Beiträge von timmiju

    Referenzverdächtig:

    Ludwig van Beethoven

    Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56

    "Tripelkonzert"

    David Oistrach, Violine

    Mstislaw Rostropowitsch, Violoncello

    Swjatoslaw Richter, Klavier

    Berliner Philharmoniker

    Dirigent: Herbert von Karajan

    :hello:

    Ich komme mal wieder aufs Thema zurück, nämlich was ich gerades gehört habe:

    Felix Mendelssohn

    Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64

    Rachel Barton Pine, Violine

    Göttinger Symphonie Orchester

    Dirigent: Christoph Mathias Mueller

    Eine großartige Solistin spielt mit einem kleinen Orchester diese sehr gute Aufnahme.

    :hello:

    Ich habe David Fray vor einigen Jahren beim Berliner Klavierfestival erlebt und war beeindruckt von seinem schnörkellosen ausdrucksstarken Spiel. Anschließend ließ ich mir von ihm diese Bach-CD signieren (mit anderem Cover):

    In der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen hat er eine kongeniale Partnerin gefunden. Die Bach-Konzerte musiziert er sehr pointiert klangvoll und mit Esprit.

    :hello:

    Gestern war ich nach über einem halben Jahr wieder in einem Sinfoniekonzert, und zwar in der Staatsoper Unter den Linden. Im Rahmen der nachgeholten Aufführung sämtlicher Beethoven-Sinfonien spielte die Staatskapelle unter Daniel Barenboim die 4. und 3. Sinfonie in dieser Reihenfolge ohne Pause. Der Saal war sehr übersichtlich gefüllt, erlaubt waren wohl etwas über 600 Plätze. Für mich überraschend die Orchesterbesetzung mit 14 1. Geigen und entsprechenden 6 Kontrabässen. Zum Vergleich: Bei der Fernsehwiedergabe mit Blomstedt und dem Luzerner Festival Orchester habe ich 3 Kontrabässe gezählt, da gab es auch Eroica. Es geht also doch. Jedenfalls wurde dem Orchester beim Auftritt deutlich länger als sonst applaudiert, es waren wohl alle wieder froh, dass es , so oder so , wieder losgeht. Und - die geringe Publikumszahl wirkte sich wohl bei der Akustik aus, selten habe ich ein Orchester in solcher Klangfülle gehört. Da wird eben weniger verschluckt. Musikalisch war es nach der langen Entbehrung ein Hochgenuss!

    :hello:

    Mir reicht das hier:

    Johannes Brahms

    Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

    Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56 a

    Gewandhausorchester

    Dirigent: Riccardo Chailly

    Wenn man im 3. Satz der Sinfonie die Triangel hören würde, wäre das alles ausgezeichnet, so ist es "nur" sehr gut.

    :hello:

    Kein Dvorak, kein Smetana, sondern:

    Zdenek Fibich

    Sinfonie Nr. 1 F-Dur op. 17

    Razumovsky Symphony Orchestra

    Dirigent: Andrew Mogrelia

    Man kann über Naxos denken , wie man will, jedenfalls nehmen sie sich des Nischenrepertoires an. In diesem Fall mit einem gutem Resultat.

    :hello:

    Ablehner des modernen Regietheaters sollten an dieser DVD wenig beanstanden können:

    Dias ist ein Opernmitschnitt vom 7. Dezember 2016 aus der Mailänder Scala. Und ist im wesentlichen die Originalfassung in zwei Akten, die bei der von Toscanini geleiteten Urauführung 1904 komplett durchgefallen ist.

    Die Aufführung ist geprägt durch wunderschön gestaltete Sets und Kostüme. Sehr ausdrucksvoll ist Maria José Siri als Butterfly. Sie füllt stimmlich den gesamten Dynamikbereich aus. Auch darstellerisch überzeugt sie von Anfang bis zum Ende. Ihr zur Seite und völlig ebenbürtig Annalisa Stroppa als Suzuki, die ihre Rolle sehr intensiv spielt. Der gute amerikanische Tenor Bryan Hymel gibt den frivol-bedenkenlosen Verführer, für den Butterfly nur eine kurzweilige Affäre bedeutet, der erst am Schluss merkt, dass er zu weit gegangen ist. Hervorzuheben wäre auch der spanische Bariton Carlos Alvarez als Konsul Sharpless. Aber auch im übrigen Gesangsensemble gibt es keine Ausfälle. Paneels japanischer Leinwände füllen das Proszenium und bewegen sich oft, dabei sind szenische Projektionen auf bis zu drei Ebenen, in denen auch der Chor agiert. Hier nicht zu vergessen ist der großartige Dirigent Riccardo Chailly, der das Orchester souverän im Griff hat. Rund zweieinhalb Stunden dauert diese meisterhafte Produktion.

    :hello:

    2 Personen fanden diese Informationen hilfreich

    Das zweite KK von SS ist mir das liebste Gute-Laune-Klavierkonzert überhaupt.

    Dem kann ich nur folgen. Sicher nicht das liebste, doch ragt es für mich unter den fünf Klavierkonzerten des Komponisten deutlich hervor. Ich habe die Aufnahme Previn mit der Pianistin Cecile Licad und auf DVD mit Yefim Bronfman. Mir reicht das.

    Auch eine gute Aufnahme ist:

    Jean Sibelius

    Sinfonie Nr. 3 C-Dur op. 52

    Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105

    Berliner Sinfonie-Orchester

    Dirigent: Kurt Sanderling

    Langsam aber sicher - in Berlin wird der Spielbetrieb mit einem Schrumpfprogramm wieder aufgenommen. Ich werde am 2. September Beethoven 8 und 7 in der Staatsoper mit Barenboim erleben. Am 25. September gehts ins Konzerthaus mit Bartok, Saint-Saens und Weber. Die Berliner Phiharmoniker haben heute den allgemeinen Vorverkauf gestartet. Ich bin froh, für den 5. Oktober noch Karten (unnummeriert) für das Chamber Orchestra of Europe ergattert zu haben. Vilde Frang spielt Beethovens Violinkonzert, danach die Sinfonie Nr. 90 von Haydn. Sir Simon Rattle soll dirigieren. Nach über einem halben Jahr Zwangspause freue mich auf diesen Neuanfang. Es sind vorerst nur Programme ohne Pause mit entsprechendem Sitzabstand und mit überschaubarer Orchesterbesetzung. Besser als gar nichts.

    :hello:

    Zum Vergleich:

    Peter Tschaikowsky

    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 G-Dur op. 44 (bearb. von Siloti)

    Emil Gilels, Klavier

    New Philharmonia Orchestra

    Dirigent: Lorin Maazel

    Die Aufnahme mit Matsuev ist besser, sowohl klangtechnisch als auch musikalisch.

    :hello:

    Das war wieder mal kein Fehlkauf:

    Peter Tschaikowsky

    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23

    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 G-Dur op. 44

    Denis Matsuev, Klavier

    Mariinsky Orchester

    Dirigent: Valery Gergiev

    Mir hat es hier besonders das G-Dur-Konzert angetan, das wird in der kompletten Fassung gespielt.

    :hello:

    Meine Neuerwerbung:

    Franz Schubert

    Sinfonie Nr. 4 c-Moll "Tragische" D. 417

    Sinfonie C-Dur orch. von J. Joachim nach der "Grand-Duo" Sonate D. 812 für vier Hände

    Failoni-Orchester

    Dirigent: Michael Halász

    Für mich ein Novum, diese orchestrierte Sonate, aber sehr interessant, besonders mitreißend ist der Finalsatz.

    :hello:

    In meinem großen Ullstein-Musiklexikon ist er gar nicht vertreten, Marcel Tyberg (1893-1944), ein in Wien geborener Pianist und Komponist. Später verlegte er seinen Wohnsitz nach Italien, wo sich auch eine befreundete Familie aufhielt. Als im II. Weltkrieg dort die deutschen Truppen einfielen, wurde er wegen einer angeblichen jüdischen Herkunft (sein Ururgroßvater war Jude) verhaftet und landete schließlich in Auschwitz, wo er 1944 umkam.

    Mit diesem Werk hat er Unvergessliches geschaffen:

    Die Sinfonie Nr. 3 in d-Moll ist ein durch und durch romantisches Werk. Besonders der wunderbare dritte Satz , ein Adagio, erinnert mich an Bruckner mit den satt aufspielenden Streichern. Das Finale beeindruckt mit Lebensfreude und viel Temperament.

    Ein sehr eindrucksvolles Tondokument!

    :hello:

    Angeregt durch den Field-Thread holte ich diese CD aus der Versenkung:

    John Field

    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 As-Dur H. 31

    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 Es-Dur H. 28

    Benjamin Frith, Klavier

    Northern Sinfonia

    Dirigent: David Haslam

    Na ja ...

    :hello: