aber er ist wahnsinnig und glaubt den verfluchten Prinzen (Don Pedro) vor sich zu haben, an dem er sich rächen will. Erst langsam gelingt es Maria ihn zu beruhigen. Dann singt er plötzlich ein Lied aus ihrer Kindheit und sie stimmt mit ein. So erkennt er schließlich seine Tochter. Maria will ihm nun ihre Unschuld beweisen und zeigt ihm ein Papier, in dem Pedro bestätigt, dass er geschworen hat, sie zu seiner Gattin zu machen. Doch als Don Ruiz den Namen Pedros liest, wird er wütend, zerreißt das Papier und tritt es mit Füßen.

    Da hört man von außen festliche Klänge und „Viva Bianca“ rufen. Maria fühlt sich verloren. Vergeblich versucht sie, ihren Vater zurückzuhalten, der alle seine Kraft zusammennimmt, um mit ihr hinauszueilen.

    Francesca tritt hervor und berichtet, dass Ines und Luigi vergeblich versucht haben, die beiden aufzuhalten, dann seien sie ihnen gefolgt.


    2. Bild: Saal im Königspalast, zur Hochzeit des Königs mit Bianca geschmückt

    Die Hofkapelle und alle Edlen des Reiches sind versammelt. Don Pedro kommt in königlicher Tracht mit Pagen, Knappen und Wachen. Der Chor besingt das königliche Paar. Doch Pedro ist traurig, denkt an Maria, die er immer noch liebt und bereut, dass er sie jetzt betrügt. Herzog Ramiro kündigt die Braut an, die mit großem Gefolge französischen Adels unter den Lobgesängen des Chores hereinkommt.

    Als der Herzog Pedro auffordert, Bianca zu krönen, stürzen Maria und hinter ihr Ines, Luigi und Ruiz in den Saal. Maria legt ihre Hand auf die Krone und schreit: „Die Krone gehört mir!“ Ramiro will sie festnehmen lassen. Doch sie umklammert die Krone. Bianca fällt in Ohnmacht. Maria weist auf den todkranken Ruiz hin und Pedro erkennt seine Schuld. Obwohl Ramiro, die Hofleute und die französischen Gesandten protestieren, will Pedro Maria auf den Thron führen. Doch diese ist so überwältigt, dass sie zu Füßen ihres Vaters tot zusammenbricht. Die Oper endet mit dem Aufschrei aller: „Die Unglückliche! Sie ist nicht mehr.“

    Lieber Dreamhunter,


    falls du ein Kindle e-book hast, kannst du dir diesen Opern(ver)führer auch für 3,99 € herunterladen. Als Taschenbuch kostet er um die 10 €. Das Besondere beim e-Book ist natürlich, dass du dir erst einmal eine Leseprobe schicken lassen kannst und dann beurteilen kannst, ob dir dieser Opern-Krimi gefällt. Es gibt auch die Teile des Rings einzeln. Diese enthalten, soweit ich weiß, auch das vollständige Libretto. Von Frieling gibt es auch noch als Opern-Verführer "Der fliegende Holländer" und "Die Meistersinger von Nürnberg".


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Lieber Dreamhunter,


    in diesem Zusammenhang möchte ich den Opern(ver)führer von Ruprecht Frieling "Der Ring des Nibelungen"nennen, der den (Original)inhalt des Ring-Librettos schön der Szenenfolge nach in die Alltagssprache unserer Zeit übersetzt. Das erste Bild von Rheingold trägt z.B. die Überschrift: "Sex & Crime am Rhein", das zweite "Die Falschspieler vom Götterberg" usw. durch alle vier Teile hindurch. Ich habe ihn mit sehr viel Spannung und Schmunzeln gelesen. Ein spezieller Führer durch das Werk, den man Leuten, die mit dem Werk auch sonst vertraut sind, empfehlen kann.


    Liebe Grüße

    Gerhard