Beiträge von Rheingold1876

    „Die toten Augen“ (Eugen d' Albert): Arcesius, römischer Gesandter und Senator – Engelbert Czubok / Myrtocle, seine Gattin – Marianne Schech / Arsinoe, ihre Sklavin – Lore Paul / Aurelius Galba, römischer Centurio – Wolfgang Windgassen / Ktesiphar, ein ägyptischer Arzt – Alfred Pfeifle / Maria von Magdala – Hetty Plümacher / Der Hirt – Franz Fehringer / Der Schnitter – Ernst Grathwol / Ein Hirtenknabe – Lore Paul / Vier jüdische Frauen: Sarah – Anny Kretschmar / Rebekka – Hanna Stolze-Fröhlich, Esther – Else Blank, Ruth – Lilo Mann / Vier Juden – Kurt von Reimersdahl, Helmut Zeckert, Bruno Samland, Clytus Gottwald / Eine sieche Frau – Annemarie Burchert / Ein alter Jude – Alfred Appenzeller / Die Stimme aus dem Brunnen – Marianne Sauer / Echo – Anneliese Weigl / Eine Stimme – Harald Baender (Sprecher) / Der Südfunk-Chor / Chorltg.: Hermann Josef Dahmen / Das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart / Dirigent: Walter Born (Stuttgart-Degerloch, Waldheim , März 1951). 1998 veröffentlicht auf zwei CDs bei der Firma 'Myto'; angehängt sind Arien von d'Albert, Pfitzner und Wagner, gesungen von Wolfgang Windgassen.

    Das, lieber Carlo, ist eine meiner am meisten geschätzten Aufnahmen von Marianne Schech. Immer wenn ich diese Radioproduktion mal auflege, muss ich bis zum Schluss dranbleiben. So bewegend und spannend ist es. Diese Einspielung ist auch noch zu haben:


    Hättest du diese Information aus einem bestimmten Grund benötigt? Vielleicht um zu sehen, was bevorzugt gesungen wird?

    Guten Morgen. lieber Gregor, mich hätte halt interessiert, welches Gewicht der Rollengestaltung zugemessen wurde im Wettbewerb. Gesangstechnisch ist der Nachwunsch nach meinem Eindruck immer sehr gut aufgestellt. Woran es oft hapert, sind Ausdruck und Wortdeutlichkeit. Aber ich will keine Pauschalurteile fällen. Man müsste zuvor schon genau hingehört haben.

    Mir ist Bodo Brinkmann aus dieser Aufnahme des "Parsifal" bekannt:


    Wagner: PARSIFAL
    Torino, Auditorium RAI, 17 April 1992
    Amfortas Bodo Brinkmann
    Titurel Roland Bracht
    Gurnemanz Victor Von Halem
    Parsifal Norbert Orth
    Klingsor Hermann Becht
    Kundry Lívia Buday-Batky
    Altsolo Tiziana Tramonti

    Orchestra Sinfonica di Torino della RAI
    Coro di Torino della RAI
    Direttore Peter Schneider
    Maestro del coro Gerardo Bizzarro

    Ich kenne die Gestalt der Violetta in der gesanglichen Gestaltung und Interpretation von Maria Callas. Bei dieser Figur schuf Verdi kompositorisch einen körperlich und seelisch leidenden und in seiner Liebe einem tiefen existenziellen Konflikt ausgesetzten Menschen. Bei der Callas erlebt man das auf erschütternde Weise, bei Sonya Yoncheva war für mich nichts, aber auch wirklich gar nichts davon zu vernehmen. Dafür setzt sie ihre Stimme auf viel zu undifferenzierte Weise ein. Ein Brechen darin, eine unmittelbare Zurücknahme aus dem Forte ins Piano, ein darin aufklingender schmerzlicher Ton oder ein Umschlag von Freude in Betrübnis, - all das ist bei ihr nicht zu hören gewesen. Diese Frau sang - für mich - ohne Seele.

    Lieber Helmut, dafür, dass Du in Sachen Oper so ungebildet sein willst, hast Du eine viel zu gute und treffliche Kritik angebracht. Volle Zustimmung. Es hätte nicht einmal den Vergleich mit der Callas gebraucht, um diese Leistung als völlig verunglückt und unakzeptabel zu empfinden. Im Gegensatz zu Dir habe ich allerdings nicht durchgehalten. Dafür war mir die Zeit zu schade. Meine Erkenntnis aus dem, was ich sah und hörte: Es bedarf keiner grellen und spektakulären Inszenierungen wie neulich in Salzburg oder Aix. Oper kann man auch als veroneser Gesamtpaket ad absurdum führen.

    Carl Maria vin Weber (1786-1826)


    Jägerchor, aus: Euryanthe, 3. Akt, Nr. 18


    Libretto: Wilhelmina Christiane von Chézy



    In dieser Szene ist der Vogel nicht der gefiederter Freund. Er wird zur Beute. Heute steht der Adler (Aar) unter strengem Schutz.


    Die Thale dampfen, die Höhen glüh'n,

    Welch fröhlich Jagen im Waldesgrün!

    Der Morgen weckt zu frischer Lust,

    Hoch schwillt die Brust, des Siegs bewußt.

    Dringt mutig durch Schluchten und Moor,

    Lasst schmettern die Hörner im Chor:

    Ihr Fürsten der Waldung hervor!


    Nun freudig sieget das goldne Licht,

    Vom Bogen flieget des Pfeils Gewicht,

    Ereilt den Aar auf luft'gem Horst,

    Erlegt die Schlang' im dichten Forst.

    Wohlauf denn durch Schluchten und Moor,

    Lasst schmettern die Hörner im Chor:

    Ihr Fürsten der Waldung hervor!


    .

    Carl Maria von Weber


    Text von August von Kozebue


    Lass mich schlummern, Herzlein - schweige, aus: Op. 25, Nr. 3



    Lass mich schlummern, Herzlein – schweige --

    Sei nicht immer so laut, so wach --

    Horch, es säuselt durch die Zweige --

    Horch, es zwitschert im grünen Dach --

    Liebe, Liebe zirpt die Grille --

    Liebe zwitschert das Vögelein --

    Drum sei still, mein Herzlein, stille --

    Sang der Liebe wiege Dich ein --


    .

    Guten Morgen in die Runde, als ich gestern ins Regal griff, um die Rudolf-Schock-CD von Hänssler herauszusuchen, griff ich ins Leere. Dabei schwöre ich, sie gehabt zu haben. Hin und wieder lösen sich bei mir Aufnahmen in nichts auf. :( Also machte ich mich umgehend auf die Suche und entdeckte sie bei Booklooker - für ein Geringes. Nach meiner Erfahrung findet man (fast) alles im Netz. Nur der Salzburger CD-"Egmont", über den neulich an anderer Stelle gesprochen wurde, ist wie wie vom Erdboden verschwunden. Gleiches gilt für eine der drei Carl-Loewe-Platten, die einst Rudolf Holtenau für Preiser besang. Es ist ja aber auch schön, wenn man sich noch nach etwas verzehren kann.

    Lieber Hans, herzlichen Dank für den Hinweis. Mir sind oft die ganz frühen Aufnahmen von Sängern die liebsten. Das gilt auch für Schock. Diese Londoner Arien sind vor einiger Zeit bei Hänssler unter dem Titel "Rudolf Schock - Die schönsten Opernarien" herausgekommen.


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    Inzwischen ist diese CD aber vergriffen. Restexemplare sind nur noch antiquarisch zu finden.

    Carl Maria von Weber: Preciosa
    Musik zu Pius Alexander Wolffs Schauspiel


    Ein großartiges romantisches Werk, wurde bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sehr oft gespielt.


    Außer der Ouvertüre (in mehreren Einspielungen vorhanden) existiert von der gesamten Schauspielmusik nicht eine einzige CD-Aufnahme!!!


    Seit Jahren warte ich auf eine Gesamteinspielung Webers Musik zu Wolffs Schauspiel "Preciosa". Für eine solche Einspielung würde ich auch viel Geld ausgeben.

    Was "Preciosa" anbelangt, hat sich in den zurückliegenden fünfzehn Jahren nichts geändert. Es wurde nur die Ouvertüre aus der Schauspielmusik relativ oft eingespielt. Auf dieser CD findet sich die - wenn ich richtig gerechnet habe - jüngste Aufnahme. Sie stammt von 2015.



    Das Lied der Preciosa "Einsam bin ich, nicht alleine", die einzige solistische Nummer des Werkes, ist auch mehrfach anzutreffen. Sogar Petetr Schreier singt es auf seiner Weber-Liederplatte.


    Eine "Preciosa"-Gesamtaufnahme als Funkbearbeitung hat der WDR im Archiv. Man kann dort eine Kopie für private Zwecke erwerben - was ich getan habe. Hier die Besetzung:


    Pius Alexander Wolff

    Preciosa


    Ein romantisches Spiel

    Musik von Carl Maria von Weber


    Funkbearbeitung: Wilhelm Semmelroth


    Regie: Friedhelm Ortmann

    WDR 1957

    Erstsendung: 12. September 1957



    Preciosa: Gusti Wolf

    Don Francisco de Carcama: Werner Hessenland

    Don Alonzo, sein Sohn: Klaus-Jürgen Wussow

    Don Fernando de Azevedo: Kaspar Brüninghaus

    Donna Clara, seine Gattin: Berni Clairmont

    Don Eugenio, beider Sohn: Harry Kalenberg

    Der Zigeunerhauptmann: Hans Müller-Westernhagen

    Pedro, ein Schlossvogt: Hermann Pfeiffer

    Viarda, Zigeunermutter: Marion Bonin

    Don Contreras: Kurt Meister

    Donna Petronella: Trude Meinz

    Fabio, ein Gastwirt: Schneider (ohne Vornamen angegeben)

    Ambrosio, Bauer: Wilhelm Wahl

    Bedienter des Don Carcamo. Herbert Hennies

    Bedienter des Don Azevedo: Peter Sparovitz


    Erster Aufzug

    1. Ouvertüre

    2. Heil Preciosa! (Zigeunermarsch und Chor)

    3. Still, sie fasst sich - Lächelnd sinkt der Abend nieder (Melodram)

    4. Ballo (unterlegt Szene mit Biarda, Petronella, Contreras, Chor)

    5. Die Stunde ruft, vorbei sind unsre Spiele (Melodram Preciosa)


    Zweiter Aufzug

    6. Im Wald, im Wald (Chor der Zigeuner)

    7. Einsam bin ich nicht alleine (Lied der Preciosa)

    8. Die Sonn‘ erwacht (Chor der Zigeuner)


    Dritter Aufzug

    1. Ballo (Spanische Nationaltänze)


    Vierter Aufzug

    2. Man erwartet euch im Garten – Es blinken so lustig die Sterne (Chor mit Sprechern)

    3. Gott, wo bin ich? (Melodram)

    4. Heil Preciosa! (Schlusschor als Wiederholung von Nr. 1)


    Käthe Möller-Siepermann (Gesang) „Einsam bin ich nicht alleine“

    Kölner Rundfunkchor

    Kölner Rundfunk-Sinfonieorchester

    Franz Marszalek, Dirigent

    Leider hatte ich keine Kenntnis von dieser Dokumentation. Jetzt werde ich mich auf die Suche machen. Indessen ist dieser Salzburger "Rosenkavalier" im Blu-ray-Format herausgekommen. Ich hatte lange warten müssen, bis meine Bestellung beartbeitet werden konnte. Die herkömmliche DVD ließ ja einiges zu wünschen übrig. Nun sind mir die Farben etwas zu grell und die Bilder zu gestochen. Das reicht niemandem zum Vorteil. Es zeigt sich auch, wie grob die Kulissen sind.


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    Hallo wega, die CD-Ausgabe scheint wie vom Erdboden verschwunden, so dass man sich fragt, ob es sie tatsächlich gegeben hat. Das kommt gelegentlich vor. Der österreichische Rundfunk hat diesen EGMONT im Archiv und verweist zusätzlich auf die amadeo-Pressung. Ich weiß nicht, ob man dort noch kostenpflichtige Aufnahme erwerben kann. Meine eigenen Erwerbungen liegen Jahre zurück. Das Label amadeo selbst dürfte es doch nicht mehr geben. Oder?

    Es erstaunt mich, dass auf die Forderungen im Forum nicht eingegangen wird. Die sechs Punkte bleiben diskussionswürdig, ungeachtet, dass das Papier vor fünf Jahren publiziert wurde. Über den Titel kann man getrost hinweggehen. Über den Inhalt keineswegs.

    Lieber moderato, unter keiner der genannten Forderungen kann ich mir so richtig etwas vorstellen. Allein eine Milliarde Euro für die "Einrichtung eines Fonds für bedrohte Einrichtungen in der öffentlichen Musikförderung". Was ist unter diesen Einrichtungen zu verstehen? Wenn ich richtig rechne, sind das tausend Millionen nur für diesen Topf. Ganz schön viel Holz. Derzeit werden überall Rufe nach viel mehr Geld laut, was ich auch für etwas phantasielos halte. Die Liebe zur und das Interesse für Musik ist nach meinem Verständnis für kein Geld der Welt zu haben. Und keiner sagt mir, wie das alles zu finanzieren ist. Schnell geraten wir auf politisches Glatteis, wollten wir darüber reden. Und das soll ja hier im Forum nicht sein.

    Scheinbar ist diese Neuausgabe nicht wirklich bekannt oder war so vielleicht noch gar nicht zu hören. Denn diese Verzierungen - egal ob jetzt von Don Ottavio oder Donna Anna - waren auch mir neu, lieber Rüdiger. Ich nehme an, du beziehst dich bei dem von dir "Niegehörtem" (auch) darauf.

    So ist es, lieber Gregor. Obwohl ich die Oper gut zu kennen glaubte, bleibe ich ratlos zurück. :(

    Aber vielleicht hatte Castellucci etwas andere im Sinn, oder vielleicht auch gar nichts, also reine Effekthascherei.

    Es wird wohl auf die Effekthascherei hinauslaufen. Denn die von Dir, geschätzter Orfeo, sehr gut entwickelt Deutungsmöglichkeit sehe ich in der Figur des Ottavio nicht angelegt.

    Ich habe am 31. August in den obigen Beitrag nachträglich noch einige Namen von Sängerkollegen Marianne Schechs eingefügt, die zwar überwiegend heute vergessen sind, aber in ihrer Zeit durchaus zu den Bekannten ihres Metiers zählten.

    Das ist eine sehr gute Tat, lieber Carlo.

    Der Hund leckt Spyres' Hand als bitte er ihn darum, die Leine doch loszulassen. Das tut der Sänger dann auch, und der Pudel läuft schnell von der Bühne. Sicher schnurstracks zu seinem Trainer.

    Warum mutet man das einem Tier überhaupt zu?

    Abscheulich! Ich sehe das zum ersten Mal - und zum letzten Mal. :no: Und dieses unvorteilhafte Kostüm, in dem sich Spyres regelrecht vorführen lässt wie im Zirkus. So viele Augen kann man gar nicht schließen. Auch geschätzte Sänger wie er scheinen es sehr nötig zu haben. Was wurde da eigentlich für eine musikalische Fassung gespielt? Weißt Du mehr, lieber Gregor? Ich höre Dinge, die ich nocht nie gehört habe im "Don Giovanni".

    Und ich habe auch eine Rarität - von der ich nicht mal gewusst habe, daß sie existiert.

    Die Operette "Waldmeister" wurde 1895 im "Theater an der Wien" uraufgeführt.

    Zumindest die Ouvertüre ist mehrfach eingespielt und auch bei den Neujahrskonzerten in Eine gegeben worden. Nun also eine Gesamtaufnahme. Interessant sind Chor, Orchester und Produktionsort. Sofia! Dort sind offenbar die Kosten nicht so hoch wie in Westeuropa.

    Lieber Patrik, Du hast ein sehr persönliche und sehr präzise Kritik der "Walküre" unter Schippers geschrieben, die ich gern las. Ich hatte schon mal erwähnt, im Besitz des Videos dieser Aufführung gewesen zu sein, das ich aber angesichts mangelnder Ton- und Bildqualität wieder abgestoßen haben. So konnte ich Wagner nicht hören und sehen. Nun erfahre ich von Dir vom Gegenteil des Klanges. Und ich präzisiere die Frage von Lustein: Was kostet das Album , und was kommt noch an Porto hinzu? Angesicht der Tatsache, mindestens achtzig "Walküren" im Regal und auf Festplatten zu haben, will eine Neuanschaffung wohl überlegt sein. ;)

    In Zeiten wie diesen, in denen Konzerte nicht stattfinden, wünsche ich Ihnen, dass Sie Ihre Ideen verwirklichen können und im Konzert vor Publikum auftreten.

    Sie tritt ja erst in zwei Jahren an, und bis dahin sollte die Pandemie in Schach gehalten sein. Selbst besuche ich derzeit keinerlei Veranstaltungen. Ich will nicht mit Maske in Räumen sitzen und mir - obwohl zweimal geimpft - mir eine Ansteckung einfangen oder das Virus unbewusst weitertragen. Was ich aber Frau Mallwitz weiß, dürfte ihre Berufung ein Gewinn sein für Berlin. Sie geht auf das Publikum zu und hat auch etwas zu sagen. Als Eschenbach kam, war ich gespannt. Jetzt bin ich ziemlich enttäuscht. Er hatte nicht viel zu bieten. Und ist zu alt für so einen Chefposten.


    Für den 3. September 2021 kündigt Sony eine Edition mit allen Lieder von Robert Schumann - eingespielt über mehrere Jahre - an. Die meisten werden von Christian Gerhaher gesungen. Bei JPC ist zu erfahren:


    • Liederkreis nach Heine op. 24; Romanzen & Balladen op. 49, 53, 64; Rückert-Lieder op. 37; Myrthen op. 25; Lieder & Gesänge op. 51, 96, 127; Ein Gedanke op. 127; Gedichte von Geibel op. 29 & 30; Liederkreis nach Eichendorff op. 39; Die Löwenbraut op. 31 Nr. 1-3; Frauenliebe und Leben op. 42; Lieder & Gesänge op. 27, 77, 96; Lieder op. 40 nach Andersen & Chamisso; 4 Duette op. 34; 3 Duette op. 43; 4 Duette op. 78; 12 Gedichte op. 35; Belsatzar op. 57; 6 Gedichte aus dem Liederbuch eines Malers op. 36; 4 Gesänge op. 142; Liederalbum für die Jugend op. 79; 3 Gedichte op. 119; Der Handschuh op. 87; Lieder & Gesänge aus Goethes Wilhelm Meister op. 98a; 3 Gesänge aus Lord Byrons "Hebräischen Gesängen" op. 95; Spanisches Liederspiel op. 74; 5 Heitere Gesänge op. 125; Spanische Liebeslieder op. 138; 6 Gesänge op. 107; Sommerruh WoO 7; Mädchenlieder von Kulmann op. 103; Minnespiel aus Rückerts Liebesfrühling op. 101; Lieder von Kulmann op. 104; 3 Gesänge op. 83; 3 Lieder op. 114; Gedichte der Königin Maria Stuart op. 135; 6 Gesänge von Wilfried von der Neun op. 89; 4 Husarenlieder von Lenau op. 117; 6 Gedichte von Lenau & Requiem op. 90
    • Künstler: Christian Gerhaher, Sibylla Rubens, Camilla Tilling, Wiebke Lehmkuhl, Christina Landshamer, Martin Mitterrutzner, Julia Kleiter, Anett Fritsch, Gerold Huber (Klavier), James Cheung (Klavier)


    Derzeit begleitet mich lesend dieses Biographie von Carl Maria von Weber. Sie ist seit gut fünf Jahren auf dem Markt, verfasst vom Dramaturgen Christoph Schwandt, der kurz nach deren Fertigstellung starb. Sie ist flott geschrieben, geht sehr ins Detail und gilt als letzter Stand der Dinge. Das Leben von Weber und seiner Familie ist bestens erforscht. Schwandt konnte auf eine reiche Literatur zurückgreifen. Deren Grundlagen sind bereits im 19. Jahrhundert gelegt worden. Im Anhang findet sich ein Verzeichnis aller Werke, die im Buch behandelt, wenigstens aber gestreift werden. Es macht schmerzhaft deutlich, was es alles noch nicht auf Tonträger geschafft hat.