Beiträge von adriano

    Ich wage mal zu behaupten, lieber rolo, dass man speziell die ersten drei Symphonien nirgends besser hören kann als in dieser späten Studioaufnahme (die Fünfte ist auch extrem gut gelungen).

    ... aber auch sehr schade, dass Swetlanov in seinen späteren (Live-) Aufnahmen die "Manfred"-Symphonie stets in einer ungeschickt und unverzeihlich gekürzten Fassung dargeboten hat!


    Diese Einspielung von 1966 war tatsächlich einmal kurzzeitig auf CD erhältlich, wenn auch dermaßen versteckt, dass man schon beinahe detektivisches Gespür brauchte, um sie zu finden, nämlich auf CD 4 dieser 5-CD-Box:


    Diese Kollektion von 2006 ist allerdings auch schon wieder vergriffen und nur recht teuer auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen.

    Danke für die Info, Joseph II :-)

    Solche Anthologie-Boxen über Sänger mag ich in der Regel nicht so - ausser z.B. die beiden monumentalen Callas-Kisten von EMI/Warner oder die Puccini-Opern mit Tebaldi (Decca).

    Meinen Privat-Transfer des Nicolai-"Te Deums" hab ich gerade gestern wieder mal gehört: Eine ganz tolle Komposition!

    Die damalige Erstpressung war nicht gerade sensationell...

    Nicolai, Otto (1810-1849)

    Te Deum


    Wäre schön wenn es eine aktuelle neuere Aufnahme gäbe … das Werk ist es wert!

    Stimmt, Maurice! Jedoch: Diese sehr schöne, alte DGG-LP von 1966 wurde leider nie als CD wieder veröffentlicht. Gut, dass ich sie damals, bevor ich meine LP-Sammlung verkaufte, digitalisiert hatte. Immerhin wirken Evely Lear, Raili Kostia, Heinz Hoppe und Thomas Stewart mit...

    @ Joseph II, Danke für Deine Anfrage :-)


    Hier die chronologische Liste der bisherigen kommerziellen 17 Aufnahmen des grossartigen Busoni-Konzerts, die sich in meiner Sammlung befinden:


    Mewton-Wood/Beecham (1948) Somm
    Johannsen/Schmidt-Issersted (1956) Music & Arts

    Scarpini/Kubelik (1966) BR Klassik
    Ogdon/Revenaugh (1967) EMI
    Banfield/Herbig (1986) cpo
    Bloch/Eschenbach (1986) Aperto
    Donohoe/Elder (1988) EMI
    Battel/Frontalini (1989) Bongiovanni
    Ohlsson/Dohnanyi (1989) Telarc
    Lively/Gielen (1990) Koch
    Postnikova/Rojdestvensky (1991) Erato
    Hamelin/Elder (1999) Hyperion
    Thiollier/Schonwandt (1990) Kontrapunkt
    Massa/Malzew (2008) Genuin
    Cappello/La Vecchia (2009) Naxos
    Kolly/Kissoczy (2010) Zhdk

    Gerstein/Oramo (2018) Myrios


    Kann zwar nicht garantieren, dass die Liste komplett ist.


    Persönlich stehen bei mir nach wie vor die beiden EMI-Aufnahmen (Ogdon und Donahue) and der Spitze, und dies auch was Dirigate, Orchester und Aufnahmetechnik betrifft.

    Was nicht heissen soll, alle anderen seien minderwertig. Bemerkenswert ist z. B. die erste (Rundfunk-) Aufnahme durch den 27-jährigen Noël Mewton-Wood. Auf deren CD Wiederveröffentlichung hatte ich viele Jahre gewartet. Diejenige, die mir am wenigsten überzeugen sind mit Postnikova, Gerstein und Cappello.

    Ich glaube in diesem Forum hatte ich schon früher mal über dieses Thema gepostet.


    Zusammen mit Delius' "A Mass of Life" befindet sich das Busoni-Konzert on top der Werkliste für meine "Einsame Insel". Beide bereiteten mir (und bereiten immer noch) bisher die schönsten Musikerlebnisse; beide kenne ich auch sehr gut als Partituren.

    Hallo Norbert :-)

    Diese Aufnahme des Busoni-Konzerts ist enttäuschend, aber nur was der Chor im Schlusssatz betrifft. Viel zu laut und zu grob, einfach furchtbar. Weiss nicht, ob man das CD-Remastering nachbalanciert hat, denn ich habe die LP-Aufnahme von damals. Busoni wollte nämlich, dass dieser Chor (immerhin 48 Sänger) unsichtbar bleibt, also im Hintergrund singt. Das Ganze soll mysteriös wirken, wie aus einer anderen Dimension kommend. Schon damals, als ich im Publikum sass, war ich sehr enttäuscht. Da haben die Toningenieure anderer Live-Aufnahmen das Problem besser lösen können. Schade, denn Boris Bloch und das Tonhalle-Orchester sind super.

    @ Garaguly & Fiesco

    Leider ist die dazu gehörende/ passende, ebenso wundervolle CD, inzwischen fast vergriffen:

    https://www.amazon.de/Muse-Poe…te&qid=1602954005&sr=8-16


    Zum Thema Vinyl:

    Lieber Axel, hier mal ein interessantes Forum

    https://www.jpc.de/blog/news/e…n-mit-vinyl-qualitat,865/

    oder dieser Artikel:

    https://www.bleeding4metal.de/?show=special&id=173


    Meine persönliche Meinung: LPs lassen sich leicht verkratzen und Dreck haftet leicht daran. Nicht zu sprechen von den statischen Aufladungen... Wie war ich froh, als damals endlich die CD kam! Das statische Geknister und Gecknacke ging mir immer wieder auf die Nerven, und dann noch all diese Rillenfehler... Es gab LPs, die ich mit der Zeit nicht mehr hören wollte, weil ich genau wusste, dass an der oder anderen Stelle was "Unauslöschliches" passierte. Dann noch die Zeit der Ölkrise, wo das Material echt zweitklassig, weil es mit allerlei Ersatzsubstanzen vermischt wurde... Das heutige Vinyl ist sicher viel besser, aber mechanisch immer noch anfälliger als eine CD. Diejenige, die behaupten, dass Vinylsound besser sei, ignorieren den Originalklang des Masters, denn davon hängt die Soundqualität ab. Dank CDs konnte man endlich all die LPs, deren Klang oft zurückgeschraubt werden musste, in vollem Umfang geniessen. So konnte man auch Karajan und die Berliner nicht mehr so "verschleiert" geniessen. Und inzwischen klingen die Berliner sogar noch besser, dank SACD oder Pure Audio :-)

    Hallo Maurice :-)

    Ich bin ein grosser Michael Ponti-Fan...

    Ponti hat ja auch Tschaikowskys gesamtes Solo-Klavierwerk auf Vox eingespielt.

    However, hier noch einige empfehlenswerte Alternativen:

    Werner Haas (Monte-Carlo-Orchester, Inbal) - diese mag ich ganz besonders gern!

    Peter Donohoe (Bournemouth SO, Barshai)

    Mikhail Pletnjev (The Philhamonia, Fedoseyev) - einige Kritiker meinen, dies sei die allerbeste Gesamtaufnahme der Konzerte

    Noël Mewton-Wood (Orchester Winterthur, Goehr)

    Jerome Lowenthal (London SO, Comissiona)

    Stephen Hough (Minnesota Orchester, Vänskä - live)

    - Alle diese sind Aufnahmen der Konzerte 1-3 plus die Konzertfantasie. Die Doppel-CD mit Mewton-Wood beinhaltet jedoch die gekürzte Siloti-Fassung des 2. Klavierkonzerts.

    Die Fedoseyev-Box mit Andrej Hoteev (Koch) mit vielen sogenannten "Originalfassungen" und Neuentdeckungen (inklusive ein Audio mit Tschaikowskys Stimme) wäre, vom musiklogischen Aspekt her, sehr interessant, jedoch ziemlich langweilig dargeboten.

    Stimmt, Garaguly. Jedoch kommen auf Decca auch das "Poema autunnale", die "Lauda" und "Deità silvane" (die ich sehr liebe) vor, die zweiten darunter immer noch ein Unikum (leider von einem Tenor statt einem Mezzo gesungen). Und das "Tramonto" auf DGG war damals während vielen Jahren nicht nur die erste Stereo-Einspielung, sondern auch die erste nicht in der originalen Quartett-Fassung (die es damals mit Sena Jurinac auf (Mono-) Westminster gab.

    Ich kenne alle Respighi-Aufnahmen gut, denn ich arbeite gerade an einer Neuedition meiner "International Respighi Discography" die nächstes Jahr erscheinen wird.

    Was 78er Touren und LPs betrifft, hatte ich praktisch 90% aller je produzierten Respighi-Aufnahmen, wenn es auch nur um ein einzelnes Lied oder Violinstück, das sich darauf befand. Diese hunderte Exemplare (und bereits viele CDs) habe ich vor einigen Jahren dem Musikmuseum in Bologna verschenkt, zusammen mit Respighis Original-Radiogrammofon, das mir Elsa geschenkt hatte - und noch gut funktionierte. (Diese Schenkung beinhaltet auch mein Khachaturian-Archiv, das besser dokumentiert ist als dasjenige der Komponisten-Nachkommen).

    In anderen Worte habe ich zuhhause nur noch etwa 150 Respighi-CDs, alle 78er Touren-Privattransfers und viele Rundfunk- und Live-Aufnahmen.



    Was meine eigenen (6) Marco Polo/Naxos-Einspielungen betrifft, hör Dir unbedingt Respighis Kantate "La Primavera" an. Es ist immer noch die einzige Aufnahme! Und bin bin echt stolz darauf, denn es ist ein sehr schwieriges Stück, zu Spielen und zu Dirigieren. Bei der ersten Aufnahme-Session hatte Naxos ihren Vertreter geschickt, um nachprüfen, ob ich dies überhaupt meistern würde. Nachdem nach den ersten Proben und Takes das Orchester und der Chor mir mehrmals applaudiert hatte, machten sich der "Prüfer" davon. Ich kannte das Stück seit Jahren schon sehr gut - und hätte nie gedacht, ich würde es eines Tages dirigieren!

    Ueber beiden Respighi-Opern, die ich in Bratislava aufgenommen hatte, teilte mir vor einigen Jahren der Konzertmeister mit, man würde immer noch von diesen Sitzungen in den höchsten Tönen sprechen. Und ich kam gerade aus einer 5-wöchigen Radiotherapie wegen eines Stimmband-Karzinoms... Sprach total heiser und musste ständig Medikamente einnehmen, mit üblen Nachwirkungen. Wenn Du, gegen Ende meiner Aufnahme von Respighis "Dornröschen" (La bella dormente) die kurze Sprechpartie des Mr. Dollar Chèques hörst, das bin ich als heiserer Rezitant; ich klinge wie Louis Armstrong - doch es passt perfekt :-)

    1979 habe ich am Lucerne Festival - anlässlich Respighi's 100. Geburstags eine grosse Respighi-Ausstellung auf die Beine gestellt, dort konnte man auch das Manuskript der Oper "Marie Victoire" sehen - das ich auch Marco Polo vorgeschlagen hatte, also 30 Jahre vor der cpo-Aufnahme. Klaus Heymann fand das Projekt zu teuer - ich habe wochenlang Kalkulationen aufgestellt, um einen vernünftigen Preis zu bekommen. Dann kam noch die übliche Antwort "too obscure!" - und das war's. Dies ist nur eins der zahlreichen Projekte, die ich damals nicht realisieren durfte und die inzwischen auf anderen Labels erschienen sind.

    Doch doch, Garaguly!


    DECCA hat grossartige Respighi-Aufnahmen hinter sich, wie z. B.:


    Concerto gregoriano - Poema autunnale (Amoyal-Dutoit, 1995)

    Poema autunnale (Julia Fischer, 2011)

    Fontane - Pini - Feste (Dutoit, 1983)

    Fontane - (Erede, 1956)

    La Boutique Fantasque - Impressioni brasiliane (Dutoit, 1999)

    La Boutique Fantasque - komplett (Bonynge, 1982)

    La Boutique Fantasque - komplett (Ansermet, 1951)

    La Boutique Fantasque (Solti, 1958)

    Pini - Fontane - Rossiniana (Charles Munch, 1967/96) ("Phase Four" - Serie)

    Pini - Fontane (Ansermet, 1963)

    Pini - Feste (Maazel, 1977)

    Pini - Fontane - Gli uccelli (Kertesz, 1969)

    Pini - (Previtali, 1957)

    Rossiniana (Ansermet, 1967)

    Rossiniana - La Boutique Fantasque-Suite (Dorati, 1977) ("Phase Four"-Serie)

    Deità silvane - Trittico botticelliano - Lauda per la Natività (Heltay, 1978)

    Antiche Danze I-III (Lopez-Cobos; eine der besten Aufnahmen)

    Antiche Danze III (Münchinger, 1957)



    ... und DGG (ebenfalls Referenz-Aufnahmen):

    Il Tramonto (Seefried-Festival Strings Lucerne, 1960)

    Pini di Roma (Maazel, 1959)

    Pini - Fontane (Karajan, 1978 - eine meine bevorzugten Interpretationen)

    Antiche Arie e Danze III (Karajan, 1973)

    Pini - Fontane - Feste (Sinopoli, 1993)

    Pini - Fontane - Feste (Ozawa, 1979)

    Antiche Danze I-III (Ozawa, 1979)

    Antiche Danze I & II - Trittico Botticelliano (Orpheus CO, 1993)

    Violinsonate (Mutter, Zimerman, 1989)

    Violinsonate (Mutter, Orkis, 2000)


    DGG-Polydor/Siemens hat übrigens 1939 für die Erstaufnahme von "Feste Romane" gesorgt: Berliner Philharmonisches Orchester unter Victor de Sabata - und 1943 für diejenige des "Concerto gregoriano", mit Paul Richartz, dem Städtischen Sinfonie-Orchester Berlin unter Robert Heger.


    Vielleicht ist die Liste nicht vollständig. Einer gewissen Vollständigkeit zuliebe erwähne ich auch Werke für kleinere Besetzungen und, last but not least, Respighis grossartige Violinsonate.

    Hallo Garaguly.


    Diese Respighi-CD ist sicher willkommen, doch lass mich, als alter Meckerer hinzufügen, dass es eine sehr merkwürdige Zusammenstellung von groß besetzten (beinahe bis zum Gehtnichtmehr aufgenommenen) Welthits mit einigen unbekannteren kleiner besetzten ist - die man zwar auch schon aus anderen CDs kennt. Warum wohl hat Maestro Chailly die "Feste Romane" nicht aufgenommen? Die gehören fast notwendigerweise zu "Fontane" und "Pini" hinzu (oder ein anderes gross besetztes Stück) - und er hätte sie sicher süperb interpretiert.


    Möchte noch eine ebenfalls, durch mich "meckerbare" (meiner Meinung nach völlig unnötige) CD signalisieren, mit 4-händigen Klavierfassungen von "Pini", "Fontane" und "Antiche Arie e Danze". 4-händige Respighi-CDs gibt es vielleicht beinahe ein Dutzend, und wer kauft denn so was? Habe nichts gegen 4-händige Originalstücke, wie z. B. Respighis amüsanten "Sei piccoli pezzi" - doch die fehlen hier.

    Was mich aber am meisten an dieser CD ärgert, ist, dass der eine Pianist sich auf dem Cover "Norberto C. Respighi" nennt - was, meiner Meinung nach Vorspiegelung falscher Tatsachen ist. So formuliert denkt man nämlich, dass das "C." alleine für einen zweiten Vornamen steht, und dass sein Familienname "Respighi" ist. In Wirklichkeit heißt er aber Norberto Cordisco - und, sollten sich irgendwelche "Respighis" unter seinen Vorgängern befinden, ist es immer noch nicht ganz legal, dass man diesen Namen einfach hinzufügt. Ottorino und Elsa Respighi hatten keine Kinder, also gibt es keine direkte Nachkommen.

    Am Ende seiner Einführungstexte steht immerhin "Norberto Cordisco Respighi" (wobei man auch hier denken kann, "Nordisco" sei ein zweiter Vorname):

    https://www.amazon.de/Klavierm…ghi&qid=1599838632&sr=8-1


    Unter seinem "vollständigen" dreiteiligen Namen hat der Erwähnte, in Frankreich lebende, 2018 auch eine illustrierte Respighi-Biographie veröffentlicht:


    https://www.amazon.fr/Ottorino…1599315567&s=books&sr=1-1


    Hier erfährt man immerhin, dass "Cordisco" sein Familienname ist, weil er in Großbuchstaben gedruckt wird.

    Das geschmacklose Cover-Design schreckt mich jedoch ziemlich ab.


    Der Name Respighi soll also dienen, um weitere Tore aufzumachen... So dachte ich auch, als vor einigen Jahren in den USA ein "New York Chamber Orchestra Ottorino Respighi" auftauchte - ein Ensemble, das übrigens auch für Naxos aufnimmt. Orchesternamen, die sich mit Namen berühmter Komponisten aufbrüsten: So was akzeptiere ich nur wenn es das Ensemble aus der Stadt oder Region des Komponisten kommt, oder Tradition dahinter steckt (Beethoven-Orchester Bonn, Brahms-Orchester Hannover, Bruckner-Orchester Linz, Tschaikowsky-Symphonieorchester Moskau). Aber wie steht es z. B. mit dem Schumann-Orchester Pullach, das es erst seit 30 Jahren gibt?).

    In Neapel gibt es übrigens eine "Alma Mahler Sinfonietta" (auch auf Naxos vertreten)...


    Genug gemeckert für heute :-)

    "A Mass of Life" - was für ein faszinierendes, hochinspiriertes Stück! Ein Stück für meine einsame Insel :-)

    Die beste Aufnahme ist, meiner Meinung nach, diejenige von Charles Groves! Trotz der nicht allzu perfekten deutschen Aussprache Benjamin Luxons.

    Von den 3 weiteren Aufnahmen (Noman del Mar - intaglio, Richard Hickox - Chandos und David Hill - Naxos) gefällt mir die etwas rauschende, Live- (und rar gewordene Bootleg-Aufnahme) von Norman del Mar am besten - mit Kiri Te Kanawa, Patricia Bowden, Ronald Dowd und John Shirley-Quirk. Wie bei der Hickox-Aufnahme wird die "Mass" mit Delius's (ebenfalls grossartigem) "Requiem" gekoppelt, dirigiert von Charles Groves und mit Heather Harper und Thomas Hemsley.

    Dem Beiheft ist ebenfalls zu entnehmen, dass Beethoven beim Orchestre de la Suisse Romande zu Zeiten Ansermets sehr selten gespielt wurde.


    Na ja, immerhin traten damals, zu Ansermets Zeit, auch Dirigenten wie Furtwängler, Karajan, Cluytens, Weingartner und Schuricht in den Abonnementskonzerten des OSR auf, da gab's also schon hochgradige(re)n. Beethoven. Sogar Toscanini trat mit Ansermets Orchester in einem Konzert in Lausanne auf.

    Ansermet spielte für Decca 300 Platten ein (darunter natürlich auch einige mit anderen Orchestern). Als es plötzlich hiess, "Mr Ansermet, this will be your last recording for Decca" schenkte er dem Producer James Walker, der mit ihm hart gearbeitet hatte (auch dank ihm ud seinem Vorgänger Victor Olof klang das Orchester oft besser als es war), eine Schachtel Pralinen... Die Mitarbeit Decca/Ansermet hatte sich schon längst verschlechtert, denn Decca wollte gar kein deutsches Repertoire mit ihm.

    Ansermet hatte das Decca-Team auch nie zum Essen eingeladen, wie viele andere Dirigenten und Sänger (vor allem nach den letzten Aufnahme-Sitzungen) taten.

    Dazu kamen noch Reibereien, weil Pierre Monteux (der auf RCA war und auf den Ansermet extrem eifersüchtig war) einige seiner Platten in Europa von Decca lizenzieren liess. Und Ansermet konnte es partout nicht verdauen, dass in Genf eine "Carmen" mit Thomas Schippers und nicht mit ihm eingespielt wurde. Es ging da um Regina Resnik, Joan Sutherland und Franco Corelli, die sehr hohe Gagen hatten und man Genf ausgewählt hatte, alleine um Geld zu sparen. Dies war ursprünglich ein RCA-Projekt gewesen - doch gleichzeitig arbeitete man an einer "Carmen" mit Karajan, Corelli und Grace Bumbry - auf RCA, obwohl Karajan mit dem Label keinen Vertrag hatte.

    Nicht lachen: Man sprach bei Decca sogar über eine "Carmen" mit Edith Piaf!! Doch die EMI-"Carmen" mit Victoria de los Angeles und Beecham war, vor derjenigen Karajans, der Bestseller.

    Zum Thema Beethoven-Symphonien gäbe es ja noch das "Phänomen" Ansermet. Seine Beethoven-Einspielungen aus den frühen 1960er Jahren wurden damals scharf kritisiert, doch inzwischen bezeichnet man sie als eine Art "Vorboten" der Praxis eines Harnoncourts. Die LPs aus den 1960er Jahren wurden 2009 vom Label Decca-Resonance, innerhalb einer sehr wertvollen (noch nicht vollständigen) "Ansermet Edition" - oder von Decca Japan remastered (wo sie in einem 5CD-Schuber herauskamen). Die Resonance-Ausgabe besteht aus 3 Doppel-CDs; dort befinden sich noch 6 Ouvertüren und die "Grosse Fuge" drin. Diese sind inzwischen beide gestrichen worden.

    Die Interpretationen sind in der Tat hochinteressant, jedoch ist das Orchestre de la Suisse Romande nicht immer auf der Höhe. Die "Neunte" ist z. B. leider ziemlich schlecht gespielt, irgendwie klingt alles, als wäre daran nicht genug geprobt worden, oder es wäre nicht genug Zeit dagewesen, um sie sorgfältiger aufzunehmen. Dann kommen noch die problematischen Gesangssolsten dazu (dies war Joan Sutherlands Decca-Début!). Ich habe Ansermet gekannt und bin erstaunt, dass er, der immer sehr anspruchsvoll war, so was durchgelassen hat.

    Es gibt Kritiker, die meinen übrigens noch heute, dass Ansermets Orchester immer stark überbewertet wurde und dass es eher wegen des damals eingespielten, seltenen Repertoires (russische und französische Musik) und fortschrittlichen Tontechnik gut ankamen. In Japan, wo es auch gastierte, wurde Ansermet hochgejubelt wie ein Karajan...

    Auch Ansermets (ebenfalls gestrichenen) Brahms-Interpretationen - in einer schönen 4-CD-Box von Resonance - betrachte ich als wichtige Dokumente.

    Danke nochmals, Garaguly! Apropos Requiems für die Gefallenen: Habe gerade vor zwei Tagen wiedermal das Requiem von Kabalevsky gehört, das ich sehr mag. Die ehemalige Melodiya-LPs wurden 1992 auf Olympia-CDs umgespielt, doch auch diese sind zur Rarität geworden. Und es erinnert mich an meine Freundschaft mit Valentina Levko, die dort Solistin, und für mich eine der grössten Mezzo-Sopranistinnen überhaupt ist. Da ich nicht mehr nach Moskau reise, fehlt mir Valentina sehr...

    In der Post aus Moskau ist für mich übrigens iie Oper "Der Meister und Margarita" von Alexander Gradsky unterwegs. Von ihm habe ich bereits die beiden Opern "Stadium" und "Der Mann". Ein ganz verrückter, genialer und sehr vielseitiger Komponist - und Musiker!

    Es gibt ein weiteres "moderneres" tolles russisches Requiem: dasjenige von Vyacheslav Artyomov. Sehr empfehlenswert!

    Der Kalafati hat mich nicht vom Hocker gerissen, trotz solider Komposition ließ mich das alles ziemlich kalt. Das Kastalsky-Requiem hat da schon mehr zu bieten!

    Genau so auch bei mir, Garaguly. Dann also folge ich gerne Deine Empfehlung betr. Kastalsky :-)

    Und was hat dieses Mytholgie-inspirierte Cover mit Kalafatis Musik à la Glazunov zu tun; das passt hinten und vorne nicht. Das verspricht eher eine griechisch-heroische Angelegenheit... Auch Covers sollten passend sein!

    Ziemlich enttäuscht von:



    Die Aufnahme hat zu wenig Hall und gewisse Stellen sind merkwürdig abgemischt worden. Die Interpreten sind sehr gut, aber es klingt alles ziemlich rauh gespielt und ich vermisse, z. B. in der "Infantin"-Suite, den nötigen Jugendstil sowie Magie und Transparenz.

    Da gibt es einige inspiriertere Einspielungen...

    Die Einführungstexte von Eckhardt van den Hoogen sind sehr informativ, doch - wie immer - viel zu lang für eine CD mit Musik eines bereits bekannten Komponisten, von dem es schon Dutzende CDs, Bücher und Essays gibt. Zu den 8 Seiten mikroskopisch klein gesetzten Textes fügt er noch eine 2-seitige Einführung zum Thema Schreker "in eigener Sache" hinzu, die, meiner persönlichen Meinung nach, nicht unbedingt nötig ist. Doch mit allem Respekt; seine Essays sind hochqualifiziert; ich lese sie immer mit grossem Interesse!


    Diese CD hat 6 Jahre gebraucht, bis sie erscheinen durfte!

    Lieber Don Gaiferos :-)


    Dein Posting landet natürlich mit breiten, eleganten Flügelschlägen in den Papieren meines Nachlasses, derart wertvoll ist es! Vielen herzlichen Dank, dass Du Dir noch die Mühe genommen hast, deine Eindrücke nieder zu schreiben! Nach dem früheren Posting von Holger Kaletha bist Du der zweite aus Deutschland, der sich mit diesem Werk beschäftigt. Ich kann aus solchen "Rezensionen" nur lernen!

    Der Titel "Impertinent" führt natürlich auf gewisse "Gewagtheiten" oder "Frechheiten" zurück, die in diesem Werk vorkommen. In meiner Einführung (siehe PDF-Textbeilage zum betreffenden Mediafire-File) erwähne ich, dass nicht nur Tschaikowsky, sondern auch Skriabins "Le Poème de l'Extase" und Wagners "Tristan-Motiv" zitiert - und verfremdet werden. Ab und zu hört man Tschaikowsky noch ganz kurz in versteckter Form. Das Werk endet übrigens mit einer "Vercembalisierung" der Schlusskadenz seines Klavierkonzerts...

    Das De-Falla-Konzert liebe ich sehr. Zuerst wollte ich eine viel ernstere Sache daraus machen, doch ich vernichtete meine Entwürfe, vor alle nachdem ich mich mit dem Solisten darüber unterhalten hatte. Wir meinten, es gäbe immer noch zu wenig Humor in der modernen Musik, also wollten wir uns auch mal dezent amüsieren...

    Der zweite Satz ist eine Recyklage eines Satzes aus einer meinen vielen Bühnenmusiken ("The Body Snatchers"). So was habe ich mir einmal ausnahmsweise erlaubt, schliesslich gibt es berühmte Komponisten, die auch ihre Musik recyklieren. Das Stück ersetzt eine etwas langweiligere erste Fassung, die ich bereits fertigkomponiert hatte - und später bestimmt nicht recyklieren werde :-)



    (siehe II: "Neurosis")

    Der später vorkommende Walzer (VI.) passt eigentlich nicht gut hinein, doch der Regisseur wollte was leicht kitschiges (und leicht tanzbares) für eine Traumszene...

    Dieser 2. Satz ist eine Art "Intermezzo ohne Impertinenzen", denn die Musik klingt ernsthafter und kontemplativer.


    Alles wird leider nur von synthetischen Klängen dargeboten (für ein Orchester war kein Geld da), doch es existiert dazu eine genaue Partitur für ev. konzertante Aufführungen...


    Im Grunde genommen ist es Musik mit einer gewissen Aggressions-Dynamik dahinter (ein Freund von mir meinte, es hätte teuflische Momente drin) - sie entspricht meinem sanguinischen Charakter :-) All meine Concertini sind eigentlich "selbstkritische Selbstdarstellungen", wenn auch ab und zu mit einer grossen Distanz "gesehen" und einem (manchmal auch bitteren) Lächeln über all das Verrückte, was ich in meinem Leben vollbracht habe.


    Jetzt lass uns noch auf ganz beschiedene Art hoffen, dass das Stück einmal in einem Konzertsaal erklingen darf. Bisherige Bemühungen hierzulande waren erfolglos; es werden nur eine gewisse Avantgarde und Stars berücksichtigt, gleich welchen Mist sie darbieten. Und es gibt sogar Welche, die mein Werk als Mist, oder meinen Stil als "passé" empfinden.

    But no problem: Ich komponiere in erster Linie für wenige Freunde und Bekannte und hege auch keine grossen Ambitionen. Bin extrem selbstkritisch geworden weil ich viel zu viele gute Musik kenne!


    Zum Schluss, hier noch De Falla in persona:

    Nimmt mich Wunder wer den Soundtrack des hier bereits früher erwähnten Dokumentarfilms (von Yuri Raizman) "The Fall of Berlin" dirigiert, dessen Begleitmusik aus einigen Passagen aus Glières "Murometz" besteht... Inzwischen ist bei mir die kommerzielle DVD-Ausgabe aus USA eingetroffen, doch dort steht auch nichts drin über die Musik. Der Film wurde übrigens von Belorussischen und Ukrainischen Armee-Kameramännern während der Befreiung Berlins Reportermässig gedreht - ein packendes Dokument. Die Szene, wo die Rote Fahne auf dem Reichstags-Dach gezeigt wird, musste allerdings später nachgestellt werden, da die Wetterbedingungen zu schlecht waren.

    Im Youtube wurde der Film inzwischen als "eventuell für einige Nutzer unangemessen" gestuft.

    Danke, Maestro Peter!

    Ich hatte auch einen Verdacht auf Bootlegging, denn gerade heute habe ich mit zwei Freunden aus Moskau korrespondiert, die was von der Sache verstehen, und meinen, dass dies unmöglich sei. Ansonsten hätte Melodiya die Aufnahme schon längst herausgegeben, und dies sogar vor den Symphonien 1/2, die auch Glière dirigiert.

    Es gab früher massenhaft solche illegalen Produktionen, mit missbrauchten oder auch frei erfundenen Künstler- oder Orchester-Namen.

    Dies passiert aber auch ganz legal auf grossen Labels: In früheren Decca-Opern und Operetten gibt es z. B. Kleinpartien-Solisten mit erfundenen Namen wie "Libero Arbace" oder "Omar Godknow": Das sind mist leicht verfremdete Stimmen von Sängern, die sonst in diesen Produktionen mitwirken. Godknow war übrigens der Decca- Chefproduzent Christopher Raeburn in persona, der in "Giuditta" eine kleine Sprechrolle hat.

    Doch Namen von Stars wir Stokowski zu missbrauchen, da bin ich froh, dass Colt rechtliche Probleme bekam.

    Anders herum, kennt Ihr auch sicher den grossen Fake-Skandal mit der Pianistin Joyce Hatto; deren Ehemann Dutzenden LPs herausgab mit ihrem Namen. Es waren aber lauter leicht verfremdete Aufnahmen mit anderen Pianisten. Es hat lange gedauert, bis die Sache ans Licht kam. Darüber gbit es sogar einen Dokumentafilm.

    Danke, Felix, für die Info :-)

    Wie bereits erwähnt, konnte man mir damals in Moskau nicht Weiteres berichten - der Verantwortliche hatte die Namen Glière und "Ilya Murometz" angeblich noch nie gehört in seinem Leben; im Archiv fand ich nur die Daten der vom Kompositen dirigierten 1. und 2 Symphonie sowie der beiden Ballettsuiten. Aber nun wird's erst recht spannend, der Sachen nochmals nachzugehen (was ich auch von mir aus versuche). Hab soeben 2 E-Mail nach Moskau geschrieben (eine an Melodiya selbst vor einigen Tagen wird wohl nicht viel bringen).

    Hab mich bereits vor einigen Jahren in Moskau über diese Geschichte erkundigt - ohne Erfolg. War auch bei Melodiya im Büro, um Karteien durchzublättern und nichts zum Thema Swetlanov/"Murormetz" gefunden. Der zuständige Direktor, der zwar sehr freundlich war, hatte keine Ahnung; mir war, er würde den Namen Glière zum ersten Mal hören... Die Archiv-Dokumentation bestand noch aus uralten, meist handgeschriebenen Kärtchen; noch vor ca. 10 Jahren hatten die es noch nicht fertig gebracht, alles auf Computer zu übertragen - hoffe, dass dies inzwischen geschehen ist. Wiedermal eine Gelegenheit, mich bei meinen russischen Kontakten "auf Distanz" zu erkundigen, nachdem es nicht so aussieht, als würde ich nochmals nach Moskau reisen...


    Was die tolle "Murometz"-Aufnahme von Nathan Rakhlin von 1973 betrifft (deren Melodiya-Neu-Digitalisierung überfällig wäre!), die habe ich übrigens ab Original-Melodiya-LPs digitalisiert. Da hört man kein Bandrauschen wie auf den (früher von mir digitalisierten) CBS- und EMI-Lizenzpressungen; was vermuten lässt, die Russen hatten denen Masterkopien statt Originalbänder geliefert.

    Denn, eben: Die 1996er-Digitaliserung, die auf "Russian Disc RD 15 025" erschienen ist, ist eine echte Enttäuschung, zu flach geraten und weit entfernt vom schönen Stereo-Breitbild des Originals. Und sie hat Bandrauschen. Da kann ich ruhig behaupten, meine (direkt ab LP-!) Digitalisierung ist viel besser, präsent und breitklangig geraten wie das Original. Als Melodiya-Aufnahme und -Pressung ist es nämlich eine super LP.

    Natürlich ist diese Aufnahme nicht komplett (TT 75:45), doch sie ist kompletter als alle anderen gekürzten. Die (intelligenten) Kürzungen machen in etwa 6 Minuten aus. Und ein Kuriosum: Rakhlin hat einige Glockenklänge (à la "Manfred-Symphonie") eingebaut, beim Erscheinen des Choralmotivs der Hörner im 1. und 4. Satz. TT 75:45.


    Auf Russian Disc gibt es auch eine CD von (1994) mit dem "State Symphony Orchestra" unter Igor Golovtschin. Hab sie seit Jahren nicht mehr abgespielt und vermute, es handelt sich auch um eine etwas gekürzte Fassung. Sie dauert auch 75 Minuten, was aber nichts heissen soll: JoAnn Fallettas (ziemlich lieblose, "unrussische") ungekürzte Einspielung dauert 71:30 Minuten. Da finde ich die Naxos-Aufnahme von 1991 mit Donald Johanos viel besser und "authentischer". Auch hier kann ich im Moment nicht berichten, ob sie komplett ist oder nicht (TT 75:33). Die rezenteste, viel befriedigendere CD-Aufnahme von 2018, mit der Beogradska filharmonija unter Gabriel Feltz dauert 83:13 Minuten. Immerhin wird sie nicht so lahm dargeboten wie die damalige Harold Farbermans, die 93 Minuten dauert... Scherchens unvergessliche (erste komplette) Aufnahme von 1952 dauert 79 Minuten, und die kommt mit korrekten Tempi, Leidenschaft und grosser Lyrik daher! Und sie bleibt für mich immer noch die Unübertreffliche - wie hier bereits in früheren Postings diskutiert wurde.


    Die Schweizerische Erstaufführung von "Ilya Murometz" fand übrigens (in Zürich und in Genf) erst 2017 statt! Yuri Simonow dirigerte das "Orchestra of the Zurich University of the Arts and of the Haute Ecole de Musique de Genève". TT ca. 80 Minuten. Das Resultat eines intensiven Orchester-Workshops; eine ganz tolle Leistung!


    Ihr kennt vielleicht auch noch den YouTube-Live-Mitschnitt mit Neeme Järvi und dem WDR Symphonieorchester Köln (1999, TT ebenfalls ca. 80 Min.). Klanglich leider unbefriedigend. Schade, denn die Interpretation gehört zu den besten!


    Ueber diese tolle Symphonie und all deren Einspielungen kann nie genug diskutiert werden :-)

    Hier was ich mal auf Mediafire platzieren konnte (denke nach wie vor jedoch an eine etwas einfachere Lösung...):


    Adriano

    Eine Auswahl meiner Kompositionen auf http://www.mediafire.com

    (zum Download):


    Studio-Aufnahmen:


    Impertinent Concertino for Harpsichord and Strings:

    http://www.mediafire.com/folde…r_Harpsichord_and_Strings


    Nudités: Concertino for Ondes Martenot and Strings:

    http://www.mediafire.com/folder/pqes1lkqwxyj0/ADRIANO_-_Nudités_-_Concertino_for_Ondes_Martenot


    Thoughts and Associations for Clarinet and String Quartet:

    http://www.mediafire.com/folde…arinet_and_String_Quartet


    Drei Reflektionen für Klavier:

    http://www.mediafire.com/folder/6g30o5xoh9pnt/ADRIANO_-_Drei_Reflektionen_für_Klavier



    Aufnahmen mit synthetischen Klängen:

    Concertino for Piano, Strings and Percussion:

    http://www.mediafire.com/folde…NO_-_Concertino_for_Piano


    Concertino for Celesta and Strings:

    http://www.mediafire.com/folde…o_for_Celesta_and_Strings


    Obscure Saraband for Organ, Timpani, Chimes and Strings:

    http://www.mediafire.com/folde…DRIANO_-_Obscure_Saraband



    Lieber Holger, Danke für Deine "Anteilnahme". Meine Kompositionen möchte ich einfach nicht mehr auf Social Media veröffentlichen. Weil sie nicht auf CD erschienen sind, kriege ich auf YouTube keine Tantiemen (sind zwar jährliche Peanuts-Beträge), denn sie können nicht mit einem üblichen (CD-) ISRC-Code angemeldet werden. Bin dabei, eine Lösung zu finden, dass ich die erwähnten Werke auch durch Public Links ab meiner eigenen Cloud verfügbar machen kann...

    Anderseits würde es mir reichen, wenn mein Zeug in Zukunft nur limitiert zur Verfügung steht, also nur demjenigen Häufchen, das sich wirklich dafür interessiert :-)