Beiträge von Melomane

    Susan Maclean singt in dieser Aufnahme die Schwertleite, Lukasz Konieczny den Fafner und den Hunding. Zu nennen wären eher die übrigen Hauptpartien: Raymond Very (Loge), Jochen Schmeckenbecher (Alberich), Michael Weinius (Siegmund), Sarah Ferede (Sieglinde, Götterdämmerungs-Waltraute), Katarzyna Kuncio (Fricka), Corby Welch (Siegfried), Cornel Frey (Mime), Sami Luttinen (Hagen), Richard Sveda (Gunther), Renée Morloc (Siegfried-Erda, 1. Norn).

    Die Richard-Wagner-Gedenkstätte Wahnfried berichtet auf ihrer Facebook-Seite, dass Kammersänger Franz Mazura am heutigen 23. Januar 2020 im 96. Lebensjahr verstorben ist. Er stand bis zuletzt auf der Bühne, u. A. als Pfleger des Orest in Patrice Chéreaus "Elektra"-Inszenierung oder als Hans Schwarz in der Inszenierung der "Meistersinger" von Andrea Moses an der Berliner Staatsoper. Bei den Bayreuther Festspielen war er von 1971 bis 1995 eine feste Größe. Dem Nationaltheater Mannheim war er über Jahrzehnte hinweg als festes Ensemblemitglied verbunden. Unvergessen ist, wie er - regulär als Gurnemanz besetzt - zusätzlich für einen erkrankten Kollegen in derselben Vorstellung die Partie des Klingsor übernahm. In den großen Partien des Bassfaches gastierte er an beinahe allen großen Bühnen der Welt.



    Die Sopranistin Nadezda Kniplova ist am 14. Januar 2020 im Alter von 87 Jahren verstorben.


    https://www.irozhlas.cz/kultur…ni-divadlo_2001141625_tzr


    Neben der beispielhaften Karriere in ihrem Heimatland gastierte sie an zahlreichen internationalen Bühnen wie der Wiener Staatsoper oder der Deutschen Oper Berlin. Einem breiten Publikum wurde sie als Brünnhilde in der Gesamtaufnahme des "Ring des Nibelungen" unter Hans Swarowsky bekannt. Ebenso große Bekanntheit erlangte sie als Küsterin in der "Jenufa"-Gesamtaufnahme unter Bohumil Gregor.

    ...mit einer ebenfalls total fehlbesetzten Birgit Nilsson in der Titelpartie. Die beiden brüllen um die Wette. Corelli scheint zu glauben, daß ein Feldherr vor allem durch Lautstärke zu glänzen hat, und die Nilsson gebärdet sich als ägyptische Brünnhilde, die in den falschen Film geraten ist.

    Nun ja. Das diminuendo, das Corelli in dieser Aufnahme am Ende von "Celeste Aida" auf dem hohen b macht, dürfte ihm heute so schnell niemand nachmachen. Über Geschmack lässt sich immer streiten, aber allein dieser eine Ton weist Corelli nicht als das reine Stimmwunder aus, als das er von manchen hier ausgegeben wird, sondern beweist ganz im Gegenteil seine mehr als solide Technik.

    Dass Birgit Nilsson keine ideale Aida von ihrer Stimmfarbe her ist, würde ich auch so unterschreiben. Zu behaupten allerdings, sie würde brüllen, ist hingegen nicht nur despektierlich, sondern schlicht falsch. Das grandiose an der Sangeskunst der Nilsson ist ja gerade, dass sie die dramatischsten Effekte erzielen kann, ohne zu brüllen. Auch wenn in dieser Aufnahme einige Töne wie das c im Nilakt beispielsweise zu robust oder zu dramatisch klingenn, hat das nichts mit Brüllen zu tun, sondern damit, dass es sich um eine äußerst dramatische Stimme handelt. Dass die Nilsson dennoch fähig und willens ist, schöne piano-Phrasen zu spinnen, kann man auch in dieser Aufnahme sehr gut nachhören. Allein wie sie die Phrase "Fuggiam gli ardori inospiti..." im Duett mit Radames im von Verdi vorgeschriebenen sottovoce ansetzt ist ganz großes Kino. Hier ernsthaft von Brüllen zu sprechen, entbehrt jeglicher Grundlage.

    Von Leiermanns Entgegnung bin ich entsetzt und erschüttert.

    Wirklich entsetzlich, dass dir hier in deinem geliebten Tamino-Forum ein so stringent und gut argumentierender Beitrag zugemutet wird. Ich, der ich deine Erschütterung zwar gut verstehen kann, da ich sehr gut weiß, dass du mit solchen Beiträgen nicht gut umgehen kannst, habe den Beitrag von "Leiermann" hingegen mit großem Gewinn und ganz ohne Entsetzen gelesen. Die von ihm aufgeworfenen Fragen halte ich für sehr relevant.

    Dass sich User wie "La Roche" von der Freiheit der Kunst derart bedroht fühlen, habe ich auch mit großem Mitgefühl registriert. Da muss doch wirklich so langsam mal etwas geschehen!

    Ich habe heute Abend mit meiner Frau und einer Freundin Verdis "Jerusalem" in einer wunderbaren Aufführung aus Genua angesehen habe. So etwas wirst du optisch wohl kaum kennenlernen, da solche und verschiedene andere Opern von Verdi höchst selten - wenn in Deutschland überhaupt - aufgeführt werden.

    Das ist so natürlich nicht richtig. Verdis "Jerusalem" wurde 2016 am Theater Bonn aufgeführt. Im Februar dieses Jahres gab es eine Wiederaufnahme der Produktion . Ich erinnere mich auch daran, dass das Theater Freiburg das Stück vor einigen Jahren gespielt hat. Dass man diese Stücke in Deutschland nicht sehen kann, ist also definitiv falsch.

    Aber wofür ich bereit bin, Geld und Zeit zu opfern, das möchte ich selbst entscheiden, und dabei spielt der persönliche Geschmack die Hauptrolle.

    Ich kann mich auch nicht erinnern, dass irgendjemand dieses Recht dir je abgesprochen hat. Was ich nur nicht so ganz verstehe: Warum hast du das Recht frei zu entscheiden, was du dir anschaust, während sich Holger hier persönlichen Angriffen aussetzen muss, weil er die Kühnheit besessen hat, eine vom User "m.joho" verordnete Fernsehübertragung nicht zu konsumieren? Gilt die Wahlfreiheit, was man in seiner Freizeit so anstellt nur für die "Freunde der echten Werke"? Und wenn ja, von wo her leitet sich dieses Privileg ab?

    Wenn ich für die Oper "brenne" (und nur dann sollte man sich meines Erachtens dazu äussern), dann lasse ich ich doch keine der wenigen Übertragungen aus, die mir vom Fernseher aus den führenden Opernhäusern mit den heute führenden Sängern frei Haus geliefert werden.

    Ich weiß nicht so ganz, ob die Verallgemeinerung dieses absoluten persönlichen Standpunktes zulässig ist. Ich selbst bin ein reger Opernbesucher, habe um die 1800 Aufführungen live erlebt. Oper im Fernsehen gibt mir allerdings gar nichts, ich brauche das Live-Erlebnis bei Bild und Ton, wohingegen ich reine Audioaufnahmen sehr gerne höre. Wirklich begründen kann ich das übrigens nicht, wenn das jedoch heißt, dass ich nach deiner Definition nicht für die Oper brenne, dann werde ich wohl damit leben müssen.

    Unser ehemaliges Mitglied Knusperhexe teilt mir heute mit, dass nach langer Zeit an der Berliner Staatsoper endlich wieder einmal eine Inszenierung gegeben wird, die zum Werk passt.

