Erinnerungen an Verstorbene und Geburtstags-Glückwünsche an lebende Musiker, Buch II

  • 8. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Wir schließen heute mit diesem Trio:


    Flötist:


    Er hat heute ebenfalls einen runden Geburtstag:


    Sir James Galway,   * 8. 12. 1939, ist ein nordirischer Flötist, einer der bedeutendsten des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts.

    Als einer der ersten Flötisten wagte er eine Solokarriere ohne Bindung an ein Orchester und wurde damit erfolgreich. Galway ist berühmt für seine außergewöhnliche Virtuosität und sein ausdrucksstarkes Spiel mit unverwechselbarem Klang. Sein Beiname The Man with the Golden Flute („der Mann mit der goldenen Flöte“) stammt aus der Zeit seiner frühen Solokarriere, als Goldflöten noch sehr selten waren.:

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    Bereits mit zwölf Jahren gewann Galway die ersten musikalischen Preise. Nach einer kurzen Zeit als Klavierstimmer ermöglichte es ihm ein Stipendium, am Royal College of Music zu studieren. Weitere Studienaufenthalte an der Londoner Guildhall School und am Pariser Konservatorium folgten; privat nahm er Unterricht bei Marcel Moyse in Marlboro (Vermont). James Galways Flötenton ist durch den sogenannten „deutschen Ansatz“ geprägt, der im Vergleich zum französischen Ansatz einen höheren Rauschanteil aufweist.

    Nach einer Reihe von Engagements bei führenden britischen Orchestern, darunter den Opernorchestern von Sadler’s Wells und der Royal Opera, dem BBC Symphony Orchestra, dem London Symphony Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra, wurde Galway 1969 erster Flötist der Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan und hatte diese Position für sechs Jahre inne. Nach internen Auseinandersetzungen mit Karajan beschloss er, seine Orchesterposition aufzugeben und als einer der ersten Flötisten nur noch als selbständiger Solist aufzutreten. Innerhalb eines Jahres absolvierte er 120 Konzerte und spielte vier Langspielplatten ein; auch gehörte er zu der Improvisationsgruppe Between. Bis heute tritt er regelmäßig in den großen Konzertsälen der Welt auf. Im Jahr 2001 wurde er von Königin Elisabeth II. zum Knight Bachelor geschlagen. Er wohnt im Zentralschweizer Ort Meggen.

    Das Repertoire Galways umfasst die klassische Flötenliteratur von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi bis hin zur Musik des 20. Jahrhunderts, daneben aber auch japanische und irische Volksmusik sowie Jazz und neuerdings Latin Jazz. Durch eigens von ihm in Auftrag gegebene Kompositionen hat er insbesondere die moderne Flötenmusik stark gefördert. Daneben gibt er jährliche Meisterklassen in der Schweiz.

    Der Komponist Howard Shore engagierte Galway als Flötisten für den Soundtrack zur „Herr der Ringe“-Verfilmung, wo er besonders zum Hobbit-Thema beitrug. Galway tritt auch als Dirigent in Erscheinung. Seine Diskografie umfasst mehr als 50 Schallplatten und CDs.


    Weiteres in dem umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/James_Galway


    Heute feiert er seinen 80. Geburtstag,


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Geiger:


    Julian Rachlin,     litauischer in Österreich lebender Geiger und Bratschist, * 8. 12. 1974 --- 45. Geburtstag

    [am='B0002HAFAG'][/am]

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Gitarrist:


    Quincas Laranjeiras,     brasilianischer Gitarrist und Komponist, * 8. 12. 1873 - + 3. 2. 1935 --- 146. Geburtstag


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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Knut Nystedt,     norwegischer Komponist und Organist , 3. 9. 2015 - + 8. 12. 2014 ---    5. Todestag

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    Hallo Willi,


    Das Geburtsjahr ist verschrieben, Muß natürlich 1915 heißen. Wirst Du sicher noch korrigieren.


    Gruß

    wok

  • 9. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Komponisten I:


    Costanzo Antegnati,     italienischer Komponist, Organist und Orgelbauer, (siehe 14. 11.) - * 9. 12. 1549 ---  470. Geburtstag


    Bernhard Joachim Hagen,    auch Joachim Bernhard Hagen, deutscher Komponist, Geiger und Lautenist, * 4/1720 - 9. 12. 1787 --- 232. Todestag

    [am='B0036ULAL4'][/am]


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. Dezember 2019:


    Komponisten II:


    Maddalena Laura Sirmen,     geb. Lombardini, venezianische Komponistin, Geigerin und Sängerin, * 9. 12. 1745 - + 15. 5. 1618 --- 274. Geburtstag

    Ein anmutiges Violinkonzert der Mozart- und Haydn-Zeitgenossin


    Emilie Zumsteeg,     deutsche Komponistin, Musiklehererin, Chorleiterin, Pianistin und Musikschriftstellerin, * 9. 12. 1796 - + 1. 8. 1857 --- 223. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Komponisten III:


    Émile Waldteufel,     französischer Komponist, * 9. 12. 1837 - + 12. 2. 1915 --- 182. Geburtstag

    [am='B000024OJE'][/am]


    Eugène Gigout,     französischer Komponist und Organist, * 28. 3. 1844 - + 9. 12. 1925 --- 94. Todestag

    [am='B000062X8B'][/am]


    Algernon Bannet Langdon Ashton,     britischer Komponist, Pianist und Professor, * 9. 12. 1859 - + 10. 4. 1937 --- 160. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Komponisten IV:


    Issay Dobrowen,     norwegischer Komponist, Dirigent, Pianist und Opernregisseur russischer Herkunft, * 27. 2. 1891 - + 9. 12. 1953 --- 66. Todestag


    Reinhard Schwarz-Schilling,     deutscher Komponist, * 9. 5. 1904 - + 9. 12. 1985 --- 34. Todestag

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    Boris Tischtschenko,    russischer Komponist, * 23. 3. 1939 - + 9. 12. 2010 --- 9. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Sängerin:


    Elisabeth Schwarzkopf,     deutsch-britische Sopranistin, * 9. 12. 1915 - + 3. 8. 2006 --- 104. Geburtstag

    Elisabeth Schwarzkopf vor 66 Jahren als Gretel


    Sänger:


    Ludwig Weber,    österreichischer Bass, * 29. 7. 1899 - + 9. 12. 1974 ---  45. Todestag

    Ludwig Weber drei Jahre vorher als Sarastro unter dem gleichen Dirigenten


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Sänger II:


    Tomislav Neralic,     kroatischer Bass, * 9. 12. 1917 - + 16. 11. 2016 --- 102. Geburtstag

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    Liebe Grüße


    Willi:)


    Geiger:


    Joshua Bell,     amerikanischer Geiger, * 9. 12. 1967 --- 52. Geburtstag

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Cellistin:


    Beatrice Harrison,     englische Cellistin, * 9. 12. 1892 - + 10. 3. 1965 --- 127. Geburtstag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. Dezember 2019, Fortsetzung:


    The last, but not the least:


    Pianisten:


    Charles Rosen,     amerikanischer Pianist und Musiktheoretiker, * 5. 5. 1927 - + 9. 12. 2012 --- 7. Todestag

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    Alexandre Tharaud,     französischer Pianist * 9. 12. 1968 --- 51. Geburtstag

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Organist:


    Herbert Tachezi,     österreichischer Organist, Komponist und Cembalist, * 12. 2. 1930 - + 9. 12. 2016 --- 3. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. Dezember 2019:


    Komponisten I:


    Giulio Caccini,      italienischer Komponist, Sänger, Gesangslehrer und Instrumentalist, der an der Schnittstelle der Spätrenaissance zum Frühbarock lebte und an der Entwicklung der Oper beteiligt war, * 8. 10. 1551 - + 10. 12. 1618 ---401. Todestag

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    Hier haben wir gleich die erste besondere Erinnerung:


    Franz Seraph Destouches,   * 21. 1. 1772 - + 10. 12. 1844, war ein deutscher Komponist:

    Grab Destouches' auf dem Alten Südlichen Friedhof München


    Destouches war ein Sohn des bayerischen Hofkammerrats Joseph des Touches und seiner Ehefrau Sabina. Seine musikalische Ausbildung erhielt er bei Theodor Grünberger und Joseph Haydn. Er spielte Cello im Orchester des Fürsten Esterházy und unternahm als Klavierspieler Konzertreisen nach Österreich und in die Schweiz. 1791 schrieb er die Oper Die Thomasnacht, zu der sein älterer Bruder Joseph Anton das Libretto beisteuerte.

    Nach zwei Jahren als Musikdirektor der Stadt Erlangen trat Destouches 1799 als Konzertmeister und später als Hofkapellmeister in die Dienste Herzog Karl Augusts von Sachsen-Weimar. In Weimar schrieb er Schauspielmusiken zu Friedrich Schillers Dramen Wallensteins Lager, Turandot, Die Braut von Messina, Die Jungfrau von Orléans und Wilhelm Tell, August von Kotzebues Die Hussiten vor Naumburg im Jahr 1432 und Zacharias Werners Wanda, Königin der Sarmaten. Daneben komponierte er die Operetten Das Mißverständnis und Die Aloe, das Oratorium Die Anbetung am Grabe Jesu, dessen Text von Johann Gottfried Herder stammte, sowie zahlreiche Instrumentalstücke.

    Destouches lehrte 1811–1814 Musik an der Universität Landshut, war danach Kapellmeister des Fürsten von Oettingen-Wallerstein und seit 1820 als hessischer Hofkapellmeister in Homburg vor der Höhe tätig. 1842 kehrte er in seine Geburtsstadt München zurück, wo der „hochbetagte aber noch lebensfrohe muntere Greis“ zu einem Libretto seines Neffen Ulrich die komische Oper Der Teufel und der Schneider komponierte.

    Destouches, dessen Ehe mit Wilhelmine van Couven kinderlos geblieben war, starb 1844.


    Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Seraph_Destouches


    Heute ist sein 175. Todestag.



    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. Dezember 2019:


    Komponisten II:


    Caspar Kummer,      deutscher Komponist, Flötist und Musikpädagoge, * 10. 12. 1795 - + 31. 5. 1870 --- 224. Geburtstag

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    Friedrich August Belcke,     deutscher Komponist und Posaunist, + 27. 5. 1795 - + 10. 12. 1874 ---  145. Todestag


    Frederico Ricci,     italienischer Komponist, * 22. 10. 1809 - + 10. 12. 1877 --- 142. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. Dezember 2019:


    Komponisten III:


    Errico Petrella,    italienischer Komponist, * 10. 12. 1813 - + 7. 4. 1877 --- 206. Geburtstag


    Cesar Franck,     französischer Komponist und Organist, * 10. 12. 1822 - + 8. 11. 1890 --- 197. Geburtstag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Komponisten IV:


    Olivier Messiaen,     französischer Komponist, Lehrer und Organist, * 10. 12. 1908 - +27. 4. 1992 --- 111. Geburtstag

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    Morton Gould,     amerikanischer Komponist, * 10. 12. 1913 - + 21. 2. 1996 --- 106. Geburtstag

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    Dirigent:


    Heinz Rögner,     deutscher Dirigent, * 16. 1. 1929 - + 10. 12. 2001 --- 18. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Sängerinnen:


    Alice Tully,    amerikanische Sopranistin und Mäzenin , * 14. 9. 1902 - + 10. 12. 1993 --- 26. Todestag

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    Alice Tully (rechts) mit ihrer Schwester Marion


    Lisa Della Casa,     Schweizer Sopranistin, * 2. 2. 1919 - + 10. 12. 2012 --- 7. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

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  • 10. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Sängerinnen II:


    Mado Robin,     französische Sopranistin , * 29. 12. 1918 - + 10. 12. 1960 --- 59. Todestag


    Hanne-Lore Kuhse,     deutsche Sopranistin, 28. 3. 1925 - + 10. 12. 1999 --- 20. Todestag

    Vier Letzte Lieder

    Schild am Haus in Schwerin, wo die Sängerin gelebt hat


    Sänger:


    Hans-Otto Rogge,     deutscher Tenor, * 12. 4. 1938 - + 10. 12. 2018 --- 1. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)

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    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Pianist:


    Konstantin Lifschitz,       russischer Pianist, * 10. 12. 1976 --- 43. Geburtstag

    [am='B0045FGFZA'][/am]


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Geiger:


    Jascha Heifetz,     russisch-amerikanischer Geiger, * 2. 2. 1901 - + 10. 12. 1987 --- 32. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Wir schließen heute mit ihnen:


    Geigerin:


    Sarah Chang,     amerikanische Geigerin, * 10 12. 1980 --- 39. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Bratschist:


    Bruno Pasquier,     französischer Bratschist, * 10. 12. 1943 --- 76. Geburtstag

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Hornist:


    Erich Pizka,      österreichischer Hornist, (siehe 22. 11.) * 10. 12. 1914 ---  105. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Mado Robin,     französische Sopranistin , * 29. 12. 1918 - + 10. 12. 1960 --- 59. Todestag

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    Die Stimme von MADO ROBIN entdeckte ich schon in meiner frühen Jugend in den 50er Jahren, als sie wiederholt im Rundfunk mit der "Glöckchenartie" aus DELIBEs "Lakmé" zu hören war, ihre absolute Glanzpartie, die ich seitdem nie mehr in dieser Perfektion gehört habe, allenfalls von CHRISTIANE EDA-PIERRE. Immer, wenn diese Arie mit ihr im Rundfunk erklang, mußte es mäuschenstill im Zimmer sein, damit ich nur keinen Ton ihres faszinierenden Gesangs verpassen würde". Ihr wunderbares französisches Timbre und ihre Diktion waren für mich nach wenigen Takten sofort erkennbar. Leider, und unverständlicherweise, wurde diese großartige Sängerin mit den höchsten Tönen, die jemals gesungen und erreicht wurden, in Deutschland fast unbekannt. In ihrer Heimat Frankreich wurde sie dagegen schon zu Lebzeiten gefeiert, und man hielt diese auch lange Zeit in ehrfürchtiger Erinnerung. Auch im "Guiness Book Of World Records" hält MADO ROBIN immer noch einen Platz mit einem viergestrichenen C am Ende der Wahnsinns-Szene aus "Lucia di Lammermoor", das sie noch in einwandfreier Tonqualität erreichte.


    Ihre Stimme war mit 16 Jahre von TITTA RUFFO entdeckt worden. Sie studierte am CONSERVATOIRE NATIONAL bei MME FOURESTIER und MARIO PODESTÀ, und gewann 1937 einen Wettbewerb an der PARISER OPER. 1942 gab sie im SALLE GAVEAU ein Recital und am 12.08.1945 debütierte sie an der OPÉRA als "Gilda". Wenig später sang sie die "Königin der Nacht", und bereits 1946 die "Lakmé", ROSSINIs "Rosina", BIZET's "Leila" und die "Olympia" in "Les Contes d'Hoffmann". Sie sang auf allen führenden Bühnen Frankreichs, 1950 auch in MARSEILLE als "Lucia", die sie auch 1954/55 auf einer Konzerttournee in die USA sang. 1955 kehrte sie als "Königin der Nacht" an die OPÉRA zurück. 1956 sang so sogar bei den Hochzeitsfeierlichkeiten für Fürst Rainer und Grace Kelly. 1958 führten Sie Gastreisen nach Spanien, England, Deutschland und in die Schweiz und 1959 in die UdSSR. Am BOLSCHOI-THEATER sang sie die "Gilda" in "Rigoletto". Ihre bevorstehende 1500. Pariser Aufführung an der PARISER OPER erlebte sie nicht mehr, da sie wenige Tage davor an Leberkrebs starb. Sie wurde nur 42 Jahre alt. In der Kirche "Saint Francois de Sales" führte JEAN-LOUIS FORESTIER ihr zu Ehren FAURÉs Requiem auf. Ihr Stimm-Typ wurde sogar zu einem Begriff: der "ROBIN-SOPRAN". Eine ihrer besten Aufnahmen ist die von "Lakmé", aufgenommen 1951 unter GEORGES SEBASTIAN mit LIBERO DE LUCA als Tenor-Partner.


    ADLOLPHE ADAM hat übrigens auch MOZART's Klaviervariationen KV 265 "Ah, vous dirai-je Maman" in eine Fassung für Sopran, Flöte und Orchester gesetzt. Auch hiervon gibt mit MADO ROBIN eine großartige Aufnahme: Das NEW SYMPHONY ORCHESTRA dieser Aufnahme wird von RICHARD BLAREAU geleitet, LUCIEN LAVAILLOTE glänzt mit seinem Flöten-Solo! (Aufnahme von 1951 - Hörenswert!!)


    Inzwischen hat man zum Glück längst die Qualitäten von MADO ROBIN neu entdeckt, und es gibt nun doch eine ganze Reihe von CDs mit ihr.

    Ich besitze mit ihr Arien aus Werken von MOZART, DONIZETTI, ROSSINI, VERDI, A. THOMAS, GOUNOD, OFFENBACH, MASSENET, DELIBES, AUBER, GRIEG, V. MASSÉ, J. BENEDICT, F. DAVID, A. PESTALOZZA, M. PONCE, KOECHLIN, FÉVRIER, GALLINI, RICHEPIN, DELL'ACQUA etc. unter den Dirigenten PIERRE DERVAUX, RICHARD BLAREAU, EUGÈNE BIGOT, HENRI TOMASI, und G. BRIEZ, und bin sehr froh, diese wunderbaren und für mich kostbaren Tondokumente von ihr mein eigen nennen zu können.


    wok





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    wok

  • 11. Dezember 2019:


    Komponisten I:


    Carl Friedrich Zelter,    deutscher Komponist, Professor, Musikpädagoge und Dirigent, * 11. 12. 1758 - + 15. 5. 1832 --- 261. Geburtstag

    [am='B00003L3SR'][/am]


    Hector Berlioz,    französischer Komponist und Musikkritiker, * 11. 12. 1803 - + 8. 3. 1869 --- 216. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 11. Dezember 2019:


    Komponisten II:


    Paul Viardot,     französischer Komponist, Geiger und Musikwissenschaftler, * 20. 7. 1857 - + 11. 12. 1941 --- 78. Todestag


    Komponistinnen:


    Adele aus der Ohe,     deutsche Komponistin (siehe 7. 12.) -- 11. 12. 1861 --- 158. Todestag


    Alma Mahler-Werfel,    geb. Schindler, Ehefrau von Gustav Mahler, Walter Gropius und Franz Werfel, und Komponistin, * (get.) 31. 8. 1879 - + 11. 12. 1964 --- 55. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 11. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Trio der 300


    Komponisten III:


    Und nun zwei Gleichaltrige, deren Erster allerdings nur "magere" 87 Jahre alt geworden ist, während der Zweite es auf 109 Jahre gebracht hat!!


    Paul Fievet,     französischer Komponist und Dirigent, * 11. 12. 1892 - + 15. 3. 1980 --- 127. Geburtstag

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    Leo Ornstein,   (ursprünglich russisch Lew Ornstein/ Лев Орнштейн, wiss. Transliteration Lev Ornštejn, amerikanischer Komponist russischer Herkunft;* 11. 12. 1892 - + 24. 2. 2002 --- 127. Geburtstag

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    Wenn die Daten stimmen, dann war Leo Ornstein bis heute mit 109 Jahren der langlebigste Komponist der Musikgeschichte.

    siehe: http://www.bruceduffie.com/ornstein.html (Hier kann man ein Interview in englischer Sprache finden, das Bruce Duffie, der Schöpfer so vieler schöner Porträtfotos, mit Leo Ornstein geführt hat)


    Auch dieser Komponist ist sehr alt geworden und starb ein knappes Vierteljahr vor seinem 104. Geburtstag:


    Elliott Carter,    amerikanischer Komponist - * 11. 12. 1908 - + 5. 11. 2012 --- 111. Geburtstag

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    Zusammen sind diese Drei 300 Jahre alt geworden.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 11. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Komponisten IV:


    Zugunten des vorherigen Trios der "300" habe ich an dieser Stelle die chronologische Reihenfolge ein wenig aufgeweicht:


    Szymon Laks,     polnisch-französischer Komponist und Überlebender des KZ Auschwitz, * 1. 11. 1901 - + 11. 12. 1983 --- 36. Todestag

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    Heikki Aaltoila,    finnischer Komponist, Arrangeur, Dirigent und Musikkritiker, * 11. 12. 1905 - 11. 1. 1992 --- 114. Geburtstag

    300


    Dafür haben wir in diesem Beitrag eine besondere Erinnerung:


    Awet Terterjan,     * 29. 7. 1929 - + 11. 12. 1994, an dessen 90. Geburtstag wir am 29. 7.in besonderer Weise erinnert haben, war ein armenischer Komponist:

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    Awet Terterjan wurde als Alfred Rubenowitsch Terterjan geboren, verwendete aber den Vornamen Awet als Künstlernamen. Sein Vater Ruben Terterjan war Mediziner, trat jedoch auch als Opernsänger auf. Auch die Mutter – gleichfalls keine Berufsmusikerin – konzertierte als Sängerin. 1948 begann Terterjan ein Studium an der Musikhochschule Baku, das er 1951 an der Romanos Melikian Musikhochschule fortsetzte. Ab 1952 studierte er am staatlichen Komitas Konservatorium in Jerewan bei Edward Mirsojan Komposition.

    1960 bis 1963 war er Exekutiv-Sekretär des Armenischen Komponistenverbandes und 1963–1965 dessen Vizepräsident. 1970 bis 1974 war Terterjan Vorsitzender der Abteilung Musik im Kultusministerium von Armenien und gleichzeitig als Herausgeber tätig. 1985 wurde er Professor am Staatlichen Konservatorium Jerewan, 1993/1994 gab er Meisterklassen am Urals Konservatorium in Jekaterinburg. 1994 erhielt Terterjan das Brandenburg-Stipendium und arbeitete sechs Monate in Wiepersdorf. Für 1995 wurde ihm ein einjähriges DAAD-Stipendium in Berlin zugesprochen, das er jedoch nicht mehr wahrnehmen konnte. Sein Leichnam wurde am 19. Dezember 1994 im Pantheon in Jerewan eingeäschert.

    Terterjan schrieb acht Sinfonien (zwischen 1969 und 1989), zwei Opern, ein Ballett, Kammermusik (darunter zwei Streichquartette), zahlreiche Vokalwerke sowie Filmmusik.

    Terterjans Musik ist durch Verzicht auf Themen oder motivische Arbeit in klassischem Sinne sowie Reduktion auf teilweise archaisch wirkende Formeln und Formen gekennzeichnet. Neben Einflüssen armenischer Volksmusik (mit Heranziehung nicht-temperiert gestimmter Volksmusik-Instrumente) werden auch progressive Elemente der „westlichen“ Musik (Dodekaphonie, Aleatorik, Tonbandzuspielungen) eingesetzt.


    Weiteres kann hier gelesen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Awet_Terterjan


    Heute ist sein 25. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 11. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Komponisten V:


    Wolfgang Stockmeier,     deutscher Komponist, Organist und Hochschullehrer, * 1931 - + 11. 12. 2015 --- 4. Todestag


    Janos Komives,     französischer Komponist und Dirigent ungarischer Herkunft, * 11. 12. 1932 - + 28. 1. 2005 --- 87. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)


    Und mit einem noch Jungen wollen wir heute die Komponistenabteilung schließen:


    Thomas Zaufke,     deutscher Komponist, * 11. 12. 1966 --- 53. Geburtstag

    [am='B0007P35TG'][/am]


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 11. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Dirigent:


    Victor de Sabata,     italienischer Dirigent und Komponist, * 10. 4. 1892 - + 11. 12. 1967 --- 52. Todestag

    [am='B000111BUG'][/am]

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    Liebe Grüße


    Willi:)


    Sängerin:


    Galina Pawlowna Wischnewskaja,     russische Sopranistin, * 25. 10. 1926 - 11. 12. 2012 --- 7. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 11. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Sänger:


    Giacomo Lauri-Volpi,     italienischer Tenor, * 11. 12. 1892 - + 17. 3. 1979 --- 127. Geburtstag

    [am='B0000037K3'][/am]


    Toni Blankenheim,     deutscher Bassbariton, * 12. 12. 1921 - + 11. 12. 2012 --- 7. Todestag

    [am='B000NIWI9A'][/am]


    Fritz Krenn,     österreichischer Bassbariton, * 11. 12. 1887 - + 12. 7. 1963 --- 132. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 11. Dezember 2019, Fortsetzung:

    Heute schließen wir mit ihnen:


    Pianistin:


    Valentina Lisitsa,    ukrainische Pianistin, * 11. 12. 1973 --- 46. Geburtstag

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    Pianist:


    hier haben wir heute einen runden Geburtstag:


    Jean Muller,    * 11. 12. 1979, ist ein luxemburgischer Pianist. Er hat verschiedene internationale Preise gewinnen, trat weltweit auf und machte verschiedene Aufnahmen:

    [am='B075V1DG83'][/am]

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    Jean Muller, der Sohn von Gary Muller, einem Klavierlehrer, wurde in Luxemburg Stadt geboren. Er war erst sechs Jahre alt, als er seine ersten Klavierstunden am Konservatorium von Luxemburg bekam. Mit 15 Jahren verbrachte er ein Semester bei Teofils Bikis in Riga, Lettland, bevor er in Brüssel, Paris und München seine Studien bei Gerhard Oppitz, Michael Schäfer u. a. fortsetzte. Er erhielt auch Anleitung von Anne Queffélec, Leon Fleisher, Janos Starker und Fou Ts'ong.

    Übersetzung: William B.A.


    Weiteres kann man hier in englischer Sprache lesen: https://en.wikipedia.org/wiki/Jean_Muller


    Heute feiert er seinen 40. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Cellist:


    Paul Bazelaire,    französischer Cellist, * 4. 3. 1886 - + 11. 12. 1958 --- 61. Todestag


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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Jascha Heifetz,     russisch-amerikanischer Geiger, * 2. 2. 1901 - + 10. 12. 1987 --- 32. Todestag

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    JASCHA HEIFETZ war wohl der berühmteste und auch bedeutendste Geiger des 20. Jahrhunderts, und mehr als ein halbes Jahrhundert hatte er eine Ausnahmestellung eingenommen. CARL FLESCH ging sogar soweit, daß er in seinen "Erinnerungen eines Geigers" schreib: "Es hat wohl kaum jemals einen Geiger gegeben, der einer absoluten Vollkommenheit näher gekommen ist." Ähnlich wie bei dem Pianisten HOROWITZ wurde mit HEIFETZ ein Virtuosentum der Perfektion eingeführt.


    JASCHA HEIFETZ, in Vilnius geboren, war Sohn eines Geigers , der ihn bereits im Alter von 3 Jahren im Violinspiel unterrichtete. Am Konservatorium setzte er seine Ausbildung bei ILIYA DAWIDOWITSCH MALKIN fort. Bereits mit 6 Jahren erspielte er sich dort einen ersten Preis und debütierte anschließend in Kowno/Littauen mit MENDELSSOHN's e-moll Violinkonzert. Mit 9 Jahren begann er ein Studium bei LEOPOLD AUER am KAISERLICHEN KONSERVATORIUM in ST. PETERSBURG, der ihn zunächst von seinem Assistenten IOANNES NALBANDYAN unterrichten ließ. dann aber bald das große Talent erkannte und ihn dann selbst eine gründliche Ausbildung angedeihen ließ. Bei einem Konzert in St. Petersburg 1911 zeigte er bereits so große Fortschritte auf der Geige, und offenbarte am 01.12.1912 in seinem BERLINER DEBÜT so großes Können, daß iARTHUR NIKISCH noch im gleichen Jahr den erst 13-Jährigen zu einem Konzert mit den BERLINER PHILHARMONIKERN einlud, um TSCHAIKOWSKIs Violinkonzert op. 35 zu spielen. 1917 nutzte er das Angebot zu einer Tournee nach Skandinavien und in die USA, um Ruißland zu verlassen. Bei seinem Debüt in der NEW YORKER CARNEGIE HALL erzielte er im Oktober 1917 einen ungeheuren Erfolg. Weitere triumphale Auftritte folgten in den USA, so daß er 1925 beschloß, die amerikanische Staatsbürgerschaft anzunehmen. Seine großen Erfolge wurden auch bald in der ganzen Welt publik, und so wurde er mit Auftrittsangeboten überhäuft. So debütierte er 1920 in der LONDONER QUEEN's HALL, 1921 folgte eine Australien-Tournee, und 1923 konzertierte er in Asien. 1926 wurde er bei seinem Besuch in Palästina gefeiert, und 1934 spielte er zum letzten Mal in Rußland.


    HEIFETZ realisierte in seiner langen Laufbahn mehr als 500 Schallplatteneinspielungen bei der RCA, die in einer Edition von 65 CDs veröffentlicht wurden. Als seine besten Aufnahmen gelten die klassischen und romantischen Violinkonzerte. Er spielte aber auch Werke von Komponisten des 20. Jahrhunderts, insbesondere von PROKOFJEW, BLOCH, RAVEL, SCHOSTAKOWITSCH und nicht zuletzt von RÓZNA. Zeitgenössische Komponisten widmeten ihm Violinkonzerte, die er uraufführte. Er spielte auch die amerikanische Erstaufführung des PROKOFJEW--Violinkonzertes Nr. 2 g-moll op. 63.


    HEIFETZ war auch ein ausgezeichneter Pianist und schrieb von zahlreichen Kompositionen sehr virtuose Transkriptionen für Violine und Klavier. Er schrieb auch Kadenzen zu Violinkonzerten von MOZART, BEETHOVEN und BRAHMS. Nach dem 2. Weltkrieg widmete er sich immer mehr der Unterrichtstätigkeit.

    Vielfach gerühmt an Seinem Spiel wurde die makellose Intonation, seine außergewöhnliche Bogentechnik, sein farbiger, strahlender Ton und sein Staccato-Spiel. Nach nicht jedermanns Geschmack sind seine meist raschen Tempi, die mitunter über elegische Stellen eines Werkes etwas hinwegspielten, wie auch sein Vibrato.


    Daß JASCHA HEIFETZ auch ein hervorragender Kammermusiker war, gerät oft etwas in den Hintergrund.

    So spielte er z. B. jahrelang mit GREGOR PIATIGORSKY privat zu Hause Kammermusik. Zu dieser häuslichen Kammermusik gesellten sich auch zunehmend weitere große Solisten ihrer Zeit. 1961 beschlossen sie dann, die Erfahrungen und Resultate dieser häuslichen Musik auch dem Publikum zuteil werden zu lassen, und sie gründeten zu diese Zweck die HEIFETZ-PIATIGORSKY-CONCERTS. In der Folge gaben sie viele Kammermusik-Konzerte in HOLLYWOOD und SAN FRANCISCO, und ab 1964 luden sie großartige Künstler wie WILLIAM PRIMROSE, LEONARD PENNARIO, LEON FLEISHER und JACOB LATEINER zu Konzerten und Schallplattenaufnahmen ein.

    Daraus resultierte ein beredtes Beispiel von Kammermusik in Vollendung in Form der Einspielung bei RCA Victor Seal des BEETHOVEN Klaviertrios Op. 1,1 in Es-Dur mit GREGOR PIATIGORSKY und JACOB LATEINER. Eine großartige, wunderbar homogene Einspielung dreier herausragender Künstler.

    Diese LP enthält auch ein Werk von MIKLÓS RÓZSA, und zwar dessen "Tema con variazioni für Violine, Cello und Orchester", das dem 2. Satz aus dem "Doppelkonzert für Violine und Violoncello" entstammt, das RÓZSA extra für HEIFETZ UND PIATIGORSKY, in enger Absprache mit diesen hinsichtlich der technischen Details, 1962 komponierte.



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  • 12. Dezember 2019:


    Komponisten I:


    Lodovico Giustini,     italienischer Komponist und Organist, * 12. 12. 1685 - + 7. 2. 1743 --- 334. Geburtstag



    August Nölck,     deutscher Komponsit, * 9. 1. 1862 - + 12. 12. 1928 --- 91. Todestag



    André Dulaurens,      französischer Komponist, * 10. 8. 1873 - + 12. 12. 1932 --- 87. Todestag


    Kurt Atterberg,      schwedischer Komponist, Dirigent und Musikkritiker, * 12. 12. 1887 - + 15. 2. 1974 --- 132. Geburtstag

    [am='B0007ACVDW'][/am]


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 12. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Komponisten II:


    Joseph Suder,     deutscher Komponist und Dirigent, * 12. 12. 1892 - + 13. 9. 1980 --- 127. Geburtstag

    [am='B0000260QO'][/am]


    Hier haben wir sogleich unsere erste besondere Erinnerung:


    Marcelle Fanny Henriette Soulage,     * 12. 12. 1894 - + 17. 12. 1970, war eine französische Komponistin, Pianistin und Musikritikerin:


    Sie wurde in Lima, Peru, als Tochter französischer Eltern geboren. Ihr Vater war Bergwerksingenieur und hatte eine Professur in mineralogischer Chemie am Institut für Bergwerksingenieurwesen von Peru. Die Familie kehrte nach Paris zurück, als Marcelle viereinhalb Jahre alt war.

    Im Alter von fünf Jahren begann sie Klavierstunden zu nehmen, und anschließend ging sie an das Pariser Konservatorium und studierte bei Georges Caussade, Paul Vidal, Vincent d'Indy und Nadia Boulanger. Mme Soulage arbeitete nach ihrem Examen als Klavierprofessorin am Konservatorium von Orleans von 1921 bis 1925 und als Professorin für Musiktheorie am Pariser Konservatorium von 1949 bis 1965.

    Übersetzung: William B.A.


    Weiteres kann man hier in englischer Sprache lesen: https://en.wikipedia.org/wiki/Marcelle_Soulage


    Heute ist ihr 125. Geburtstag, und im nächsten Jahr an Beethovens 250. Tauftag werden wir an ihren 50. Todestag erinnern.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 12. Dezember 2019, Fortsetzung:


    Komponisten III:


    Antonio José Martinez Palacios,     bekannt als Antonio José, * spanischer Komponist, * 12. 12. 1902 - + 11. 10. 1936 --- 117. Geburtstag (Er teilte das Schicksal von Federico Garcia Lorca und wurde zwei Monate vor seinem 34. Geburtstag von einem Erschießungskommando der Falange bei Burgos erschossen. Aus der Falange ging 1937 das Regime Francos hervor.)

    [am='B000AMMSM6'][/am]


    John Gardner,     englischer Komponist , * 2. 3. 1917 - + 12. 12. 2011 --- 8. Todestag

    [am='B004DKDO3S'][/am]


    Robert Kurka,     amerikanischer Komponist, * 22. 12. 1921 - + 12. 12. 1957 --- 62. Todestag

    [am='B00FEDP5L2'][/am]


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).