Beiträge von yarpel

    03.05.05, Deutschlandradio


    20.03h


    Franz Schubert, Ouverture für Streichorchester c-moll D 8
    Georg Katzer, Streichmusik 1 für 14 Solostreicher
    Karl Amadeus Hartmann, Konzert für Klavier, Bläser und Schlagzeug
    Franz Schubert, Fünf deutsche Tänze mit sieben Trios D 90


    Silke Avenhaus, Klavier


    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Michail Jurowski


    Philharmonie Berlin vom 21.04.05

    01.05.05, Deutschlandradio


    20.03h


    Paul Hindemith, Konzert für Violine und Orchester (1939)
    Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr 4 B-dur op. 60
    Alban Berg, Konzert für Violine und Orchester, "Dem Andenken eines Engels" (1935)


    Frank-Peter Zimmermann, Violine


    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski


    Live aus dem Konzerthaus Berlin


    Gruß
    yarpel

    29.04.05, Deutschlandradio


    20.03h


    Richard Strauss, Klavierquartett c-moll op. 13
    Christian Jost, Klavierquartett II
    UhrWerk in memoriam Stanley Kubrick
    Johannes Brahms, Klavierquartett Nr. 1 g-moll op. 25


    Aperto Piano Quartett:
    Gernot Süßmuth, Violine
    Felix Schwartz, Viola
    Hans-Jakob Eschenburg, Violoncello
    Frank-Immo Zichner, Klavier


    Live aus dem Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie



    NDR Kultur


    20h


    Béla Bartók, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3
    Pjotr I. Tschaikowsky, Manfred, Sinfonie nach Byron op. 58


    Elena Bashkirova, Klavier


    NDR Radiophilharmonie, Lawrence Foster


    Live aus dem Großen Sendesaal des NDR in Hannover


    Gruß
    yarpel

    28.04.05, Deutschlandradio


    20.03h


    Aaron Copland, El salón México. für Orchester
    Bélá Bartók, Konzert für Viola und Orchester op. posth.
    Toru Takemitsu, Day Signal, Fanfare für Blechbläser
    Three Film Scores für Streichorchester
    Night Signal, Fanfare für Blechbläser
    Maurice Ravel, Konzert für Klavier und Orchester G-dur


    Antoine Tamestit, Viola
    Simon Trpceski, Klavier, Klavier


    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Michael Christie


    Debüt im Deutschlandradio, Konzerthaus Berlin vom 27.04.05



    Deutschlandfunk


    21.05h


    Ludwig van Beethoven, 33 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli op. 120
    Uri Caine, Improvisationen über die Diabelli-Variationen
    Jazzstandards


    Luk Vaess, Uri Caine, Klavier


    Beethovenfest Bonn 2004, Bonner Beethovenhalle vom 19.09.04


    Gruß
    yarpel

    26.04.05, Deutschlandradio


    20,03h


    Franz Schubert, Sonate a-moll D 821 für Arpeggione und Klavier
    Benjamin Britten, Suite Nr. 3 op. 87


    Wolfgang Holler spricht über das Bild "P 4" (um 1925), Aquarell über Bleistift, von Laszlo Moholy-Nagy.


    Béla Bartók, Rhapsodie für Violoncello und Klavier Sz 88
    Gabriel Fauré, Sonate Nr. 1 d-moll op. 109 für Violoncello und Klavier


    Christina Meißner, Violoncello
    Christoph Ritter, Klavier


    319. Galeriekonzert, Gemäldegalerie Alte Meister Dresden, Gobelinsaal vom 16.04.05


    Gruß
    yarpel

    Hallo Theophilus,


    Ö1 ist ab sofort nicht mehr über das ZDF-Digitalpaket zu empfangen, weil der neue Rundfunkstaatsvertrag es den Öffentlich-Rechtlichen verbietet, sog. Gastprogramme zu verbreiten.
    Mit einem schönen Gruß von den Lobbyisten der Kommerzsender...
    Ö1 kann natürlich noch über Satellit empfangen werden.


    Nun aber zur Anzeige einer unbekannten Opernperle:


    23.04.05, Deutschlandradio


    19.05h


    Emmanuel Chabrier, Le roi malgré lui. (Der König wider Willen) Opéra comique in drei Akten von Émile de Najac und Paul Burani


    Nicolas Rivenq - Henri de Valois
    Magali Léger - Minka
    Laurent Naouri - Fritelli
    Maryline Fallot - Alexina
    Yann Beuron - Nagis
    Franck Leguérinel - Laski


    Chor und Orchester der Opéra de Lyon, Evelino Pidó


    Opéra de Lyon vom 26.03.04


    Emmanuel Chabrier lebte zwischen 1841 und 1894 in Frankreich, war als Rechtsanwalt ausgebildet und arbeitete im Innenministerium.
    Zu seinen Freunden gehörten Verlaine, Manet, Fauré und Chausson, die seine Wagner-Leidenschaft unterstützten.
    Die Oper, von der oben die Rede ist schrieb er 1887. Sie soll in Deutschland gut aufgenommen worden sein.


    Nun ist es gewiß ganz undenkbar, daß irgendjemand nicht diese Oper anhören will, aber falls doch:


    NDR Kultur, ein Sender, den latürnich alle empfangen können, die DLR reinkriegen :beatnik:


    20h: Prisma Musik: Ein musikalischer Themenabend. Fragment und Rekonstruktion. Moderation: Hans-Heinrich Raab


    22h: Wie ein Stein vom Mond: Bruckners Neunte. Moderation: Armin Diederichsen


    Anton Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-moll


    Wiener Philharmoniker, Nikolaus Harnoncourt


    Gesprächskonzert mit der Ersteinspielung des unvollendeten Finales.


    Gruß
    yarpel

    22.04.05, Deutschlandradio


    20.03h


    Wolfgang Amadé Mozart, Sinfonie D-dur KV 504 "Prager"
    Gustav Mahler, Lieder eines fahrenden Gesellen
    Karl Amadeus Hartmann, Sinfonie Nr. 1 nach Worten von Walt Whitman für Alt und Orchester. "Versuch eines Requiems"


    Maria Prudenskaja, Alt
    Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, Christoph Poppen


    Live aus dem Funkhaus Halberg, Saarbrücken


    Gruß
    yarpel

    Lieber Frank Georg Bechyna,


    der Link in Deinem Posting ist tot, d.h. er verweist auf nichts.
    Bitte sei so gut, in Zukunft nur funktionierende Links zu posten, da anderes gegen die Hausregeln verstößt. Im Übrigen sei daran erinnert, daß das Anbringen von Links ohnehin nicht gerne gesehen wird, da es im Übermaß die Lebendigkeit des Forums beeinträchtigt.


    Es grüßt Dich freundlich
    yarpel, Moderator

    17.04.05, Deutschlandradio


    20.03h


    Gioacchino Rossini, Stabat mater für Soli, Chor und Orchester
    Giuseppe Verdi, Quattro pezzi sacri für Chor und Orchester


    Denia Mazzola-Gavazzeni, Sopran
    Iris Vermillion, Mezzo
    Daniil Shtoda, Tenor
    Nicola Ulivieri, Baß


    Rundfunkchor Berlin
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski


    Philharmonie Berlin vom 13.04.05


    Gruß
    yarpel

    16.04.05, NDR Kultur


    22.15h


    Alfred Schnittke, Klaviertrio
    Dmitrij Schostakowitsch, Sieben Romanzen nach Gedichten von Aleksander Blok für Sopran und Klaviertrio op. 127
    Anatolij Arenski, Klaviertrio Nr. 1 d-moll op. 32


    Solisten der NDR Radiophilharmonie: Viola Mönkemeyer, Violine; Carsten Jaspert, Violoncello; Ruth Müller, Klavier; Caroline Stein, Sopran


    Kleiner Sendesaal des NDR Hannover vom 07.12.03


    Gruß
    yarpel

    16.04.05, NDR Kultur


    19.30h


    Felix Mendelssohn-Bartholdy, Richte mich, Gott. 100. Psalm op. 78 Nr. 2; Jauchzet dem Herrn alle Welt. 43. Psalm op. 69 Nr. 2


    Knabenchor Hannover


    Ansprache des Ministerpräsidenten von Niedersachsen Christian Wulff


    Salomon Sulzer, Adon olon.


    Oberkantor Benjamin Maissner, Tenor


    Hamburger Synagogalchor
    Ensemble für Synagogale Musik Hannover, Andor Izsák


    Anonymus, Kol Nidrei.


    Benjamin Maissner, Tenor
    Andor Izsák, Orgel


    Max Bruch, Kol Nidrei. Adagio nach hebräischen Melodien, op. 47


    Klaus Heitz, Violoncello
    Erika Lux, Klavier


    Aaron Copland, Vitebsk. Study on a Jewisch Theme


    MinJung Kang, Violine
    Klaus Heitz, Violoncello
    Erika Lux, Klavier


    Louis Lewandowski, Gott sei uns gnädig und segne uns./Wohlan, preiset den Ewigen.


    ALexander Ivanov, Orgel


    Hamburger Synagogalchor
    Ensemble für Synagogale Musik Hannover
    Chöre des Niedersächsischen Chorverbandes und weitere Sängerinnen und Sänger


    Leitung: Andor Iszák


    In der Pause: Ihr sollt die Wahrheit erben.
    Anita Lasker-Wallfisch im Gespräch mit Hanjo Kesting


    Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 1 D-dur "Der Titan"


    NDR Radiophilharmonie, Moshe Atzmon


    Gedenkkonzert zur Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen vor 60 Jahren.


    Live aus dem Kuppelsaal des Hannover Congress Centrum


    Gruß
    yarpel

    14.04.05, Deutschlandradio


    20.03h


    Michael Tippett, Konzert für Klavier und Orchester
    Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 3 F-dur op. 90


    Martino Tirino, Klavier


    Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Roger Norrington


    Außerdem gibt es auf NDR Kultur ab 20h ein Opernkonzert zum 65. Geburtstag von Anja Silja.


    Gruß
    yarpel

    Ihr Lieben,


    obwohl bis jetzt nichts Gravierendes geschehen ist, bemerke ich dennoch das Feuer der Aggression und der (unterdrückten) Lust, die Dinge auf die Spitze zu treiben. Bedenkt, bitte, daß es nicht notwendig ist, auf jedes Bröckchen, von dem man denkt, es sei einem hingeworfen worden, auch sofort zu reagieren. Es ist durchaus möglich erst einmal einen Schritt zur Seite zu tun, und zu versuchen, die Sache noch einmal (in einem anderen Licht) zu überdenken.


    Keiner, nicht nur hier im Forum, möchte, daß man ihm oder ihr ständig die Worte auf die Goldwaage legt oder sie als gegen sich gewendet auffasst. Dies stellt sich allzu oft als nicht der Realität gemäß heraus und stiftet letztlich nur Unfrieden. Jeder will dann nämlich die Oberhand behalten oder gewinnen.


    Bitte seid so gut, bei Wortwechseln, gegen die ja zunächst nichts einzuwenden wäre, auf Eure eigene Stimmung zu achten, damit Ihr nicht zu Weiterungen beitragt, die Euch später vielleicht leid tun und/oder unangenehm sein könnten. M.a.W. bezieht bei Euren Erwiderungen auch immer Euer Gegenüber mit ein und denkt daran, wie es dem wohl gehen mag. Man rutscht sonst manchmal in Sachen rein...


    In der letzten Zeit sind ein bischen viel Dinge solcher Art vorgekommen. Es sollte nun erstmal genug damit sein.


    Schöne Grüße
    yarpel, Moderator

    11.04.05, NDR Kultur


    20h


    Nikolai Rimski-Korsakow, Capriccio espagnol op. 34
    Dmitrij Schostakowitsch, Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-dur op. 107
    Camille Saint-Saens, Sinfonie Nr. 3 c-moll op. 78 "Orgelsymphonie"


    Mischa Maisky, Violoncello


    NDR Sinfonieorchester, Marin Alsop


    Live aus der Laeiszhalle Hamburg


    Gruß
    yarpel

    10.04.05, Deitschlandradio


    20.03h


    Joseph Haydn, Konzert für Violoncello und Orchester C-dur
    Edison Denissow, Variationen über einen Kanon von Joseph Haydn "Tod ist ein langer Schlaf" für Violoncello und Orchester
    Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 8 F-dur op. 93


    Peter Bruns, Violoncello


    Neubrandenburgische Philharmonie, Stefan Malzew


    Gruß
    yarpel

    09.04.05, Deutschlandradio


    19.05h


    Dmitrij Schostakowitsch, Lady Macbeth von Mzensk. Oper in vier Akten von Arkadi Preiss und Dmitrij Schostakowitsch


    Tajana Anisimowa - Katerina Ismailowa
    Maxim Paster - Sinowi Ismailow
    Valerij Gilmanow - Boris Ismailow
    Vadim Sapleschnij - Sergej
    Irina Udalowa - Axinja


    Chor und Orchester des Bolshoi Theater Moskau, Zoltán Pesko


    Bolshoi Theater Moskau vom 19.11.04


    Gruß
    yarpel

    08.04.05, Deutschlandradio


    20.03h


    Anton Bruckner, Sinfonie Nr. 8 c-moll (Erstfassung)


    Radio-Sinfonieorchester Frankfurt, Eliahu Inbal


    Live aus der Alten Oper Frankfurt am Main


    Gruß
    yarpel

    Ihr Lieben,


    daß "ästhetisch" quasi ein Synonym für "schön" sei, ist ein Irrglaube, ein beliebter, aber eben ein Irrglaube.
    Bei der "Ästhetik" handelt es sich um eine der Philosophie zuzurechnende Form der Beschäftigung mit Wahrnehmung (griech. "aisthesis").
    "Schön" bzw. " häßlich" sind lediglich zwei Varianten, Phänomene wahrzunehmen. Über den Wert des Phänomens ist damit noch nichts ausgesagt. Erst die Verknüpfung von "schön" mit dem, was anzunehmen sei und von "häßlich" mit dem, was abzulehnen sei, kommen wir in Bereiche von Geschmacks- ja von Moralfragen, die per se nicht ein für alle mal entschieden werden können.
    Der Versuch, die Kategorien des Schönen und des Nichtschönen gegeneinander zu reiben und so neu erfaßbar zu machen, ist das Anliegen von Künstlern und Künstlerinnen, dh. auch von Komponisten und Musikern.
    Es war immer ein Anliegen von "Avantgarde", die Grenzen des Erfahrbaren hinauszuschieben. Ich nehme die religiös erfahrbaren Dinge an dieser Stelle bewußt aus.
    Reibungen, bis hin zu Anfeindungen, Wutausbrüchen ezc. entstehen dabei immer dann, wenn die vorgefaßten Meinungen über das, was schön sei, nicht bedient werden, wenn sogar gegen sie an gearbeitet wird. Dies kann man bei jeder Avantgarde-Kunst feststellen.
    Solche Konfrontationen können nur dadurch verringert werden, ihre zerstörerische, antikreative Kraft nur dadurch in Kreativität umgewandelt werden, wenn man Offenheit, Respekt und den Willen zum Hinschauen und Hinhören bewahrt und pflegt. Dann kann man bei sich selbst die Grenzen der eigenen Wahrnehmung erweitern und neue Beziehungen knüpfen - im Gehirn, im Herzen, zu anderen Lebewesen.
    Anders ausgedrückt handelt es sich bei der Wahrnehmung von Kunst u.a. um den Akt der Wahrnehmung von sich selbst, von anderen und von unseren Beziehungen untereinander.


    Zustimmungssüchtig, wie ich bin, nehme ich gerne Euren Widerspruch entgegen.


    Gruß
    yarpel

    05.04.05, Deutschlandradio


    20.03h


    Benjamin Britten, Four Sea Interludes op. 33a
    Edward Elgar, Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85
    Franz Schmidt, Intermezzo aus der Oper "Notre Dame"
    Richard Strauss, Tod und Verklärung, Tondichtung für großes Orchester op. 24


    Truls Moerk, Violoncello


    Sinfonieorchester des Schwedischen Rundfunks, Manfred Honeck


    Berwaldhalle Stockholm vom 11.02.05


    Gruß
    yarpel

    Liebe Tamarisken,


    obwohl ich bestimmt Eulen nach Dingsda trage:


    Im FonoForum vom März 2005 gibt es auf den Seiten 34 folgende ein Interview mit Esa-Pekka Salonen, daß Ihr aber latürnich alle kennt.


    Gruß
    yarpel

    04.04.05, Deutschlandradio

    20.03h

    Ralph Vaughan Williams, Fantasia on a Theme by Thomas Tallis
    Gustav Mahler, Sinfonie Nr 6 a-moll


    Berliner Philharmoniker
    Wiener Philharmoniker


    Sir Simon Rattle


    Philharmonie Berlin vom 02.04.05


    Gruß
    yarpel


    Im Alter von 14 Jahren, 1928, nahm Britten Privatunterricht bei Frank Bridge (1879-1941). Zwei Jahre später wurde er ins Royal College of Music aufgenommen. Im August hatte er gerade die Schule abgeschlossen. Im selben Monat begann er mit der Komposition der


    Two Portraits (1930)

    No. 1 'David Layton' for string orchestra - poco presto

    No. 2 'E.B.B.' for solo viola and string orchestra - poco lento


    David Layton war Brittens engster Schulfreund. Das knapp zehnminütige Stück kommt ziemlich flott daher und erinnert mich in Ton und Rhythmik an Streicherwerke von Strawinsky
    E.B.B. sind die Initialen des Komponisten: Edward Benjamin Britten. Es ist für das Instrument Brittens, die Viola, und für Streichorchester gesetzt. Es beginnt mit der Viola verhalten und wird in ziemlich nachdenklichem Ton fortgesetzt. Ein ziemlich zartes Selbstportrait. Es dauert weniger als 6 Minuten.Geplant war ein drittes Stück, das aber nicht zustande kam.In der Aufnahme spielen Yuri Bashmet, Viola und Streicher des Hallé Orchestra unter der Leitung von Kent Nagano. Aufgenommen wurde in der Bridgewater Hall, Manchester am 6. und 8. Februar 1998.
    Im Mai 1932 begann Britten mit der Arbeit am

    Double Concerto in B minor (1932)


    for violin, viola and orchestra


    Er unterbrach die Arbeit allerdings im selben Monat und setzte sie später zwar fort, aber eine Aufführung erlebte er nicht, da er bei den Proben für die Sinfonietta, bei der anscheinend auch für das Doppelkonzert geprobt wurde, fand: "Ich habe noch nie einen so entsetzlichen Lärm gehört."Die Uraufführung fand erst beim Aldeburgh Festival 1987 mit Gidon Kremer, Yuri Bashmet und dem HalléOrchestra, geleitet von Kent Nagano statt. Diese Aufnahme in der gleichen Besetzung zur selben Zeit wie die Two Portraits statt.Die Solostimmen sind ziemlich virtuos geführt, der Orchestersatz weniger spektakulär als in der


    Sinfonietta op. 1 (1932),


    wegen der Britten die Arbeit am Doppelkonzert unterbrochen hat und die er in knapp drei Wochen schrieb. Beiden Werken gemeinsam ist die formale Anlage: kraftvoller erster Satz, langsamer rhapsodischer Satz, tänzerischer Satz, im Falle der Sinfonietta eine Tarantella. Für den ersten Satz ist eine Beziehung zu Schönbergs Kammersymphonie von 1906 feststellbar. Die Sinfonietta gilt als das originellste und kühnste der Werke, die Britten bis dahin geschrieben hatte. Ein echtes Opus 1. Das erkannten auch die Kritiker an, die ihn bisher eher spöttisch abgetan hatten.Das Stück war für zehn Instrumentalisten geschrieben, erst 1936 stellte Britten eine "Orchesterfassung" her, wie er es selbst nannte. Die Partitur blieb 1942 in den USA und tauchte erst in den 80er Jahren wieder auf.Die Aufnahme wurde vom Hallé Orchestra mit Kent Nagano am 10. und 11. November 1998 in der Bridgewater Hall, Manchester eingespielt.Im April 1939 folgte Britten Auden in die USA, von denen er völlig begeistert war, was auch an der freudigen Aufnahme gelegen haben dürfte. Die CBC aus Toronto gab ihm einen Auftrag für eine Fanfare für Klavier und Orchester. Er schrieb sie auf den Schlußvers "from all his limbs celestial" aus Keats' Versepos 'Hyperion', das unvollendet blieb. Wie Britten selbst sagte, war


    Young Apollo, op. 16 (1939)

    for piano, string quartet and string orchestra


    "so strahlend und brilliant, sosehr von hellem Sonnenschein inspiriert, wie er es selten erlebt habe. Von seinem Violinkonzert op. 15, also aus dem gleichen Jahr, kann man dergleichen bestimmt nicht sagen. Die Charakterisierung fand ich aber unmittelbar nachvollziehbar.Im August 1939 wurde das Werk von der CBC mit dem Komponisten am Klavier zur Ursendung gebracht, Im Dezember wurde es wiederholt, danach zog Britten es zurück, und es blieb bis 1979 unaufgeführt. In dieser Aufnahme spielen Nikolai Lugansky und Streicher des Hallé Orchestra unter der Leitung von Kent Nagano. Sie entstand zur gleichen Zeit wie die der Sinfonietta. Da ich eine Menge von der Offenlegung von Quellen halte, erwähne ich also das Booklet. Aus den Fingern kann ich mir das alles auch nicht saugen.Die Aufnahmen sind ganz hervorragend und machen mir viel Freude. Hoffentlich habe ich Euch den Floh ins Ohr setzen können.
    Gruß


    yarpel

    03.04.05, Deutschlandradio

    20.03h

    Sergej Prokofjew, Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-moll op. 63
    Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 2 D-dur op. 36
    Benjamin Britten, Konzert für Violine und Orchester op. 15


    Frank-Peter Zimmermann, Violine


    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski


    Die großen Violinkonzerte der 30er Jahre, Konzerthaus Berlin vom 02.04.05


    Das Orchester spielt gegen seine Auflösung an.


    Gruß
    yarpel

    Lieber Michael,


    mir scheint es notwendig zu sein, daß Du zuerst den Rechteinhaber herausfindest, an den Du Dich wenden müsstest. Der Rest ist dann Verhandlungssache. Alles andere ist urheberrechtlich bedenklich.
    Versuche doch mal die Bonner Oper zu kontaktieren. Die hat im November 2003 das Musical herausgebracht. Zur Einstimmung schau Dir doch mal diesen Link an.
    Auch das Mainfranken Theater in Würzburg hat im gleichen Jahr das Musical aufgeführt. Die Rechte werden schon irgendwo sein. Außerdem gibt es Agenturen, die sich um die Vermittlung zwischen Interessierten und Rechteinhabern kümmern. Das dürfte allerdings Geld kosten. Und das kosten schon die Aufführungsechte allein. Bestimmt gibt es Lösungen für Schulaufführungen. Vielleicht kannst Du ja auch Deine Schüler in die Nachforschungen einbeziehen. Die fänden das bestimmt spannend.


    Hoffe, hilfreich gewesen zu sein.
    Viele Grüße
    yarpel

    Gegen dieses Gipfeltreffen komme ich zwar nicht an, aber egal:


    02.04.05, Deutschlandradio

    19.05h

    Dieter Schnebel, Sinfonie X für großes Orchester, Soli, Chor, Live-Elektronik und Zuspiel


    Isolde Siebert, Sopran; Susanne Otto, Alt; Scot Weir, Tenor; Andreas Fischer, Baß


    Chor des Lettischen Rundfunks
    Elektronische Realisation: Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR e.V., Freiburg/Breisgau
    Künstlerische Leitung und Klangregie: André Richard
    Musikinformatik und Klangregie: Joachim Haas
    Klangregie: Michael Acker


    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Zsolt Nagy


    Uraufführung der um Teil III erweiterten Neufassung - Auftragswerk zum 75. Geburtstag von Dieter Schnebel
    Maerzmusik - Festival für aktuelle Musik, Philharmonie Berlin vom 13.03.05


    Los Leute, schneller lesen, geht in zwanzig Minuten los...


    Gruß
    yarpel

    31.03.05, Deutschlandradio


    20.03h


    Mikis Theodorakis, Helikon. Konzert für Klavier und Orchester (Uraufführung)
    Periklis Koukos, Suite aus "Ein Sommernachtstraum" für kleines Orchester
    Nikos Skalkottas, Fünf griechische Tänze für Streicher
    Carl Friedrich Abel, Sinfonien 4 und 6 aus opus 10


    Tatjana Papageorgiou, Klavier


    Mitteldeutsche Kammerphilharmonie, Stefanos Tsialis


    Altes Rathaus zu Leipzig vom 30.03.05



    Deutschlandfunk


    21.05h


    Musique du Théatre - Le Grand Siècle de la Suite d'Orchestre en France


    Jean Baptiste Lully, Marin Marais, Jean-Philippe Rameau, Orchestersuiten


    Le Concert des Nations, Jordi Savall


    Großer Saal des Wiener Konzerthauses vom 29.01.04



    Im Garten der Hesperiden - Meister der Renaissance


    Diégo Ortíz, José Marin, Tarquinio Merula, Caspar Sanz u.a.


    Lieder und Tänze


    Geburtstagskonzert zum 30jährigen Bestehen des Ensemble Hespérion xx(I), Jordi Savall


    Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses vom 26.01.04


    Gruß
    yarpel

    26.03.05, NDR Kultur

    20h

    Prisma Musik: Pierre Boulez zum 80. Geburtstag
    Moderation: Hans-Heinrich Raab


    22h

    Variationen zum Thema: Der Dirigent und Komponist Pierre Boulez
    Moderation: Raliza Nikolov


    Anton Bruckner, Sinfonie Nr. 8 c-moll


    Wiener Philharmoniker


    Pierre Boulez, Sur incises, für drei Klaviere, drei Harfen und drei Schlagzeuger


    Mitglieder des Ensemble InterContemporain


    Leitung: Pierre Boulez


    Gruß
    yarpel

    26.03.05, Deutschlandradio

    19.30h

    Pietro Mascagni, Cavalleria rusticana. Melodram in einem Akt von Giovanni Targioni-Tazzetti und Guido Menasci


    Violeta Urman - Santuzza
    Eduardo Villa - Turiddu
    Frederick Burchinal - Alfio
    Sandra Piques Eddy - Lola
    Jane Bunnell - Mama Lucia



    Ruggero Leoncavallo, I Pagliacci. Drama in einem Prolog und einem Akt von Ruggero Leoncavallo


    Daniela Dessi - Nedda
    Vladimir Galouzine - Canio
    Juan Pons - Tonio
    Philippe Castagner - Beppe
    Mariusz Kwiecien - Silvio


    Metropolitan Opera Chorus and Orchestra, Dennis Russel Davies


    Live aus de Metropolitan Opera New York


    Für alle, die nicht Boulez auf 3sat sehen und hören wollen. Also eigentlich für niemanden, oder? :hello:


    Gruß
    yarpel