Beiträge von Melot1967

    Eben in ORF 2 gesehen und gehört: Beethovens Neunte bei den Salzburger Festspielen.

    Wiener Philharmoniker, Dirigent: Riccardo Muti; Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor; Asmik Grigorian, Sopran; Marianne Crebassa, Alt; Saimir Pirgu, Tenor; Gerald Finley, Bass.

    Eine schleppende Neunte mit dem Chor der Wiener Staatsoper (die Damen nicht ganz auf der Höhe). Das viel zu früh einsetzende Geplapper der netten Moderatorin Teresa Vogl machte den Matinee-Genuss am Ende vollends kaputt.

    Ich weiß nicht genau, was du mit "Gesamtfassung" meinst, aber da ich 2012 ib Salzburh drin war, weiß ich, was da gespeilt wurde, nicht wirklich dir Erstfassung, sondern eine Pseudo-Erstfassung. Nach der Pause gab es in der Tat die Oper in der wesentlich längeren Erstfassung (die Zweitfassung hat sich in ihrer Focussierung und Streichung von Überflüssigem sehr zum Positivem entwickelt), wo der Schlussmonolog des Herrn Jourdin natürich nicht original war. Vor der Pause gab es nicht den "Bürger als Edelmann" wie 1912, sondern ein recht unbekommliches Neugebräu frei danach, auch mit Anklängen an das spätere, heute übliche "Vorspiel", das so seit 1916 gespielt wird, also zur Zweitfassung gehört.

    In Salzburg wurde die Fassung mit Molieres "Der Bürger als Edelmann" gespielt, also komplett anders als meist an Opernhäusern gewohnt. Daniel Harding dirigierte, Jonas Kaufmann war der Bacchus, Emily Magee war die Ariadne.

    Welche anderen Fassungen es noch gibt, weiß ich jetzt nicht. Jedenfalls ist das, was seither in der Wiener Staatsoper gespielt wird, die Fassung, die die meisten kennen. Und in Salzburg war das noch etwas langgestreckt gewesen und für meinen Geschmack nicht so befriedigend, wie ich das meistens höre.

    "Musikalischer Triumph" - das kann ich nur unterstreichen. Ich habe von der Veröffentlichung der Aufnahme auch "nur" hier erfahren und habe gleich zugeschlagen.


    Ariadne in Wien und in dieser Konstellation - besser geht's nicht.


    Die Wiener "Premiere" war 2012, eine Übernahme von den Salzburger Festspielen, wo das Werk in der Gesamtfassung gespielt worden war. In Wien dann daraus die populäre Fassung mit Vorspiel und Oper. 2012 mit Welser-Möst am Pult und Stephen Gould als Bacchus. Hier 2014 also mit Thielemann und mit dem fabelhaften und unübertroffenen und auch herrlich komischen Johan Botha als Bacchus. Etwas untergegangen ist in dem Video die Szene, als Bacchus auftrat. Beziehungsweise war vorgesehen - und in der ersten Serie in der Wiener Staatsoper auch mit Stephen Gould zu sehen und vor allem zu hören - dass die ersten Phrasen des Bacchus aus dem Off kamen und der erste Auftritt des Sängers mit den Worten "Doch da ich unverwandelt von dir gegangen bin" stattfand, und es bei diesem Auftritt (bei dieser überlauten Deklamation des imposanten Sängers) alle ehrenwerten Zuschauer von ihren Sitzen flogen wegen der Lautstärke.


    Hier ein sehr interessantes Interview mit Thielemann zu diesem Werk und im Besonderen über diese Aufführungsserie im Oktober 2014. Er nennt das Staatsopernorchester und das Orchester der Dresdner Oper "Geschwister", aus gutem Grunde.


    Zur Vierten wurde schon einiges gesagt. Schostakowitsch komponierte sie von 1934 bis 1936. Die Uraufführung der (rekonstruierten) Orchesterfassung fand erst am 30. Dezember 1961 statt: Moskauer Philharmoniker unter Kondrashin.

    Ausführlicher und recht gelungener Eintrag in Wikipedia zu dieser Symphonie hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/4._Sinfonie_(Schostakowitsch)


    Die Symphonie ist neben der 13. und 15. meine Lieblingssymphonie von diesem Komponisten. Die Vierte wird meiner Wahrnehmung nach nicht so oft gespielt. Im Wiener Konzerthaus kann man sie gegen Ende November 2020 zweimal im Wiener Konzerthaus erleben mit den Wiener Symphonikern. Erster Teil des Konzertes: ein Mozart Klavierkonzert (Leonskaja). Beginn des Vorverkaufs: Anfang Oktober. Mal sehen, wie in Corona-Zeiten heuer noch große Konzerte stattfinden können. Jede zweite Reihe und jeder dritte Platz besetzt? Das hieße, in einem Konzertsaal mit 2000 Plätzen sitzen - wenn er ausverkauft ist - 333 Personen.


    Vor kurzem gesehen und mit guten Kopfhörern gehört: Diese Aufnahme in Youtube, von der ich sehr angetan bin. Der Sound der Aufnahme ist hervorragend (ist in Youtube nicht immer so). Die Ausführung ist etwas breit und im zweiten Satz gibt es einen winzigen Schnitzer (Trompete?) und im dritten Satz ebenfalls ein paar ganz kleine Schnitzer, gar nicht der Rede wert, kaum hörbar außer das kurze Auseinandersein der Instrumentengruppen (ein paar Sekunden). Schade, dass manche Zuhörer unbedingt in die Stille hineinhusten müssen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Alles in allem ist das eine großartige Aufführung. Alle, die drinnen saßen, können sich glücklich schätzen.

    Elbphilharmonie, Münchner Philharmoniker, Gergiev


    Von ihm kenne ich nicht allzu viel, aber jede seiner Aufnahmen hat mich bis jetzt überzeugt. Seine Aufnahme von 24 Präludien und Fugen von Schostakowitsch ist eine, die ich auf die "einsame Insel" mitnehmen möchte. Davon kann ich mich nicht satthören. Ich erlebte das Werk vor nicht allzu langer Zeit im Konzerthaus mit Igor Levit - dessen Spiel schwirrt immer noch in meinem Kopf herum, da das so beeindruckend und ergreifend war - und in Ermangelung einer Levit-Aufnahme ist die von Scherbakov die, auf die ich immer wieder zurückgreife.

    In Österreich sollen ab 1. August Veranstaltungen mit bis zu 500 Zuschauern erlaubt sein, unter "besonderen Auflagen" sogar bis zu 1000.


    Ich denke gerade an die Wiener Staatsoper, an das Wiener Konzerthaus und an den Musikverein (Volksoper, Burgtheater, Akademietheater und Linzer Musiktheater - da weiß ich noch nichts). An diesen Häusern steht der Spielplan ab Anfang September. Für die Wiener Staatsoper kann man ab 15. Juni für Vorstellungen im September Karten kaufen, traditionell kann man dann die einzelnen gewünschten Plätze im Saalplan auswählen - auch am 15. Juni schon? Da bin ich schon neugierig, wie das wirklich ablaufen wird. Es gibt die Reden von "1 Meter Abstand" - wie viele Plätze werden da verfügbar sein. Ein anderes Thema ist natürlich: Wer finanziert das Defizit, wenn nur zwei Drittel der Plätze (oder wie auch kolportiert wird: ein Viertel, siehe Salzburger Festspiele) besetzt sein dürfen. Wie sieht es mit den internationalen Künstlern bzw. Orchestern aus. Sind die dann alle da?


    Man weiß es jetzt noch gar nicht. Im Juli weiß man es vielleicht auch noch nicht sicher. Aber Mitte Juni kauft man schon die Karten für Elektra (endlich wieder die alte Kupfer-Inszenierung, Dirigent: Welser-Möst) oder La fille du regiment (mit Camarena als Tonio und Maria Happel als Herzogin Krakendorp)? Ich bin unsicher.

    Du meine Güte, das verheißt nichts Gutes!!! Wehe, wenn sie losgelassen...

    So denke ich auch, wobei ich nicht dagegen bin, dass diese Regisseure inszenieren - ich werde da nur abwartend dessen harren, was dann tatsächlich stattfindet (ohne es aber vorerst selber besucht zu haben).


    Positiv finde ich, dass schöne alte Produktionen wieder ausgegraben werden: Elektra (Kupfer) und Le nozze di figaro (Ponnelle).


    Bei Wagner finde ich zwar richtig, dass es einen neuen Parsifal geben soll, hätte mir aber lieber einen neuen Lohengrin gewünscht. Ich vermisse von den bestehenden Produktionen Meistersinger (bitte immer noch die uralte Schenk-Inszenierung), Tristan (McVicar, zeitlos) und den Ring, von dem es nur die Walküre geben wird. Tristan und Meistersinger wurden seit Jahren nicht aufgeführt.


    Recht innovativ sieht der Plan auch nicht aus.

    Lieber Alfred, nein, du warst bei meiner Unterstellung nicht konkret gemeint - weiß ich doch, dass du viel Humor hast. Es war eher allgemein gedacht und ich erinnere mich an manche Kommentare über das Stück, die es ablehnten.

    Mir ist das schon oft aufgefallen, dass Sitznachbarn im Theater oder in der Oper verärgert oder sehr unzufrieden und frustriert sind (und ich verstehe sie auch), während ich selbst in so einer Aufführung oft leichte Beute bin und die Vorstellung genießen kann oder mich einwickeln lassen kann und hinterher das Gefühl habe, ein interessantes Erlebnis gehabt zu haben. Es ist immer wieder etwas Neues. Während mein bester Freund die Erwartung hatte, "Habemus papam" sei ein Film über die Papstwahl und eine Lobpreisung des Papstes - da war ihm nicht zum Lachen zumute und er war frustriert; und ich hatte keine Ahnung, was in dieser Filmsatire (oder wie man das nennen mag) auf mich zukommt, vielleicht eine Art Dokumentation, wie heilig und hehr alles ist. Umsomehr erstaunt und erheitert war ich, was sich da alles abspielt, auch an Menschlichem. Ich musste sehr oft schmunzeln und fand das alles einfach entzückend. Und bei dem Stück "Böhm" stieß ich mich weder an der "Hässlichkeit" der Puppen, noch sah ich irgendwo eine Verunglimpfung von Karl Böhm. Ich habe einige fabelhafte Aufnahmen mit Böhm, habe das eine oder andere Interview gesehen und wusste, dass er sicher ein wichtiger Dirigent war, aber ich war beim Gedanken an ihn nie emotional. Ich habe ihn nur respektvoll und mit einer gewissen Hochachtung zur Kenntnis genommen. Und bei diesem Theaterstück bzw. seit diesem Theaterstück habe ich auf einmal eine Art Liebe zu diesem Menschen empfunden. Liebe, auch Mitgefühl, dann wieder Mitleid, dann aber auch wieder Heiterkeit über manche etwas schrulligen Auftritte oder Ausfälligkeiten. Das ist das, was Theater mit mir - natürlich mit Hilfe der eigenen Fantasie - machen kann. Und mit meiner Unterstellung, manche hätten mit Theater nichts am Hut, meine ich, dass sie das mit sich nicht machen lassen. Kommt mir jedenfalls so vor.

    Nikolaus Habjans hochgelobte Inszenierung von Paulus Hochgatterers Stück über Karl Böhm am Schauspielhaus Graz ist für die nächsten zwei Wochen im Stream abrufbar. Ich kann dieses hervorragend gemachte Ein-Personenstück nur allewärmstens empfehlen:


    https://www.schauspielhaus-graz.com/play-detail/boehm/


    Christa Ludwig, Paul Schöffler, Elisabeth Schwarzkopf und viele andere treten in dem Stück übrigens auch auf.

    Ich habe das Stück im Burgtheater gesehen und war begeistert. Tolles interessantes Theater! Besonders interessant natürlich für die, die mit der Materie einigermaßen vertraut sind (damalige Kulturpolitik, Sänger, Dirigenten, Mozart, Schubert, Wagner ...), und dann auch ungemein amüsant. Wer da jetzt beleidigt von "Verunglimpfung" spricht, hat wahrscheinlich keinen Humor und auch mit Theater nichts am Hut. Überdies handelt es sich nicht um eine reine Dokumentation über den Dirigenten Karl Böhm, wiewohl jedoch viele seiner Zitate einfließen oder auch Worte, die er gesagt haben könnte. Ich fühle mich ein wenig an meinen besten Freund erinnert, der mir beleidigt mitteilte, dass der Papst-Film "Habemus papam" mit Michel Piccoli sehr enttäuschend sei, da die Handlung "ja total unrealistisch" sei. Wer nun der alte Mann auf der Bühne wirklich ist, weiß man nicht so genau. Ein Doppelgänger? Macht nichts. Selten so gelacht - nicht weil's vordergründig lustig wäre, sondern weil die Zitate und die oftmaligen Bemerkungen zum Publikum so unvorbereitet trafen und verblüfften.

    Das Video dürfte aus Graz sein. Im Burgtheater gibt es diese "Böhm"-Produktion ca. einmal pro Monat als Gastspiel. Großartige Atmosphäre auch im Publikum! Sehr zu empfehlen.

    Danke, es hat letztlich doch noch funktioniert. Einmal klickte ich den Zurück-Pfeil und nach nochmaligem Versuch dann ...

    Demnächst also "Siegfried".

    Heute wollte ich mir "Die Walküre" anschauen. Es geht einfach nicht. Ich verwende Firefox. Nach dem Einloggen erscheint das Startfenster zur Walküre. Wenn ich dann klicke, werde ich wieder umgeleitet auf die Seite, auf der ich mich einloggen soll. Naja, schade. Am meisten hätte mich diese tolle Aufführung von "Die Frau ohne Schatten" interessiert. Die hörte ich in dieser Besetzung nur im Radio und nahm sie auf. Zu Beginn der Saison sah ich sie dann live, mit Andreas Schager als Kaiser.

    Ich hatte mit dem Live-Stream der Wiener Staatsoper bis jetzt kein Glück. Ich logge mich ein und werde dann wieder zum Einloggen aufgefordert. Da startet nichts. Beim "Kauf" bekomme ich ein Bestätigungsmail von Culturall, wo dann statt 14 Euro "0 Euro" steht.

    Und doch betrifft uns die saisonale Influenza derzeit viel mehr. Interessanterweise gibt es diesbezüglich kaum Sorge oder Panik. Man ist stattdessen besorgt über etwas, das einen weniger betrifft. Die Influenza-Welle hat gerade ihren Höhepunkt überschritten. Vor wenigen Jahren sind innerhalb eines Jahres in Österreich 2500 Menschen an der Influenza gestorben, in Deutschland 25000 Menschen. Gegen Influenza kann man sich impfen lassen.


    Unterwegs sollte man sich nicht mit den Händen ins Gesicht fahren. Nach der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Türgriffe, Haltegriffe) oder dem Berühren von Türschnallen in öffentlichen Gebäuden sollte man sich bei nächster Gelegenheit gründlich die Hände waschen.

    Ich habe die Vorstellung vom letzten Samstag im Radio Ö1 gehört und war von Anfang bis Ende gefesselt. Ich fand alle Mitwirkenden besonders gut, von der größten bis zur kleinsten Partie. Die Namen Christine Goerke und Simone Schneider, die mir bisher nicht bekannt waren, werde ich mir unbedingt merken. Goerke klang an manchen Stellen für mich ähnlich wie Jessye Norman, vor allem in der Erkennungszene, in der einiges an Ariadne-Musik vorweggenommen ist. Nur dass Jessye Normans Organ für so eine Partie wahrscheinlich nicht kräftig genug gewesen wäre. Die Goerke hat mich fast vom Hocker (besser gesagt: von der Couch, auf der ich mit meinen AKG 702 saß) gerissen, ebenso Simone Schneider als Chrysotemis - die beste Chrysotemis, die ich je gehört habe. Abgesehen von dem durchgehend traumhaften Gesang der Elektra an diesem Abend werde ich dieses hysterische "Es sind keine Götter im Himmel!" nie mehr vergessen. Waltraud Meiers Klytämnestra war selbstverständlich vom Feinsten. Das war intelligentester Liedgesang, da hätte der Bychkov mit dem Orchester etwas mehr Rücksicht nehmen sollen. Allerdings hat die Klytämnestra auch einige dominante (und nicht nur verhaltene) Momente, und da reichte offenbar die Kraft der Stimme nicht (mehr). Dennoch: wunderschön! Ich hätte mir ja auch gerne eine Karte gekauft - aber bei dieser Inszenierung hat mir das eine Mal (Premiere: Nina Stemme, fantastisch!) gereicht. Dieses Bühnenbild bzw. diese Inszenierung musste ich nicht noch einmal sehen. Muss übrigens niemand. Das war die letzte Vorstellung in diesem Outfit. In absehbarer Zukunft wird die vorige Inszenierung von Harry Kupfer bzw. das Bühnenbild von Hans Schavernoch (Auf DVD erhältlich mit Abbado, Marton, Fassbaender, Studer, King) wieder ausgegraben. Eine erfreuliche Wiederaufnahme, die ich mir gerne wieder anschauen werde und nicht nur anhören.


    Im Online-Merker hieß es, Bychkovs Dirigat sei zu laut gewesen. Es hieß gar, es sei zu wenig differenziert musiziert worden. Ich war nicht vor Ort und ich weiß nicht, wo der Kritiker gesessen ist. In der Radio-Übertragung, die ich auch aufgezeichnet habe, konnte ich diesbezüglich keine Mängel feststellen. Es war - wie fast immer, wenn es in der Wiener Staatsoper Mozart, Wagner oder Strauss gibt - auch diesmal das Orchesterspiel unübertroffen, wie oft gesagt wird.

    Mein Jahr ist ja schon vorgeplant, die Termine für Oper und Konzert stehen fest und die beruflichen Termine sowieso.

    Mein Vorsatz für 2020 ist, (fast) keine weiteren Bücher, CDs und DVDs zu kaufen, sondern auf bislang Ungelesenes, Nicht-fertig-Gelesenes und Ungehörtes zurückzugreifen. Außerdem möchte ich öfter als bisher ins Theater gehen.

    Freitag, 18.10., Wiener Staatsoper

    Die Frau ohne Schatten

    Christian Thielemann; Andreas Schager, Camilla Nylund, Nina Stemme, Tomasz Konieczny, Daniela Fally, Clemens Unterreiner


    und am Samstag "Il barbiere di Siviglia", zu dem ich eine Schülerin einlade. Das mache ich überhaupt öfter, dass (bei geeigneten Veranstaltungen) mehrere SchülerInnen von mir eingeladen sind. Viele kannten so etwas bisher nicht bzw. hätten sonst nie die Gelegenheit, da diese Art von Kultur in ihrer Welt nicht vorkommt.

    Heute Samstag, 17.08. um 19:30 Uhr sowohl im Radio Ö1 als auch in Bayern Klassik:

    George Enescu: Oedipe


    Ich kopiere die Details (etwas unschön) einfach herein:


    Komponist/Komponistin: George Enescu/1881 - 1955

    Vorlage: Sophokles/496 - 406 v.Chr.

    Textdichter/Textdichterin, Textquelle: Edmond Fleg/1874-1963

    Titel: OEDIPE, op.23 / Lyrische Tragödie (Oper) in 4 Akten und 6 Bildern

    (aufgenommen am 11. August in der Felsenreitschule im Rahmen der Salzburger Festspiele 2019)

    Solist/Solistin: Christopher Maltman /Oedipe

    Solist/Solistin: John Tomlinson /Tirésias

    Solist/Solistin: Brian Mulligan /Créon

    Solist/Solistin: Vincent Ordonneau /Le Berger

    Solist/Solistin: David Steffens /Le Grand Prêtre

    Solist/Solistin: Gordon Bintner /Phorbas

    Solist/Solistin: Tilmann Rönnebeck /Le Veilleur

    Solist/Solistin: Boris Pinkhasovich /Thésée

    Solist/Solistin: Michael Colvin /Laïos

    Solist/Solistin: Anaïk Morel /Jocaste

    Solist/Solistin: Ève-Maud Hubeaux /La Sphinge

    Solist/Solistin: Chiara Skerath /Antigone

    Solist/Solistin: Anna Maria Dur /Mérope

    Chor: Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor

    Choreinstudierung: Wolfgang Götz

    Chor: Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

    Choreinstudierung: Huw Rhys James

    Orchester: Wiener Philharmoniker

    Leitung: Ingo Metzmacher

    Länge: 146:19 min

    Heute Samstag, 10.08. um 19:30 Uhr im Radio Ö1 und am 15.08. um 20:05 Uhr im Radio Bayern Klassik:

    Cherubinis Médée - die Premierenvorstellung vom 30.07. (Salzburger Festspiele)

    Wiener Philharmoniker

    Thomas Hengelbrock

    Frau Netrebko hat Bayreuth abgesagt. Frau Dasch übernimmt.

    Gerne hätte ich sie am 3. August als Elsa gesehen.

    Am 3. August hätte sie ohnehin nicht gesungen, sondern am 14. und 18. August. Dass Frau Netrebko dann doch nicht singt - damit rechne ich meist. So wie bei Jonas Kaufmann. Mal sehen, ob er in München in "Die tote Stadt" dabei ist oder in Paris 2020 im Ring.


    P.S. 08.08.: Habe gerade bemerkt, dass vielleicht Frau Dasch gemeint sein könnte, die du gerne am 3. August als Elsa gesehen hättest.

    Falls jemand Die Sendung mit der Maus verpasst hat - hier ist sie:

    http://bit.ly/2GxLdZF


    Ich finde das einfach entzückend und sehr wertvoll. Meine Klasse (Zwölfjährige) geht im Herbst geschlossen in das Ballett Peter Pan in der Wiener Volksoper.

    Auch wenn wir nicht die Bayreuther Festspiele anpeilen, werde ich ihnen diese Folge zeigen - ihnen, von denen die meisten noch nie in einem Theater waren und auch gar nicht wissen, was das ist - damit sie sehen, was hinter den Kulissen so vor sich geht.