Beiträge von Reinhard

    NDR oder SWR bedienen fleißig ihre Heimatsender, aber bei youtube gibt es wenig Bildmaterial.

    Was den MDR betrifft, gebe ich Dir leider recht, da ist nicht viel zu finden. Aber bei den Kanälen von NDR und SWR sieht das doch besser aus. Diese Kanäle - BR, WDR, NDR, SWR sind neben solchen wie EuroArts, Deutsche Radio Philharmonie, Bachstiftung und einigen anderen auf meiner Abo-Liste. Aber trotz alledem, wenn es Alternativen gibt, ist youtube immer die zweite Wahl...
    Und ich gebe Alfred recht: wenn ich nicht von der Seriosität der Quelle überzeugt bin, stelle ich kein youtube-Video ins Forum.

    Als Ur-Leipziger muß ich gestehen, daß ich auch erst durch diesen Thread von einer Radio-Philharmonie Leipzig gehört habe. Sehr berühmt können sie also nicht gewesen sein ;)

    Dagegen war das RSO Leipzig zumindest und besonders unter Herbert Kegel durchaus auf Augenhöhe mit dem Gewandhausorchester, mit den (in meinen Augen) interessanteren Programmen.

    Nach der Ära Hauschild habe ich das Orchester leider etwas aus den Augen verloren. Wenn man die Kritiken verfolgt, war wohl mit Kristjan Järvi ein gewisser Tiefpunkt erreicht, jedoch scheint der neue Chef Dennis Russel Davies dem Orchester gut zu tun.


    Die Neugier ist geweckt, gefunden habe ich bisher nur dies:
    rundfunk-sinfonieorchester-saarbrucken-symphonieorchester-des-bayerischen-rundfunks-wurttembergisches-staatsorchester-stuttgart-radio-philharmonie-leipzig-lothar-zagrosek-olaf-henzold-gabriele-rossmanith-wolfgang-schone-tilmann-wick-orchestral-works-vol-3-Cover-Art.jpg

    Hallo Alexander,

    ist relativ einfach. Du gehst hier ins Forum. Klickst auf die gewünschte CD, so sie mit jpc verlinkt ist. Auf diese Weise gelangst Du auf die jpc-Seite, dort meldest Du Dich gegebenenfalls noch an und orderst die gewünschte CD. Du kannst dann auch weiter bei jpc stöbern und eventuell weitere Sachen kaufen. Wichtig ist lediglich, daß Du von Tamino aus zu jpc gehst.

    Trotz immenser, noch nicht einschätzbarer Nebenwirkungen wie: Nachhaltige Bewußtseinserweiterung, Anfällen von Leselust, unerwartetem Erkenntnisgewinn und unvorhersehbaren Interessenstreuungen habe ich die beiden Bände geschenkt bekommen und meinem Bücherregal einverleibt (und die Stadtbibliothek kann ihr Exemplar des ersten Bandes zurück haben):



    Nein, sorry, stimmt so nicht. Stehen nicht im Regal, sondern auf dem Schreibtisch. Und meine Lesemethode ist auch etwas seltsam: Beide Bände haben zusammen 1424 Seiten. Man bemühe einen Zufallsgenerator und schaue nach, was der Tag so bringt: Heute z.B. Kindchenschemen der Programmusik. Worum geht es? Vivaldis "Vier Jahreszeiten"...

    Spannend...

    Heute Nachmittag mit Vergnügen gehört:


    Norbert Burgmüller (1810-1836)

    Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 11

    Sinfonie Orchester Wuppertal

    Gernot Schmalfuss


    von einer Begleit-CD des verblichenen Klassik-Magazins "partituren".


    Aber auch hierauf zu hören:


    Und nun überlege ich, ob dies einen Kauf wert ist...

    Ich fand den Thread unterhaltsam, informativ und anregend.

    Bei der Auswahl der Komponisten, die ich vorgestellt habe, war das Kriterium, daß ich mindestens eine komplette CD in der Sammlung habe. (Wie sie dahin kam, ob aus Interesse, auf Grund einer Empfehlung oder einfach als Schnäppchen oder ebay-Fund war mir in dem Zusammenhang egal.)

    Was ich nun tun werde: Ich werde mir alle Komponisten, die hier genannt wurden, und die ich nicht kenne (teilweise nicht einmal dem Namen nach) genauer anschauen und anhören. Ich hoffe doch sehr, daß interessante Entdeckungen dabei sein werden.

    Und noch ein letzter Beitrag von mir zum Thema (die hundert werden bald erreicht sein...):


    Johann Ernst IV. (Sachsen-Weimar)

    (* 25. Dezember 1696 in Weimar; † 1. August 1715 in Frankfurt am Main)


    Johann Ernst war musikalisch äußerst begabt. Er komponierte ca. 19 Konzerte. Er hatte Einfluss auf die Weimarer Zeit Johann Sebastian Bachs.

    Bach bearbeitete um 1713–14 drei Instrumentalkonzerte des Prinzen für Cembalo solo: BWV 982 in B-Dur, BWV 984 in C-Dur und BWV 987 in d-moll.

    Das Konzert Nr. 13 in C-Dur BWV 984, entstand nach dem Violinkonzert op. 1 Nr. 4 von Prinz Johann Ernst.


    Nach dem viel zu frühen Tod Johann Ernsts mit nur 19 Jahren veröffentlichte Georg Philipp Telemann dessen Konzerte auf eigene Kosten in einem Prachtband.



    Jean Baptiste BARRIÈRE (1707-1747)


    Jean-Baptiste Barrière

    geb.: 2. Mai 1707 in Bordeaux

    gest.: 6. Juni 1747 in Paris)

    Er war der bekannteste und virtuoseste französische Cellist seiner Zeit. Erst sein perfektioniertes Spiel brachte in Frankreich, in dem bis dahin die Gambe vorherrschend war, den Durchbruch für das Violoncello.


    Meie Lieblingsaufnahme (offenbar aber leider nicht mehr erhältlich):


    Johann Valentin RATHGEBER (1682-1750)


    Johann Valentin Rathgeber OSB

    3. April 1682 in Oberelsbach - 2. Juni 1750 im Kloster Banz

    war ein deutscher Benediktinermönch, Komponist, Organist und Chorleiter des Barock


    Stellvertretend sei genannt:


    Missa S.P.Benedicti B-Dur

    Laudem virum gloriosum C-Dur

    Ave Regina coelorum (3 Versionen)

    audibus cives C-Dur

    Salve Regina (3 Versionen)

    Lauretanische Litanei C-Dur

    Te Joseph celebrent B-Dur

    Vir Dei Es-Dur

    Concerto C-Dur


    Monteverdi Ensemble Würzburg, Matthias Beckert

    Johann ROSENMÜLLER (um 1619 - 1684)

    Dann sei hier noch benannt:

    Johann Rosenmüller

    geboren um 1619 in Oelsnitz/Vogtl. 1684 gestorben, begraben am 12. September 1684 in Wolfenbüttel.

    Stellvertretend für die doch einigermaßen ergiebige Diskografie sei diese CD genannt, die mit Unterstützung des Taminoforums und seiner Mitglieder zustande gekommen ist:

    Heinrich Franz BIBER (1644-1704)


    Noch nicht genannt wurde einer meiner Lieblingskomponisten:

    Heinrich Ignaz Franz Biber 1644 (Wartenberg, Böhmen) - 1704 (Salzburg)

    Ein böhmischer Komponist und berühmter Geiger der Barockzeit.


    Stellvertretend für viele schöne Aufnahmen sei hier die genannt, die für mich der "Türöffner" war:

    Die Rosenkranz-Sonaten mit Pavlo Beznosiuk

    .


    (Nebenbei mein erster - und bisher fast einizger - download-Kauf, ohne die Lesungen)

    Davon habe ich mehrere Boxen

    Ich auch. Und habe es wie Du gemacht.
    Mein "Höhepunkt" war eine Brilliant-Box mit einem Händel-Oratorium (welches weiß ich nicht mehr) bei der die dritte CD dann plötzlich nicht mehr Händel enthielt, sonder so etwas wie "Party Kracher..." der übelsten Sorte. Reklamation versucht, aber erfolglos. Mich wollte plötzlich keiner mehr verstehen. Also entsorgt.

    Eine andere Brilliant-Box (Alfred Brendel - The Complete Vox, Turnabout and Vanguard Solo Recordings) enthielt eine CD doppelt und eine fehlte (logischerweise).

    habe ich mir das Buch von Jochen Köhler besorgt (bzw. in der "Stabi" ausgeliehen)

    Das habe ich diese Woche auch getan. Aus der Städtischen Musikbibliothek in meine Wohngebietsbibliothek für einen (!) Euro transferiert. (Straßenbahnfahrt oder Autofahrt hätten mich ein mehrfaches gekostet - auch an Zeit) Und es sieht ganz so aus, als sei ich der erste, der dies Exemplar überhaupt liest... Gespannt und neugierig...

    Ich habe eine "besondere" Verbindung zu Michelangeli. Vor langer Zeit war ich zu einem längeren Lehrgang zu langweiligen Themen in tiefer Provinz mit noch langweiligeren Nachmittagen und Abenden. Keine Bücher, nur einen CD-Player hatte ich, aber nur 3 CDs. Eine davon hat mich bei Laune gehalten:

    ZWc.jpeg

    Nur mal so zum Sebstverständnis:

    Thematisieren wir hier orientalische Einflüsse auf die (europäische) Kunstmusik? Oder interssieren wir uns dafür, welche (mehr oder weniger reine) orientalische Musik es geschafft hat, sich in unserem Musikgeschmack zu etablieren? (Bei letzterem würde mir sofort Jordi Savall einfallen) Ich würde das schon trennen wollen. Oder was sagt der Threaderöffner?

    Paßt ja in unseren neuen Orient-Thread. Stell die CD doch dort mal rein...