Beiträge von Amfortas08

    1) Es gibt im künstlerischen Bereich - wie sonst auch oft - Netzwerke.

    Ja. Ja. Ergo gibt es auch ein RT-Netzwerk.
    Das ist argumentativ bzw. juristisch genauso stichhaltig wie: der Sohn von Familie Müller wurde beim Klauen erwischt => klaut auch seine 1 Jahr jüngere Schwester. .

    2) Das Regietheater hat andere Formen der Operninszenierung im deutschen Sprachraum fast völlig verdrängt.

    Tja. Entspricht etwa: die Mehrheit der PKW-Fahrer hält sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen. Also gibt es ein riesiges Netzwerk von PKW-Rasern, die natürlich auch fortlaufend miteinander kommunizieren.

    Allein daraus ist abzuleiten, dass ein "mächtiges Regietheaternetzwerk" sehr wahrscheinlich ist.

    Genau. Und da könntest du hinzufügen, dass dieses zusammen mit den etablierten Mainstreammedien ein Meinungskartell bilden, dass fast alle Opernbesucher in ihrem Denken betreut.

    Die ganze Opernwelt ?

    Nein.

    Ein von unbeugsamen Freunden des "Guten, Wahren und Schönen" genutztes Forum hört nicht auf, dem RT Widerstand zu leisten. RT-Phobe bilden dort mit ihren inhaltlich hoch-anspruchsvollen rt-phoben Postings - deren gedankliche Dichte und Komplexität selbstverständlich jeden RT-Philen sofort vor Neid erblassen lassen - dazu einen heiß ersehnten Kontrapunkt des Westfernsehens.

    Man muss dann ansehen, wie die Zeitungskritiken argumentieren, wie wenig Vielfalt es da gibt, und bedenken, dass die Ausbildungsstätten an der Reproduktion der gelehrten Meinung ihren Teil haben.

    @ Kurzstückmeister: "Holger schrieb, es gäbe kein Regietheater".

    Sorry. Er schrieb lediglich, dass RT ein „journalistischer“ aber "kein wissenschaftlich anerkannter Begriff“ ist.


    Wer das für eine Verschwörungstheorie hält, möge mal an einer (Musik-)Universität eine Lehrveranstaltung besuchen und dort abfällig über Regietheater sprechen und stattdessen Werktreue fordern. Sollte doch im universitären Diskurs möglich sein. Viel Spaß.

    Zu blöd nur, dass in Seminaren der Hildesheiner Uni bei den KUWIS das „RT“ von Dozenten/Studenten gleichermaßen durchaus kritisch behandelt/diskutiert wird. Nebenbei: Hildesheim-Uni besitzt, was KUWIS betrifft, ein durchaus gutes Image auch außerhalb der BRD. Obwohl diese Stadt ein uninteressantes Kaff ist.
    https://www.uni-hildesheim.de/…chaften-und-aesth-praxis/


    während vieles im Regisseurtheaterbereich eintönig nach dem gleichen Schema abläuft (Nazis, Zirkus, Bordell oder Fitnessstudio bei Carmen, was den Sinn dieser Figur völlig verwässert, Stühle, Müll usw.). Dazu nur in Opern mit historischen Hintergrund nur noch die modernen Klamotten.

    Du versäumtest in deinem Beitrag zu erwähnen, dass im RT auch pausenlos defäkiert, gepinkelt, ejakuliert und gekotzt wird, dabei ständige Nacktheit. Zudem haben zahlreiche Besucher kaum Gelegenheit, sich beizeiten über die Verunstaltung zu informieren. Deshalb ist eine Verunstaltung unbedingt als eine solche zu kennzeichnen; gegebenenfalls mit einem gelben Fleck.

    Das Moralische hat aber die RT-Fraktion gepachtet (kann man hier im Forum in Überfülle bestaunen).

    Im Gegentum. Das bildet vielmehr Verbal-Asyl RT-Phober.

    Deren Zitate kannste dir in Überfülle reinziehn. Kleine Auswahl:

    "Verunstaltungstheater", "Opernzerstörer" "Wenn Regisseure Opernwerke derart verunstalten, dann gehören sie an den Pranger!", "Verunstalterregisseur" ,"Pseudogutmenschen", "in bodenloser Anmaßung auf Mafiastrukturen basierende Werkverschandelung" , "die Macher sollten sich schämen"...

    Für die Spaßvögel, die meinen, es gäbe kein Regietheater: Es gibt da so eine online-Enzyklopädie, die manchmal gar nicht so total schlecht ist:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Regietheater

    Danke für Hinweis. Aber Wiki-Info ist zu ergänzen.

    Denn "Infektionsherd" (M.L. Gilles) fürs RT bilden zahllose unterhaltsame Postings von RT-Phoben.

    Die verlocken ohne jeden Zweifel zahlreiche arglose Freunde des "Guten, Wahren und Schönen" (bitte folgsam sich der Hierarchie fügen) von verbotener RT-Frucht zu kosten. Infektion erfolgt sogar, wenn diese zuletzt gekostet; also erst nach Besuch zahlreichen "unentstellten:D " bzw. " werktreuen" :P Inszenierungen.

    Unser ehemaliges Mitglied Knusperhexe teilt mir heute mit, dass nach langer Zeit an der Berliner Staatsoper endlich wieder einmal eine Inszenierung gegeben wird, die zum Werk passt.

    Super, dass du weiterhin im Kontakt mit Knusperhexe bist. :yes::yes:

    Sei doch so lieb und bitte Knusperhexe inständig und herzlichst, sich erneut in Tamino einzubringen. Denn viele Freunde des Wahren, Guten und Schönen und zahllose RT-Flüchtlinge lechzen weltweit nach seinen unterhaltsamen Beiträgen und - wie Melomane bereits unterstrich - insbesondere nach seinen hellseherischen Fähigkeiten.

    Herzliche Grüße an Knusperhexe und laß bitte deinen rt-phoben Fan-Club nicht so allein.

    Auch wenn es euch nicht passt -ich halte es für durchaus wichtig, immer wieder klarzumachen, dass das RT nicht unwidersprochen bleibt.

    Deshalb seien RT-Phobe erneut ermuntert sich weiterhin im RT-Forum wacker einzubringen.

    die sich sonst womöglich der Illusion hingeben, ihre teilweise abstrusen Ideen würden auf allgemeine Akzeptanz stoßen

    Sehr erfreulich, dass du dem RT zu mindestens teilweise auch konstruktive Ideen zubilligst.

    Riegitheater kann man angreifen, man kann sich drüber lustig machen, an kann es entlarven indem man Bügnebildert zeigt - aber ein IMO noch erfolgreicherer Weg ist - es einfach totzuschweigen. :!::!::!:

    Nicht erwähnenswert - nicht satisfactionsfähig -

    Aber wie soll Tamino denn noch als ehernes Bollwerk gegen das weltweite Unwesen RT funktionieren/agieren, wenn es selbiges totzuschweigen beabsichtigt. Das wäre doch höchst enttäuschend für die bereits so oft beschworene Zielgruppe "der schweigende Mehrheit" von wahren Opernfreunden des Guten und Schönen. ;(

    Deshalb bildet Nemorinos würzige RT-Kritik einen fruchtbaren Ansatz: .

    oder eine sinnfreie, mit Musik und Handlung in keiner Weise in Einklang zu bringende Inszenierung bevorzugt.


    Oder soll ein RT-Gegner im Ernst behaupten, das Regisseurtheater fördere den Zustrom von Migranten oder begünstige gar Gretas heroischen Einsatz für den Klimaschutz?

    Aber ja. Denn RT-Phoben ist ein derartiges Unding an Argumentation durchaus zuzutrauen.

    Adorno war in Sachen Karajan so exponiert, daß er sich in seiner Kritik nicht traute, den Namen des Dirigenten zu nennen, um nicht bei seinen "Jüngern" in Ungnade zu fallen (obwohl sich jeder denken konnte, wer gemeint war!).

    Später ließ er er einem Wagner-Essay für Bayreuther Festspiele schon mal Ross und Reiter rüberwachsen. Da schrieb er als freundliches Feedback über eine Salzburger Götterhämmerung unter Karajan, dass er dabei gecheckt hatte, dass Wagner nur dann laut rüberkommt, wenn in seiner Mucke was kompositorisch nicht gelöst wurde.

    Aber um Missverständnis von Karajan-Enthusiasmus vorzubeugen:

    Ihm mißfiel, dass Karajan in Mozarts Nozze die Cherubin-Canzone viel zu sehr mechanisch durchtaktierte oder er das Abgründige und Rätselcharakter in Beethoven Missa Solemnis durch Wohllaut versemmelte.


    Noch was zu der Karajanschen Wiedergabe von Schönbergs Orchestervariationen. Ich ziehe sie einer frühen Aufname von Boulez vor. Doch die olle Rosbaudsche Wiedergabe ( auch im Studio entstanden) kommt mir generell viel deutlicher rüber, obwohl mono und vor allem mit sehr viel größerer Intensität. Vor allem was Gesamtzusammenhang von op. 31, die Entwicklung bis zum Schluß angeht. Bei der Karajan-Einspielung fallen die einzelnen Variation auseinander wie 100 Jahre alter Mamorkuchen.

    Am besten gelungen mir bisher die Rheingold-Einspielung. Transparent. Dabei das Kunststück, dass trotz sehr zügiger Tempi nie der Eindruck rüberkommt, dass Wagners Mucke nicht genug atmet. Im Gegenteil.

    Natürlich kann hier jeder posten was er will, ich persönlich finde allerdings atonale Stück hoch unattraktiv. Was da rüberkommen soll, ist mir schleierhaft.

    Beim Reinziehn einfach bloß versuchen, seine Ohren dabei nicht an irgendeinen einen Grundton festzuzurren. Sobald selbiges akustisches Freischwimmen klappt (Seepferdchen), ist einen Watte aus den Löffeln weg gezogen, so dass es dann höchst fetzig rüberkommt.


    Dazu mal ein kurzes Streichtrio von Roman Haubenstock-Ramati, wo er m.E. noch an sog. klassischer Moderne andockt.

    Anrührende und faszinierende Kompositionen für Solo Violine bilden die zyklisch angeordneten kurzen 32 Freeman-Etudes von John Cage. CL-Platzierung. Sie kommen beim Reinziehn höchst plastisch rüber, wie etwa zart bis hart minimalistisch gestapelte und dennoch fließende Klang-Formationen.
    Manche < 3 Minuten, hängt von der Wiedergabe ab.
    Der kampferprobte Violin-Haudegen Irvine Arditti (in selbiger Streichformation) spielte diese erster komplett ein.



    Ich diskutiere doch nicht, wenn ich die schweigende Mehrheit hinter mir weiß

    So ist es. Und ja. Diese Attitüde besitzt durchaus Tradition. Denn es traten/treten in der Historie zahlreiche politisch Verantwortliche auf, die davon überzeugt waren/sind, „die schweigende Mehrheit“ zu vertreten und dennoch kläglich auf die Nase fielen/fallen, als sich das Gegenteil erwies. Genauere Details dazu kann jeder sich selbst ausmalen.

    Diese Denkweise ist es, die ich allen GLEICHGESINNTEN vermitteln will um Ihnen zu zeigen,

    Da auf simpelste Argumente verzichtet wird, ist es keine "Denkweise".
    Viel bezeichnender und "entlarvender" (um dich damit mal zu zitieren) wird in diesem Posting die unverblümte Verachtung/Geringschätzung der imaginierten „schweigenden Mehrheit“ kenntlich/deutlich. Denn es vertritt die Überzeugung, dass es bereits völlig ausreicht, diese anvisierte Zielgruppe lediglich mit schlichten bzw. undifferenzierte Parolen, Unwahrheiten und Verschwörungstheorien abspeisen zu können.

    Meine Botschaft ist dort - wohin ich sie gesandt habe -ziemkich sicher angekommen.

    Wie es ankommt, wäre noch zu hinterfragen.

    Denkbar, dass selbst eine Menge gebildeter, konservativer bzw. rt-kritischer Opernbesucher sich nicht mit derart schlichten Parolen, zufälligen Empfindungen aus dem rt-phoben Lager abspeisen lassen wollen. Denn diese anvisierte Zielgruppe würde sich damit möglicherweise nicht ernst genug genommen betrachten.:(

    Und der in Endlosschleife wiedergekäute, unsinnige Vergleich mit Gastronomie mutierte bereits zum <Klassiker> von RT-Phoben.:thumbup:


    Deshalb wohlmeinder und -gesonnener:yes: Rat an RT-Phobe:

    Versucht es doch mal mit Argumenten !

    RT-Phobe können doch kein Interesse an mangelnder Reputation bzw. Imageverlust haben, ausgelöst durch ihren Verzicht auf Argumente.

    Die kurzen freiatonalen Stücke des (mittel)frühen Webern packen ein weiterhin, obwohl ca 100 Jahre bereits her. Sehr viel kommt da bereits in einzelnen Noten, kurzen Motiven rüber.



    mit Emerson noch klangsinnlicher, differenzierter und zarter:

    ff


    Auch die 4 Studien for Cello vom späten Bazi:

    Ein Hinweis mehr, daß sie ins Schwarze treffen. :baeh01:

    Der (zugegebenermaßen unappetlitliche und geschmacklose) Vergleich mit dem Hundekot war wohl der Hammer, weil er GENAU DAS beschreibt, wie ich Regisseurtheater empfinde: Als äussert unappetitlich und geschmacklos !!

    Um zu versuchen sich diesem Niveau mal anzupassen:

    Der Vergleich mit Hundekot mit Oper (mit und/oder ohne RT) könnte durchaus angehn.

    Denn falls ein Kneipeninhaber Hundekot an Stelle von (georderten) Wiener Schnitzel serviert, dann kann zu Grunde gelegt werden, dass er damit keine Gewinnabsicht verfolgt.

    Falls ein Gast auf die Idee käme, Hundehaufen statt Wiener Schnitzel mit Pommes zu odern, dient sein Ansinnen nicht täglichen Erfordernissen von Nahrungsaufnahme.

    Ich finde, daß die gastronomischen Vergleiche sehr gut geeignet sind, weil sie TREFFSICHER und ENTLARVEND sind - und GENAU DESHALB werden sie ja so angegriffen und ers wird versucht sie als lächerlich und geschmacklos hinzustellen.

    jedoch der generelle gastronomischen Vergleich (von täglicher Nahrungsaufnahme in Gestalt von Wiener Schnitzel mit Pommes) mit der Kunstform Oper bleibt weiterhin unsinnig; wird auch keinesfalls richtig/sinnvoll, indem er repetitiv gepostet wird.

    Denn Oper (auch wenn Beteiligte an der Aufführung damit Kohle verdienen) unterliegt allgemein dem zweckfreien Bereich, also nicht der Notwendigkeit wie z.B. täglicher Nahrungsaufnahme.

    Der Opernbesucher muss regelmäßig Nahrung zu sich nehmen, aber keine Oper sich reinhziehn, um zu überleben.

    Empfindungen eines Besuchers zum RT, selbst wenn dem das gefällt, sind zufällig, weil weiteren Besuchern ganz andere Empfindungen rüberkommen können. Empfindungen bilden daher keine plausiblen Argumente.

    Übrigens hat mein Freund Chrissy vor, voraussichtlich am 12.11. in Liberec den Trovatore zu besuchen. Ich beneide ihn.

    Dann bitte doch Chrissy sich als streiterprobter Veteran und rüstiger Kämpe wieder im RT-Talk wacker einzubringen. Und wer von euch hat Kontakt zu Knusperhexe? Bitte fragt ihn, ob er erneut bereit ist, mit Hilfe unterhaltsamer Beiträge und herzigen Invektiven zur Belebung des RT-Forums beizutragen.

    Ich bin weder-noch, sondern eher ein RT-Phiber.

    das könnte ich mir auch zu eigen machen.

    folge ich ausnahmsweise dem Rat von Holger und äußere mich inhaltlich einfach nicht mehr zu diesem Thema.

    Schade.:(;( Ich goutiere deine Beiträge.:thumbup: Mach doch bitte hier weiter mit.:yes:

    Viel Spaß noch weiterhin hier!

    Danke.

    Zum Kotzen


    Ihr Kommentar ist zum Kotzen, Herr Dr. K.!!!

    Hm. Merkwürdig, dass RT-Phobe sich hier so unentspannt einbringen.

    (allerdings wäre es nicht gänzlich auszuschließen, dass Zustimmung/Beifall aus rt-phober Fraktion ein eher schlechtes Licht auf Postings wirft)

    Dieser Satz ist mir schon wieder zu tendentiös. Er insinuiert nämlich, dass Gegner des Regietheaters nur dummes Zeug schreiben und andererseits, dass aus der Feder bzw. der Tatstatur von den Liebhabern dieser Werke ausschließlich Kluges verbreitet wird.

    Ich widerspreche dir höchstlich ungern.:(;(

    Aber in meinem Posting steht nichts von allen (!) RT-Phoben und es lässt auch keinesfalls den Schluss zu, dass RT-Phile "ausschließlich Kluges" verbreiten; wurde sowieso nie behauptet.

    Zudem wird man speziell in diesem Thread man vergeblich Kluges von RT-Phoden suchen (allenfalls vergleichsweise wenig davon finden).

    Mancher RT-Phobe räumt sogar offen ein, Argumentatation für gänzlich überflüssig zu halten, was nicht besonders klug rüberkommt.

    Im Verhältnis zu RT-Phoben sind RT-Phile tatsächlich die Guten. Denn:

    1. Sie zeigen sich selbstverständlich auch für traditionelle Regie offen.

    2. Sie kritisieren auch RT-Produktionen. Und das begründet.

    3. Sie kübeln nicht ressentiment-aufgeladenen Verbal-Trash aus. Nicht mal in Threads von rt-phoben bzw. "neutralen" Usern.

    Grundsätzlich möchte Amfortas08 aber sich bemühen, deinen Anforderungen einigermaßen gerecht zu werden.:yes::yes::yes:

    Aber Deine Drohung ist unverschämt, sie stinkt zum Himmel. Ich erwarte jetzt, daß die Moderation oder der Forenbetreiber eingreift, denn das ist eindfach mehr als nur ein starkes Stück!

    Entspann dich mal und bleib ganz locker. Denn "schimpfender Kontrapunkt" kommt vergleichsweise höchst untertrieben rüber, zu dem was RT-Phobe sich in OperaVeras-Thread erlaubt haben.

    Fruchtbar, im Sinne des Thread-Erstellers, könnte ja auch wie folgt verfahren werden:


    Sobald RT-Phobe verstärkt ihren manisch repetitiven Verbal-Klärschlamm aus Ressentiments, kruden Verschwörungstheorien, Falschinformationen und Lügen in dem Bericht auskübeln, wäre lediglich inkriminierter Abfallrest des Threads ins Tollhaus vom RT-Forum zu verlagern und an einen der zahlreich vorhandenen Threads zu kleben, aber zu mindestens das Eröffungs-Posting davon zu verschonen.
    Für die Moderation „wird's 'ne harte Arbeit sein: wo beginnen, da wo nicht aus noch ein“, doch es wäre vor allen den Usern/Lesern geholfen, "die gern einen Bericht darüber lesen wollen" und keinen Bock auf RT 2.0. haben, "weil sie die Prügeleien und den Trashtalk im Regietheaterforum ja nicht“ lesen bzw. darin nicht „mitmischen“ wollen.


    Deshalb noch mal herzliche Bitte an die Moderation wenigstens OperaVeras Threaderöffnung zum ursprünglichen Platz zu verschieben.

    MDM

    Es soll keineswegs einen Punktsieg bilden. Nein.Nein. Das sei ferne. Betrachten wir das doch vielmehr als einen eher flüchtig rüberkommen Moment von herzlichster Gemeinsamkeit/Gemeinsinn zwischen den scheinbar so unversöhnlichen Fronten, verschanzt in virtuellen Verbal-Schützengräben.

    Er gehört längst in den Regietheater-Bereich verschoben. Schade um die Mühe, die sich von OperaVera, deren Bericht ich mit Interesse gelesen habe!

    Ich finde auch sehr schade um die Mühe von OpreaVera. Deshalb sollten ihre Beiträge nicht dahin verschoben werden.

    Aber der Rest kann getrost in eines der eigens eingerichteten virtuellen Aufnahmelager für RT-Flüchtlinge (RT-Bereich) landen. Dort können RT-Phobe in ihrer Opferattitüde sich wonnig suhlen, verbal sich richtig austoben, vom Leder ziehen und ihr Mütchen kühlen.

    Ich gucke gerade live das Finale der Rugby-WM auf PRO7 MAXX . Da ist weniger los als hier.

    Tja. Da siehste mal was dir hier an unterhaltsamen RT 2.0 so geboten wird. :thumbup:Gelle ?

    Sogar ein DFB-Pokal-Fight mit 11-Meterschießen kommt vergleichsweise nur als lauwarmes Bad oder gemütlicher Osterspaziergang rüber.:yes:

    Mir nicht - die Freude liegt in der Zerstörung des bürgerlichen Theaters, das wurde ja vor einigen Stunden ganz offen gesagt, daß man die "antisemitischen" Texte bei Wagner angreift...

    1. Das bildet keinen Angriff auf Wagner, sondern einen Hinweis auf ein Element in seinem Parsifal.
    2. Deinem Posting zur Folge wäre dann auch Aufzeigen einer z.B. misslungene Modulation in einer Klaviersonate von XXY oder das von z.B. stimmlicher Unzulänglichkeiten der Sopranistin YYZ mit der Freude an Zerstörung des bürgerlichen Konzertbetriebes gleichzusetzen, weil "Angriff".

    (das ist nicht mein bier - ich bin kein Wagnerianer - aber wenn der Vorwurf stimmt - dann wird sich such Umdeutungen auch nichts ändern)

    "Umdeutung" wurde nicht gefordert. Im Gegenteil. Sinnvoll wäre Verdeutlichung.

    Tja, der "Wortprügel" ersetzt einen anderen Begrif, der ja heute als Tabu gekennzeichent wurde - in der Hoffnung Kritik an "Unkunst" (mein Wortprügel" ein für alle Mal zum Schweigen zu bringen)

    Wo ist denn in meinen Posting was von „Hoffnung“ zu lesen, RT-Phobe „ein für alle Mal zum Schweigen zu bringen“ ?. Sehr gespannt auf einen entsprechenden Beleg.

    Ganz abgesehen von der Unsinnigkeit des Vergleichs von Kunst (von mir aus – im Falle des RTs - auch von „Unkunst“, wenn es dir besser gefällt) mit Nahrungsaufnahme, bildet dieser keinerlei Grund zur Aufregung. Nur RT-Phobe empören sich im gegenteiligen Fall. Ist schon okay, das zu posten.

    Allerdings bildet dein Vergleich keine Beurteilung bzw. Urteil, weil ohne Prädikat. Sondern entspricht allenfalls etwa sowas wie einem "Nein. Diese Suppe ess ich nicht." Aber ist auch okay, denn keiner muss diese Suppe essen.

    diskutiere ich auch nicht

    sondern verfasse Statements,

    dem sei keinesfalls widersprochen.

    Zu den Vorwürfen. mangelnder "Argumente"

    Ich meine, es gibt Ding da braucht man nicht zu argumentieren

    und da KANN man auch nicht argumentieren:

    Na, na na. Damit wird doch lediglich der Beweis geliefert, dass keinesfalls bei rt-philen Usern die Ursache für das wenig schmeichelhafte Image von RT-Phoben zu suchen und zu finden ist, auch wenn du das Gegenteil versuchst zu suggerieren. Keiner muss "argumentieren", aber selbstverständlich "KANN" man "argumentieren."

    Und ich kann wirklich nicht mehr die immer gleichen, von oben herab belehrenden und arroganten Scheinargumene der RT – Anhänger lesen.

    Immer schön locker bleiben. Herab belehrende und arrogante Scheinargumente wie:
    wenn nicht, wie bereits von La Roche erwähnt, seit den 90iger Jahren das RT sein Unwesen getrieben hätte.
    dürften/sollten doch weder für RT-Phile noch für RT-Phobe ein Problem bilden; einschließlich dem würzigen Wortprügel „Verunstaltungstheater“ aus der rt-phoben Fraktion.

    Vor allem die geradezu irrsinnige Behauptung, dass die Anhänger von werkgetreuen Inszenierungen ja überhaupt keine regelmäßigen Opernbesucher wären.

    Aber. Aber. Diese Behauptung speist sich einzig aus der Fraktion der RT-Phoben. Vor allem Gerhard Wischniewski wird nicht müde zu verkünden, in den letzten Jahren kein Opernhaus von innen gesehen zu haben.
    In diesem Zusammenhang passt es auch vorzüglich, dass zahlreiche RT-Phobe einräumen, sich mit Fotos und/oder Videoausschnitten zu begnügen, um eine Inszenierung gänzlich beurteilen zu können (darunter ist aber nicht das Interesse zu verstehen, RT-Produktionen überhaupt zu besuchen; denn das muss keiner).

    Im Vordergrund sollte stehen, das der Einklang besteht zwischen der Musik, dem Text und dem Bühnengeschehen.

    Aber genau vorstellbar und sinnvoll, dass Opernregie versucht einen Kontrast zum Werk zu bilden.

    Es existiert mir kein plausibler Grund, dass sich Regie und Publikum von z.B. ideologischen Schlagseiten, in Gestalt arischer bzw. tendenziell antisemitischer Kunstreligion oder vom Erlösungskitsch in Wagners Parsifal sich blöde zu machen hat.

    Wagner gestaltete im Parsifal sogar selbst den Kontrast, indem darin dunkle dissonante Klangfarben im Verhältnis zur diatonischen Sphäre der Mucke an Bedeutung so dolle zunehmen, dass damit seine Erlösungsideologie/kitsch darin beginnt sich aufzubröseln.

    Und deiner Forderung nach "Einklang" erfüllt sich ja damit, falls Regie auf derartige Schichten/Schlagseiten im Parsifal Bezug nimmt, sie verdeutlicht. Die Chose gerät also wiederum zur einer Art "Einklang" 2.0 mit dem Parsifal.

    Die RT Gegner wurden als gestrig dargestellt und dumm

    Dieser Eindruck lässt sich keinesfalls bestätigen.

    Denn RT-Phile, die i. d. R. auch sog. traditionellen Inszenierungen aufgeschlossen, gewogen sind, haben es doch überhaupt nicht nötig, sich mit Hilfe derartig perfider Methoden zu profilieren.

    Falls also der Eindruck sich aufdrängt, RT-Phobe seien "dumm" und "gestrig", dann wäre die Ursache dafür keinesfalls im Lager der RT-Philen zu verorten.

    OK, der Mann mit Mantel mag auch im späten 19. Jahrhundert möglich sein

    Der Mann mit Mantel mag nicht nur sondern ist auch im mittleren bis späten 19. Jahrhundert möglich

    Die Männer rund herum offenbar nicht.

    Vorstellbar etwa 1950 bis 2019

    Da der Mann im Mantel auch in der Gegenwart geht, ist das für mich ein gegenwärtiges Ensemble.

    Von mir aus bleib bei deiner „Gegenwart“. Das ändert sowieso nichts an der Tatsache, dass derartige Mäntel in der Gegenwart keinesfalls en vogue sind..

    Von mir aus ist das ein Setting in der Gegenwart mit einer dezenten Verwischung der zeitlichen Fixierung.

    Dezente Verwischung kommt bereits in Anbetracht der Fotos selbstverständlich untertrieben rüber. Es existiert also kein Grund, OperaVeras Eindruck sich nicht zu eigen zu machen, dass diese Inszenierung keinesfalls bloß auf Gegenwart fixiert ist. Sie besuchte zumal als einzige die Aufführung.

    Sicher nicht aber eine "vollkommen unbestimmte Zeit" - wenn man die relevanten Daten: 15. Jh., spätes 19. Jh., frühes 21. Jh. als Vergleichsrahmen hat.

    Also nicht nur auf Gegenwart bezogen.

    Normalerweise würde ich auch protestieren, wenn ein vor 70 Jahren gestorbener Komponist zur "Gegenwart" gezählt wird. In der Inszenierung geht es aber um eine Differenz von mehreren Jahrhunderten, da ist für mich dann ein breiterer Gegenwartsbegriff sinnvoll.

    Corneilles Tragödie Andromeda wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts uraufgeführt. Das Stück, auf Mythologie basierend, wäre m.E. ca. 1 000 bis 600 Jahre v.u. Z zu verorten. Der Kupferstich aus dieser Zeit zeigt die Protagonisten in eleganten Kostümen der Mode vom 17. Jahrhundert. Daher schlage ich vor, dass du konsequenter Weise deinen Gegenwartsbegriff um zusätzliche ca. 1700 Jahre erweiterst.

    Dann würdest du es nicht als mehr sinnlos erachten, dass zu Zeiten Corneilles ein zeitlich in Frühantike gesetztes Stück durch Requisiten/Kostüme um Jahrtausende verschoben oder Händels Opern Julius Caesar oder Xerxes in Kostümen der aktuellen Mode des 18 Jahrhunderts uraufgeführt wurden.

    . Giovanna d'Arco lebte eindeutig im 15. Jahrhundert, in dem die Welt noch anders aussah. Wer das in Worten oder Darstellungen leugnet, begeht für meine Begriffe Geschichtsklitterung. Vielleicht kennt ja der Regisseur die Geschichte nicht einmal.

    Vor allem dass in der Oper fortlaufend gesungen wird, bildet nicht nur Geschichtsklittung, sondern schamlose Verfälschung. Denn ein derartiges Verhalten wurde von der historischen Jeanne d'Arc m.E. überhaupt nicht überliefert.

    wenn sie nicht - wie hier geschehen - sofort gegen die Person des Mitdiskutanten gehässig und beleidigend werden (von "dumm", "ignorant" bis hin zu „entblöden“ und "hirntot“)

    Dafür sorgten bereits seit langen RT-Phobe, indem sie andere User beleidigten, Threads demolierten, RT-Besucher als Abschaum qualifizierten, Regisseure an virtuellen Pranger stellten oder als Irre und klapsen-reif beschimpften.

    da ist für mich dann ein breiterer Gegenwartsbegriff sinnvoll.

    wie breit denn ? Bilden Mahler, Zemlinsky, Debussy oder sog. klassische Moderne der NWS (Schönberg, Webern, Berg, Skalkottas) oder Seriallismus (Stockhausen, Boulez) der Fufziger noch für dich Gegenwart ?

    Und ich sehe immer noch keine Figur aus dem 19. Jahrhundert auf den Fotos, dafür genug, was im 19. Jahrhundert gar nicht geht.

    Ich schon. Und das sogar ohne Brille.

    Ich weiß nicht worauf Du hinauswillst. Eine Haarspalterei, was unter "Gegenwart" zu verstehen ist bei einer Aufführung im Jahr 2019 von einer Oper aus dem 19. Jahrhundert, die im 15. Jahrhundert spielt, diese aber durch Bühnenbild/Requisiten/Kostüme in die Gegenwart versetzt, finde ich sinnlos. Wenn das Dein Ziel ist, wird das nichts mit mir.

    Locker bleiben. Von Haarspalterei kann überhaupt keine Rede sein. Es wurde nicht von mir behauptet, dass die Oper ins 15 Jahrhundert, sondern lediglich widersprochen, dass sie in bloße Gegenwart versetzt wurde. Und wenn Klamotten vom 19.jahrhundert zu sehen sind, so entspricht das auch der zeitlich/historischen Perspektive von der aus Verdi diesen ollen Stoff für seine Oper formte und Gestalt gab.

    Von mir aus kannste das sinnlos finden, dass die Chose auch (!) in die Gegenwart (aber eben nicht ausschließlich ! ) versetzt wurde. Nur ändert das nichts an den Triftigkeit von OperaVeras Ausführungen. Keiner zwingt dich, diese Chose dir zu eigen zu machen.

    Äh - Du willst also ernsthaft behaupten, dass das, was auf den Bildern zu sehen ist, zeitlich unbestimmt ist?

    Nee. Das wurde doch gar nicht behauptet. Sondern nur bestritten, dass die Klamotten sich auf bloße Gegenwart beschränken.

    Hm, den Rat, alte Filme/Fotographien/Bilder anzusehen, hast Du ja offenbar ohnehin schon selber gegeben.

    So isses. Sonst hätte ich dir nämlich auch nicht widersprochen.

    Was soll man da noch sagen?

    Ich hätte z.B. überhaupt nichts dagegen, wenn du meinen Ausführungen hier im Thread beistimmst. Aber das musste natürlich nicht.

    Vielleicht etwas genauer hinschauen?

    Das wäre sicherlich hilfreich.