Beiträge von Melot1967

    Heute Samstag, 17.08. um 19:30 Uhr sowohl im Radio Ö1 als auch in Bayern Klassik:

    George Enescu: Oedipe


    Ich kopiere die Details (etwas unschön) einfach herein:


    Komponist/Komponistin: George Enescu/1881 - 1955

    Vorlage: Sophokles/496 - 406 v.Chr.

    Textdichter/Textdichterin, Textquelle: Edmond Fleg/1874-1963

    Titel: OEDIPE, op.23 / Lyrische Tragödie (Oper) in 4 Akten und 6 Bildern

    (aufgenommen am 11. August in der Felsenreitschule im Rahmen der Salzburger Festspiele 2019)

    Solist/Solistin: Christopher Maltman /Oedipe

    Solist/Solistin: John Tomlinson /Tirésias

    Solist/Solistin: Brian Mulligan /Créon

    Solist/Solistin: Vincent Ordonneau /Le Berger

    Solist/Solistin: David Steffens /Le Grand Prêtre

    Solist/Solistin: Gordon Bintner /Phorbas

    Solist/Solistin: Tilmann Rönnebeck /Le Veilleur

    Solist/Solistin: Boris Pinkhasovich /Thésée

    Solist/Solistin: Michael Colvin /Laïos

    Solist/Solistin: Anaïk Morel /Jocaste

    Solist/Solistin: Ève-Maud Hubeaux /La Sphinge

    Solist/Solistin: Chiara Skerath /Antigone

    Solist/Solistin: Anna Maria Dur /Mérope

    Chor: Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor

    Choreinstudierung: Wolfgang Götz

    Chor: Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

    Choreinstudierung: Huw Rhys James

    Orchester: Wiener Philharmoniker

    Leitung: Ingo Metzmacher

    Länge: 146:19 min

    Heute Samstag, 10.08. um 19:30 Uhr im Radio Ö1 und am 15.08. um 20:05 Uhr im Radio Bayern Klassik:

    Cherubinis Médée - die Premierenvorstellung vom 30.07. (Salzburger Festspiele)

    Wiener Philharmoniker

    Thomas Hengelbrock

    Frau Netrebko hat Bayreuth abgesagt. Frau Dasch übernimmt.

    Gerne hätte ich sie am 3. August als Elsa gesehen.

    Am 3. August hätte sie ohnehin nicht gesungen, sondern am 14. und 18. August. Dass Frau Netrebko dann doch nicht singt - damit rechne ich meist. So wie bei Jonas Kaufmann. Mal sehen, ob er in München in "Die tote Stadt" dabei ist oder in Paris 2020 im Ring.


    P.S. 08.08.: Habe gerade bemerkt, dass vielleicht Frau Dasch gemeint sein könnte, die du gerne am 3. August als Elsa gesehen hättest.

    Falls jemand Die Sendung mit der Maus verpasst hat - hier ist sie:

    http://bit.ly/2GxLdZF


    Ich finde das einfach entzückend und sehr wertvoll. Meine Klasse (Zwölfjährige) geht im Herbst geschlossen in das Ballett Peter Pan in der Wiener Volksoper.

    Auch wenn wir nicht die Bayreuther Festspiele anpeilen, werde ich ihnen diese Folge zeigen - ihnen, von denen die meisten noch nie in einem Theater waren und auch gar nicht wissen, was das ist - damit sie sehen, was hinter den Kulissen so vor sich geht.

    Für mich war das mal richtig gutes Theater, wenn auch nicht nach meinem Geschmack. "Richtig gutes Theater" ist es für mich dann, wenn es mich fesselt und berührt. Szenisch hat mich nur wenig gestört. Die Idee mit der Dragqueen fand ich OK, aber etwas weniger (prominente) Präsenz wäre mir lieber gewesen. Die Videoeinspielungen waren mir zu viel, vor allem im 2. Aufzug. Als Fernseh-Zuschauer konnte man sich auch überhaupt nicht vorstellen, wie das live vor Ort wirkte. Auf entsprechende Berichte wäre ich neugierig. Die Uhren-Werbung habe ich überhaupt nicht verstanden und war also für mich störend. Musikalisch war ich schon beim reinen Hören sehr zufrieden (Radio), aber mit der Szene hat das für mich erst richtig Sinn ergeben. Ich wüsste nicht, welche Tannhäuser-Aufführung (nicht mal die mit Botha in Wien) oder -Aufnahme mir musikalisch besser gefallen hätte. Die Buhs von Publikum und Kritik für Gergiev finde ich zu überzogen. Oder bezogen sich die Buhs nicht auf das Dirigat der Premierenvorstellung, sondern auf die kolportierten Meldungen über mehrmaliges Zuspätkommen bei Proben und somit fehlenden Respekt gegenüber Gepflogenheiten bei den Bayreuther Festspielen? Wenn dem so wäre, bin ich gespannt auf die Buhs für Anna Netrebko bei ihren zwei Lohengrin-Gastspielen.

    Inspiriert von der "Kritikerrunde" (Bayern Klassik) im Anschluss an die Vorstellung und von allen (!) Beiträgen hier möchte ich mir die Sendung der Premiere in 3sat heute Abend nicht entgehen lassen. Musikalisch habe ich die Radio-Übertragung sehr genossen - mit kleinen Einschränkungen, wobei ich bezüglich Gergiev weitaus nicht soo kritisch war wie die Kritiker im Anschluss und die Kritiker in den Printmedien. Da war ich schon eher enttäuscht vom 1. Akt Lohengrin - und zwar enttäuscht von Thielemann; hat der vielleicht nicht genug geprobt?

    Selten habe ich mich auf dieser Plattform so oft "fremdgeschämt" für die peinlichen Beiträge von angeblich Gebildeten, Theater- und Musikliebhabern wie in diesem Thread. Der Grund, warum ich immer wieder hereinschaue, ist: Ich bin Dr. Holger Kaletha für jeden seiner Beiträge hier dankbar, die ich nicht nur inhaltlich plausibel finde, sondern in denen die Worte auch so gewählt sind, wie es sich für einen intelligenten und sinnvollen Austausch mit anderen gehört. Bei einigen anderen frage ich mich, wo da die Bildung und die Erziehung geblieben sind.

    Vielleicht haben manche noch nicht verstanden, dass es sich hier um eine Produktion auf einer "Seebühne" handelt. Ich hoffe da auf ein Spektakel und nicht auf eine biedere Opernhausregie, von der niemand vor Ort und aus den hinteren Reihen viel mitbekommen würde. Niemand hat sich bis jetzt über die musikalische Seite geäußert. Große Hochachtung von mir für die Tontechnik, die das ausgezeichnete Spiel der Wiener Symphoniker, des Bühnenorchesters und die Darbietung der Sänger für diese Übertragung vereinen konnten. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es klingt, wenn man da live mitten in den Zuschauerreihen sitzt. Das sollte ich mir mal vornehmen.

    Lieber Fiesco,


    das ist eine berechtigte und gute Frage. Vor 15 Jahren habe ich Stephen Gould in der Partie gehört. Den fand ich damals hervorragend. Seine Stimme war 2004 natürlich nicht so schwer wie heute. James King habe ich als Paul leider nicht mehr live erlebt. Es wäre sicher interessant gewesen, wenn Botha die Rolle gesungen hätte. Aktuell wären vielleicht Beczala und Ventris interessante Kandidaten. Zumindest Beczala wird sich das Vielleicht nie antun. So wird auch Seiffert die Rolle aus gutem Grund nie gesungen haben. Schade...

    Da sagst du was. Johan Botha hätte ich gerne in der Rolle gehört. Zuletzt gab es viel Lob für die Produktion an der Scala. Zu hören noch mal am 3. August im Radio Ö1. Es sang Klaus Florian Vogt. Obwohl ich mir für die Partie sonst eine kräftigere Stimme wünsche, fand ich die gehörten Ausschnitte wunderbar.

    Ich habe viel gesehen und gehört, aber meine persönlichen Höhepunkte waren:


    Wiener Staatsoper

    Götterdämmerung mit Axel Kober am Pult, Iréne Theorin (Brünnhilde), Stephen Gould (Siegfried), Waltraud Meier (Waltraute)

    Les Troyens mit Joyce diDonato (Dido), Regie: David McVicar (gibt es auf DVD aus London)

    Sylvia (Ballett, Musik von Delibes)

    Schwanensee (Nonplusultra, gibt es auch auf DVD "Swan Lake, Wiener Staatsballett")


    Wiener Volksoper

    Der fliegende Holländer

    Coppelia (Ballett, Musik von Delibes)


    Musikverein

    St. Petersburger Philharmoniker mit Sibelius' Violinkonzert und Schostakowitschs 13.

    Boston Symphony Orchestra mit Bernstein und Schostakowitschs 4.


    Konzerthaus

    Wiener Symphoniker unter Fedosejev mit Schostakowitsch (Hypothetically Murdered, Klavierkonzert für Trompete, Klavier und Steichorchester, Fünfzehnte Symphonie)

    Sokolov Klavierabend

    Igor Levitt Klavierabend mit Schostakowitschs 24 Präludien und Fugen


    Musiktheater Linz

    Elektra

    Médée (Cherubini, französische Originalversion)


    Brucknerhaus Linz

    Koroliov Klavierabend (Bach WTK II, das er in Wien nicht gespielt hatte)

    Heute 17:30 Uhr. Radio NDR Kultur und Radio Ö1 übertragen live.

    Wer die Vorstellung auch optisch mitverfolgen möchte, kann das für 14 Euro hier tun:

    https://www.staatsoperlive.com…chatten-2019-05-25/#tab_0


    Ich habe das jetzt seit Jahrzehnten erstmals erlebt, dass es für alle Vorstellungen selbst im "Vorverkauf" (ab 2 Monate vorher) keine Karten mehr gab. Nur Reservierungen monatelang im Voraus wurden berücksichtigt. Außerdem habe ich noch nie erlebt, dass es bei einer Staatsopernpremiere keine "normalen" Premierenpreise für die Karten gibt, sondern nochmal stark erhöhte Preise. 1. Kategorie 500 Euro, 2. Kategorie 400 Euro, 3. Kategorie 300 Euro und kaum Plätze unter 100 Euro. Für alle anderen Vorstellungen gelten wieder die regulären Preise. Im Oktober gibt es noch drei Vorstellungen - dann mit Andreas Schager statt Stephen Gould.

    Samstag, 25. Mai 2019, Radio Ö1

    17:30 Uhr live aus der Wiener Staatsoper


    Die Premiere von "Die Frau ohne Schatten", dirigiert von Christian Thielemann


    Mit Stephen Gould (Der Kaiser), Camilla Nylund (Die Kaiserin), Evelyn Herlitzius (Die Amme), Sebastian Holecek (Geisterbote), Wolfgang Koch (Barak), Nina Stemme (Färbersfrau) u.a.


    Alle Vorstellungen sind seit Monaten ausverkauft. Im Oktober gibt es noch drei Vorstellungen (mit Andreas Schager statt Stephen Gould).


    Mir geht es auch so, dass ich einiges aus der Box nicht mag. Bei mir ist es der Altus namens Buwalda (sämtliche Kantaten mit seiner Mitwirkung kann ich vergessen bzw. muss die Stücke mit ihm weglassen, und das sind viele). Den Organisten Fagius mag ich hingegen gerne; auch die Werke mit Cembalo, vor allem mit Christine Schornsheim. Insgesamt bin ich froh, dass ich diese Box habe.

    Lieber Melot,


    natürlich hast du Recht. Diese Kopien als Bilder sind natürlich nicht schön und manchmal sind sie auch schlecht leserlich, abgesehen davon, dass sie nicht in lateinischen Buchstaben gedruckt sind. Aber für die Gestaltung des Opernführers sind sie oft unentbehrlich, weil es von vielen Opern nichts anderes gibt. [...]

    Dafür habe ich vollstes Verständnis und ich finde es großartig, dass es diese Möglichkeit gibt. Das macht in vielen Bereichen das Arbeiten sicher leichter. Ich habe nur schnell eingesehen, dass ich dort das, was ich brauche, nicht finde.

    Danke für die freundliche und informative Antwort und ebenfalls liebe Grüße.

    Diese Online-Zugriffe auf National- und ähnliche Bibliotheken bringen mir überhaupt nichts. Ich als bloßer Musikliebhaber und Opernbesucher will doch nur das Libretto als Text - digital - und nicht als Fotos von Seiten von über hundert Jahre alten Originalbüchern mit für heutige Augen (bzw. literaturwissenschaftliche Laien) schlecht leserlichen Schriftzeichen. Aus besagter Münchener Bibliothek warte ich - nach mehr oder weniger komplizierter Prozedur - jetzt schon zwei Tage darauf, dass ich das abrufen kann, wovon ich glaubte, ich könne es nach einem Klick anschauen. Man habe meinen Auftrag schon "zu 20 Prozent bearbeitet".

    Ich freue mich schon seit Monaten auf das Schostakowitsch-Programm der Wiener Symphoniker, das morgen Donnerstag (2. Mai 2019) sowie am Freitag und Samstag im Wiener Musikverein gespielt wird. Es gibt sogar noch ein paar Karten. Meiner Meinung nach hört man im Musikverein ganz hinten im Parkett bei einem Orchesterkonzert am besten, vorzugsweise in den etwas erhöhten Reihen 27 bis 31 (im Konzerthaus auf dem Balkon Mitte, egal ob 1. Reihe oder weiter hinten).

    Im ersten Teil sechs Stücke aus der Suite "Hypothetically Murdered". Die Suite wurde erst Anfang der Neunzigerjahre rekonstruiert und vom City of Birmingham Symphony Orchestra sowie vom BBC-Orchester bei den Proms - beide unter Mark Elder - aufgeführt mit anschließendem Jubel des Publikums nach Mehr.

    Dann gibt es das Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester und im zweiten Teil die fabelhafte Fünfzehnte.

    Wiener Symphoniker
    Vladimir Fedosejev, Dirigent
    Lilya Zilberstein, Klavier
    Andreas Gruber, Trompete


    Ich habe ihr Buch "Nacht über Bayreuth" sehr gerne gelesen. Zuvor hatte ich die mehrstündigen Interviews mit Winifred Wagner und Syberberg gesehen/gehört, die mir auch gut gefallen haben. Ich kann beide Blickwinkel der Betrachtungen nachvollziehen und stoße mich weder an der einen noch der anderen Seite.

    Welche Boxen haben euch in den letzten Jahren am meisten Freude bereitet und sind nicht einfach immer nur im Regal stehen geblieben?


    Hier drei von meinen, für die ich jeden Euro gerne ausgegeben habe, weil ich immer wieder zugreife und ganz besonders genieße und ich immer noch "Neues" entdecke, da ich nicht auf Anhieb alles von Anfang bis Schluss durchgehört habe.


    Anfang der Neunzigerjahre (oder Ende der Achtziger) hörte ich Schreibmayer als Max im Freischütz in der Wiener Volksoper. Mich hat das sehr beeindruckt, sonst würde ich mich nicht so gut an ihn erinnern, zumal ich bis vor ein paar Jahren nur alle paar Jahre mal die Volksoper besucht hatte. Er ist mit Helga Papouschek verheiratet.


    Aufführungsdatenbank der Bayreuther Festspiele:

    https://www.bayreuther-festspi…rkende/kurt-schreibmayer/

    Im Spielplan der Bayreuther Festspiele lese ich für Lohengrin je zwei Namen für die Partien von Lohengrin und Elsa:

    Klaus Florian Vogt bzw. Piotr Beczala und Krassimira Stoyanova bzw. Anna Netrebko.

    Da ich nicht gefunden habe, wer an welchem Termin singt (!), schaute ich auf den Websites der KünstlerInnen nach und klickte auf "Kalender". Bei Netrebko steht gar nichts von Bayreuth. Bei Vogt sind nur die Termine bis Ende Juni drin. Beczala singt am 4., 11., 14., und 18. August den Lohengrin. Stoyanova singt am 26. und 29. Juli sowie am 3., 7. und 11. August die Elsa. Das heißt, Beczala und Netrebko sind bei der "Premiere" gar nicht dabei.