Beiträge von Don_Gaiferos

    Es ist schon eine Genuss, wenn man im fotgeschrittenen Alter immer noch Werke seiner Lieblingskomponisten findet, die man noch nie gehört hat, oder so selten, daß sie einem aus dem Gedächtnis entschwunden sind und man theoretische "Neuland " entdeckt - Im konkreten Fall triff ersteres zu.

    Lieber Alfred,


    genau so sehe ich das auch, so dass die Niederlage doch bald abgewendet werden kann und Du auch sicher nicht über die Entdeckung enttäuscht sein wirst! Ich bin ja sehr gespannt, welche Aufnahmen Du ausgewählt hast, und wie Deine Reaktionen dazu sind.


    Hier sehe ich übrigens einen absoluten Mehrwert der Reisen-Boxen von Brilliant Classics und ähnlichen Labels, auch wenn viele Musikfreunde von dieser Überfülle abgeschreckt sind und Probleme haben, alles das zu verstauen: man hat eine wirklich enzyklopädische Werkauswahl, und auch wenn nicht alle Aufnahmen Referenzaufnahmen sind, so sind sie doch zumeist sehr schön und gut anhörbar, und so kann ich dann immer schnell auf die entsprechenden Anregungen reagieren.


    Natürlich kann ich nicht jeden Komponisten so ausführlich dokumentieren, aber zumindest bei Haydn, Mozart, Beethoven und einigen wenigen anderen Komponisten möchte ich schon eine möglichst große Zahl an Werken zur Verfügung haben; diese wuchtigen CD-Boxen bescheren mir schon seit Jahren immer wieder freudige Entdeckungen.


    Also, schauen wir mal, mit welchen Einspielungen Du dann aufwarten wirst demnächst....

    Ich wünsche allen Musikfreundinnen und Musikfreunden ein schönes Osterfest, egal ob drinnen oder draußen, ob mehr oder weniger christlich geprägt, möge Euch allen Gesundheit, Harmonie und ein musikreiches Fest beschieden sein!

    Lieber astewes,


    als Vinyl-Freund bin ich ja der Meinung, Du müsstest doch unbedingt mal Deinen Schallplattenspieler reaktivieren, vor allem wenn Du solche Schätze da noch in Vinyl-Form hast. Alternativ kannst Du aber die wunderschöne Grumiaux-Aufnahme auch hier anhören:



    Ich werde mal schauen, welche Einspielungen ich sonst noch im hauseigenen Archiv finde...

    Ich möchte an Michel Sénéchal erinnern, der nicht nur viele Aufnahmen durch seinen wunderschönen Tenor in Nebenrollen veredelt hat -so zum Beispiel hat in der legendären Boheme-Aufnahme mit Pavarotti gesungen, oder in Offenbachs Meisterwerk Hoffmanns Erzählungen jeweils Andrès, Cochenille, Pitichinaccio, Frantz -, er hat bei vielen maßstäbliche Aufführungen besonders im französischen Repertoire mitgewirkt, bei denen er auch Hauptrollen gestaltet hat. Einen Ausschnitt kann man hier genießen:



    Sehr hörenswert diese CD:


    Lieber Alfred,


    hoffentlich komme ich da mit meinem dampfbetriebenen, vollkommen analogen Computer noch mit. Aber Josef RUDELMEYER-PASCHITZKY kenne ich, das ist ein guter Mann, hat der nicht auch im Film "die gelbe Rose" mitgespielt? Ich meine, er wäre mit einer Meerjungfrau verheiratet, für die er extra einen Swimmingpool in seinem Hause hat installieren lassen, kann aber sein, dass ich mich täusche.


    Jedenfalls freue ich mich sehr, dass die gespeicherten Daten zukünftig aus dem Stratocumulus regnen können - hoffentlich gibt das kein Donnerwetter!

    Lieber astewes,


    ganz herzlichen Dank für Deinen Beitrag, Gottschalk kenne ich tatsächlich nur in Form einer CD-Einspielung aus dem Hause Naxos:



    Sehr schöne, eigenwillige, farbenreiche Musik, die bei mir auf Vinyl noch nicht vertreten ist. Ich kann Dich auch nur animieren, den Schallplattenspieler wieder "auszumotten", ich schwelge derzeit in Vinyl, und habe größte Freude daran.


    Derzeit lausche ich der ganz wunderbaren Einspielung des Mozart Requiems unter dem Dirigat von Hermann Scherchen, die auch auf CD erschienen ist, allerdings bei JPC derzeit nicht verfügbar ist. Die Aufnahme besticht durch sehr getragene, jedoch niemals schleppende Tempi, die das Requiem in großer Erhabenheit, verinnerlichter Trauer und Ergriffenheit erklingen lassen, ohne jeden Bombast, Larmoyanz oder Schwerfälligkeit. Auch ganz herausragend die Solisten, u. a. Sena Jurinac bilden ein Vokalensemble vom Feinsten. Die Schallplatte ist auch klanglich sehr erfreulich, eingedenk der Tatsache, dass sie aus dem Jahre 1958 stammt. Eine ganz famose Einspielung.


    0028947120124.jpg

    Manchmal staunt man schon über die allgemeiner Wertschätzung und Verachtung, die dem Vinyl gleichzeitig entgegengebracht wird.


    Als heute meine Frau im Schuhgeschäft nach edlem Schauwerk Ausschau hielt, verdrückte ich mich in eine stille Ecke, um mir die Zeit mit dem Durchforsten von ebay-Kleinanzeigen zu vertreiben. Jemand hatte wenige Stunden zuvor ein ganzes Bündel Klassikschallplatten eingestellt - zum Verschenken! Das ließ ich mir nicht zweimal sagen, und der sehr freundliche Herr, der die Platten geerbt hatte und damit nichts anfangen konnte, überließ sie mir gerne.


    So erhielt ich auch eine Gesamtaufnahme von Karajans Einspielung aller Beethoven-Symphonien aus dem Jahr 1963. Zwar besitze ich die Aufnahmen schon seit langem auf CD und teilweise auch schon auf Vinyl; dennoch habe ich mich sehr über diesen Schuber mit all den LPs sehr gefreut, zumal manche in auch noch besserem Zustand sind, als die Exemplare, die ich bereits besitze.


    Genau dieselben Schallplatten sind 2020 nochmals erschienen, und können zu knapp unter 100 Euro erworben werden:



    Verrückte Welt. Hier für 0 Euro vor der Mülltonne gerettet, dort kann man die Neupressung für viel Geld kaufen, noch weitaus teurer als die CDs...


    Ich jedenfalls lausche und freue mich königlich.

    Alfreds sehr schöner Aufnahme möchte ich gerne das folgende Video an die Seite stellen. Niemand Geringeres als Peter Eötvös dirigiert hier das hr - Sinfonie-Orchester, und ich finde diese Aufnahme ganz berückend! Eine bessere Lanze für Reger kann man m. E. gar nicht brechen, tatsächlich schimmert hier Mozart immer wieder durch, aber auch ganz große, schwerblütige, vollmundige, romantische Emotion, das ist schon sehr einnehmend und übt eine große Sogwirkung aus, wie ich finde.


    Ich möchte gerne Oskar Nedbal aufgreifen, der leider viel weniger bekannt ist, als er es verdienen würde, meiner Meinung nach; Operettenfreunden wird seine Operette "Polenblut" noch ein Begriff sein, eine herrliche Operette mit sich schwärmerisch, warm verströmenden Melodien. Daher nimmt es auch nicht Wunder, dass zu ihren Glanzzeiten auch arrivierte Sänger wie Rudolf Schock, Fritz Wunderlich und viele andere einzelne Arien im Repertoire hatten.


    Indes tut man sich heutzutage mit CD-Einspielungen schwer; Schallplattenaufnahmen gibt es, teilweise auch die damals so populären "Querschnitte" oder, wie man es damals gerne nannte, Melodienfolgen, so nachzuhören hier:



    Das ist sowohl gesanglich als auch orchestral schwungvoll, munter, und klangschön musiziert, eine Freude, dieser Einspielung zu lauschen, wie ich finde.


    Ich würde mir ja sehr wünschen, dass sich irgendein verdienstvolles Plattenlabel einmal dieser Perlen annimmt und maßstäbliche Gesamtaufnahmen dieser Werke aufnimmt, allerdings ist das wohl eher unwahrscheinlich, aber man weiß ja nie.


    "Solang's noch solche Frauen gibt, ist unser Polenland, ist Polen nicht verloren"...das sind natürlich Texte, die bieder, altbacken, überholt erscheinen, aber wer bereit ist, sich darauf einzulassen, begegnet einer sehr fein gearbeiteten, exquisiten Musik. Nedbal war nicht nur Komponist, sondern auch ein hervorragender Bratschist, Mitglied des Böhmischen Streichquartetts (so dass es nicht verwunderlich ist, dass er auch sehr feine Kammermusik geschrieben hat), Mitbegründer der böhmischen Philharmonie und Leiter des Slowakischen Nationaltheaters, also insgesamt ein exzellenter Musiker mit großem Hintergrund.


    Heute gedenken wir seines Geburtstages; sein Leben endete tragisch, offiziell wohl durch einen Unfall, es gibt jedoch unbewiesene Behauptungen, er habe sich wegen finanzieller Probleme 1930 in den Tod gestürzt.


    Ruhe er in Frieden, und möge seine Musik noch sehr lange vielen Menschen Freude bereiten. Solange solche Musik noch gespielt wird, ist nicht nur das Polenland noch nicht verloren.

    Ich bin auch der Meinung, wenn man alles standardisiert und vereinfacht, kann man gerade im Bereich der Kultur auch negative Effekte erzielen. So gab es auch Überlegungen, ob man im Spanischen die Tilde abschafft, also das "ñ" abschafft und durch "gn" ersetzt wie im Französischen - ist ja schließlich derselbe Laut. Dann könnte man auch im Französischen die Akzente abschaffen, die schreiben im Internet eh viele Leute nicht mehr. Oder auch das "ß".


    Aber Hand auf 's Herz - sind es nicht die Eigenheiten und Nuancen, die kulturelle Vielfalt ausmachen? Warum nicht gleich alle Sprachen abschaffen und nur noch Englisch? Und Shakespeare im Original? Versteht eh kein Mensch - besser in modernisiertem Englisch...


    Am Ende kommt nur noch ein Einheitsbrei heraus. Eine Sprache, möglichst einfach, eine Musik (beim Grand Prix singt keiner mehr in der Landessprache, alles nur noch englischer Einheits-Pop mit denselben Musikmustern, nichts Landestypisches mehr...), wir essen nur noch leicht konsumierbare Mikrowellen-Fertiggerichte usw....für mich ein Schreckensszenario, von daher denke ich schon, dass es nicht unbedingt erstrebenswert ist, alles einheitlich, einfach und stromlinienförmig zu machen - ganz einfach deswegen, weil auch wir Menschen nicht nur einfach, einheitlich und stromlinienförmig sind.

    Ich gehe da in weiten Teilen mit Caruso konform: ich nutze voller Freude und Dankbarkeit alle mir zur Verfügung stehenden Medien, und lege, nach wie vor, genauso gerne eine Schallplatte auf wie eine CD. Dabei habe ich auch keine Berührungsängste, was Downloads und Streaming-Dienste angeht.


    Wobei es tatsächlich so ist, dass ich Streaming-Dienste im Moment nicht (mehr) nutze und mich abgemeldet habe; nicht, weil ich mit den Leistungen nicht zufrieden gewesen wäre: ich habe einfach so ein riesiges Schallarchiv, das durch CD- und Schallplattenkäufe immer mehr wächst, zudem noch eine Fülle über youtube und co im Internet geboten wird, und ich auch sehr viel Radiosendungen mitschneide, so dass ich schlicht und ergreifend gar nicht die Zeit habe, auch nur annähernd das alles zu hören, was mir da zu Gebote steht.


    Ansonsten finde ich, wie gesagt, alle Möglichkeiten, Musik zu hören, toll, und erfreue mich sehr an all der Fülle, die wir heutzutage genießen dürfen, und die beispiellos ist in dieser Vielfalt.

    Hier kann man Bonaldo Giaiotti beim Unterrichten erleben; dies ist ein höchst eindrucksvolles Zeugnis, und auch im fortgeschrittenen Alter zeigt er eine sehr eindrucksvolle Stimme:


    Ich denke auch, jeden Komponisten wieder dem Vergessen zu entreißen, in einer Fülle von Aufnahmen lückenlos zu dokumentieren und in den Konzertsälen, Köpfen und Herzen der Zuhörerschaft zu etablieren, wäre ein hoffnungsloses Unterfangen.


    Aber so, wie es nicht nur Wein gibt, der in Tausenden von Flaschen im Discounter verkauft wird, sondern auch den seltenen, besonderen Tropfen eines kleinen, regionalen Winzers, so können auch diese Nischen im Bereich der Musik immer wieder neu blühen. Auch, wenn dies dann keine Superlative sind, bahnbrechende Neuerungen oder maßstabsetzende, epochale Werke: Schönes kann es nie genug oder gar zuviel geben, selbst wenn das Publikum dafür ein handverlesenes ist, und dennoch hat dieses kleine Biotop fernab der Autobahn seinen Reiz und seinen Wert.


    Und wie oft ziehe ich Jahre später erst diese vergessenen Aufnahmen wieder aus dem Archiv und freue mich daran; auch der Reiz des Sporadischen ist stark, und mindert die Freude an diesen seltenen Funden nicht.

    Lieber Alfred,


    danke für die Links, diese Einspielungen interessieren mich auch sehr. Unterdessen habe ich auch noch diese sehr schöne LP-Überspielung des Budapest Quartett gefunden, die ich für sehr hörenswert und charaktervoll halte, und wenn man den Kommentatoren glauben darf, einen gewissen Aufnahmerang besitzt, was ich von meiner Warte aus nur bestätigen kann.


    Lieber astewes, vielen Dank für das Einstellen des Videos, da werde ich auch gerne reinhören und vergleichen. Derzeit lausche ich jedoch KV 174 in einer Einspielung mit dem "Chiligirian Quartet", verstärkt durch Yuko Inoue.


    Eine blitzsaubere, sehr lebhafte und wunderbar ausbalancierte, klangschöne Einspielung, die auch mit der Besonderheit aufwartet, dass auch die erste Versuche Mozarts von Satz III (Menuetto, ma allegretto & trio) sowie Satz IV. (Allegro), die er dann wohl aufgab, auf dieser Einspielung zu hören sind.


    Die CDs sind auch außerhalb der großen Brilliant-Box mit Mozarts Gesamtwerk, die mir hier zur Verfügung steht, als Einzel-CDs erhältlich. Es handelt sich ursprünglich um eine Aufnahme aus dem Hause CRC Records.

    Lieber Alfred,


    oh, umso besser, dann konnte ich ja sogar eine Alternativaufnahme beisteuern, zumal es ja dann besonders interessant ist, dieselbe Formation in unterschiedlichen Momenten zu vergleichen. Da muss ich doch tatsächlich die CD auch nochmal zu Rate ziehen...danke Dir für den Hinweis!

    Wer sich von der wunderschönen Aufnahme, die Alfred oben gezeigt hat, kann sich auch vermittels youtube einen ersten Hördruck verschaffen:



    Für mich ist das ein sehr beseeltes, allerdings auch zupackendes, griffiges, dynamisches Zusammenspiel von großer Schönheit.

    Lieber Buralicchio,


    sehr gerne geschehen, und ich kann auch noch mit zwei weiteren Videos aufwarten, die ich auch sehr schön und reizvoll finde:




    Es wäre sicherlich auch mal spannend, der Frage nachzugehen, wieviel bekannte Solisten erst einmal als Refrainsänger bei einem großen Orchester begonnen haben, ich denke da an Rudi Schuricke und Frank Sinatra, die mir da spontan einfallen.

    Genauso wie es legitim ist, Musik aus unterschiedlichen Zeiten zu hörne und zu mögen, ist es legitim, Interpretationen aus unterschiedlichen Zeiten zu hören und zu mögen.

    Das spiegelt auch meine Sichtweise wider, ebenso wie Bertaridos sehr lesenswertes Statement. Jede Aufnahme hat für sich ihren Stellenwert - selbst wenn es "nur" der historische Wert ist, wobei ich auch die bereits "überholten" Aufnahmen sehr wertvoll und bereichernd finde. Anderes Beispiel - Jacques Offenbach - Les Contes d'Hoffmann. Heute weiß man, dass jahrzehntelang veränderte Fassungen gespielt wurden, mit einer vertauschten Reihenfolge der Akte, mit Musiknummern, die gar nicht von Offenbach waren, ohne Musik aus Offenbachs Feder, die erst später wieder im Nachlass aufgetaucht ist - sollte man deswegen all die herrlichen Aufnahmen mit z. B. Rudolf Schock, Neil Shicoff, Placido Domingo, Alfredo Kraus etc. in der Titelrolle nicht mehr hören? Ich denke doch, selbst wenn ich mittlerweile natürlich auch die Fassung Keck-Kaye bevorzuge.

    Ich freue mich auch über tukans Vorstellung; ich möchte das Buch auch gerne lesen, allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis ich dafür die Zeit haben werde. Wer jedoch Platz sparen möchte, die Frakturschrift meiden möchte und elektronische Bücher nicht scheut (ich lese auch gerne mal ein Buch auf dem Tolino zum Beispiel), der wird hier fündig:


    http://www.zeno.org/Literatur/…e+Ahnen/Ingo+und+Ingraban


    und das kostenlos noch dazu.

    Damit machst Du auch meiner Frau eine große Freude, die heute Geburtstag hat.

    Lieber Hans,


    ich darf mich hier einfach mal kurz dazwischendrängeln, um Deiner lieben Frau unbekannterweise alles Gute zu wünschen! Meine besten Wünsche für die wackere Holzwurmgattin!

    Und natürlich soll auch, thematisch einwandfrei, Janis Zabers hier erschallen:


    Es geht um die Komponistin Emilie Mayer; für den nicht allen zugänglichen Zeitungstext erlaube ich mir, alternativ Informationen aus einem Beitrag des NDR zu verlinken:


    https://www.ndr.de/kultur/musi…eethoven,ndrrphcd100.html


    Alfred hat auch hier im Forum schon einen Thread für die Komponistin eingerichtet:


    MAYER Emilie: Sinfonien - Ouvertüren - Klavierkonzert


    Ausführlich, mit umfangreichen Klangbeispielen, wird die Komponistin auch hier gewürdigt:


    https://www.concerti.de/portraets/der-weibliche-beethoven/

    Ich höre auch, nach wie vor, gerne Schallplatten, und in diesem Zusammenhang freue ich mich schon auf Vinylias youtube-Magazin, ich hoffe, dass Du entsprechend den Link hier einstellst, wenn es so weit ist!


    Ich denke, es ist auch wenig zielführend zu vergleichen, was nun besser ist, beide Medien haben ihre Vorzüge und Nachteile, aber ich kann beides genießen, ohne wenn und aber.


    Zumindest kann ich für mich sagen, dass Schallplatten -selbst wenn sie einer CD klanglich unterlegen sein sollten- immer noch so gut, klangreich und transparent klingen können, dass ich sie immer noch sehr gerne höre.


    Von dem Repertoire, dass anders gar nicht verfügbar ist, wurde ja schon gesprochen. Ich stelle auch bei mir fest, dass ich die Schallplatten weniger und weniger digitalisiere, sondern sie einfach auflege und höre und mich daran freue...

    Das ist natürlich völlig richtig; ich bezog mich auch mehr auf die nachfolgenden Sätze, dass es das Ganze wohl sehr entfernt klingt und dass es da auch Störgeräusche gibt, neben den fehlenden Teilen. Daher ist die Bitrate wohl nur der Versuch, das schlechte Original in möglichst hochauflösender Qualität abzubilden, was natürlich an den Mängeln der ursprünglichen Aufnahme nicht das Mindeste ändern kann.

    Eine Rezension besagt bezüglich der Klanqualität:


    320 kbit/s CBR, 44.1 kHz, 273 MByte (MP3)
    “The bad news is that the sound is a bit distant, there is some static at the top of Act II before Senta’s aria and a good portion of the Act II Senta/Erik duet is missing” (OD note).


    https://wagnerdisco.net/audio/…1966-05-07-cluytens-wien/


    Also wird man wohl in der Tat Abstriche machen müssen, auch hinsichtlich der Vollständigkeit.