Beiträge von Klassikliebhaber

    Marc:


    In den Kinosälen ist es auch schlimm sobald die Lichter ausgehen.
    Rülpser/Husten/Räusper,Popcorngeräusche,Rascheln von Rucksäcken und Süßigkeitentüten,Brausegeräusch beim Aufmachen der Flasche,Trink-Strohhalm-und Flaschengeräusche, zu Spätkommer,auf alles ein Kommentar geben,der extreme Lacher, der Hellseher (oder 2x Seher), Toilettengeher,zu Frühgeher (gerade bei den Credits),Handytelefonate werden geführt und was auch extrem nervt...SMS Getippe im Dunkeln....man sieht ja dann das helle Licht.


    Da frag ich mich echt, wieso ich soviel Geld für den Eintritt bezahle, wenn ich dann die DVD in Ruhe zu Hause anschauen kann.


    Zum Glück ist in der Oper/Konzert Essen/Trinken verboten(?).


    Persönlich hab ich auch eine bemerkenswerte Erfahrung gemacht.
    Als ich bei einem Wettbewerb eine Sonate spielte, war das Publikum still.
    Die einzigen, die wirklich Lärm gemacht haben und extrem nervten, war die Jury.


    Die haben sich immer etwas aufgeschrieben. Daran ist natürlich nichts auszusetzen, wäre es da nicht die Art, WIE sie es taten.


    Stiftkappe drauf....wieder ab...wieder drauf.....wieder ab....Gekritzel auf dem Papier (ja,das konnte man auch hören!), Kappe wieder drauf.


    Und alle 3 Juroren taten es! Das machte mich nicht nur auf die Palme, sondern auch nervös und ich ruinierte dann das Stück, von dem ich glaubte, daß ich es von 3 Stücken am besten spielen konnte.


    Noch eine Erfahrung: Ich ließ mal vor zig Jahren ein Jugendkonzert aufnehmen auf Videoband. Als ich es im nachhinein ansah, fiel mir auf, wie laut die Geräuschkulisse war. Viele räusperten sich, aber noch mehr konnten sich nicht auf ihren Stühlen beherrschen sprich auf ihren Stühlen ruhig Sitzen bleiben. Dass man dann die Nachwuchstalente vorne auf der Bühne fast gar nicht hören konnte bzw. im "Lärm" unterging, haute mich von den Socken. So extrem fiel mir das aber auf der Bühne gar nicht auf!


    Ist ein bissel off geworden,sorry.

    pianoflo:


    In der heutigen Zeit mit Mp3 sollte es aber locker möglich sein, das verdammt lange Stück (Vexations) von Satie aufzunehmen.
    Oder man kann das Stück einmal aufnehmen und es per Schnitt die x-mal einfügen.



    Ist das aber wirklich das längste Stück der Musikgeschichte?


    Wenn man wenigstens das Stück lautstärkemässig verändern könnte, dann würde es wohl imo ETWAS interessanter anhören.
    Aber so....wird das Stück kein 2.Bolero (Ravel).

    Ja, da hat der Herr mal ne gute Idee gehabt.
    Da gerade Martzy LPs schwindelerregende Preise hatten, konnten Normalos die Musik nicht hören.
    Durch die LP/CD Pressung konnte man aber wieder.


    Die LP/CDs wurden international verkauft...die LPs imo etwas teuren Preisen bei der Qualität.


    Und einige LPs sind ja nun ausverkauft. Schade, daß Armstrong nicht weiter die Platten nachpressen lässt. Hat wohl genug verdient. :stumm:

    Hätte ein paar Fragen zu der 17-er CD Box.


    Wie dick ist denn das Booklet überhaupt (wieviele Seiten)?


    Und ganz wichtig:


    Welche Version hat denn EMI in die Box hineingetan?
    Ältere Versionen, oder remastered (u.a.Great recordings of the century)?


    Wie ist die Verpackung? Sind die CDs in Pappschubern?

    Bevor ich auch noch meinen Senf dazu gebe, ein paar Fragen dazu:


    1.Ist euch schon mal aufgefallen, daß nur berühmtere Stücke gespielt wird auf der Echo Veranstaltung?


    2.Auf der ECHO CD ist Anna Netrebko abgebildet. Hat sie auch einen Echo bekommen?


    Schade fand ich,daß einige die den Echo nebenbei bekommen haben,gar nicht anwesend waren (z.B.Hilary Hahn,die im übrigen sehr gut deutsch kann).
    Vermisst habe ich die eine Frau,die aus dem Stegreif gesungene (Volks-)lieder improvisieren konnte.



    Mir haben alle gut gefallen.
    Die Jazzimprovisation fand ich besonders interessant.
    Kuriose Auftritte (Cello - Vivaldi 4 Jahreszeiten-Winter; Trompete Mozart Arie), die mich zum Schmunzeln brachten.
    Aber was tut man nicht alles, um die Leute zur klassischen Musik zu bewegen.
    Arcadi Volodos hat mich fasziniert. Schäme mich, daß ich nicht noch mehr von ihm gehört habe, obwohl ich CDs von ihm habe.


    Ach ja...last but not least:


    Die Frauen waren alle schön. :D

    Im aktuellen Spiegel gibt es einen Bericht über den Hype um A.N.
    Von den Firmen als Geldmaschine angesehen und für den Erfolg des Umsatzes im Klassikbereich (Tonträgerverkauf) maßgeblich "verantwortlich", bringen andere Firmen andere Sängerinnen hervor, in der Hoffnung, daß sie genauso einschlagen werden wie A.N.


    Selbst D.G. hat schon eine "Nachfolgerin" parat.


    Heute müssen Sängerinnen nicht nur eine tolle Stimme haben, sondern auch sexy & schön sein.


    Es gibt keine Diven mehr so wie früher.


    A.N. macht es vor. - DIE MODERNE SÄNGERIN -

    Meine erste Oper war:


    Der Freischütz.


    Am Anfang nicht sonderlich begeistert, weil ich dachte, Opern wären alle langweilig.
    Aber nach und nach fand ich die Geschichte toll und die Melodien und die Lieder natürlich auch.


    Natürlich war der Einstieg auch einfach(er),weil die Oper in deutsch geschrieben war.

    Die ganzen Preise haben ja einen Zweck.


    Genauso wie bei der Oscarverleihung der Filme sollen die ausgezeichneten Alben/Künstler bekannter und dadurch noch erfolgreicher werden.


    Und imo klappt es auch ganz gut.
    Ich wurde jedenfalls bis jetzt nicht arg enttäuscht.

    so ungefähr könnte man das so vergleichen:


    Limited Edition <-> Nachpressung
    First Press Schallplatte <-> Nachpressung


    Wirklich kaum vorzustellen, wenn es in Zukunft sich jeder leisten kann, eine Stradivari (Nachbau) zu kaufen.
    Die "armen" Leute, die sich bei Sotheby´s gegenseitig überboten,werden sich schwarz ärgern! :)

    Zitat

    Was ist das für ein Mensch, der solche Musik erschaffen konnte?



    Genau das ist es, wieso ich überhaupt eine Biografie lese.


    Wieso/Unter welchen Umständen hat der dieses und jene Stück komponiert?
    Wie war seine Gemütslage? War er stets glücklich oder war sein Leben eine einzige Achterbahnfahrt?

    Radagast:


    Diese Sendung lief vor kurzem wieder auf ARTE.


    Themenabend: STRADIVARI.


    Zuvor ein etwas verwirrender Film "Die rote Violine".
    Die Doku danach aber war wirklich sehr, sehr informativ!


    wie Radagast schon sagte, spielte ein Geiger (Joshua Bell) verschiedene Violinen.
    Aber der Inhalt war, daß ein 18 jähriges Talent begleitet wurde auf dem Weg zu SEINER Geige.
    Der Weg war sehr steinig, da es sehr schwierig ist, eine passende Geige für sich zu finden. Denn es muß Liebe auf dem ersten Blick/Ton sein.


    Unter anderem wurde erwähnt, wie manche Stars ihre Strads bekommen haben und wie berühmt sie dadurch geworden sind.


    Nigel Kennedy: Er zerstörte viele Violinen bis er seine Liebe fand.
    Mit dieser nahm er Vivaldis 4 Jahreszeiten auf, die ein Bestseller wurde.


    Im Wiki gibt es eine schöne Auflistung, wer welche Stradivari hat.


    Aber bei manchen "Stars" bringt es wenig, wenn sie auf einer Strad spielen, aber nicht spielen können bzw. damit umgehen können.
    Da bringt es auch nichts, wenn sie mehrere haben. :)


    Bei David Oistrach hat es IMO wunderbar gepasst.


    Das Geheimnis der Stradivari wurde in der Doku erläutert (oder zumindest versucht), daß das Holz sonderbar war.
    Zur damaligen Zeit soll es eine kleine Eiszeit gegeben haben, die das Holz verändert haben soll.
    Deshalb können man (zumindest bis heute) keine exakte Kopie nachbauen.
    Aber es wäre nur eine Frage der Zeit, bis man es schaffen wird.


    Eine wunderbare Doku finde ich.


    Gibt es hier jemanden, er eine Stradivari ohne zu Zögern erkennt?
    Braucht man ein (über-)absolutes Gehör?


    Bei welchen Stars hättet ihr euch eine Stradivari an seiner/ihrer Seite gewünscht/bzw. NICHT gewünscht?

    Habe alles "gegessen" was es über du Pré gibt/gab.
    Also hab ich auch den für mich etwas konfusen Film gesehen.


    "Dannyboy" kommt dabei nicht so gut weg.
    Seine Frau im Stich zu lassen, obwohl sie ihn dringend brauchte.
    Und dann noch fremdzugehen ist für mich absolut unverständlich.


    Die Aussage von lohengrins kann ich nur bestätigen:
    Er macht sich nicht grad beliebter.


    Schlimm fand ich, daß du Pré (im Film) ihrer Schwester den Mann ausspannt.
    Ob das wirklich so war, oder nur "eingebaut" wurde, weil die Schwestern sich schworen, alles zu teilen...ich weiß es nicht.


    Mich würde mal interessieren, wie die Treffen mit Tortelier bzw. Rostropovich waren. Hat da jemand Infos?


    Ich finde die Spielweise von du Pré fantastisch.
    Immer wenn ich Cellostücke hören möchte, gucke ich zuerst, ob es von du Pré eine Aufnahme gibt.
    Haydn Cellokonzert in C ist mein absoluter Favourite mit ihr.


    Übrigens kann man Christopher Nupen dankbar sein, daß er so einige Videoaufzeichnungen von du Pré für die Nachwelt gemacht hat (u.a.Remembering Jacqueline du Pré).


    Hab außerdem gelesen, daß bei einem Brand bei der BBC viele du Pré Aufnahmen vernichtet wurden. Kann das jemand bestätigen?