Beiträge von yarpel

    Lieber Klassikliebhaber,


    mich selbst interessiert das DLR-Konzert, besonders Szymanowski und Bacewicz, so daß ich also keine Aufnahme von Kesting machen kann. Aber mail doch mal z. B. Uwe an, oder andere Hamburger, die Cassette oder CD, was weiß ich, könntet ihr doch per Post austauschen, gegen Portoerstattung usw.


    Klasse Idee, keinen Applaus, bitte


    Viele Grüße
    yarpel

    02.11.04, Deutschlandradio


    20.03h


    Zygmunt Noskowski, Zweites Streichquartett E-dur
    Karol Szymanowski, Zweites Streichquartett, op. 65
    Grazyna Bacewicz, Viertes Streichquartett


    Szymanowski Quartett


    "Polen im Herzen" - Komponieren in der Fremde
    Live aus dem Kammermusiksaal des Konzerthauses Berlin
    Aufzeichnung vom 23.10.04


    NDR Kultur


    21h


    Große Stimmen: Voci Parallele - Große Stimmen und ihre Wiederkehrer
    Vorgestellt von Jürgen Kesting


    Alessandro Bonci - John McCormack
    Lucrezia Bori - Bidu Sayao
    Benjamino Gigli - Ferruccio Tagliavini
    Giovanni Martinelli - Mario del Monaco
    Titta Ruffo - Gino Bechi
    Maria Callas - Elena Suliotis
    Adamo Didur - Boris Christoff


    Gruß Yarpel

    Die Idee, Bruckner-Sinfonien, mit Haydn, Mozart, Schubert zu kontrastieren, ist für mich eine Erfindung Günter Wands. Der Erfolg war immer, daß die gewichtigen, wuchtigen Sinfonien viel klarer, transparenter und leichter daherkamen, was natürlich an der Interpretation Wands lag. Allerdings waren die Sinfonien Haydns und Schuberts der Türöffner für die Ohren, das auch ganz sicher mitzukriegen.
    Eine wirklich wundervolle Entdeckung. Seitdem weiß ich besser, auf was ich bei Bruckner-Interpretationen zu achten habe.
    Gerade gibt's bei arte eine Aufnahme von Bruckners Fünfter mit den Münchner Philharmonikern und Christian Thielemann von diesem Jahr. Da fiel mir Günter Wand ein.


    Schöen Gruß
    yarpel


    Beethoven, Christus am Ölberge. Oratorium, op 85


    Monica Pick-Hieronimi, Seraph
    James Anderson, Jesus
    Victor von Halem, Petrus


    Choeurs et Orchestre National de Lyon, Serge Baudo


    Die Aufnahme stammt von 1986. Remastered (DDD???) 2002.


    Bei Interesse verrate ich per PN einen Versender, der die CD für Euro 5,49 rüberrückt. Werbung will ich hier nicht machen, auch keine schleichende solche.
    Aufnahme: manchmal überlaut und in den Spitzen etwas schrill.
    Solisten: sehr gut
    Chor: sehr gut
    Orchester: sehr gut, Baudo sei Dank.


    Gruß
    yarpel


    PS. Jetzt, da die CD fertig rotiert hat, muß ich wirklich sagen: Da ist gehöriger Bumms drin. Die haben beim Remastern wirklich vorm Übersteuern keine Angst gehabt. Zum Testen hab' ich mal meinen Cassettenrecorder aktiviert. Die EInstellung des Aufnahmepegels wird von mir gewöhnlich auf 7 vorgenommen, bei dieser CD wäre eine Stellung bei 4-4,5 vernünftig. Tja, was soll man da sagen...

    31.10.04, NDR Kultur


    22h


    Antonín Dvorák, Die Waldtaube, sinfonische Dichtung op. 110
    Konzert für Klavier und Orchester g-moll, op. 33
    Sinfonie Nr. 7 d-moll, op. 70

    Gerhard Oppitz, Klavier
    Tschechische Philharmonie, Zdenek Mácal


    Mitschnitt vom Schleswig Holstein Musikfestival 2004, Kieler Schloß 24.08.04


    Für Freunde der Musik von Dvorák, wie mich z.B., leider etwas spät.


    Gruß
    yarpel

    Hallo Albus und ihr Anderen in diesem Thread,


    Allgemeine Radioschelte? Kann ich hier gar nicht finden. Aber einzelne Sender muß ich auch kritisieren. Das sog. "Klassik-Radio" ist m.E. so albern, daß ich kaum etwas vernünftiges darüber sagen kann. Dieser Sender bramabarsiert die "klassische Musik". Ich ignoriere dieses Produkt des hansestädtischen "Kontorkapitalismus".
    Deine Kritik, Albus, an NDR Kultur (ex NDR III) teile ich, Musik häppchenweise, bloß nichts komplettes, das länger als wenige Minuten ist. Wenn ich soetwas will, könnte ich auch gleich das Original, nämlich K-Radio (s.o), einschalten. Informationsgehalt gleich null. Kaum zu fassende Probleme mit Fremdsprachen. Und das beim NDR, der für Unprofessionalität ja nicht gerade bekannt ist.
    Die Wochenden beim NDR III sind noch schlimmer. Das Motto scheint zu heißen: Bloß keine ganzen Werke, nichts, was nach Information aussieht, stattdessen eine völlige Zersplitterung des gesamten Programms.
    Besonders Deutschlandradio (hr, WDR 3, Bayern 4... kann ich nicht einmal per Kabel empfangen) zeigt, daß es möglich ist, fast jeden Tag Aufzeichnungen oder Live-Übertragungen von meistens für mich sehr interessanten Konzerten zu senden. NDR III ignoriert die meisten Uraufführungen, interessante Sachen wie den "Heidekönig" von Siegfried Wagner kriegt man bestimmt nicht beim NDR, wohl aber beim DLR zu hören. Hans Werner Henze wird vom NDR geradezu boykottiert, die Ausnahmen spielen kaum eine Rolle. Dafür gibt es zwar eine historische Erlärung, die mit der gescheiterten Uraufführung vom "Floß der Medusa" zusammenhängt (einem Auftragswerk des NDR, mit seinem damaligen berühmten Intendanten Ernst Schnabel), allerdings ist diese Spießigkeit und Ignoranz eines öffentlich-rechtlichen Senders nicht würdig.
    Frau Mirow scheint mir in der Tat in gar keiner Weise geeignet, die Chefredaktion dieses Senders zu führen - und das schon seit langer Zeit.
    Hamburg und Kultur scheinen in der Tat zwei getrennte Welten zu sein. Dieses Thema ließe sich bis in die Unendlichkeit fortsetzen, wie mir scheint.
    Übrigens, Albus, die einzige Alternative zu HörWeg von Axel Cäsar, ist m.W. die TV-bei-der-einem-Hören-und-Sehen vergeht, alle anderen haben gar kein Radioprogramm mehr oder nur ein rudimentäres mit LaLa-Sendern. Also auf! Von Springer zu Bauer, vom Regen in die Traufe!


    Bleibt tapfer, Leute
    yarpel

    30.10.04, Deutschlandradio, 19.30h


    Als Kontrasprogramm oder "Wer die Wahl hat.."
    eine Oper:
    Siegfried Wagner, Der Heidenkönig.


    Aufzeichnung aus dem Konzerthaus Solingen vom 24.10.04


    Solisten
    Prager Kammerchor
    Bergische Symphoniker - Orchester der Städte Remscheid und Solingen
    Dirigentin: Romely Pfund


    Gruß
    yarpel

    30.10.04, NDR Kultur (ex NDR III), 20.00h


    Prisma Musik: Der Liederkomponist Gustav Mahler. Moderation: Hans-Heinrich Raab


    21Uhr


    Variationen zum Thema: Lieder von Gustav Mahler. Moderation: Raliza Nikolov


    "Das klagende Lied". Märchen in drei Abteilungen für Soli, Cor und Orchester


    Luba Orgonasova, Sopran; Jadwiga Rappe, Alt; Kim Begley, Tenor; Klaus Häger, Bariton
    NDR Chor; Mitglieder des Knabenchores Hannover; Prager Kammerchor
    NDR Sinfonieorchester, Kent Nagano


    Lieder aus "Des Knaben Wunderhorn".
    Elisabeth Schwarzkopf, Sopran; Dietrich Fischer-Dieskau, Bariton
    London Symphony Orchestra, George Szell


    Ende gegen 0.00h


    Gruß
    yarpel

    28.10.04, Deutschlandradio, 20.03Uhr:


    Stanislaw Moniuszko, Ouvertüre zu "Halka"
    Karol Szymanowski, Symphonie concertante, op. 60
    Wladyslaw Szpilman, Concertino für Klavier und Orchester
    nach der Pause gegen 21Uhr:
    Mieczyslaw Karlowicz, Symphonie "Ewige Lieder"


    Ewa Kupiec, Klavier
    Berliner Sinfonieorchester, Andrey Boreyko


    Szpilmans Autobiographie von 1945 ist die Vorlage für Polanskis "Der Pianist" (2001) gewesen.
    Im Fono Forum November 2004 gibt es auf den Seiten 34/5 einen Artikel über ihn und eine Einspielung des Concertinos mit Ewa Kupiec (Sony CD 93516). Die übrigen Werke auf der CD ermöglichen Szpilmans Schreibweise näher kennenzulernen.


    Gruß yarpel


    PS. Das ganze Konzert ist Futter für den Thread über polnische Komponisten

    Hallo Alfred,


    das ging ja wirklich schnell. Ich bin mal wieder beeindruckt. Diese Hinweise und Einzelheiten machen Lust, Herrn R.s Musik mal kennenzulernen, finde ich. Und wer sind die beiden Herren, die da so gemütlich aneinander lehnen?
    Ganz besonders schön fand ich:"Mir ist das wurscht [kein Tiefgang], ich mag seine Musik." Das ist es nämlich, wie ich finde: Musik zu hören und sie zu mögen, ohne weitere Überlegungen anzustellen oder sie eben nicht zu mögen, auch ohne weitere Überlegungen. Ich kann Musik mögen, die bestimmt keinen Tiefgang hat und solche mit T. nicht mögen. Soll das mal einer kritisieren. Gefällt mir oder nicht beinhaltet noch kein Urteil. Und selbst wenn das Urteil negativ ausfiele, kann mir die Musik immer noch gefallen. Man kann selbstverständlich auch Musik hörend beurteilen, sie auf ihre musikalische, künstlerische und sonstige Substanz abklopfen und sich so einen Zugang zu ihr verschaffen. Man kann sich den Zugang auf diese Weise auch schön verbauen. Davon kann ich ein Lied singen.
    Jetzt muß ich mich auf die Suche nach Rubinstein-Musik begeben.


    Bis bald und schöne Grüße
    yarpel

    Lieber Uwe,


    völlig unabhängig von Deinen Empfehlungen zum War Requiem, will ich nur darauf hinweisen, daß Britten den Wunsch geäußert hat, daß das War Requiem in jedem Land in der Landessprache aufgeführt werden möge, damit größtmögliche Textverständlichkeit sichergestellt sei.
    Vielleicht gibt's ja doch noch eine Empfehlung für eine deutschsprachige Aufnahme (bitte keine Verweise auf die Booklets 8)), die neben den genannten bestehen kann. Selbst kann ich nichts beitragen, weil ich mit dem Stück nie so richtig etwas anfangen konnte. Das wundert mich zwar, weil ich i.A. ein Britten-Bewunderer bin, hilft aber nicht.


    Schöne Grüße
    yarpel

    Lieber Alfred,


    Threads sollten schon von Forensikern angefangen werden, die über das jeweilige Thema ein Minimum an Kenntnissen haben. Das ist bei mir weder bei Franz Schmidt noch bei Anton Rubinstein der Fall. Außerdem hatte ich gehofft, daß meine kindliche hoffnungsvolle Freude über die Aussichten durch dieses bitte, bitte irgendwie rüberkommen...:baby:
    Bin gespannt wie ein Flitzebogen. Bitte die Threads noch vor dem Abverkauf der CDs in Mitteleuropa zu starten. Mein Japanisch ist nicht so gut...:D


    Vielen dank und alles Gute
    yarpel

    Hallo jpsa,


    schön, deine Empfehlung für die "Turangalila-Sinfonie".
    Auch zu Messiaen wäre ein Thread ganz schön.
    Aber die Sache mit Schönberg wurmt mich ja immer wieder. Der Mann ist nun schon eine ganze Weile tot. Seine Entwicklung der Zwölftonmusik, die auch nicht aus dem hohlen Bauch kam, sondern auf einer langen musikhistorischen Entwicklung beruht, ist inzwischen hundert Jahre alt. Wir jammern heute, als wenn es gestern gewesen wäre und wir nicht schon jede Menge Musiken gehört hätten und also auch einiges gewohnt sein müssten. Angesichts der weiteren Entwicklung der Zwölftontechnik, die in ihrer, wie auch immer, "reinen" Form ja gar nicht mehr benutzt wird, sowie angesichts der weiteren Entwicklung der neuen, neueren und neuesten Musik ist es wirklich sehr verwunderlich, daß man immer noch wie hypnotisiert auf Schönberg starrt, bloß weil man nicht von den Klischees lassen kann.
    Also sollte wohl doch ein Schönberg-Thread her. Irgendwer wird doch wohl kompetent genug sein, das zu schaffen. Wer sagt, daß es leicht ist? Und um das Maß voll zu machen: Auch ein Thread über "Moses und Aaron" wäre eine feine Sache...
    Also, es gibt eine Menge zu lernen, gehen wir drüber hinweg.


    Schöne Grüße
    yarpel

    Zur Zeit im Player:


    Edward Elgar, The Dream of Gerontius, op. 38
    Peter Pears, Yvonne Minton, John Shirley-Quirk
    London Symphony Chorus
    The Choir of King's College, Cambridge
    London Symphony Chorus
    Benjamin Britten


    Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1971.
    Die CD ist bei Decca erschienen (448171-2).
    Die Wiederveröffentlichung ist wahrscheinlich aus 1996.


    Peter Pears singt mit seiner schönen Stimme z.B.


    I can no more; for now it comes again,
    That sense of ruin, which is worse than pain,
    That masterful negation and collapse
    Of all that makes me man.


    Diese Aufnahme ist wirklich wunderschön. Ausgewogen und rund, sehr gut gesungen und musiziert.


    Grüße
    yarpel

    Heute, 26.10.04, 22.00h Deutschlandradio:


    Domenico Scarlatti, Stabat Mater.
    Choir of King's College, Cambridge
    Leitung: Stephen Cleobury


    Gruß yarpel

    heute von der Postlerin gebracht:



    Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1972, da war Herr Perlman 26 Jahre alt.
    Das war erst die zweite Gesamtaufnahme dieser Teufeleien für Violine. Die erste stammt von Ruggero Ricci.


    Und dann kam noch:



    (Das Bild ist grünstichig. Stellt es euch blauer vor.)


    Frederick Delius, Sea Drift
    Edward Elgar, The Dream of Gerontius, op. 38
    Gustav Holst, The Hymn of Jesus, op.37


    Elgar: Yvonne Minton, Peter Pears, John Shirley-Quirk
    London Symphony Chorus, The Choir of King's College, Cambridge London Symphony Orchestra
    Benjamin Britten


    Delius: John Shirley Quirk, London Symphony Chorus
    Richard Hickox


    Holst: BBC Chorus, BBC Symphony Orchestra
    Sir Adrian Boult


    Das Cover zeigt übrigens einen Ausschnitt aus der "Dritten Versuchung" (The Third Temptation) von William Blake.


    Gruß
    yarpel

    Ravel: Chansons madécasses. Boléro.
    Schostakowitsch: 6. und 7. Sinfonie und jede Menge Lieder.
    Britten, "Peter Grimes" und "Billy Budd"
    Henze: Sechs Gesänge aus dem Arabischen, Boulevard Solitude, Elegie für junge Liebende, Tristan, und, und, und
    Janacek, 2. Streichquartett
    Martinú, 5. Sinfonie
    Crumb, Makrokosmos
    .
    .
    .


    Grüsse
    yarpel

    Hallo Forensiker,


    Konzert im Deutschlandradio, heute 25.10.04, 20.003h:


    Isaac Albéniz, "Navarra", von William Bolcom ergänzte und fertiggestellte Fassung


    ca. 20.45h Konzertpause, danach:


    Isaac Albéniz, "Ibéria", 12 nouvelles 'impressions' en quatre cahiers.


    Am Klavier: Marc-André Hamelin
    Das Ganze ist die Aufzeichnung eines Konzertes vom 22.08.04 im Schloß vor Husum ("Raritäten der Klaviermusik im Schloß vor Husum").
    Wann hört man schon mal den ganzen Zyklus an einem Abend?


    Fröhliches Hören und gute Wünsche von
    yarpel

    Lieber Alfred,


    Die allgemeineren Threads haben wohl mehr aktive und passive Teilnehmer/Innen als die spezielleren. Die allgemeinen haben halt einen grösseren Informationswert, bezüglich dessen, was so im Forum abgehandelt wird. Anregend ist das allemal. Dann gibt es gewiß auch einen beachtlichen Unterschied der Interessen und Ansprüche, sowohl den verschiedenen besprochenen Musiiken gegenüber als auch in Bezug auf die Art und Weise, wie darüber geschrieben wird. Hier kann man es nicht allen gleichermaßen recht machen. Dem Einen oder der Anderen wird es mancherorts zu abgehoben sein oder zu oberflächlich.
    Ich selber habe auch einige Wochen herumgelesen und -geguckt, bevor ich mich zur Mitgliedschaft entschloß.
    Vergessen sollten wir auch nicht, daß es nciht (immer) leicht ist, sich über Musik zu äußern und es dann auch noch aufzuschreiben. Unsere Gefühle verbergen wir doch alle ganz gerne, oder? Darüberhinaus wird auch zu recht erwartet, daß die Poster/Innen nicht jeden Stuß zur Kenntnis bringen, sondern wenigstens etwas fundiert bleiben. Das ist eine (sinnvolle) Hürde, wie mir scheint, bevor man in einen bestehenden Thread postet oder gar selbst einen startet. Gerne würde ich einen Thread über Edgar Varèse beginnen, aber was für ein Aufwand. Der Mann ist viel zu spannend, um belanglos über ihn und seine Musik daherzuschwätzen.
    Nun zu den anderen Punkten: Giuseppe Sinopoli war ganz ohne Zweifel ein hervorragender Dirigent, aber ich fand ihn immer ziemlich unsympathisch. Sowas bremst.
    Die "Winterreise" stand bei mir mal vor reichluch Jahren auf dem Plan. Seit einer ganzen Weile nicht mehr. Darum lese ich im Thread lieber.
    "Carmina Burana"? Da halte ich mich raus, was soll ich mich negativ ausbreiten über ein Stück, daß sovielen so sehr gefällt? Ich kann nicht so darauf und gut.
    Beim Haydn wissen die Forianer/Innen, daß der Administrator bestens bewandert ist und warten vielleicht erstmal etwas ab - nur Geduld.
    "Essentielle Klassikaufnahmen" ist z.B. ein Thema, um das ich einen großen Bogen mache, weil ich mal geradeso weiß, was für mich essentiell ist. Für andere mag ich da nicht soviel sagen. Äußerungen über sog. klassische Musik können ganz schnell einschüchternd wirken, obwohl es beileibe nicht beabsichtigt war.
    "Sparefrohs" sollten auch mal Blicke ins "heute gekauft" bzw. "höre ich gerade" werfen. Da kommen sehr viele preisgünstige Aufnahmen zur Vorstellung, wenn auch meist nicht sehr detailliert.
    Ansonsten bin ich mal wieder beeindruckt davon, Alfred, welche Mühe Du Dir hier gibst und wie engagiert Du bist. Aber Sorgen machen mußt Du Dir, glaube ich, keine.
    Nachdem Ihr also wieder meine Schwatzhaftigkeit ertragen musstet,ist jetzt Schluß. Für's erste...


    Vielen Dank, Alfred, und schöne Grüsse
    yarpel

    Nach langer Zeit wieder hervorgeholt:


    Sinfonie Nr. 5 D-dur von Ralph Vaughan Williams, komp. wohl ab 1936. Die Uraufführung fand 1943 (!) während eines der Promenadenkonzerte statt.
    Die Aufnahme wurde vom London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Adrian Boult ca. 1970 aufgenommen und ist remastered bei EMI erschienen (CDC 7472142).


    Kennt jemand modernere, d.h. neuere Aufnahmen der Sinfonien von Vaughan Williams, die vielleicht sogar als Referenz gelten könnten?


    Schöne Grüße
    yarpel


    PS. Und wie, um Himmels willen, kriegt man Bilder der Covers in seine Postings??

    Im Player rotiert z.Zt. eine CD mit den Four Coronation Anthems von Georg Friedrich Händel, komp zur Krönung von Georg II. 1727.
    The Choir of New College, Oxford
    The King's Consort
    Leitung: Robert King
    Die CD ist bei Hyperion erschienen und wurde 1989 hergestellt, wann die Aufnahme stattfand, weiß ich nicht.
    Musik: vorzüglich
    Ausführung: vorzüglich.
    Da geht mir das Herz auf, wenn solche Sachen so hervorragend dargeboten werden.
    Auf der gleichen CD (CDA 66350) gibt's gleich anschließend die Musick for the Royal Fireworks in der Originalfassung von 1749 mit dem King's Consort, gesetzt für 24 Oboen, 12 Fagotte, 9 Trompeten, 9 Hörner und 4fache Pauken. Es ist die erste Aufnahme in dieser Besetzung.
    Freunde und Freundinnen, da geht die Post ab... Manchmalr tanze ich himterher durch die Wohnung vor Freude. Die spielen wirklich so gut!


    Das war's für heute
    Schöne Grüße
    yarpel


    @Alfred
    Deine obige Antwort wird noch Folgen haben... ;) ;)

    Streichquartett Nr 15 von Heitor Villa Lobos, komp. 1954 in New York. Ausgeführt vom Cuarteto Latinoamericano.
    Dies ist Bestandteil der Gesamtaufnahme aller 17 Streichquartette, die, wenn ich mich nicht irre, erst im September 2004 bei Brilliant Classics auf 6 CDs erschienen (Lizenz von Dorian Music) und zu einem Spottpreis bei Zweitausendeins zu haben ist.
    Die ersten beiden Quartette sind 1915 enstanden, die anderen im Zeitraum zwischen 1948 und 1957.
    Die Aufnahme stammt aus den Jahren 1994-2000. Das 15. wurde 1996 in Mexico City aufgenommen.
    Ich freue mich wirklich darüber. Villa Lobos ist ein sehr interessanter Komponist gewesen, ein Vielschreiber fast aller Genres, aber zu kaufen gibt es nur sehr wenig. Ob sich ein Thread lohnen würde?


    Grüsse an alle
    yarpel

    Abgesehen von denen, die bereits genannt wurden möchte ich folgende Komponisten Eurer Aufmerksamkeit empfehlen:


    Mark Anthony Turnage, geb 1960 in Essex, sozusagen der "shooting star" der britischen Komponistenszene, sehr erfolgreich im In- und Ausland
    Oliver Knussen, geb. 1952 in Glasgow (Die Schotten mögen mir verzeihen, daß ich ihn unter die britischen Komponisten reihe (Käch, Käch)), sehr erfolgreich, Lehrer von Turnage und auch viel als Dirigent tätig
    Ethel Smyth, geb. 1858 in London, gest. 1944 in Wohing, zahlreiche Opern ("Standrecht" ("The Wreckers") in Deutschland uraufgeführt)viele Orchester- und Kammermusikwerke; Dame Ethel Smyth war eine echte Suffragette und hat die Hymne der Suffragettenbewegung "The March of the Women" geschrieben. Zweifellos eine sehr interessante Frau.


    Grüsse
    yarpel

    Grüß Dich. Uwe


    ich kann WDR3 nicht über Kabel empfangen, Nordwestradio (früher Radio Bremen II) auch nicht. Wär aber schön. Die haben beide mehr zu bieten als das angebliche Kulturradio (vulgo: NDR III).
    Hoffentlich platze ich nicht vor Neid.


    Schöne Grüsse
    yarpel


    @Alfred


    Vielen Dank, Alfred, für die Begrüßung und die Info.

    Als Einstandsposting hielt ich es für passend, zu erzählen, was ich im Augenblick höre.
    Es handelt sich um Beethovens Ballettmusik "Die Geschöpfe des Prometheus", op. 43 (hier mit (auf englisch) gesprochenen Texten). Die Uraufführung fand am 28.03.1801 im Wiener Burgtheater statt und war sehr erfolgreich. Das Libretto ist verloren gegangen. Auf was die Texte zurückgehen ist mir nicht bekannt.
    Ausgeführt wird das ganze vom Orchestra of the Age of Enlightenment, die Leitung hat Roger Norrington, Sprecher ist Oliver Cotton. Die Aufnahme stammt vom 10.04.04 aus der Royal Albert Hall in London. Ich habe sie aus dem Radio aufgenommen.
    Auf CD gibt es einige Aufnahmen, eine mit Peter Ustinov auf englisch.
    Cyprien Katsaris hat Beethovens Klavierfassung eingespielt (Juli 2004, das Label heißt "Piano 21" (???)).


    Grüsse
    yarpel.