Beiträge von timmiju

    Wieder etwas aus dieser reichhaltigen Box:

    Ludwig van Beethoven

    Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

    (AD: 28./29.08.1947)

    Ouvertüre "Leonore III" op. 72a

    (AD: 28.01.1945)

    Richard Strauss

    Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28

    (AD: 1930)

    Yehudi Menuhin, Violine

    Lucerne Festival Orchestra (Nr. 1)

    Berliner Philharmoniker

    Dirigent: Wilhelm Furtwängler

    :hello:

    Jetzt steht Zacharias am Pult:

    Wolfgang Amadeus Mozart

    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 21 C-Dur KV 467

    Jan Lisiecki, Klavier

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

    Dirigent: Christian Zacharias

    Der bei der Aufnahme 16jährige Pianist spielt im 1. Satz eine eigene Kadenz.

    :hello:

    Den Tipp gabs hier im Forum:

    Edvard Grieg

    Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16

    Love Derwinger, Klavier

    Norrköping Symphony Orchestra

    Dirigent: Jun'ichi Hirokami

    Das ist eine mir bis dato nicht bekannte "Originalfassung", jedenfalls nicht uninteressant. Gutes Booklet mit Erläuterungen.

    :hello:

    Bitte vormerken: Am 21. März um 20.15 Uhr gibt es auf 3sat die Aufzeichnung der gestrigen Vorstellung des "Rosenkavalier" von Richard Strauss aus der Berliner Staatsoper. Inszenierung André Heller, musikalische Leitung Zubin Mehta.

    Feldmarschallin: Camilla Nylund

    Baron Ochs von Lerchenau: Günter Groissböck

    Octavian: Michèle Losier

    Herr von Faninal: Roman Trekel

    Sophie: Nadie Sierra

    Die Regie ist akzeptabel. Die Handlung ist in die Entstehungszeit der Oper verlegt worden, damit sind verunstaltende Ausreißer ausgeschlossen. Das Schlafzimmer der Marschallin blüht in schönster Japan-Exotik, der Salon bei Faninal wirkt wie ein protziges Klimt-Museum, das Wirtshaus ist ein orientalisch anmutendes Palmenhaus. Die Kostümierung ist zeitgemäß. Von den Darstellern hat mir der Octavian mit Abstand am besten gefallen.

    :hello:

    Dazu passt ja, dass die geplante Neuproduktion des Ballettes "Dornröschen" von Tschaikowsky, die Premiere sollte am 15. Februar stattfinden, kurz und bündig auf die nächste Spielzeit verschoben wurde. Über die Hintergründe darf spekuliert werden. Aber das ist Berlin.

    :hello:

    Großartig:

    Richard Strauss

    Also sprach Zarathustra op. 30

    Tondichtung frei nach Nietzsche

    Tod und Verklärung op. 24

    Tondichtung für großes Orchester

    Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28

    nach alter Schelmenweise - in Rondeauform

    Tanz der sieben Schleier aus "Salome" op. 54

    Lucerne Festival Orchestra

    Dirigent: Riccardo Chailly

    :hello:

    Gute Aufnahme, interessante Musik:

    Hans Pfitzner

    Das dunkle Reich op. 38

    Chorfantasie mit Orchester, Orgel, Sopran- und Baritonsolo

    Der Blumen Rache

    Ballade für Frauenchor, Alt und Orchester

    Fons Salutifer op. 48

    Hymnus für Chor, Orchester und Orgel

    Yvonne Wiedstruck, Sopran

    Yvi Jänicke, Alt

    Yaron Windmüller, Bariton

    Rundfunkchor Berlin

    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

    Dirigent: Rolf Reuter

    :hello:

    Sehr gut, dieser Thread, es gibt auch in diesem Jahrhundert großartige Interpreten, die im Forum noch zu kurz kommen.

    Beethoven und Sibelius Violinkonzerte Christian Tetzlaff, Violine, Robin Ticciati, Dirigent, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (2018)

    Das ist eine großartige Einspielung, musikalisch spannend von Anfang bis zum Ende, beide Konzerte faszinieren durch ein lebendiges Miteinander von Solist und Orchester. Tetzlaff zeigt artikulatorische Schärfe, aber auch lyrisches Feingefühl.

    :hello:

    Ein wichtiger Thread im begonnenen Beethoven-Jahr. Erstaunlich nur, dass bisher bis auf eine Ausnahme nur Einspielungen aus lange zurückliegender Zeit genannt werden. Ich möchte mich dem nicht anschließen, sondern eine Aufnahme aus jüngster Zeit vorstellen, von der ich begeistert bin:

    Konzert für Klavier, Violine, Violoncello mit Orchester C-Dur op. 56 (Tripelkonzert)

    Es sind drei Solokünstler, die hier auftreten und von Anfang bis zum Schluss eine solistische Spannung verbreiten.

    Wenn auch im Mittelpunkt das Spiel der herausragenden Cellistin Anne Gastinel steht, musizieren alle drei dennoch auf Augenhöhe sehr herzerfrischend. Dazu trägt vielleicht auch die Spontanität der Live-Aufnahme bei. Die nehme ich auf die Insel mit. Weiteres kann folgen, das Jahr ist ja noch soo lang.

    :hello:

    Bei mir auch Rachmaninoff:

    Sergej Rachmaninoff

    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18

    Khatia Buniatishvili, Klavier

    Tschechische Philharmonie

    Dirigent: Paavo Järvi


    Buniatishvili spielt in ihrer Art, entweder es gefällt oder nicht. Ich sehe das als eine Alternative zu anderen Einspielungen.

    :hello:

    Die Vorgabe lautet bedeutendste Aufnahme und da fallen sicher jedem so einige ein, aber diese hier habe ich erst vor kurzem gehört, sie gehört auf alle Fälle hierher:

    La Traviata mit Carlos Kleiber - ein einzigartiger Hochgenuss! Die ausdrucksstarken Streicher im Vorspiel lassen schon erahnen, was einem musikalisch bevorsteht. Es ist der Dirigent, der diese Aufnahme prägt, das gesamte Ensemble mitreißt, und eine beeindruckende Homogenität schafft. Das ist Weltniveau!

    :hello:

    Anton Bruckner

    Sinfonie Nr. 3 d-Moll (1889)

    NDR-Sinfonieorchester

    Dirigent: Günter Wand

    Günter Wand ist bei Bruckner einfach schwer zu übertreffen, wenngleich er es nicht so genau mit der Dynamik lt. Partitur nimmt, Trompetenfreunde kommen auf ihre Kosten.

    :hello:

    Nochmal Mozart heute:

    Wolfgang Amadeus Mozart

    Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 "Linzer"

    Royal Concertgebouw Orchestra

    Dirigent: Nikolaus Harnoncourt

    Das ist meine mit Abstand längste Linzer Sinfonie, fast 40 Minuten, Karl Böhm kommt z.B. mit 15 Minuten weniger aus. Dafür lässt Harnoncourt wie von ihm gewohnt aber auch gar keine Wiederholung aus.

    Edward Elgar

    Konzert für Violine und Orchester h-Moll op. 61

    Nigel Kennedy, Violine

    London Philharmonic Orchestra

    Dirigent: Vernon Handley

    Mit op. 61 gibts noch ein anderes Violinkonzert, aber das war jetzt nicht dran, sondern dieses viel seltener gespielte, dafür auch sehr schöne Werk.

    :hello: