Beiträge von MSchenk

    Das ist halt die Konditionierung durch die sozialen Medien, wo man kommentiert, dass man nicht kommentiert. Oder wütend behauptet, ob des unbotmäßigen Artikels nun endgültig das Zeitschriftenabo zu kündigen (das man nie hatte…).


    Oder einfach schreibt: „DAS KANN MAN SICH NICHT AUSDENKEN!!!“

    :hahahaha::thumbup:

    Wenn ich den Titel dieses Thread recht verstehe, reist also Claudia Roth im Namen der Bundesregierung zum Schutz europäischen Kulturgutes nach Odessa.

    Das möchte ich nun wirklich lieber nicht kommentieren.


    LG Nemorino

    Ja, aber dann lass es doch einfach!?

    Selbst in den USA mehren sich die Stimmen, daß die Ukraine ohne Gebietsverluste keinen Frieden erreichen wird.

    Nur das der Gebietsverlust der Ukraine eben in der gesamten Ukraine bestehen wird - und sich Putin, wenn das erst "funktioniert" hat, nicht alleine mit der Ukraine zufrieden geben wird. Wenn Orbán dann Pech hat, klopft der russische Kriegverbrecher irgendwann auch an seine Tür ...

    Hallo astewes, grundsätzlich sind wir einer Meinung, insofern bitte ich folgende Verständnisfrage nicht falsch zu verstehen. Du schreibst:

    3. Dieses in-den-Dienst-Stellen von Kunst und Künstler von irgendeiner politischen Meinung ist für mich inakzeptabel. Er erinnert nicht wenig an die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. Auch die Kunst ist frei!

    Und mir ist jetzt nicht ganz klar, wie herum Du es meinst? Einerseits natürlich neigt die politische Meinung insbesondere unter nicht-demokratischen Verhältnissen dazu, Kunst und Künstler entweder für sich in den Dienst oder bei Nicht-Konformität auch gerne "außer Dienst" zu stellen. Andererseits gibt es aber ehrlicherweise auch den umgekehrten (und nicht so seltenen) Fall, dass sich Kunst und Künstler nicht nur freiwillig in den Dienst stellen lassen, sondern dies sogar aus vollster Überzeugung tun, d.h. den Dienst quasi bewusst suchen. - Wenn nun die Kunst frei ist, was ich ja sofort unterschreibe, ist sie dann auch so frei, Letzteres zu tun? Ich gebe zu, dass ich persönlich in solchen Fällen plötzlich Schwierigkeiten damit bekomme, die Fahne der Kunstfreiheit unterschiedslos hochzuhalten ...

    Und noch eine Inaugurazione! - Zu seinem Antritt im Jahr 2015 hatte der neue Musikdirektor Riccardo Chailly mit Verdis Giovanna d'Arco nicht unbedingt auf die sprichwörtlich "sichere Bank" gesetzt, aber mit Netrebko und Meli in den leading roles war das Risiko wohl überschaubar. Ich jedenfalls kannte das Werk bisher lediglich dem Namen nach und bin ehrlich gesagt sehr überrascht, welche Möglichkeiten das wohl eher mediokre Libretto doch für eine zeitgemäße Interpretation liefert: Sieht man einmal davon ab, dass wohl schon Schillers Trauserspiel Die Jungfrau von Orléans wenig mit den historischen Tatsachen gemein hatte und dies noch viel mehr für Verdis Oper bzw. Soleras Textbuch gelten dürfte, wird hier - nicht nur zwischen den Zeilen - immerhin die die (mindestens) seelische Vergewaltigung einer jungen Frau durch eine relegiös-moralisch-fundamentalistische Gesellschaft verhandelt. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, in den Motiven und Handlungen Giacomos, des Vaters der Giovanna das zu Erkennen, was man heute in den Medien euphemistisch als "Ehrenmord" bezeichnet. Auch Carlo VII, der zu Beginn noch feige Krone und Schwert ablegt, sieht in Giovanna kaum das Objekt wahrer Liebe, sondern lediglich ein probates Mittel, die eigene Macht zu erhalten.

    Vor diesem Hintergrund wird auch der u.a. in Beitrag #13 thematisierte Konflikt zwischen dem Regie-Duo Caurier/Leiser auf der einen und Chailly auf der anderen Seite wieder interessant. In dem verlinkten Presseartikel heißt es nebulös, "Der Musikdirektor habe sich gegen sexuell explizite Szenen hartnäckig gewehrt, auf die das Regieduo gepocht hatte.". Worum mag es da konkret gegangen sein? Kommt es beispielsweise am Ende des ersten Aktes, nachdem Giovanna ihre Liebe zu Carlo gestanden hat, zu einer Vergewaltigung? Ist Giovanna zu Beginn des zweiten Aktes tatsächlich noch Jungfrau? Liegt hier der tiefere Grund, warum sie auf die Fragen ihres Vaters stumm bleibt?

    Nach 2017 und 2019 bin ich jetzt bei der 2018er- Inaugurazione "gelandet": Zu behaupten, dass es auch hier Davide "Ich liebe große Tableaus und ganz besonderes die Bühnenmaschinere" Livermore ist, der die alljährliche Scala-Eröffnung versemmelt, wäre billig und auch etwas unfair! Natürlich wirkt das Setting einer offensichtlich durch Kriegseinwirkungen vollkommen zerstörten Stadt und die auftretende Soldateska vor dem Hintergrund der aktuellen Kriegsbilder in ihrer überasthetisierten Darstellung vollkommen deplatziert, aber das konnte Livermore so nicht wissen und man kann es ihm - zumindest mit einer solchen Argumentation - nicht vorwerfen. Erschreckend jedoch, wie sehr sich in Anbetracht der realen Ereignisse der allfälligen "Nazivorwurf" als gedankenlos und geschichtsvergessen entlarvt ... Vorwerfen kann man der Regie gleichwohl die abermals geradezu manische Fokussierung auf alles Äußere: Die Sänger bleiben bei Livermore rampensingende Staffage und er wird sich leider auch ein Jahr später mit der Tosca diesbezüglich treu bleiben.

    In ihrer Moderation betont Frau Gerlach immer wieder, wenngleich mit leichten Schwierigkeiten in der Artikulation, das cinematographische der Inszenierung und nun mag man von Frau Gerlach halten, was man will, aber damit hat sie natürlich recht! Mit dem wabernden Wolkenhintergrund, den eingestreuten Freeze und anderen Dingen orientiert sich der Regiesseur klar am filmischen; dies geht sogar soweit, dass er im zweiten Bild des zweiten Aktes (Attila feiert ein Festmahl in seinem Feldlager) szenisch irgendetwas zwischen Cabaret und Pasolini (wer es harmlos mag) oder Tinto Brass (wer es etwas weniger harmlos mag) zitiert. Tatsächlich gehört diese Szene trotzdem oder gerade deshalb m.E. zu den gelungensten des Abends. Ansonsten jedoch kann ich nur auf Peter Konwitschny verweisen, der mit seiner Attila-Inszenierung (Wien/Lübeck/Nürnberg) deutlich mehr und Erhellenderes zu sagen hat!


    Was die musikalische Seite angeht, bin ich bei rodolfo39 (Beitrag #3) und habe nichts auszusetzen.

    Ob's für die CD zum Titel "Tristan" reicht? Und wenn es zum Konzert passt, warum dann diese Geheimniskrämerei?

    Man könnte noch die Liszt-Transkription von Isoldes Liebestod dazupacken, aber auch dann hat man zusammen mit dem Vorspiel und der h-moll-Sonate eine CD mehr schlecht, als recht gefüllt - und wenn ich richtig gesehen habe, sollen es wohl zwei werden ... ansonsten gebe ich Dir recht, diese Marketing-Spielereien sind doch eher albern, als erhellend :rolleyes:

    Hallo Orfeo,


    fein, dass dank Dir nun auch Brittens Gloriana den Weg in den Tamino-Opernführer gefunden hat :jubel:Eine Sache hätte ich jedoch zur Rezeptionsgechichte anzumerken:

    Die Uraufführung fand 1953 im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten für Elisabeth II. im Royal Opera House in London statt. Als Huldigungsoper hatte Brittens Auftragswerk seinen Zweck verfehlt, da zu viel hohles Pathos dem schwachen Libretto den Weg zum Erfolg versperrte. Elisabeth II. ‘was not amused‘ und die Kritik auch nicht. Die Premiere war einer von Brittens wenigen Misserfolgen.

    Dies habe ich irgendwo (vermutlich im Programmheft zur Aufführung an der Hamburger Staatsoper) etwas anders gelesen: siehe hier im zweiten Absatz.

    Auch hier bin ich knapp fünf Jahre zu spät und kann in der Nachschau die vielfach geäußerte Kritik an den Sängern nicht unbedingt teilen. Insbesondere bin ich der Meinung, dass Netrebko und Meli ihre Sache sehr gut gemacht haben! Die Inszenierung ist so lala ... Zugegeben gehört Verdis Aida nicht unbedingt zu meinen Lieblingswerken, aber was will man aus dem Stück auch wirklich machen? Entweder pompöses Bühnenspektakel, wobei es da ab dem dritten Akt ja auch eher dünn wird, politisches Kammerspiel oder Liebesdrama? Die Salzburger Inszenierung wirkt hier dann eher unentschieden, aber auch nicht unbedingt im negativen Sinne aufdringlich - man schaut es sich halt an und denkt sich seinen Teil. Und irgendwie empfinde ich das Stück ohnehin als etwas statuarisch, so dass ich der Regisseurin die vielleicht etwas unterkomplexe Personenregie ebenfalls nicht gar so sehr ankreiden würde.


    Was ich allerdings nicht ganz verstehe, dass hier einige der selbst ernannten Opernliebhaber irgendwelche Flüchtlinge gesehen haben wollen und dies auch stark monieren: Da wurden lediglich die Bilder der gefangenen Äthiopier an die Wand projiziert, wie sie ja kurz danach auch auf der Bühne erscheinen und das steht dann sogar im Libretto ... aber vielleicht waren die Äthiopier auch einfach nicht schwarz genug? Wobei ich das, was die Maske mit Frau Netrebko gemacht hat - blackfacing und political corectness hin oder her - schon etwas dümmlich fand!

    Ich gehöre ja auch zu den Regietheater Anhāngern, aber bei dieser Inszenierung mache ich eine Außnahme. Wir in NRW haben das Glück, das die Opernhäuser gut mit Bus und Bahn zu erreichen sind. Nächste Woche sehe ich in Düsseldorf die Premiere von Adriana Lecouvreur . Letzten Monat war ich 3 mal in Düsseldorf, einmal in Gelsenkirchen und einmal in Essen. Nur schreibe nur zur Zeit nicht darüber, well ich das Gefühl hab, das sich zur Zeit eh keiner dafür interessiert.

    Erstmal ja schön, dass wir überhaupt wieder in die Häuser können und dies auch ausnutzen - ich als Risikogruppe weiter mit Maske, aber warum mit Blick auf Herbst und Impfrate auch vorschnell abgewöhnen?! - Was das Schreiben bzw. Berichten angeht, so habe ich mir angwöhnt, hieraus weder ein Verpflichtung anderen gegenüber, noch eine eigene Erwartungshaltung abzuleiten; d.h. ich schreibe nur dann, wenn es mit wirklich wichtig ist, etwas zu sagen. Wenn es dann jemand liest, gut. Wenn jemand darauf reagiert, noch besser. Wenn nicht, auch gut - aber vielleicht lese ich es dann in ein paar Jahren nochmal ;)

    Mir hat es gefallen. War ein schöner Abend im Kino des Vertrauens.

    Ich war gestern abend auch im Kino und mit hat die Turandot auch sehr gut gefallen.

    Bitte mich alten "Regietheaterfreund" und damit bekanntlich leider nur "unwahren Opernliebhaber" nicht falsch zu verstehen: Hätte ich die passende Gelegenheit, würde ich mir die Inszenierung sofort anschauen! Allein, zu Oper im Kino konnte ich mich bislang noch nicht so recht durchringen; insbesondere, da ich in der glücklichen Lage bin, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Hamburger Staatsoper, Laeiszhalle und Elbphilharmonie im Schnitt höchtens eine halbe Stunde zu benötigen und dort für Karten tendenziell eher weniger zahle, als für Oper im Kino (wobei sich das in der Pause durch ein Bier und eine Laugenbrezel ausgleicht ...). Auch das Stadttheater Lübeck mit seinen spannenden Produktionen (gerade für die kommende Saison plane ich Besuche von Lohengrin, Salome mit Bo Skovhus(!) und Brittens Albert Herring) ist nicht weit entfernt. - Da gilt natürlich vorrangig "Unterstütze Deine lokalen Anbieter!" ;)


    Eigentlich hatte ich eher rein praktisch und überhaupt nicht böswillig überlegt, dass die Zeffirelli-Ausstattung, die ja nun schon einige Dekaden auf dem Buckel hat, irgendwann auch einfach marode ist. Das sind ja schließlich nicht nur ein paar Pappwände, die da aufgestellt werden müssen.


    p.s. Musikalisch übrigens schien mir, dass Maestro Armiliato recht zügig unterwegs gewesen ist. Mit Yonghoon Lees Calàf war ich durchaus einverstanden, während Frau Jaho zumindest anfangs etwas "wobblede" und Liudmyla Monastyrska auf mich eher matt wirkte. Insgesamt jedenfalls deutlich weniger überzeugend, als die kürzlich von mir besuchten drei Vorstellung (es "mussten" einmal Ehefrau und Kinder inkl. Anhang "durchgeschleust" werden, man hat ja auch einen Bildungsauftrag 8)) der Turandot-Neuproduktion hier in Hamburg [zuletzt aufgerufen am 08.05.2022].

    Heute mal wieder "Live aus der MET" um 19:00 Uhr z.B. auf NDRkultur, aber auch DLFKultur:


    Giacomo Puccini: "Turandot"


    Oper in drei Akten


    Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni


    Prinzessin Turandot: Liudmyla Monastyrska

    Calàf: Yonghoon Lee

    Liù: Ermonela Jaho

    Kaiser Altoum: Carlo Bosi

    Timur: Ferruccio Furlanetto

    Ping: Alexey Lavrov

    Pang: Tony Stevenson

    Pong: Eric Ferring

    Turandot's Dienerinnen: Maria D'Amato, Meredith Woodend

    Drei Masken: Elliott Reiland, Ilia Pankratov, Amir Levy

    Prinz von Persien: Jonathan Burwell


    Chor und Orchester der Metropolitan Opera


    Ltg.: Marco Armiliato


    Beachtenswert sicherlich Furlanetto als Timur und Jaho als Liù. In der Titelrolle sollte wohl ursprünglich Anna Netrebko singen, wurde jedoch nun (aus den bekannten Gründen) an die ukrainischen Sopranistin Liudmyla Monastyrska gegeben. - Und wenn ich es recht gesehen habe, spielen die in New York tatsächlich immer noch in Zeffirellis Barock-Ausstattung :hahahaha:

    Wie immer bin ich der Zeit hoffnungslos hinterher, aber heute Nachmittag habe ich diese Scala-Inaugurazione aus 2017 angeschaut. Ich gebe zu, Giordanos Andrea Chénier war mir bisher praktisch nur dem Namen nach bekannt, aber das Stück macht Freude und sollte es einmal hier in Hamburg auf die Bühne kommen, würde ich sofort Karten kaufen. - Zur Scala-Produktion ist allerdings nicht viel zu sagen: Die Inszenierung ist etwa im Vergleich zur Tosca aus dem Jahr 2019 wohltuend sparsam, gibt aber auch keinen tieferen Einblick in das Werk. Die Besetzung mit Netrebko als Maddalena und besonders Salsi als Gérard finde ich durchaus überzeugend. Allein Yusif Eyvazov in der Titelrolle entpuppt sich einmal mehr als ein Tenor, der zwar rein technisch gesehen singen kann, jedoch anscheinend so sehr aufpassen muss, bloß nichts falsch zu machen, dass er nur genau einen Ton in immerhin den zwei Varianten laut und sehr laut herausbringt ...

    Was mich gewundert hat waren die Buhrufe für Herrn Nagano beim Schluß Applaus

    Vielleicht stellvertretend für den nicht anwesenden Regisseur? Ansonsten scheint es hier in Hamburg eine etwas "eigenwillige" Wagnergemeinde zu geben, die sich angewöhnt hat, den Dirigenten grundsätzlich auszubuhen; das war schon bei Maestra Young so - meistens ist die "Kritik" m.E. vollkommen unangemessen, und auch gestern hatte ich an Orchester und Dirigat eigentlich nichts auszusetzen.


    p.s. Die Kritik hat allerdings etwas gehört: Jubelstürme und Buhkonzert für "Tannhäuser"-Premiere in Hamburg [zuletzt aufgerufen am 25.04.2022]

    Ab 19 Uhr gibt es auf der App Wiener Staatsoper live at home die Liveüberttragung von Lucia di Lammermoor .

    Ich glaube, die Inszenierung von Pelly habe ich mal in einer Aufzeichnung für TV u.a. mit Olga Peretyatko und Juan Diego Flórez gesehen. War toll gesungen und vor allem von der Peretyatko spannend gespielt. Ansonsten fand ich es szenisch aber etwas langweilig.

    Gleich ab 15:55 Uhr Premiere von Richard Wagners Tannhäuser in einer Neuinszenierung an der Staatsopere Hamburg mit KFV in der Titelrolle und in weiteren Rollen


    Landgraf Hermann: Georg Zeppenfeld

    Wolfram von Eschenbach: Christoph Pohl

    Walther von der Vogelweide: Daniel Kluge

    Biterolf: Levente Páll

    Heinrich der Schreiber: Jürgen Sacher

    Reinmar von Zweter: Martin Summer

    Elisabeth: Jennifer Holloway

    Venus: Tanja Ariane Baumgartner

    Ein Hirt: Florian Markus


    Chor der Hamburgischen Staatsoper

    Philharmonisches Staatsorchester Hamburg


    Ltg.: Kent Nagano


    https://www.ndr.de/kultur/epg/…euser,sendung1247864.html

    Ich meine den gesamten Artikel und die Anschuldigungen des Nawalnij an Gergiev, ein Schattenaußenminister Putins zu sein. Das hast Du schon begriffen.

    Mal langsam mit den jungen Pferden! - Ich habe lediglich folgendes Begriffen: Nicht Nawalnij, sondern eine Unterstützergruppe Nawalnijs erhebt die Vorwürfe. Ob diese Gruppe Zugang zum unhaftierten Nawalnij hat und ihn bzgl. der Vorwürfe bzw. des Videos um Einverständnis bitten konnte, wage ich zu bezweifeln. Weiter erhebt ja nicht der FAZ-Kommentar von Frau Holm die im Video anscheinend erhobenen Vorwürfe (ich kann leider kein russisch), sondern gibt diese lediglich wieder. Insofern handelt es sich hier m.E. nicht um einen Kommentar, sondern eigentlich eher um eine Nachricht - aber das nur nebenbei.


    Um es auf den Punkt zu bringen, La Roche: Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn Du die Bedeutung oder den Inhalt des fraglichen Artikels anders einordnest, als ich es tue. Ich finde es aber etwas schwierig, wenn Du einerseits wiederholt betonst, dass Du verschiedene Medien nicht mehr wahrnehmen willst, weil sie Deiner Meinung nach einseitig oder auch tendenziös berichten, andereseits aber das, was Du wahrnimmst m.E. nicht korrekt wiedergibst.