Beiträge von timmiju

    PS kann es sein, dass z Zt die Verlinkung über Amazon nicht funktioniert ?

    iDas ist leider nicht ganz neu und so kann man vieles hier nicht mehr einstellen. Amazon führt ein größeres Sortiment als jpc. Schade, dann gibt es auch keinen tamino-Bonus mehr bei amazon-Bestellungen.

    Aus meiner Neuerwerbung hörte ich:

    Johannes Brahms

    Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11

    Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16

    Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

    Gewandhausorchester

    Dirigent: Riccardo Chailly

    Hört sich alles gut an. Besonders die Serenaden werden erfrischend dargeboten.

    :hello:

    Sieben auf einen Streich:

    Gestern um 17.00 Uhr bei amazon bestellt, heute mittag angekommen. Warum die Verlinkung mit amazon nicht funktioniert, wissen die Götter. Das ist eine recht aufwändige Box mit ausführlicher Werkbeschreibung.

    :hello:

    Bei diesem Thema bin ich noch nicht am Ende.

    Von Sir Granville Bantock (1868-1946) gibt es auf dieser CD eine ganz wundervolle Musik:

    Hier sind besonders die Celtic Symphony und die Hebridean Symphony zu nennen. Am 16. September 1940 vollendete Bantock die Celtic Symphony, ein Werk für Streichorchester und sechs (!) Harfen. Die Sinfonie geht auf dein Volkslied von den Hebriden zurück, in der Aufnahme besticht das groß besetzte Streichorchester untersetzt vom brillanten Harfenklang. Bereits 1913 wurde die Hebridean Symphony vollendet und am 14. Februar 1916 in Glasgow uraufgeführt. Das einsätzige Werk ist in verschiedene Abschnitte unterteilt. Es beginnt stimmungsvoll und träumerisch, beschwört Gedanken an Seenebel und uralte Legenden. Dazu kommt die Solo-Violine wirkungsvoll zum Einsatz. Im weiteren Verlaufe gibt es einen prachtvollen Ausbruch im Orchester, der Sturm schwillt an, plündernde Schiffe werden dargestellt, Hörner und Trompeten können sich gut präsentieren, bis zum Schluss Bantocks Vision der Hebriden leise verklingt. Eine vorzügliche Aufnahme!

    :hello:

    Noch nicht genannt wurde hier der Komponist Havergal Brian (1876-1972).

    Herausragend ist seine Sinfonie Nr. 1 "The Gothic".

    Sinfonie 1

    Ganze 8 Jahre dauerte es, bis das Riesenwerk, die erste Sinfonie von Havergal Brian, vollendet war. Insgesamt 31 (!) weitere Sinfonien sollten folgen, keine jedoch erforderte einen derart gewaltigen Apparat, wie sein Erstling. Die Besetzung von rund 200 Instrumentalisten (u.a. 17 Schlagzeuger, 32 Holz- und 24 Blechbläser sowie 400 Choristen) brachten der fast zweistündigen Sinfonie einen Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde. Die Sinfonie gliedert sich in zwei große Abteilungen, in eine instrumentale, bestehend aus drei Sätzen, und in eine zweite, sehr viel umfangreichere mit einen gigantischen "Te Deum". Das Spektrum reicht von zartesten Klangbrechungen, die einen an das farbige Licht der großen Kathedralfenster denken lassen, bis hin zu gewaltig sich auftürmenden Orchesterwogen, die an das Himmelsstürmende der gotischen Architektur erinnern. Insgesamt eine großartige Klangmalerei der Spätromantik, Wagner, Bruckner, Mahler, der frühe Schönberg lassen grüßen.

    :hello:

    Exzellente Interpretation:

    Ludwig van Beethoven

    Kantate "Der glorreiche Augenblick" op. 136

    Claire Rutter, Sopran

    Matilde Wallevik, Mezzosopran

    Peter Hoare, Tenor

    Stephen Gadd, Bariton

    Westminster Boys' Choir

    Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-Moll op. 80

    Leon McCawley, Klavier

    City of London Choir

    Royal Philharmonic Orchestra

    Dirigent: Hilary Davan Wetton

    Ich muss zugeben, den glorreichen Augenblick das erste Mal gehört zu haben, das Stück gefällt mir ausgezeichnet, und dann noch mit den vorzüglichen Stimmen aus dieser Aufnahme. Sehr gut auch die Chorfantasie, da bleiben keine Wünsche offen.

    :hello:

    Ludwig van Beethoven

    Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56

    "Tripelkonzert"

    Johannes Brahms

    Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op.102

    David Oistrach, Violine

    Mstislav Rostropowitsch, Violoncello

    Swjatoslaw Richter, Klavier

    Berliner Philharmoniker

    Dirigent: Herbert von Karajan (Beethoven)

    Cleveland Orchestra

    Dirigent: George Szell (Brahms)

    Für mich sind das Referenzaufnahmen, bedingt durch das großartige Spiel der Solisten. Im Beethoven-Konzert dirigiert Karajan mir mit zu breitem Pinsel.

    :hello:

    Und danach:

    Jean Sibelius

    Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43

    "König Christian II"-Suite op. 27

    Göteborger Symphoniker

    Dirigent: Santtu-Matias Rouvali

    Der junge Rouvali hält sich strikt an die dynamischen Vorgaben, interessant das zweite Stück auf der CD, völlig unbekannt.

    :hello:

    Inspiriert vom Reger-Thread:

    Max Reger

    Konzert für Violine und Orchester A-Dur op. 101

    Zwei Romanzen für Violine und kleines Orchester op. 50

    Tanja Becker-Bender, Violine

    Konzerthausorchester Berlin

    Dirigent: Lothar Zagrosek

    Großer Klangreichtum gepaart mit großer Virtuosität.

    :hello:

    Franz Schubert

    Sinfonie Nr. 7 h-Moll D759 "Unvollendete"

    Berliner Philharmoniker

    Dirigent: Nikolaus Harnoncourt

    Mit der Zählung der letzten beiden Schubert-Sinfonien ist das so eine Sache. Meistens steht bei der h-Moll-Sinfonie die Nr. 8, aber hier ist es die Nr. 7. Egal, Harnoncourt bevorzugt ein breites Zeitmaß, dafür ist alles schön ausmusiziert und nicht zu schwer.

    :hello:

    Insbesondere die "Celtic Symphony" für Streichorchester und sechs Harfen ist ein Traum.

    Da hast du völlig Recht, lieber Norbert, diese CD muss ich mir auch wieder mal anhören. Auch Bantocks Hebridean Symphony ist sehr hörenswert.

    Bei mir gibt es jetzt dieses:

    Franz Krommer

    Sinfonie Nr. 4 c-Moll op. 102

    London Mozarrt Players

    Dirigent: Matthias Bamert

    :hello:

    Ich kenne nun im Laufe der Jahre natürlich sehr viele andere Aufnahmen, habe inzwischen aber außer der genannten Konwitschny GA zusätzlich nur noch eine Karajan GA. Und da muß ich sagen - beide reichen mir für den Hausgebrauch.

    CHRISSY

    Lieber chrissy, mit Konwitschny habe ich in meiner frühen Jugend auch angefangen. Und mir die GA dann viel später

    auf CD zugelegt. Ich wollte das Cover hier einstellen, aber diese Aufnahme scheint leider total vergriffen zu sein.

    Nun gut, man muss sie nicht haben. Konwitschny verkörpert die alte deutsche Kapellmeister-Tradition, das ist per se nichts schlechtes, aber auch nicht das Nonplusultra. Es gibt Nischenkomponisten oder -werke, da reicht mir eine Aufnahme. Aber die großen B usw, da mag ich schon gerne die Vergleiche. Das fängt beim Tempo an, den Phrasierungen, der Dynamik, der Arbeit mit dem Kontrapunkt, dem Rubato usw. Karajan und Konwitschny finde ich zb ziemlich ähnlich. Abbado macht es insgesamt schlanker, Chailly ist extremer in Tempo und Dynamik. Saraste habe ich für unter 10 € erstanden, da kann man nichts falsch machen und hat wieder eine Alternative.

    Wenn ich eine Beethoven- Sinfonie hören will, fange ich immer erst an zu überlegen, na welche Aufnahme soll es sein. Ich liebe die Auswahl, aber jeder muss es natürlich selber entscheiden, ob er das auch so möchte.

    :hello:

    Georg Friedrich Händel

    Israel in Ägypten

    Oratorium in zwei Teilen

    Carola Nossek, Petra-Ines Strate, Sopran

    Rosemarie Lang, Alt

    Christian Vogel, Tenor

    Siegfried Lorenz, Gotthart Stier, Bass

    Rundfunkchor Leipzig

    Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig

    Dirigent: Wolf-Dieter Hauschild

    Das ist ein schönes Chor-Oratorium, sehr gut wiedergegeben und in deutscher Sprache.

    :hello:

    Auch wieder Beethoven:

    Ludwig van Beethoven

    Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

    mit dem Schlusschor über Schillers "Ode an die Freude"

    Margarete Teschemacher, Sopran

    Elisabeth Höngen, Alt

    Torsten Ralf, Tenor

    Josef Herrmann, Bariton

    Chor der Dresdner Staatsoper

    Staatskapelle Dresden

    Dirigent: Karl Böhm

    Die Aufnahme ist aus dem Jahre 1941, dafür hört sie sich sehr gut an.

    :hello:

    Schon wieder Beethoven...

    Ludwig van Beethoven

    Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

    mit Schlusschor über Schillers "Ode an die Freude"

    Annette Dasch, Sopran

    Eva Vogel, Mezzosopran

    Christian Elsner, Tenor

    Dimitry Ivashchenko, Bass

    Rundfunkchor Berlin

    Dirigent: Sir Simon Rattle

    Rattle benutzt die Edition von Jonathan Del Mar. Ist mir beim Partiturlesen aufgefallen, als das Fagott im Finale ein Takt früher einsetzte.

    :hello:

    Beim Lesen Deiner Zeilen Gerhard dachte ich an ein drolliges Pausengespräch im Theater Hof. Gegeben wurde "Schwanda, der Dudelsackpfeifer" von Jaromír Weinberger. Ein Besucher referierte lautstark: "Wir wollten gar nicht kommen. Denn dieses Stück steht nicht in unserem Opernführer. Da kann das doch nichts Vernünftiges sein, sagte ich zu meiner Frau. Tja, und jetzt sind wir Zwei so begeistert!".

    Ob der gute Mann daheim seinen Opernführer, der ihn fasst um den "Schwanda" gebracht hätte, in den Müll warf?

    Da sieht man mal, Opernführer ist nicht gleich Opernführer. Seit meiner frühen Jugendzeit besitze ich das im Leipziger Verlag Breitkopf & Härtel (VEB) erschienene Handbuch "Oper von A-Z" von Ernst Krause. Dort ist die Oper "Schwanda der Dudelsackpfeifer " ausführlich beschrieben. Die Komische Oper Berlin wollte sie im April diesen Jahres herausbringen, das fiel leider wegen der bekannten Umstände ins Wasser. Ich war schon im Besitz einer Karte. Den Krauseschen Opernführer benutze ich immer noch gerne parallel zum Reclam-Opernführer, er ist, obwohl DDR-Literatur, ganz unpolitisch und gibt ausführliche Werkbeschreibungen, Orchesterbesetzungen, Informationen zu Text, Musik, Werkgeschichte, Bühnenpraxis und Spieldauer.

    Ich hoffe, dass der "Schwanda" in der KOB nicht gänzlich in der Versenkung verschwindet.

    :hello:

    Ich finde dieses Schreiben sehr verantwortungsvoll und einen guten Beitrag, um eine unbedingt notwendige Wiederbelebung des Kulturbetriebes zu ermöglichen. Sicher bin ich nicht der einzige, der darunter leidet, seit Monaten und noch weitere Monate Musik nur im stillen Kämmerlein erleben zu dürfen. Orchester und Opernhäuser haben ihre Spielpläne ab September veröffentlicht, das ist ja noch ziemlich lange bis dahin, dennoch wagt kein Verantwortlicher irgendeine Prognose, ob und wie es dann weitergehen soll. Ich buche immer online meine Tickets, so dass ich keine Bedenken hinsichtlich der Verwendung meiner Daten hätte. Irgendwann muss es doch weitergehen, aber man soll doch sagen wie. Zumal glücklicherweise die Zahl der Infizierten trotz Lockerungen weiter zurückgeht. In der Großstadt Berlin waren es zuletzt nur noch rund 400 Betroffene. Das macht mir etwas Hoffnung.

    :hello:

    Das ist meine Neuentdeckung:

    Robert Schumann

    Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 "Frühling"

    Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120

    Odense Symphony Orchestra

    Dirigent: Simon Gaudenz

    Eine vorzüglicher heller Klang, sicher auch dem Aufnahmeort geschuldet. Dazu ein sehr lebendiger und kontrastreicher Schumann. Lohnt sich.

    :hello:

    Einfach gestrickt:

    Franz Krommer

    Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 40

    Sinfonie Nr. 4 c-Moll op. 102

    London Mozart Players

    Dirigent: Matthias Bamert

    Das ist alles gut musiziert und nicht wirkungslos, aber musikalisch wenig anspruchsvoll. Ab und zu kann man das schon mal hören und sich danach wieder Mozart und Beethoven usw. zuwenden.

    :hello:

    Ich kenne Oliver Triendl persönlich aus meiner Zeit beim Göttinger Symphonie Orchester. Er hat dort viele Konzerte gespielt, ich habe ihn auf vielen Gastspielorten bis nach Polen (Thorn und Danzig) begleitet. Gespielt hat er das klassische Repertoire, vor allem Mozart und Beethoven. Auch wenn die äußeren Bedingungen nicht immer ansprechend waren, seine Darbietungen waren ungeachtet dessen immer großartig. Er ist mir als ein sehr integrer Musiker in Erinnerung, der sich nie selbst im Vordergrund sah, sondern einzig und allein die Musik. Damit hat er es leider nur in die zweite Reihe der aktiven Pianisten gebracht, künstlerisch zweifelsfrei zu Unrecht. Natürlich erwirbt man sich mit einem Nischenrepertoire nur eine begrenzte Resonanz. Um so wertvoller ist sein Engagement auf diesem Gebiet.

    Es gibt aber auch diese CD, die ich selbst von ihm bekam und die sich nicht zu verstecken braucht:

    Gut, dass dieser Thread wiederbelebt ist, so habe ich auch Anregungen erhalten, mich mit seinen Aufnahmen zu beschäftigen.

    :hello:

    Bei mir auch Wiener Klassik:

    Wolfgang Amadeus Mozart

    Mozart: Piano Concertos K466 / K467 by BUCHBINDER / STAATSKAPELLE DRESDEN

    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466

    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 21 C-Dur KV 467

    Rudolf Buchbinder, Klavier

    Staatskapelle Dresden

    Mir gefällt diese Aufnahme.

    :hello:

    In der Kammer wirds romantisch:

    Niels Wilhelm Gade

    Novelette für Klaviertrio op. 39

    Trio für Klavier, Violine und Violoncello F-Dur op. 42

    Christoph Koncz, Violine

    Jörgen Fog, Violoncello

    Yoko Fog-Urata, Klavier

    Es muss nicht immer Brahms sein, wie diese Aufnahme aus 2010 beweist.

    :hello: