Beiträge von Accuphan

    Vom Loslassen, Aufräumen und Bewahren

    Ein Tip, der hier wahrscheinlich gut passt:

    Ich lese es gerade.

    Wenn man dankbare Abnehmer für Musiksammlungen findet, ist das ganz toll.

    Gleichzeitig sollte man sich keine allzu großen Hoffnungen machen, dass vieles des Angesammelten nicht auf dem Müll landet.

    Videokassetten gehören für mich schon in die Kategorie "obskur" (bei allem Respekt für die hier mit Hingabe gesammelten Schätze! Das ist meine persönliche Einschätzung!), genauso wie Musikkassetten und Tonbänder. Die beiden letztgenannten hat auch mein Vater zuhauf, und es ist bei einigen älteren Tonträgern schon fraglich, ob sie überhaupt noch genussvoll abgespielt werden können, sei es wegen physikalischen Verfalls, Magnetisierung über die Bandwicklungen hinweg etc., oder das Fehler geeigneter Abspielgeräte.

    Es wird so manch Jammer auf uns warten...


    Fundstück zur Erhaltung von Magnetbändern


    Beste Grüße
    Accuphan

    Carmina Burana - The Cleveland Orchestra - Tilson Thomas


    Aufgenommen am 05. und 06.08. und am 04.09.1974 im Cleveland Masonic Auditorium.


    Judith Blegen, Sopran

    Kenneth Riegel, Tenor

    Peter Binder, Bariton


    The Cleveland Orchestra

    The Cleveland Orchestra Chorus

    The Cleveland Orchestra Boys Choir


    Michael Tilson Thomas


    Spieldauer 62:01

    +1....Like...Ich würde nur klicken, hier muss ich (immer noch) zitieren...

    Das ist eine sensationelle CD, die ich ausdrücklich mag und weiterempfehle!! :thumbup::)

    Stiftung Taminosponsoring

    Carl Orff: Carmina Burana; The Cleveland Orchestra, Michael Tilson Thomas


    Zufällig lief mir diese Aufnahme im Netz "vor die Flinte", dann gab's das auch bei jpc und ich habe, auch weil's recht günstig war, bei der letzten Bestellung zugeschlagen.

    Aufgenommen 1974 - ich bin gespannt auf Orchester, Solisten, Chor, Interpretation und Klang.

    Das "Booklet" ist in diesem Fall der leicht kartonierte Umschlag, den jedes Booklet hat, in den ein japanisch bedrucktes Faltblatt (!) lose eingelegt wurde. Sowas habe ich noch nie gesehen.

    Dass das ein Japan-Import sei, war bei jpc zu lesen; nicht mal ein Coverbild war bis vor kurzem online.

    Schönes Wochenende!

    Zum Start in den Brückentag läuft die Nullte. Ein geradezu kammermusikalisches Werk, das ich viel zu selten gehört habe.

    Ob ich diese GA tatsächlich gebraucht hätte... nun ja... mal schauen, was der Zyklus bereithält und wie die Klangqualität insgesamt ist. Bei Track 3 fällt von 4:57-4:59/4:60 der rechte Kanal aus. Der HD 650 ist es nicht, der Fehler ist reproduzierbar.

    Das Klangbild ist in den leiseren bis mittleren Passagen luftig und recht transparent. Wenn laut wird, der Orchesterapparat voll einsetzt, wird's in der Wiedergabe enger und etwas kompakt.

    Die Aufnahmen fanden zwischen 1964 und 1972 statt.

    Die Sinfonie Nr. 0 wurde vom 04.-07.07.1966 wie alle Werke dieser Box im Großen Saal des "Concertgebouw" aufgenommen.

    Der Film ist nicht in Ehrfurcht vor der Original-Band erstarrt, er ist allerdings mit Hingabe und großem Respekt für Queen gedreht worden. Ein Schauspieler könnte glatt der Bruder Brian Mays sein, und die Hauptrolle finde ich phantastisch gespielt. Ich bin froh, dass ich diesen berührenden Film gesehen habe.


    Die Alben Live Killers und Live at Wembley 1986 suche ich noch in bezahlbarer, neuer Ausgabe (also nicht gebraucht auf ebay oder so). Scheint so, als spielten Queen auf dem Tonträgermarkt tatsächlich keine (wichtige) Rolle mehr; die Geschichte der verschiedenen Versionen, Remaster ist mir nicht klar. Mal schauen, wann und wo mir ein gutes Angebot über den Bildschirm flimmert.

    Mit Karajan bin ich nie warm geworden. Der Wiener Singverein war früher ein für meine Ohren unerträglicher Chor, gerade auch bei Aufnahmen mit Karajan. Eben habe ich kurz in die Aufnahme von '64 mit Eberhard Waechter reingehört: "Herrrrrrr, lehre doch michchchchch, dass einEnde mit mir haben mussssss..." Da stellen sich mir halt die Nackenhaare.

    Ich habe aktuell elf Aufnahmen im Regal, Hickox und Reuss (leider auch vollkommen indiskutabel) werde ich entsorgen. Eine steht noch auf dem Merkzettel. Und vielleicht mache ich das Thema für mich auch zu, bis eine vielversprechende Neuaufnahme erscheint.

    Warnung: Brahms Requiem - Hickox


    Das dürfte das schlechteste "Deutsche Requiem" sein, das ich bis jetzt auf CD gehört habe.

    Es ist die erste Aufnahme, bei der ich den letzten Satz gar nicht mehr gehört habe und wo ich bis zum 6. Satz auch nur drangeblieben bin, weil die Hoffnung zuletzt stirbt. Auch bei Brahms.

    Alles zu notieren ist es nicht wert, außerdem wäre meine Partitur vollgemalt mit Hinweisen.

    Artikulation und Intonation des Chores sind schlecht. Was würde ich gerne für Aufnahmen und Aufführungen ein Aussprachetraining machen...

    Die Aufstellung des Chores ist übrigens S-T-A-B. Warum? Wozu?

    Intonation ist generell ein Thema.

    Die langsamen Tempi sind das eine, wenn man aber geradezu statisch wird und ich schon innerlich immer wieder antreibe, ist das Langsame nicht beherrscht und ärgerlich.

    Der Pauker spielt zwei Stellen gar nicht, an einer verspielt er sich - das ist (für mich im speziellen) unverzeihlich. Außerdem kommt da viel zu wenig, das ist nicht knackig und wird an so vielen Stellen schlicht vertan, geht unter im Mulm von allem.

    Die Mischung ist Käse, der Raum, der Zusammenklang, viel zu diffus.

    Dynamikangaben werden ignoriert, und das was ich höre, ist dafür schlecht umgesetzt.

    Der Bariton verdient anscheinend extra Gage für ein expressiv gerolltes "r"; an einer Stelle kommt es aus der Kehle und ergibt gar keinen Sinn.

    Das ist - leider - richtig schlecht!

    Ach ja, das Orchester schleppt oft, Zusammenspiel mit dem Chor und auch den Solisten eher Zufall.

    Ich bin total enttäuscht und ziemlich fassungslos, was man hier auf CD brennt.

    Wer ein abschreckendes Beispiel braucht, kaufen. Wer guten Brahms sucht, meiden.

    Stiftung Taminosponsoring

    Kaum war die vorletzte Bestellung da, musste ich wieder zuschlagen, weil jpc den Preis der Bruckner-Box gesenkt hatte und ich mir dachte: "pfff...na gut, dann doch!"

    Nun also aus der Packstation in Empfang genommen:

    Das wunderbare originale Cover des Verdi-Requiems mit Solti ist zwar nicht mehr verfügbar, für sechs Euro ist das aber schlicht nicht nicht zu bestellen - den Versuch ist es allemal wert.

    Beste Grüße,
    Accuphan


    Daraus eben die Sinfonie Nr. 1 gehört, um dabei meine neue Partitur im ersten Durchgang einzurichten, was vor allem das Markieren der Paukenstimme(n) bedeutet.


    Das Paket hatte ich mal online gekauft und heruntergeladen. Eigentlich verzichtbar. Doch es ist bis jetzt die einzige M1, die ich digital zur Verfügung habe. Das werde ich ändern...

    Beste Grüße, Accuphan

    Hallo zusammen, zu solcher Musik findet sich bei Tamino naturgemäß wenig, da der Kauf aber in die Kategorie "Stiftung Taminosponsoring" gehört, schreibe ich das mal hier in die Jazz & Co.-Ecke.

    Die alte Liebe zu Queen ist mit dem phantastischen Film Bohemian Rhapsody wieder entfacht worden, und so habe ich CDs angeschafft. Einige davon hatte ich früher mal als LP, weiß aber nicht, wo die vor vielen Jahren abgeblieben sind. Also auf ein Neues:

    Die Live-Alben stehen noch auf dem Merkzettel, eines gibt's nur bei Amazon, da warte ich mal ab, ob jpc das auch noch mal anbietet. Zumal die Sonderformate wie "SHM-CD" schlicht unnötig teuer sind.

    Beste Grüße, Accuphan

    Stiftung Taminosponsoring

    Sodele, die Nachlieferung konnte ich heute von der Post abholen:


    Bei Pollini bin ich gespannt, was er noch zustande gebracht hat.

    Bei Fischer war das Paukensolo zu Beginn des 5. Satzes (vorhin kurz im Auto gehört) ein erster Test, der mich die Stirn runzeln ließ.

    Mal schauen, wie das in Ruhe so kommt...

    Stiftung Taminosponsoring

    Die erste Lieferung der Bestellung war die Einzel-CD, die nicht im Langer war. Der Rest liegt vermutlich in der Postfiliale. Ärgerlich, weil die so blöde Öffnungszeiten hat.

    Im Radio neulich den letzten Satz gehört, von Gramophone empfohlen und deshalb beim Werbepartner bestellt. Toll gespielt!

    Die Neunte.

    Die 9. Sinfonie habe ich eben gehört. Gut gespielt, sehr solide; ein paar merkwürdige Stellen; hinsichtlich Tempo traditionell; in meiner Partitur habe ich ein paar "WDR"-Stellen markiert, es kann sein, dass Auffälligkeiten an meiner Ausgabe liegen. Sicherlich in deutlich über drei Jahrzehnten "bewusster Neunter" habe ich einen Vorschlag in der Pauke im 2. Satz nie gehört; Dynamik und Tempo teilweise abwegig; beim Rezitativ des Baritons ("und freuden....") musste ich zurück, dreimal hören, und ich habe Tränen gelacht - was für eine Mogelnummer...

    Nun ja, es wird vielleicht noch eine weitere Sitzung geben, dann aber mit Kaffee und tagsüber.

    Braucht man diese Aufnahme? Ich denke nicht...

    Davis & Coltrane, The Complete Columbia Recordings

    Eine tolle Box, die meine Frau beim Besuch bei meinem Vater so toll fand, dass sie das Angebot, die Box zu leihen, spontan angenommen hat. Ohne zu wissen, was sie erwartet. Jetzt läuft die erste CD zum Kaffee... :)


    Lieber Joseph,


    da ich durch Thielemanns vorheriger Gesamtaufnahme mit dem Philharmonia Orchestra entsprechend voreingenommen war, dachte ich mir bereits ähnliches. Aber, siehe Rezension und siehe Produktbeschreibung, er findet auch bei Schumann Gefallen...

    Siehe dazu mein Beitrag im Thielemann-Thread. Die "Welt am Sonntag" hat die neuen Aufnahmen mit Anspielung auf die alten mit dem Philharmonia Orchestra kurz und böse verrissen. Einerseits trifft das meine überwiegende Abneigung gegenüber Thielemann, andererseits geht das so gar nicht - man liefert nicht eine Zeile einer Begründung.

    Die "Welt am Sonntag" ist unbegründet kritisch - Schumann II

    Hallo zusammen,

    diesen kleinen Verriss fand ich in der letzten WaS. Persönlich füttert dies ein persönliches Vorurteil gegenüber Thielemann. Gleichzeitig ist die öffentliche Abwertung ohne jede Begründung und somit gar nicht nachvollziehbar und schlicht unverschämt. Da frage ich mich schon, wie man sich bei der Zeitung dazu versteigt, sowas zu schreiben.

    Ich habe dies mit einem entsprechenden Kommentar an die WaS, Sony und die Staatskapelle Dresden übermittelt. Reaktionen sind bislang ausgeblieben.


    Da sich die Software beharrlich weigert, mein Foto des Artikels hochzuladen, habe ich diesen hier leicht gekürzt abgetippt. Was tut man nicht alles...


    "CHRISTIAN THIELEMANN

    KLASSIK

    Briten haben ja manchmal keinen so feinen Humor. Als der 42-jährige, noch unbekannte…seine ersten Schumann-Sinfonien herausbrachte, fanden sie sich unter der Rubrik "CD from Hell" wieder…Jetzt…Aufnahme mit dem PO volljährig. Thielemann hat sich…Schumanns Sinfonie-Quartett mit der Dresdner Staatskapelle vorgenommen. Und ist in der Vorhölle des Mittelmaßes angekommen. Das ist natürlich für die Ansprüche aller Beteiligten zu wenig. Vor allem für die des armen Schumann."


    In meiner Wahrnehmung wurde der damalige Zyklus tatsächlich durchweg schlecht besprochen. Über die "CD from Hell" musste ich sehr lachen.

    Der Rest ist so unsäglich, dass ich fast geneigt wäre, diese Aufnahme zu kaufen.

    Viele Grüße, Accuphan