Beiträge von amadeus45

    Da gibt es viele Motive, viele Vorurteile und viel Wunschdenken


    Lieber Alfred,


    die Frage ist eigentlich falsch. Um sie zu beantworten, muss man ja die klassische Musik kennen. Aber die "lernt" man ja nicht mal so eben kennen, sondern man "lernt" sie zu lieben. An vielen geht sie auch vorbei, obwohl sie versucht haben, sich dafür zu interessieren. Es gehört meiner Ansicht nach eine besonders ausgeprägte Empfindung für die Liebe zur klassischen Musik. Deshalb möchte ich auch die schablonisierten Antworten für mich teilweise in Anspruch nehmen. Dies wären folgende: (Die Begründung liefere ich noch dazu)


    Warum hören Menschen "Klassische Musik"??
    Weil sie mir gefällt
    Weil sie unvergleichlich schöne Melodien hat
    Weil sie ein Stück unserer Kultur ist
    Weil sie mich erschüttern und aufrütteln kann


    Antwort zu 1. Klassische Musik gefällt mir, weil sie mein Leben positiv beeinflußt!
    Antwort zu 2. Weil sie auf mich wohltuend wirkt.
    Antwort zu 3. Ich empfinde einen gewissen Stolz (ohne überheblich zu sein) in einem Land geboren worden zu sein, das solche "künstlerischen Menschen" hervorgebracht hat.
    Antwort zu 4. Ja, Musik muss mich zu Tränen rühren können, ohne das gleich Sentimentalität im Spiel ist, aber sie muss auch ein Glücksgefühl erzeugen können. Das finde ich nur in der klassischen Musik. In unserer hektischen, wechselvollen Zeit erzeugt sie bei mir einen ruhenden Pol, der mir ein Wohlgefühl schafft, ohne das ich nicht leben könnte. Sie erzeugt aber auch die "Nachdenkliche" Seite in mir, die ich für mein Leben brauche.


    Es gibt einen wunderbaren Absatz in Kurt Pahlens "Oper der Welt" (in der Auflage von 1963) Das Zitat ist von Peter Tschaikowsky :


    "Glauben sie nicht jenen, die Sie zu überzeugen suchen, der musikalische Schaffensvorgang wäre kühle Verstandesarbeit. Nur solche Musik kann rühren und erschüttern, die in der Tiefe einer durch Erleuchtung aufgewühlten Künstlerseele empfangen worden ist."


    Und deshalb liebe ich die klassische Musik - Weil sie meine Seele streichelt!


    Gruß


    Bernard :hello:

    Den Samstag vollenden wir mit der Deutschen Opernwoche! Ich höre "Fidelio" unter der Stabführung von Lorin Maazel. Dieser Fidelio beinhaltet den besten Don Pizarro, den es auf Tonträger gibt - Tom Krause! Und neben Christa Ludwig ist Birgit Nilsson die beste Leonore. Leider ist John Vickers dem Florestan von James McCracken überlegen (er singt einfach besseres deutsch ohne diesen starken Akzent)



    Allen Taminos einen schönen Abend


    Gruß


    Bernard :hello:

    Und wieder muss gestrichen werden
    1. Offenbach - Les Contes d´Hoffmann
    2. Mozart - Le nozze di Figaro
    3. Verdi - Don Carlos
    6. Gounod - Faust
    9. Lortzing - Zar und Zimmermann
    12. Mozart - Die Entführung aus dem Serail
    16. Verdi - Rigoletto
    18. Donizetti - Lucia di Lammermoor
    19. Die Zauberflöte




    Heraus ist die Nr. 14 Lortzing - Undine , 5. Halevy - La Juive, 13. Aubert - Frau Diavolo, 15. Flotow - Martha, 10. Rossini - Guillaume Tell, 8. Wagner - Lohengrin, 20. Mascagni - Cavalleria Rusticana, 17. Wagner - der fliegende Holländer, 7. Adam - Der Postillion von Lonjemeau, 11.Verdi - Otello, 4. Puccini - La Boheme, 3. Verdi - Don Carlos, 12. Mozart - Die Entführung aus dem Serail,


    Was übrig bleibt, wird wohl mich selbst überraschen
    Gruß


    Bernard :hello:

    Die Aufnahmen des früheren "Erato" Labels sind jetzt ungeheuer preiswert zu bekommen. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und füge jetzt die x-te Aufnahme zu den anderen. Wollen mal sehen ob es sich gelohnt hat. Die Postbotin hat heute alles gebracht.



    Zwar stehe ich den Aufnahmen von Harnoncourt etwas skeptisch gegenüber, trotzdem wage ich mal den Versuch. Man muss sich einfach auch den neueren Aufnahmen öffnen und nicht nur den alten Aufnahmen nachhängen. Es hat den Vorteil, dass man manche Komponisten wieder neu entdecken kann.
    Allen Taminos einen schönen Abend


    Gruß


    Bernard

    Heute Abend wieder "Deutsche Oper" Euryanthe " vonCarl Maria von Weber. Eine ganz herausragende Aufnahme. Label war früher bei EMI. Nicolai Gedda besticht als Adolar. ferner Tom Krause und Jessy Norman. Man höre nur ihre Arie "Glöcklein im Tale" und man ist hingerissen. Oper schönster Romantik!





    Allen einen geruhsamen Feierabend


    Gruß


    Bernard :hello:

    Interessanterweise gibt es eine gar nicht so kleine Gruppe von Opernliebhabern, welche die Genialität Rossinis in Frage stellt und sich an der Leichtigkeit, Beschwingtheit und angeblichen Seichtheit seiner Melodien - welche aus ihm nur so heraussprudelten wie aus einem Springbrunnen - stösst.


    Lieber Alfred,


    Wo sind diese Kritiker? War mir bisher vollkommen unbekannt. Rossini, dieser Name ist einfach Oper bester Qualität! Wer den Belcanto liebt, der liebt auch Rossini! Natürlich gibt es in seinem Opernschaffen Opern von nicht immer so heroischer Größe, dass man sagen könnte "Jede Oper ein absolutes Meisterwerk" Das gelang auch Donizetti und Bellini nicht. Und auch Verdi hatte seine sogenannten Galeerenjahre, bevor er im Publikum die nötige Anerkennung fand.


    Das zeugt schon davon, dass Rossini in seinem Opernschaffen Opern wie am Fließband produzierte. Er verwendete viele seiner Ouvertüren für seine Werke ein zweites Mal. All das ist für mich nicht weiter schlimm und keineswegs ein Qualitätsverlust. Und hätte er nur die Ouvertüren zu seinen Werken geschrieben, er hätte die gleiche Berühmtheit erlangt, die er noch heute genießt. Er war ja übrigens jemand, der das Leben wirklich genoss. Er liebte die Frauen und vor allen Dingen "sehr gutes Essen" (er war ein ausgezeichneter Koch). Ich zolle ihm großen Respekt, denn für mich ist er einer der ganz Großen geblieben.


    Er verdient es, in Santa Croce in Florenz bei den ganz Großen zu sein (Michelangelo, Galilä, Dante etc.). Dort habe ich ihn mehrere Male besucht. Seine Musik (besonders die Ouvertüren) geben alle seine Lebensfreude und Lebenslust wieder. Nach seinem Wilhelm Tell hat er nicht mehr komponiert und nur noch das Geld, das er verdient hat (und das war eine Menge), wieder ausgegeben (hat bis zu seinem Tode mehr als gereicht....) Welch ein vernünftiger Mensch!


    Gruß


    Bernard :hello:

    Und wieder muss ich schweren Herzens zwei Lieblinge herausnehmen.....


    1. Offenbach - Les Contes d´Hoffmann
    2. Mozart - Le nozze di Figaro
    3. Verdi - Don Carlos
    4. Puccini - La Boheme
    6. Gounod - Faust
    7. Adam - Der Postillion von Lonjumeau
    8. Wagner - Lohengrin
    9. Lortzing - Zar und Zimmermann
    11. Verdi - Otello
    12. Mozart - Die Entführung aus dem Serail
    16. Verdi - Rigoletto
    17. Wagner - Der fliegende Holländer
    18. Donizetti - Lucia di Lammermoor
    19. Mozart - Die Zauberflöte
    20. Mascagni - Cavalleria Rusticana
    Heraus ist die Nr. 14 Lortzing - Undine , 5. Halevy - La Juive, 13. Aubert - Frau Diavolo, 15. Flotow - Martha, 10. Rossini - Guillaume Tell, 8. Wagner - Lohengrin, 20. Mascagni - Cavalleria Rusticana, 17. Wagner - der fliegende Holländer, 7. Adam - Der Postillion von Lonjemeau, 11.Verdi - Otello, 4. Puccini - La Boheme,


    Schade, schade....jetzt tut es wirklich schon sehr weh.....


    Gruß


    Bernard :hello:

    Meine "Mozart-Woche" geht heute mit dieser Aufnahme zu Ende......


    Trotz vieler "Großer" er übertrifft sie alle! Die obige Aufnahme gefällt mir ganz besonders wegen Talvela, obwohl ihn Kurt Moll in der Aufnahme der DG übertrifft. Aber ich mag Talvela ganz besonders.


    Allen Taminos einen schönen Abend


    Gruß


    Bernard :hello:

    Noch ist meine "Mozart" Woche nicht beendet....
    Heute Abend höre ich die "Zauberflöte". Fritz Wunderlichs unvergleichliche Aufnahme, aber auch Franz Crass bietet eine Spitzenleistung als Sarastro. Weniger gefällt mir Fischer-Dieskau als Papageno und Evelyn Lear als Pamina. Aber "Hat es je eine vollkommene Zauberflöte auf Tonträger gegeben"?



    Einen schönen Abend allen Taminos


    Gruß


    Bernard :hello:

    Wir begehen heute das Kirchenfest "Allerheiligen" und Gedenken damit den Verstorbenen. Aus diesem Grunde habe ich heute etwas "Vollkommenes" aufgelegt und bin in Gedanken bei all denen, die ich liebte. Vielleicht geht es dem Einen oder Anderen auch so.



    Die vorliegende Aufnahme bedient sich der Ausgabe Franz Beyers deren Absicht darin besteht, die Partitur von Süßmayrs fehlerhafter Harmonik und seiner häufig empfindungslosen Instrumentierung zu befreien.


    Gruß


    Bernard :hello:

    Ouvertüren von Ferdinand Ries


    Heute höre ich diese Ouvertüren. Ries dürfte einer der ersten Komponisten gewesen sein, der 1815 mit seiner Ouvertüre zu Schillers „Don Carlos“ eine sujetgebundene Ouvertüre von vornherein und ausschließlich für den Konzertsaal komponierte. Die Konzertouvertüre dürfte die erste musikalische Gattung sein, die dem Wunsche des Publikums Geltung trug.


    Eine wirklich sehr gute Aufnahme!



    Einen schönen Abend allen Taminos


    Gruß


    Bernard :hello:

    Und wieder muss gestrichen werden....


    1. Offenbach - Les Contes d´Hoffmann
    2. Mozart - Le nozze di Figaro
    3. Verdi - Don Carlos
    4. Puccini - La Boheme
    6. Gounod - Faust
    7. Adam - Der Postillion von Lonjumeau
    8. Wagner - Lohengrin
    9. Lortzing - Zar und Zimmermann
    11. Verdi - Otello
    12. Mozart - Die Entführung aus dem Serail
    16. Verdi - Rigoletto
    17. Wagner - Der fliegende Holländer
    18. Donizetti - Lucia di Lammermoor
    19. Mozart - Die Zauberflöte
    20. Mascagni - Cavalleria Rusticana


    Heraus ist die Nr. 14 Lortzing - Undine , 5. Halevy - La Juive, 13. Aubert - Frau Diavolo, 15. Flotow - Martha, 10. Rossini - Guillaume Tell, 8. Wagner - Lohengrin, 20. Mascagni - Cavalleria Rusticana, 17. Wagner - der fliegende Holländer, 7. Adam - Der Postillion von Lonjemeau


    Schade, schade....


    Gruß


    Bernard :hello:

    Das Verdi Jahr neigt sich dem Ende zu. Neben den vielen Angeboten ein kleine Auswahl an Verdis Opern in deutscher Sprache als Querschnitt. Ich habe sie mir zugelegt und bin überrascht, so gute Interpreten dabei gefunden zu haben. Also, heute Abend Verdi auf deutsch!



    Allen Taminos einen schönen Abend!


    Gruß


    Bernard :hello:

    Das Wagner Jahr ist ja noch nicht zu Ende und nicht immer hat man Lust eine komplette Oper von ihm durchzuhören! (Es sei denn, man ist absoluter Wagner-Freak) Hier habe ich durch Zufall eine CD entdeckt, die es sich wirklich lohnt, komplett anzuhören. Ganz besonders gefällt mir die Interpretation von Jose van Dam "Was duftet doch der Flieder" aus den Meistersingern. Auch Jon Vickers als Siegmund in Karajans Aufnahme der Walküre ist in der Interpretation "Winterstürme wichen dem Wonnemond" phantastisch.


    Überhaupt, alle Interpreten sind wirklich sehr gut und man hat sich bei der Auswahl selbst übertroffen. Gibt's bei jpc - einfach mal reinhören! Auch der Preis ist sensationell!


    Viel Freude beim Reinhören....


    Gruß


    Bernard :hello:

    Auf wen die Wahl fiel, kann man in dem Online-Magazin LIMELIGHT nachlesen:


    Lieber Caruso,


    ich möchte da doch auch dem Wolfgang an die Seite treten. Wir befinden uns in einem deutschsprachigen Forum, also sollten wir auch deutsch sprechen (oder schreiben) nicht jeder ist der englischen Sprache mächtig (oder nur bruchstückhaft). Und wir sollten das verstehen. Dies wird leider auch nicht immer von anderen Forenmitgliedern berücksichtigt.


    Sicher machst Du das auch unbewusst aus Deiner beruflichen Situation heraus, oder weil du dich viel im englischsprachigem Ausland aufhältst. Dies gilt auch für die Forenteilnehmer, die sich oft der englischen Sprache, oder Zitaten bedienen.


    Gruß


    Bernard :hello:

    Also nehmen wir mal den Ball auf:


    Lieber Caruso, ich gebe Dir gern meine Liste der Favoriten des Wagner Gesangs. Kann aber schon vorab sagen, dass die heutige Sängergeneration der Tenöre bei mir ganz schlecht abschneidet. Ich persönlich würde aus dieser Liste folgende Personen herausnehmen:


    Jonas Kaufmann, Sir John Tomlinson, Paul Schöffler, Lauritz Melchior


    Meine persönliche Liste sähe so aus...


    1. Kirsten Flagstad
    2. Birgit Nilsson
    3. Jon Vickers
    4. George London
    5. Waltraud Meier
    6. Elisabeth Grümmer
    7. Wolfgang Windgassen
    8. Gottlob Frick
    9. Leonie Rysanek
    10. Hans Hotter
    11. Martha Mödel
    12. Ludwig Suthaus


    Also, gar nicht nachvollziehen kann ich die Wahl Jonas Kaufmanns am 5. Platz! Da wäre vor ihm doch wohl wirklich immerhin doch noch Rene Kollo und Peter Hofmann zu nennen. Aber mich würde interessieren nach welchen Kriterien diese Sängerleistungen beurteilt worden sind.


    Gruß


    Bernard :hello:

    Und wieder muss gestrichen werden....


    1. Offenbach - Les Contes d´Hoffmann
    2. Mozart - Le nozze di Figaro
    3. Verdi - Don Carlos
    4. Puccini - La Boheme
    6. Gounod - Faust
    7. Adam - Der Postillion von Lonjumeau
    8. Wagner - Lohengrin
    9. Lortzing - Zar und Zimmermann
    11. Verdi - Otello
    12. Mozart - Die Entführung aus dem Serail
    16. Verdi - Rigoletto
    17. Wagner - Der fliegende Holländer
    18. Donizetti - Lucia di Lammermoor
    19. Mozart - Die Zauberflöte
    20. Mascagni - Cavalleria Rusticana
    Heraus ist die Nr. 14 Lortzing - Undine , 5. Halevy - La Juive, 13. Aubert - Frau Diavolo, 15. Flotow - Martha, 10. Rossini - Guillaume Tell, 8. Wagner - Lohengrin, 20. Mascagni - Cavalleria Rusticana,


    Schade, schade....


    Einen schönen Abend allen Taminos.

    Also mir ging es eher darum, zu klären, ob es sinnvoll ist, von allgemein gültigen Referenzaufnahmen zu sprechen, NICHT von persönlichen, denn das sind eben Lieblingsaufnahmen.


    Lieber lutgra,


    Wir Klassikliebhaber benötigen als Musiklaien eine Richtschnur, um eine wirklich gute Aufnahme in unsere Sammlung aufzunehmen. Wessen bedienen wir uns, um das festzustellen? Es sind die Leute, von denen wir annehmen, dass sie uns unter den Gesichtspunkten des Fachmannes eine Empfehlung aussprechen. Fachzeitschriften wie die "Opernwelt" und Bücher von namhaften "Musikkritikern" zeigen uns da oft (aber nicht immer) den Weg. Ich bin nun ein Opernfan, der also nicht nur das "optimale Orchester" sondern auch die dazugehörigen "optimalen Sänger" sucht. Wichtig ist auch der Dirigent!


    Was wir dabei vergessen, ist oft unser "persönlicher Geschmack" und der ist und bleibt im Hintergrund immer "individuell"


    Du unterscheidest da völlig richtig, in dem Du "Referenzaufnahmen" und "Lieblingsaufnahmen" trennst. Ich bin Sammler seit 55 Jahren. Es gab eine Zeit, da bin ich jeder sogenannten "Referenzaufnahme" oder ausgezeichneten "Grand Prix de Disque" Aufnahme hinterhergerannt um sie in meine Sammlung aufzunehmen.


    Nehmen wir das Beispiel der "Tosca" Aufnahme. Die absolute Nr. 1 wird mit Callas, di Stefano, Gobbi unter de Sabata angepriesen als die Referenzaufnahme. Woher kam das? Der Grund war Walter Legge, der ein nicht mehr wiederholbares Gefühl für die Interpretation empfand. Er war ein Mensch der immer "das Beste" suchte und auch fand. Eine "blaue Mauritius" ist auch nur eine "Briefmarke" die sich nur durch ein andersartiges Motiv von anderen unterscheidet. Den Wert bestimmen wir selbst!


    Schaut man in den Harenberg-Opernführer, so werden die jeweiligen Aufnahmen als Referenzaufnahmen, oder künstlerisch wertvoll, oder einfach als empfehlenswerte Aufnahme gekennzeichnet. Ich habe so manche "Referenzaufnahme" gekauft, die mir hinterher gar nicht als "Referenz" gefallen hat. Ich würde eher den Begriff "Persönliche Lieblingsaufnahme" verwenden. Es kommt doch eigentlich darauf an, was man selbst bei dem Hören der Musik erlebt. Und wenn die Aufnahme, die ich gekauft habe, mir persönlich am besten gefällt, obwohl kein Kritiker an ihr ein gutes Haar ließ, so habe ich dann doch meine Referenzaufnahme (Lieblingsaufnahme) gefunden.


    Gruß


    Bernard :hello:

    Ich habe diese Woche mal wieder eine Schwäche für die französische Oper. Für heute Abend herausgelegt:



    obwohl diese Aufnahme als "heimliche Referenzaufnahme" gilt, kann ich mich nicht so recht damit anfreunden. Trotzdem muss ich sie mal wieder hören, auch wenn ich anderen Aufnahmen den Vorzug gebe (z. B. die Aufnahme mit Gedda, los Angeles, Christoff, oder auch die Aufnahme mit Giacomo Aragall, Montserrat Caballe, Paul Plishka.


    Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass die Studer schon damals ziemlich überbelastet klang. Jose van Dam und Thomas Hampson sind wirklich erste Wahl.


    Gruß


    Bernard :hello:

    Kann mir hier wer einen tollen Tipp geben?


    Lieber Oranje,


    Ob es sich um einen tollen Tip meinerseits handelt, kann ich nicht sagen, ich jedoch komme ganz gut damit klar. Ich habe ebenfalls lange Zeit darüber gegrübelt, wie ich meine CD-Sammlung sinnvoll und ohne großen Aufwand am besten verwalten kann. Dabei habe ich eine Menge Freeware Programme heruntergeladen, aber alles war mir viel zu kompliziert. Dann hat mir mein Schwiegersohn Ein Formular erstellt mit dem Programm "Microsoft Access" Es beinhaltet folgende Suchkriterien:


    Komponist
    Titel
    CD Anzahl
    Interpreten
    Label
    Lfd. ID-Nummer
    Bemerkung
    Fenster für Labelhülle


    Das entsprechende Labelbild lade ich mir dann von Amazon oder jpc herunter und füge es in das Fenster ein.


    Solltest Du nicht über das Acess Programm verfügen, geht das auch ähnlich mit Microsoft Exel. Es ist dann nicht ganz so komfortabel aufgemacht!


    Viel Spaß beim probieren


    Gruß


    Bernard :hello:

    Ich bin mir nicht mal sicher, ob es sich bei der Aufnahme nicht sogar um einen Livemitschnitt handelt - eigentlich müsste das Plattencover darüber Auskunft erteilen.


    Hallo Mme. Cortese,


    du hast recht, es handelt sich um einen Live-Mitschnitt! Trotzdem sei gesagt, dass Corelli ungeheure Artikulationsprobleme in der französischen Sprache hatte, denn er hat nachweislich gelispelt. Rudolf Bing hat ihm oft einen Gefallen getan, indem er Ihn hat italienisch singen lassen (auch wenn es sich nachweislich um eine französische Oper gehandelt hat.)


    Jürgen Kesting hat in seinem Kapitel der berühmten Sänger ebenfalls darauf hingewiesen, dass Corelli ungeheure Schwierigkeiten mit der französischen Sprache hatte.


    Trotzdem habe ich ihn in so mancher französichen Opernaufnahme. Z.B.in "Faust" mit Ghiaurov, Sutherland, Massard und "Romeo und Julia" mit Freni und in den "Hugenotten" mit Sutherland.


    Gruß


    Bernard :hello:

    Ich höre heute Abend französische Oper in italienischer Sprache. Corelli hatte immer große Probleme mit der französischen Sprache. Ich glaube ihm zuliebe hat man damals aufgrund seines Bekanntheitsgrades die Oper in italienisch aufgenommen.



    Einen schönen Abend


    Gruß


    Bernard :hello: