Beiträge von Gerhard Wischniewski

    Danke, lieber Reinhard und musikwanderer,


    ich habe leider die genaue Beschreibung der Formatierung nicht gefunden und habe mich daher an einem anderen Opernführer orientiert. Ich hoffe, dass ich es richtig gemacht habe. Sollte ich die Formatierung falsch gemacht haben, bitte ich um Mithilfe. Den Text habe ich - wie schon erwähnt - nach Betrachten der Oper für Bekannte als Orientierungshilfe selbst verfasst, da es die Oper noch in keinem mir bekannten Opernführer gibt und auch im Internet nur einige Kritiken und eine Beschreibung des Musicals "Fanny" zu finden war.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Cosma, Vladimir (*1940)

    Marius et Fanny


    Oper in 2 Akten nach Marcel Pagnol

    Libretto: Vladimir Cosma, Michel Rivgauche, Jean-Pierre Lang, Michel Lengliney, Antoine Chalamel, Michel Arbatz nach Marcel Pagnol

    Originalsprache: Französisch


    Uraufführung: 7. September 2007 in Marseille


    PERSONEN DER HANDLUNG
    César, Besitzer einer Hafenbar (Bariton)
    Marius, sein Sohn (Tenor)
    Honorine, eine Fischhändlerin (Mezzosopran)
    Fanny, ihre Tochter (Sopran)
    Panisse, ein Segeltuchmacher (Bariton)
    Piquoiseau, ein Seemann (Bass)
    Escartefigue (Tenor)
    Monsieur Brun (Tenor)
    Ein Postbote, eine Zeitungsverkäuferin, La Malaise, zwei Soubretten, Käufer, Matrosen, Bürger von Marseille


    Ort und Zeit der Handlung: Hafen von Marseille, frühes 20. Jahrhundert


    INHALTSANGABE


    ERSTER AKT
    Marius, der Sohn von César, dem verwitweten Besitzer einer Hafenbar in Marseille, und Fanny, die Tochter der Fischhändlerin Honorine, lieben einander. Doch Marius hat eine große Leidenschaft, die ihn beherrscht und sein Leben bestimmt: Die Seefahrt.
    Der kürzlich verwitwete reiche Segelmacher Panisse bewirbt sich bei Honorine um die Hand ihrer Tochter Fanny, die mehr als 30 Jahre jünger ist als er, was später zu einer Eifersuchtsszene zwischen Marius und Panisse führt.
    Marius erklärt Fanny, dass er sie nicht heiraten könne, weil er ein großes Geheimnis in sich trage. Eines Tages trifft er den Seemann Piquoiseau. Dieser macht ihm Hoffnung, als Ersatz für einen abwesenden Matrosen auf einem Forschungsschiff anheuern zu können, das im Hafen abfahrbereit liegt. Marius schreibt seinem Vater einen Abschiedsbrief und eröffnet Fanny sein Geheimnis: seine fieberhafte Leidenschaft, zur See zu fahren. Als Seemann sei er nicht für eine Ehe geschaffen. Fanny verspricht, auf ihn warten zu wollen. Da scheint sich seine Chance zu zerschlagen, weil der fehlende Matrose noch rechtzeitig zurückgekehrt ist. In seiner Verzweiflung läuft Marius zu Fanny.

    Honorine erscheint aufgebracht bei César und erzählt, sie habe die beiden zusammen im Bett ertappt. César, der sich schon immer die Heirat der beiden gewünscht hat, wird mit ihr einig, dass sie schnell heiraten sollen.
    Kurz vor Ablegen des Schiffs aber erfährt Marius, dass doch noch ein Platz frei ist. Er rennt zum Hafen, sieht jedoch dort seinen Vater stehen, und kommt sofort wieder zurück in die Hafenbar. Dort trifft er Fanny, die die ihm hilft, durch den Keller zu entfliehen. Während sie seinen Vater aufhält, legt das Schiff ab. Dann bricht sie zusammen.


    ZWEITER AKT
    Nach langer Zeit geht ein Brief von Marius ein, in dem er schildert, dass er sich bei der Forschungsarbeit glücklich fühle.
    Unterdessen erwartet Fanny ein Kind von Marius. Honorine will ihre Tochter zunächst wegen der Schande verstoßen. Schließlich kommt sie auf den Gedanken, Fanny mit Panisse, den Segeltuchmacher, zu verheiraten, der inzwischen erneut um sie angehalten hatte. Damit könne die Sache verschleiert werden und das Kind erhalte einen Vater.

    Fanny jedoch will nicht mit einer Lüge leben, geht zu Panisse, sagt ihm die Wahrheit und schildert ihre verzweifelte Lage. Dieser jedoch freut sich, einen Sohn zu bekommen, den er zu seinem Erben machen kann. Obwohl er weiß, dass Fanny ihn nicht liebt, bestellt er sofort das Aufgebot. Das führt zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen César und Panisse. Als César aber erfährt, dass Fanny ein Kind von Marius erwartet und dieses ohne die Heirat ein Bastard bleiben würde, hat er schließlich ein Einsehen. Die Hochzeit findet statt.
    Nach einigen Monaten auf See kehrt Marius überraschend nach Marseille zurück. Er erfährt, dass er einen Sohn hat, auf den er nun Anspruch erhebt. Als er Fanny küssen will, tritt César dazwischen. Panisse, der hinzukommt, will Fanny die Freiheit geben, wenn er nur das Kind, das er sehr liebt, behalten darf. Auch Fanny beteuert, dass sie bei Panisse bleiben werde. César erklärt seinem Sohn, dass er kein Anrecht auf das Kind habe, da er Fanny nur aus Eigennutz verführt habe. So kehrt Marius zur See zurück, während Fanny verzweifelt zurückbleibt.


    Cosma, geb. 1940 in Bukarest, lebt in Frankreich als Filmkomponist
    Die Handlung orientiert sich an der Dramen-Trilogie von Marcel Pagnol: Marius, Fanny, Cèsar


    Inhaltlich entspricht die Oper in etwa dem 1. Akt des Musicals "Fanny" von Harold Rome. Das Musical geht in seinem zweiten Akt einen Schritt weiter. Dieser schildert, wie Marius nach 10 Jahren die Seefahrt aufgegeben hat. Ein Seemann entführt den Jungen und vereinigt diesen mit seinem Vater. Als dieser den Jungen zurückbringt, ist Panisse vor Kummer gestorben, hat aber einen Brief hinterlassen, in dem er Marius bittet nach seinem Tod Fanny zu heiraten.

    Hallo,


    ich habe gelesen, dass man PN benutzen soll, wenn man hier etwas beitragen möchte. Was muß ich mir unter "PN" vorstellen? Ich habe, als ich vor Kurzem die Oper "Marius und Fanny" von Vladimir Cosma in arte sehen wollte, im Internet zur Oper selbst keine Inhaltangabe gefunden. Als ich feststellte, dass auch Bekannte von mir an der Oper Gefallen finden könnten, habe ich für diese selbst eine Inhaltsangabe zusammengestellt. Wenn es gewünscht ist, könnte ich diese zum Opernführer beitragen. Wie muß ich also vorgehen?


    Liebe Grüße
    Gerhard :hello:

    Ich bin da geteilter Meinung. Ich stimme Caruso voll zu, wenn er sagt, dass die kleinen Staats- und Stadttheater Vorzügliches leisten. Wir sind in dieser Hinsicht gesehen eigentlich schon "tiefste" Provinz, denn außer zwei eigenen, recht ordentlichen Orchestern (Westdeutsche Sinfonia und Bayer-Philharmonie), kaufen wir die meisten anderen Vorstellungen ein, häufig bei kleineren Theatern aus Deutschland, aber auch aus osteuropäischen Ländern. Dabei habe ich schon mitreißende Vorstellungen und Sänger erlebt, die ich durchaus mit berühmteren (oft hochgejubelten) Sängern vergleichen könnte. Aber das ist keine Expertenmeinung, denn dazu fehlt mir die Ausbildung.
    Andererseits muss ich Moses zustimmen. Wenn hier beispielsweise eine Zauberflöte, eine Aida, eine Madame Butterfly o.ä. gegeben wurde, war der Zuschauerraum meist bis auf den letzten Platz besetzt. Bei weniger bekannten Opern oder Opernkomponisten tummelten sich im Saal, der 920 Plätze umfasst, oft nur vielleicht 100 bis 150 Zuschauer. Ich habe das an anderer Stelle schon am Beispiel von Giordanos "Andrea Chenier" geschildert, der mir schon länger ein Begriff war, und bei dem ich wenigstens einige meiner Platznachbarn überzeugen konnte, dass er durchaus sehenswert wäre. Ich habe ja schon gesagt, dass ich persönlich immer wieder darauf aus bin, Neues kennen zu lernen, was ich in meinem Bekanntenkreis weitgehend nicht feststellen kann (Manchmal jubele ich ihnen allerdings die Kopie einer Fernsehaufnahme auf DVD unter). Ich wäre mal gespannt, welchen Zuspruch eine Oper von Marschner, Goldmarck oder weiteren schon genannten deutschen Komponisten hätte.
    Aber da sind wir wieder vom Thema "Repertoirefähigkeit" abgekommen.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Ja natürlich, Caruso, Marschner hatte ich vergessen, was mir erst nach Absenden aufgefallen ist. Natürlich halte ich seinen "Vampyr" und "Hans Heiling" durchaus noch für aufführungswürdig, sonst kenne ich nur noch zwei von ihm dem Namen nach.
    Zu Zemlinsky kann ich wenig sagen, von ihm kenne ich bisher nur symphonische Werke.
    Dem, was du in Bezug auf Lortzings "Waffenschmied" gesagt hast, könnte ich zustimmen, nicht ganz dem zum "Zar und Zimmermann.
    Kreutzer und Nessler sind Geschmacksache, die Handlungen sprechen sicher nicht jedem mehr an, aber die Musik liebe ich - vielleicht liegt das auch ein wenig an meiner persönlichen Sensibilität gegenüber Liedern wie "Behüt dich Gott, es wär so schön gewesen".


    Liebe Grüße
    Gerhard :hello:

    Hallo Caruso 41,


    wie ich festgestellt habe, sind wir beide noch jüngere Mitglieder des Forums - ich erst seit einem Monat, nachdem ich auch erst kurz vor meinem Eintritt überhaupt auf das Forum gestoßen war. Nun hat sich in der Zeit des Bestehens eine Überfülle an Themen herausgebildet, die mir überwiegend interessant erscheinen. Aber da gelingt es kaum, sie alle von Beginn an zu studieren, vor allem wenn sie schon 30 Seiten und mehr umfassen, abgesehen davon, dass das Auge nach einigen Stunden am Computer ja auch ermüdet.
    Dieses Thema, das bisher noch überschaubar ist, habe ich vollständig gelesen. Da ist zu den - um bei den deutschen Opern zu bleiben, um die es ja ging, im Spielplan der großen Häuser vermissten Opern neben Lortzing, Flotow, Nicolai, Humperdinck (ausgenommen "Hänsel und Gretel"), Pfitzner, D'Albert, Korngold, Weber (ausgenommen "Der Freischütz"), Kienzl, Kreutzer, Nessler u.a. die Rede auch von Schumanns "Genoveva" und Wagners "Das Liebesverbot"und "Die Feen" die Rede, zu denen ich mich im schon genannten Thema "Deutsche Oper jenseits des Opernalltags" geäußert habe. Während ich zu "Genoveva" noch kein rechtes Verhältnis gefunden habe, halte ich die beiden genannten Wagner-Opern weniger für repertoirefähig (aber das ist eine persönliche Einstellung). Ich gebe zu, dass ich nicht alle Opern der zuvor genannten Komponisten kenne, aber viele davon besitze ich auf CD und auch eine Reihe auf DVD. Ich verstehe daher auch nicht, warum
    - Lortzing: Zar und Zimmermann, Der Wildschütz, der Waffenschmied, Undine
    - Flotow: Martha, Allessandro Stradella,
    - Weber: Euryante, Oberon
    - Kienzl: Der Evangelimann
    - Kreutzer: Das Nachtlager von Granada
    - Nessler: Der Trompeter von Säckingen
    - Nicolai: Die lustigen Weiber von Windsor
    - Humperdinck: Königskinder (ich halte diese sogar für musikalisch reizvoller als "Hänsel und Gretel")
    - D'Albert: Tiefland
    so selten auf deutschen Spielplänen erscheinen. Abgesehen von den genannten gibt es von diesen Komponisten noch eine Reihe weiterer Opern, die ihrer Wiederentdeckung harren. Weil sie aber weder auf Tonträgern noch auf Bildträgern zu erwerben sind, kann ich die Qualität auch nicht beurteilen.
    Dass kleinere Bühnen sich schon mal unbekanntere Opern spielen, mag auch daran liegen, dass sie sich bei den vielgespielten Opern mit den großen Häusern nicht zu messen wagen. Erwähnenswert scheint mir in dem Zusammenhang noch: Gestern erhielt ich das neue Kulturprogramm unserer Stadt. Darin wird die Premiere einer Oper von Anton Urspruch "Das Unmöglichste von allem" (Uraufführung 1897) durch ein Ensemble, das keine eigene Spielstätte hat, angekündigt. Wer kennt Anton Urspruch? In der Ankündigung heißt es, er sei zu seinenLebzeiten ein hoch geschätzter Vertreter der deutschen Spätromantik und Lieblingschüler von Franz Liszt gewesen. Leider bin ich für den Aufführungstag schon verplant. Aber die Oper wird vom WDR mitgeschnitten und soll dann auch auf CD erscheinen.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Ja Caruso, das ist sicherlich richtig. Aber ich habe die Frage auch dahingehend gesehen, dass nach Ursachen gefragt wird, warum manche Opern nur noch selten gespielt werden. Und da sehe ich das Publikumsverhalten auch als entscheidenden Faktor. Denn welcher Intendant und welcher Künstler will vor leerem Haus agieren? Die Frage nach der Repertoiretauglichkeit habe ich eher im Thema "Deutsche Oper jenseits des Alltags" gesehen.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Auch ich habe schon modernisierte Fassungen gesehen, mit denen ich mich durchaus anfreunden konnte. Während ich z.B. den sogenannten "Jahrhundertring" von Patrice Chereau nicht adäquat fand , konnte ich "Tristan und Isolde" in Mailand, ebenfalls inszeniert von Patrice Chereau, durchaus etwas abgewinnen Die Kulissen waren so, dass man die Illusion eines Schiffes (wenn auch vielleicht nicht die eines Wickingerschiffes), des Schlosses von König Marke und der Burg Tristans hatte. Auch die Kostüme waren nicht überzogen modern, und Gegenstände, die nicht in die Zeit des frühen Mittelalters passten, in der das Stück spielt, habe ich nicht gesehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Intendanten in Italien nicht jeden Unsinn durchgehen lassen oder gar fordern.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Zitat

    In Braunschweig hat man Spohrs Alchemyst gebracht. Da kamen die Leute, um Bernd Weikl zu hören. HInterher konnte man immer wieder hören, wie schade es sei, dass er nicht "was Besseres" gesungen habe!


    Ja, so ist es leider. Viele gehen in die Oper, weil sie bekannte, häufig gehörte Melodien hören wollen. Ich habe es an anderer Stelle schon einmal gesagt, dass ich immer wieder auf Neues aus bin und darin schon sehr viel Reizvolles gefunden habe, während ich Leute erlebt habe, die zwar oft, aber nur dann in eine Oper gingen, wenn sie - weil häufiger gespielt oder im Rundfunk zu hören - allgemein bekannt war. Da schwingt manchmal schon das Vorurteil (kennt man ja nicht, kann nichts Besonderes sein) mit, dass die Melodien mit anderen Ohren gehört werden.
    So erlebte ich in den 50er Jahren, dass Kollegen eines Lehrgangs von 2 Monaten in dieser Zeit in München häufig in die Oper gingen, aber mich auslachten, als ich dann auch noch für meinen einzigen Opernbesuch, den ich mir damals leisten konnte, ausgerechnet "Lucia di Lammermoor " von Donizetti wählte, die damals weniger bekannt und kaum in einem Opernführer zu finden war. Desgleichen erlebte ich hier vor wenigen Jahren, als im Abonnement "Andrea Chenier" von Giordano gegeben wurde, dass mich in der vorausgehenden Vorstellung Nachbarn auf den Nebenplätzen ansprachen, was das wohl sei und zu erkennen gaben, dass sie an dieser Vorstellung weniger interessiert seien. Ich konnte ihnen die Oper aber so schmackhaft machen, dass sie dennoch bei der Vorstellung erschienen. Das Problem scheint bei manchen Opernbesuchern tatsächlich zu sein: Ohrwürmer ziehen weit mehr als kaum bekannte Melodien, seien sie auch noch so reizvoll. Und für mich selbst muß ich gestehen, dass manche Gesangspartien und konzertante Stücke sich auch mir erst beim zweiten Hören erschließen. Und deshalb höre ich mir vieles auch erst ein zweites Mal an, ehe ich es vorläufig auf die Seite lege oder immer wieder höre.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Auch ich freue mich, dass wir endlich wieder "auf dem Boden" angelangt sind und die Diskussion wieder sachlich wird.
    Lieber Amfortas, ich habe ja schon mehrfach betont, dass ich mit meinen Kritiken verunstaltete Inszenierungen meine und auch Beispiele genannt, was ich als verunstaltet ansehe. Leider ist das bei heutigen Regisseuren häufig der Fall (du magst es ja anders sehen als die Vielzahl der Forenmitglieder), und daher hat sich dafür wohl auch das fälschliche Wort "Regietheater" eingebürgert. Verunstaltet ist für mich jede Vorstellung, in der mythische Stoffe oder Märchen in den modernen Alltag "entzaubert" werden oder ein geschichtlich zeitgebundenes Werk (häufig ist die Zeit, in der es spielt, sogar vorgegeben), modern umfunktioniert wird, Handlungen ins Gegenteil verkehrt werden. Dasselbe gilt für den Ort der Handlung. Wenn auf einer leeren Bühne - wie hier schon erlebt - für die Aida nur eine Couch steht, um die herum vier Personen handeln, der Triumpfmarsch hinter der Bühne von Schallplatte erklingt, dann ist das für mich nicht mehr die "Aida", sondern eine Mogelpackung unter diesem Namen.
    Hier noch zwei aktuelle Inszenierungen in Köln und Düsseldorf, von denen heute der Kölner Stadtanzeiger - interessanterweise im Gegensatz zu früheren Berichten auch durchaus kritisch - berichtet:


    1. "Rinaldo" von Händel in Köln
    "Auf der modernen Opernbühne indes erzwingt die political correctness eine veränderte Sicht der Dinge, die aber oft nur den einen Gemeinplatz in den anderen verkehrt: Die Guten werden die Bösen, die christlichen Wallfahrer mutieren zu Invasoren und Kulturschändern"
    "In einen kriegsversehrten osmanischen Palast vor den Toren Jerusalems haben die Kreuzfahrer Quartier bezogen - mit Bibel, Weltkarte, Kühlschrank und Spielautomat. Das geschundene Kulturerbe wird durch eine Tür aus dem Baumarkt gesichert."
    "Feldherr Rinaldo kommt vom Sportplatz, seine Verlobte Almerena kehrt vom Shopping heim."
    "Wenn am Ende mit Elektroschocks und Waterboarding missioniert wird, dann wirkt das wie eine pflichtschuldige Reverenz an den Zeitgeist"


    2. "Cosi fan tutte" von Mozart in Düsseldorf (Zwar unter der Schlagzeile" Ein Mozart zum Verlieben", allerdings im Untertitel "musikalisch überragend, szenisch allzu didaktisch")
    "Manch törichter Gag bliebe besser aus: über den Kopf gestülpte Würfel, Revue-Girl-Allüren, sexistische Handgreiflichkeiten, flatternde Bewegungsmuster à la Rossini-Nonsens. Und fürchterlich, dass Fernando zur Generalpause der - von Jussi Myelis sensationell gut gesungenen - Arie "Un aura amorosa" vom Würfel plumpst. Will Brieger hier Szenenapplaus?"


    Sowas darf man doch sicher als "Verunstaltungstheater" betrachten?


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Hallo crissy, hallo m.joho


    vielen Dank für eure liebevollen Worte. Ja ich bin leider nicht mehr ganz "taufrisch". Aber das bedeutet ja wohl nichts. Ich habe viel mit jungen Leuten zu tun, interessiere mich für alles Neue, integriere manches davon in meinen Alltag, beschäftige mich damit und lasse mich auch gern von Jüngeren beraten und belehren. Aber was eine Verunstaltung ist, ist auch in deren Augen eine Verunstaltung und damit lockt man wohl keinen von ihnen auch nur einen Schritt hinter dem Ofen hervor.
    Ihr braucht keine Bedenken zu haben, dass mich die Worte von Amfortas beleidigen könnten. Im Gegenteil: ich kann mich nur darüber amüsieren. Aber wenn er sich nach seinen eigenen Worten "auf das schlichte Niveau unserer Postings herabbegibt", dann kommt eben auch ein ähnlich zynischer Kommentar von mir. Im Grunde nützt er damit eher unserem Anliegen, wenn er sich auf diese Weise offenbart.


    Hallo Amfortas


    du musst wegen meines "vorgerückten Alters" keine Zurückhaltung üben. Deine Worte beleidigen mich nicht. Danke, dass du es dennoch (zähneknirschend?) tun wolltest.
    Ich habe mit meinen Beiträgen keinen Regisseur persönlich angegriffen, sondern lediglich das "Verunstaltungstheater" allgemein. Und das ist eine Sache, über die man durchaus sagen darf, was man denkt. Oder ist auch das in deinen Augen unerlaubt?
    Wenn ich ein paarmal deine Beiträge kommentiert habe, dann in erster Linie, um dich darauf aufmerksam machen, dass du einiges nicht vollständig gelesen hast, Zitate aus dem Zusammenhang gerissen und dadurch teilweise ebenfalls verunstaltet hast, in einem aggressiven Jargon geschrieben hast, der dich eher blamierte und mit dem du dir in meinen Augen (und wie ich aus den Antworten gelesen habe auch in den Augen anderer Mitglieder dieses Forums - sicherlich auch in den Augen mancher Besucher) mehr schadest als nützt. Vielleicht fragst du dich mal, ob du nicht mehr Zurückhaltung aus Rücksicht auf dich üben solltest.
    Betrachte das nicht als Belehrung. Wenn du meinst, so weitermachen zu müssen, dann sei dir das überlassen.


    Liebe Grüße
    Gerhard :hello:

    Zitat

    Da du fern bleibst, bist du deshalb in der Lage uns jetzt und fürderhin einen adäquaten Überblick über die zeitgenössische Regie zu geben. Meine Hochachtung vor diesem Kunststück . Bravo !!!


    Amfortas hat noch nicht entdeckt, dass es auch noch andere Quellen außerhalb des Theaterabonnements gibt, in denen man sich - und sogar in viel größerem Umfang - einen adäquaten Überblick über die zeitgenössische Regie verschaffen und sich Opern vergleichend ansehen kann: Fernsehen, die DVD, Youtube usw.

    Ich muß an dieser Stelle etwas weiter ausholen und einige persönliche Dinge benennen. Ich finde hier im Forum einige Experten, die sicherlich mehr über die Oper wissen als ich. Leider konnte ich als Jugendlicher und auch späeter noch mir keine Musikausbildung leisten und auch in meinem "Ersatzelternhaus" hatte niemand eine Beziehung zu Klassik. Mein Schlüsselerlebnis, durch das ich zur Klassik gefunden habe, habe ich an anderer Stelle geschildert und will es hier nicht wiederholen.
    Ich kann also weder analysieren, ob diese oder jene Stimme einen bestimmten Ton nicht trifft noch ob die Tempi der Musik etwas schneller oder langsamer genommen werden müssten oder ob den Werken vielleicht diese oder jen Wiederholung fehlt. Ich kann nur sagen, ob eine Stimme meinem Klangempfinden entspricht oder ob ich Schwächen heraushöre.
    Ich möchte mich daher lediglich als Opernfreund bezeichnen, ziehe mir aber nicht - wie ein Froenmitglied es nach seinen eigenen Worten wohl tut - eine Oper hinein, sondern höre, sehe und genieße eine Oper.
    Über viele Jahre habe ich mir Opernveranstaltungen und Abonnements zu Lasten anderer Dinge abgespart. Wenn ich ins Theater gehe, sollten dies für mich ein paar Stunden der Entspannung und des Abstands vom Alltag sein.
    Vielleicht habe ich noch etwas mehr als mancher Opernfreund getan, indem ich mir im Laufe der Zeit viel Literatur über die Oper - häufig antiquarisch gekauft habe und mich über das, was ich sehen wollte, eingehender informiert. Dabei habe ich auch vieles über unbekanntere Opern entdeckt und versucht, sie irgendwie kennen zu lernen.
    Und das war auch einer der Gründe, warum ich dem Tamino-Forum beigetreten bin: Ich habe hier bereits sehr viel Neues und für mich Fruchtbares erfahren und danke allen, die daran beteiligt waren
    Nun habe ich nicht nur im Bekanntenkreis eine Reihe Opernfreunde, die sich nicht so intensiv damit befasst haben, sondern ich fand auch immer wieder beim Gang in die Oper Gesprächspartner - sei es in den Sitzplätzen neben uns oder in den Pausen bzw. nach der Vorstellung, die sich in der Oper erholen und sich daran erbauen wollten. Manchmal konnte ich Abonnenten weiterhelfen, wenn in der nächsten Abonnementsvorstellung eine Oper gegeben wurde, von deren Komponisten oder Titel sie noch nichts gehört hatten.
    Ich habe aber Keinen kennengelernt, der sich nicht über das "Verunstaltungstheater" geärgert hätte und solche Vorstellungen nicht abgelehnt hätte. Diese Mehrheit kann doch wohl nicht nur in meiner Umgebung allein existieren!!!
    Aber vielleicht haben einige Reggisseure noch nicht erkannt, dass das zahlende Publikum hauptsächlich aus Opernfreunden und nicht nur aus Ehrengästen, die sich das ansehen müssen, und Analysten besteht. Und ich kann es mir auch nicht vorstellen, dass diese Leute sich immer von einsamen, oft wirren Interpretationen bevormunden lassen.
    Vielleicht hat der Zuschauer eine etwas andere Vorstellung von einem Drachen als die gezeigt, aber wohl kaum die Vorstellung einer undefinierbaren "Mähmaschine", von mythischen Göttern, aber wohl kaum in modernen Straßenanzüge oder Jeans, von einem Waldvöglein, aber wohl kaum in kurzem Röckchen, auf hohen Hacken, mit Bierflasche in der Hand singend über die Bühne stolzierend oder einem Siegfried, der auf einer alten Waschmaschine herumhaut.



    Zitat

    petrifizierte Haltungen von einigen Usern mit Scheuklappen

    und das genau trifft auf dich, so leid es mir tut, zu.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Da muss ich Liebestraum vollkommen recht geben. Ich habe an anderer Stelle einmal erzählt (Thema"Was bedeutet euch die Oper?"), wie ich gerade über das Schlüsselerlebnis "Freischütz" überhaupt auf die Oper aufmerksam wurde. Mit den nach heutigen Begriffen primitiven Mitteln eines alten Flügels (Schallplatten und ein Radiogerät standen meiner Schule damals nicht zur Verfügung) hat uns unser Musiklehrer so intensiv mit den Einzelheiten der Ouvertüre bekanntgemacht, wie sie Byron vielleicht nicht erfahren hat, und die für mich ebenfalls ein Meisterwerk ist. Und ich muss sagen, dass mir heute - noch 60 Jahre nach diesem Erlebnis - die Einzelheiten so genau in Erinnerung sind, dass mir schon in der Ouvertüre die gesamte Oper gegenwärtig ist.
    Ein Vergleich mit der Ouvertüre von "Tristan" hinkt auch in meinen Augen sehr stark.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Hallo Wolfram,


    Der Vergleich hinkt doch sehr stark. In einer Konzertveranstaltung geht es rein um die Musik. In der Oper aber gehe ich, um zu der Musik und dem Text zusätzlich das passende Bild zu haben. In beiden Fällen ist dem Dirigenten für die Musik eine gewisse Gestaltungsfreiheit gegeben, die aber nicht so weit geht, dass man die Musik nicht wiedererkennt, weder im Konzert noch in der Oper. Es geht aber hier nicht um die in der Regel auch in der Oper erkennbare Musik sondern um das völlig missgestaltete und häufig auch zum gesungenen Text nicht passende Bild (wie schon an anderer Stelle von einem Forenmitglied gesagt - Entschuldigung, ich finde das Zitat auf die Schnelle nicht wieder - der Boxer von seinen Erfolgen als Torero singt).
    Wenn aber ein reines Musikstück verändert wurde, so wird das auch gekennzeichnet. Bei Variationen von Chopin über ein Thema von Mozart, weiß ich, dass ich hier Chopin höre. Über der Carmen-Suite von Rodion Schtschedrin steht als Komponist Rodion Schtschedrin und ich weiß sofort, dass ich hier Schtschdrin höre. Ich mache daher noch einen weiteren Vorschlag für die Opernankündigung (je mehr man diskutiert, umsomehr entwickeln sich neue Gedanken): "Sie hören Rheingold von Wagner und sehen dazu ein anderes Stück von XY"


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Hallo m.joho und chrissy,


    hattet ihr etwa von Amfortas etwas anderes erwartet? Wie schon an anderer Stelle gesagt, es lohnt sich nicht, auf diese Haarspaltereien am "konventionellen" Theater einzugehen. Mich interessiert wenig, ob Wotan nun liegt oder sitzt, aber ich möchte ihn als Wotan erkennen. Das sei nur ein Beispiel von einem letzten Versuch, trotzdem zu schießen, wenn einem die gescheidten Argumente ausgehen. Auf die weiteren an den Haaren herbeigezogenen Argumente will ich gar nicht mehr eingehen.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Gleichgültig, wie wir uns hier äußern, wir werden immer den armen, einsamen Amfortas auf den Plan rufen, der auf Zitate lauert, die er missverstehen oder in seinem Sinne verdrehen kann (wir erleben also auch hier das "Verdrehungstheater") Ich bewundere seinen Eifer, mit dem er immer wieder für Heiterkeit sorgt, so wie auch das heitere Element viele ernste Opern belebt. Nur nutzt sich eben mit der Zeit alles ein wenig ab.


    Liebe Grüße
    Gerhard :hello:

    Es gibt ja heute auf CD viele Opern, die man im Opernhaus wohl kaum noch zu sehen bekommt. Ich bin auch immer hinter mir noch Unbekanntem her, begierig Neues kennenzulernen. Und für vieles davon konnte ich mich auch begeistern. Vor einiger Zeit entdeckte ich "Genoveva" von Robert Schumann. Aber das war einer der wenigen Opern, für die ich mich bisher nur wenig begeistern konnte. Wer von euch kennt sie und was haltet ihr davon? Von Richard Wagner habe ich mir des Interesses und der Vollständigkeit halber "Das Liebesverbot" und "Die Feen" gekauft. Aber diese Opern halte ich für zu Recht vergessen.


    Gerhard :hello:

    Zitat

    Entstellende Inszenierungen für Insider - von mir aus
    aber nicht an den führenden Opernhäusern sondern in "Opernstudios"
    und natürlich mit Vorwarnungen - ähnlich wie auf Zigarettenpackungen


    Zu den Vorwarnungen hätte ich einen Vorschlag. Die Ankündigung müsste lauten "Oper von XY zu Musik von Wolfgang Amadeus Mozart". Dann wüßte man sofort, das es eine Mogelpackung ist, und geht garnicht erst hin.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Hallo Jolanthe,


    ich weiß zwar nicht, ob es die Frage richtig trifft, aber vielleicht sind kleine Geschichten, die sich um die Oper ranken, die für den Einzelnen von uns auch als Erinnerung von Bedeutung sind, auch einmal interessant. Ich war noch recht jung, als ich in Trier eine Oper besuchte (welche, kann ich heute nicht mehr sagen). Auf dem Rückweg sah ich bei Warten im Bahnhof, wie ein nettes Mädchen von einen Betrunkenen belästigt wurde. Ich ging hinzu, kam mit ihr ins Gespräch und wir fuhren eine kurze Strecke miteinander, aber ich bereits musste bereits bei der nächsten Haltstation des Schnellzugs aussteigen und sie fuhr nach Berlin weiter. Weil ich aber vorhatte, im gleichen Jahr wenige Tage in Berlin zu verbringen, haben wir uns verabredet, uns einen Tag zu treffen. Sie hat mir nicht nur viel von Berlin gezeigt, Ich lud sie auch in die Deutsche Oper ein und wir saßen Hand in Hand vier Stunden in einer sehr schönen Aufführung der "Meistersinger". Später gestand sie mir dann, dass sie schon einen festen Freund in Bayern habe. Wir schrieben uns noch eine Weile, meine spätere Ehefrau und ich lernten auch ihren Freund kennen, der sehr traurig war, als sie mit ihm Schluss machte, und zu dem wir bis zu seinem frühen Tode Kontakt hatten.
    Meine liebe Ehefrau, mit der ich jetzt 51 Jahre verheiratet bin, verbinde ich dagegen mit einer Operettengeschichte. Damals gab es noch die Operettenfestspiele auf dem Rhein und es fuhren Sonderzüge nach Koblenz (Gegeben wurde "Der Zigeunerbaron"). Auf dem Bahnsteig stand eine niedliches junges Mädchen mit ihrem Freund, der sie um ein erhebliches Maß überragte. Sie schienen mir nicht zueinander zu passen, und so lief ich mehrfach durch den Zug, um einen Blick auf sie zu erhaschen, wobei sie sich jedesmal versteckte. Die Freundschaft mit dem anderen ging ein halbes Jahr später zuende und ich konnte "zugreifen".
    Und noch ein Erlebnis im Zusammenhang mit der Oper. Ich wollte natürlich meine künftige Frau auch mit der Oper bekannt machen. Wir waren aber beide nicht sehr bemittelt. Und so kaufte ich zwei billige Opernplätze für den "Troubadour" und behielt noch etwas Geld übrig. Davon wollten wir uns dann ein Getränk leisten. Wie haben wir uns geschämt, als uns bei der Abrechnung 5 Pfennige fehlten. Gott sei Dank war ein Bekannter aus dem Heimatdorf meiner Frau zugegen und wir konnten uns die 5 Pfennige leihen.


    LIebe Ostergrüße
    Gerhard

    Ich ärgere mich sehr häufig darüber, dass bei Fernsehübertragungen Untertitel eingeblendet werden. Warum?
    1. Weil da immer etwas störend ins Bild flackert
    2. Weil dabei auch häufig - vor allem in der Totale - die handelnden Personen fast vööig verdeckt werden, insbesondere, wenn die Untertitel zwei- oder dreizeilig sind.
    3. Weil häufig bei Textwiederholungen auch die deutschen Untertitel mehrfach wiederholt werden.
    4. Sogr bei deutschsprachigen Opern Untertitel deutsche Untertitel mitgesendet werden.
    5. Weil sie auf hellem oder detailreichen Hintergrund häufig nicht zu lesen bzw. auf die Schnelle, in der sie dann verschwinden, garnicht erfasst werden können.
    6. Weil sie nicht nur vom Bild, sondern auch von der Musik ablenken.
    Der ZDF-Theaterkanal (ab 7.Mai = Zdf-Kultur mit mehr Schwerpunkt auf Pop) teilte mir mit, dass die Zuschauer dies verlangten. 3sat und arte (und später auch dem Theaterkanal) habe ich vorgeschlagen, diese doch auf Texttafel zu senden, wie das auch für Hörgeschädigte geschieht. 3sat teilte mir mit, das man das in die Überlegungen einbeziehen wolle, und ich habe das bei einer Opernübertragung von 3 sat auch schon erlebt. Gestern war das dann auch bei der Konzertübertragung von Pergolesis "Stabat mater" im ZDF der Fall.
    Ich habe dabei festgestellt, dass diese weiß auf schwarzem Balken gesendet werden, was wesentlich besser zu lesen ist.
    Der Vorteil wäre, dass Leute wie ich, die sich auf die Sendung vorbereitet haben, den Inhalt und eventuell den Text vorher gelesen haben oder die Oper kennen und vielleicht schon mehrfach gesehen haben, auf die Störungen durch Untertitel verzichten könnten, diejenigen aber, die Untertitel wünschen, sie jederzeit und gut lesbar hinzuschalten könnten.
    arte und Theaterkanal haben auf diesen Vorschlag bisher nicht reagiert.
    Wie steht ihr zu nicht abschaltbaren Untertiteln


    Liebe Ostergrüße
    Gerhard

    Hallo Knusperhexe,


    ich fasse es als Loblied auf. Denn das Wort "Opa" hat wird nur von unerzogenen Leuten abfällig gebraucht. Schau auch mal unter Opernfilme nach. Dort erfährst du ebenfalls etwas über "Opas Theater" als Antwort zu einem Beitrag von mir.


    Liebe Grüße und frohe Ostern allen Forumsmitgliedern
    Gerhard :jubel: