Beiträge von La Roche

    Andrew Lloyd Webber geht aufs Ganze und will sein neues Musical notfalls illegal uraufführen. Ihm und dem Publikum drohen dann schlimmstenfalls Haftstrafen.

    Und das mit Recht!! Ich kann Leute nicht verstehen, die sich einer Impfung verweigern. Sie sollten dann auch die ganze Härte des Gesetzes spüren, denn sie gefährden nicht nur sich, sóndern auch andere. Selbst wenn er Webber heißt!


    La Roche

    "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"

    Ein wunderschöner Film mit einer Hauptdarstellerin, die in der DDR und später auch in Gesamtdeutschland wohl alle Kinder und Erwachsene männlichen und bestimmt auch weiblichen Geschlechts liebten.

    Leider wurde dieser Film durch ständige Wiederholungen auf allen Sendern entwertet.

    Das tschechische Aschenputtel ruhe in Frieden.


    La Roche

    Irgendwann vor ca. 20 Jahren waren wir in der Eishalle in Garmisch, bei den Richard Strauss Festspielen. Das Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks spielte unter Lorin Maazel u.a. Till Eulenspiegel, die Rosenkavalier-Suite und die Alpensinfonie. Es war im Hochsommer, schon die Einfahrt nach Garmisch von Mittenwald aus (dort war unsere FeWo) war in der Abendsonne ein Erlebnis.

    In der Halle gibt es unzählige offene Stellen unterm Dach, die lebhaft von Spatzen frequentiert wurden. Es mögen wohl Hunderte Spatzen in der Halle im Gebälk unterm Dach gewesen sein, und sie ließen es sich nicht nehmen, Maazel zu unterstützen. Nie habe ich mich in einem Konzert so abgelenkt aber auch nie so amüsiert gefühlt wie an diesem Abend. Das Spatzenkonzert bleibt unvergessen.

    La Roche

    Für alle Eroica-Fans: Heute 20:15 auf 3 Sat aus Lucerne mit dem Festival-Orchester unter Herbert Blomststedt die Eroica und vorher das 1. Beethoven KK mit Martha Argerich. Eine Aufzeichnung aus 2020. Man wird mit Sicherheit erleben können, daß das Alter bei der Musikinterpretation kein Nachteil zu sein braucht.


    La Roche

    Höhepunkte daraus sind für mich das Duett "Santuzza /Turiddu" mit einer großartigen Enriqueta Tarres (ab Min. 27.50).

    und anschließend ein Teil Mitschnitt der Tosca aus der Staatsoper Berlin.

    Hallo, Chrissy,


    habe soeben das Duett, das Panis Angelicus und einen großen Teil der Tosca angehört. Ich kann Deine Begeisterung voll verstehen und bin mit mir selber gram, niemals in die Berliner Staatsoper gefahren zu sein, zumal ich von 1974 bis 1978 nur knapp 100 km davon entfernt gewohnt habe. Eine glanzvolle, packende und mitreißende Tosca, wie man sie heute leider kaum noch erleben kann.


    Herzlichst La Roche

    wovon nur Madama Butterfly zum gängigen Repertoire gehört, 15 Wiederaufnahmen und 7 Liederabende.

    Lieber Orfeo,

    leider ist Frankfurt sehr weit weg. Mich würde Fedora sehr interessieren, eine tolle Oper. Habe eine DVD mit Freni und Domingo in einer tollen Inszenierung.

    La Roche

    Keine Rangliste!!!


    - Suppe´ Dichter und Bauer

    schöne Galathee

    - Mussorgski Chowantschina (eines der schönsten Opernvorspiele überhaupt!)

    - Wagner Tannhäuser

    fliegende Holländer

    Rienzi

    Vorspiel 1. Akt Lohengrin

    - Rossini Wilhelm Tell

    - Weber Oberon

    - Nicolai Lustige Weiber


    La Roche

    Richard Strauss nutzte die Triangelei häufig. Für mich ist das Triangel in der Alpensinfonie ein wichtiges Element, wenn es auch in der Masse der Schlaginstrumente (auch Windmaschine, Donnerblech, Celesta u.a., insgesamt 6 Schlagwerker/Pauker) fast unterzugehen droht. Oft bemerkt man den Einsatz nur bei TV-Übertragungen, wenn eine Bildeinblendung kommt. Ich weiß nicht, ob das Instrument akustisch von allen wahrgenommen wird, aber im Konzertsaal kommt der Moment, wo der Schlagzeuger aufsteht und man dann aufmerksamer hört, was der da macht.


    Strauss setzte es auch ein z.B. in der leider viel zu selten aufgeführten Sinfonia Domestica, im Heldenleben, in Till Eulenspiegel, Don Juan, Zarathustra....... Sicher ist das Triangel auch in sein Opernschaffen integriert.


    Der helle Klang des Instruments fasziniert mich, ich achte eigentlich im Konzert auf seinen Klang. Nicht nur bei Strauss.


    La Roche

    Ich hoffe diejenigen, die Norbert Orth positiv in Erinnerung haben, durch meine kritischen Hinweise nicht vor den Kopf gestoßen haben.

    Für meinen Maßstab war Orth in Chemnitz Klasse. Ob er die Erwartungen der Besucher großer Opernhäuser ebenfalls erfüllen konnte, das weiß ich nicht. Es waren außerdem meine ersten Meisterdinger, ich kannte live bis dato keinen anderen Stolzing. Also kein "Stoßen vor den Kopf"!


    La Roche

    Norbert Orth habe ich Anfang der 90-er als Stolzing in Chemnitz erlebt. Allein die Tatsache, daß die Erinnerung nach fast 30 Jahren noch da ist beweist, daß sein Auftritt entweder sehr gut oder sehr mäßig war. Norbert Orth ist positiv in meinen Gehirnwindungen notiert. Wie auch die ganze Inszenierung fabelhaft gewesen ist. Sie war so fabelhaft, daß ich sie 2x in kurzen Abständen angesehen habe, was bei mir etwas bedeutet und selten vorkommt. In der 2. Aufführung war übrigens Siegfried Vogel ein prachtvoller Hans Sachs.


    La Roche

    Ach, lieber Fiesco, mir war eigentlich auch wichtig, wieder von melomane zu hören. Man sieht und hört nichts von ihm, aber wenn mir der Fehler unterläuft, die sächsische Kulturstaatsministerin in ein Intendantenamt zu heben, dann meldet er sich wieder. Ich glaube, er hat mich abonniert. Für diese Ehre bin ich dankbar. Wenn er daran Freude hat, will ich sie ihm nicht nehmen.

    Das ändert nichts daran, daß der Abgang Thielemanns für Dresdens Kulturleben einen erheblichen Imageverlust bedeutet.

    Dennoch: Man merkt die Absicht - und man ist verstimmt....

    Thielemann wurde schon mehrfach ob gesellschaftskritischer Bemerkungen auf die Seite rechts von der Mitte gestellt. Für mich stellt sich hier die Absicht in eine Reihe mit Äußerungen von Maaßen, Palmer ua., die heute von gewissen Kreisen nicht erwünscht sind.

    La Roche

    Und da muss ich mich dann fragen "wem nützt das" , wenn ich von eigenen Live-Eindrücken berichte?

    Es nützt allen, die Deine Liveerlebnisse nicht teilen können! Man könnte angeregt werden, bei youtube reinzuschauen, man könnte Tonträger beschaffen usw. Nicht jeder hatte die Möglichkeit, die von Dir in #143 genannten Sängerinnen live zu erleben und kann dann jetzt die Medien nutzen. So brachte irgendein TV-Sender vor Tagen ein Portrait von Pilar Lorengar, wie üblich mitten in der Nacht. Ich habs aufgenommen angehört und war wie üblich enttäuscht darüber, daß die wunderbare Musik (übrigens komischerweise auch der 2. Satz aus dem Mozart-Klarinettenkonzert) mit ihrer Stimme immer wieder sehr durch Gequatsche unterbrochen wurde. Man findet da leider kein Gleichgewicht zwischen Stimme und Information. Aber das nur nebenbei.

    Ich habe Christa Ludwig mehrere Stunden meiner Zeit geopfert, und es war angenehm. Schön war es, Auschnitte mit ihr als Färberin gleichzeitig mit Walter Barry als Barak zu hören (Mir anvertraut....). Es gibt Momente, da bedaure ich es, Sänger*innen (ich meine das * nicht ernst) der Vergangenheit nicht live erlebt haben zu dürfen.


    La Roche

    Ein 4 monatiger absoluter Lockdown wäre die Lösung gewesen - ohne jeden Besuch von "Freunden und Ausnahmen"

    Absolut dichte Grenzen für jedermann

    Das wäre auch meine Meinung gewesen. Auch die von den Virologen, die wurden aber durch Politiker überstimmt, nun haben wir den Salat. Der Schutz des Lebens wird dem Schutz der "Freiheit" (wie man das auch definieren mag) untergeordnet. Gesetze macht nicht mehr der Staat sondern Gerichte, Demonstranten verprügeln Polizisten, jeder Ministerpräsident macht etwas anderes als er vorher selbst festgelegt hat, das alles läuft als "Demokratie". Ich könnte nie aufhören, mich über diese Scheinheiligkeit zu ereifern, aber diejenigen, die gegen Politik im Forum sind, haben ja Recht. Das gehört nicht hierher. Warten wir solange, bis man daran nicht mehr vorbeikommt.


    La Roche

    Gut, daß es die Medien gibt. Christa Ludwig wird unvergessen bleiben, auch für die, die sie nicht selbst erleben konnten.

    Ich lege mir jetzt das Rosenkavalier-Finale auf, mit Christa Ludwig, Gwyneth Jones und Lucia Popp.


    La Roche

    Ich muß Rheingold ein klein wenig beipflichten. In meinem Beitrag #5 hatte ich darüber informiert, die Berliner Symphoniker bei einem Gastspiel in Gera erlebt zu haben. Wenn das Orchester (oder der Veranstalter?) nicht einmal einen Programmzettel für das zahlenmäßig doch überschaubare Publikum bereitzustellen in der Lage war, wie soll der Provinzbesucher dann wissen, wer am Pult stand? Zumal dann, wenn der Dirigent evtl. einen unbekannten und nicht einmal in Berlin allgemein bekannten Namen vorweisen kann?


    La Roche

    Lieber La Roche, schaust Du bitte nochmal nach Deiner Schreibweise

    Hab schon korrigiert, danke. Der von mir zitierte Mann heißt tatsächlich Erich Kienbacher, nicht...bauer. Und er singt in der von Greghauser zitierten Salome den Narraboth. Wahrscheinlich ist es der Gesuchte. Aber Daten? Nicht gefunden.


    La Roche

    Lieber Hans Heukenkamp,


    stand das unter Feuilleton oder unter Satire? Und ging es wirklich um das Bühnenweihfestspiel von Wagner?

    Mit dem Erdbeben in Wien hat es wohl auch nichts zu tun?


    La Roche

    Als Schauspieler bleibt die Erinnerung auf DVD erhalten, nicht nur als Nero, sondern auch in "Topkapi", als schlitzohriger Gladiatorenchef Batiatus in "Spartacus" und besonders als Hercule Poirot in div. Agatha Christie-Filmen.

    Sein musikalisches Talent bewies er 1993 auch in Chemnitz, wo er am Opernhaus Rachmaninows "Francesca da Rimini" inszenierte und dabei mit Swetlana Katchour einem musikalischen Talent den Weg zu einer beachtlichen Karriere öffnete.


    La Roche

    Lieber Uwe,


    das Geraer Orchester als B-Orchester hat jetzt noch ca. 70 Mitglieder, die als Gesamtheit (dazu noch verstärkt mit Gästen) im Prinzip die großbesetzten sinfonischen Werke bespielen.

    Im Orchestergraben sitzen bis zu 60 Männer*innen, bei Operetten sind es selten mehr als 40-45 Instrumente. Gastspiele (die es jetzt und auch vor Corona) kaum noch gab, werden von unserem Hause (im Avatar das Geraer Theater, dazu kommt noch Altenburg nach beendeter Fusion. Altenburg feiert gerade jetzt sein 150-jähriges Theaterjubiläum, auf youtube zu sehen) in der Geraer Besetzung gebracht, wenn der Orchestergraben das hergibt. Auf dem Hexentanzplatz in Thale ist meines Wissens genügend Platz für das Orchester gewesen, in Bad Lauchstädt mußte sicher reduziert werden.

    Unser erfolgreichstes Gastspiel war in Winterthur mit der "Ariadne auf Naxos", wo sowieso das Orchester nicht die sonst gewohnte Strauss-Besetzung hat. Playback hat unser Haus bei Gastspielen nie angewendet.


    Herzlichst La Roche

    Es war zwar keine Opernaufführung, die ich durch Zufall am frühen Ostersonntagmorgen auf arte entdeckte, sondern "Dornröschen" in einer Aufzeichnung aus dem Bolschoi-Theater. Um diese Zeit (7.40 Uhr) bin ich für Klassik nicht empfänglich, deshalb mußte meine Festplatte ran. Gestern abend wurde sie abgespielt.

    Für alle Freunde klassischem Balletts ein echter Hingucker. Bühnenbilder wie man sich ein Märchen vorstellt, Kostüme passend dazu. Die Choreographie von Petipa war die Grundlage, kein modernes Gehopse. Das große Orchester (sicher 100 Mann) wie aus einem Guß, temporeich,laut mit knallendem Becken wo es erforderlich war, Soloinstrumente ohne Fehl und Tadel, zart und gefühlvoll.

    Leider habe ich einige Minuten verpaßt und konnte den Namen des Dirigenten oder der vorzüglichen Solisten nicht lesen.

    Fakt ist, daß ich gestern abend einen lang vermißten Theaterabend erleben konnte. Eigentlich müßte diese Aufführung in der Mediathek zu sehen sein. Es wäre eine Empfehlung für Liebhaber des klassischen Balletts, wie man es sich für Rußland auch nicht anders vorstellen kann.


    La Roche

    Bei uns "duldet die Sonne kein Weißes", aber die geputzten Menschen fehlen noch. Es ist noch zu kalt, der Rauhreif hat die Sonne versucht zu überlisten, doch diese ist stärker. Das Grüne kommt langsam heraus, die ersten Blüten der Mandeln, der japanischen Kirsche, des Goldregens und auch Bodenblüher setzen Farbtupfer. Bei diesem Wetter wird es warm ums Herz, man verdrängt die Sorgen und Probleme.

    Auch von mir, lieber Siegfried, meinen Glückwunsch zum Beitrag Nr. 5000.

    Dazu das passende Lied: "Der Frühling hat sich eingestellt"



    Schöne Ostern wünscht in diesem Sinne La Roche

    Ich habe einen nicht unbeträchtlichen Teil meiner frühen Musikausbildung aus dem Radio.

    In den 50-ern und 60-ern hing ich auch am Radio, ich studierte sogar die Rundfunkprogrammzeitschriften und kreuzte mir Opern- und Operettensendungen an. In jedes Opern- und Operettenverfilmung sind wir ins Kino gerannt, auch Schauspiele standen auf dem Programm. Dazu habe ich mir Sängerfotos aus allen möglichen Zeitungen ausgeschnitten und in Hefte eingeklebt. Später ist das mit dem Aufkommen des TV weniger geworden, zumal z.B. mit der Tanzstunde und ihren Folgen, mit sportlicher Aktivität usw. andere Interessen hinzukamen. Das TV der 60-er Jahre war in seinem kulturellen Angebot auch nicht vergleichbar mit heute, ausgenommen 3-Sat, arte und ARD Alpha. Im DDR-Fernsehen wurden unzählige Schauspiel- und Opernverfilmungen gezeigt, natürlich auch in der jetztigen ARD. Was ist unser TV-Programm arm geworden?!

    Was sind wir in die Bibliothek gerannt und haben in unserer Klassikphase den kompletten Goethe, Schiller oder Shakespeare usw. gelesen. Wer tut das heute noch? Ich hatte Hunderte Reclamhefte mit Schauspielen, Librettis, Romanen u.a., die nicht nur dastanden oder zur Pflichtliteratur in der Schule gehörten, sondern gelesen wurden. Und alles auf der Grundlage eines Bildungsdranges, den unsere Deutsch- und Musiklehrer weckten und die uns zur freiwilligen Pflicht wurden.

    Ich weiß, daß das Nostalgie ist. Aber der Bildungshunger hatte sicher Ursachen. War es die Nachkriegszeit, waren es Vorbilder, war es das Elternhaus? Was ist heute anders? Braucht es wirklich Botschafter der Klassik, um Interesse zu wecken?

    La Roche

    Bin ich der einzige, der erst nach den beiden Namen googeln musste?

    Geht mir genauso, ich kenne keinen der Beiden. Allerdings gestehe ich, das Gesicht aus #6 schon gesehen zu haben.

    Ich glaube, eine gute Ausbildung in der Schule in Literatur und Musik ist die beste Grundlage, sich für Klassik zu interessieren. Und mehr Kultur im TV. Mit Wehmut denke ich an die Jugendkonzerte in meinem Heimattheater in den 50-er Jahren. Und an Sonntagskonzerte in unserem Park namens "Küchengarten". Da traf sich im Sommer fast jeden Sonntag jung und alt, teils um gesehen zu werden, aber auch teils um Musik zu erleben. Manch einer hat nur gesehen werden wollen und fand dabei Gefallen an der Musik. Er kam die nächste Woche wieder. Auch ohne Botschafter. Das Umfeld war anders, es gab kein Fernsehen, Internet sowieso nicht. Man war dankbar, einen Sonntag Vormittag gewinnbringend erleben zu können.

    Musik im Radio höre ich nur als Hintergrundmusik, und da ist Klassik für mich nicht das passende Genre.


    La Roche