Beiträge von timmiju

    Béla Bartók

    Konzert für Viola und Orchester

    (komplettiert und orchestriert von Tibor Serly)

    Hong-Mei Xiao, Viola

    Budapester Philharmoniker

    Dirigent: Janós Kovacs

    Dieses Konzert ist zweimal auf der CD vertreten, einmal in der Fassung von Peter Bartók und Paul Neubauer von 1995 und zweitens die hier vorgestellte Fassung von 1949.

    :hello:

    Gioachino Rossini

    Messa di Gloria

    Eleonora Buratto, Sopran

    Teresa Iervolino, Mezzosopran

    Lawrence Brownlee, Tenor

    Michael Spyres, Tenor

    Carlo Lepore, Bass

    Orchestra e Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia

    Dirigent: Antonio Pappano

    Man hört den Opernkomponisten mit exzellenten Solisten.

    :hello:

    Ziemlich unbekannt:

    Ludwig van Beethoven

    Der glorreiche Augenblick op. 136

    Claire Rutter, Sopran

    Matilde Wallevik, Mezzosopran

    Peter Hoare, Tenor

    Stephen Gadd, Bariton

    City of London Choir

    Wetminster Boys' Choir

    Royal Philharmonia Orchestra

    Dirigent: Hilary Davan

    Gute Stimmen, kraftvoller Chor.

    :hello:

    Ludwig van Beethoven

    Ouvertüre "Zur Namensfeier" op. 115

    Ouvertüre "König Stephan" op. 117

    Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

    Katerina Beranova, Sopran

    Lilli Paasikivi, Mezzosopran

    Robert Dean Smith, Tenor

    Hanno Müller-Brachmann, Bass

    Gewandhauschor

    GewandhausKinderchor

    MDR Rundfunkchor

    Gewandhausorchester

    Dirigent: Riccardo Chailly

    Gestern vor 200 Jahren wurde Beethovens Neunte uraufgeführt.

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    Genial:

    Giacomo Puccini

    Turandot, Drama in drei Akten

    Sonja Radvanovsky, Sopran

    Jonas Kaufmann, Tenor

    Ermonela Jaho, Sopran u.a.

    Coro e Voci dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia

    Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma

    Dirigent: Antonio Pappano

    Eine hochdramatische Aufführung mit glänzend disponiertem Orchester, Chor und Solisten. Zum ersten Mal aufgenommen die Originalversion der von Franco Alfano nach Puccinis Tod vollendeten Partitur. Sehr hörenswert diese konzertante Version vom März 2022.

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    Schön, dass außer mir noch ein Tamino im Lohengrin in der Deutschen Staatsoper war. Die Inszenierung ist ja nicht neu, die eigentliche Premiere war zu Corona-Zeiten vor leeren Stuhlreihen, aber von Arte ausgestrahlt. Die Inszenierung ist, nun sag ich mal, gewöhnungsbedürftig. Wer zu Calixto Bieito hin geht, bekommt Calixto Bieito. Das ist ganz gewiss nichts für Puristen und in früheren Zeiten gäbe es hier im Forum einen großen Streit um den Regietheater-Unfug. Ein Schwan kommt im Gegensatz zur Aufführung der Deutschen Oper nicht vor. Die Protagonisten haben ein zeitgenössisches Outfit. Eine große Tribüne beherrscht das Bild, dazu ein Käfig, in dem sich abwechselnd Elsa oder auch der König aufhalten, ein Sinn erschließt sich mir nicht. Es gibt auch kein Schwert, mit dem Lohengrin gegen Telramund kämpft, im Schlussakt, wo er eigentlich niedergestreckt wird, geht er an Lohengrin vorbei. Der Brautchor findet bei geschlossenem Vorhang statt, der vom Titelhelden erlöste Gottfried gar nicht. Bei den geschilderten Videos hab ich nachher auch nicht mehr hingesehen. Ich war am 24. April in der Vorstellung. Da wäre auch Andreas Schager besetzt. Zu Beginn dann die Ansage, er seit plötzlich erkrankt und man freue sich, dass Klaus-Florian Vogt für ihn einspringt, der schon die beiden Vorstellungen zuvor sang. Lebhafter Beifall des Publikums. Ich kenne Vogt von der DOB und auch in der famosen Einspielung des Berliner RSB unter Marek Janowski. Um es kurz zu sagen, er war ein Gewinn für die Aufführung. Das ist seine Rolle. Er singt den Lohengrin mit einer engelsklaren, stets verständlichen Stimme und spielt auch unter den Bedingungen dieser Regie die Rolle sehr überzeugend. Zu den anderen Interpreten stimme ich Heinz Heukenkamp im wesentlichen zu, Groissböck ist nicht mein Favorit für diese Rolle, da fand ich Pape schon treffender. Den Dirigenten kenne ich gar nicht, er hat seine Sache im großen und ganzen gut gemacht, ab und an übertönte das Orchester die Sänger/innen. Am Schluss sehr großer lautstarker Applaus vom Publikum.

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    Hier entdeckt, dann bestellt und jetzt gehört:

    Ludwig van Beethoven

    Missa Solemnis D-Dur op. 123

    Anna Tomowa-Sintow, Sopran

    Annelies Burmeister, Alt

    Peter Schreier, Tenor

    Hermann Christian Polster, Bass

    Rundfunkchor Leipzig

    Gewandhausorchester Leipzig

    Dirigent. Kurt Masur

    Eine exzellente Aufnahme, erstklassiges Solistenquartett, stimmkräftiger Chor, gut ausbalanciertes Orchester. Schulnote 1

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    Camille Saint-Saens

    Sinfonie Nr. 2 a-Moll op. 55

    Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 (Orgelsymphonie)

    Orchestre National de l'O.R.T.F.

    Dirigent: Jean Martinon

    Die kaum gespielte Sinfonie Nr. 2 (Sonntag früh ist im WDR -TV eine Übertragung) versucht eine nicht-religiöse Beschreibung der Schöpfungsgeschichte.

    Die Orgelsymphonie ist dagegen immer ein Publikumsmagnet, hier hat mich die Aufnahme total begeistert.

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    Sehr gute, aber aus der Fülle der Alternativen nicht unbedingt herausragende Einspielungen gibt es natürlich wie Sand am Meer.

    Da hast du sicher Recht. Ich liebe dieses Konzert, das ist wohl der Prüfstein für die Liga der Supervirtuosen. Rachmaninow selbst habe ich auch, mit Eugene Ormandy, aber das ist mir aufnahmetechnisch leider zu blass. Ich habe auf CD diese Einspielungen:



    Yuja Wang, hier mit Dudamel und dem Simon Bolivar Symphony Orchestra beeindruckt am meistens durch ihr reißerisches Outfit auf dem Booklet. Natürlich spielt sie das Konzert ziemlich perfekt, aber das geht trotzdem nicht unter die Haut. Ähnlich Buniatishvili, die spielerisch schon überzeugt, doch ist besonders in punkto Leidenschaft noch Luft nach oben.

    Der junge Lang Lang beweist seine ungeheure Virtuosität am Klavier, technisch makellos, aber wenig russische Seele. Am besten gefällt mir Boris Giltburg. Er ist den technischen und auch stilistischen Schwierigkeiten jederzeit gewachsen. Tastendonner und auch ruhiges Fahrwasser in schöner Zweisamkeit.

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    Authentischer geht's nicht:

    Dmitri Schostakowitsch

    Klavierquintett g-Moll op. 57

    Dmitri Schostakowitsch, Klavier

    Beethoven-Quartett

    Das ist die Originalbesetzung der Uraufführung dieses Werkes am 23. November 1940 im Kleinen Saal des Moskauer Konservatoriums. Erstklassige Tonqualität.

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    Geht auch ohne Dirigent:

    Ludwig van Beethoven

    Konzert für Violine, Violoncello, Klavier und Orchester C-Dur op. 56

    "Tripelkonzert"

    Antje Weithaas, Violine

    Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello

    Martin Helmchen, Klavier

    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

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