Beiträge von Melot1967

    Heute 17:30 Uhr. Radio NDR Kultur und Radio Ö1 übertragen live.

    Wer die Vorstellung auch optisch mitverfolgen möchte, kann das für 14 Euro hier tun:

    https://www.staatsoperlive.com…chatten-2019-05-25/#tab_0


    Ich habe das jetzt seit Jahrzehnten erstmals erlebt, dass es für alle Vorstellungen selbst im "Vorverkauf" (ab 2 Monate vorher) keine Karten mehr gab. Nur Reservierungen monatelang im Voraus wurden berücksichtigt. Außerdem habe ich noch nie erlebt, dass es bei einer Staatsopernpremiere keine "normalen" Premierenpreise für die Karten gibt, sondern nochmal stark erhöhte Preise. 1. Kategorie 500 Euro, 2. Kategorie 400 Euro, 3. Kategorie 300 Euro und kaum Plätze unter 100 Euro. Für alle anderen Vorstellungen gelten wieder die regulären Preise. Im Oktober gibt es noch drei Vorstellungen - dann mit Andreas Schager statt Stephen Gould.

    Samstag, 25. Mai 2019, Radio Ö1

    17:30 Uhr live aus der Wiener Staatsoper


    Die Premiere von "Die Frau ohne Schatten", dirigiert von Christian Thielemann


    Mit Stephen Gould (Der Kaiser), Camilla Nylund (Die Kaiserin), Evelyn Herlitzius (Die Amme), Sebastian Holecek (Geisterbote), Wolfgang Koch (Barak), Nina Stemme (Färbersfrau) u.a.


    Alle Vorstellungen sind seit Monaten ausverkauft. Im Oktober gibt es noch drei Vorstellungen (mit Andreas Schager statt Stephen Gould).


    Mir geht es auch so, dass ich einiges aus der Box nicht mag. Bei mir ist es der Altus namens Buwalda (sämtliche Kantaten mit seiner Mitwirkung kann ich vergessen bzw. muss die Stücke mit ihm weglassen, und das sind viele). Den Organisten Fagius mag ich hingegen gerne; auch die Werke mit Cembalo, vor allem mit Christine Schornsheim. Insgesamt bin ich froh, dass ich diese Box habe.

    Lieber Melot,


    natürlich hast du Recht. Diese Kopien als Bilder sind natürlich nicht schön und manchmal sind sie auch schlecht leserlich, abgesehen davon, dass sie nicht in lateinischen Buchstaben gedruckt sind. Aber für die Gestaltung des Opernführers sind sie oft unentbehrlich, weil es von vielen Opern nichts anderes gibt. [...]

    Dafür habe ich vollstes Verständnis und ich finde es großartig, dass es diese Möglichkeit gibt. Das macht in vielen Bereichen das Arbeiten sicher leichter. Ich habe nur schnell eingesehen, dass ich dort das, was ich brauche, nicht finde.

    Danke für die freundliche und informative Antwort und ebenfalls liebe Grüße.

    Diese Online-Zugriffe auf National- und ähnliche Bibliotheken bringen mir überhaupt nichts. Ich als bloßer Musikliebhaber und Opernbesucher will doch nur das Libretto als Text - digital - und nicht als Fotos von Seiten von über hundert Jahre alten Originalbüchern mit für heutige Augen (bzw. literaturwissenschaftliche Laien) schlecht leserlichen Schriftzeichen. Aus besagter Münchener Bibliothek warte ich - nach mehr oder weniger komplizierter Prozedur - jetzt schon zwei Tage darauf, dass ich das abrufen kann, wovon ich glaubte, ich könne es nach einem Klick anschauen. Man habe meinen Auftrag schon "zu 20 Prozent bearbeitet".

    Ich freue mich schon seit Monaten auf das Schostakowitsch-Programm der Wiener Symphoniker, das morgen Donnerstag (2. Mai 2019) sowie am Freitag und Samstag im Wiener Musikverein gespielt wird. Es gibt sogar noch ein paar Karten. Meiner Meinung nach hört man im Musikverein ganz hinten im Parkett bei einem Orchesterkonzert am besten, vorzugsweise in den etwas erhöhten Reihen 27 bis 31 (im Konzerthaus auf dem Balkon Mitte, egal ob 1. Reihe oder weiter hinten).

    Im ersten Teil sechs Stücke aus der Suite "Hypothetically Murdered". Die Suite wurde erst Anfang der Neunzigerjahre rekonstruiert und vom City of Birmingham Symphony Orchestra sowie vom BBC-Orchester bei den Proms - beide unter Mark Elder - aufgeführt mit anschließendem Jubel des Publikums nach Mehr.

    Dann gibt es das Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester und im zweiten Teil die fabelhafte Fünfzehnte.

    Wiener Symphoniker
    Vladimir Fedosejev, Dirigent
    Lilya Zilberstein, Klavier
    Andreas Gruber, Trompete


    Ich habe ihr Buch "Nacht über Bayreuth" sehr gerne gelesen. Zuvor hatte ich die mehrstündigen Interviews mit Winifred Wagner und Syberberg gesehen/gehört, die mir auch gut gefallen haben. Ich kann beide Blickwinkel der Betrachtungen nachvollziehen und stoße mich weder an der einen noch der anderen Seite.

    Welche Boxen haben euch in den letzten Jahren am meisten Freude bereitet und sind nicht einfach immer nur im Regal stehen geblieben?


    Hier drei von meinen, für die ich jeden Euro gerne ausgegeben habe, weil ich immer wieder zugreife und ganz besonders genieße und ich immer noch "Neues" entdecke, da ich nicht auf Anhieb alles von Anfang bis Schluss durchgehört habe.


    Anfang der Neunzigerjahre (oder Ende der Achtziger) hörte ich Schreibmayer als Max im Freischütz in der Wiener Volksoper. Mich hat das sehr beeindruckt, sonst würde ich mich nicht so gut an ihn erinnern, zumal ich bis vor ein paar Jahren nur alle paar Jahre mal die Volksoper besucht hatte. Er ist mit Helga Papouschek verheiratet.


    Aufführungsdatenbank der Bayreuther Festspiele:

    https://www.bayreuther-festspi…rkende/kurt-schreibmayer/

    Im Spielplan der Bayreuther Festspiele lese ich für Lohengrin je zwei Namen für die Partien von Lohengrin und Elsa:

    Klaus Florian Vogt bzw. Piotr Beczala und Krassimira Stoyanova bzw. Anna Netrebko.

    Da ich nicht gefunden habe, wer an welchem Termin singt (!), schaute ich auf den Websites der KünstlerInnen nach und klickte auf "Kalender". Bei Netrebko steht gar nichts von Bayreuth. Bei Vogt sind nur die Termine bis Ende Juni drin. Beczala singt am 4., 11., 14., und 18. August den Lohengrin. Stoyanova singt am 26. und 29. Juli sowie am 3., 7. und 11. August die Elsa. Das heißt, Beczala und Netrebko sind bei der "Premiere" gar nicht dabei.

    [...]

    Da ich ab und an Musik suppliere, versuche ich den Kindern einfach Klangeindrücke zu Musikrichtungen geben, nicht nur aus der klassischen Musik, sondern auch von Jazz, Swing, Soul und dergleichen mehr, das sind in der Hoffnung, das in ein paar Jahren, wenn die geistige Reife doch etwas gewachsen ist, diese Eindrücke dazu führen, dass die SchülerInnen ihren Horizont erweitern.

    Ich bin auch Klassenvorstand (in Deutschland nennt man das glaube ich Klassenlehrer) und war vor kurzem mit den Kindern in der Kinderoper "Pinocchio".

    Für die Kinder (10-11 Jahre alt) war das großartig, der Besuch hat doch großen Eindruck bei vielen hinterlassen![...]

    Lieber Traubi,


    ich suppliere ebenfalls manchmal "Musikerziehung". Voriges Jahr hatte ich in einer 1. Klasse (Elfjährige) sogar regulär diesen Gegenstand: zwei Wochenstunden, einmal auf Deutsch, einmal auf Englisch (Dual Language Programme). Ich habe die Kinder auch oft mit "Klassik" und anderen Richtungen konfrontiert und stets Musikbeispiele mitgehabt sowie einen Lautsprecher mit einem mehr als halbwegs ordentlichen Sound. Ich bekam meist positive Rückmeldungen. Die Kinder hatten so eine Musik zuvor noch nie gehört. Natürlich habe ich darauf geachtet, dass es nicht zu komplex wird bzw. dass es kindgerecht bleibt. Da eigneten sich Aufnahmen von "Mozart for Children", "The Young Person's Guide to the Orchestra" oder "Peter und der Wolf" natürlich wunderbar.


    Ich glaube, ein Problem für die Menschen, die nicht Klassik hören, ist, dass diese Musik aktives Zuhören erfordert und dass die Freude dann größer wird, je mehr man die Hörerfahrung erweitert. Dann kommt noch dazu - vor allem bei Kindern wie denen in der Wiener Mittelschule - dass es für viele unbequem ist, mehr als einige Minuten die Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten und nicht gleichzeitig noch etwas anderes zu machen (plaudern, spielen etc.).


    Wir waren im Schönbrunner Schlosstheater ("Hänsel und Gretel", gekürzte Fassung und mit Klavierbegleitung statt mit Orchester), und alle Kinder waren begeistert. Ich finde es sehr wichtig, den Kindern solche Erlebnisse zu bieten, die ihnen sonst ihr ganzes Leben lang vorenthalten bleiben. Und wenn es sie jetzt noch nicht so anspricht, dann besteht zumindest die Möglichkeit, dass sie sich später mal daran erinnern und sich doch noch mal solche Musik anhören - dann vielleicht nicht zum letzten Mal.


    In Österreich - ich glaube vor allem an den Mittelschulen (NMS) - wird der Musikunterricht an Schulen ebenfalls vernachlässigt. Viele Lehrer müssen den Gegenstand unterrichten, obwohl sie dafür nicht geprüft sind und schlimmstenfalls selber wenig Interesse haben. Ich finde das skandalös, und es ist das Gegenteil von guter Schulqualität und Bildung. In der Schule die Grundlagen der Musik zu lernen und einen Einblick in unsere großartige Musikkultur und -tradition zu bekommen, finde ich immens wichtig. Leider ist es oft so, dass die Kinder aber gar nicht damit konfrontiert werden, sondern nur ein paar Popgruppen besprochen werden und die Kinder Referate darüber halten, wenn die Lehrkraft nicht vom Fach ist oder selber nicht KlassikhörerIn ist.

    Theater ist Theater (Sprechtheater, Musiktheater, Tanztheater). Ich verstehe die Aufregung über das "Regietheater" (warum diese Bezeichnung?) leider immer noch nicht. Und bei manchen klischeehaften Beiträgen, etwa dazu, dass in einem alten Opernhaus gefälligst kein "Regietheater" gespielt werden solle und in einem modernen Bau vielleicht doch, da wird mir richtig schlecht. Wie viel dummes Geschwätz muss man sich hier gefallen lassen? Ich dachte, dieses Forum hätte einen gehobenen Anspruch. Manche haben wohl mit Theater nichts am Hut. Vor allem jene, die nie ein solches besuchen.

    Radio WDR 3 überträgt auch live. Und die Darstellerin der Herzogin von Krackenthorp heißt Kathleen Turner.

    Hier die Kartenpreise für den Wiener Opernball:

    https://www.wiener-staatsoper.…ball/karten/kartenpreise/

    Ich habe an dem Neujahrskonzert nichts auszusetzen, auch nicht an der Stückauswahl. Es war doch wirklich wunderbar, wie fast immer. Ich bin aber mal neugierig, wann es ein Dirigent wagt, mit der schon langweiligen Tradition zu brechen, nach den ersten Takten der zweiten Zugabe abzubrechen und es wagt, nicht zu sagen: "Die Wiener Philharmoniker und ich wünschen Ihnen - Prosit Neujahr." Es gab Dirigenten, die wenigstens ein paar eigene Worte beitrugen (z. B. Karajan, der sich Frieden wünschte). Das Geklatsche beim Radetzky-Marsch: von mir aus kann man das Stück mal austauschen. Ich war mal im selben Saal bei einem dieser unsäglichen "Mozart-Konzerte" zu für solch ein Nivau überhöhten Preisen, mit Perücken und Kostümen. Im Publikum waren meine Eltern und ich so ziemlich die einzigen Einheimischen. Am Ende glaubte ich, ich spinne: Donauwalzer und Radetzky-Marsch mit dem Neujahrskonzertgeklatsche. Letzt genannte Unsitte unterschied sich im Niveau nicht vom "echten" Neujahrskonzert, wobei ich das Gefühl hatte, dass die Chinesen und Japaner beim Nepp-Konzert mehr Spaß und Freude hatten und mit weit mehr Enthusiasmus dabei waren.


    Darauf freue ich mich schon sehr.

    Die Vorstellung am Samstag, 24. November 2018 kann man via Livestream mitverfolgen:
    https://goo.gl/vXdG7D
    Vielleicht wird die Aufnahme ja auf DVD und BD verewigt, wer weiß. Bei Schwanensee vor ein paar Jahren war es so. Manchmal - allerdings selten - findet man nach so einer Livestream-Vorstellung die Aufzeichnung auch auf Youtube.


    Eine gelungene Aufnahme der Ballettmusik ist diese hier:

    Soeben in der Wiener Staatsoper gesehen - ein Traum für Liebhaber romantischen Balletts und ganz klassischen Choreographien. Klingt stellenweise nach Tschaikowsky, manchmal sogar etwas nach Wagner, aber es ist dilettantisch, so etwas zu postulieren. Delibes war offensichtlich ein genialer Komponist. Tschaikowsky soll einmal gesagt haben: "Wenn ich 'Sylvia' früher gehört hätte, hätte ich 'Schwanensee' nicht geschrieben." Die Fanfaren zu Beginn des dritten Aktes wurden in die Titelmusik der amerikanischen Fernsehserie Knight Rider eingebaut.
    Ballettchef Legris hat versucht, die Choreographie von Louis Mérante zu rekonstruieren. Großer Jubel! Im Jänner gibt es noch zwei Vorstellungen. Der Vorverkauf hat schon begonnen.
    https://goo.gl/YxU3Ge
    Siehe auch die Fotos ganz unten zum Anklicken.


    Besprechungen:
    https://goo.gl/Q5vqrr
    https://goo.gl/2Kq9zw
    https://goo.gl/TJKbSB

    Das letzte Mal habe ich sie in der Wiener Staatsoper gesehen als Eva in den Meistersingern - mit René Kollo (der war nicht besonders gut) als Stolzing und Colin Davis am Pult. Ich habe nachgeschaut: 22.11.1990.
    Ganz besonders beeindruckt hat mich eine erst vor kurzem erstandene DVD mit Haydns Schöpfung. Eine Matinee der Salzburger Festspiele 1990 mit Araiza (auch fantastisch), Ramey und die Luxusbesetzung Iris Vermillion, die die ganze Zeit da sitzt und nur wenige Takte singen muss. Am Pult Riccardo Muti. Ein Traum! Ich genieße jede Note, die Lucia Popp singt, und jeden Gesichtsausdruck.