Beiträge von Caruso41

    Lieber Gregor,


    die Erfahrungen, die Du bei der Eröffnung von Threads über Sänger unserer Tage gemacht hast, kann ich nur bestätigen. Manchmal kommen zwei, vielleicht drei kurze Reaktionen, dann aber meistens nichts mehr. Auch die Zahl der Besucher bleibt meist bescheiden.


    In gewisser Hinsicht war der NEUE-STIMMEN-Thread eine Ausnahme.

    Reaktionen auf die Vorstellungen von "Entdeckungen" blieben zwar auch hier oft aus, aber gar nicht so selten fand doch ein recht reger Austausch über die Vorstellungen statt, teilweise mit richtig fundierten Postings.

    Ich habe bei der Aktualisierung des Inhaltsverzeichnisses gestaunt, wie viel Informationen über die jungen und noch weithin unbekannten Sänger immerhin zusammen getragen wurden, und wie viele detaillierte Höreindrücke man in dem Thread lesen kann.


    Eine Beobachtung, die mich immer wieder ermutigt hat, war die erfreulich große Zahl der Besuche auf der Seite. Das deutet doch darauf hin, dass es wirklich ein Interesse der Opernaficionados und Melomanen für junge Sänger gibt. Leider nicht so ausgeprägt unter der Mitgliedern des Forums, aber offensichtlich doch bei den "Mitleserinnen und Mitlesern" . Den Thread habe ich vor gut drei Jahren gestartet. Seither wurden "199 000 Zugriffe" gezählt.

    Für den Marina-Rebeka-Thread gab klägliche 165 Zugriffe, für den Matthew-Polenzani-Thread ganze 305 Zugriffe.

    Aus den Zahlen allein lassen sich natürlich keine Schlüsse ziehen. Ich habe aber den Verdacht, dass es riskant ist, für Künstler, deren Namen noch nicht bekannt sind, schon eigene Threads zu eröffnen. In einem Sammelthread wie "NEUE-STIMMEN" gibt es Laufkundschaft! Die wird dann auf den einen oder anderen vorgestellten Sänger mal aufmerksam und bekommt vielleicht Lust, sich weiter mit ihm zu beschäftigen. Verschiedene E-Mails, die ich immer mal wieder von Mitleserinnen und Mitlesern" bekommen, scheinen mir das zu bestätigen!


    Beste Grüße


    Caruso41

    Lieber Caruso41 ,

    ganz herzlichen Dank für Deine Arbeit !


    Viele Grüße

    Boismortier

    Liebe Boismortier,


    es tut gut, zu lesen, dass die Mühe, die ich mir mit der Aktualisierung des Inhaltsverzeichnisses gemacht habe, auch gewürdigt wird. Hoffentlich kann sich nun das Verzeichnis auch als nützlich für Melomanen bewähren , die an NEUEN STIMMEN interessiert sind.


    Im Forum hat ja eine Nostalgiewelle die Aufmerksamkeit für Sänger, die sich erst auf den Weg zu einer Karriere machen, weithin überspült. Es liegt vielleicht an der Tatsache, dass viele Melomanen immer gerne über die Sänger reden, denen sie die ersten tiefen Eindrücke in der Oper und mit der Oper verdanken. Das tue ich auch. Aber deswegen - und gerade deswegen - treibt mich doch die Frage um, "und wer kommt nun?".

    Wenn man mal den ganzen Thread durchschaut, sind die Aussichten so schlecht nicht. Es gibt erstaunlich viele Entdeckungen, die ihren Weg machen oder sogar bereits in ihrem Fach zu den Besten gehören. Das macht Mut!


    Liebe Grüße

    Caruso41

    Lieber Rheingold!

    Lieber Caruso, dass muss ich jetzt mal loswerden: Ich bewundere Dich wirklich dafür, dass Du Dich noch nach mehr als 60 Jahren an einzelne Töne in einer Opernvorstellung erinnern kannst. Das hätte ich nie für möglich gehalten.

    Ich bin halt ein Ohrenmensch. Deshalb spielt für mich das Bild einer Opernaufführung auch eine nachrangige Rolle. Ich könnte nicht mal die Bühnenbilder beschreiben. Da ich einen "Hörer-Platz" auf dem dritten Rang hatte, konnte ich sowieso nur die halbe Bühne sehen - und auch die nur, wenn ich mich weit vorgelehnt habe.

    Aber natürlich kann ich mich nicht mehr an alle Töne nach so vielen Jahren erinnern. Immerhin bleiben die eindrucksvollen und auch total schreckliche Töne im Ohr! Vor allem besonders gelungene musikalische Phrasen kann ich recht plastisch im Gedächtnis speichern.


    Liebe Grüße

    Caruso41

    Zurück zu Rolando Panerai!

    Ich habe ihn nicht sehr oft in seiner Glanzzeit live gehört. Meistens zu spät!


    Unvergessen ist mir aber sein Enrico in der LUCIA DI LAMMERMOOR, den ich in Berlin 1955 in zwei Aufführungen hören konnte. Diese Aufführungen in der Städtischen Oper Berlin in der Kantstraße sind inzwischen ja Legende. Es gibt davon sogar Mitschnitte, die allerdings kein adäquates Bild von der Aufführung vermitteln, weil sie tontechnisch zu schlecht sind. Vor allem nicht in der Edition, deren Cover oben eingestellt wurde. Trotzdem geben sie eine Vorstellung von der unglaublich intensiven und in ganz neue Dimension vorstoßende Interpretation der Lucia durch Maria Callas, mit der Karajan bemerkenswert intensiv vor der Aufführungen gearbeitet haben soll.


    Hier aber geht es um Panerai. Ihm lag die Partie des Enrico eigentlich nicht optimal. Die Lage dieser Partie war ihm unbequem und dementsprechend klangen einzelne Töne und Phrasen auch nicht wirklich gelungen. Richtig schlimm fand ich das hohe G am Ende von "Cruda funesta", das er ziemlich rüde anging, das einfach nur vulgär klang und das Panerai dann auch noch endlos hielt.

    Aber was zählt ist etwas anderes. Seine Gestaltung der Partie war allen Belcanto-Baritonen, die ich live gehört habe, weit überlegen: Er profilierte den Enrico als teuflischen Schurken, der die ganze Tragödie antreibt und vorwärts treibt, ohne die üblichen Klischee-Brunnenvergifter-Töne. Vielmehr fand er immer neue Töne der Verführung, der Verstellung, der Boshaftigkeit, der Abgefeimtheit, der Verschlagenheit und selbst der rohen Gewalt. So wurde er zu einem Partner der Callas auf Augenhöhe. Das ist mir in Erinnerung geblieben und hat mich zu einem großen Verehrer von Rolando Panerai gemacht.


    Caruso41

    neues von Seth Carico

    Bei der Aktualisierung des Inhaltsverzeichnisses ist mir aufgefallen, dass nicht ein einziger von den Melomanen im Forum auf die Vorstellung von Seth Carico reagiert hat. Erstaunlich!

    In anderen Threads habe ich allerdings Posts gefunden, die seine Leistungen würdigen.

    In der Neuinszenierung von Massenets DON QUICHOTTE sang er den Sancho Pansa. Darüber schrieben

    Stimmlich sicher und kraftvoll hat sich Seth Carico als Sancho Pansa und Pferd Rosinante in Personalunion präsentiert. Er gehört sicher zu den talentiertesten Sängern des Ensembles. Allerdings gefällt mir sein Timbre nicht so. Mir klingt die Stimme stellenweise zu hart.

    Mir gefiel er heute von den dreien mit Abstand am besten. Wäre er ein Bass und kein Bariton, wäre er von der Statur und auch von der stimmlichen Kraft und Präsenz her der ideale Titelinterpret gewesen.


    Über seine Mitwirkung in Benjamin Brittens DEATH IN VENICE habe ich geschrieben:


    Zuletzt habe ich ihn als Widerpart des großartigen Paul Nilon in Benjamin Brittens DEATH IN VENICE bewundern können. Vielleicht kann ich auch am Beispiel seiner Leistung in dieser Oper am besten die Stärken von Seth Carico beschreiben!
    Da tritt er gleich in sieben Partien auf. Er ist als der Reisende, der alte Geck, der Gondoliere, der Hotelmanager, der Friseur, der Straßenmusiker, und schließlich als Stimme des Dionysos immer die gleiche Figur: Der Todesbote!
    Aber: Seth Carico gibt ihr nicht nur die Züge von etwas Dunklem oder Zerstörerischem. Er entfaltet auch die verführerischen, gleichsam dionysischen Seiten der Figuren, die dem Adrian Aschenbach sagen: in deinem Leben bist du zu kurz gekommen, das Sinnliche, ja Ekstatische hast du nicht genossen, aber das solltest du jetzt nachholen, ehe du stirbst.
    Jeder dieser Figuren gibt Carico andere Facetten: Die Gesangslinie des Reisenden singt er etwa mit einem ruhig strömend, legato, sehr konzentriert, dunstig, schwül. Den Gesang des alten Gecken gibt teilweise in glänzendem Falsett, sehr aggressiv und funkelnd, tänzelnd, quick und wendig, das Lied des Gondoliere wiegend, einschläfernd und hypnotisch. Als Hoteldirektor hat er eine hoheitsvoll-würdevolle Eleganz. Sein Gesang ist in dieser Partie üppig, glänzend, ungemein klangsinnlich. Als Dionysos schließlich, also als Gott des Rausches selbst, entblößt er seine Brust und singt und agiert mit einer überbordenden Lust am Rausch und der Ekstase!
    Seine Stimme ist ungemein viril und kernig, hat ein prächtiges Bassfundament und entfaltet sich in der Mittellage mit einem überraschenden Reichtum an Farben. Wo in der Höhe seine Grenzen liegen, kann ich nach den Partien, in denen ich ihn bisher gehört habe, nicht abschätzen. Auf jeden Fall reicht sie problemlos in obere
    Baritonregionen und hat dort Fülle und kann heldische Akzente setzen. Wo sein Weg hinführt, ist schwer zu sagen.

    Einen Eindruck davon kann man in diesem Video bekommen, das ich auch nur durch Zufall entdeckte, aber sehr interessant finde:


    Nun zu meiner Bemerkung

    Wo sein Weg hinführt, ist schwer zu sagen.

    Er hat in den letzten Spielzeiten fast nur in Berlin gesungen und überwiegend die Partien, die ich schon oben aufgezählt hatte. Am kommenden Wochenende wird er eine bemerkenswerte Erweiterung seines Repertoires vornehmen:

    In der Staatsoper Hannover ist er in der Neuproduktion von Puccinis TOSCA als Scarpia und als Schließer (im dritten Akt) angesetzt. Darstellerisch wird das sicher sehr interessant. Ob er die Partie des Scarpia stimmlich und gesanglich meistert, darauf bin ich sehr gespannt. Ich werde allerdings erst zu der Aufführung am 30. Oktober gehen können, da ich vorher unterwegs bin! Dafür gehe ich dann auch gleich noch in die nächste Vorstellung.

    Beste Grüße

    Caruso41

    Inhaltsverzeichnis für den Thread

    "Entdeckungen: Neue Stimmen"

    Temporärer Redaktionsschluss 15. Oktober 2019


    Die Zahlen geben den Beitrag an, in dem die Stimme vorgestellt wurde.

    Meist finden sich auch in den folgenden Beiträgen weiter Informationen und Meinungen.


    Wenn wesentlich später noch einmal etwas über die Stimme geschrieben wurde, ist das als Zusatz hinter dem Namen der Sängerin / des Sängers angezeigt.


    001 - Sabine Devieilhe, Sopran (Frankreich) auch #021, 027, 028, 102, 511, 540, 566, 799, 802, 1325,


    002 - Piero Pretti, Tenor (Italien) auch #048, 058


    004 - Elliot Madore, Bariton (Kanada)


    006 - Darren Pene Pati, Tenor (Neuseeland)


    007 - Thorsten Büttner, Tenor (Deutschland) auch #652, 656ff.


    013 - Olena Tokar, Sopran (Ukraine)


    014 - Michael Nagl, Bass (Deutschland) auch #523


    030 - Benjamin Appl, Bariton (Deutschland) auch #240, 617ff., 934ff, 939, 941, 944


    036 - Maria José Siri, Sopran (Uruguay), auch Beitrag 1387ff, 1391f, 1411f,


    039 - Andrzej Filończyk, Bariton (Polen)


    043 - Clémentine Margaine, Mezzosopran (Frankreich)


    046 - Thomas Tatzl, Bassbariton (Österreich)


    048 - Julie Fuchs, Sopran (Frankreich) auch #093, 096, 737, 742, 1143, 1165f, 1325


    059 - Makoto Sakurada, Tenor (Japan)


    064 - Anatoli Sivko, Bass (Belarus)


    070 - Uwe Stickert, Tenor (Deutschland) auch #258, 259


    080 - Anna Lucia Richter, Sopran (Deutschland). auch #933, 1347


    094 - Corby Welch, Tenor (USA)


    097 - Philipp Kapeller, Tenor (Österreich)


    104 - Mario Cassi, Bariton (Italien)


    109 - Levy Sekgapane, Tenor (Südafrika), auch #1261, 1290, 1297,1345f, 1398f


    111 - Elsa Benoit, Sopran (Frankreich)


    122 - Alfia Kamalova, Sopran (Estland) auch #384f.


    133 - Ruslan Yudine, Tenor (Rußland)


    138 - Gilda Fiume, Sopran (Italien)


    141 - Anna Princeva, Sopran (Russland) auch #309


    159 - Okka von der Damerau, Mezzospran (Deutschland), auch #873, 879f, 1279


    164 - Raffaele , Countertenor (Italien)


    170 - Joo Won Kang, Bariton (Süd-Korea)


    178 - Amartuvshin Enkhbat, Bariton (Mongolei) auch #395, 404


    190 - Britta Stallmeister, Sopran (Deutschland)


    200 - Florian Sempey, Bariton (Frankreich) auch 377, 378, 737, 742, 900, 1325,


    208 - Kristian Benedikt, Tenor (Litauen) auch #241


    212 - Davide Luciano, Bassbariton (Italien) auch #328, 329


    213 - Jean-Noel Briend, Tenor (Frankreich)


    221 - Marianne Crébassa, Mezzosopran (Frankreich) auch #493, 547, 817, 864f.


    249 - Thomas Blondelle, Tenor (Belgien) auch #250, 493


    251 - Eva Resch, Sopran (Deutschland)


    253 - Yosep Kang, Tenor (Korea) auch #255, 256


    260 - Cornel Fry, Tenor (Schweiz) auch #263


    276 - Samuel Hasselhorn, Bariton (Deutschland), auch #706, 709, 902, 1185


    279 - Nelson Martinez, Bariton (Kuba)


    288 - Titusz Tóbisz, Tenor (Ungarn) auch #293, 295, 298


    301 - Marie Fajtová, Sopran (Tschechien)


    310 - Brian Jagde, Tenor (USA) auch #311, 636, 642ff., 692,1279, 1357, 1413


    314 - 8 Bässe, mit der Arie "Schweig, damit Dich niemand warnt"


    Jongmin Park auch #344

    Jacques-Greg Belobo

    Kihwan Sim

    Byeong Min Gil

    Selcuk Cara

    Patrick Simper

    Kai Preußker

    Keebaek Mattia Lee

    Aandreij Yvan


    331 - Mariangela Sicilia, Sopran (Italien)


    335 - Lise Davidsen, Sopran (Norwegen) auch #345, 376, 727, 799, 802, 817, 854ff.,915ff., 918f, 921f, 927, 942f, 945f, 1148, 1152f, 1155, 1254f, 1257, 1265ff, 1268ff, 1276f, 1283, 1299, 1301ff, 1308, 1374,


    339 - Lea Desandre, Mezzosopran (Frankreich/Italien)


    342 - Won Whi Choi, Tenor (Korea) auch #355


    346 - Celine Byrne, Sopran (Irland)


    359 - Gyula Orendt, Bariton (Ungarn)


    361 - Anton Belov, Bariton (Rußland)


    362 - Dovlet Nurgeldiyev, Tenor (Turkmenistan) auch #365. 666ff.


    372 - Jinxu Xiahou, Tenor (China) auch #375


    379 - Nadina Sierra, Sopran (USA) auch #392f, 810ff, 813ff, 1012ff, 1287ff, 1291, 1314


    396 - Liparit Avetisyan, Tenor (Armenien) auch #402


    397 - Adela Zaharia, Sopran (Rumänien) auch #400, 403, 405


    406 - Seth Carico, Bass-Bariton (USA)


    420 - Krisztian Cser, Bass-Bariton (Ungarn) auch #425ff.


    432 - Juan Jose de Leon, Tenor (USA) auch #435


    436 - Xabier Anduaga, Tenor (Spanien)


    442 - Vanda Šípová, Sopran (Tschechien)


    442- Miroslava Časarová, Sopran (Tschechien)


    444 - Ray Chenez, Countertenor (USA) auch #447


    449 - Bruce Sledge, Tenor (USA)


    451 - Rafael Fingerlos, Bariton (Österreich) auch #452, 948ff, 990ff


    455 - NEUE STIMMEN Gütersloh Finalkonzert 2017; bis #470

    Svetlina Stoyanova, Mezzospran, auch #721, auch 1077f

    Cho ChanHee, Bass

    Emily D'Angelo, Mezzosopran

    Christina Nilsson, Sopran

    Zlata Khershberg, Mezzosopran

    Samuel Mariño, Sopranisto


    471 - Sophie Rennert, Mezzosopran


    490 - Aušrinė Stundytė, Sopran (Litauen)


    494 - Benedikt Kristjansson, Tenor (Island) auch #498, 499, 520, 646, 649, 659ff, 1063f, 1074, 1229ff, 1234, 1280f


    505 - Murat Karahan, Tenor (Türkei) auch #407ff, 883


    506 - Alžběta Vomáčková, Mezzosopran (Tschechien)auch #410


    512 - Philippe Sly, Bariton (Canada), auch #1143ff, 1162ff, 1186, 1196


    525 - Ilker Arkayürek, Tenor (Türkei) auch #526, 548, 549,552


    527 - Sergey Romanowsky, Tenor (Russland) auch 528, 529


    531 - Wiebke Lehmkuhl, Altistin (Deutschland) auch 533 – 539


    541 - Jakub Józef Orliński, Countertenor (Polen) auch 543. 547, 550,562ff.. 577, 586, 604ff., 817, 871ff., 898


    555 - Cyrille Dubois, Tenor (Frankreich) auch #557, 560, 565, 737, 742, 899, 1082, 1125, 1165, 1168, 1400, 1402f,


    569 - John Chest, Bariton (USA) auch #570, 576, 578ff, 1065, 1068f, 1072, 1075


    575 - Angelos Samartzis, Tenor (Griechenland), auch #581ff.


    595 - Jared Schwartz, Bass (USA) auch 599, 601


    597 - Jennifer Rowley, Sopran (USA) auch #603, 610ff.


    615 - Adriana Gonzalez, Sopran (Guatemala) auch #629f, 1185


    620 - Josy Santos, Mezzosopran (Brasilien) auch #240, 631ff., 1175f, 1178ff


    622 – Rosa Feola, Sopran (Italien) auch #627ff.


    634 - Christina Nilsson, Sopran (Schweden) auch #1005ff, 1010, 1014, 1108, 1185


    662 - Jaesig Lee, Tenor (Korea) auch #663ff.


    683 - Florin Gudzga, Tenor (Rumänien) auch #685, 688ff., 849ff., 911


    691 - Ruth Iniesta, Sopran (Spanien) auch #683f., 694, 697, 701


    703 - Taras Shtonda, Bass (Ukraine), auch 754


    704 – Tilman Lichdi, Tenor (Deutschland) auch #703, 718


    714 - Yamina Maarmar, Sopran auch #724f.


    726 - Arsen Soghomonyan, Tenor (Armenien) auch #729ff., 735, 836, 1187, 1189ff, 1195, 1197f


    747 - Migran Agadzhanyan, Tenor (Armenien), auch #750ff., 756f., 760, 899f.


    749 - Valentyn Dytiuk, Tenor (Ukraine) auch #754, 761f.


    768 - Alex Kim, Tenor (Korea) auch #778f.


    769 - Derek Welton, Bassbariton (USA), auch #771ff., 781ff, 1279


    786 - Jennifer O'Loughlin, Sopran (USA) auch #787ff.


    792 - Sean Panikkar, Tenor (USA) auch #794, 798, 803, 1382


    816 - Louise Alder, Sopran (England), auch #857f.


    839 - Mario Bahg, alias Seung Ju Bahg, Tenor (Korea) auch #841ff., 846, 854, 1185


    859 - Alejandro Lárraga Schleske, Bariton (Mexiko) auch #860ff., 865ff.


    886 – Ekatrina Bakanova, Sopran (Russland), auch #892. 894ff., 897, 970,1146


    888 - José Manuel Chú, Tenor. auch #893


    903 - Jolana Slavikova, Sopran Tschechien, auch 908f.


    956 – Elsa Dreisig, Sopran (Frankreich) auch #957ff, 963, 966ff, 1160f, 1323


    982 – Konstantin Krimmel, Bariton (Deutschland) auch #983f, 988f, 1032, 1240, 1334, 1336ff, 1342ff, 1349


    986 – Juliane Bookhagen, Mezzosopran (Deutschland)


    998 – Ben Bliss, Tenor (USA) auch # 1000ff,


    1015 – Johannes Kammler, Bariton (Deutschland) auch #1017ff,


    1016 – Mingjie Lei, Tenor (China) auch #1017ff, 1020, 1022, 1319ff


    1023 – Kristina Mkhitaryan, Sopran (Russland) auch #1024ff, 1029


    1034 – Nikola Hillebrand, Sopran (Deutschland) auch #1061


    1035 – Martin Muehle, Tenor (Brasilien) auch #1038


    1084 – Ed Lyon, Tenor (England) auch #1096ff, 1101


    1085 - Paolo Lardizzone, Tenor (Italien)


    1116 – Jodie Devos, Sopran (Belgien) auch #1119ff, 1140ff, 1207, 1211, 1222ff, 1325


    1149 – Olga Kulchynska, Sopran (Ukraine) auch #1157, 1159


    1174 – Alexey Tatarintsev, Tenor (Russland) auch #1177


    1225 - Claire de Sévigné, Sopran (Kanada) auch #1226ff,


    1236 - Rachel Willis-Sørensen, Sopran (USA) auch #1237, 1242


    1238 - Regula Mühlemann, Sopran (Schweiz) auch #1239


    1244 - Aleksandra Kubas-Kruk, Sopran (Polen) auch #1245, 1247


    1248 - Aphrodite Patoulidou, Sopran (Griechenland)


    1262 - Josipa Bainac, Sopran (Kroatien) auch #1264


    1292 - Kangmin Justin Kim, Countertenor (Korea/USA) auch #1294f


    1293 - Kang Wang, Tenor (Australien) auch #1298


    1300 - Matthias Koziorowski, Tenor (Deutschland) auch Beitrag # 1316


    1376 - Andeka Gorrotxategi, Tenor (Spanien) auch Beitrag # 1380ff


    1404 – Remy Burnens, Tenor (Schweiz) auch Beitrag #1405ff


    Liebe Freunde der NEUEN STIMMEN!

    Über drei Stunden war ich damit beschäftigt, das Inhaltsverzeichnis des Threads zu aktualisieren.

    … … …

    Dann bin ich zum Mittagessen gegangen, habe es aber nicht mehr geschafft, vorher abzuspeichern! Als ich wieder kam, war das gesamte Dokument nicht mehr da. Keine Ahnung, was da passiert ist. Verschiedene Rettungs- und Wiederherstellungsversuche hatten keinen Erfolg.


    Jetzt bin ich total deprimiert.

    Nachdem ich mich erholt hatte, fand sich erst mal keine Zeit, die Arbeit aus Neue anzugehen.

    Das ist eine arg nervenaufreibende Tätigkeit, die wirklich keinen Spaß bereitet: Wenn ich neue Beiträge zu bereits vorgestellten Sängern notieren will, muss ich immer wieder erst mal suchen, wann und wo diese Sänger denn erstmals vorgestellt wurden. Da bekommt man schnell eine richtige Wut auf Forumsmitglieder, die ihre Beiträge einstellen ohne Titelzeile mit dem Namen des Sängers oder der Sängerin. Manche schreiben halt einfach los. Als wären wir hier bei WhatsApp. Angesichts der gut 1400 Beiträge zu insgesamt mehr als 150 Sängerinnen und Sänger kann man doch schnell den Überblick verlieren.


    Genug der Klage!

    Das Inhaltsverzeichnis ist auf dem Stand von heute aktualisiert:


    Liebe Moderatoren!

    Bitte ersetzt das Inhaltsverzeichnis, das in dem Kapitel DIE BERÜHMTE STIMME - SÄNGERPORTRAIT

    unter "Ankündigungen und wichtige Themen" eingestellt ist, durch dieses!




    Inhaltsverzeichnis für den Thread

    "Entdeckungen: Neue Stimmen"

    Temporärer Redaktionsschluss 15. Oktober 2019


    Die Zahlen geben den Beitrag an, in dem die Stimme vorgestellt wurde.

    Meist finden sich auch in den folgenden Beiträgen weiter Informationen und Meinungen.


    Wenn wesentlich später noch einmal etwas über die Stimme geschrieben wurde, ist das als Zusatz hinter dem Namen der Sängerin / des Sängers angezeigt.


    001 - Sabine Devieilhe, Sopran (Frankreich) auch #021, 027, 028, 102, 511, 540, 566, 799, 802, 1325,


    002 - Piero Pretti, Tenor (Italien) auch #048, 058


    004 - Elliot Madore, Bariton (Kanada)


    006 - Darren Pene Pati, Tenor (Neuseeland)


    007 - Thorsten Büttner, Tenor (Deutschland) auch #652, 656ff.


    013 - Olena Tokar, Sopran (Ukraine)


    014 - Michael Nagl, Bass (Deutschland) auch #523


    030 - Benjamin Appl, Bariton (Deutschland) auch #240, 617ff., 934ff, 939, 941, 944


    036 - Maria José Siri, Sopran (Uruguay), auch Beitrag 1387ff, 1391f, 1411f,


    039 - Andrzej Filończyk, Bariton (Polen)


    043 - Clémentine Margaine, Mezzosopran (Frankreich)


    046 - Thomas Tatzl, Bassbariton (Österreich)


    048 - Julie Fuchs, Sopran (Frankreich) auch #093, 096, 737, 742, 1143, 1165f, 1325


    059 - Makoto Sakurada, Tenor (Japan)


    064 - Anatoli Sivko, Bass (Belarus)


    070 - Uwe Stickert, Tenor (Deutschland) auch #258, 259


    080 - Anna Lucia Richter, Sopran (Deutschland). auch #933, 1347


    094 - Corby Welch, Tenor (USA)


    097 - Philipp Kapeller, Tenor (Österreich)


    104 - Mario Cassi, Bariton (Italien)


    109 - Levy Sekgapane, Tenor (Südafrika), auch #1261, 1290, 1297,1345f, 1398f


    111 - Elsa Benoit, Sopran (Frankreich)


    122 - Alfia Kamalova, Sopran (Estland) auch #384f.


    133 - Ruslan Yudine, Tenor (Rußland)


    138 - Gilda Fiume, Sopran (Italien)


    141 - Anna Princeva, Sopran (Russland) auch #309


    159 - Okka von der Damerau, Mezzospran (Deutschland), auch #873, 879f, 1279


    164 - Raffaele , Countertenor (Italien)


    170 - Joo Won Kang, Bariton (Süd-Korea)


    178 - Amartuvshin Enkhbat, Bariton (Mongolei) auch #395, 404


    190 - Britta Stallmeister, Sopran (Deutschland)


    200 - Florian Sempey, Bariton (Frankreich) auch 377, 378, 737, 742, 900, 1325,


    208 - Kristian Benedikt, Tenor (Litauen) auch #241


    212 - Davide Luciano, Bassbariton (Italien) auch #328, 329


    213 - Jean-Noel Briend, Tenor (Frankreich)


    221 - Marianne Crébassa, Mezzosopran (Frankreich) auch #493, 547, 817, 864f.


    249 - Thomas Blondelle, Tenor (Belgien) auch #250, 493


    251 - Eva Resch, Sopran (Deutschland)


    253 - Yosep Kang, Tenor (Korea) auch #255, 256


    260 - Cornel Fry, Tenor (Schweiz) auch #263


    276 - Samuel Hasselhorn, Bariton (Deutschland), auch #706, 709, 902, 1185


    279 - Nelson Martinez, Bariton (Kuba)


    288 - Titusz Tóbisz, Tenor (Ungarn) auch #293, 295, 298


    301 - Marie Fajtová, Sopran (Tschechien)


    310 - Brian Jagde, Tenor (USA) auch #311, 636, 642ff., 692,1279, 1357, 1413


    314 - 8 Bässe, mit der Arie "Schweig, damit Dich niemand warnt"


    Jongmin Park auch #344

    Jacques-Greg Belobo

    Kihwan Sim

    Byeong Min Gil

    Selcuk Cara

    Patrick Simper

    Kai Preußker

    Keebaek Mattia Lee

    Aandreij Yvan


    331 - Mariangela Sicilia, Sopran (Italien)


    335 - Lise Davidsen, Sopran (Norwegen) auch #345, 376, 727, 799, 802, 817, 854ff.,915ff., 918f, 921f, 927, 942f, 945f, 1148, 1152f, 1155, 1254f, 1257, 1265ff, 1268ff, 1276f, 1283, 1299, 1301ff, 1308, 1374,


    339 - Lea Desandre, Mezzosopran (Frankreich/Italien)


    342 - Won Whi Choi, Tenor (Korea) auch #355


    346 - Celine Byrne, Sopran (Irland)


    359 - Gyula Orendt, Bariton (Ungarn)


    361 - Anton Belov, Bariton (Rußland)


    362 - Dovlet Nurgeldiyev, Tenor (Turkmenistan) auch #365. 666ff.


    372 - Jinxu Xiahou, Tenor (China) auch #375


    379 - Nadina Sierra, Sopran (USA) auch #392f, 810ff, 813ff, 1012ff, 1287ff, 1291, 1314


    396 - Liparit Avetisyan, Tenor (Armenien) auch #402


    397 - Adela Zaharia, Sopran (Rumänien) auch #400, 403, 405


    406 - Seth Carico, Bass-Bariton (USA)


    420 - Krisztian Cser, Bass-Bariton (Ungarn) auch #425ff.


    432 - Juan Jose de Leon, Tenor (USA) auch #435


    436 - Xabier Anduaga, Tenor (Spanien)


    442 - Vanda Šípová, Sopran (Tschechien)


    442- Miroslava Časarová, Sopran (Tschechien)


    444 - Ray Chenez, Countertenor (USA) auch #447


    449 - Bruce Sledge, Tenor (USA)


    451 - Rafael Fingerlos, Bariton (Österreich) auch #452, 948ff, 990ff


    455 - NEUE STIMMEN Gütersloh Finalkonzert 2017; bis #470

    Svetlina Stoyanova, Mezzospran, auch #721, auch 1077f

    Cho ChanHee, Bass

    Emily D'Angelo, Mezzosopran

    Christina Nilsson, Sopran

    Zlata Khershberg, Mezzosopran

    Samuel Mariño, Sopranisto


    471 - Sophie Rennert, Mezzosopran


    490 - Aušrinė Stundytė, Sopran (Litauen)


    494 - Benedikt Kristjansson, Tenor (Island) auch #498, 499, 520, 646, 649, 659ff, 1063f, 1074, 1229ff, 1234, 1280f


    505 - Murat Karahan, Tenor (Türkei) auch #407ff, 883


    506 - Alžběta Vomáčková, Mezzosopran (Tschechien)auch #410


    512 - Philippe Sly, Bariton (Canada), auch #1143ff, 1162ff, 1186, 1196


    525 - Ilker Arkayürek, Tenor (Türkei) auch #526, 548, 549,552


    527 - Sergey Romanowsky, Tenor (Russland) auch 528, 529


    531 - Wiebke Lehmkuhl, Altistin (Deutschland) auch 533 – 539


    541 - Jakub Józef Orliński, Countertenor (Polen) auch 543. 547, 550,562ff.. 577, 586, 604ff., 817, 871ff., 898


    555 - Cyrille Dubois, Tenor (Frankreich) auch #557, 560, 565, 737, 742, 899, 1082, 1125, 1165, 1168, 1400, 1402f,


    569 - John Chest, Bariton (USA) auch #570, 576, 578ff, 1065, 1068f, 1072, 1075


    575 - Angelos Samartzis, Tenor (Griechenland), auch #581ff.


    595 - Jared Schwartz, Bass (USA) auch 599, 601


    597 - Jennifer Rowley, Sopran (USA) auch #603, 610ff.


    615 - Adriana Gonzalez, Sopran (Guatemala) auch #629f, 1185


    620 - Josy Santos, Mezzosopran (Brasilien) auch #240, 631ff., 1175f, 1178ff


    622 – Rosa Feola, Sopran (Italien) auch #627ff.


    634 - Christina Nilsson, Sopran (Schweden) auch #1005ff, 1010, 1014, 1108, 1185


    662 - Jaesig Lee, Tenor (Korea) auch #663ff.


    683 - Florin Gudzga, Tenor (Rumänien) auch #685, 688ff., 849ff., 911


    691 - Ruth Iniesta, Sopran (Spanien) auch #683f., 694, 697, 701


    703 - Taras Shtonda, Bass (Ukraine), auch 754


    704 – Tilman Lichdi, Tenor (Deutschland) auch #703, 718


    714 - Yamina Maarmar, Sopran auch #724f.


    726 - Arsen Soghomonyan, Tenor (Armenien) auch #729ff., 735, 836, 1187, 1189ff, 1195, 1197f


    747 - Migran Agadzhanyan, Tenor (Armenien), auch #750ff., 756f., 760, 899f.


    749 - Valentyn Dytiuk, Tenor (Ukraine) auch #754, 761f.


    768 - Alex Kim, Tenor (Korea) auch #778f.


    769 - Derek Welton, Bassbariton (USA), auch #771ff., 781ff, 1279


    786 - Jennifer O'Loughlin, Sopran (USA) auch #787ff.


    792 - Sean Panikkar, Tenor (USA) auch #794, 798, 803, 1382


    816 - Louise Alder, Sopran (England), auch #857f.


    839 - Mario Bahg, alias Seung Ju Bahg, Tenor (Korea) auch #841ff., 846, 854, 1185


    859 - Alejandro Lárraga Schleske, Bariton (Mexiko) auch #860ff., 865ff.


    886 – Ekatrina Bakanova, Sopran (Russland), auch #892. 894ff., 897, 970,1146


    888 - José Manuel Chú, Tenor. auch #893


    903 - Jolana Slavikova, Sopran Tschechien, auch 908f.


    956 – Elsa Dreisig, Sopran (Frankreich) auch #957ff, 963, 966ff, 1160f, 1323


    982 – Konstantin Krimmel, Bariton (Deutschland) auch #983f, 988f, 1032, 1240, 1334, 1336ff, 1342ff, 1349


    986 – Juliane Bookhagen, Mezzosopran (Deutschland)


    998 – Ben Bliss, Tenor (USA) auch # 1000ff,


    1015 – Johannes Kammler, Bariton (Deutschland) auch #1017ff,


    1016 – Mingjie Lei, Tenor (China) auch #1017ff, 1020, 1022, 1319ff


    1023 – Kristina Mkhitaryan, Sopran (Russland) auch #1024ff, 1029


    1034 – Nikola Hillebrand, Sopran (Deutschland) auch #1061


    1035 – Martin Muehle, Tenor (Brasilien) auch #1038


    1084 – Ed Lyon, Tenor (England) auch #1096ff, 1101


    1085 - Paolo Lardizzone, Tenor (Italien)


    1116 – Jodie Devos, Sopran (Belgien) auch #1119ff, 1140ff, 1207, 1211, 1222ff, 1325


    1149 – Olga Kulchynska, Sopran (Ukraine) auch #1157, 1159


    1174 – Alexey Tatarintsev, Tenor (Russland) auch #1177


    1225 - Claire de Sévigné, Sopran (Kanada) auch #1226ff,


    1236 - Rachel Willis-Sørensen, Sopran (USA) auch #1237, 1242


    1238 - Regula Mühlemann, Sopran (Schweiz) auch #1239


    1244 - Aleksandra Kubas-Kruk, Sopran (Polen) auch #1245, 1247


    1248 - Aphrodite Patoulidou, Sopran (Griechenland)


    1262 - Josipa Bainac, Sopran (Kroatien) auch #1264


    1292 - Kangmin Justin Kim, Countertenor (Korea/USA) auch #1294f


    1293 - Kang Wang, Tenor (Australien) auch #1298


    1300 - Matthias Koziorowski, Tenor (Deutschland) auch Beitrag # 1316


    1376 - Andeka Gorrotxategi, Tenor (Spanien) auch Beitrag # 1380ff


    1404 – Remy Burnens, Tenor (Schweiz) auch Beitrag #1405ff



    Ich denke, dass eine neuerliche Aktualisierung kaum so schnell erforderlich sein wird.
    Als ich ankündigte, dass ich mein Engagement für diesen Thread in Zukunft einschränken müsse, hatte ich noch die Hoffnung, andere Melomanen würden hinfort NEUE STIMMEN entdecken und hier vorstellen.

    Bisher zeichnet sich nicht ab, dass diese Hoffnung realistisch war. Warten wir es ab.

    Immerhin ist das ein ausgesprochen viel besuchter Thread: In den gut drei Jahren, seit ich ihn gestartet habe, wurden immerhin 199 000 Besuche registriert!


    Das sollte doch Ermutigung sein.


    Beste Grüße

    Caruso41

    Lieber Ralph Reck!


    Hab herzlichen Dank für Deinen Bericht über das Mozart-Konzert von Daniel Behle.

    Ich fand ihn sehr interessant, da ich Behles Karriere in einem früheren Stadium sehr intensiv und mit viel Sympathie verfolgt hatte, in jüngster Zeit aber außer seinem David in den Meistersingern nichts mehr von ihm live gehört habe.


    Könntest Du nicht Deine detailliert geschilderten Eindrücke auch im Daniel-Behle-Thread (letzter Beitrag: Daniel BEHLE - Lied und Oper) einstellen?
    Da könnte dann auch der Hinweis auf die CD mit Mozart-Aufnahmen von Rheingold platziert werden! Obwohl die Karriere von Daniel Behle in den letzten Jahren Fahrt aufgenommen hat, ist seit Oktober 2012 leider kein Beitrag in dem Thread mehr erschienen.


    Ich finde es immer wieder betrüblich, dass über Stimme und Gesang von Sängern unserer Tage meist nur in Threads berichtet wird, in denen Eindrücke von aktuellen Opern- oder Konzertbesuchen beschrieben und besprochen werden. Solche Threads sind natürlich verdienstvoll - aber: nach ein paar Tagen tauchen sie doch meist in den Tiefen des Forums unter.


    Beste Grüße


    Caruso41

    Viel Vergnügen, lieber Hans Heukenkamp!


    Ich wollte eigentlich auch in die morgige Aufführung gehen. Es ging bei mir aber terminlich nicht, sodass ich in der Premiere war.

    Zu der Inszenierung pflege ich mich hier im Forum ja nicht zu äußern.


    Aber die musikalische Qualität der Aufführung musste sich hinter Salzburg (2018) nicht verstecken. Das ist vor allem Vladimir Jurowski zu danken, der die strengen sinfonischen Formen klar und stringent vorführte, zugleich aber auch die Farbigkeit und Leidenschaft zum Klingen brachte.

    Unter den Sängern imponierte mir wieder Sean Panikkar, der seinen Dionysos gleißend und verführerisch sang, aber auch ungemein unter die Haut gehende Töne für die Kälte, Rigorosität und Erbarmungslosigkeit des Gottes fand, der nicht Lust sondern letztlich Zerstörung bringt. Du wirst Dich sicher erinnern, dass ich ihn im NEUE-STIMMEN-Thread genau für die Leistung in dieser Partie schon gerühmt habe. Er ist jetzt mit der Partie weiter gewachsen und hat eine beeindruckende vokale Souveränität und eine schier schreckenerregende Intensität erreicht. Eine wirklich große Sängerleistung. von den übrigen Solisten hatte leider keiner das Format, aber sie boten ohne Frage ein gutes Nivau.


    Beste Grüße

    Carsuo41

    Lieber Carlo!

    (Aber ich glaube, die von Dir genannten Sängerinnen sind nicht so umstritten wie die Callas und die Schwarzkopf.)

    Na, dann lies mal Kritiken über Elena Suliotis nach. Auch in diesem Forum zeigt der einschlägige Thread weit auseinandergehende Urteile.

    Und über Söderström hatte wir eine lange, sehr heftige Auseinandersetzung im Forum. Das war im Thread

    "Austausch über Höreindrücke zu den Sänger-Jubilaren", begann mit dem Beitrag #183 und zog sich wochenlang hin.

    Ich fand das übrigens eine hochinteressante Auseinandersetzung, in der über musikästhetische Fragen gestritten wurde, wie eher selten im Forum.

    Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass auf diese Auseinandersetzung immer wieder Bezug genommen wurde. Nicht zuletzt in dem Thread "Das Kunstlied im Interpretenvergleich"


    Generell würde ich sagen, dass wir im Forum entschieden zu wenig über Sängerinnen und Sänger diskutieren. In den Threads des Kapitels DIE BERÜHMTE STIMME - SÄNGERPORTRAIT begnügen sich die meisten Beiträge doch mit der Weitergabe von Informationen über Lebenslauf und Karriere oder Hinweisen auf CDs oder DVDs. Ich finde das schade. Hier in dem Thread über Teresa Stich-Randall gab es ja bis gestern auch nur solche Beiträge - mit ganz spärlichen Bemerkungen über ihre Stimme und ihren Gesang.


    Beste Grüße

    Caruso41

    ...nicht schwer zu raten?
    M. C., da hätte ich auf Montserrat Caballe getippt.

    E. S. hätte auch Elisabeth Schumann sein können oder Elisabeth Söderström, Eleanor Steber, Ebe Stignani oder Elena Suliotis.


    Von meinem Smartphone gesendet.

    Lieber Stimmenliebhaber!


    Mich würde denn doch Deine Meinung zu der kurz eingebrachten Frage nach Tempo und Agogik in der Arie des Cavaradossi interessieren. Natürlich auch die Meinung anderer Melomanen, die sich hier mit Einstellungen und Eindrücken beteiligt haben. Sehe ich das falsch, wenn ich den Eindruck habe, als würde diese Frage für die meisten Hörer von "E lucevan le stelle" keine Rolle spielen? Meiner Meinung nach kommen manche Tenöre wegen ihrer ausufernden ritardandi, rubandi, affrettandi, accellerandi oder smorzandi nicht in Frage für einen Platz auf einer Bestenliste, weil sie die musikalische Faktur der Arie destruieren oder einfach kaputt machen.

    Puccini stellte sich wohl einen Puls von verlagsamten und wieder schneller werdenden Tempi vor. Das hat er in der Partitur geradezu penibel mit wechselnden Anweisungen notiert. Und wer nimmt diese Anweisungen ernst? Wer hält sich daran?


    Ich bin gespannt auf andere Meinungen!

    Beste Grüße

    Caruso41

    Lieber Carlo!

    Ich möchte nur gerne wissen, ob ich mit meinem Eindruck so sehr daneben liege.

    Nein, Du liegst meiner Meinung nach nicht daneben!

    Darum habe ich oben auch geschrieben, sie habe etliche Aufnahmen hinterlassen, denen man nicht lange zuhören mag. Deine kritischen Bemerkungen teile ich durchaus. Die Sophie vermiest auch mir die Aufnahme. Allerdings mag ich sie eigentlich auch nur wegen Christa Ludwig! Die Schwarzkopf finde ich ebenso problematisch wie das Orchester.


    Immerhin gibt es Aufnahmen von Stich-Randall die schon hörenswert sind. Was sagst Du denn zu dem "Exultate, Jubilate" von Mozart, das ich eingestellt hatte?


    Dankbar wäre ich übrigens, wenn Du in Deinen Beiträgen, die ich stets sehr aufmerksam und mit großem Gewinn anschaue, auf enigmatische Initialen verzichten könntest. Das verleidet mir sehr das Lesen.


    Beste Grüße

    Carsuso41

    Lieber Maestro Peter

    Eine wunderbare Sängerin und Darstellerin, hübsch und sehr raffiniert, meiner Meinung nach viel zu wenig geschätzt.

    Kann man das wirklich sagen, dass Teresa Stich-Randall zu wenig geschätzt wird? Sie hat einige Aufnahmen hinterlassen, die ganz exzeptionell gesungen sind. Leider allerdings auch andere, denen man nicht wirklich lange zuhören mag. Unter Melomanen in den USA wird sie sehr geschätzt. Da hat sie richtig eine

    Ich möchte mal auf eine Aufnahme hinweisen, die ich eigentlich fast für eine Referenz-Aufnahme halte. Leider sind die Tiefen einfach zu klangarm, als das es für meine Referenz reichen würde, - aber die Koloraturen sind wunderbar mühelos, das 'Fulget amica dies' singt sie eloquent, das 'Tu Virginum Corona' sehr innig und das 'Alleluja' ist atemberaubend!:


    Mozart: "Exultate, Jubilate"

    Teresa Stich-Randall singt unter der Leitung von Karl Ristenpart.


    Die von Dir eingestellte Ton-Aufnahme, konnte ich nicht hören. Der Balken ging zwar brav nach rechts, aber Stich-Randall und Wunderlich blieben stumm. Dafür begann nach ein paar Minuten Frau Kuhse mit dem Schußgesang der Brünnhilde.


    Beste Grüße

    Caruso41

    Lieber Musikwanderer!

    Diesen Schluss, lieber Fiesco, habe ich aus Maestro Peters Beitrag nicht gezogen. Und der Schreiber wird das auch nicht so gemeint haben, wie Du es interpretierst.

    Die Interpretation ist doch irgendwie naheliegend. Schließlich hat Maestro_Peter sich bisher hier im Forum nur zu Sängern früherer Jahrzehnte geäußert. Die Erinnerung an die Künstler, die man als junger Mensch erlebt und durch die man bestimmt Werke überhaupt erst kennengelernt hat, ist gemeinhin sehr stark. Dass sie gepflegt wird, ist an sich ja auch nicht falsch.


    Aber dass Fiesco anmerkt, dass man schon recht eigensinnig sein muss, wenn man feststellt, dass eine Händel-Arie perfekt auf einen - im Übrigen auch von mir geschätzten - Sänger wie Josef Traxel passt, halte ich für absolut verständlich und voll legitim. Wenn man so etwas schreibt, ist doch offenbar ein gutes Stück Interpretationsgeschichte an einem vorbei gegangen.


    Caruso41

    Lieber Stimmenliebhaber!

    … dieser Halbsatz macht mich traurig, weil er mir zeigt, dass du offenbar nicht allzu viele von meinen Hörbeschreibungen gelesen hast.

    Da tust Du mir aber unrecht! Oder besser gesagt: die Kürze meines einleitenden Halbsatzes hat Dir einen völlig falschen Eindruck vermittelt! Ich wollte einfach nur mit wenigen Worten den Bezug zu Deinen Ausführungen herstellen. Und dabei habe ich eigentlich mehrere Deiner Beschreibungen von den Interpretationen des ersten Teils der Arie im Kopf gehabt. Ich habe nämlich nicht nur alle Beschreibungen Deiner Höreindrücke gelesen (teilweise sogar zweimal), sondern versucht, sie mit meinen Vorstellungen und Hörerfahrungen abzugleichen. Da habe ich den Eindruck gewonnen. dass wir beide die ersten, 'rezitativischen' Phrasen der Arie ziemlich gleich verstehen, und auch gleiche Vorstellungen haben, wie sie gesungen werden sollten: Mit entspannter Stimme, also nicht tonlos und auch nicht mit einem beklommenen, verquetschten oder gepressten Ton. Ohne Druck und großen Kraftaufwand. Ohne histrionische Ausdrucksmittel. Flüssig und frei im Ton, durchaus lyrisch im Vortrag - auf jeden Fall romantisch, sensibel und poetisch.


    Was Du jetzt noch ausgeführt hast zu diesen Takten, trifft ganz genau auch meine Vorstellungen. Wird das nicht auch durch die Einstellung der Piccaver-Aufnahme verdeutlicht?

    Selbstverständlich stimme ich auch Deinen an Bertarido gerichtete Bemerkungen, dass Puccini nicht veristisch gesungen werden sollte, voll und ganz zu!


    Ich fände es übrigens mal interessant, auch den Blick auf die Tempowahl und die Agogik der verschiedenen Interpretationen zu richten. Diese Arie lebt ja doch von Temponuancierungen innerhalb musikalischer Phrasen. Damit werden melodische oder harmonischen Höhepunkte herausgehoben. Aber ich habe den Eindruck, als betrachteten einige Interpreten das als Freibrief für eine Auflösung der rhythmischen Faktur. Es fehlt vielfach agogische Ökonomie. Das ist wohl auch eine Frage des Stils und vor allem des Geschmacks. Wie ein Bergonzi und ein Gigli ihren Vortrag mit genauestens kalkulierten Tempoveränderungen beleben und zugleich klar gliedern, das zeugt von einer musikalischen Empfindungsreife, die mir gerade bei Puccini wichtig ist. Dafür verzeihe ich auch den einen oder anderen Ton, den man als nicht frei empfinden mag.


    So jetzt will ich aber das schöne Wetter genießen und eine Radtour machen. Da blitzen dann keine Sterne und es dampft keine Erde. Allenfalls knarren Gartentore!


    Spätsommerlich Grüße


    Caruso41

    Sonntag, 13.10.2019, 19:00 UHR
    BR Klassik

    Giuseppe Verdi – ATTILA

    Liudmyla Monastyrska - Odabella
    Stefano La Colla - Foresto
    George Petean - Ezio
    Ildebrando d'Arcangelo - Attila

    Chor des Bayerischen Rundfunks
    Münchner Rundfunkorchester

    Leitung: Ivan Repušić


    Live aus dem Prinzregententheater München

    Ob große oder kleine Cover eingestellt werden, hängt eigentlich von der Fähigkeit des Rechners und dessen, der ihn bedient, ab. Ich habe endlich einen Weg, der funktioniert. Da bin ich froh drüber.


    Aber eigentlich wollte ich einen Hinweis geben, der Ivan Repušić betrifft.

    Am morgigen Sonntag dirigiert er im Münchner Prinzregententheater Verdis "Attila"

    Die Aufführung wird live im Bayerischen Rundfunk übertragen:


    Sonntag, 13.10.2019, 19:00 UHR

    BR klassikGiuseppe Verdi - ATTILA

    Liudmyla Monastyrska - Odabella

    Stefano La Colla - Foresto

    George Petean - Ezio

    Ildebrando d'Arcangelo - Attila

    Chor des Bayerischen Rundfunks

    Münchner Rundfunkorchester

    Leitung: Ivan Repušić

    Lieber JosephII!

    Seinen Vater, Marcello Viotti, habe ich als Dirigenten sehr geschätzt. Sein zu früher Tod schockiert mich noch immer. Dass auch der Sohnemann dirigiert, las ich vor einiger Zeit.

    Lorenzo Viotti ist ein ziemlich anderer Dirigenten-Typ als sein Vater.

    Hast Du den Sohnemann mal in Wien erlebt? Er hat ja dort Studiert und wohl inzwischen auch einige Konzerte dirigiert.


    Ich konnte ihn gerade kürzlich in Frankfurt wieder mit Puccinis Manon Lescaut hören.

    In den Thread von Asmik Grigorian habe ich zwei Rezensionen eingestellt.

    Vielleicht ist es sinnvoll, hier auch die Links zu setzen:


    https://www.faz.net/aktuell/fe…n-frankfurt-16423325.html


    https://www.fr.de/kultur/theat…seite-liebe-13076184.html


    Interessant ist auch ein Portrait in Concerti

    https://www.concerti.de/portraets/lorenzo-viotti/


    Caruso41

    Lieber Bertarido, lieber WoKa, Lieber Klaus Schreiber!

    Ich habe diese Rezension nun zum Anlass genommen, mir schnell noch eine der ganz wenigen verbliebenen Karten für die Frankfurter "Manon" zu kaufen. Neben Asmik Grigorian interessiert mich auch die Inszenierung.

    Weitere Ermutigung scheint nicht mehr nötig. Du wirst aber erleben, dass nicht nur die Titelheldin und die Inszenierung die Reise nach Frankfurt lohnen. Auch der Tenor Joshua Guerrero ist wirklich ganz großartig in der Partie. Und dass ich den Dirigenten Lorenzo Viotti sehr schätze, siehst Du allein schon daran, dass ich einen Thread über ihn gestartet habe.

    Vielleicht kann die Rezension in der Frankfurter Rundschau deine Vorfreude noch ein wenig anheizen:

    Zitat

    Judith von Sternburg

    Asmik Grigorian geht als Manon aufs Ganze und beschert der Oper Frankfurt im Verein mit dem Tenorkollegen Joshua Guerrero, dem Dirigenten Lorenzo Viotti und einer unverhohlen modernen Umgebung einen Puccini der Extraklasse.

    https://www.fr.de/kultur/theat…seite-liebe-13076184.html


    Ich wünsche Euch einen richtig aufregenden und anregenden Opernabend!


    Caruso41

    Lieber MDM!


    Als ich Lauri-Volpi kennenlernte war ich 12 oder 13 Jahre alt und habe ihn vergöttert. Die alten Schellack-Platten habe ich wieder und wieder gehört. Auch seine Bücher habe ich gelesen. Inzwischen ist meine Begeisterung für diesen Tenor ziemlich ambivalent. Seine makellose Intonation und seine schlanke Stimmführung begeistern mich nach wie vor, vor allem natürlich seine durchschlagkräftige, hell glänzende Höhe. Auch sein Mezza-Voce-Singen fasziniert mich. Aber viele seiner Aufnahmen beurteile ich inzwischen sehr kritisch. Dazu gehören auch die Arien des Cavaradossi, die ich heute als geschmacklos empfinde. Er war übrigens der erste Tenor, der auf dem hohen 'h' von Calafs "Nessun dorma" eine Fermate machte. Da ist er gewissermaßen der Pate der "Drei Tenöre", die dann das 'h' zur olympischen Disziplin gemacht haben.


    Wenn man Freude an Lauri-Volpi haben will, sollte man seine früheren Aufnahmen hören. Das singt er noch mit der Technik und auch mit der Stilsicherheit des Belcanto!


    Beste Grüße

    Caruso41

    Lieber MDM!


    es gibt zwei Aufnahmen von Lauri Volpi (insgesamt hat er - mindestens???? - vier Aufnahmen auf Schallplatten aufgenommen) auf Youtube.

    Ich stelle Dir mal die früheste Aufnahme ein. Da kann man eigentlich alle veristischen Unarten hören und gleichwohl fasziniert er mit seiner Stimme und dem Engagement seines Singens.


    Lieber Stimmenliebhaber!


    Da Du offenbar so großen Wert darauf legst, dass das einleitende Rezitativ klangvoll ausgesungen wird, möchte ich noch Tino Pattiera vorstellen. Allerdings kann er zu der Zeit der Aufnahme nicht mehr mit imponierenden Höhen in den späteren Aufschwüngen prunken. Begleitet wird er von dem Orchester der Berliner Staatsoper unter keinem Geringeren als George Szell.



    Übrigens: auch der von Dir als Wagnertenor so sehr verehrte Lauritz Melchior hat den Cavaradossi gesungen. Mein Großvater hat ihn in Berlin sogar live mit der Partie gehört. das muss wohl Mitte der 20erJahre gewesen sein. Die Aufnahme, die ich hier einstelle, ist aber wesentlich später entstanden: 1947.

    Bei dem Rezitativ lässt er meiner Meinung nach eigentlich keine Wünsche offen. Keine? Na ja, sein italienisch ist grausam.



    Die Rezitativ-Einleitung singt auch Georges Thill klangvoll aus. Allerdings in französischer Sprache. Das klingt schon sehr gewöhnungsbedürftig und man hört doch, warum man italienische Opern in italienischer Sprache singen sollte. Die Aufnahme wurde 1932 gemacht. Also denn: "Le ciel luisait d'étoiles"


    Ich hätte ja noch so viele Tenöre von Alessandro Bonci bis Sergeij Lemeshev und von Richard Lewis bis Sandor Konya. Sie lohnen, dass man sie mal gehört hat!

    Aber der Stimmenliebhaber braucht wirklich eine Tosca-Pause.


    Soll er haben!


    Mit guten Wünschen für Beruhigung und Entspannung grüßt herzlich

    Caruso41

    Bisher war noch nichts über den Lebens- und Ausbildungsweg von Asmik Grigorian gesagt.

    Sie wurde am 12. Mai 1981 in Vilnius geboren. Ihr Vater Gegam Grigorian war mit der litauischen Sopranistin Irena Milkevičiūtė verheiratet und damals erster Tenor an der dortigen Oper.

    Asmik Grigorian studierte in Litauen und Nizza. Ihre ersten Partien auf der Bühne waren die Donna Anna und die Violetta. Offensichtlich hatte sie sich mit diesen anspruchsvollen Partien gründlich übernommen. Sie hat dann die Konsequenz gezogen und praktisch noch mal eine gründliche Gesangsausbildung begonnen. Deshalb startete ihre Karriere erst so richtig, als sie schon 30 Jahre alt war. Nun wurde sie Ensemblemitglied der Nationaloper Riga, sang an der Litauischen Nationaloper und gastierte vielfach am Mariinskij Theater sowie am Bolschoi Theater.


    Zu ihren Partien gehören unter anderem die Titelpartie von »Rusalka«, die Tatjana in »Eugen Onegin« und Puccinis Manon Lescaut. In Rom sang sie Cio-Cio-San in »Madama Butterfly«, in Köln und Amsterdam Marie in »Wozzeck« (2017 auch Salzburger Festspiele), in St. Petersburg Senta in »Der fliegende Holländer« und Desdemona in »Otello«. Die Judit in »Herzog Blaubarts Burg« sang sie in Gent, Antwerpen und Wiesbaden.
    Furore machten ihre Auftritte als die Fedora und Butterfly in Stockholm (2016/17), ganz stark dann als Salome bei den Salzburger Festspielen (2018 und 2019), und als Marietta in »Die Tote Stadt« in der Mailänder Scala.

    In der gerade beginnenden Saison wird sie in London als Jenufa auftreten.


    Bei den International Opera Awards wurde sie 2016 als beste Nachwuchssängerin und 2019 als beste Sängerin des Jahres ausgezeichnet.


    Zur Zeit ist sie in Frankfurt als MANON LESCAUT zu hören.
    Einen Trailer gibt es auf der Homepage der Oper und auf Youtube




    Vielleicht noch ein Wort zu dem Vater von Asmik Grigorian. Sie sagt von ihm "He was really big!"

    In unserem Forum hat Gegam Grigorian - wie viele Sänger aus dem Osten Europas - keinen eigenen Thread und kaum Aufmerksamkeit gefunden

    Stimmenliebhaber hat in dem Thread "Austausch über Höreindrücke zu den Sänger-Jubilaren" Aufnahmen von Ihm gehört und seine Eindrücke geschildert: Austausch über Höreindrücke zu den Sänger-Jubilaren

    Ich habe Gegam Grigorian mit "E lucevan le stelle" in einen Thread eingestellt, in dem verschiedene Interpretationen der Cavaradossi-Arie verglichen werden: E lucevan le stelle


    Asmik Grigorians Mutter Irena Milkevičiūtė hat auch eine Karriere gemacht. Es gibt nicht wenige Videos von ihr auf Youtube, die einen hellen klaren Sopran und eine wunderbar natürliche Gesangs- und Darstellungskunst zeigen. Vielleicht kommen wir noch mal auf beide in einem eigenen Thread zurück, zumal in einigen Aufnahmen beide im Duett singen.



    Caruso41

    Ganz schnell möchte ich einen Tenor einstellen, den ich auch einmal als Cavaradossi gehört habe und der mich enorm beeindruckt hat. Vor allem mit den mächtigsten und längsten Vittoria-Rufen, die ich je auf einer Opernbühne gehört habe.


    Aber hier geht es ja um das "E lucevan le stelle". Das beginnt er mit einer vor Erregung und Verzweiflung zitternden Stimme. Das ist sicher nicht jedermanns Sache und gefällt mir auch nicht. Wenn dann aber mit der Kantilene die eigentliche Arie beginnt, hört man, dass er das Singen bei Vergilius Noreika gelernt hat. Er singt heldischer, auch dramatischer (leider auch mit mehr Druck) als Noreika, aber die Phrasierung und das Legato, vor allem die Gestaltung der weiten Bögen, erinnern stark an Noreika.

    Grigorian ist von 1980 bis 1988 festes Ensemblemitglied des Litauischen Nationaltheaters gewesen. Danach wurde er als „Erster Tenor“ an das Kirow-Theater in Leningrad engagiert.


    Auch im Westen war er häufiger Gast. An der MET hat er zum Beispiel den Gherman in "Pique Dame", den Radames und den Pierre Bezukhov in "Krieg und Frieden" gesungen.

    Ich habe ihn in Leningrad unter anderem eben als Cavaradossi gehört: Gegam Grigorian (* 29. Januar 1951 in Jerewan, Armenische SSR; † 23. März 2016 in Jerewan, Armenien)


    Heute erinnert man sich wieder öfter an den großartigen Sänger: er ist der Vater von Asmik Grigorian!



    Beste Grüße

    Caruso41

    Lieber Stimmenliebhaber!

    Au weih, an weih, Du hast Dir ja Mordsprogramm zugemutet: nicht nur dass Du alle eingestellten Aufnahmen anhörst (vermutlich sogar zwei- oder mehrmals!), du schreibst auch Deine Höreindrücke sehr detailliert auf. Das ist schon eine imponierende Leistung. Ich habe Deine bisher eingestellten Beiträge mit großem Respekt und Interesse gelesen.


    Dass die Sänger, auf die ich gesetzt hätte (Bergonzi, Carreras, Björling Tauber und Gigli) dabei keine vorderen Plätze belegen konnten, muss ich verschmerzen. Gerade bei dieser Arie hat halt jeder andere Prioritäten bei der Gewichtung der Maßstäbe. Du hast Deine ja benannt. Darum kann ich mit Deinen Urteilen auch leben.
    Wir sind uns schließlich einig, dass bei der Bewertung von Stimmen und Gesangsleistungen sehr Vieles eine Rolle spielt. Da gibt es ganz klare objektive Kriterien - aber natürlich auch Kriterien die subjektiv sind, bei denen der persönliche Geschmack eine Rolle spielt.

    Was für mich bei den einzelnen Interpretationen, die ich selber eingestellt hatte, wichtig ist habe ich nur kurz angedeutet. Zu mehr reicht im Augenblick leider nicht die Zeit. Darum werde ich auch erst mal darauf verzichten müssen, die Tenöre einzustellen, die ich mir eigentlich noch vorgenommen hatte (Martinelli, Schipa, Cortis und Lauri-Volpi). Gerade weil nicht mehr so viele Melomanen im Forum sind, denen die Großen früherer Jahre vertraut sind, bräuchte es vermutlich doch kurzer Einführungen für diese Tenöre.


    Liebe Grüße

    Caruso41


    PS.:

    Wenn Du Richard Tucker auch mal sehen willst:



    Das Video ist von 1958! Lohnend auch die Aufnahme unter Cleva zwei Jahre später



    Wenn Du Tucker ganz auf Linie gesungen hören willst, musst Du die Aufnahme 1945 hören!
    Leider ist die nicht auf Youtube eingestellt.


    Caruso41





    Liebe LaRoche,

    hab Dank, dass Du gleich für Abhilfe gesorgt hast.


    Von Domingo wird es ganz sicher bessere Aufnahmen der Arie geben. Diese Open-Air-Aufführung ist sicher nicht die geeignetste Visitenkarte für den Club der besten Cavaradossis.

    Gut finde ich hingegen Pavarotti. Die Spitzentöne könnten zwar freier und strahlender sein. Erfreulich finde ich aber, dass er weitgehend auf aufgesetzte histrionische Gesten verzichtet. Ich habe nämlich mal eine Tosca mit ihm live gehört, wo er seine Gefühle sehr extrovertiert und vordergründig theatralisch herausgesungen hat.


    Lieber Nemorino,

    Björling war natürlich eine idealer Cavaradossi. Er hatte wirklich alles, was für die Partie gebraucht wird. Vor allem das exquisite Timbre, das feine Legato, die kultivierte, schlanke Linienführung, brillante Höhen und das dezente Smorzando. Bei Björling ist die Arie weit entfernt davon, zum veristischen Rührstück entstellt zu werden: stattdessen hören wir eine vornehme Künstlerseele, die sich in einem tief empfundenen Lamento verströmt!

    In der RCA-Aufnahme singt er allerdings nicht mehr so mühelos und strömend wie in der Aufnahme unter Nils Gervillius.


    Beste Grüße

    Caruso41

    Lieber Stimmenliebhaber!

    Die Einstellung einer neuen Jagde-Arie habe ich noch nicht gehört- wie 20 andere Einstellungen auch noch nicht. Kannst du mir bitte die Beitragsnummer sagen? Vielleicht komme ich heute Abend dazu. :hello:

    Du findest die Aufnahme im Beitrag #32 (E lucevan le stelle).


    Das ist eine Aufnahme mit der das War Memorial Opera House San Francisco wirbt.

    Damit Du nicht gegen eine falsche Annahme angehst: Ich halte diese Aufnahme durchaus nicht für eine, die ich in die Ehrenhalle großer Interpretationen aufnehmen würde. Ich habe sie eingestellt, weil Brian Jagde und sein Engagement an der Met als Cavaradossi schließlich der Auslöser für diesen Thread waren.

    Die von Hans Heukenkamp eingestellte Aufnahme war 10 Jahre alt und überhaupt nicht geeignet, ein Urteil über den Sänger und seine Eignung als Cavaradossi neben Netrebko und Volle zu ermöglichen.


    Im Feld der Tenöre, die inzwischen hier eingestellt wurden, gibt es ja extreme Unterschiede - sowohl was die Stimme und die technischen Möglichkeiten angeht, vor allem aber auch war die Gestaltung der Arie angeht. Dabei sind die Extreme der Gestaltung noch gar nicht erreicht. Vielleicht stelle ich mal solche Extreme nebeneinander? Etwa Tito Schipa und Giovanni Martinelli. Großartig singen beide. Aber völlig unterschiedlich! Nur so nebenbei: manche Tenöre haben auch in verschiedenen Aufnahmen sehr unterschiedliche Interpretationen vorgelegt.


    Ich selbst würde mich ungern entscheiden für eine 'Short-List'. Es gibt wirklich so viele bemerkenswerte Aufnahmen. Benjamino Gigli (1921) und Carlo Bergonzi (1958 unter Gavazzeni) haben für mich die Maßstäbe gesetzt, denen meiner Meinung nach wenige, sehr wenige Tenöre der letzten Jahrzehnte gerecht werden können. Am ehesten wohl Carreras mit seiner Einspielung unter Colin Davis. Erstaunlich finde ich, dass bisher Domingo und Pavarotti noch nicht genannt wurden - obwohl ich es verstehe!


    Eine ebenso kuriose wie faszinierende Aufnahme will ich mal heute gleich noch einstellen. Der Melomane gibt dankenswerterweise die Möglichkeit, den Klavierauszug mitzulesen! Es singt Miguel Fleta. Es begleitet das Orquesta del Teatro alla Scalla unter Carlo Sabajno.



    Liebe Grüße

    Caruso41