    Es scheint sich bei diesem ehemaligen Mitglied um einen gewaltigen Hellseher zu handeln, der bereits vor der Premiere weiß, wie die Inszenierung ist. Dumm wie ich bin, habe ich mir eine Karte für eine der Aufführungen gekauft, um beurteilen zu können, wie die Qualität der Aufführung ist. Aber der wahre Profi weiß schon, bevor die Inszenierung das erste Mal gezeigt worden ist, wie sie ist. Ich muss gestehen, dass ich vor solch übernatürlichen Fähigkeiten nur in aller Demut zurücktreten kann.

    Von 2 Tamino Freunden hörte ich, dass sie die ihnen zugesandten Flyer gut verteilen konnten. Der Flyer sei gut beurteilt worden und es gab positive Gespräche mit Interessenten. Also es geht doch!

    Ganz wundervoll, dass sich der Flyer gut verteilt. Herrlich! Aber schauen wir auf die Fakten der letzten Tage: Mit "Caruso41" ist hier ein äußerst sachkompetentes Mitglied, nennen wir es mal vorsichtig, "ausgeschieden", auch "Stimmenliebhaber" schreibt außerhalb der Besetzungsrubriken nicht mehr... Da werdet ihr ordentlich verteilen müssen, um die Quantität, viel mehr aber noch die Qualität dieser Beiträge auch nur annähernd ersetzt zu bekommen.

    Besonders überzeugt hat mich Agnes Baltsa in Karajans zweiter Studio-"Aida" von 1981, in der Rolle der Amneris.



    Agnes Baltsa hingegen singt nicht nur mit Leidenschaft und Feuer, sondern auch völlig frei bis in die höchsten Lagen. Damit übertrifft sie sogar ihre Vorgängerin in Karajans erster AIDA von 1959 aus Wien, Giulietta Simionato, die damals ihren Zenit schon leicht überschritten hatte. Ich halte sie für die beste aller mir bekannten Rollenvertreterinnen, wenn ich einmal von Fedora Barbieri absehe.

    Meines Wissens hat Baltsa die Partie ausschließlich in der Salzburger Produktion gesungen und danach wieder ganz schnell abgegeben. War keine so dumme Entscheidung, wenn man bedenkt, dass sie zwar immer eine sehr drahtige, jedoch nie besonders große Stimme besessen hat. Ihr natürliches Temperament hat ihr erlaubt, bis ins hohe Sängeralter eine überzeugende Carmen oder auch Isabella in der "Italienerin in Algier" verkörpern zu können. Eine herausragende Amneris war sie für mich nicht (wie ich die ganze Aufnahme für hochgradig misslungen halte) und offensichtlich hat sie das selbst ganz genauso gesehen, ansonsten hätte sie die Partie ja weiterhin gesungen.

    Mir ist die hochanspruchsvolle und mit schwierigen Koloraturen gespickte zweite Arie "Il mio tesoro intanto" um einiges lieber als die relativ einfach gestrickte erste Arie "Dalla sua pace". Zumindest die zweite Arie wegzulassen, stellt meiner Ansicht nach ein musikalisches Sakrileg dar. Die möchte ich bei Aufführungen des "Don Giovanni" nicht missen. Zu beachten ist indes, dass diese von Mozart erst für die zweite Fassung der Oper, die Wiener Fassung, komponiert wurde. In der Prager Ur-Fassung war die zweite Ottavo-Arie noch nicht drin.

    Genau andersherum: In der Prager Uraufführung gab es "Il mio tesoro" sehr wohl, hingegen nicht "Dalla sua pace". Letztere Arie wurde für Wien nachkomponiert, da der dortige Interpret des Ottavio, Francesco Morella, eine weniger koloraturreiche Arie wünschte.

    Lieber Melomane,

    die Zahlen aus der relativ neuen Bertelsmann Studie sprechen eine andere Sprache. Nur etwa zehn bis 15% der Absolventen eins Gesangsjahrgangs finden eine dauerhafte Anstellung im Chor oder als Solist an einem deutschen Musiktheater. Es werden immer noch zu viele Sängerinnen und Sänger ausgebildet.

    Richtig. Die Schuld daran liegt aber nicht bei den Theatern, sondern an den ausbildenden Institutionen. Die Gesangsausbildung an den meisten deutschen Musikhochschulen ist schlecht und praxisfremd. In Deutschland gibt es für gute junge Sänger genügend Arbeit, problematisch wird es eher für solche, die um die 40 sind und schon einiges an Erfahrungen haben, was heißt, dass sie teurer sind als ein junger Sänger. Da gibt es tatsächlich viele Sänger, die lange in einem Festengagement verbracht haben, vor dem Erreichen der Unkündbarkeit nicht verlängert werden und dann merken, dass der Markt nicht auf sie wartet. Das ist bitter, aber leider Realität.

    Wenn hingegen ein junger Sänger nicht einmal den Weg ins Erstengagement schafft, obwohl es nach wie vor über 60 solistische Musiktheaterensembles in Deutschland gibt, in denen zugegebenermaßen eine hohe Fluktuation herrscht, ist er schlicht und ergreifend nicht gut genug, um den Beruf ausüben zu können. Und da müssten sich vor allem die Musikhochschulen in Deutschland die Frage stellen lassen, warum die Quote derjenigen Absolventen, die tatsächlich in den Beruf gehen, so schlecht ist, während gleichzeitig in den USA, Südkorea oder dem Vereinigten Königreich viel bessere Arbeit in der Ausbildung geleistet wird, während - das ist das Paradoxe - dort nur ein kleiner Markt, der Sängerinnen und Sängern feste Arbeit bietet, herrscht, während in Deutschland durch die hohe Dichte der Theater der mit Abstand größte Markt für Sängerinnen und Sänger beheimatet ist.

    An Opernhäusern gibt es keine klassischen Ensembles und weitsichtige Intendanten und Kapellmeister, die aufstrebende Kollegen unter ihre Fittiche nehmen.

    Es gibt meines Wissens momentan in Deutschland kein einziges institutionalisiertes Opernhaus ohne festes Ensemble, nachdem der Versuch in Wuppertal, ausschließlich mit Gästen zu operieren, vor einigen Jahren krachend gescheitert ist. Ansonsten kann ich mit solchen Pauschalaussagen, dass es keine weitsichtigen Intendanten und Kapellmeister mehr gibt, sehr wenig anfangen. Sicher ist es richtig, dass sich das Ensemble- und Repertoiretheater in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt hat, aber zu behaupten, junge Sänger könnten sich heute in Deutschland nicht mehr behaupten, halte ich für haltlos und äußerst despektierlich gegenüber der Arbeit, die sowohl an großen Repertoirehäusern wie Leipzig, der Deutschen Oper Berlin, Düsseldorf oder Mannheim auf der einen und zahlreichen mittleren und kleinen Theatern auf der anderen Seite geleistet wird.

    Der österreichische Dirigent Friedemann Layer ist am heutigen Sonntag, den 3. 11. 2019 im Alter von 78 Jahren einem Krebsleiden erlegen. Das Nationaltheater Mannheim prägte er von 1987 bis 1990 sowie erneut von 2007 bis 2009 als Generalmusikdirektor. Darüber hinaus war er als Gastdirigent an zahlreichen renommierten Opernhäusern tätig. Auch im Konzertbereich zeichnete ihn eine rege Tätigkeit und ein breit gefächertes Repertoire aus.


    https://www.morgenweb.de/mannh…-layer-_arid,1547086.html

    Ich verstehe die Empörung nicht: Wo ist denn der Unterschied zwischen dem, was Holger ankündigt bzw. für sich in Anspruch nimmt und dem, was hier andauernd passiert mit Einwürfen wie Würde ich mir nie anschauen, Ist mir mein Geld für zu schade, Gerne für den der es braucht, aber sicher nicht für mich etc. pp. - Klar, es ist immer blöd, wenn ein anderer das eigene Fehlverhalten formuliert und auf den Punkt bringt, aber - wie Gerhard immer wieder betont - steht ihr da nicht drüber?

    Der Unterschied ist doch ganz offensichtlich: "Gerhard Wischniewski", "La Roche" oder auch "chrissy" sind im Besitz der Wahrheit, sie kämpfen für die echten Werke und damit ist doch wohl klar, dass sich da jeder Widerspruch verbietet. Allen anderen, normal Sterblichen, die nicht im Besitz dieser Wahrheit sind, darf und muss natürlich von diesen Koryphäen nassforsch über den Mund gefahren werden, wenn sie wieder eine live erlebte Vorstellung ganz falsch bewerten. Die einen sind Liebhaber der echten Werke und real denkende Menschen und die anderen unerleuchtete, orientierungslos Umherirrende, die einer Belehrung bedürfen. Insofern ist deine Gleichsetzung dieser höchst unterschiedlichen Welten schon ein wenig gewagt. Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen und zu akzeptieren, dass hier einige gleicher sind als andere?

    Danke für den Link! So werde ich auf diese Aufnahmen verzichten

    Ich habe mich bei Spotify und Tidal auch einmal durch diese Neuerscheinung gehört und bin aus verschiedenen Gründen wenig begeistert. Trotzdem sollte man nicht aufgrund einer schlechten Kritik auf etwas verzichten, was man selbst u. U. bei eigenem Erleben interessant oder gelungen finden würde. Keine Zeitungs- oder Internetkritik kann den eigenen Eindruck ersetzen. Insbesondere heutzutage, wo es doch relativ einfach ist, ohne großen finanziellen Aufwand neue (und alte) Aufnahmen hören zu können.

    Der Tenor Marcello Giordani hat am heutigen 5. Oktober 2019 im Alter von 56 Jahren in seinem Haus in Sizilien einen Herzinfarkt erlitten und ist daran verstorben. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

    Er war in den letzten 30 Jahren ein häufiger Gast im italienischen und französischen Repertoire an den ersten Häusern: So trat er an der Wiener Staatsoper, dem Teatro alla Sacala, der Bayerischen Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, dem Royal Opera House Covent Garden sowie der Metropolitan Opera auf. Insbesondere in Opern seines Landsmannes Giacomo Puccini war er ein gern gesehener und gehörter Gast an vielen internationalen Bühnen.


    https://www.siracusaoggi.it/ma…o-di-fama-internazionale/


    Wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, ist der Bariton George Fortune ist am gestrigen 23. September 2019 im Alter von 87 Jahren verstorben. Er war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2001 eine unverzichtbare Stütze im Ensemble der Deutschen Oper Berlin, insbesondere in Partien des Italienischen Faches. Er gastierte an zahlreichen internationalen Opernhäusern, darunter auch der Met und der Wiener Staatsoper. Ich habe ihn noch häufig live erlebt, daher macht mich sein Tod sehr betroffen.


    In folgendem Video kann man ihn als Conte di Luna in Herbert von Karajans "Troubadur"-Inszenierung an der DOB sehen und hören:


    Ein konkretes Beispiel: Im November reise ich nach Berlin, um die ausserordentliche Sängerdarstellerin Ermonela Jaho als Butterfly zu erleben und freue mich, dass dies in den wunderschönen Bühnenbildern von Pierluigi Samaritani, dem ich auch den besten Werther meines Lebens verdanke, stattfinden wird.

    Jaho hat die "Butterfly" im November in Berlin abgesagt, Elena Guseva übernimmt.

    Nach 12 Beiträgen hier so eine arrogante Haltung einzunehmen, ist schon toll. Damit rückst du in die Kategorie der Untouchables auf. (...)

    So benimmt man sich nicht als Gast. Ich empfehle dir, nach Alba zu flüchten oder dahin, wo der Pfeffer wächst.

    Glaub mir, allein die Tatsache, dass Du hier ständiges Mitglied bist, macht die Tatsache, dass Du dich permanent danebenbenimmst, kein bisschen besser. Deinem neuen Hobby, Dir nicht genehme Threads zu zerschießen, sollte ganz dringend einmal Einhalt geboten werden, sonst verlieren einige hier (mich eingeschlossen) die Lust, irgendetwas zu schreiben, da ja permanent damit gerechnet werden muss, dass aufgrund von einigen Beiträgen von "dr. pingel" der entsprechende Thread mal wieder im Nirvana verschwindet.

    Im Übrigen denke ich, dass du sehr weit von der Position entfernt bist, anderen Mitgliedern (egal ob Gäste oder nicht) zu empfehlen, dahin zu flüchten, "wo der Pfeffer wächst".

    ich hab in den 80 Jahren Turandot mit Pavarotti und Eva Marton live an der Met gesehen. Das war ein Ereignis. Die Zuschauer waren so konzentriert wie bei einet Wagner Vorstellung und sind nur bei Nessun dorma ausgerastet und es gab Szenen Applaus als der Kaiser Palasr gezeigt wurde und am Ende gab es Standing Ovation.

    Pavarotti hat den Kalaf an der Met lediglich in einer sechs Aufführungen umfassenden Aufführungsserie im September/Oktober 1997 gesungen. In allen Vorstellungen sang Jane Eaglen die Titelpartie :


    http://archives.metoperafamily.org/archives/frame.htm

    Warum man jetzt auf einer Antwort darauf herumreitet, um die es überhaupt nicht ging, das ist wieder eine Verdrehung der Wirklichkeit und ein willkommener Anlaß, neuen Unfrieden zu stiften. Ich denke, daß die Mitleser intelligent genug sind, diese Absicht zu durchschauen.

    Da du im Stiften von Unfrieden anerkannterweise einer der größten Experten in diesem Forum bist, wird das wohl schon stimmen, wenn du das, der sich bei diesem Thema wie kaum ein zweiter auskennt, sagst. Ich denke im übrigen auch, dass die Mitleser hier intelligent genug sind, sich insbesondere über dich eine stichhaltige Meinung gebildet zu haben, der in diesem Thread von allen, die sich hier an der Diskussion beteiligt haben, am wenigsten zur Sache, aber dafür am meisten an Stänkerei eingebracht hat.


    Das genau ist es doch, was eine gewisse Klientel will, die ständig Demokratie und Meinungsfreiheit wie ein Aushängeschild vor sich herträgt, aber sofort mit erhobenem Zeigefinger kommt, wenn es jemand wagt, ihren eigenen Ansichten zu widersprechen bzw. eine Meinung zu äußern, die nicht dem "geregelten Sprachgebrauch" entspricht. Wer regelt den eigentlich? Im Grundgesetz kann ich darüber keinen Paragraphen finden!

    Was du ganz offensichtlich noch immer nicht verstanden hast, ist, dass dir gar niemand verbietet, deine - aus meiner ganz persönlichen Sicht - höchst problematischen weltanschaulichen Haltungen unter das Volk zu bringen. Nur sehr leider - und damit kannst du offenbar gar nicht so gut umgehen - ist es anderen auch erlaubt, zu sagen, was sie von deinen oder anderen dir genehmen Meinungsäußerungen halten. Da kannst du sehr gerne noch so oft mit deinen Füßchen aufstampfen und dich als von einer angeblichen Sprachdiktatur verfolgter Recke stilisieren, realer wird dieses Märchen auch durch hundertfache Wiederholung nicht.

    Aber wenn Operus doch recht hat?

    Er kann gar nicht recht haben: Wenn Herr Domingo von den Vorwürfen entlastet wird, geschieht das, weil keine belastbaren Beweise für seine Schuld vorliegen und nicht, weil "operus" es aufgrund des Aussehens und des Charme von Domingo für nicht möglich hält, dass er sich Liebe erzwingen musste. Aussehen und Charme sind keine relevanten Kategorien bei der Aufklärung solcher Vorwürfe und auch nicht die Frage, ob eine Persönlichkeit geachtet ist oder nicht. Das alles sind Kategorien, die in feudalen Systemen eine Rolle spielen, nicht aber in einem Rechtsstaat. Es ist einzig zu überprüfen ob die in dem "AP"-Artikel aufgestellten Behauptungen zutreffend sind und nicht, wie gut aussehend, charmant oder geachtet Herr Domingo ist.