Beiträge von lutgra

    Manuel Hidalgo

    Streichquartett Nr. 2 (1993/1994)

    Streichquartett Nr. 1 (1980) Hacia

    Ensemble Resonanz


    Das 2. Streichquartett entstand kurz nachdem Hidalgo Beethovens Große Fuge op. 133 für Orchester gesetzt hat. Fetzen aus diesem Werk tauchen dann auch im 2. Streichquartett vor allem am Anfang häufiger auf. Das 1980 entstandene 1. Streichquartett entstand nachdem Hidalgo die Musik von Helmut Lachenmann entdeckt hatte. Beide Stücke sind recht kurz (11:42 bzw 7:20) und zeigen einen eigenen Weg zur "Neuen Einfachheit".


    Hidalgo schreibt über seine Musik: Das Einfache entsteht bei mir aus meinem Untalent, aus meiner Ignoranz, aus meiner Unfähigkeit, sehr komplexe Aspekte zu steuern oder zu gestalten. Ich schreibe die Musik, die ich mir vorstellen kann. Eine einfache Musik ist für mich kein Ziel. Sie ist ein unausweichliches Resultat.


    Mihkel Kerem ist ein estnischer Komponist und Violinist, Jahrgang 1981. Er begann bereits als 12-jähriger zu komponieren. Neun Streichquartette hat er bereits auf dem Buckel, davon kenne ich aber noch keins. Kerem lebt und konzertiert vor allem auf der britischen Insel.


    Das Streichsextett von 2004 ist von Arnold Schönbergs "Verklärte Nacht" inspiriert und stellt quasi einen Prolog dar, der die Nacht davor beschreibt, als die schwangere Frau überlegt, wie sie ihrem Geliebten erklären soll, dass sie ein Kind austrägt, das nicht von ihm gezeugt wurde. Diese Musik verwendet Zitate aus Schönbergs Werk und könnte - so Kerems Idee - gemeinsam mit diesem aufgeführt werden. Die Musiksprache ist vergleichbar und die Länge des Werkes ebenso.


    Das 1. Streichquartett von Arnold Bax ist übrigens zeitgleich entstanden wie das einzige von Edward Elgar. Eine Einspielung durch das britische Pavao Quartet hat beide Werke gekoppelt. Das Pavao Quartet scheint es nicht mehr zu geben.

    Für seine Debut-CD von 2007 hat sich das britische Pavao Quartett das 1. Streichquartett von Arnold Bax und das Quartett von Edward Elgar ausgewählt, eine gute Wahl. Die beiden Quartette haben einige Gemeinsamkeiten, beide entstanden im gleichen Jahr 1918, beide sind dreisätzig und beide gehören stilistisch eigentlich noch ins 19. Jahrhundert. Das Bax-Quartett gemahnt speziell im ersten Satz deutlich an Dvorak und ist ein recht unkompliziertes Werk. Das von Elgar entstammt dem Umfeld des Cellokonzerts und ist schwermütig wie dieses. Arnold Bax hatte sein Quartett Elgar gewidmet.


    https://www.discogs.com/de/release/22143694-The-Pavão-String-Quartet-Elgar-and-Bax

    Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat sich für mich vor allem durch zwei Erstveröffentlichungen - Symphonien von Johann Nepomuk David - ausgezeichnet.



    Allerdings frage ich mich, wo die restlichen vier bleiben. Es war mal von einer GA die Rede.:(


    Zu RSOs allgemein habe ich durch meine Konzerterfahrung eine sehr positive Einstellung, immerhin habe ich beim NDR SO die Ära Günter Wand miterlebt und geniesse derzeit mit dem SWR SO die Ära Teodor Currentzis. :)

    Arnold Bax schrieb zwischen 1918 und 1927 insgesamt drei nummerierte Streichquartette, die vor zwei Dekaden auch vom Maggini Quartett für Naxos eingespielt wurden.


    Neu eingespielt wurde vom Tippett Quartett jetzt ein frühes Quartett in E von 1903, also ein Werk des 20-jährigen Studenten, der zu der Zeit nach der Lektüre von W.B. Yeats gerade den Kelten in sich entdeckt hatte. Das Werk hat drei Sätze und dauert knapp 40 min. Den langsamen mittleren Satz hat Bax kurz darauf orchestriert und als seine erste sinfonische Dichtung Cathaleen-ni-Hoolihan herausgebracht. Er ist auch der charakteristischste Satz. Die beiden Ecksätze erinnern entfernt an Dvorak.


    Eigentlich möchte ich nur die Schallplatten anhören und diese sinnvoll einsortieren. Dazu suche ich ein geeignetes Schema und Vorgehensweise.

    Das optimale Ordnungssystem hängt ein wenig von der Art und Größe der Sammlung ab. Sinnvoll ist es sicher nach Genre zu sortieren, also Orchestermusik, Kammermusik (ev. in verschiedene Subgenres unterteilt), Klavier, Oper, Chor etc. Auch Epochen kann man separieren, z.B. Alte Musik und Moderne. Wenn man sehr viele Aufnahmen der gleichen Stücke, aber mit unterschiedlichen Interpreten hat, kann man auch danach sortieren. So habe ich ca. 20 Dirigenten, die ich als eigene Rubrik stehen habe. Ebenso Pianisten und Streichquartette. Macht aber nur Sinn, wenn man wirklich viele Aufnahmen eines Künstlers besitzt.

    Eine Datenbank anzulegen, hatte ich mehrfach erwogen, aber aufgrund der vergeudeten Lebenszeit immer verworfen. Mein Gedächtnis ist immer noch gut genug, um das meiste zu finden. Und die Doppelkäufe halten sich auch noch in Grenzen. :)

    Was auch vergeudete Lebenszeit ist, ist nach einer gewissen Zeit in ein anderes System umzusortieren. Habe ich 2-mal gemacht, nie wieder. ;)

    Allerdings steht mir in einem Jahr noch ein Umzug bevor. =O

    Sehr hörenswert ist auch Folge 2 der Neuaufnahme der Holmboe Quartette durch die dänischen Nachtigallen.



    Heute lag aber auf dem Teller:


    Stephen Dodgson

    Streichquartett Nr. 3

    Tippett Quartet


    Höre mich gerade chronologisch durch die 9 Quartette durch. Bisher kein Ausfall. Ärgerlich nur, dass die CDs kaum noch irgendwo zu bekommen sind. Die Veröffentlichungspolitik von Dutton Epoch ist mir ein Rätsel. Es gibt ca. ein Dutzend CDs, die ich gerne hätte, aber Wiederveröffentlichung scheint für diese Firma ein Fremdword zu sein. :(



    Die drei Quartette von Heinz Winbeck habe ich auch inzwischen gehört. Das ist keine einfache Musik und auch keine, die durch interessante Neuerungen auffällt, aber wer die Winbeck-Symphonien kennt, wird das auch nicht erwarten. Muss man sicher mehrfach hören, um sich ein komplettes Bild machen zu können. Die CD steht jedenfalls schon in der Sammlung.

    Die Musik von Anton Eberl kannte ich bisher nicht. Jetzt ist aber eine CD mit seinen drei Streichquartetten op. 13 herausgekommen, die um 1800 entstanden. Und nach dem Anhören des 1. Quartetts scheint es sich hier doch um einen sehr hörenswerten Beitrag zum Genre zu handeln, zumal das schweizerische Casal Quartett ihn ganz hervorragend spielt.


    Die gerade erschienene 4. Folge der Ries-Streicherkammermusik von cpo (die morgen bei mir eintreffen müsste) habe ich zum Anlass genommen, mal einen Überblick über das Quartettschaffen von Ries zu gewinnen. Der Gruhle listet in seinem Sreichquartett-Lexikon 26 Werke, aber ohne die WoO zu beziffern, was es sehr unübersichtlich macht. Am vermutlich hilfreichsten ist die Liste auf der website der Ferninand-Ries-Gesellschaft.


    Demnach gibt es


    WoO 1,1-3 Drei Quartette Es-Dur, A-Dur, d-Moll (1798)

    WoO 6 Quartett F-Dur (1803)

    WoO 10 Quartett Es-Dur (1805); CD: Schuppanzigh Quartett Vol. 1 (cpo)

    op. 70,1-3 Drei Quartette F-Dur, G-Dur, fis-Moll (Nr. 1 und 2: 1812; Nr. 3: 1809) CD op. 70, Nr. 1 Schuppanzigh Quartett Vol. 3; Nr. 2: Schuppanzigh Quartett Vol. 2 (cpo)

    op. 126,1-3 Drei Quartette B-Dur, c-Moll, A-Dur (Nr. 1: 1813; Nr. 2: 1815; Nr. 3: 1817) CD: op. 126,2 Schuppanzigh Quartett Vol. 3 (cpo)

    WoO 34 Quartett E-Dur (1825)

    op. 166,1-2 Zwei Quartette Es-Dur, g-Moll op. 166 (Nr. 1: 1825; Nr. 2: 1831)

    op 150,1-3 Drei Quartette a-Moll, e-Moll, g-Moll op. 150 (Nr. 1 und 2: 1825-26; Nr. 3: 1823); CD op. 150,1 Schuppanzigh Quartett Vol. 4 (cpo) CD op. 150, Nr. 2: Raphael String Quartet (raptus)

    WoO 36 Quartett A-Dur (1826)

    WoO 37 Quartett C-Dur (1827) CD: Schuppanzigh Quartett Vol. 1 (cpo)

    WoO 48 Quartett f-Moll (1833); CD: Schuppanzigh Quartett Vol. 2 (cpo)

    WoO 71 Quartett d-Moll (undatiert)

    WoO 72 Quartett e-Moll (undatiert)

    WoO 73,1-3 Drei Quartette A-Dur, c-Moll, G-Dur (undatiert);

    WoO 74 Quartett Es-Dur (undatiert)


    Von op. 150,2 gibt es eine Aufnahme des Raphael String Quartet

    Auch bei mir gab es in den letzten Tagen die drei Streichquartette von


    Stefano Gervasoni


    Gervasoni (Jg 1962) hat am Mailänder Konservatorium bei Luca Lombardi, Niccolo Castiglioni und Azio Corghi studiert. Wesentliche Einflüsse auf sein Schaffen hatten zudem Luigi Nono und Helmut Lachenmann. Weitere Studien erfolgten am IRCAM in Paris. In Paris unterrichtet Gervasoni als Professor für Komposition seit 2007.


    Die drei Streichquartette stehen in der Nachfolge von Lachenmann, sind also atonal und enthalten häufig geräuschhafte Elemente. Mir haben bei der ersten Hörsitzung die neueren Werke besser gefallen. Im 1. Streichquartett gibt es häufiger Momente, die mich an einen Zahnarztbesuch erinnern (der nächste Woche auch ansteht). Gervasoni nannte sein erstes Quartett sein "Gran Torso" (so heisst auch das 1. Quartett von Lachenmann) und sein 2. seine "Lyrische Suite". Detaillierteres findet sich im Bookletheft, das das Schaffen der drei Komponisten unter "der Klang, als eine Welt in sich begriffen" zusammen fasst.


    Das Quatuor Diotima spielt wie immer phänomenal. Das Bild ist jetzt auch da (s.o.). Der Erscheinungstermin wird mit dem 26.02.2022 angegeben, aber ich habe meine 3 CDs bereits vor einigen Wochen bekommen.

    Leopold Rappoldi (1839-1903) und seinem Ensemble (namentlich nicht recherchierbar ?) gewidmet.

    Rappoldi war von 1872-77 Mitglied des Joseph Joachim Quartetts. Das war aber ein Jahrzehnt vor dem 2. SQ von Draeseke. Von 1877–98 wirkte er als Konzertmeister beim Hoforchester in Dresden. Dort gab es wohl regelmässige Kammermusikabende:


    „Bei dem diesjährigen Cyclus der Rappoldi’schen Soiréen für Kammermusik wirkten neben dem Künstlerpaar Rappoldi die Dresdner Kammermusiker [Adolf] Elsmann und [Johann] Ackermann und der berühmte Violoncellist Professor Robert Hausmann aus Berlin mit. Es erklangen: Brahms, Sextett B-Dur op. 18; Schumann, Trio d-Moll, Draeseke, Sonate in E-Dur, op. 6, (Laura Rappoldi-Kahrer), Hans von Bronsart: Trio g- Moll, Karl Goldmark: Suite op. 11, Beethoven: Quartett a- Moll op. 132; Beethoven: Quartett F-Dur op. 18 Nr. 1; Schubert: Quartett d-Moll sowie Camille Saint-Saëns: Sonate c-Moll für Violoncello und Klavier (Hausmann und Rappoldi-Kahrer).“ (vgl. „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 21. August 1885, S. 344) Werke von Komponisten der „Neudeutschen Schule“ wie z. B. Felix Draeseke und Hans von Bronsart standen demnach immer noch im Vordergrund bei der Auswahl neuerer Werke."


    Quelle: https://mugi.hfmt-hamburg.de/a…Laura_Rappoldi-Kahrer.pdf


    Esa Pekka-Salonen schrieb sein Cellokonzert 2017 für YoYoMa und spielte es auch mit ihm in LA live ein. Neben der üblichen CD gibt es auch eine sauber gepresste Vinylscheibe, die ich seit gestern mein eigen nenne und heute zum ersten Mal gehört habe. Salonen ist ein Klangsensualist und bedient sich ziemlich hemmungslos einer spätromantisch-impressionistischen Klangsprache in heutigem Gewande. Lediglich der dritte Satz ist durch die Verwendung diverser Perkussionsinstrumente etwas knorriger. Nichts für strenge Avangardisten. Aber zu denen zähle ich mich bekanntlich auch nicht.;)


    Maarten Ter Horst ist ein niederländischer Komponist Jg. 1987. Dies ist die erste CD mit seiner Musik und wohl auch die erste des Helikon Quartetts, das aus vier jungen Damen besteht.


    Der Werbepartner schreibt:

    Die Musik verwendet eine zeitlose, melodische Sprache, eine überraschend neue Perspektive auf die klassische Streichquartett-Tradition. Für Ter Horst ist das Streichquartett das ultimative Ensemble: Instrumente, die unterschiedlich und doch gleich sind und eine Musiktradition repräsentieren, die sowohl Komponisten als auch Instrumentalisten wirklich herausfordert. Für Maarten ter Horst ist das Komponieren von Musik ein wirksames Mittel, Emotionen zu kanalisieren und zu teilen. Er geht von erkennbaren Melodien aus und schreibt Sätze, die sich gegenseitig verstärken auf einer Suche, bei der Träume und Sehnsüchte mit der Realität in Einklang gebracht werden wollen. Das Helikon Quartett ist ein abenteuerlustiges und vielseitiges Streichquartett.


    Ich wusste bisher nicht, dass Dietrich Fischer-Dieskau einen komponierenden Bruder hatte, den Klaus FD. Der war nicht nur Chorgründer und -Leiter, sondern hat es auch zu einigen Opusnummern gebracht, darunter 9 Streichquartetten. Zwei davon kommen auf uns zu, das Albis Quartett ist eine neue Formation mit Sophie Tangermann und Gertraud Lohmeier (Violine), Maria Jadziewicz (Viola), Fermín Villanueva (Violoncello).


    Das 1. Streichquartett wurde 1946 abgeschlossen, aber wohl schon in Kriegstagen begonnen. Es ist ein spätromantisches Werk, dessen Melancholie ich ziemlich attraktiv finde. In der Nachkriegszeit vermutlich als unzeitgemäß abgelehnt, kann das Werk heute möglicherweise mehr Interesse wecken. In das 30 Jahre später entstandene 4. Quartett habe ich bisher nur kurz hineingehört, immer noch tonal, aber eine wesentlich herbere Klangsprache.

    für die ganz gierigen Boxologen, leider momentan nicht lieferbar

    Zum Glück aber im Bestand (mal für sagenhafte € 60 erstanden). :)


    Ja, es ist auf der einen Seite schade, dass die Emersons aufhören, aber nach 47 Jahren sicher auch verständlich. Und unser Forenbetreiber und andere schätzen es ja auch gar nicht, wenn die Quartette zwar den Namen beibehalten, aber sich personell ständig verändern (Juilliard, Artemis, Borodin).;)


    Ich habe das ESQ noch vor wenigen Jahren live erlebt und fand es im Vergleich mit vielen jungen Quartetten schon ein wenig "müde". Und um die Nachfolge brauchen wir uns jedenfalls keine Sorgen machen, denn da gibt es z.B. das


    Dover Quartett


    Ihre aktuelle Schumann CD wurde kürzlich für einen Grammy nominiert. Außerdem wurden sie kürzlich "Faculty" am Curtis Institute, neben der Juilliard School die wohl wichtigste amerikanischen Kaderschmiede.


    Ich habe sie live erlebt und besitze alle ihre CDs.

    *** Meine Erwartungen wurden weit übertroffen: :angel: Das ist das beste Klavierkonzert was ich aus dem 21.Jhd überhaupt kennengelernt und gehört habe. Ich bin absolut begeistert. Bei aller zeitgemässen Tonsprache, die endlich mal mit dem herkömmlichen Orchesterklang aufräumt, ist da nichts ungeniessbares - fabelhaft packend.

    Die ersten 8 Streichquartette gibt es auch noch vom Kopenhagen Streichquartett, eine Aufnahme aus den 1970ern. Auch sehr ansprechend. Die CDs sind aber praktisch nicht zu bekommen, ich habe sie allerdings vor einiger Zeit auf 4 LPs bei einem Anbieter in Finnland kaufen können (über discogs).


    Mir gefällt das 1. auch mit jedem Hören besser. Vielleicht geht einem das mit allen 21 so, aber dafür muß man viel Hörarbeit leisten. :)

    Drei Streichquartett-Ersteinspielungen sind mir in den letzten 2 Wochen untergekommen, von Werken von Franzosen, die um die Wende 19./20. Jahrhundert komponiert wurden und die ich fürs hörenswert bis essentiell einstufen würde.


    Da ist zum einen das Streichquartett von Ferdinand de la Tombelle, das sich auf der neusten CD des Mandelring Quartetts findet. Eine veritable Entdeckung, die ich nicht mehr missen möchte.



    Noch begeisternder ist für mich das 1. Streichquartett des berühmten Geigers Henri Marteau, das sich auf der 2 Folge der GA bei cpo findet und vom Isasi Quartett interpretiert wird.



    Und schliesslich das 1. Streichquartett von Theodore Dubois, das vielleicht nicht ganz so originell ist wie die beiden anderen, aber immer noch sehr hörenswert. Hier gespielt vom Quatuor Parisii.



    Schön, dass es in der Kammermusik immer noch tolle Werke zu entdecken gibt.

    Konstantia Gourzi (Jg. 1962) ist eine griechische Komponistin und Dirigentin. Kürzlich erschien ihre zweite CD beim ECM Label. Das Titelstück ist das 3. Streichquartett mit dem Namen, Anajikon, The Angel of the Blue Garden. Das knapp 20-minütige Werk besteht aus 3 Sätzen


    1. The Blue Rose

    2. The Blue Bird

    3- The Blue Moon


    Die Musik ist tonal, eher ruhig und kontemplativ und der von anderen weiter nördlich angesiedelten osteuropäischen Komponisten nicht unähnlich. Das Minguet Quartett spielt wieder famos.

    Frisch bestellt! Eigentlich kein Freund von Mono-Aufnahmen, konnte ich hier nicht widerstehen. Selten zu bekommende Aufnahmen des Juilliard Quartettes aus den Jahren 1949-1956.

    Da bist Du nicht der Einzige, steht seit gestern bei mir im Regal. Muss nur noch gehört werden. :)


    :hello: