Alleine Mozarts Zauberflöte ist dreimal vorhanden!
Ich habe sie nicht weiter angeklickt, doch in der Regel finden sich ja auch Inhaltsangaben in den Beiträgen, dreimal wären zweimal überflüssig.
seit 200422 Jahre Klassikgespräch
Tamino Klassikforum · seit 2004 · DAS Internetforum für klassische Musik
Alleine Mozarts Zauberflöte ist dreimal vorhanden!
Ich habe sie nicht weiter angeklickt, doch in der Regel finden sich ja auch Inhaltsangaben in den Beiträgen, dreimal wären zweimal überflüssig.
Ich hoffe, das hier ist der richtige Platz auch für grundsätzliche Anregungen zum Bereich DVD-Kritik!
Den Bereich finde ich persönlich etwas unübersichtlich, da oftmals nur der Titel der Oper, jedoch nicht der Komponist in der Überschrift genannt wird. Und dann bezieht es sich immer nur auf den Mitschnitt einer einzigen Aufführung.
Mein Vorschlag wäre, immer ein Beitrag zu einem Werk eines Komponisten. Hierunter werden dann alle DVD-Mitschnitte gesammelt, wie es bei den CD ja auch der Fall ist. Wenn ich also eine Referenzaufnahme eines bestimmten Werkes suche, finde ich hier alle von den Taminos besprochenen DVD-Veröffentlichungen gegenübergestellt.
Allerdings müsste, falls mein Vorschlag Anklang findet, ein Moderator/Administrator umsortieren, zusammenfassen und umbenennen.
Eure Meinungen bitte!

Hier hat jemand das "selber weiterdenken" zu einem Buch gemacht.
Bin ich wirklich soooo schwer zu verstehen?!
Ein loser Papierhaufen selbstausgedruckter Libretti finde ich gegenüber der geistigen kreativen Leistung des Schreibers unangemessen. Als gelernter Buchdrucker sehne ich mich nach dem gedruckten Buch an Stelle dessen. Das Halodritourioutfit finde ich gegenüber der geistigen kreativen Leistung ebenfalls nicht angemessen, zumal ein Opernbesuch für mich einfach per se schon einen Akt der Wohlachtung und des Respektes gegenüber des Werkes und seiner Erschaffer darstellt/erfordert. Den Bogen von Erschaffer zu Schöpfer und damit zur Blasphemie schlage ich hier NICHT, obwohl´s so schön wär´.
ABER: Mir ging es um das Bekenntnis zum Bedarf schön aufgemachter Libretti in Buchform!!! NICHT um Ausweichmöglichkeiten in denen man ganz sicher fündig wird. Und JA, es ist eine Nutzen/Kosten-Rechnung der Verlage. Aber genau DARUM frage ich ja.
Das bitte ich im übertragenen Sinne zu verstehen: Es wird dem Komponisten und dem Werk nicht gerecht. Es ist wie im Hawaihemd in die Oper gehen.
Vielleicht ist es wirklich die Hoffnung auf ein Füllhorn unendlichen Opernvergnügens, auch wenn man sicher nicht alles wegzuhören vermag. Obwohl ich das immer wieder gespielte Repertoir noch nicht einmal im Ansatz vollständig kenne, suche ich immer nach den seltenen und unbekannten, das noch wiederzuentdeckenden Werken. Dies aber unter dem Vorhandenen! Dieser Beitrag war zielgerichtet auf das Neue im alten Gewand gemünzt.
Jedoch impliziert die Frage nach der Existenz nicht etwa ein vorhandenen Bedürfnis!
Bei allen meinen Vorbehalten gegenüber einer buchfreien Gesellschaft, scheint mit die eBook-Variante durchaus geeignet, ein gewünschtes Libretto bei Bedarf handlich gegenwärtig haben zu können.
Aber weiterhin geht es mir um den Bedarf am gedruckten Operntext in Buchform (nicht die geometrische Form, die hat ein eBook wohl). Ich selber habe das Bedürfnis hiernach, wenn ich mich einer Oper näher widme. Dann finden sich früher oder später im Regal CD-Einspielungen, DVD von Aufführungen, Programme besuchter Opernhäuser und eben auch Libretti/Quellentexte. Das ganz ist für mich eine Einheit und wird nach Werk und Komponist übersichtlich geordnet. Eigene Ausdrucke von heruntergeladenen Texten empfinde ich da als blasphemisch, selbst nicht nach eigener buchbinderischer Behandlung.
Habe ich soeben nachgelesen und bei Youtube reingehört: Genau soetwas meine ich! Soetwas aus 2007, das lässt mich hoffen, dass der Faden guter Werke niemals wirklich abreisst.
Wer hat noch Vorschläge/Entdeckungen/Hinweise? Vielleicht was italienisches?
In einem anderen (wesentlich älteren) Tamino-Beitrag sind im Zusammenhang mit Verismo als hörbare Attribute "Heulen, Schluchzen, Zähneklappern" genannt. Nichts dergleichen habe ich bisher wahrnehmbar in den mir bekannten Werken dieser Gattung vorgefunden.
Sollten solcherart Gefühlsausdrücke in der Art des Gesanges dermaßen untergehen, dass ich sie als (für´s laienhafte Ohr) normale "italienische Aussprache" wähnte und mir daher nicht gewahr wurde?
Ausgegangen bin ich ja davon, dass egal wie gut Datenbanken auch seien, ich mir lieber liebevoll Gedrucktes anschaffe. Da scheint es mir kein Gegenargument, dass die zugänglichen Datenbanken gar nicht zu gut seien.
Mir ging es es in meinem Beitrag darum, hier mal abzufragen, wie groß das Bedürfnis an gedruckten Libretti wirklich ist (von insb. seltenen Werken) oder ob ich mit diesem Wunschgedanken im Zeitalter der Downloads eher alleine stehe.
Die Definition von Werken des Verismo scheint in den meisten Fällen eher auf den Inhalt (Text, Handlung) eines Werkes bezogen zu werden. Eine musikalische "wilde, exzessive Attitüde" (C. Höslinger) kann ich mit heutigem Ohr nicht so wahrnehmen, dass es ein stilbildendes Erkennungszeichen wäre.
Der Naturalismus also schwerpunktmäßig im Libretto? Höslinger spricht in seiner Puccini-Biografie auch davon, dass durch die betont "krasse, gewalttätige und blutrünstige" Überzeichnung der "Realität" eben dieser Realismus wiederum ad absurdum geführt wurde.
In Bregenz wird in dieser Saison weiterhin Andrea Chenier von Giordano aufgeführt. Eine Aufzeichnung hiervon ist bereits bei Unital Classica gesendet worden, der Mitschnitt als DVD erschienen.
Ich fand die Aufführung gelungen, lediglich an einer Stelle störten mich merkwürdige E-Gitarrenklänge.
Gibt es eigentlich heute (im Sinne von "letzte 50 Jahre bis heute") Komponisten, die "klassische" Opern schreiben? Ich meine keine "modernen" Opern, sondern Opern, denen man weder ansieht, noch anhört, dass sie NICHT aus dem 18.-20. Jahrhundert kommen.
Die aufgezählten Beiträge sind mir bekannt. Doch ich habe keine Libretti gesucht, mir ging es tatsächlich um die Form der vorhandenen Möglichkeiten und die Bekundung, dass von mir bevorzugt wird:
1. in Druckform
2. in Deutsch (einfache Entsprechung im Deutschen, bloß nicht geschwurbelt a la "Reime dich sonst fress ich dich!".
3. in gesammelter Form nach Komponist (alle 12 Puccini oder alle 10 Bellini als Beispiel)
Ansonsten geht es mir natürlich um die weniger gängigen Werke. Das wäre durchaus etwas, was ich von einer guten Fachpresse erwarten würde: in jeder Monatsausgabe über 3-4 Seiten Libretto eines selten aber gerade mal wieder eingespielten Werkes. Oder ein "Fanprojekt" mit DIN A 4 Seiten getackert wie in den 80ern. Na gut, das wäre wohl zu retro...
Mir macht eine Oper auf CD einfach mehr Spaß, wenn ich die textliche Entsprechung dazu lesen kann. Selbst meine dicken Opernschwarten geben von den Starkomponisten lediglich einige Werke knapp inhaltlich zum Besten. Ein Akt ein Zeilenumbruch.
Du beschreibst den Istzustand ganz gut. Das mit den Kürzungen ist wohl auch wahr. Habe kürzlich den Thalbach-Fidelio mit dem Reclam-Libretto mitverfolgt, da gabs mehrere Sprünge. Aber das sehe ich nicht als Problem. Ich will ja nicht mitsingen, nur den Inhalt genauer erschließen, als es meine Opernführer mit ihren groben Inhaltsangaben bieten.
Woran liegt es, dass es keine Sammlung von Libretti eines Komponisten mehr in Buchform gibt. Am Desinteresse bzw. fehlenden Marktchancen?
Es gibt bei verschiedenen Verlagen (Reclam, Schott usw.) durchaus Quellenbücher (mit Libretto) zu Einzelwerken, aber meist nur zum Standardprogramm.
Schon bei Puccinis Villis oder Edgar wirds schon schwieriger. Es gibt soviel Literatur über Puccini, aber eine Libretti-Sammlung nicht.
Band 2 dieser Wunschreihe wäre "Bellini - alle 10 Opern in Einzeldarstellung mit vollständigem Libretto in einem Band".
Denn egal wie das Speichermedium für Musik der Zukunft aussehen wird nach Ableben von CD/DVD, der geschriebene Text bleibt doch von Interesse.
Eine stundenlange Internetrecherche finde ich nur mäßigen Ersatz.
Ob nötig oder überflüssig lässt sich "so" nicht einfach beantworten.
Wie schon oben erwähnt, bei seltenen Werken erwarte ich zumindest eine Inhaltsangabe, das gilt übrigens auch für DVD. (Ich habe mir gerade eine Aufführung angesehen, da wurde das italienische Originallibretto offenbar über Umwege ins Japanische per Maschine ins Deutsche übertragen, ich verstehe keinen Satz, obwohl ich jedes Wort für sich durchaus kenne.)
Neben Inhaltsangabe erwarte ich Daten über Besetzung und Aufführungsdatum/-ort.
Ich habe eine CD mit Booklet im Vierfarbdruck auf lackiertem Glanzpapier, jedoch befinden sich dort nur 12 Bilder eines mit dem Interpreten befreundeten Künsters und eben null Informationen zur Aufnahme. Das brauche ich nicht!
Fast schon unverschämt finde ich die Ansicht eines Labels, man könne sich ja Nachschlagewerke anschaffen oder die Hintergrundinfos aus dem Netz ziehen. Da hilft auch eine für ein paar Monate oder Jahre eingerichtete Seite des Labels nichts.
PR-Texte, wie toll die Aufnahme sei, sind völlig über. Aber Infos zu geschichtlichen Hintergründen und persönlichen Lebensverhältnissen des Komponisten zur Entstehungszeit sind in Maßen gerne im Booklet willkommen. Denn für mich ist das erste Auflegen einer neuen CD durchaus ein Ritual. Ab ins Abspielgerät, Tasskaff und Booklet in die Hand genommen und hernieder in den Kordsitzsack zum Einhören.
...wie konnte ich das übersehen!? Arthaus gibt grad offenbar richtig Kette, ebenfalls brandneu in 2012 erschienen sind:


Das möchte ich lieber an DIESER Stelle klarstellen:
Die Metapher ist entstanden aus Deinem Wort "zufrieden machen" des Publikums = Befriedigen der Erwartungen. Ich kam zu dem Schluss, dass der Regiesseur lediglich seine eigenen Erwartungen "befriedigen" will. Da lag der (meist sexualisiert genutzte und) von mir verwendete Begriff sehr nahe. Für den diese Metapher unterstreichenden Begriff mit "V" mag ich mich an dieser Stelle sogar entschuldigen, das war wahrscheinlich unsensibel, sagt aber über das, was ich mag oder nicht mag überhaupt nichts aus.
Wolfram: Sie dient vorallem nicht der Selbstbefried***ung eines Regiesseurs, wobei man bei Vergewalt***ung eines Werkes wohl nicht von Selbstbefried***ung reden sollte... Ist es die "Aufgabe" der Kunst, von selbstherrlichen Fuzzys parodiert zu werden?
Ja, wie komme ich als zahlender Gast eigentlich auf die Idee, mit einer Aufführung für mich (ganz persönlich) zufrieden sein zu wollen? Klar, meine Arroganz!
Den Thalbach-Fidelio habe ich gesehen, ich fand ihn durchaus angemessen und werktreu.
Ob seiner "Harmlosigkeit" und "Aussagelosigkeit" über das ursprüngliche Werk hinaus hat Frau Thalbach auch bitter Kritik bestimmter Kreise einstecken müssen. Hierfür zolle ich ihr Anerkennung und Respekt! Hoffe, dass sie diesen Vertrauensvorschuss nicht umgehend wieder verspielt...
Grundsätzlich beschleicht mich die Befürchtung, dass je größer das Opernhaus/die beheimatende Stadt, desto "flippiger" und "pädogogisch belehrend zeigefingerwedelnder" die Aufführung. Das kann ich für meine Region von Hannover runter über Braunschweig bis nach Hildesheim runterbrechen.
Den Spielplan Hannover ignoriere ich nunmehr völlig, weil ich Opern mag.
Den Spielplan Braunschweig muss man genau studieren und die Pressemeldung der Premiere abwarten. Der Freischütz war hier werktreu und absolut empfehlenswert, es stimmte an der Aufführung einfach alles. Das hat man dort offenbar auch gewusst, und damit nicht zu sehr deutschtümelnde Stimmung (Schützen, Jäger = urdeutsch) aufkommt, mussten am Bühnenrand Statisten im Gartenzwergkostüm rumturnen. Das war die einzige Einschränkung, war aber leicht zu ignorieren, da es mit dem AUF der Bühne nichts zu tun hatte. Derzeit läuft ein Barbier im Supermankostüm von einem Regiesseur der sich in der Presse rühmte, vor Rossini und seinem Werk keinen Respekt zu haben.
Den Spielplan Hildesheim brauche ich nicht eingehender studieren, hier war bisher JEDE Aufführung werktreu und trotzdem innovativ. Derzeit läuft eine Aida und eine La Boheme fernab jeder Eingriffe ins Werk. Es ist eine der kleinsten Bühnen Deutschlands, aber mit Liebe und Geschick bespielt.
Was ich sagen will: Um Köln gibt es doch einige Bühnen. Lieber 50km fahren und zufrieden sein!
In Bad Wildbad (BW) findet vom 22.06. bis 22.07. das diesjährige Belcanto Festival statt.
Aufgeführt werden:
Adina ossia Il califfo di Bagdad - Rossini
I briganti (Die Räuber) - Mercadante
Semiramide (konzertant) - Rossini
@crissy: Diese Aida habe ich sogar auf DVD, war seinerzeit als Ausgabe eines Opern-Sammelwerkes im Zeitschriftenhandel günstig zu haben.
Zwei brandneue Veröffentlichungen 2012 bei Arthaus:
Januar:
Verdi - Simon Boccanegra aus dem Teatro alla Scala 
Februar:
Verdi - Aida vom Festival del Maggio Musicale Fiorentino
Kann schon wer was über die Qualität sagen?
Das unterschreibe ich sofort, Lieber Crissy!!!
Vielleicht habe ich einfach das Regietheater deutscher Herkunft ungeschickt ausschließen wollen. Die beiden genannten Bücher sind z.B. natürlich auch deutsche Produktionen, das war so nicht gemeint.
Aber einen Don Pasquale mit starkem osteuropäischem Akzent lässt bei mir weniger Italienfeeling aufkommen als ein Muttersprachler. Umgekehrtes gilt für russische Opern.
Die französische Don Pasquale-Produktion letzten Donnerstag aus Paris (live TV-Übertragung) war z.B. meines Erachtens meisterlich dank der rein italienischen Sänger. Eine DVD hiervon, selbst französischer Produktion
, würde ich mir sofort zulegen.
