Beiträge von udohasso

    besonders unter der gegenwärtigen Bolsonaro-Regierung

    Die gegenwärtige Chaos-Truppe in Brasilia ist dafür nicht verantwortlich, die pointiert mathematisch-naturwissenschaftliche Ausrichtung der brasilianischen Schulen hat lange Tradition. Aber Garaguly, wir entfernen uns damit zu weit vom Thema.


    Mit meinem kleinen Beitrag breche ich eine Lanze für den Musikunterricht an Schulen und die pädagogische Arbeit von Künstlern und Ensembles. Wie sie beispielsweise die Hofer Symphoniker leisten. In der Musikschule des Orchesters meiner Heimatstadt, keine 50.000 Einwohner, werden rund 1.200 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Ein Segen für die Region, für die aktive Musikpflege dort, aber auch für den Bestand der Kultureinrichtungen, das Theater Hof und die Hofer Symphoniker. Nicht zuletzt aber für die, die ein Instrument beherrschen und mit kundigeren Ohren hören.

    Vera Little und ihre Carmen habe ich noch ganz lebendig in Erinnerung!

    Dass sie hier im Forum gänzlich übersehen wurde, kann man nicht sagen.

    Ich habe mehrmals auf sie hingewiesen.

    Danke für den Hinweis auf Deine Beträge Caruso41. Mein Suchen im Forum ist selten von Erfolg gekrönt. Zu Vera Little stieß ich auf viele Erwähnungen, eher beiläufige, in diversen Zusammenhängen. Um so mehr freut es mich, dass Du die Sängerin auf der Bühne erlebt und Deine Eindrücke mitgeteilt hast.

    ...bin ich ein glühender Verfechter von gutem Musikunterricht und Kinderkonzerten

    Hier in Brasilien erlebe ich, was Schule ohne Musik- und Kunsterziehung bedeutet. Zwei Handvoll Mitstreiter unserer Händel-Messiah-Produktion, darunter ich, besuchten Ende 2019 die Schule eines sozialen Problemviertels. Wir stellten, in Ausschnitten, das Werk vor, sprachen über Singen und Musizieren, ließen Instrumente in die Hand nehmen. In zwei Gruppen über hundert junge Menschen, jeweils pausenlose 90 Minuten. Als vor dem ersten Durchgang der lärmende Haufen in die Turnhalle stürmte dachte ich "das funktioniert nie". Die ersten Klänge der Ouvertüre - und es war mucksmäuschenstill im Raum. Konzentriert, interessiert und engagiert blieben die 12-16jährigen dabei. Eine für uns zwischen den beiden Durchgängen vorgesehene Pause entfiel, wegen der vielen Nachfragen in den kleinen Gesprächsgruppen. Was für ein spürbar großes Bedürfnis, dem das Bildungssystem nicht entspricht. Es entlässt musikalische und ästhetische Analphabeten.

    Sorry, aber das kann schon mal passieren, wenn man sich mit der Computertechnik in Dauerfehde befindet. Wollte euch nicht irritieren, aber ein Debut ist halt ein Debut.

    Renée nutze ich doch die Gelegenheit, Dir noch ein "Herzlich Willkommen" zu schicken...und nichts für Ungut wegen des 'Gefrotzel"...bevor Alfred_Schmidt hier aufräumt


    ^^

    Drollig, dieser Nachhall der einst schier beliebtesten Kontroverse in Liebhaberkreisen - Prey oder Fischer-Dieskau?


    Deren übelste Folge wohl war, dass in diesem `Kampf der Giganten` andere Sänger an die Wand gedrückt wurden. Das Angebot von Philips beispielsweise, der Franzose Gérard Souzay. Bezeichnend, dass eine großartige Einspielung der "Winterreise" mit Barry McDaniel und Aribert Reimann vom produzierenden Label (EMI, wenn ich mich recht erinnere) gar nicht erst auf den Markt gebracht wurde. Zwei Beispiele, die sich zu einer langen Liste ergänzen ließen...

    Tenöre Sandor Arizs und Karl-Heinz Thiemann gehört, daneben viele andere gute Sänger; Johanna-Lotte Fecht, Dunja Vejzovic, Peter van Ginkel, Heinz-Klaus Ecker, um nur einige zu nennen

    Klingende Namen für mich, im wahrsten Sinne des Wortes, in meinen Erinnerungen. Lebte ich doch 6 Jahre in Erlangen und war von dort aus regelmässig zu Opernbesuchen und Konzerten in Nürnberg.

    Wenn du bei JPC "Volkmar Andreae" ins Suchfeld gibst, erscheinen verschiedene Optionen zum Auswählen, u.a. "Volkmar Andreae (CD)". Wenn du das anklickst...

    ...passiert bei mir nichts. Worüber ich mich schon seit geraumer Zeit ärgere. Vielleicht schreibe ich JPC deshalb an. Bist Du denn über diese Suchoption auch auf die Box mit dem Tonhalle Orchester Zürich gekommen?


    Auf alle Fälle herzlichen Dank für Deinen Tipp Stimmenliebhaber. By the way, out of topic: ich bin noch immer forschend in Sachen französische Oper im "Dritten Reich" unterwegs - ein Sack voll Flöhe...


    :(


    aber mit vielen Überraschung und Erkenntnissen, vor allen Dingen zur Kulturpolitik in dieser düsteren Zeit.

    ...höre ich soeben in die Fünfte, und bin begeistert!

    Die steht auf meinem heutigen Abendprogramm, ist sie doch auch auf Youtube verfügbar



    Ich bin gespannt, ob sich die Beigeisterung über die Vierte wiederholt. Die forschen, drängenden Tempi überraschten mich erst, überzeugten mich ab schnell. Ein Gegenpol zu Sergiu Celibidache, auf den ich bei Bruckner immer wieder zurückkomme. Das Mittelmaß scheint zu sein, was nicht zu Bruckner paßt...


    :)

    Was bedeutet mir die Sparte Lied?


    In den Anfängen meiner Begeisterung für "klassische" oder, wie es in meiner Heimat hieß, "ernste" Musik herzlich wenig. Emotionsgeladene Oper, Repertoire-Renner wie die Beethoven-Sinfonien 3 + 5, das b-moll Klavierkonzert von Tschaikowsky, tourten auf dem Plattenteller. Aber auch Operetten, vom örtlichen Theater intesiv gepflegt, und Leichtgewichtiges, à la Overtüre zu "Donna Diana", erfeuten sich meiner Beliebtheit.


    Irgendwann erwarb ich im Bertelsmann-Lesering eine 17cm-Langspielplatte mit vier Liedern, Dietrich Fischer-Dieskau und Jörg Demus brachten sie zu Gehör. Die Nummer 8 aus Opus 63 von Johannes Brahms packte mich. Merkwürdig genug, für einen Halbwüchsigen, dass ihn die Vertonung der Verse von Klaus Groth berührte "O wüßt ich doch den Weg zurück, den lieben Weg zum Kinderland!". Lag es doch in gar nicht so weiter Ferne, damals, dieses Land.


    Wenig später küsste mich eine Sopranistin wach, Medium war das nächste Format, eine 25cm-Langspielplatte: Irmgard Seefried sang darauf hin- und mitreißend "Frauenliebe und Leben" von Robert Schumann. Auch die Beigaben, einige Mozart-Lieder, entzückten mich. Der Interpretin bin ich treu geblieben, halte sie bis heute für eine der ganz Großen des Liedgesangs, während mir der Zyklus nur noch wenig sagt. Nicht der Musik geschuldet, sondern dem Chamisso-Text, dessen weiblich-fügsames Klischee mich heute befremdet.


    Nächster Meilenstein ein kleines Hauskonzert meines damaligen Chores, gestaltet von dessen Leiter, dem Chefdirigenten der Hofer Symphoniker, Werner Richter-Reichhelm. Neben kammermusikalischen Beiträgen durch Orchestermusiker sang Helma Korbmacher, frühere Opernsängerin, jetzt Dirigentengattin und meine Chorkollegin, einige Brahms- und Schumann-Lieder. Ein Freund und ich, Beide die mit Abstand jüngsten Sänger des Traditionsvereins, applaudierten begeistert. Helma nahm die Noten, kam durch die Reihen, drückte uns die Bände in die Hände mit dem hübschen Satz "die Buben dürfen sich jetzt noch ein Lied aussuchen". Wenig originell wählten wir den "Nußbaum" von Schumann. Unvergessen, diese sehr persönliche Zugabe.


    Ein ganz anderes Kaliber Jahre später. Auf einer Fahrt nach Wien las ich, beim Kaffeetrinken während eines Tankstops, dass am Abend im Konzerthaus Hans Hotter singt. Im Hotel ankündigen, dass ich spät anreise und den Ort des Geschehens ansteuern war eins. Schätzte ich den Künstler doch seit Jahren. Ich ging davon aus, dass der bereits weit über 70jährige Hans Hotter mit einem altersbedingt leichtgewichtigen Programm aufwarten würde. Weit gefehlt, an Fassade des Wiener Konzerthaus prankte ein Banner "Hans Hotter - Schubert - Winterreise". Unglaublich, gehörte doch die frühe Einspielung des Zyklus durch Hans Hotter, mit Michael Raucheisen am Klavier, zu meinen Lieblingsplatten. Leider erfuhr ich an der Kasse, das Konzert sei seit Wochen ausverkauft sei. Ich müsse mich gedulden, ob der Künstler Podiumsplätze zuließe. Gott sei Dank, er ließ - und ich saß wenige Meter von Hans Hotter entfernt auf der Bühne. Ein unvergessener Abend, einer der ganz Großen in meinem Hörerlebnis-Leben.


    Meine kleine Kunstlied-Biografie möchte ich so stehen lassen. Vielleicht noch ergänzen, dass ich Claes-Hâkan Ahnsjö und Kieth Engen wunderbare Liederabende verdanke, auch der großen Sena Jurinac in ihren späten Jahren. Grundsätzlich bedauere ich, dass diese Kunstform in den Konzertsälen ein Schattendasein führt. Kommt hinzu, dass oft der Rahmen nicht stimmt, wenn in Sälen, ausgelegt auf groß besetzte Orchester, die intime Form Lied präsentiert wird. Die "Schöne Müllerin" hörte ich im Haus eines befreundeten Pfarrers, mit ihm am Flügel und einem Bariton aus dessen Bekanntenkreis. Auch das ein Aha-Erlebnis, dieser Eindruck: ja, hier gehört dieses Werk hin.



    :)   Stimmenliebhaber - es ist nie zu spät für ein Dankeschön.


    Merkwürdig, mit dem Suchbegriff "Volkmar Andreae" zeigte mir JPC die von Dir gefundene Aufnahme nicht an. Ebensowenig wie diese bei JPC lieferbare Box



    die eine Aufnahme des Tonhalle Orchester Zürich unter Vokmar Andreae mit der 7. Sinfonie von Anton Bruckner enthält.

    Unter den vielen schönen und unterschiedlichen Aufnahmen gibt es seit langem eine, die für mich aus der Menge herausragt, die mich näher zu Bruckner bringt als jede andere. Und zwar eine Aufnahme der Vierten Symphonie unter Volkmar Andreae.

    Vielen Dank Theophilus für Deinen Hinweis auf den mir völlig unbekannten Volkmar Andreae. Seine Einspielung der 4. Sinfonie von Anton Bruckner ist bei YouTube zu finden, ich hörte sie soeben mit großer Begeisterung:



    Zu meiner Überraschung las ich in Wikipedia, dass Vokmar Andreae mit den Wiener Symphonikern 1953 alle Sinfonien von Anton Bruckner aufgenommen hat - die erste Gesamteinspielung überhaupt! Erst 2009 erschien dieser Zyklus auf CD und scheint im Moment nicht lieferbar.


    Bei JPC ist Volkmar Andreae "nur" als Komponist, nicht als Dirigent zu finden.

    Vermutlich werden die veranschlagten Termine Corona bedingt, nicht gehalten werden können.

    Sicher eine zutreffende Vermutung chrissy, beutelt es doch kein europäisches Land im Moment so heftig wie die Tschechische Republik.


    Ich wäre mehr als glücklich, wenn zumindest die Spielzeit 2021/2022 im Herbst starten kann, dort bei den Nachbarn und in Deutschland. Mich wundert, dass nirgendwo über eine Sommersaison angedacht wird. Dürfte sich doch, mit steigenden Temperaturen, die Corona-Lage wieder entspannen. Sicher nicht so, dass Reisen in großem Stil möglich sein wird. Publikum wäre folglich vor Ort.


    Ein Verhängnis, dass einige staatliche und städtische Bühnen vorrechnen, dass ihr geschlossenes Haus geringeres Defizit erwirtschaftet als bei laufendem Spielbetrieb.

    Das Motto vieler lautet "Geiz ist geil"


    Für mich einer schrecklichsten Werbe-Slogans der letzten Jahre, wenn nicht der übelste überhaupt.


    Ich halte es mit der "want-need"-Regel. Sparsamkeit bei Dingen, die ich benötige. Großzügigkeit, wo ich Dinge möchte, zu meinem Vergnüngen.


    Damit fahre ich bisher gut Klassikfan1 und bin, zumindest in Sachen CD, nicht weit von Deiner Philosophie entfernt.

    Es erstaunt mich, dass nicht mehr zu diesem ernsten Thema reagiert und geschrieben wird.

    Vermutlich überschätzen Du und ich die Zahl der Teilnehmer im Forum, die in Chören musizieren. Vielleicht gehen wir, darüber hinaus, von grundsätzlich irrigen Vermutungen aus, was das Verhältnis von Ausübenden und Konsumenten angeht?


    Helmut Winschermann

    Der große Helmut Winschermann durfte bis in seine Neunziger musizieren, überwiegend als Dirigent und Lehrer. Das von Winschermann gegründete Ensemble "Deutsche Bachsolisten" ist sicher vielen Tamino's ein Begriff. Noch Ende 2010 stand der jetzt hochbetagt Verstorbene beim Konzert zum 50. Jubiläum "seines" Kammerorchesters am Pult, damals 90 Jahre alt.

    apropos Heidenreich, hier Bayreuth, ist Oberailsfeld bekannt?

    Merkwürdig MartinH, die Erwähnung von Johann Friedrich Heidenreich in dem von Dir eingestellten Link. Diese Orgel ist mir bisher nie als Arbeit der Heidenreich-Werkstatt begegnet, und im Artikel des "Organindes" suche ich einen Hinweis auf Johann Friedrich Heidenreich vergeblich.

    Wohl dem, der einen Buchladen in der Nähe hat

    Lieber Rheingold1876, anders als bei Tonträgern werden Bücher doch unverändert landauf, landab angeboten, nach meinem Eindruck.


    In meiner kleinen deutschen Heimatstadt, knapp unter 50.000 Einwohner, halten sich nicht nur zwei Traditionsbuchhandlungen - es haben in den letzten Jahren noch zwei weitere eröffnet. Ich erlaube mir gelegentlich die launige Bemerkung, dass Brötchen schwerer zu bekommen sind als Bücher...


    :)


    Was sicher am Sonderstatus durch die Buchpreisbindung liegt. Fiele diese, gingen in den weitaus meisten Läden die Lichter aus. Gäbe es andererseits Preisbindung bei Tonträgern, analog zum Buch, wären wir bei deren Erwerb nicht auf Gedeih und Verderb wenigen Vermarktern ausgeliefert.


    Ich bleibe dem stationären Buchhandel treu. Nicht zuletzt, weil ich den persönlichen Bezug schätze, und deshalb den vom Unternehmer geführten Laden bevorzuge und Ketten meide. Dies gilt für mich nicht nur, aber eben auch beim Buch.

    Bei Deutschlandfunk Kultur empfehle ich ein apartes Programm mit Kammermusik für Violoncello, mit Klavier und Klarinette.


    In der Dreier-Besetzung erklingen Werke von Johannes Brahms und seinem jüngeren Kollegen Wilhelm Berger. Letzterer, soweit ich das ermitteln konnte, hier im Forum noch ein Unbekannter. Sollte ich mich täuschen, wäre ich für einen entsprechenden Hinweis dankbar.


    Abgerundet wird die Aufnahme aus Schloss Ettersburg bei Weimar mit zwei Werken von Claude Debussy.


    Es spielen der Pianist Oliver Triendl, der Klarinettist Matthias Schorn und Andrei Inonita, Violoncello.

    Seit Wochen "in Arbeit":


    "Ich will Dir schnell sagen, dass ich lebe, Liebster"

    Helmut Gollwitzer

    Eva Bildt

    Briefe aus dem Krieg 1940-1945


    Ein bewegendes Zeitdokument, mir nur mit angemessenen Pausen zuträglich.


    Literatur und Musik spielen im Briefwechsel eine große Rolle. Immer wieder lege ich das Buch zur Seite und befrage das Internet zu einem Autor oder Komponisten, einem mir unbekannten Interpreten oder Schauspieler. Auch das theologische und kirchenpolitische Umfeld zu recherchieren verschafft Erkenntnisgewinn.


    Die Pausen benötige ich schlicht deshalb, weil mich die trägische Beziehungsgeschichte emotional mitnimmt.


    Die Briefsammlung, herausgegeben von Friedrich Künzel und Ruth Pabst, mit einem Vorwort von Antje Vollmer, ist erschienen bei

    C. H. Beck.


    Abstand, Abstand und noch einmal Abstand.

    Damit sich das Thema nicht in einen Monolog verwandelt eine kurze Rückmeldung zu Deinen letzten Beiträgen moderato.


    Was die Londoner mit Purcell anstellen gefällt mir optisch, musikalisch finde ich es ganz schrecklich. Zu solchen Pop-Versionen von Klassikern fehlt mir jeder Zugang.


    Vancouver dagegen macht rundum Freude, ist gut zu hören und vergnüglich zu sehen.


    Großes Theater bietet im Mini-Format (in jeder Hinsicht) der Song "Scheiß Corona".


    Schade, dass das Projekt der kleinen Berliner Philharmoniker nicht so recht zünden will. Zu lang, denke ich, und der Text all zu bemüht.

    Hat sich seit 2011 die Rezeption der 6. Sinfonie von Dvorak verändert? Von einer "vergessenen Musik" kann beim aktuellen Angebot auf Tonträgern wahrlich nicht die Rede sein. Zusätzlich zu den zahlreichen Gesamteinspielungen der Sinfonien, sind über ein Dutzend Aufnahmen der Sechsten verfügbar. Im Vergleich dazu fristen Dvorak's Symphonische Dichtungen, großartige Spätwerke, ein bescheidenes Dasein in den Katalogen.

    Drollig moderato: als ich die Text-Neufassung für den hübschen Max Reger las, dachte ich "oh weh" - und fand im Anschluss ausgesprochen gelungen, was die junge Truppe aus Berlin präsentiert.


    Bei dem Chor aus Tübingen ist es mir dagegen eindeutig zu viel Technik. Unterstützende Profis sind offensichtlich nicht immer hilfreich. Peinlich wird's, wenn die Bewegungsabläufe des Dirigenten nichts mit dem akustischen Eindruck zu tun haben.


    In Fall meines Chores hier in Porto Alegre haben wir Glück. Der musikalische Leiter, Diego Schuck Biasibetti, ist technisch so versiert, dass er selbst bearbeiten kann. Er war übrigens auch für die Gestaltung des aufwändigen Orchester-Clip mit Elgar's "Nimrod" verantwortlich.

    Johannes Schlüter der Begriff "Haltungsmedien" ist mir unbekannt, warum hätte ich sonst nachfragen sollen?


    Aber Stimmenliebhaber reklamiert zurecht, dass hier nicht der Ort ist, solche vermutlich politischen Begriffe zu klären.