Beiträge von La Roche

    Lieber Suelzenfuss,


    beneidenswert, welche Größen das (kleine) Hagen sehen durfte. Sherill Milnes und Johan Botha in einer Vorstellung, das hätte man eher von München oder Wien erwarten können.

    Kurz zu einem besonderen Erlebnis vor etwa 15 Jahren, welches ebenfalls für mich unvergeßlich ist. Eigentlich bin ich kein Musicalfan, aber in Essen haben wir uns "Das Phantom der Oper" gegönnt. Uns hatten mehr die spektakulären Nebensachen gereizt, wie der abstürzende Kronleuchter, die Bootsfahrt in den Katakomben der Oper u.a.. Und gereizt hatte uns auch der Umbau des ehemaligen Fabrikgebäudes in einen Musentempel. Wir waren begeistert, auch vom gleich um die Ecke liegenden und damit fußläufig zu erreichenden Hotel, wo wir den schönen Abend an der Bar ausklingen ließen.

    Wir waren bis dato noch nie im Ruhrgebiet, und nutzen das alles für 5 Tage Urlaub, haben viel gesehen. In Erinnerung ist mir Hagen auch geblieben, alldieweil die Umgebung mich sehr an meine Heimatstadt Gera erinnert. Weniger angenehm ist die Erinnerung geblieben, daß wir kurz hinter der Stadtgrenze geblitzt wurden. Das Geld wäre an der Bar besser aufgehoben gewesen. Trotzdem eine angenehme Erinnerung.


    Herzlichst La Roche

    Und wo sehen die Experten den Kulminationspunkt der 8.?

    Der 3. Satz hat nach meiner Meinung einen ähnlichen Aufbau wie der 2. Satz in der 7., auch beim Einsatz der Schlaginstrumente (wobei Becken und Triangel für mich auch in der 7. Bruckners Zustimmung fanden, wie im Programmheft einer Aufführung dieser Sinfonie im Gewandhaus stand. Angeblich soll Artur Nikisch dem anwesenden Bruckner den Einsatz vorgeschlagen haben und wäre von ihm danach sanktioniert worden). Das ändert nichts daran, daß Bruckner trotz dieses irrsinnigen crescendo im Adagio der 8. das Finale ebendieser Sinfonie noch steigern konnte. Sicher Empfindungssache, daß ich dieses Finale ob Ihrer Durchschlagskraft noch mehr genießen kann als das der 5. Ich mags laut. Während ich das schreibe sehe ich gerade, daß Joseph II. im vorangegangenen Beitrag #2 auch auf dei Achte eingeht und Meinungen vertreten werden, dei sich mit meiner decken.

    In den meisten mir bekannten Aufnahmen und auch live erlebten Aufführungen der 7. ist mir ein accelerando im Adagio nicht aufgefallen. Vielleicht täuschen mich meine nicht musiktheoretisch geschulten Ohren, aber ich habe immer nur ein crescendo wahrgenommen, ohne Temposteigerung. Wohlgemerkt, das ist meine Meinung.


    La Roche

    Ja, lieber JLang, es ist bedauerlich. Die Karten können gegen Erstattung zurückgegeben werden, sie haben für 2023 keine Gültigkeit.

    Man kann nur hoffen, daß es 2023 gelingt, wieder alle Hochkaräter bei den Orchestern und Dirigenten zu gewinnen.

    Als Besucher der Mahlerfesttage 2011 war ich begeistert von der Klasse der Orchester und vom Flair im Gewandhaus. Es war anders als bei meinen häufigen Besuchen, das Publikum war international. Aber die Entscheidung war richtig.


    Herzlichst La Roche

    Aber das letzte Wort in Fragen der Interpretation sollte der Solist haben. So die Theorie.

    Lieber Novalis,


    ein Beispiel (ich hatte schon vor Jahren hier berichtet): In Gera gastierte Bernd Glemser mit unserem Orchester, dirigiert hatte Eric Solen. Es gab Rachmaninows 2. Klavierkonzert. Mitten im wunderbaren langsamen Satz sprang Glemser vom Klavier auf, tippte ziemlich erregt auf die Partitur beim Dirigenten, setzt sich wieder hin und es ging weiter. Das Ganze dauerte keine 3 sec, das Konzert ging ohne Panne weiter, aber die Unruhe im ausverkauften Konzertsaal war riesig. In der Rezension wurde nicht auf die Ursache des Fauxpas eingegangen, der Rezensent sprach nur von offensichtlichen Meinungsverschiedenheiten. Was mag da passiert sein?

    Ein mir gut bekanntes Orchestermitglied sprach, daß Solen anders dirigiert hatte als in der Probe. Mehr hat sie auch nicht verraten. Übrigens war Glemser danach noch öfter in Gera, Solen war nach Ablauf seines Vertrages weg.

    Hat zwar nichts mit Gergiew zu tun, aber der Vorrang Dirigent oder Solist stand auch zur Diskussion.


    Herzlichst La Roche

    Ich bin Krimifilmfan, weniger Buchleser. Dennoch haben mich einige Bücher nachhaltig beeindruckt. Dazu gehören Agata Christie oder Edgar Wallace uva. nicht, da sehe ich die Filme lieber. Aber nachstehende Bücher haben mich teilweise sehr beeindruckt:


    Vor Jahren im Urlaub in Belek fiel mir an einem Regentag "Das Schweigen der Lämmer" von Thomas Harris in die Hand, es war in der Urlauberbibliothek. Ich habe es mit wachsender Begeisterung am Stück durchgelesen. Ich kannte den Film nicht. Zu Hause habe ich mir das Buch sofort gekauft und auch die DVD. An Spannung und leichten bis mittelschweren Schauern kaum zu überbieten. Zwischenzeitlich habe ich auch "Roter Drache" und "Hannibal".

    Unter den Krimis gehören diese drei Bücher zu meinen Favoriten und übertreffen in meinen Augen viele der unzähligen alten und neuen Krimiautoren, auch hochgerühmte Namen.


    Sehr angetan war und bin ich auch von E.T.A. Hoffmanns "Das Fräulein von Scuderi". Den DEFA-Film von 1955 mit Henny Porten und Willi A. Kleinau fand ich gruselig. Der Opernfreund denkt sofort an Hindemith. Im Film spielt auch Matthieu Ahlersmeyer eine Sprechrolle.


    Sehr angetan war ich bei der Lektüre von "Der Doppelmord in der Rue Morgue" von Edgar Allan Poe. Sehr mag ich auch "Unterm Birnbaum", auch die Filme von 1973 (DEFA) und 2019 (ZDF). Leider kenne ich die Verfilmung von 1945 mit Rene Deltgen nicht.


    Das Thema ist unerschöpflich.


    Herzlichst La Roche

    Das kommt mir jetzt etwas seltsam vor, zum einen, weil dir DDR meines Wissens seit über 30 Jahren nicht mehr existiert und somit eigentlich allen seit ziemlich langer Zeit die gleichen Informationen zur Verfügung stehen.

    Es ging um Karajan und Lohengrin. Das war die Ausgangslage. Und da lebte die DDR noch.

    Und nicht jeder liest alles, was ihm zur Verfügung steht. Ich bin zum Glück verheiratet, meine Familie bedeutet mir viel und beansprucht auch Zeit.

    Ich habe noch andere Hobbys als Oper/Konzert, deshalb kaufe ich mir keine Informationen, von denen ich nicht weiß, ob ich zum Lesen komme. Ich hatte das Opernglas und die Opernwelt abonniert, doch mit Einzug des RT wurde mir diese einseitige Literatur unerträglich und meine Zeit zum Lesen zu schade.

    Mit Wandern, Reisen, Pilzberatung geht mindestens genausoviel Zeit drauf wie für klassische Musik, vielleicht sogar mehr. Deshalb sind mir die Infos von Carlo so wichtig, da ich hier kompetent und korrekt informiert werde. Das reicht mir. Mehr brauche ich nicht.

    La Roche

    die Geschichte der 'schwierigen Geburt' von Herbert von Karajans „Lohengrin“-Aufnahme dürfte für die Zeitzeugen allgemein bekannt sein.

    Lieber Carlo,

    Du kannst ruhig davon ausgehen, daß nicht alle hier im Forum den Künstlerklatsch oder auch ernsthafte Auseinandersetzungen zwischen Künstlern kennen. Wir aus dem Osten sowieso nicht.

    Deswegen sind Deine Beiträge bei mir immer sehr willkommen. Bitte mach so weiter. Deine Wissen und Deine Quellen sind für viele eine Bereicherung!

    Herzlichst La Roche

    Auch wenn ich es mit der Religion nicht so halte und die Gretchenfrage entsprechend beantworten müßte, kann ich dennoch sagen, daß Orgelmusik in einer Kirche mich beeindruckt. Im Gedächtnis geblieben sind mir besonders 3 Orgeln:


    1. Während eines langen, langen Spazierganges und Shoppings durch München kamen wir an die Frauenkirche, und es erklang ohne besonderen Anlaß Orgelmusik aus dem imposanten Gebäude. Wir gingen hinein, um uns zu erholen. Der Organist spielte ca. 30 min mir völlig unbekannte Musik. Ich weiß nicht, wer was gespielt hat ( es war kein Konzert, die Kirche war offen), aber ich war schon begeistert.


    2. Bei einem Besuch in Görlitz führte mich Chrissy in die Peterskirche mit der Sonnenorgel. Es war ein wunderbares Konzert!


    3. Besonders begeistert bin ich von der Lagegastorgel im Merseburger Kaiserdom, die zu den größten Domorgeln in Deutschland gehört (angeblich nach Passau die zweitgrößte). Hier hatte ich meine erste Begegnung mit einer Orgel, während meines Studiums. Schon der Anblick ist ein Erlebnis. Da ich nicht weiß, ob ich Urheberrechte verletze, habe ich sie nicht eingestellt, sie ist aber im Internet einschl. Wikipedia ausführlich beschrieben.


    Herzlichst La Roche

    Der Dokumentarfilm erzählt die Entstehungsgeschichte der Pariser Opéra Garnier.

    Beeindruckend war für mich das Innere der Oper, die Pracht, die Verzierungen, die Größe und auch der Preis (ein mehrfaches der Kosten des Eifelturms!). Bisher glaubte ich immer, die Semperoper sei ein besonders prachtvolles Opernhaus. Beim Sehen dieses Berichtes wurde ich eines Besseren belehrt.

    Enttäuscht war ich darüber, daß die Musik außer der Hintergrundmusik keine Rolle spielte. Aber das war sicher so gewollt.


    Herzlichst La Roche

    How dare you!: Vom Vorteil, eine eigene Meinung zu haben, wenn alle dasselbe denken


    Es ist schon interessant, die Kolumnen von Jan Fleischhauer zu lesen. Abgesehen, daß manche Themen mir auch nicht zusagen, sind manche Kolumnen Finger in die Wunde teilweise verklärter Jasager oder auch Verleugner. Leider sieht man ihn seltener in den täglichen Talkshows. Welchen Grund das wohl haben mag? Zuletzt sah ich ihn in der sonntäglichen Journalistenrunde zur Mittagszeit.


    Herzlichst La Roche

    Nach dem Lesen der Teilbiographie #135 von greghauser muß ich sagen, daß ich Bonisolli seinen Erfolg und seine Karriere gönne. Genau wie ich z.B. auch Paul Potts seine Karriere zu gönnen vermag. Nur mit dem Unterschied, daß ich Bonisolli nicht ablehne. aber um Paul Potts einen Bogen mache. Nicht jeder Hörer vermag oder will stimmenvergleichend tätig sein, und Kestings diktatorische Vergleiche nehme ich deshalb nicht einmal zur Kenntnis. Ich weiß, lieber Nemorino, daß Du genauso Deine Lieblinge hast wie Chrissy oder auch Frau Sabine Wussow. Es müssen nicht immer dieselben sein. Die Welt wäre sonst ärmer und uniformiert, wenn alle in die gleiche Schablone passen müßten.

    Im Übrigen ist Bonisolli keiner meiner Lieblinge, aber ich respektiere und achte seine Anhänger.


    Herzlichst La Roche

    Leider habe ich O´Neill nie live erleben dürfen. Aber in der besten DVD/Blu-ray von Mefistofele ist er neben Samuel Ramay ein hervorragender Faust!! Glückwunsch an alle, die ihn live erleben durften. Die Blu-ray liegt mindestens einmal im Jahr auf meinem Player. Auch wenn die Opernhäuser wieder öffnen sollten wird diese Oper mehr als nur Ersatz sein.


    Herzlichst La Roche

    Sie sollte es verkraften können, dass andere eine andere Meinung zu diesem respektablen Sänger haben.

    Toleranz in beide Richtungen wäre angebracht. Von den Schock-Fans (zu denen ich mich in allen Aufnahmen bis Ende der 50-er Jahre selbst zähle) bis zu seinen Gegnern. Schock hat es wie heute kaum ein anderer Opernsänger verstanden, einer Vielzahl von Musikfreunden die Schönheit der Musik nahezubringen. Wenn auch nicht jeder TV-Auftritt gelungen war.


    La Roche

    Lieber greghauser,


    vielen Dank für Deine Mühen. Ich nehme an, daß Du noch gar nicht am Ende angekommen bist. Auch uns in der DDR war Bonisolli bekannt. In den kulturell reichen 70- er und 80-er Jahren brachte das DDR-Fernsehen zu Weihnachten immer einen besonderen Höhepunkt, darunter jeweils eine Filmversion von Rigoletto, Traviata und Trovatore. Und in allen 3 sang Bonisolli die Tenorpartie.

    In #116 hat Chrissy einen Auftritt von Bonisolli während eines Konzertes eingestellt, er singt die Stretta. Man kann geteilter Meinung sein über seine ungebremsten Emotionen, aber den Spaß, den er selbst und das Publikum während des da capo hatte, der ist ihm anzusehen. Und er singt die Stretta so, wie ich sie mir vorstelle. Es geht ja schließlich in eine kriegerische Auseinandersetzung, nicht um ein Liebeslied. Ich finds mehr als angemessen, wie er da agiert!

    Also nochmals vielen Dank. Deine biographischen Angaben erinnern mich auch an das herrliche Rovereto, wo ich auf der Reise an den Gardasee mehrfach Halt gemacht und sie auch von Riva aus besucht habe.

    Herzlichst La Roche

    Offensichtlich sind nicht nur die Hörgewohnheiten unterschiedlich, auch die Herangehensweise.

    Wenn wir Musiknachmittag machen (meine Frau und ich) gehen wir von der Stimmung aus. Haben wir trübe Stimmung, dann bringen Erinnerungen oft eine Verbesserung. Da kann alles kommen, von Peter Alexander bis Operette. Da ist youtube unschlagbar. Wir blättern und drücken auf den Startknopf, wenn wir etwas Zusagendes gefunden haben.


    Oft nehmen wir uns vor, Klassik zu bevorzugen. Da entscheidet im Prinzip meine Frau, welcher Komponist gerade in den Kram paßt. Da ist auch manchmal Bruckners allerletzter Satz dabei, aber auch die komplette 7. von ihm. Oder einzelne Sätze bei Mahler, oder die 6. von Beethoven. Einmal im Jahr ist in jedem Fall die Alpensinfonie dabei. Beethovens 6. habe ich nur 1x auf CD. Dann blättere ich bei youtube, und da entscheidet dann mitunter ein Name (z.B. Karajan oder Jansons), was wir hören. Wenn uns nach Bruch ist, dann gibt es nur youtube, habe weder das Kol Nidrei, die schottische Fantasie oder sein Violinkonzert auf CD. Mein Wunsch, das zu kaufen, der ist sehr, sehr gering, da ich preiswertere Möglichkeiten nutzen kann.


    Wenn mir abends mal alleine nach Musik ist, dann geht meine Frau in ihr Zimmer, sieht was sie will. Ich blättere dann oft ziellos durchs Internet, höre manches an und mache es oft wieder aus, weil es nicht meinem Geschmack entspricht. Ich weiß, daß ich Pfitzner noch erschließen muß, u.a. Zielstrebig nach einem bestimmten Titel zu suchen, das kommt auch vor, am ehesten bei Opernarien. Nicht immer habe ich Lust, komplette Opern zu hören, aber Vergleiche z.B. bei "a te o Cara" haben da oft eine Chance. Dazu geht nur das Internet, ich habe und will keine 10 verschiedene CD´s mit dieser Arie sammeln, wohl aber hören.


    Und nicht immer habe ich Lust auf Musik. Handball oder Fußball haben bei Liveübertragungen immer Vorrang, denn als Aufzeichnung sind sie uninteressant, wenn man das Ergebnis schon kennt (das gestrige Handball zwischen Dänemark und Ägypten hätte ich mir nie verziehen, wenn ich es nicht gesehen hätte)


    So macht jeder das, was er gerade im Sinn hat.

    Herzlichst La Roche

    und in einer ganz aktuellen Salome von 2020 aus dem Novaya Opera Theater in Moskau

    Lieber Orfeo, habe mir soeben den Schlußgesang angehört. Der ist sowieso Wahnsinn (im wahrsten Sinne des Wortes), aber diese Interpretation gehört zweifelsohne zu den besten, die ich je gehört habe. Danke fürs Einstellen, irgendwann kommt die komplette Inszenierung auf meinen TV. Gänsehautstimmung!! Zu schade kurz vor der Mittagszeit.


    Herzlichst La Roche

    ..und dann geht es los, das wunderbare Knistern der abgespielten Platte,

    trotzdem ist da was dran! Ich höre immer noch gerne alte Platten, angeschlossen über Aux an meinen Bose, und der Klang ist unvergleichlich nostalgisch! Ich möchte meine Platten nicht missen und gebe MDM Recht. Das Cover, die Infos auf der Rückseite, das Ritual, das alles bringt die Vergangenheit zurück, die für manche mehr ist als nur Erinnerung oder gar Verklärung. Es ist erlebtes Leben, da ich schon vermerkt habe, wann und wo ich welche Platte gekauft oder gar erstanden habe. Wohl wissend, daß alles einmal im Müll enden wird, genieße ich es immer wieder und verschwende eigentlich keinen Gedanken daran, daß mit mir und mit meiner Frau auch diese Erinnerungen nicht weiterleben werden. Unsere Nachkommen haben ihre eigenen Erinnerungen und brauchen unsere nicht. Das ist der Lauf der Welt.


    Herzlichst La Roche

    Naja mit dem goldenen Löffel bin ich auch nicht geboren, aber ich habe viel und hart gearbeitet, dementsprechend ist die Altersvorsorge

    Ja, lieber Fiesco, auch ich kenne kein Arbeitsamt von innen. Dennoch behaupte ich neidlos, daß ein durchschnittlicher Rentner aus den alten Bundesländern dem Durchschnittsrentner aus Thüringen gegenüber finanziell Riesenvorteile hat. Nach der Wende war ich bis zur Rente selbständig, das Einkommen hat zum Leben gereicht, aber für die Altersvorsorge nicht. Da reichte es nur zum Mindestbeitrag.

    Allein meine Miete und ständigen Kosten wie Strom, TV, Auto, Versicherungen u.a. beanspruchen rund 80 % meiner Rente. Da bin ich glücklich, verheiratet zu sein und unser beider Rente verplanen zu können. Das reicht dann auch für Essen, Trinken und Kleidung. Was darüber liegt, das muß vom Konto abgebucht werden, auch jede CD oder DVD.

    Aber damit genug des Jammerns.


    Herzlichst La Roche

    Meine Sammlung ist eh gross genug ca. über 16.000, es ist alles gelistet nach dem Alphabet, bei den gemischten mit Ergänzungen wo was steht, das ist doppelter Spass!

    Lieber Fiesco,


    da kann man Dich ja nur beneiden! Allein der finanzielle Wert Deiner Sammlung ist ja enorm, so daß man glauben könnte, Du seiest mit goldenen Löffeln geboren.

    Meine Sparsamkeit (nicht Geiz) haben meine CD-Sammlung nach neueren Zählungen auf rund 500 anwachsen lassen, davon auch etwa 250 Stück Unterhaltungsmusik vom Schlager an aufwärts. Ich muß bedenken, daß ich auch den Geschmack meiner Frau berücksichtigt habe, die sehr, sehr gerne Opern und auch Sinfonisches hört, aber genau wie ich dazu Konzentration braucht. Wir machen 1-2 mal in der Woche ca. 2 Stunden Klassiknachmittag, zwischen Mittagessen und Abendbrot, meistens über youtube, neuerdings seltener über CD.

    Schlager oder Rock oder auch Country von Elvis bis Peter Alexander, von Ted Herold über Rony oder Brenda Lee bis Freddy Quinn u.a., die höre ich beim Essen oder in Musestunden. Klassik würde mich vom Speisengenuß ablenken. Außerdem lese ich relativ viel, abends ist oft Film über TV oder DVD, momentan viel Sport (Handball, niemals Wintersport). Deshalb glaube ich, daß meine CD-Sammlung schon zu groß ist, denn beim Aufräumen habe ich bemerkt, daß ein Teil meiner Klassik-CD´s noch nicht gebraucht wurden. Die Lebensweisen sind eben verschieden. Jeder lebt sein Leben. Übrigens brauche ich beim Waldspaziergang gar keine Musik, die Natur bietet mir genügend Abwechslung, vom Vögelzwitschern über Pilze und Früchte bis zu Gerüchen, Sonnenstand und schönen Ausblicken, wie sie auch Mahler z.B. im 1. Satz seiner 1. Sinfonie beschreibt. Aber das ist jedem selbst überlassen.


    La Roche

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    Das Philharmonische Orchester Altenburg/Gera (B- Orchester, Bild oben in unserem wunderschönen Konzertsaal) hat seit Beginn der laufenden Spielzeit einen neuen GMD. Es ist Ruben Gazarian, der allerdings leider noch keine großen Möglichkeiten hatte, seine Freude an großen sinfonischen Werken und Opern zu beweisen.


    Herzlichst La Roche

    Weil gerade der Name Mariss Jansons fällt. Mich wundert, daß keiner gestern auf 3-Sat Mahlers 2. als Gedenkkonzert mit dem Bayrischen Rundfunksinfonieorchester unter Zubin Mehta und dem wunderbaren Chor in der Einstudierung durch Howard Arman gesehen oder gehört hat. Gehen TV-Übertragungen in diesem Kreis nicht so gut?


    Herzlichst La Roche