Friedrich Wilhelm Jähns – Die Weber-Institution

  • 216px-Friedrich_Wilhelm_J%C3%A4hns.jpgFriedrich Wilhelm Jähns war ein Gesangslehrer, Komponist und Musikschriftsteller sowie königlich preußischer Musikdirektor. Er wurde am 2. Januar 1809 in Berlin geboren und starb dort am 8. August 1888. In Berlin ist er auch begraben. Sein Grab ist erhalten und befindet sich auf dem Friedhof I der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde im Bezirk Kreuzberg. Auf dem weitläufigen Gelände, das in mehrere Begräbnisstätten unterteilt ist, finden sich auch die letzten Ruhestätten von E.T.A. Hoffmann und Felix Mendelssohn Bartholdy. Jähns liegt also in angemessener Nachbarschaft.


    Er betätigte sich zudem als Sänger und als Dirigent. Eigene vornehmlich vokale Kompositionen sind in Vergessenheit geraten. Seine größte und nachhaltigste Leistung vollbrachte Jähns allerdings mit der systematischen Erforschung der Werke von Carl Maria von Weber, dem er auch selbst begegnet war. Die Initialzündung für die lebenslange Beschäftigung mit diesem Komponisten war der Besuch der Uraufführung seiner Oper „Der Freischütz“ am 18. Juni 1821 in Berlin. Jähns veröffentlichte im Jahr 1871 seine wichtigste Publikation unter Titel "Carl Maria von Weber in seinen Werken, chronologisch-thematisches Verzeichnis seiner sämtlichen Compositionen". Es ist nach wie vor in Gebrauch. Entsprechende Verweise sind mit den Abkürzungen J oder JV versehen. Ergänzend zum Werkverzeichnis verfasste Jähns die Biographie "Carl Maria von Weber, eine Lebensskizzee nach authentischen Quellen", erstmals erschienen 1873 in Leipzig.

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Rheingold1876

    Hat den Titel des Themas von „Friedrich Wilhelm Jähns – Eine Weber-Institution“ zu „Friedrich Wilhelm Jähns – Die Weber-Institution“ geändert.