Den aktuellen braunschweigischen Barbier von Sevilla im Supermankostüm hingegen verschmähe ich weiterhin. ![]()
Ich will einfach so nah an Originalität heran wie geht.
Im Henschel Verlag kommen jetzt im März neue Quellenbücher zu italienischen Standardopern heraus. Zwei davon scheinen mir für diesen Beitrag von Interesse. Es handelt sich laut Amazon-Text um Einführung, Figurenportraits, Darstellungen zur Inzenierungsgeschichte sowie Aufführungspraxis.

Puccini - La Boheme

Verdi - Aida
Die Bücher haben einen Umfang von 136 Seiten und werden 12,95 Euro kosten.
Nur etwa 350km vom Puccini Festival entfernt, findet annähernd zeitgleich das diesjährige Rossini Festival in Pesaro statt.
10. bis 23. August
Somit könnte man beide Veranstaltungen mit nur einer Italienreise verknüpfen, was auch mein Plan sein wird.
Zur Aufführung kommen immer wieder im genannten Zeitraum:
Il signor Bruschino
Matilde di Shabran
Ciro in Babilonia
Il viaggio a Reims
Tancredi
Der Kartenverkauf scheint erst im April zu beginnen.
Rossinioperafestival.it
Als nächsten Flughafen habe ich Rimini ausgemacht.
Das Puccini Festival geht 2012 in die 58. Runde.
Es findet vom 20. Juli bis zum 25. August statt. Dieses Jahr werden in diesem Zeitraum immer wieder aufgeführt:
Tosca
Madame Butterfly
La Traviata (sic!)
La Boheme
Der Kartenverkauf hat offenbar schon begonnen. Karte ab 33 Euro aufwärts.
Puccinifestival.it
Als nächsten Flughafen habe ich Pisa ausgemacht.
Diesen Beitrag möchte ich gerne das ganze Jahr 2012 über begleiten.
Es soll gepflegt werden eine Sammlung von Hinweisen auf CD/DVD-Neuerscheinungen, Büchern und/oder Festivals, die sich ganz der Italienischen Oper verschrieben haben. Über jede Beteiligung würde ich mich sehr freuen!
Mein subjektiver Musikgeschmack gibt den Vorzug stets rein italienischen Produktionen, weil ich diese für am authentischsten halte. Meine Lieblingslabel sind daher auch Dynamic und Bongiovanni.
Auch die Aufführungspraxis in Italien ziehe ich jedem Experiment oder jeder öffentlich-rechtlichen TV-Studio-Produktion vor. Ich liebe das Arenafeeling mit italienischen Gesang.
Im Zentrum meines Interesses stehen vernachlässigte und/oder wiederentdeckte Opern, möglichst als Gesamtaufnahme. Aber auch Neuerscheinungen/-einspielungen bestbekannter Werke sind willkommen.
Um böse Überraschungen zu vermeiden, besuche ich in Deutschland keine Opernpremieren.
Erst wenn ich die hiesige Presse und die Homepage des Opernhauses (ein Bild sagt auch hier oft mehr als 1000 Worte) ausgewertet habe, schreite ich zum
Kartenkauf oder aber auch nicht.
Ein- und ausblendbare Untertitel über Videotext im TV fänd ich wirklich sinnvoll. Das gilt insbesondere für unbekanntere Werke auf Unitel Classica.
Die Uraufführung der Oper Koukourgi von Luigi Cherubini wurde seinerzeit durch die Französische Revolution verhindert. Sodann fand sie, nach zwischenzeitlichem Verlieren und Wiederfinden der Partitur, ihre Uraufführung im Jahre 2010 im Stadttheater Klagenfurt. Das TV (3Sat) war "Live" dabei und hat´s mir ins Wohnzimmer übertragen.
Eine DVD-Ankündigung schwirrt seither durchs Netz. Auch eine Gesamtaufnahme ohne weitere Quellenangabe habe ich im Netz als (sicher nicht legalen) Download gefunden. Als Freund legaler wie physischer Tonträgern bin ich auf der Suche nach einer CD-Einspielung egal welchen Ensembles.